CH100891A - Schiffshebewerk mit Schraubenführung für den Schiffstrog. - Google Patents

Schiffshebewerk mit Schraubenführung für den Schiffstrog.

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CH100891A
CH100891A CH100891DA CH100891A CH 100891 A CH100891 A CH 100891A CH 100891D A CH100891D A CH 100891DA CH 100891 A CH100891 A CH 100891A
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CH
Switzerland
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trough
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Huguenin Albert
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Huguenin Albert
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    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02C—SHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C1/00—Locks or dry-docks; Shaft locks, i.e. locks of which one front side is formed by a solid wall with an opening in the lower part through which the ships pass
    • E02C1/04—Locks or dry-docks; Shaft locks, i.e. locks of which one front side is formed by a solid wall with an opening in the lower part through which the ships pass with floating throughs throughs for inclined plane lifting apparatus
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02A—TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A10/00—TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE at coastal zones; at river basins
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Description


      Schiffshebewerk    mit     Schraubenführung    für den Schiffstrog.    Die Erfindung betrifft ein Schiffshebe  werk mit Schraubenführung für den Schiffs  trog. Es sind bereits Hebewerke dieser Art  bekannt, bei denen der mit Nasser gefüllte  Schleusentrog durch Schwimmer getragen  und beim Heben und Senken durch Schrau  benspindeln, welche sich in am Schleusen  trog befestigten     Muttern    drehen, in seiner       wagrechten    Lage erhalten wird. Die Drehung  der Schraubenspindeln     erfolgt    durch ein auf  einem feststehenden Gerüst angeordnetes Rä  dergetriebe.

   Ferner sind auch schon Schiffs  hebewerke gebaut worden, bei denen zu bei  den Seiten des     innerhalb    eines festen Füh  rungsgerüstes durch     Schraubenspindeln    lot  recht auf- und     abbeweglichen        Schif        istroges          Gewichtbalanciers    angeordnet sind. Am  Schleusentrog drehbar gelagerte     Muttern     sichern dabei bei dem durch die     Balanciers     bewirkten     Heben    und Senken des Troges die  senkrechte Bewegung und     wagrechte    Lage  desselben.  



  Diese bekannten Schiffshebewerke be  dingen das Vorsehen von hoch über das Was  serniveau der     obern    Kanalhälfte hinaus  ragenden Eisenbauten, welche wegen ihrer         Sperrigkeit    die Sichtbarkeit stark stören.  Solche Hebewerke bestehen ferner der Haupt  sache nach aus Eisenkonstruktionen, und da  sie, zwecks Aufnahme von ganzen Schiffs  zügen, bis     mehrere    hundert Meter lang aus  geführt werden müssen, so sind.

   sie bei Tem  peraturänderungen starken Dehnungen     bezw.          Zusammenziehungen-,    des Baustoffes     unterwor-          fen,    was das dichte Anschliessen des Troges  an die Kanalteile     verunmöglicht.    Ferner     sind     sie gegen Setzungen sehr empfindlich, indem  bei ihrer Länge ganz geringe     Setzungen    be  reits     Klemmungen    und daher Betriebsstörun  gen beim Heben und Senken des Troges her  vorrufen.  



  Um die erwähnten Übelstände zu be  heben, ist bei dem Schiffshebewerk gemäss  vorliegender Erfindung der Trog mitsamt  den zu dessen Bewegung und Stützung die  nenden Teilen völlig versenkt in einem  Schacht angeordnet und in mehrere Felder  unterteilt, von denen jedes mittelst eigener,  in ihrer Wirkungsweise unabhängiger Ma  schinen gehoben und gesenkt werden kann.  Dabei ist zweckmässig auch das Mauerwerk  des Hebewerkes in den     Trogfeldern    ent-      sprechende Felder unterteilt, um die Un  empfindlichkeit     gegeit        Setzungen    und durch       Temperaturänderungen    hervorgerufene     Lä        n-          genänderungen    zu erhöhen.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstan-          des    veranschaulicht, und es ist:       Fig.    1 ein senkrechter Längsschnitt durch       ilas    Hebewerk nach der Linie     1-I    der     Fig.    2,       Fig.    2 ein     wagrechter    Schnitt nach der  Linie I1     II    der     Fig.    3, wobei nur ein Teil  des Schiffstroges gezeigt ist, und       Fig.    3 ein Querschnitt nach der Linie       III=III    der     Fig.    2.  



  Vom gezeigten Schiffshebewerk ist der  Trog samt seinen     Bewegungs-    und     Stüt-          zungsteilen    vollständig     versenkt    in einem  gemauerten Schacht 1 angeordnet. In     diesem     ist ein Schiffstrog 5 in senkrechter Rich  tung verstellbar. Der Trog 5 ist in eine An  zahl Felder unterteilt, von denen in der     Zeich-          nuno@    nur die zwei zu äusserst links gelege  nen 2 und 3 veranschaulicht sind. Zwischen  den einzelnen     Trogfeldern    ist eine geeignete  Dichtung, z. B. eine Gummieinlage, vorge  sehen.

   Die Trennung der Felder ist eine       vollständige,    indem sie selbst, wie in     Fig.    2  bei 4 angedeutet ist, durch das Mauerwerk  1 geht. Der Trog 5 ist mit seitlichen     Mut-          tern    6     (Fig.    3) versehen, von denen jede mit  einer Schraubenspindel 7     zusammenarbeitet.     In Verbindung mit jedem Feld des     Ilebe-          werkes    sind zwei     gegenüberliegende,    im  Mauerwerk 1. verankerte Spindeln 7 vorge  sehen.

   Zur     Gewichtsausgleichung    dienen       Gegengewichte    8 aus Beton, die durch über  Führungsrollen 9 gehende Ketten 10 am     Un-          f.ergurt    des Troges 5 angreifen. Zum     Bewe-          nAn    der einzelnen Spindeln 7 sind besondere  Motoren 11 vorgesehen, die über ein     Über-          setzungsgetriebe    12 und ein     Kegelgetriebe     13 auf die Spindeln 7 treiben.

       ,JPder        Motor    11  ist mit dem dazu gehörenden Getriebe 12  und der entsprechenden     Führungsrolle    9     auf     einer gemauerten Säule 14 gelagert; die  Säulen 14 bilden     gleichzeitig    die seitlichen  Begrenzungen von Schächten 24 für die       Gegengewichte    B. Mit den Spindeln 7 arbei-         l:en    ferner im Mauerwerk geführte Führungs  hülsen 15     (Fig.    3) zusammen; diese werden  von mit dem Trog 5 verbundenen Querstre  ben 16 bewegt.

   Diese Spindeln 7 sind derart  stark     bemessen,    dass sie als Notabstützung  des Troges dienen können, wenn aus irgend  einem Grunde der     Gewichtsausgleich    mit  den Betongewichten 8 versagen sollte. Um  bei grösserer Höhe     Knickgefahr    auszuschal  ten, sind ,jene     Führungshülsen    15 angeord  net. Selbstredend hört selbsttätig in einem  solchen Falle jede Bewegung des Troges  durch die Motoren auf, da vorgesehene, in  den Figuren nicht gezeigte Maximalkupp  lungen sofort nachgeben und somit jede Be  schädigung der Motoren verunmöglichen. Das  Getriebe hat natürlich Selbsthemmung.

   Sämt  liche Motoren und     Ciretrlebe    für das Heben  und     Senken    des Troges 5 befinden sich gut  geschützt in einer Maschinenkammer 27, die  leicht von oben her zugänglich ist, und somit  alle Voraussetzungen erfüllt für die grösste  Betriebssicherheit der ganzen Anlage.  



  Um eine gute Abdichtung zwischen  Halterung 17 und Trog     5-zu    erhalten, sind  die zum Zusammenarbeiten bestimmten Flä  chen 18 dieser Teile in der auf der linken  Seite von     Fig.    1 gezeigten Weise schräg aus  gebildet. Der Trog 5 und die Halterungen  sind mit drehbaren Klappen 19 versehen.  Wie in     Fig.    1 mit Bezug auf eine dieser  Klappen in vollen Linien     gezeigt    ist, liegen  sie in der Schliesslage unten gegen eine Dich  tungsleiste 20 auf, während sie seitlich mit  Dichtungsleisten 21 zusammenarbeiten, so  dass sie in dieser Stellung ein dichtes Ab  schliessen des Troges     bezw.    der Halterungen  bewirken.

   In     Fig.    1 ist in gestrichelten und  in .     Fig.    3 in     strichpunktierten    Linien  die gehobene Lage einer dieser Klappen  19 angedeutet. Sie sind     mittelst    Zapfen im  Trog 5 drehbar     gelagert    und mit einer  Schutzleiste 26 für die Schiffe versehen. Für  das Drehen der Klappen 19 sind Motoren 22  vorgesehen, die je zusammen mit einem die       Bewegung    des betreffenden Motors auf einen  Zapfen der Klappe 19     übertragenden    Ge  triebe 25 in einem geschlossenen Gehäuse      angeordnet sind. Die Klappen 19 sind durch  Gegengewichte 23 entlastet.

   Diese Klappen  19 verhindern in offenem Zustande die Sicht  barkeit so gut wie gar nicht, was von wesent  licher Bedeutung ist.  



  Um ferner den untern Teil des Schachtes  1 dauernd trocken zu erhalten, ist eine mit  Motor angetriebene Pumpe vorgesehen, die  das bei jeder     Endlage    des Troges frei wer  dende Spaltwasser zweckmässig vom tiefsten  Punkte des Schachtes 1 aus wieder in die       untere    Halterung fördert und     d-abei    auch et  waiges Sickerwasser     mitentfernt.    Der Ein  fachheit halber ist diese normale     Gruppe    auf  der Zeichnung nicht dargestellt worden.  



  Infolge der weitgehenden Unterteilung  des Hebe- und Mauerwerkes in einzelne Fel  der wird die Betriebssicherheit durch Setzun  gen oder     Verziehungen    infolge     Temperatur-          oder    Längenänderungen nicht gefährdet, und  es ist ein dichtes     Abschliessen    des Troges,       bezw.    ein dichtes Anschliessen desselben an  die Halterungen, d. h. an die     verschieden     hoch gelegenen Kanalteile bei jeder Witte  rung ohne weiteres gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schiffshebewerk mit Schraubenführung für den Schiffstrog, dadurch gekennzeich net, dass der Trog mitsamt den zu dessen Be wegung und Stützung dienenden Teilen völlig versenkt in einem Schacht angeordnet und in mehrere Felder unterteilt ist, von denen jedes mittelst eigener, in ihrer Wir kungsweise unabhängiger Maschinen gehoben und gesenkt werden kann. UNTERANSPRüCHE 1. Schiffshebewerk. nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auch dasNauer- werk des Hebewerkes in den Tragfeldern entsprechende Felder unterteilt ist. 2.
    Schiffshebewerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die hebbaren Felder durch an ihrem Untergurt angrei fende Gegengewichte entlastet sind.
CH100891D 1922-07-13 1922-07-13 Schiffshebewerk mit Schraubenführung für den Schiffstrog. CH100891A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756468C (de) * 1938-11-22 1953-08-03 Arno Fischer Schiffshebewerk mit gegliedertem Schiffstrog

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756468C (de) * 1938-11-22 1953-08-03 Arno Fischer Schiffshebewerk mit gegliedertem Schiffstrog

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