CH100973A - Einrichtung an Saiteninstrumenten zur Verstärkung der Resonanz. - Google Patents

Einrichtung an Saiteninstrumenten zur Verstärkung der Resonanz.

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CH100973A
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  Einrichtung an Saiteninstrumenten zur Verstärkung der -Resonanz.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an  Saiteninstrumenten zur Verstärkung der     Re#"o-          nanz,    die darin besteht,     dass    mit dem Saiten  steg zwei parallel     übereinanderliegende    Reso  nanzböden unmittelbar in Berührung gebracht  sind.  



  In den     Fig.   <B>1-3</B> der Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform für Klaviere  schematisch dargestellt;     Fig.   <B>1</B> ist eine Seiten  ansicht;     Fig.    2 zeigt die Längsseite des Steges  mit Nuten zur Einfügung eines der beiden  Resonanzböden, und     Fig.   <B>3</B> ist eine Drauf  sicht auf diesen letzteren Boden. Die     Fig.    4  bis<B>6</B> zeigen als weiteres Beispiel eine Violine;       Fig.   <B>5</B> ist dabei ein Schnitt längs Linie     A-B     der     Fig.    4.  



  In den     Fig.   <B>1-3</B> ist a der untere der  beiden Resonanzböden und<B>b</B> der Seitensteg,  der in bekannter Weise unterhöhlt ist und  nur mit Leisten<B>c</B> auf dem Resonanzboden a       aufliegt.    Der Steg<B>b</B> ist an einer seiner  Längsseiten mit unterbrochenen, in derselben  Linie verlaufenden Längsnuten<B>d</B> versehen,  in welche der zweite Resonanzboden e mit       lappenförmigen    Vorsprüngen<B>f</B> einer Seiten-    kante (siehe     Fig.   <B>3)</B> eingesetzt ist.

   Dieser  zweite Resonanzboden e überdeckt den ganzen  Boden a Lind ist mit Hilfe der Spannschrauben  <B>g</B> oder dergleichen in bekannter Weise der  art gespannt,     dass    er nach oben leicht konvex  gewölbt ist. Ähnlich wie der Steg<B>b</B> mit dem  Resonanzboden e nur durch die im Abstand     auf-          einanderfolgenden,        kleinquerschnittigenLappen     <B>f</B> zusammenhängt, ruht er auch auf dem  Boden a nur stellenweise auf. Die Stand  leisten c (siehe     Fig.    2) sind in regelmässiger  Folge von Aussparungen h unterbrochen, so       dass    sich Resonanzboden a und Steg<B>b</B> längs  vieler kleiner Flächen berühren.  



  Bei dieser Einrichtung übermittelt der  Steg<B>b</B> die Schwingungen der Saiten, sowohl  unmittelbar auf den Resonanzboden a, der  als Stützfläche für ihn dient, als auch un  mittelbar auf den Resonanzboden e, der frei  von allen Tragteilen und Verstärkungen  schwingen kann.  



  Das gleiche Prinzip     lässt    sich bei     Streich-          und    Zupfinstrumenten verwirklichen. Bei der  Violine nach     Fig.    4-6 ist über dem Deckel  i des Instrumentes unter dem Griffbrett ein      Hilfsresonanzboden<B>k</B> eingefügt, der sich, in  verhältnismässig geringem Abstand der Wöl  bung des Deckels folgend, bis     zum    Instru  mentenrand erstreckt und dort mit Hilfe von  Zargen oder unterbrochenen Zwischenstücken  <B>1</B> oder von Klammern in, ähnlich den     Kinn-          halterklammern    befestigt ist.

   Der Hilfsreso  nanzboden<B>k</B> ist mit dem Saitensteg durch  eine Verzapfung     ii    verbunden, so     dass    die  Schwingungen des letzteren unmittelbar auf  ihn übertragen werden. Die Art der Ver  bindung des Hilfsresonanzbodens     /,    mit dem  Saitensteg richtet sich nach der Ausdehnung  des Hilfsresonanzbodens. Bei einer Grösse des  Bodens     It,    wie dargestellt, genügt eine ein  fache Verzapfung. Würde sich der Hilfs  resonanzboden auch unter den Saitenhalter o  erstrecken, so würde eine Öffnung in ihm  vorgesehen werden zum Durchtritt des Saiten  steges.

   Steg und Hilfsresonanzboden<B>k</B> wären  dann durch einen Verbindungszapfen, der in  der Lage dem     dargesrtellteri    Zapfen     it    ent  spricht, miteinander vereinigt;<B>je</B> nach der  Grösse des Hilfsresonanzbodens können in ihm  auch     Schallöcher    angeordnet werden, wie sie  bei solchen Saiteninstrumenten üblich sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Saiteninstrumenten zur Verstärkung der Resonanz, dadurch gekenn zeichnet, dass der Saitensteg mit zwei parallel übereinander liegenden Resonanzböden un mittelbar in Berührung gebracht ist. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Einrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Steg auf dein untern der beiden Böden aufrüht und mit einem Randteil des obern verzapft ist. 2. Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> für Klaviere, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzapfung zwi schen dem obern Boden und dem Steg durch Lücken unterbrochen ist.
    <B>3.</B> Einrichtung nach dem Patentanspruch, für Streich- und Zupfinstrumente, gehenn- zeichnet durch einen über dem Instru mentendeckel gespannten, zusätzlichen Re sonanzboden, der am Rand des Instrumentes mit dem Deckel verbunden und mit dem untern Teil des Steges verzapft ist.
CH100973D 1921-05-12 1922-05-06 Einrichtung an Saiteninstrumenten zur Verstärkung der Resonanz. CH100973A (de)

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