CH100698A - Vorrichtung zur Schnittregelung bei strangbildenden Zigarettenmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zur Schnittregelung bei strangbildenden Zigarettenmaschinen.

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CH100698A
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CH
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sleeve
shaft
cutting control
cigarette machines
rope
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Inventor
Universelle Cigarettenmasch Co
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Muller J C & Co
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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Schnittregelung<B>bei</B>     straugbildenden    Zigarettenmaschinen.    Zum Zertrennen des von     Zigaretten-          strangmaschinen    gelieferten Stranges in der  Zigarettenlänge entsprechende Stücke werden  bekanntlich umlaufende Kreismesser benutzt,  welche zum Zwecke des     Strangzertrennens     eine     Nichbewegung    quer zur     Stranglängs-          riehtung    ausführen, wobei sie gleichzeitig  mit der     Stranggeseliwindigkeit    bewegt wer  den.

   Da nun die     Seidenpapierhülle    des Stran  ges in regelmässigen Abständen und Auf  drucken und meist. auch mit einem     Mund-          stüelzbelag    versehen ist, so kommt es darauf  an,     dass    der Schnitt unbedingt stets im rich  tigen Verhältnis     züm        Mundstückbelag    und  Aufdruck des Stranges ausgeführt wird.

   Die  diese     Nickbewegung    ausführenden Steue  rungsmittel sind so eingerichtet,     dass    unbe  dingt die Schnitte in einem solchen Zeit  abstand     aufeinanderfolgen,    der genau die  Abtrennung eines Stückes von der     gewünseh-          ten    Zigarettenlänge ergibt.

   Bekanntlich     lässt     sieh aber im Verlaufe des Arbeitsganges nicht  vermeiden,     dass    der Strang selbst     inf        olge    eines  höheren oder geringeren     Feuchtigkeitsgeheul-          tes    der Luft, infolge der nicht immer gleich-    mässigen Beschaffenheit der     Seidenpapier-          hüllen    und anderer Umstände, Veränderungen  unterliegt, welche es mit sieh bringen,     dass     die Schnitte des Kreismessers dann nicht  mehr genau auf die in Betracht kommende  Stelle des Stranges     tref        fen,

      was zur Erzeu  gung von     Ausschussware    führt.  



  Diesem bekannten Übelstande zu begeg  nen sind vielfache Vorschläge gemacht wor  den. Insbesondere ist es bereits     vorgeselila-          gen    worden, in die Antriebswelle des Messers,  von welchem die     Nickbewegung    abgeleitet  wird, Mittel einzuschalten, die während des  Ganges der Maschine dieser Welle zeitweise  eine zusätzliche oder vermindernde     Umdre-          liungsgesellwindigkeit    verleihen, welche ein  Voreilen oder Nachbleiben der     Nickbewegun-          gen    des Kreismessers herbeiführen, ohne     dass     dadurch der zeitliche Abstand zwischen zwei       Nickbewegungen    berührt wird.

   Auf dem  gleichen Grundgedanken beruht auch die vor  liegende Erfindung.  



  Während aber bisher zu diesem Zwecke  ein Rädergetriebe benutzt wurde, bei     wel-          ellem    das treibende Zahnrad an einem um die      treibende Welle drehbaren Körper angeord  net war, bei dessen Verdrehung sich das trei  bende Zahnrad auf dem angetriebenen Zahn  rad abwälzt, zu welchem Zwecke also ein  aus mehreren Rädern bestehendes Zwischen  getriebe unvermeidlich war, besteht erfin  dungsgemäss nunmehr die Antriebswelle für  das Messer aus zwei     ce,-eneinander        verdreh-          baren    Teilen.

   Diese beiden Teile sind durch  eine aufgeschobene Hülse derart miteinander  verbunden,     dass    die Hülse mit ihrem einen  Ende von dem treibenden Teile der Welle  mitgenommen wird und mit ihrem andern  Ende den angetriebenen Teil der Welle mit  nimmt. Die Hülse ist längsverschiebbar und  an dem treibenden Teil der Welle sind Mittel  vorgesehen, die bei einer     Längsverseliiebung     der Hülse deren Verdrehung bewirken. Diese  Verdrehung überträgt sich auf den angetrie  benen Teil der Welle und     ruft,dadurch    das  Voreilen oder Nachbleiben hervor.  



  Es hat sich gezeigt.     dass    man bei den  neuen, besonders schnell laufenden Zigaret  tenmaschinen auf die Dauer mit dem aus  mehreren Zahnrädern bestehenden Zwischen  getriebe nicht arbeiten kann. Es tritt ein  schneller Verschleiss und infolgedessen ein  alsbald störend wirkender ungenauer Gang  ein, welcher den genauen Schnitt, bei wel  chem es oft auf Teile von Millimetern an  kommt, nicht mehr erreichen     lässt.    Bei der     Vor-          rieUtung    gemäss Erfindung fällt das durch  Zahnräder gebildete     Zwiseliengehiebe    fort.  



  Die neue Vorrichtung ist auf der Zeich  nung in einem Längsschnitt beispielsweise       dar-estellt.     



  Die Welle, von welcher die     Nickbewegung     des Kreismessers abgeleitet wird, besteht aus  den beiden Teilen a und<B>b</B> und ist in den  Lagern     c    und<B>d</B> gelagert. Vermittelst eines  auf dem treibenden Teil<B>b</B> sitzenden Kegel  rades e wird die Wellendrehung     herbei-          ,geführt    und mittelst eines auf dem angetrie  benen Teil a sitzenden Kegelrades<B>f</B> wird  die Wellendrehung nach den Steuermitteln  für die Kreismesser weitergeleitet.  



  Der angetriebene Teil a der Welle steckt  frei drehbar, aber nicht längsverschiebbar im.       el       treibenden Teil<B>b.</B> Dieser Teil ist mit flachen  Gewindegängen besetzt, in welche das mit  entsprechendem Innengewinde besetzte     Entle     einer Hülse<B>g</B> eingreift. Diese Hülse wird  also bei der     r!mdrehung    des Teils<B>b</B> mit  genommen. Mit ihrem andern Ende     umfasst     die Hülse den Wellenteil a, wobei ein Keil     It     die Hülse mit dem Wellenteil a auf Mitnahme  verbindet.  



  Die Hülse ist längsverschiebbar. Die  Länge des Keils     lb    ist so bemessen,     dass    bei  allen Hülsenstellungen die     ]Ylitnalime    des  Wellenteils a gesichert bleibt. Findet aber  eine Längsverschiebung der Hülse<B><I>g</I></B> statt,  was, wie ersichtlich, während des Ganges der  Maschine ohne weiteres geschehen kann,  dann wird die Hülse verdreht und der Wel  lenteil a erfährt eine zusätzliche Verdrehung  im Sinne des     Voreilens    oder     Naclibleibens.     



  Am einen Ende     wird     die Hülse durch  einen     Rin-körper    i     umfasst,    welcher eine  freie Verdrehung der Hülse<B><I>g</I></B>     zulässt.        ITm     diese freie Verdrehung des Ringkörpers zu  sichern     und    doch gleichzeitig einen festen  Sitz desselben auf der Hülse (in     bezug    auf  seitliche     _Nrerschiebungen)    zu ermöglichen,  ist ein Kugellager<B>k</B> zwischengeschaltet. Der       Ring,körper    i     umfasst    nun mit einem Auge<B>1</B>  eine Gewindespindel in, die in den Lagern n  frei drehbar gelagert ist.

   Diese Gewinde  spindel kann von einem Handrad o aus     mit-          telst    des     Stirnrädervorgeleges        p-q    verdreht  werden. Bei der Verdrehung wird das Auge<B>1</B>  und damit die     Ring-körper    i parallel zur  Längsrichtung der Antriebswelle     a-b    ver  schoben, also die Hülse<B>9</B> mitgenommen. Die  Gewindespindel     lässt    eine äusserst feinfühlige  Schnittregelung zu.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Schnittregelung bei strangbildenden Zigarettenmaschinen, da- tn durch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle für das KreismesseT aus zwei gegeneinander verdrehbaren Teilen besteht, die durch eine ,aufgeschobene Hülse derart miteinander ver bunden sind, dass die Hülse mit ihrem einen Ende von dem treibenden Teil derWelle mit- genommen wird und mit ihrem andern Ende den angetriebenen Teil der Welle mitnimmt, wobei an dem treibenden Teile der Welle Mittel vorgesehen sind,
    die bei einer Längs- verschiebun-- der Hülse deren Verdrehung be- Zn wirken. UNTERANSPRMEIE <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der treibende Teil der Welle mit Gewindegängen und die Hülse mit entsprechendem Innen gewinde versehen ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Rülse ein von ihrer Drehung unabhängiger Mit- nehmer angreift, der auf einer von Hand während des Ganges der Maschine ver- drehbaren, parallel zur Antriebswelle an geordneten Gewindespindel sitzt.
CH100698D 1922-01-11 1922-01-11 Vorrichtung zur Schnittregelung bei strangbildenden Zigarettenmaschinen. CH100698A (de)

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