CH100616A - Farblösung und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Farblösung und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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CH100616A
CH100616A CH100616DA CH100616A CH 100616 A CH100616 A CH 100616A CH 100616D A CH100616D A CH 100616DA CH 100616 A CH100616 A CH 100616A
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phosphoric acid
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tannin
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A-G J R Geigy
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Geigy Ag J R
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      Farblösung    und     Verfiahren    zu ihrer     Rerstellung.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Farblösung, deren Neuheit auf einem  Gehalt von<B>1.0</B> bis<B>30</B>     '/o    Phosphorsäure be  ruht, sowie ein Verfahren zur Herstellung  dieser Lösung, die vorteilhaft zum Farben  und Bedrucken von Textilwaren, Holz, Pa  pier, Federn, Leder, Pelzwerk, Stroh,     Tagal,     Kunststoffen     ete.    verwendet werden und  hierbei, ohne Aufwand von Wärme, rasch  gleichmässige und reibechte Färbungen     bezw.     Drucke liefern kann.  



  Die neue     Farbstofflösung    kann ferner  noch einen Gehalt an     Tannin    oder an einem       Verdiehungsmittel,    oder gleichzeitig an     Tan-          nin    und an einem Verdickungsmittel auf  weisen.  



  Folgende Beispiele veranschaulichen die       Herstellun-sweise    und Zusammensetzung der       t#     neuen     Farblösung#       <I>Beispiel I:</I>  <B><I>1</I></B>     ru    basischer Farbstoff wird in<B>5</B> -r       P.n    ?n  Essigsäure (40     %)        und    20     gr    kochendem Was  ser gelöst,

   dann werden<B>52</B>     gr        Traganth-          stärke-Verdickung    und 2     gr        Tannin        zugefügt.       Alsdann werden 20     gr    Phosphorsäure zuge  setzt,     und    nach erfolgter Lösung ist die  Farblösung gebrauchsfertig.  



  <I>Beispiel</I>     II:     <B>1</B>     gr    basischer Farbstoff wird gelöst in  <B>5</B>     gr   <B>Ei</B>     ssigsäure    (40     '/o)    und 20     gr    kochendem  Wasser. Dazu werden noch hinzugefügt 42     gr     kaltes Wasser,<B>10</B>     gr        Tranganthstärke-Ver-          dickung,    2     gr        Tannin    und<B>10</B>     gr    Phosphor  säure,<B>10</B>     gr        Monochloressigsäure.     



  Die     Farblös-ungen    dieses Beispiels sind  vorteilhaft zum Färben und Bedrucken von  Baumwolle anwendbar.  



  <I>Beispiel</I>     III:     <B>1</B>     gr    Säurefarbstoff und<B>5</B>     gr    Essigsäure  (40     %)    werden in 20     gr    kochendem Wasser  gelöst; dazu werden noch 44     gr    kaltes Was  ser,<B>10</B>     gr        Traganthstärke--#7erdicl"ung    und  20     gr    Phosphorsäure     hinzugefügi.     



  Die     Farblösungen    dieses Beispiels sind  vorteilhaft zum Färben von Wolle und Seide  verwendbar.  



  Die     Farblösungen    sämtlicher Beispiele  können nicht nur im Grossbetrieb der Fär-           berei        und    Druckerei auf Textilstoffen       #'er#vendung    finden, sondern eignen sich  ihrer Haltbarkeit und     Handlich1,-        eit    wegen       7um,    Gebrauch für     kunstgewerblielie        Zweche,     da sie ein bisher nicht gekanntes, echtes  Färben von Textilgeweben durch einfaches  Bemalen mit dem Pinsel oder Bespritzen ge  statten.

   Die     -leiche        Verwenduno,    erstreckt  sich auf Papier, Stroh, Leder, Holz, Federn,  Pelze, Kunststoffe und dergleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Neue Farblösung, gekennzeichnet durch einen Gehalt von<B>10</B> bis<B>30</B> '/o Phosphor säure. II. Verfahren zur Herstellung der in Patent anspruch I gekennzeichneten Farblösung, dadurch "ekennzeichnet, dass Phosphor saure einer Farbstofflösung einverleibt wird, so dass der Gehalt daran<B>10</B> bis <B>30</B> '/o beträgt..
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Farblösung gemäss Patentanspruch I, t# weiter gekennzeichnet durch einen Gehalt an Tannin. 2. Farblösung Iremäss Patentanspruch, I, <B>Z</B> D Il# weiter gekennzeichnet durch einen Gehalt Zn an einem Verdickungsmittel. <B>3.</B> Farblösuii,-" gemäss Patentanspruch<B>1,</B> weiter gekennzeichnet durch einen Gehalt an Tannin und einem Verdickungsmittel. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ausser dar Phosphorsäure noch Tannin der Farb- stofflösung einverleibt wird. <B>5.</B> Verfahren gemäss Patentanspruch IT., da durch gekennzeichnet, dass ausser der Phosphorsäure noch ein Verdickungs mittel der Farbstofflösung einverleibt wird.
    <B>6.</B> Verfahren gemäss Pafentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ausser der Phosphorsäure noch Tannin und ein Verdickungsmittel der Farbstofflösung einverleibt wird.
CH100616D 1921-07-29 1922-06-13 Farblösung und Verfahren zu ihrer Herstellung. CH100616A (de)

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