Elektrisch geheizter Kachelofen. Der Kachelofen nach der Erfindung hat den Vorteil, dass er in einfachster Weise von jedermann zusammengesetzt und auseinander genommen werden kann, da ein erhärtendes Bindemittel für den Aufbau des Ofens über flüssig ist. Er kann daher auch in einzelnen 'feilen transportiert und entsprechend leicht von einer Stelle an die andere versetzt werden.
Der neue Ofen besitzt Kacheln, die topf- förmig ausgebildet sind und mit einer wärme speichernden Füllmasse gefüllt werden. Die Kacheln umgeben einen mittleren Raum und werden in ihrer Gesamtheit unten durch eine Fussplatte, oben durch eine Deckelplatte be grenzt und zusammengehalten.
Gemäss der Zeichnung, die ein Ausfüh rungsbeispiel für die Erfindung in Längs- und Querschnitt darstellt, ist der Heizkörper a im Innenraum des Ofens aufgestellt und mit einem Eisenblechmantel e umgeben.
Die topf förmigen Kacheln c sind mit ihrer Bohrung i auf senkrechtstehende, in Platten vom-Boden b und Deckel d befestigte Eisenstangen<I>f</I> auf gereiht und bilden so eine geschlossene, wärmespeichernde Hülle für den Heizkörper a. Der Zwischenraum zwischen Blechmantel e und Kacheln c ist mit einer Sandschicht h ausgefüllt, desgleichen sind die einzelnen Kacheln mit Sand in gefüllt. Den Ofenboden L bildet eine Eisenkonstruktion mit gelochter Blechverkleidung. Boden und Deckel über greifen die Kacheln mit einer vorspringenden Kante.
Der Ofendeckel d besteht ebenfalls aus Eisen und enthält ein Wassergefäss g. Ferner ist im Deckel ein Schieber k ange ordnet, mit dem der Umlauf der Raumluft durch den Heizkanal des Ofens geregelt und sogar völlig unterbrochen werden kann. Irgendwelche Kitt- oder Lehmfugen besitzt der Ofen nicht, so dass er von jedermann aus seinen leicht zu transportierenden Einzel teilen nach Anweisung ohne weiteres auf gebaut werden kann.
Die Kacheln können, wie bei dem ge zeichneten Beispiel, sämtlich gleich dimen sioniert und daher leicht vertauschbar und ersetzbar sein. Sind. sie nur auf der Aussen seite des Ofens glasiert, so braucht man zwei Sorten. Sie können aber auch verschieden .geformt sein. Die Füllmasse kann ein be liebiger hitzebeständiger Stoff sein, wie Kies, Speeksteinabfälle, Ziegelmehl, Asche, Asbest, Glaswolle ete. Statt durch Randeisenstangen f können die Kacheln auch durch Fagoneisen geführt beziehungsweise in ihrer Lage er halten werden. Boden und Deckel können statt aus Eisen auch aus Stein oder einer feuerfesten Kunstmasse hergestellt sein.
Der Schieber k kann an einer andern Stelle des Luftweges, z. B. im Ofenboden angeordnet sein. In manchen Fällen kann er ganz weg gelassen werden und der Heizraum entweder oben und unten offen oder ganz oder einseitig geschlossen sein, je nachdem ein Luftumlauf stattfinden soll oder nicht.
Die eisernen Versteifungen oder Ver schraubungen f können weggelassen werden, wenn die einzelnen Steine einander entspre chende Versatzungen aufweisen. Auch kann das Gewicht der einzelnen Töpfe derart ge wählt werden, dass jedwelche Versteifung in Wegfall kommt.
Schliesslich können auch zusätzliche Heiz- widerstände in einzelnen oder auch in allen Töpfen der Ofenwand untergebracht werden. Diese Heizwiderstände im Innern der Kacheln können auch die Hauptheizung bilden, wäh rend der Heizkörper a im Ofenraum nur zur Aushilfsheizung herangezogen wird.
Electrically heated tiled stove. The tiled stove according to the invention has the advantage that it can be assembled and disassembled by anyone in the simplest possible way, since a hardening binder for the construction of the stove is superfluous. It can therefore also be transported in individual files and accordingly easily moved from one place to another.
The new oven has tiles that are pot-shaped and filled with a heat-storing filling compound. The tiles surround a central room and are delimited and held together in their entirety by a base plate at the bottom and a cover plate at the top.
According to the drawing, which represents an exemplary embodiment for the invention in longitudinal and cross-section, the heating element a is set up in the interior of the furnace and surrounded by an iron sheet jacket e.
The pot-shaped tiles c are lined up with their bore i on vertical iron rods <I> f </I> fastened in plates from the bottom b and cover d and thus form a closed, heat-storing shell for the radiator a. The space between sheet metal jacket e and tiles c is filled with a layer of sand h, and the individual tiles are also filled with sand in. The furnace bottom L forms an iron construction with perforated sheet metal cladding. The bottom and cover overlap the tiles with a protruding edge.
The furnace lid d is also made of iron and contains a water container g. Furthermore, a slide k is arranged in the lid, with which the circulation of room air through the heating duct of the furnace can be regulated and even completely interrupted. The stove does not have any cement or clay joints, so that anyone can easily assemble it from its easy-to-transport individual parts as instructed.
As in the example shown, the tiles can all have the same dimensions and can therefore be easily interchanged and replaced. Are. They are only glazed on the outside of the furnace, so you need two types. But they can also be shaped differently. The filling compound can be any heat-resistant material, such as gravel, stone waste, brick dust, ash, asbestos, glass wool, etc. Instead of iron rods f, the tiles can also be guided through Fagonsisen or held in their position. The base and lid can be made of stone or a refractory synthetic material instead of iron.
The slide k can be at another point in the airway, e.g. B. be arranged in the furnace floor. In some cases it can be left out entirely and the boiler room can be either open at the top and bottom or closed entirely or on one side, depending on whether or not air circulation should take place.
The iron stiffeners or screw connections f can be omitted if the individual stones have corresponding offsets. The weight of the individual pots can also be selected in such a way that there is no need for any stiffening.
Finally, additional heating resistors can also be accommodated in individual pots or in all pots on the furnace wall. These heating resistors inside the tiles can also form the main heating, while the radiator a in the furnace chamber is only used for auxiliary heating.