CH100588A - Münzen-Abgebeapparat. - Google Patents

Münzen-Abgebeapparat.

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CH100588A
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Limited The Rapid Ch Syndicate
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Rapid Change Syndicate Limited
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Description


      Münzen-Abgebeapparat.              Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  ein     Münzenabgebeapparat    mit einer An  zahl von     Münzenbehältern,    unter jedem  Behälter hin- und     herbeweglichem    Aus  werfer, mit letzteren verbundenen Auswerfer  hebeln, mit Tastenhebeln und Verbindungs  organen zwischen den Auswerfer- und Tasten  hebeln zwecks Betätigung der ersteren ein  zeln oder in Gruppen.  



  Gemäss Erfindung sind die Auswerfer  hebel und die Tastenhebel in     Reihen    und  ihre Drehachsen im Abstand voneinander  angeordnet; ein Teil der     Auswerferhebel    und  der Tastenhebel steht einzeln und ein an  derer Teil durch mittelst Zug     betätigbare     Joche miteinander in Bewegungsverbindung  so dass bei Druck auf einen Tastenhebel ein  einzelner     Auswerferhebel        bezw.    eine Gruppe  derselben betätigt wird.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist als  Beispiel eine Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt, wobei als Ba  sis das englische Münzsystem angenommen  ist.         Fig.    1 zeigt eine Vorderansicht des Ap  parates;       Fig.    2 ist ein Horizontalschnitt durch  die Münzbehälter und einen Führungs  rahmen;       Fig.    3 ist eine Unteransicht des Münz  stapelsupports;       Fig.    4 ist ein Grundriss des Apparates mit  teilweisem Horizontalschnitt, wobei Münz  behälter und der Führungsrahmen weggelas  sen sind;       Fig.    5 und 6 sind ein hinterer und ein  vorderer Vertikalschnitt durch den Apparat;       Fig.    7 ist eine Seitenansicht des Appa  rates;

         Fig.    8 bis 10 zeigen in grösserem     Massstabe     im Vertikalschnitt, Querschnitt und Grund  riss einen Auswerfer;       Fig.    11 bis 22 zeigen, in Vertikalschnit  ten, den Apparat in verschiedenen Stellungen  bei der Abgabe von Geldstücken verschiede  ner Werte.  



  Der Apparat zur Abgabe von Geld  stücken, für englische Münzsorten eingerich  tet, weist 22 Tastenhebel auf, die     in.    folgen-      der Reihenfolge bezeichnet sind:     %    Penny,  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 und 11     Pence,     1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10 Schilling;  ferner sind 12 Münzbehälter vorgesehen in  folgender Reihenfolge und Wertfolge:  Penny, 1, 1, 1, 1, 1 und 6     Pence,    1, 2, 2,       2;'6,    2/6 Schilling.  



  Ein über die ganze Länge des Apparates  sich erstreckender     Münzstapelsupport    1 trägt  die in geneigter Stellung angeordneten Münz  behälter 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12  und 13, sowie einen Führungsrahmen. Dieser  ist abnehmbar und besteht aus einer Kopf  platte 14 und einer Fussplatte 15, die     mit-          telst    Stäben 16 und Führungsstäben 17 mit  einander verbunden sind     (Fig.    1 bis 3 und  7 bis 11).

   Die Münzbehälter enthalten Münz  stapel in folgender Reihenfolge: Behälter 2  dient zur Aufnahme von     1./2        Penny-Stücken,     Behälter 3 bis 7: 1     Pence-Stücke,    Behälter 8:  6     Pence-Stücke,    Behälter 9: 1 Schilling  Stücke; Behälter 10 und 11 erhalten je  2 Schilling-Stücke, während Behälter 12 und  13 je zur Aufnahme von     Halbkronen-Stücken     eingerichtet sind.  



  Ein Münzauswerfer ist unter jedem Münz  behälter angeordnet und besitzt einen an  seinem Vorderende mit einer Klinke 21     ver-          sehenen    Kolben 20     (Fig.    8, 9 und 10). Die  ser ist von viereckigem Querschnitt und be  wegt sich in einem Kanal 19 von gleichem  Querschnitt, so dass bei seinem Hin- und     Her-          gange    keine seitliche Bewegung eintreten  kann. Die Klinke 21 dreht sich frei in einem  am Vorderende des Kolbens gebildeten Schlitz  151 um einen im Kolben     befestigten    Zapfen  150.

   Die durch den Schlitz gebildeten Lap  pen des Kolbens überdecken zum grossen Teil  die seitliche Oberfläche der Klinke, so dass  diese gegen seitliche Bewegung während ihrer  Bewegung gesichert ist. Die Klinke durch  zieht ferner einen im     Münzstapelsupport    1  angebrachten Schlitz 18. Sie weist einen Zahn  22 auf, sowie einen nach hinten sich ver  jüngenden     Fortsatz    23, welcher während des  Vorstosses des Kolbens 20 sieh auf dessen  Kopffläche legt, wodurch die Aufwärts  drehung der Klinke 21 begrenzt und die    Höchststellung des Zahnes 22 festgelegt wird.  Ein im Kolben 20 untergebrachter, unter Fe  derpressung stehender kleiner Kolben 29 ist  bestrebt, die Klinke in der beschriebenen  Stellung zu sichern. Kolben 20 und Klinke  21 bilden zusammen den Münzauswerfer.

    Aus dem Gesagten ergibt sich, dass während  des Vorstosses des Münzauswerfers jeder Kol  ben 20 und jede Klinke 21 mit Ausnahme  ihres Zahnes 22, welcher über -den Münz  stapelsupport vorsteht, vollständig in diesem  untergebracht sind. Die Höhe des vorstehen  den Zahnes ist so bemessen, dass dieser gegen  den Rand der zu     unterst    im Münzbehälter  liegenden Münze stösst und diese durch den  Austrittsschlitz 26 an der Unterseite der  Fussplatte 15 des Führungsrahmens auswirft.

    Nach dem Auswerfen der Münze liegt die  folgende, unterste Münze des Münzstapels auf  dem Zahn 22 auf, und da der Zahn sich über  das Zentrum des Stapels hinausbewegt hat,  sowie zufolge der schräg abwärts nach hinten  verlaufenden obern Fluche des     Fortsatzes    23  ist dem     abwärtsstossenden    Münzstapel ge  nügend Raum gelassen, über den durch den  Zahn 22 gebildeten, exzentrisch liegenden,       Stützpunkt    zu kippen. Die vordere Rand  partie der folgenden, auszustossenden Münze  befindet sich unmittelbar nach dem Kippen  des Stapels noch über dem Austrittsschlitz  26, so dass diese Münze nicht herausgleiten  kann. Nach dem Auswerfen eines Geld  stückes beginnt der Münzauswerfer seine  Rückwärtsbewegung.

   Die Klinke 21     bewegt     sich entgegen dem Drucke des federnden klei  nen Kolbens 29, so dass der Zahn 22 in den  Schlitz 18 versenkt wird und nur leicht ge  gen die Unterseite des untersten Geldstückes  drückt.     Sobald    der Zahn 22 über den     hin-          tern    Rand des untersten Geldstückes ge  glitten ist,     bewirkt    der federnde Kolben die  Umstellung der Klinke in die Ausgangslage.  Der wieder gehobene Zahn 22 der. Klinke  ist nun zum Auswerfen der nächsten Münze  bereit.

   Eine grössere Dicke als eine Münze  aufweisende, auf dem Münzstapel aufliegende       Scheibe    28 ist bestimmt, nach Auswerfen der  letzten Münze die Bewegung des     Münzaus-          2              werfers    stillzulegen. Dies wird erreicht, in  dem nach der auf das Auswerfen der letz  ten Münze erfolgten Rückwärtsbewegung  des Münzauswerfers der in die Ausgangs  lage gehobene Zahn 22 an den hintern Rand  der Scheibe 28 ansteht und beim nächsten  Kolbenvorstoss diesen gegen die Rückseite 27  der Fussplatte 15 drückt, da die grössere Dicke  der Scheibe 28 den Eintritt in die Nut 26  unmöglich macht.  



  Jeder Kolben 20 ist mittelst eines Len  kers 24 je mit dem untern Ende eines ver  tikalen Hebels des Münzauswerfers verbun  den. Diese     Auswerferhebel    30, 31, 32,     33,    34,  35, 36, 37, 38, 39, 40 und 41. sind in einer  Reihe hinter der Reihe der Münzbehälter 2  angeordnet. Jeder     Auswerferhebel    sitzt lose  auf einer allen Hebeln gemeinsamen Achse  25. und wird     mittelst        zweier    Federn 152 und  153 zusammen mit dem Kolben 20 in der  Ausgangsstellung gehalten, wobei die Hebel  in der Hauptsache eine vertikale Lage ein  nehmen.

   Das andere Ende jeder Feder 152  ist an einer gemeinsamen, über die ganze  Länge des Apparates reichenden Gestell  schiene 154 befestigt, während das andere  Ende jeder Feder 153 an einer zweiten ge  meinsamen     Gestellschiene    155 einstellbar  angebracht ist. Diese einstellbare Verbin  dung ermöglicht eine Regulierung der Span  nung der Feder 153 und eine genaue Ein  stellung der     Auswerferhebel,    beziehungsweise  der durch sie betätigten Klinken 21.  Die Rückwärtsbewegung der     Auswerferhebel     um ihre Achse wird durch die von Armen  getragene Anschlagschiene 157 begrenzt.  



  Auf einer gemeinsamen, zur Achse 25 pa  rallelen Achse 156 sitzt eine Reihe unab  hängig für sich beweglicher Tastenhebel 42  bis 63.    Mit Ausnahme von fünf     Auswerferhebeln,     welche fünf Münzbehältern, enthaltend     Halb-          penny-,    Einpenny-, Sechspenny-, Einschil  ling- und     Zweischilling-Stücke,    entsprechen  und welche Hebel zur Abgabe eines einzelnen  Geldstückes durch Tastenhebel unabhängig  von andern betätigt werden, vollzieht sich    die Betätigung aller andern     Auswerferhebel     durch mit Tastenhebeln in Verbindung ste  hende Joche, so dass die     Auswerferhebel    in  Gruppen betätigt werden, wie aus den spä  ter beschriebenen Beispielen hervorgeht.

   Die       Joche    sitzen unabhängig voneinander und frei  beweglich auf der Achse 25; ein Teil der  selben ist aufwärts gerichtet, der andere  Teil abwärts gerichtet; doch sind alle  dazu bestimmt, bei Betätigung des entspre  chenden Tastenhebels gegen die Auswerfer  hebel zu stossen und diese um ihre Achse 25  zu drehen, zum Zwecke, die korrespondieren  den Kolben 20 unter den Münzbehältern  hinweg zu bewegen. Die Verbindungsorgane  zwischen jedem Tastenhebel und seinem Aus  werferhebel und ihre Funktion sind im Fol  genden beschrieben.  



  Beim Mechanismus zur Einzelausgabe     vou          Halbpenny-Stücken        (Fig.    4, 5, 6, 7 und 11)  ist der     Auswerferhebel    30 mittelst eines an  diesem     angelenkten    Bügels 64 und eines über  eine Führungsrolle 158 geführten Drahtes 65  direkt mit     dem    Tastenhebel 42 verbunden.  Ein Druck auf den Tastenhebel 42 bewirkt  also ohne weiteres die Drehung des Aus  werferhebels 30 und das Auswerfen eines       Halbpenny-Stückes    aus dem entsprechenden  Münzbehälter 2.  



  Zur Einzelausgabe eines     Penny-Stückes     wird ein auf der Achse 25 sitzender Gabel  hebel 66     (Fig.    4, 5, 6 und 12) mittelst eines  über eine andere     Führungsrolle    158 geleite  ten Drahtes 67 nach Druck auf den Tasten  hebel 43 gegen den     Auswerferhebel    31 ge  drückt.  



  Die gleichzeitige Ausgabe zweier     Penny-          Stücke    wird bewirkt durch Druck auf den  Tastenhebel 44. Dieser steht durch den Draht  159 mit einem frei auf der Achse 25 sitzen  den und von ihr nach unten gerichteten, T  förmigen Joch 68     (Fig.    4 und 12) in Ver  bindung. Der Steg des Joches 68 stösst bei  Betätigung des Tastenhebels 44 gleichzeitig  gegen die     Auswerferhebel    31 und 32 und  verursacht deren Drehung und damit die Aus  stossung je einer Münze aus den Münzbehäl  tern 3 und 4,      Wünscht man die Abgabe von drei     Ein-          penny-Stücken,    so drückt man den Tasten  hebel 45 hinunter     (Fig.    4, 5, 6 und 13).

   Diesen  verbindet     einDraht    73 mit dem     einenLenker    70  und einen Arm 71 miteinander verbindenden  Gelenkzapfen. Der Arm 71 ist um eine im  Rahmen gelagerte Achse 72 drehbar. Am  Lenker 70 ist das um die Achse 25 drehbare  Joch 69     angelenkt.    Die Länge des     Steges    des  Joches 69 ist so bemessen, dass bei seiner  Drehung durch Druck auf den Tastenhebel  45 die     Auswerferhebel    31, 32 und 33 zu  gleich in Aktion treten, welche ihrerseits aus  den Münzbehältern 3, 4 und 5 je ein     Penny-          Stück    ausstossen.  



  Um dem Apparat vier     Penny-Stücke    zu  entnehmen, muss der Tastenhebel 46 nieder  gedrückt werden     (Fig.    4, 5, 6 und 14). Der  selbe ist durch den Draht 74 mit dem um  die Achse 7 2 drehbaren Arm 75 verbunden,  welcher seinerseits an dem das Joch 77     be-          tätigenden    Lenker 76     angelenkt    ist. Der Steg  des     Joches    77 liegt tiefer als der Steg des  Joches 69, um ersterem die Schwingung unter  letzteres zu erlauben.

   Der Steg des Joches  77 ist auch länger als jener des Joches 69,  so dass er bei Betätigung durch den Tasten  hebel 46 auf die     Auswerf        erhebel    34, 33, 32  und 31 trifft, welchen die Münzbehälter 6,  5, 4 und 3 entsprechen     (Fig.    4, 5, 6 und 14).  



  Zwecks Abgabe von fünf einzelnen     Penny-          stücken    wird der Tastenhebel 47     (Fig.    4, 5,  6 und 15) betätigt. Die Funktion der     ein-          zeilnen    Arbeitsglieder, wie Draht 78, Arm 79  und     Lenker    80, Joch 81 und     Auswerferhebel,     ist dieselbe wie     vorgängig    beschrieben; nur  wird auch noch der     Auswerferhebel    35 nebst  den angeführten Hebeln 34, 33, 32 und 31  betätigt;

   derselbe erhält seine Bewegung  durch den etwas tiefer liegenden, längeren  Steg des     Joches    81, welcher gleichzeitig auch  auf die übrigen     Auswerferhebel    auftrifft.  Aus den entsprechenden Münzbehältern 7, 6,  5, 4 und 3 wird dann je eine Münze ab  gegeben.  



  Um ein     Sechspenny-Stück        auszugeben,     wird auf den Tastenhebel 48 gedrückt     (Fig.     4, 5, 6 und 16). Dadurch werden, gleich    wie vordem beschrieben, Draht 82, Arm 83  und Lenker 84 bewegt. Lenker 84 ist mit  einem Hebel 85 und dieser mit dem Aus  werferhebel 36 verbunden, und beide Hebel  sind um die Achse 25 frei drehbar. Durch  Drehung des     Auswerferhebels    36 wird aus  dem Münzbehälter 8 ein     Sechspenny-Stück     ausgestossen.  



  Wird der Tastenhebel 49 betätigt, so gibt  der Apparat ein Sechspenny- und ein     Penny-          Stück    ab     (Fig.    4, 5, 6 und 1.7). Der Tasten  hebel 49 ist durch einen Draht 86 mit einem  gebogenen, um die Achse 72 drehbaren Arm  87 und einem Lenker 88 und letzterer mit  einem um die Achse 25 frei beweglichen, auf  wärts gerichteten und mit dem Steg vor den       Auswerferhebeln    36 und 35 liegenden Joch  89 verbunden.

   Bei der Drehung des     Joches     89 drehen sich die     Auswerferhebel    36 und 35  mit, wobei aus dem Münzbehälter 8 ein       Sechspence-    und aus dem Behälter 7 ein     Penny-          stück    ausgestossen werden.  



  Auf gleiche Weise erhält man durch Be  tätigung des Tastenhebels 50, des Drahtes 90,  des Armes 91, des Lenkers 92, des     Joches    93  und der Hebel 36, 35, 34 gleichzeitig aus  dem Münzbehälter 8 ein     Sechspence-    und aus  den Behältern 7 und 6 je ein     Penny-Stück,     wobei vorausgesetzt ist, dass der Steg des  Joches 93 quer vorn über die drei Auswerfer  hebel 36, 35 und 34 sich erstreckt und diese  bei seiner Bewegung um die Drehachse 25       mitdreht        (Fig.    4, 5, 6 und 18).  



  Gleicherweise werden durch den Tasten  hebel 51, Draht 94, Joch 95, Lenker 96 und  Arm 97 die     Ausrc@erferhebel    36, 35, 34 und  33 in Tätigkeit versetzt und aus !Be  hälter 8 ein     Sechspence-    und aus den Be  hälter 7, 6 und 5 je ein     Penny-Stück    aus  gestossen, wobei vorausgesetzt ist, dass der  Steg des Joches 95 über die vier Auswerfer  hebel 36, 35, 34 und 33 sich erstreckt und  diese bei seiner Bewegung um die Drehachse  25     mitdreht        (Fig.    4, 5, 6 und 1.9).  



  Derselbe Vorgang vollzieht sich bei Be  tätigung des Tastenhebels 52 zwecks     Abgabe     von 10 Pennies, das heisst eines     Sechspence-          Stückes    und vier     Penny-Stücken.    Dabei ver-           mitteln    der Draht 98, der     Bügel.    99, die Lena       ker    100 und das Joch 101 samt den Aus  werferhebeln 36, 35, 34,     33    und 32 die Be  wegung bis zu den Münzbehältern, unter  Voraussetzung, dass der Steg des     Joches.   <B>101</B>  die     Auswerferhebel    36, 35, 34,

       33    und 32  bei seiner Bewegung gleichzeitig     mitdreht.     Münzbehälter 8 gibt ein     Sechspence-Stück     und die. Behälter 7, 6, 5 und 4 je ein     Penny-          Stück    ab     (Fig.    4, 5, 6 und 20).  



  Zur Ausgabe von 11 Pennies tritt Tasten  hebel 53 in Funktion. Dieser ist durch Draht  102 und Bügel 103 mit dem Joch 104 direkt,  das heisst ohne Lenker, verbunden. Bei Dre  hung des Joches 104 drehen sich die Aus  werferhebel 36, 35, 34, 33, 32 und 31 mit,  wobei mittelst der     vorbeschriebenen    Aus  werferorgane aus dem Münzbehälter 8 ein       Sechspence-Stück    und aus den Behältern 7,  Ei, 5, 4 und 3 je ein     Penny-Stück    ausgestossen  werden     (Fig.    4, 5, 6 und 21).  



  Soll der Apparat elfeinhalb Pennies ab  geben, so drückt man zuerst auf den Tasten  hebel 53, wodurch, wie oben beschrieben,  elf Pennies ausgestossen werden. Nachher  drückt man auf den Tastenhebel 42, welcher,  wie eingangs angeführt, den Auswurf eines       Halbpenny-Stückes    veranlasst.  



       Ein        Schilling-Stück        wird    abgegeben durch  Niederdrücken des Tastenhebels 54. Diesen  verbindet ein Draht 105 und ein Bügel 106  mit dem     Auswerferhebel    37. Tritt dieser in  Funktion, so gibt der Münzbehälter 9 ein  Schilling-Stück heraus     (Fig.    4, 5, 6 und 22).  



       Zwecks    Ausstossung eines Zweischilling  stückes ist der Tastenhebel 55 niederzu  drücken. Vermittelst des Drahtes 107 und  des Lenkers 108 wird der     Auswerferhebel    38  gedreht und damit aus dem Münzbehälter 10  ein     Zweischilling-Stück        ausgestossen        (Fig.    4,  5, 6 und 22).  



  Sollen drei Schillinge abgegeben werden,  so wird durch Betätigung des Tastenhebels  56, des Drahtes 109, Armes 110 und eines  am obern Ende des     Joches    112 befestigten  Lenkers 111 das Joch 112 um seine Dreh  achse 25 gedreht, und da sich dessen Steg  über die     Auswerferhebel    37 und 38 erstreckt,    diese     mitbewegt.    Demzufolge wird aus dem  Münzbehälter 10 ein     Zweischilling-    und aus  dem     Behälter    9 ein     Schilling-Stück    -ausge  stossen     (Fig.    4, 5, 6 und 22).  



  Vier Schillinge, das heisst zwei     Zweischil-          ling-Stücke,    lassen sich dem Apparate durch  Drücken auf den Tastenhebel 57 entnehmen.  Dabei werden der Draht 113, der Hebel 114,  der Lenker 115 und das das Joch 1.12 unter  greifende Joch 116 betätigt, welch letzteres  die Bewegung auf die     Auswerferhebel    39  und 38 überträgt. Diese veranlassen die Aus  stossung von zwei     Zweischillingstücken    aus  den entsprechenden Münzbehältern 11 und 10       (Fig.    4, 5, 6 und 22).  



  Auf dieselbe Weise gestaltet sich der  Vorgang bei     Entnahme    von fünf Schilling,  das heisst zweier     Zweischillingsechspence-          Stücke.    Hier wirken bei Betätigung des     Ta-          stenhebels    58 der Draht 117 und ein Joch 118  auf die     Auswerferhebel    40, 41, die ihrerseits  aus den Münzbehältern 12 und 13 je ein       Zweischillingsechspenoe,-    Stück auswerfen       (Fig.    4, 5, 6 und 22).  



  Beim Vorgang zur Entnahme von sechs  Schilling werden bei Betätigung des Tasten  hebels 59 ein Draht 119, ein um die Dreh  achse 72 drehbares Zwischenjoch 120 und an  diesem befestigte Drähte 121 und 122 bewegt,  welch ersterer zum     Auswerferhebel    37 und  welch letzterer zum Joch 118 führt. Dieses  selbst erstreckt sich mit seinem Steg über  die     Auswerferhebel    41 und 40, die sich bei  Niederdrücken des Tastenhebels 59 gleich  zeitig mit denn     Atswerferhebel    37 um ihre       Drebachse    25 drehen. Hierdurch werden aus  den Münzbehältern 13 und 12 je ein Zwei  schillingsechspence-Stück und aus dem Be  hälter 9 ein     Schilling-Stück    ausgeworfen       (Fig.    4, 5, 6 und 22).  



  Zur Entnahme von sieben Schilling tritt  der Tastenhebel 60 in Funktion. Ein Draht  123, ein Bügel 124 und ein Joch 125 über  tragen die Bewegung auf die     Auswerfer-          hebel    41, 40 und 39, die infolge gleichzeiti  gen     Stosses    durch den Steg des Joches 125  gleichzeitig die Ausstossung je eines Zwei  schillingsechspence-Stückes aus     den,    Münz-           bchältern    13 und 12 und eines Zweischilling  stückes aus dem     Münzbehälter    11 bewirken.  



  Zwecks Ausgabe von acht Schilling ist  der Tastenhebel 61 zu betätigen. Diesen ver  bindet ein Draht 126 mit einem auf der  Drehachse 72 sitzenden Zwischenjoch 127,  sowie mit dem die     Auswerferhebel    40 und 41  beherrschenden Joch 118. Vom Steg des     Jo-          ches    127 führen Drähte 128 und 129 direkt  zu den     Auswerferhebeln    38 und 37.

   Die  gleichzeitige Drehung der     Joelie    127 und 118  auf ihren Drehachsen 72 und 25 durch den  Tastenhebel überträgt sich auf die vier Aus  werferhebel 41, 40, 38 und 37, welche ihrer  seits aus den entsprechenden Münzbehältern  je ein Geldstück ausstossen, und zwar aus den  Behältern 13 und 12 je ein     Zweischillingsechs-          pence-Stück,    aus dem Behälter 10 ein Zwei  schilling- und aus dem Behälter 9 ein     Schil-          ling-Stück        (Fig.    4, 5, 6 und 22).  



  Die Ausgabe von neun Schilling aus dem  Apparat geschieht durch den Tastenhebel 62,  welcher mittelst eines Drahtes 130 mit einem  Joch 131 verbunden ist. Letzteres beherrscht  die     Auswerferhebel    41, 40, 39 und 38. Die  entsprechenden Münzbehälter 13, 12, 11 und  10 geben bei Niederdrücken des Tastenhebels  62 je ein Geldstück ab, und zwar der Be  hälter 13 und 12 je ein     Zweischillingsechs-          pence-    und die Behälter 11     unch    10 je ein       Zweischilling-Stück        (Fig.    4, 5 und 22).  



  Gleicherweise geschieht die Ausgabe von  zehn Schilling. Den Druck auf den Tasten  hebel 63 übertragen ein Draht 132 und ein  Joch 133 auf die     Auswerferhebel    41, 40,  39, 38 und 37, die ihrerseits aus den ent  sprechenden Behältern je ein Geldstück aus  stossen, und zwar aus den Behältern 13 und  12 je ein     Zweischillingsechspence-Stück,    aus  den Behältern 11 und 10 je ein Zweischilling  stück und aus dem Behälter 9 ein Schilling  stück     (Fig.    4, 5 und 22).  



  Nach dem Gesagten ergibt sich, dass bei  gleichzeitiger oder rasch     aufeina,nderfolgen-          der    Betätigung mehrerer Tastenhebel die  den mehrfachen Betrag irgend eines der oben  erwähnten Beträge ausmachenden Summe    vom Apparate ausgegeben werden kann. Soll  der Apparat zum Beispiel 19 Schilling und       111/,        Pence    abgeben, so drückt man den  Tastenhebel 63 zwecks Abgabe von 10 Schil  ling, hierauf den Tastenhebel 62 zwecks Ab  gabe von 9 Schilling, dann den Tastenhebel  53 für 11 Pennies und endlich den Tasten  liebel 42 für     '/2    Penny hinunter.  



  Obwohl in der Darstellung der Apparat       finit    Bezug auf englische Münzsorten be  schrieben ist, kann durch Änderung der  Tasten- und     Auswerferhebel    und der Münz  behälter der Apparat für die Ausgabe von  Münzen anderer Münzsysteme verwendet  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Münzen-Abgebeapparat mit einer Anzahl von Münzbehältern, unter jedem Behälter hin- und tierbeweglichem Auswerfer, mit letzterem verbundenen Auswerferhebeln, mit Tastenhebeln und mit Verbindungsorganen zwischen den Auswerfer- und den Tasten hebeln zwecks Betätigung der ersteren ein zeln oder in Gruppen, dadurch gekennzeich net, dass die Auswerferhebel und die Tasten hebel in Reihen und ihre Drehachsen im Ab stand voneinander angeordnet sind und dass ein Teil der Auswerferhebel und der Tasten hebel einzeln und ein anderer Teil durch mittelst Zug betätigbare Joche miteinander in Bewegungsverbindung stehen,
    so dass bei Druck auf einen Tastenhebel ein einzelner Auswerferhebel, beziehungsweise eine Gruppe derselben betätigt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Münzen-Abgebeapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die untereinander unabhängigen Auswerfer hebel und die untereinander unabhängi gen Joche auf derselben Drehachse sitzen und dass ein Teil der Joche von dieser Achse nach oben und ein Teil nach un ten gerichtet ist,
    wobei bei Druck auf die Tastenhebel der eine Teil der Joche auf die vordere Seite der betreffenden Auswerferhebel und der andere Teil auf die Rückseite der betreffenden Auswerfer hebel wirkt.
    2. Münzen-Abgebeapparat nach Patentan spruch, bei welchem sämtliche Münz behälter auf einem Support angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Auswerfer einen Kolben und eine am vordern Kolbenende angelenkte, unter Fe derwirkung stehende Klinke besitzt, wo bei mit Ausnahme eines während des Auswurfes über den Support vorstehen den Zahnes der Klinke diese, sowie der Kolben gänzlich im Support eingebettet und darin eingepasst sind, derart, dass eine genaue und sichere Führung des Aus werfers gewährleistet ist.
    3. Münzen-Abgebeapparat nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Klinke jedes Aus werfers derart gestaltet ist, dass bei jeden,. Vorstoss des Auswerfers der über der Klinke befindliche Münzstapel zu kippen vermag, während beim Rückweg des Aus werfers die Klinke die unterste Münze des Münzstapels nur leicht streift und alsdann das Gewicht des Stapels vom Support auf genommen wird.
    4. Münzen-Abgebeapparat nach Patentan spruch und Unteransprüchen 2 und 3, da durch gekennzeichnet, dass jede Auswer- ferklinke einen auf dem Kolben abstütz- baren Fortsatz aufweist, durch welchen die Aufwärtsbewegung des Klinkenzahnes über den Support begrenzt wird.
    5. Münzen-Abgebeapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Münzstapel eines jeden Münzbehäl ters eine eine grössere Dicke als eine Münze aufweisende Scheibe gelegt ist, zum Zwecke, nach Ausstossung der letz ten Münze eines Stapels den Klinkenzahn des Auswerfers zu arretieren und die Funktion des zu diesem Münzbehälter oder zu einer diesen Behälter umfassen den Gruppe von Behältern gehörenden Tastenhebels zu verhindern.
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