CH101167A - Verfahren zur Herstellung von Metaldehyd. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metaldehyd.

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CH101167A
CH101167A CH101167DA CH101167A CH 101167 A CH101167 A CH 101167A CH 101167D A CH101167D A CH 101167DA CH 101167 A CH101167 A CH 101167A
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CH
Switzerland
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acetaldehyde
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small amounts
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Basel Elektrizitaetswerk L Und
Luescher Dr Emil
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Lonza Ag
Luescher Dr Emil
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G2/00Addition polymers of aldehydes or cyclic oligomers thereof or of ketones; Addition copolymers thereof with less than 50 molar percent of other substances
    • C08G2/12Polymerisation of acetaldehyde or cyclic oligomers thereof

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung von     Netaldehyd.            Metaldehyd    entsteht, wenn man auf       Acetaldehyd    bei Temperaturen unter<B>10',</B>  am besten bei 0   und darunter, Kataly  satoren einwirken lässt. Durch     Einwirkung     von Säure auf     Acetaldehyd    zum Beispiel  entsteht ein Gemisch von     Paraldehyd    mit       Metaldehyd,    das man durch Filtrieren trennt.  Nun erhält man aber mit Säuren nur sehr  kleine Ausbeuten, nach den Literaturangaben  selten bis zu 0,8 %, meist weit weniger.

    Die bisher als Katalysatoren verwendeten  Säuren sind also in höherem Masse     Par-          aldehycllzatalysatoren    als     Metaldehydkataly-          satoren.     



  Es wurde nun gefunden, dass man wesent  lich grössere Ausbeuten an     Metaldehyd    er  hält, wenn man kleine Mengen von Metall  salzen der     Halogenwasserstoffsäuren    auf       Acetaldehyd    einwirken lässt, zum Beispiel  die     Bromide    der Erdalkalien, die     Haloid-    .  salze des Magnesiums, des     Lithiums,    der  Metalle der seltenen Erden und des Titans.  



  Bei der Verwendung dieser     Haloidsalze     verläuft aber die Katalyse sehr oft un  regelmässig, indem sie manchmal erst nach         Stunden    oder Tagen einsetzt, dann aber  so heftig,     dass    die dabei . entwickelte  Wärme nicht     schnell    genug abgeführt wer  den kann.  



  Es     wurde    nun gefunden, dass man die  sen     Übelstand    vermeiden kann und eine       ebensogute        Ausbeute    an     Metaldehyd-    erhält,  wenn man dafür sorgt, dass das Reaktions  gemisch sauer reagiert. Dies wird zum Bei  spiel dadurch erreicht, dass man dem Re  aktionsgemisch gleichzeitig kleine Mengen  solcher Stoffe zusetzt, die, in     Acetaldehyd     oder     Paraldehyd    gelöst, der Lösung saure  Reaktion erteilen. Diese Wirkung erhält man  zum Beispiel,     wenn    man dem Reaktions  gemisch kleine Mengen von Säuren oder  sauren Salzen zusetzt.  



  Bei der Verwendung der Metallsalze  der     Halogenwasserstoffsäuren    als Kataly  satoren lässt sich die saure Eigenschaft des  Reaktionsgemisches aber auch dadurch- er  reichen     bezw.    verstärken, dass man den  schwer löslichen basischen     Bestandteil,    der  bei der Auflösung vieler     Haloidsalze    in     Acet-          aldehyd    entsteht, durch Filtrieren     entfernt,              anstatt    ihn mit den oben genannten Zu  sätzen, zum Beispiel Säuren oder sauren  Salzen zu neutralisieren.

   Am einfachsten  geschieht das     Abfiltrieren    vor dem Zusetzen  zur     Hauptreaktionsmasse.    Man versetzt zu  diesem Zweck beispielsweise 100 cm'     Acet-          aldehyd    mit 1 %     Erdalkalihaloid.    Es ent  steht dabei eine leichte Trübung. Man  filtriert ab und benutzt das klare Filtrat  als     Natalyt    für die Hauptmasse des Reak  tionsgutes.  



       Beispiel          Acetaldehyd,    auf etwa 0   abgekühlt,  wird mit einigen Hundertstel Prozenten       Calciumbromid    versetzt. Es erscheint bald  ein kristallinischer Niederschlag, bestehend  aus     Metaldehyd.    Dieser wird     abfiltriert,    und  das hauptsächlich aus     Paraldehyd    bestehende  Filtrat kann durch     Einwirkung    von     Nata-          lysatoren    bei höheren Temperaturen wieder  in     Acetaldehyd    zurückverwandelt werden.  



       Man    erhielt beispielsweise unter sonst  gleichen Bedingungen mit reinem     Calcium-          chlorid        keinen        Metaldehyd,    mit     Calcium-          chlorid    und Schwefelsäure 1,5 bis 1, 8  Ausbeute, mit     Calciumbromid    4     bis    5 %,  ferner mit     Calciumbromid    und     etwas          Bromwasserstoffsäure    8,4/o, mit     Calcium-          chlorid    und     Chlorwasserstoffsäure    6     %,

      fer  ner mit     Lithiumchlorid    durch     Abfiltrieren     des basischen Bestandteils 5 %.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Met- #-tldehyd, dadurch gekennzeichnet, dass man kleine Mengen von Metallsalzender Halogen- ivasserstoffsäuren auf Acetaldehyd einwirken lässt. UNTERANSPRüCHE: l.. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Bromide der Erdalkalien auf Acetaldehyd einwirk-n lässt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man kleine Mengen von Magnesiumhaloidsalz auf Acet- aldehyd einwirken lässt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man kleine Mengen von Lithiumhaloidsalz auf Acetaldehyd einwirken lässt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man kleine Mengen eines Haloidsalzes der Metalle der sel tenen Erden auf Acetaldehyd einwirken lässt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man kleine Mengen von Titanhaloidsalz auf Acetaldehyd einwirken lässt. 6. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass man dafür sorgt, dass das Reaktionsgemisch sauer reagiert. 7. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass man dem Reaktions gemisch gleichzeitig kleine Mengen sol eher Stoffe zusetzt, die in Acetaldehyd oder Paraldehyd gelöst, der Lösung saure Reaktion erteilen. B. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass man dem Reaktions gemisch kleine Mengen von Säuren zu setzt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass man dem Reaktions gemisch kleine Mengen von sauren Sal zen zusetzt. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das sauer wir kende Umsetzungsprodukt von Metall salzen der Halogenwasserstoffsäuren mit Acetaldehyd auf Acetaldehyd einwirken lässt, indem man den anfänglich bei der Einwirkung von Metallsalzen der Ha logenwasserstoffsäuren auf Acetaldehyd sich bildenden basischen Niederschlag des Natalyten durch Abfiltrieren ent fernt. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass man das Metallsalz der Halogen- Wasserstoffsäure mit einem 'feil des zur Reaktion zu bringenden Aldehyds mischt, den darin entstehenden basischen Niederschlag abfiltriert und das Filtrat auf grössere Mengen Acetaldehyd ein wirken lä.sst.
CH101167D 1922-11-04 1922-11-04 Verfahren zur Herstellung von Metaldehyd. CH101167A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2618545A1 (de) * 1975-05-02 1976-11-18 D E J Int Research Verfahren zum behandeln von gruenen kaffeebohnen

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