CH101109A - Verfahren und Vorrichtung zum Messen des Wärmeverbrauches in Heizungsanlagen, insbesondere Zentralheizungen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Messen des Wärmeverbrauches in Heizungsanlagen, insbesondere Zentralheizungen.

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CH101109A
CH101109A CH101109DA CH101109A CH 101109 A CH101109 A CH 101109A CH 101109D A CH101109D A CH 101109DA CH 101109 A CH101109 A CH 101109A
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Petersen Viggo Stephan Kellner
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Messen des Wärmeverbrauches in Heizungsanlagen,       insbesondere        Zentralheizungen.       Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum  Messen des Wärmeverbrauches in Heizungs  anlagen,     insbesondere    in Zentralheizungen.  



  Gemäss .dem Verfahren lässt man von     der     Speiseleitung im Nebenanschluss Wärmeein  heiten in ein Gehäuse fliessen, das ein Me  dium enthält, welches sich bei     Erwärmung     verdampft. Die Dämpfe     werden    hierauf ei  nem     Kondensationsprozesse    unterworfen und  lässt man mindestens einen     Bruchteil    des       Kondensates    in ein     Messorgan    fliessen.  



  Die     Vorrichtung    gemäss der Erfindung  zeichnet sich     daJurch    aus, dass an der       Speiseleitung    ein Rohr im Nebenanschluss       angeschlossen    ist, dessen     Einlass.    .dem Heiz  körper vor-, der     Auslass    dagegen nachge  schaltet ist, wobei das Rohr durch ein Ge  häuse führt, welches ein     verdampfbares    Me  dium enthält und mit     Kondsationsorganen     für das verdampfte Medium     ausgerüstet    ist.

    Im ferneren sind Mittel vorgesehen, um     min-          .destens    .einen Teil des Kondensates des ver  dampften     Mediums    einem     Messorgan    zuzu  leiten.    Auf der beiliegenden     Zeichnung    ist die  zur Ausübung .des Verfahren zur Verwen  dung kommende     Vorrichtung    in zwei bei  spielsweisen Ausführungsformen zur Dar  stellung gebracht, und es zeigt:

         Fig.    1 eine Ansicht von der Seite mit teil  weisen Schnitten :des     ersten    Ausführungsbei  spiels,       Fig.    2 eine     Ansicht    von der     Seite    mit       teilweisen        Schnitten    :des. zweiten     Ausfüh-          rungsbeispiels.     



  Nach ,dem ersten Ausführungsbeispiel,       Fig.    1, ist     4,die    Speiseleitung und 5 das     Ab-          laufroUrstück    des nicht zur Darstellung ge  brachten, zwischen     .dieselben    geschalteten  Heizkörpers, dessen Wärmeverbrauch gemes  sen     wenden    soll.

   Der Heizkörper ist beispiels  weise ein     Zentralheizungs-Ra        idiator.    Das  Ablaufrohr 5 mündet in     die        Rücklaufleitung     3, in welcher der Regulierhahn 10 eingesetzt  ist, mittelst welchem oder     Durchlass    geöffnet  oder gesperrt,     ,der        Zentralheizungsradiator     damit in oder     ausser        Funktion    gesetzt wer  .den     kann.    An das     Zuleitungsrohrstück    4 ist  ,die Zweigröhre 6 angeschlossen, welche zu      einem     Spiralelement    7 führt, welches in  dem Gehäuse 8 angeordnet ist.

   Von dem       Spiralelement    7 führt eine     Ablassröhre    9 in  die Leitung 18,     die    in dass     Ablaufrohrstü        ck     5 mündet. Das Gehäuse 8, welches zylin  drische Gestalt hat, ist teilweise mit     einem.     sich leicht verdampfenden Medium 11 ange  füllt, das beispielsweise Wasser, Alkohol,  Quecksilber oder Kohlenwasserstoff sein  kann.  



  Bei offenstehender Stellung des     Dreh-          hahnens    10, wobei das heisse 'Wasser durch  das     Zuleitungsrohrstück    4 strömt, fliesst, auch       ein.    Teil in die Zweigröhre 6 und infolge  dessen durch das     Spiralelemerit    7     und        A.bla.ss-          röhre    9, von welch letzterer sie vermittelst  der     Leitung    18 in das     Ablaufrohrstück    5       gelangt    und damit sich mit dem, den Zen  tralheizungsra,diator passierten Wassermen  gen vermengt.

   Die in die Zweigröhre 6 ge  langten Wassereinheiten betragen einen be  stimmten Bruchteil des die Zuleitungsröhre  4 passierenden Menge, beispielsweise einige  Promille.  



  Das     Geliäarse    8 ist evakuiert und     herine-          tisch    nach aussen     abgeschlossen.    Der Mittel  teil des Gehäuses, ist mit einem gerippten  Kühlmantel 12 versehen. An diesem schliesst  sich unten eine Sammelrinne 13 an, deren  Auflauf 14 über einer     Messröhre    15 aus  mündet. Die nach unten verlaufende, ge  schlossene     Messröhre    15 ist mit einem Schau  glas versehen (nicht zur Darstellung ge  bracht), das mit einer Niveauskala ausge  rüstet ist. Die     Messröhre    15 könnte aber auch  aus einem durchsichtigen Material, wie Glas,  bestehen, so dass ein besonderes Schauglas  hinfällig wird.

   Die     Zuflussleitung    1.6 des  Kühlmantels 12 ist mit einer Kaltwasser  leitung 17     verbunden,        während    die Auslauf  röhre des Kühlmantels mit der Leitung 18  kommuniziert. Beim Öffnen des Heisswasser  versorgungsorganes strömt kaltes Wasser  durch die Röhre 16 und 18 und den Mantel  12 hindurch. Der zwischen dem Kühlmantel  12 einerseits und der Zweigröhre 6 ander  seits herrschende Temperaturunterschied ist    diejenige Gradzahl, um welche das Wasser  in dem     Heizwasserkessel    erwärmt worden ist.  



  Das Auftreten dieses Temperaturunter  schiedes, in dem das Medium 1.1 und dessen.  Dämpfe enthaltenen Behälter 8 ist von ei  nem Transport des Mediums in der Richtung  des Temperaturgefälles begleitet. Die Dämpfe  werden am Kühlmantel 12 kondensiert und  neue Dampfmengen werden durch das     Spiral-          element    7 entwickelt. Je höher der Tempera  turunterschied     und    je länger die Zeit, wäh  rend der er aufrecht erhalten wird, um so  grösser sind die transportierten Mengen des  Mediums.

   Die für den Wärmeaustausch zwi  schen dem heissen Wasser in dem     Sniral-          element    einerseits und dem Medium 11 in  dem Gehäuse anderseits massgebenden Fak  toren werden so gewählt, dass das     heisse     Wasser hierdurch auf die Temperatur des  Kühlmantels oder auf eine bestimmte höhere  Temperatur niedergekühlt, und mithin die  nach dem Gehäuse 8 übergeführten Wärme  mengen entweder vollständig oder in einem       bestimmten    Masse absorbiert werden.  



  Unter diesen Bedingungen leistet das an  dem Kühlmantel 12 verdichtete und nach der  Rinne 13 fliessende Medium nach den erfor  derlichen Umrechnungen ein     Mass    der in der  betreffenden Periode durch Abzapfen von  heissem Wasser     verbra.uehten    Wärmemengen.  Die Rinne 13 könnte so     bemessen    sein, dass  sie nur das an einer     bestimmten    Sektion des  Kühlmantels verdichtete Medium auffängt,  während das sonst verdichtete Medium un  mittelbar nach dem untern Teil des Be  hälters 8 zurückfliesst.  



  Nach dem zweiten Ausführungsbeispiel  ist 4 wiederum die Speiseleitung, 5 das Ab  laufrohrstück, 6 das Zweigrohr, das mit dem       Spiralelement    7 kommuniziert, an welchem  die     Ablassröhre    9 angeschlossen ist, die nach  der Leitung 18 führt. 12 ist der Kühlmantel  des Gehäuses 8, von welchem die Leitung 18  ausgeht. In der Mitte des Gehäuses ist ein  Kühlzylinder 19 vertikal hängend angeord  net und verläuft in eine Spitze 23     ans,    so  dass die an der     Wandung    infolge Konden  sation des Mediums 11 gebildeten Konden-           sate    sich zu Tropfen bilden und so     abfallen     können.

   Der Innenraum des Kühlmantels 19  steht durch das Verbindungsrohr 24 mit dem  durch den Kühlmantel 12 gebildeten Innen  raum in Verbindung. Unter dein Spitz     ist     eine     schwingbar    auf Achse 25 gelagerte       Kippschale    20 vorgesehen. Auf die Achse  25 ist     einerends    ein Zahnrad 21 aufgesetzt,  welches ein Zählwerk 22 treibt. Die     Kipp-          schale    20 besitzt in ihrer Mitte eine Quer  wand 26, so dass sie in zwei Teile geteilt  wird.  



  Bei Kondensation bilden sich Tropfen,  die in die Kippschale 20 fallen, zwar jeweils  in den linken oder rechten Teil derselben.,       -wodurch    die Drehung des     Zählerwerkes    suk  zessiv     bewerkstelligt    wird. Haben sich ge  nügend Tropfen angesammelt, so kippt die  Sehale in     Richtung    der beschwerten Seite  und lässt dabei die aufgegangenen Tropfen  rnengen ausfliessen, in der Zeichnung bei  spielsweise nach rechts.

   Es fallen dabei wei  tere Tropfen ab, welche sich auf der andern,       resp.    linken Seite der Schale ansammeln und  wird eine     Kippung    derselben hervorgerufen,  sobald das Gewicht der Tropfmengen aus  reicht, um eine Schwenkung derselben und  damit eine Drehung des Zahnrades 21 um  eine Einheit zu veranlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRCCHE I. Verfahren zum Messen des Wärmever brauches in Heizungsanlagen, insbeson dere Zentralheizungen, dadurch gekenn zeichnet, dass man von der Speiseleitung im Nebenanschluss Wärmeeinheiten in ein Gehäuse fliessen lässt, das ein Medium enthält, welches sich bei Erwärmung ver dampft, worauf man die Dämpfe einem Kondensationsprozess unterwirft und die Kondensate in ein Messorgan fliessen lässt.
    II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass an der Speiseleitung ein Rohr im Nebenanschluss angeschlossen ist, dessen Einlass dem Heizkörper vor-, der Auslass dagegen nachgeschaltet ist, wobei das Rohr durch ein Gehäuse führt, welches ein verdampfbares Medium ent hält und mit Kondsationsorganen für das verdampfte Medium ausgerüstet ist und ferner, dass Mittel vorgesehen sind, um mindestens einen Teil des Kondensates des verdampften Mediums einem Mess- organ zuzuleiten. UNTERANSPRirCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdampfung des Mediums in Vakuum vorgenommen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den Kondsationsorganen Kalt wasser zuführt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zylindrische Form hat, evakuiert und nach aussen abgeschlossen ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprucb. 3, dadurch gekennzeichnet, dass das an die Speiseleitung angeschlos sene Rohr in dem Gehäuse zu einem Spi- ralelement ausgebildet ist, von welchem aus ein Ablaufrohrstück nach der Haupt leitung hinter dem Heizkörper führt. 5.
    Vorrichtung nach Patenanspruch 1I und Unteransprüchen 3-4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kondensationsorgane aus einem an der Innenwandung des Gehäuses angeordneten gerippten Kühlmantel be stehen, dessen eines Ende mit einer Kalt wasserleitung in Verbindung steht, wäh rend' das andere Ende vermittelst einer Leitung mit dem im Unteranspruch 4 ge nannten Ablaufrohrstück-kommuniziei-t. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3-5, dadurch gekenn zeichnet, dass die untere Seite des Kühl mantels eine Rinne besitzt, die einen Ab lauf besitzt, unter welchem eine Messröhre vorgesehen ist, in welche die Kondensate abtropfen können. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3-4, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Mitte des Gehäuses ein nach unten gerichteter, in eine Spitze aus- laufender Kühlzylinder angeordnet ist, unter welchem eine Kippschale lagert, die ein Zählerwerk treibt, derart, dass in der selben die Tropfen gesammelt werden, die jeweils das Kippen der Schale veranlassen, wodurch die sukzessive Bewegung des Zählerwerkes hervorgerufen wird. ä.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3-4 und 7, dadurch gehenn- zeichnet, dass an der Wandung des Ge häuses ein Kühlmantel angeordnet ist, von welchem eine Leitung nach dem im Unter anspruch 4 genannten Ablaufrohrstück führt.
CH101109D 1920-07-23 1922-04-05 Verfahren und Vorrichtung zum Messen des Wärmeverbrauches in Heizungsanlagen, insbesondere Zentralheizungen. CH101109A (de)

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DE1217653B (de) * 1960-05-19 1966-05-26 Lars Bertil Hjalmar Du Rietz Einrichtung zum Messen des Waermeverbrauchs, vorzugsweise in an Fernheizleitungen angeschlossenen Verbrauchsstellen
US3242716A (en) * 1963-10-07 1966-03-29 James E Webb Apparatus for measuring thermal conductivity

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