CH100561A - Synchronmaschine für asynchronen Anlauf mit Dämpfervorrichtung. - Google Patents

Synchronmaschine für asynchronen Anlauf mit Dämpfervorrichtung.

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CH100561A
CH100561A CH100561DA CH100561A CH 100561 A CH100561 A CH 100561A CH 100561D A CH100561D A CH 100561DA CH 100561 A CH100561 A CH 100561A
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CH
Switzerland
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damper
synchronous machine
damper device
asynchronous start
pole
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Inventor
Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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      Synchroninaschine    für asynchronen Anlauf mit     Dämpfervorrichtung.       Es ist bekannt, Synchronmaschinen für  asynchronen Anlauf mit lamellierten Polen  oder Polschuhen und einem     Dämpfergitter     auszurüsten, das gleichzeitig das Feld in der  Achse der Hauptpole (Längsfeld) und des       Polzwisehenraumes    (Querfeld)     beeinflusst.    Man  wusste aber bisher nicht, wie dieses     Dämpfer-          gitter    auf ein Maximum seiner Wirksamkeit  zu dimensionieren sei.

   Theoretische Unter  suchungen haben folgenden Weg gewiesen:  Massgebend für die Wirkung des     Dämpfer-          gitters    ist eine dimensionslose Grösse, die als  "reduzierte Breite" bezeichnet sei.     Urn    diesen  Begriff zu verstehen, denke man sich das       Dämpfergitter    durch eine     Dämpferplatte    von  gleichem Material und Gewicht ersetzt, welche  die ganze     Polschuhfläche    im     Luftratim    mit  der gleichmässigen Dick,-<B>d</B> bedeckt.<B>Es</B> ist  sogar oft     vorteilhatt,    an Stelle des Gitters  eine solche Platte wirklich auszuführen     (Fig.   <B>1)

  .</B>  Denn sie besitzt weit weniger Streuung     als     ein Gitter und ist weit besser gekühlt,     lässt     also die bei höheren     Anfahrleistungen    ein  tretende<B>)</B> stärkeren Verluste zu. Der Gefahr  der     Wirbelstrombildung    bei Synchronismus         lässt    sich durch gerade oder schräge Schlitze  wirksam begegnen.  



  In jedem Falle sei  <I>B</I> die Breite des Polschuhes in Zentimeter,  <I>L</I> die Länge der     Dämpferplatte    in     achsialer     Richtung,  <B><I>d</I></B> ihre Dicke,  <B><I>q</I></B> der Querschnitt der     Dämpferlaschen,     <B>y</B> die Periodenzahl bei Anlauf,  ein fiktiver Luftweg (in Zentimeter), der  den magnetischen Widerstand des Längs  feldes ersetzt,  2 ist die     Leitfähigl#eit    des     Dämpfertnaterials     in     I/Ohm    pro Meter Länge     und    Qua  dratmillimeter Querschnitt, und       Ic    ein     gewi,"er    Zuschlag,

   der den Widerstand  der     Dämpferlaschen    längs des Polbogens  berücksichtigt.     Die-,e    Grösse berechnet  sich nach der Formel  
EMI0001.0033     
    Diese Formel gilt bei vollständig     sitius-          förmigem        Feld#-erlauf    genau und sonst in      praktisch ausreichender Annäherung.

   Sie setzt  voraus,     dass    die     Dämpferlaschen    aus dem  selben Material bestehen wie die     Dämpfer-          platten-        bezw.        -stäbe;    im andern Falle ist auf  der rechten Seite der Formel noch das Ver  hältnis der Leitfähigkeit des Platten-     bezw.          Stabmaterials    zu derjenigen des Laschen  materials als Faktor hinzuzufügen.  



  Dann verstehen wir unter der "reduzierten  Breite" des     Dämpfergitters    oder der     Dämpfer-          platte    den Ausdruck:  
EMI0002.0012     
         vergl.        Dreyfus,    Archiv für Elektrotechnik,       VII.    Band. Seite     57-12t)    und Seite<B>379-426,</B>  insbesondere Seite<B>91,</B>     (;l        eichting   <B>50.</B>  



  Gemäss der Erfindung ist     nun    das     Dämpfer-          gitter    lediglich mit Rücksicht auf die     Aus-          mitzung    des Längsfeldes dimensioniert,<B>d.</B> h.  sie sucht     züi    erreichen,     dass    das Verhältnis  des vom     lAngsfeld    gelieferten Beitrages des  gesamten Anlaufmomentes zum     kVA-Ver-          brauch    ein möglichst hohes wird.<B>Ei</B> s     lässt     sich zeigen,     dass    die "reduzierte Breite"       l*   <B>= 3,5</B> bis 4  einen besonders günstigen Wert darstellt.

    Jedenfalls soll e nicht kleiner als<B>3</B> und nicht  grösser als<B>6</B> sein. Bisher hat man nach ganz  anderen Gesichtspunkten dimensioniert. Um  nur eines zu erwähnen, führte man bei grossen  Maschinen das     Dämpfergitter    stets stärker  aus als bei kleinen Maschinen. Nach der  obigen Formel soll dagegen bei gleichem  Material (2) und gleicher Periodenzahl für  grosse und kleine Maschinen  
EMI0002.0033     
    sein oder, da<I>B,<B>d</B></I> den Querschnitt     Q    des       Dämpfergitters    ausdrückt,  
EMI0002.0036     
         DerMaterialaufwandproZentinieterAnker-          länge    soll also für alle Maschinen verschie  dener Leistung, aber mit gleichem Verhältnis  von Luftspalt zu Polbogen derselbe sein.  



  Liegt die     Dimensionierung    des     Dämpfer-          gitters    oder der     Dämpferplatte    fest, so wird    der Widerstand der     Dämpferlaschen    im Pol  zwischenraum so bestimmt,     dass    auch die Aus  nutzung des Querfeldes möglichst hoch und  die     Unsymnietrien    der     Stromaufnallme    mög  lichst gering werden. Die Theorie liefert dafür  meist das zwei- bis dreifache des Wider  standes eines     Dämpfergitters.    Die Voraus  berechnung hier mitzuteilen erübrigt sich, da  die genaue Feststellung auch an der fertigen  Maschine noch experimentell erfolgen kann.  



  Diesen Weg wird man namentlich immer  dann einschlagen, wenn man den Widerstand  .nicht zwischen die Pole, sondern ausserhalb  der Maschine legt. Es ist dazu nur nötig,  sämtliche     Gritter        orler    Platten     für    das Quer  feld in Reihe zu schalten und die Enden an  Schleifringe anzuschliessen     (Fig.    2). Das hat  den grossen Vorteil,     dass    man bei     Synehronis-          mus    mit geringerem Querwiderstand, also  stärkerer     Dämpftin   <B>g</B> etwaiger mechanischer       Pendeltingen,    arbeiten kann.  



  Damit der     2üii>;tige    Wert für die     jedu-          zierte    Breite. des     Dämpfergitters    erreicht wird,       muss    dieses einen hohen elektrischen 'Wider  stand besitzen. Anderseits soll der     Dämpfer-          querschnitt    nicht zu sehr vermindert werden,  damit beim Anlauf keine übermässig hohen       Stromdiehten    auftreten.  



  Es gibt einen Weg, die beiden wider  sprechenden Forderungen zu befriedigen. Die       Pig.   <B>3</B> erläutert sein Prinzip. Der Pol ist  weder vollkommen massiv, noch vollkommen  lamelliert, sondern besteht aus zwei massiven  Seitenstücken     init    einem lamellierten Mittel  stück. Da die massiven Wangen     denWechsel-          fluss    nur längs ihrer Oberfläche leiten, so geht  bei     asynehronein    Anlauf fast der ganze     An-          laufflux    durch die lamellierte Einlage.

   Ihre  Breite     Li    bestimmt daher     zuoleich    die aktive  Länge der     Dämpfervorrichtung;    hingegen  kommen die äusseren     Dämpferabschnitte   <I><U>L</U></I>  2  im gleichen Sinne wie die     Dämpferlaschen     fast nur als eine Vergrösserung des     Dämpfer-          widerstandes    in Betracht.

   Aus diesem Grunde  ist jetzt auch die reduzierte     Dämpferbreite   <B>er</B>  kleiner, als wenn der Pol auf seiner ganzen      Breite     (Li   <B><I>+</I></B> L")     Iamelliert    wäre     K),    und    zwar gilt:  
EMI0003.0004     
    Mit andern Worten, durch richtige Be  messung des Verhältnisses     Li    zu L., kann  man für die reduzierte     Dämpferbreite    genügend  kleine Werte erhalten, ohne den     Dänipfer-          querschnitt    zu verringern.  



  Für die Ausführung des Erfindungsgedan  kens ist es unwesentlich, ob man     nur    ein       lawelliertes    Mittelstück verwendet, oder ob  man den Pol abwechselnd aus massiven und  lamellierten Abschnitten aufbaut, solange sich  nur die     Lamellierung    durch den ganzen Pol  kern erstreckt. Das Joch kann massiv sein.  Besser werden jedoch auch hier     lamellierte     Einlagen oder ein     laniellierter        Nebenschluss     nach dein deutschen Patent 311949 vorge  sehen, damit der     Längsflux    sich auch durch  einen Teil des Joches ohne     Wirbelstrom-          bildung    schliessen kann.  



  Besonders wichtig ist es,     dass    es durch  die Erfindung möglich wird, die magnetischen  Widerstände in der Achse des Längsfeldes  (Polachse)     und    des Querfeldes     (Polzwisehen-          raum)    für den asynchronen Anlauf unabhängig  voneinander zu regeln. Man     muss    streben,       Längs-    und Querfeld gleich stark zu erhalten.  Weil aber der Polzwischenraum die Ent  faltung des Querfeldes unterbindet,     muss        man     es unter den Polen um so stärker ausbilden.

    Das     lässt    sich erreichen, indem man ausser  der schon beschriebenen lamellierten Einlage,  die gleichzeitig den     Längs-    und     Querflux     leitet, weitere lamellierte Einlagen vorsieht,  die nur dem     Querfluss    zugute kommen. Solche  Einlagen dürfen daher nicht wie die zuerst  behandelte bis zum Joch reichen, sondern nur  bis zu einer geringen Tiefe, wie sie genügt,  um den     Querflux    von einer Polseite auf die  andere     hinüberzuleiten        (Fig.    4).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Synchrolimaschine für asynchronen Anlauf mit Dämpfervorrichtung, dadurch gekenn- zeichnet, dass die in der Beschreibung de finierte "reduzierte Breite" ($) des Dämpfer- gitters oder der Dämpferplatte zwischen den Werten<B>8</B> und<B>6</B> liegt, zum Zwecke, dass das Verhältnis des vom Längsfeld gelieferten Betrages des gesamten Anlaufmomentes zum <B>X.</B> V. A.-Verbrauch ein möglichst hoher wird.
    UNTERANSPRüCHE. <B>1.</B> Synchronmaschine für asynchronen Anlauf mit Dämpfervorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch ein bezw. eine auf dein Polschuh innerhalb des Luft raumes befestigtes Dämpfergitter' oder Dämpferplatte mit Längsschlitzen, das bezw. die mit den benachbarten Gittern oder Platten durch Querlaschen verbunden ist. 2.
    Synchronmaschine für asynchronen Anlauf mit Dämpfervorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sämt liche Gitter oder Platten in Reihe ge schaltet und die Enden über Schleifringe zu Widerständen geführt sind.
    <B>3.</B> Synchronmaschine fÜr asynchronen Anlauf mit Dämpfervorriehtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Pol schuh und Polkern nur Über einen Teil ihrer achsialen Länge lamelliert sind, zum Zwecke, diejeduzierteBreitel' derDämpfer- vorrichtung bei gleichem Querschnitt zu vermindern. 4. Synchronmaschine nach Patentanspruch.
    und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass ausser der durch Polschuh und Polkern bis zum Joch durchgeführten Lamellierung noch ein weiterer Teil des Polschuhes allein lamelliert wird, zum Zwecke, bei asynchronem Anlauf das Quer feld unabhängig von dem Längsfeld zu Verstärken.
CH100561D 1917-12-18 1921-03-21 Synchronmaschine für asynchronen Anlauf mit Dämpfervorrichtung. CH100561A (de)

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DE100561X 1917-12-18
DE20218X 1918-02-02

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CH100561D CH100561A (de) 1917-12-18 1921-03-21 Synchronmaschine für asynchronen Anlauf mit Dämpfervorrichtung.

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CH (1) CH100561A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3264505A (en) * 1963-09-05 1966-08-02 Gen Motors Corp Dynamoelectric machine winding connection

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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