CH101109A - Verfahren und Vorrichtung zum Messen des Wärmeverbrauches in Heizungsanlagen, insbesondere Zentralheizungen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Messen des Wärmeverbrauches in Heizungsanlagen, insbesondere Zentralheizungen.Info
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Messen des Wärmeverbrauches in Heizungsanlagen, insbesondere Zentralheizungen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Messen des Wärmeverbrauches in Heizungs anlagen, insbesondere in Zentralheizungen.
Gemäss .dem Verfahren lässt man von der Speiseleitung im Nebenanschluss Wärmeein heiten in ein Gehäuse fliessen, das ein Me dium enthält, welches sich bei Erwärmung verdampft. Die Dämpfe werden hierauf ei nem Kondensationsprozesse unterworfen und lässt man mindestens einen Bruchteil des Kondensates in ein Messorgan fliessen.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung zeichnet sich daJurch aus, dass an der Speiseleitung ein Rohr im Nebenanschluss angeschlossen ist, dessen Einlass. .dem Heiz körper vor-, der Auslass dagegen nachge schaltet ist, wobei das Rohr durch ein Ge häuse führt, welches ein verdampfbares Me dium enthält und mit Kondsationsorganen für das verdampfte Medium ausgerüstet ist.
Im ferneren sind Mittel vorgesehen, um min- .destens .einen Teil des Kondensates des ver dampften Mediums einem Messorgan zuzu leiten. Auf der beiliegenden Zeichnung ist die zur Ausübung .des Verfahren zur Verwen dung kommende Vorrichtung in zwei bei spielsweisen Ausführungsformen zur Dar stellung gebracht, und es zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht von der Seite mit teil weisen Schnitten :des ersten Ausführungsbei spiels, Fig. 2 eine Ansicht von der Seite mit teilweisen Schnitten :des. zweiten Ausfüh- rungsbeispiels.
Nach ,dem ersten Ausführungsbeispiel, Fig. 1, ist 4,die Speiseleitung und 5 das Ab- laufroUrstück des nicht zur Darstellung ge brachten, zwischen .dieselben geschalteten Heizkörpers, dessen Wärmeverbrauch gemes sen wenden soll.
Der Heizkörper ist beispiels weise ein Zentralheizungs-Ra idiator. Das Ablaufrohr 5 mündet in die Rücklaufleitung 3, in welcher der Regulierhahn 10 eingesetzt ist, mittelst welchem oder Durchlass geöffnet oder gesperrt, ,der Zentralheizungsradiator damit in oder ausser Funktion gesetzt wer .den kann. An das Zuleitungsrohrstück 4 ist ,die Zweigröhre 6 angeschlossen, welche zu einem Spiralelement 7 führt, welches in dem Gehäuse 8 angeordnet ist.
Von dem Spiralelement 7 führt eine Ablassröhre 9 in die Leitung 18, die in dass Ablaufrohrstü ck 5 mündet. Das Gehäuse 8, welches zylin drische Gestalt hat, ist teilweise mit einem. sich leicht verdampfenden Medium 11 ange füllt, das beispielsweise Wasser, Alkohol, Quecksilber oder Kohlenwasserstoff sein kann.
Bei offenstehender Stellung des Dreh- hahnens 10, wobei das heisse 'Wasser durch das Zuleitungsrohrstück 4 strömt, fliesst, auch ein. Teil in die Zweigröhre 6 und infolge dessen durch das Spiralelemerit 7 und A.bla.ss- röhre 9, von welch letzterer sie vermittelst der Leitung 18 in das Ablaufrohrstück 5 gelangt und damit sich mit dem, den Zen tralheizungsra,diator passierten Wassermen gen vermengt.
Die in die Zweigröhre 6 ge langten Wassereinheiten betragen einen be stimmten Bruchteil des die Zuleitungsröhre 4 passierenden Menge, beispielsweise einige Promille.
Das Geliäarse 8 ist evakuiert und herine- tisch nach aussen abgeschlossen. Der Mittel teil des Gehäuses, ist mit einem gerippten Kühlmantel 12 versehen. An diesem schliesst sich unten eine Sammelrinne 13 an, deren Auflauf 14 über einer Messröhre 15 aus mündet. Die nach unten verlaufende, ge schlossene Messröhre 15 ist mit einem Schau glas versehen (nicht zur Darstellung ge bracht), das mit einer Niveauskala ausge rüstet ist. Die Messröhre 15 könnte aber auch aus einem durchsichtigen Material, wie Glas, bestehen, so dass ein besonderes Schauglas hinfällig wird.
Die Zuflussleitung 1.6 des Kühlmantels 12 ist mit einer Kaltwasser leitung 17 verbunden, während die Auslauf röhre des Kühlmantels mit der Leitung 18 kommuniziert. Beim Öffnen des Heisswasser versorgungsorganes strömt kaltes Wasser durch die Röhre 16 und 18 und den Mantel 12 hindurch. Der zwischen dem Kühlmantel 12 einerseits und der Zweigröhre 6 ander seits herrschende Temperaturunterschied ist diejenige Gradzahl, um welche das Wasser in dem Heizwasserkessel erwärmt worden ist.
Das Auftreten dieses Temperaturunter schiedes, in dem das Medium 1.1 und dessen. Dämpfe enthaltenen Behälter 8 ist von ei nem Transport des Mediums in der Richtung des Temperaturgefälles begleitet. Die Dämpfe werden am Kühlmantel 12 kondensiert und neue Dampfmengen werden durch das Spiral- element 7 entwickelt. Je höher der Tempera turunterschied und je länger die Zeit, wäh rend der er aufrecht erhalten wird, um so grösser sind die transportierten Mengen des Mediums.
Die für den Wärmeaustausch zwi schen dem heissen Wasser in dem Sniral- element einerseits und dem Medium 11 in dem Gehäuse anderseits massgebenden Fak toren werden so gewählt, dass das heisse Wasser hierdurch auf die Temperatur des Kühlmantels oder auf eine bestimmte höhere Temperatur niedergekühlt, und mithin die nach dem Gehäuse 8 übergeführten Wärme mengen entweder vollständig oder in einem bestimmten Masse absorbiert werden.
Unter diesen Bedingungen leistet das an dem Kühlmantel 12 verdichtete und nach der Rinne 13 fliessende Medium nach den erfor derlichen Umrechnungen ein Mass der in der betreffenden Periode durch Abzapfen von heissem Wasser verbra.uehten Wärmemengen. Die Rinne 13 könnte so bemessen sein, dass sie nur das an einer bestimmten Sektion des Kühlmantels verdichtete Medium auffängt, während das sonst verdichtete Medium un mittelbar nach dem untern Teil des Be hälters 8 zurückfliesst.
Nach dem zweiten Ausführungsbeispiel ist 4 wiederum die Speiseleitung, 5 das Ab laufrohrstück, 6 das Zweigrohr, das mit dem Spiralelement 7 kommuniziert, an welchem die Ablassröhre 9 angeschlossen ist, die nach der Leitung 18 führt. 12 ist der Kühlmantel des Gehäuses 8, von welchem die Leitung 18 ausgeht. In der Mitte des Gehäuses ist ein Kühlzylinder 19 vertikal hängend angeord net und verläuft in eine Spitze 23 ans, so dass die an der Wandung infolge Konden sation des Mediums 11 gebildeten Konden- sate sich zu Tropfen bilden und so abfallen können.
Der Innenraum des Kühlmantels 19 steht durch das Verbindungsrohr 24 mit dem durch den Kühlmantel 12 gebildeten Innen raum in Verbindung. Unter dein Spitz ist eine schwingbar auf Achse 25 gelagerte Kippschale 20 vorgesehen. Auf die Achse 25 ist einerends ein Zahnrad 21 aufgesetzt, welches ein Zählwerk 22 treibt. Die Kipp- schale 20 besitzt in ihrer Mitte eine Quer wand 26, so dass sie in zwei Teile geteilt wird.
Bei Kondensation bilden sich Tropfen, die in die Kippschale 20 fallen, zwar jeweils in den linken oder rechten Teil derselben., -wodurch die Drehung des Zählerwerkes suk zessiv bewerkstelligt wird. Haben sich ge nügend Tropfen angesammelt, so kippt die Sehale in Richtung der beschwerten Seite und lässt dabei die aufgegangenen Tropfen rnengen ausfliessen, in der Zeichnung bei spielsweise nach rechts.
Es fallen dabei wei tere Tropfen ab, welche sich auf der andern, resp. linken Seite der Schale ansammeln und wird eine Kippung derselben hervorgerufen, sobald das Gewicht der Tropfmengen aus reicht, um eine Schwenkung derselben und damit eine Drehung des Zahnrades 21 um eine Einheit zu veranlassen.
Claims (1)
- PATENTANSPRCCHE I. Verfahren zum Messen des Wärmever brauches in Heizungsanlagen, insbeson dere Zentralheizungen, dadurch gekenn zeichnet, dass man von der Speiseleitung im Nebenanschluss Wärmeeinheiten in ein Gehäuse fliessen lässt, das ein Medium enthält, welches sich bei Erwärmung ver dampft, worauf man die Dämpfe einem Kondensationsprozess unterwirft und die Kondensate in ein Messorgan fliessen lässt.II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass an der Speiseleitung ein Rohr im Nebenanschluss angeschlossen ist, dessen Einlass dem Heizkörper vor-, der Auslass dagegen nachgeschaltet ist, wobei das Rohr durch ein Gehäuse führt, welches ein verdampfbares Medium ent hält und mit Kondsationsorganen für das verdampfte Medium ausgerüstet ist und ferner, dass Mittel vorgesehen sind, um mindestens einen Teil des Kondensates des verdampften Mediums einem Mess- organ zuzuleiten. UNTERANSPRirCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdampfung des Mediums in Vakuum vorgenommen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den Kondsationsorganen Kalt wasser zuführt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zylindrische Form hat, evakuiert und nach aussen abgeschlossen ist. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprucb. 3, dadurch gekennzeichnet, dass das an die Speiseleitung angeschlos sene Rohr in dem Gehäuse zu einem Spi- ralelement ausgebildet ist, von welchem aus ein Ablaufrohrstück nach der Haupt leitung hinter dem Heizkörper führt. 5.Vorrichtung nach Patenanspruch 1I und Unteransprüchen 3-4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kondensationsorgane aus einem an der Innenwandung des Gehäuses angeordneten gerippten Kühlmantel be stehen, dessen eines Ende mit einer Kalt wasserleitung in Verbindung steht, wäh rend' das andere Ende vermittelst einer Leitung mit dem im Unteranspruch 4 ge nannten Ablaufrohrstück-kommuniziei-t. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3-5, dadurch gekenn zeichnet, dass die untere Seite des Kühl mantels eine Rinne besitzt, die einen Ab lauf besitzt, unter welchem eine Messröhre vorgesehen ist, in welche die Kondensate abtropfen können. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3-4, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Mitte des Gehäuses ein nach unten gerichteter, in eine Spitze aus- laufender Kühlzylinder angeordnet ist, unter welchem eine Kippschale lagert, die ein Zählerwerk treibt, derart, dass in der selben die Tropfen gesammelt werden, die jeweils das Kippen der Schale veranlassen, wodurch die sukzessive Bewegung des Zählerwerkes hervorgerufen wird. ä.Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3-4 und 7, dadurch gehenn- zeichnet, dass an der Wandung des Ge häuses ein Kühlmantel angeordnet ist, von welchem eine Leitung nach dem im Unter anspruch 4 genannten Ablaufrohrstück führt.
Applications Claiming Priority (2)
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