CH100775A - Einrichtung zur besseren Ausnutzung der bei der Zündung des Brennstoffluftgemisches in Verbrennungsmotoren sich entwickelnden Wärme. - Google Patents

Einrichtung zur besseren Ausnutzung der bei der Zündung des Brennstoffluftgemisches in Verbrennungsmotoren sich entwickelnden Wärme.

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CH100775A
CH100775A CH100775DA CH100775A CH 100775 A CH100775 A CH 100775A CH 100775D A CH100775D A CH 100775DA CH 100775 A CH100775 A CH 100775A
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  Einrichtung zur besseren Ausnutzung der bei der Zündung des     Brennstoffluftgemische-s     in Verbrennungsmotoren sich entwickelnden     närme.       Die, Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung zur besseren Ausnutzung der bei  der Zündung des     Brennstoffluftgemisches     in Verbrennungsmotoren sieh entwickelnden  Wärme durch Spritzen von fein verteiltem  Wasser gegen hoch erhitzte Flächen nach  jeder Zündung.

   Gemäss der Erfindung wird  das Wasser gegen eine im Verbrennungsraum  am Rande angeordnete     Metallseheibe    aus  Eisenblech gespritzt, die auf der dem Innern  des Verbrennungsraumes zugekehrten Seite  blank ist, während die andere Seite, die mit  Wasser bespritzt wird, eine     feinkörnige     Aussenhaut besitzt, indem sie stark oxydiert  worden ist.  



  Die Einrichtung nach der Erfindung ist  sowohl bei Explosionsmotoren, die mit Gas  oder     flüssig-em    Brennstoff     bei-rieben    werden,  als auch bei Dieselmotoren anwendbar.  



  Auf der Zeichnung ist als beispielsweise  Ausführungsform die Einrichtung in einem       Dieselmotorenzylinder    dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> gibt einen Schnitt durch den<B>Zy-</B>  linder wieder, während    F     c          i2D.    2 die Scheibe teils in Ansicht, teils  im Schnitt in grösserem     Massstabe    zeigt, und       Fig,   <B>3</B> eine Aufsicht auf die Scheibe wie  dergibt.  



  In dem Zylinder a ist unterhalb des<B>Zy-</B>  linderdeckels<B>b</B> eine Stufenscheibe c aus  Eisenblech angeordnet, das auf der dem In  nern des Verbrennungsraumes zugekehrten  Seite blank ist, während es     auf    der nach dem  Deckel zugekehrten Seite -beispielsweise     mit-          telst        Salpetersäuredämpfen    stark oxydiert  worden ist, -wodurch diese Oberfläche eine  feinkörnige Aussenhaut erhalten hat.<B>In</B> den  zylindrischen Teilen e der Stufenscheibe sind  Löcher<B>f</B> angeordnet, um einen sofortigen       Druckausgeich    auf beiden Seiten der Stufen  scheibe zu erzielen.

   Oberhalb der Stufen  scheibe     c    ist ein Rohrsystem<B>g</B> angeordnet,  das mit feinen     Austrittsöffnungen    für das  Wasser versehen ist. Das Wasser wird -durch  eine Pumpe i aus dem     Kühlwassermantel   <B>k</B> ge  saugt und durch ein Rohr<B>h</B> in das Rohr  system<B>g</B> gedrückt. Die Pumpe i wird zweck  mässig von dem Gestänge selbst angetrieben      und so gesteuert,     dass    sie nur für 'kurze Zeit,  vom Augenblicke der Zündung des     Brenn-          stoffluftgemisches    an, in Tätigkeit tritt.

   Der  durch die Pumpe i in der Rohrleitung     li    er  zielte Druck     muss    so gross sein,     dass    das  Wasser aus dem Rohrsystem<B>g</B> unter Über  windung des Explosionsdruckes im Zylinder  austreten kann.  



  Die Stufenscheibe<B>c</B> wird durch die bei  der Zündung auftretenden Temperaturen  stark erhitzt, so     dass    das gegen die oxydierte  Aussenfläche der Stufenscheibe     c    gespritzte  Wasser sofort verdampft, den in der Ver  brennungskammer herrschenden hohen Druck  annimmt. und mit den Explosionsgasen auf den  Kolben<B>d</B> wirkt. Die Wasserzufuhr -wird  zweckmässig nicht sofort nach der Inbetrieb  setzung des Motors angestellt, sondern erst  nachdem der Motor eine geraume Zeit be  trieben worden ist, damit die     Stufenscheibe   <B>g</B>  genug Zeit hat, sich hoch zu erhitzen.  



  Durch das starke Oxydieren der Metall  scheibe wird erreicht,     dass    das gegen das     auf-          gerauhte,    erhitzte Eisenblech gespritzte Was  ser sich augenblicklich in hochgespannten  Dampf umwandelt, während beim Spritzen  des Wassers gegen blanke, hoch erhitzte       Eisenfläehen    sich unter den aufgespritzten  Wasserteilchen     Dampfpolster    'bilden, die die  aufgespritzten Wasserteilchen fortschleudern.  Dies     hat    aber zur Folge,     dass    die     Dampf-          J)ildung    sehr stark verringert und die Aus  nutzung der vorhandenen Wärme beeinträch  tigt wird.

   Bei der Verwendung von blanken       Aufspritzflächen    kann also auch niemals  eine hohe     Druchsteigerung    durch den sieh  entwickelnden Dampf hervorgerufen werden,  was doch den Zweck. der Erfindung aus  macht.  



  Der sich entwickelnde hochgespannte und  überhitzte Dampf wird die Arbeit der Ver  brennungsgase auf den Kolben unterstützen,    was eine gute Ausnützung des Wasserdamp  fes zur Folge hat und es ermöglicht, nach  dem der Motor in üblicher Weise in Betrieb  gesetzt worden ist, die Brennstoffzufuhr in  gewissem Umfang einzuschränken, ohne     dass     eine Einschränkung der Leistung stattfindet.  



  Dadurch,     dass    die nach dem Innern des  Verbrennungsraumes zugekehrte Seite der       Eisenblechscheibe    blank ist, wird erreicht,       dass    das     Wärmeaufnahmevermögen    der Scheibe  klein ist, so     dass    die     Verbrennungsgase    wenig  Wärme abgeben, was für die Wärmeausnut  zung vorteilhaft ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUG.H: Einrichtung zur besseren Ausnutzung der bei der Zündung des Brennstoffluftgemisches in Verbrennunasmotoren sieh entwickelnden Wärme durch Spritzen von fein verteiltem Wasser gegen eine hoch erhitzte Fläche nach jeder Zündung, dadurch gehennzeich- net, dass das Wasser gegen eine im Ver brennungsraum am Rande angeordnete Me tallscheibe aus Eisenblech gespritzt wird, die auf der dem Innern des Verbrennungs raumes zugekehrten Seite blank ist, während die andere Seite, die mit Wasser bespritzt wird, eine feinhörnige Aussenhaut besitzt, indem sie stark oxydiert worden ist.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung naeh Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Eisenblech- selleibe als Stufenseheibe ausgebildet ist und an zylindrischen Teilen durchlöchert ist und ,dass über dieser Stufenseheibe ein Rohr system angeordnet ist, aus dem das Wasser in fein verteiltem Zustande gegen die oxy dierte Oberfläche gespritzt wird.
CH100775D 1921-05-13 1922-04-28 Einrichtung zur besseren Ausnutzung der bei der Zündung des Brennstoffluftgemisches in Verbrennungsmotoren sich entwickelnden Wärme. CH100775A (de)

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CH100775D CH100775A (de) 1921-05-13 1922-04-28 Einrichtung zur besseren Ausnutzung der bei der Zündung des Brennstoffluftgemisches in Verbrennungsmotoren sich entwickelnden Wärme.

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