CH101183A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Farbenphotographien. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Farbenphotographien.

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CH101183A
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Varney Lucius Everett
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Varney Lucius Everett
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/18Processes for the correction of the colour image in subtractive colour photography

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  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description


  Verfahren und     Einrichtung    zur Herstellung von Farbenphotographien    Bei denjenigen Verfahren zur     Her-          stelluin;    von Farbenphotographien, bei denen  nach Negativen, die hinter verschieden  farbigen Lichtfiltern aufgenommen wurden,  je ein positives Teilbild hergestellt wird,  durch deren     Übereinanderlegen    das fertige,       farbige    Bild entsteht, war es bisher erforder  lich, die einzelnen positiven Teilbilder je  in einem Farbbad zu behandeln, oder die po  sitiven Teilbilder wurden auf irgend einem        < andern    Wege nach ihrer Herstellung ein  gefärbt.

   Die erstere Methode ist sehr subtil  und schwierig     auszuführen,    und in den an  dern Fällen mangelte dem fertigen Bilde die  Transparenz, die notwendig ist, um ein voll  kommenes Vermischen der Farben der ein  zelnen Teilpositive zu erzeugen.  



  Der Zweck der vorliegenden Erfindung       ist:,        jedes    nachträgliche Färben der Teil  positive zu vermeiden. Gemäss dem Verfahren  verwendet man zur Herstellung der zu einem  Bild gehörenden positiven Teilbilder einen  lichtempfindlichen Film, der eine zur Auf  nahme der positiven Teilbilder dienende, ge  färbte Bildschicht aufweist, in welcher Farb  stoff einer durchsichtigen,     wasserundurch-          l-issigen        Substanz    einverleibt ist.    Durch dieses Verfahren wird die Her  stellung von Farbenphotographien wesent  lich vereinfacht. Denn da zunächst die posi  tiven Teilbilder eines Bildes nicht mehr ein  zeln gefärbt zu werden brauchen, so können  sie nebeneinander auf einem einzigen Film  hergestellt werden.

   Ebenso brauchen dann  auch die hinter verschiedenen Lichtfiltern  aufgenommenen Teilnegative, die zur Her  stellung eines farbigen Bildes gebraucht  werden, nicht mehr auf separaten Platten  aufgenommen zu werden; man kann sie viel  mehr nebeneinander auf einer einzigen Platte  aufnehmen und von dieser auf den positiven  Film kopieren, auf welchem die respektiven       Farbschichten    ebenfalls     nebeneinander    an  geordnet sind. Man braucht dann die einzel  nen Teilpositive nur abzuschneiden, genau  übereinander zu legen und so das fertige  Bild zusammenzusetzen.

   Es ist klar, dass die  Handhabung und die Entwicklung einer ein  zigen Platte und eines einzigen Films an  Stelle von mehreren, die bisher zur Herstel  lung eines fertigen Bildes     notwendig    waren,  (las     Verfahren        wesentlich    vereinfacht.  



  Die     durchsichtige    Substanz, welcher der  Farbstoff der Farbschicht des positiven Films      einverleibt ist, ist vorteilhaft ein Harz; die  Farbschicht ist     dann    durchsichtig und  wasserundurchlässig; sie beeinträchtigt nicht  die Empfindlichkeit und die Entwicklung des  Films. Die Farbe kann dem Film schon bei  seiner Herstellung einverleibt werden und  das nachträgliche Färben der positiven Teil  bilder kommt dabei ganz in Wegfall. Damit  ist dann noch der     Vorteil    verbunden, dass  in jedem fertigen positiven Teilbild die Fär  bung in jedem Punkt des Bildes genau der  beim Kopieren stattgefundenen Einwirkung  des Lichtes entspricht, ein Resultat, das  durch nachträgliches     Einfärben    der posi  tiven Teilbilder sehr schwer zu erreichen ist.

    



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel einer für die Durchführung  des Verfahrens dienenden Einrichtung, zum  Teil schematisch, veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt einen Rahmen mit der Platte  für die Herstellung der Teilnegative;       Fig.        \'        zeigt    in perspektivischer, schema  tischer Darstellung den Apparat zum Ko  pieren nach den Negativen;       Fig.    3 stellt den Apparat zur Herstellung  der fertigen Bilder dar;       Fig.    4 ist eine Stirnansicht in grossem       llassstabe    eines Ausführungsbeispiels eines  positiven Films;       Fig.    5 ist ein Querschnitt durch ein mit  einem Film gemäss     Fig.    4 hergestelltes, fer  tiges Bild;

         Fig.    6 und 7 zeigen in grösserem     Mass-          stabe    Einzelheiten des Apparates von     Fig.    3.  Bei dem gezeichneten Beispiel und in der  nachfolgenden Beschreibung ist angenom  men, dass für die Herstellung der fertigen  Bilder je drei Teilnegative und drei positive  Teilbilder erforderlich sind. Der in     Fig.    1  dargestellte Rahmen 1 von üblicher, bekann  ter Konstruktion enthält demgemäss eine Platte  2, die in drei     gleichgrosse    Querteile eingeteilt  ist, von denen je einer zur Aufnahme eines  Teilnegatives dient. Mit 3 ist ein Objektiv  bezeichnet, zwischen welches und die Platte  2 die nicht gezeichneten Lichtfilter, rot, grün  und violett, eingeschaltet sind.

   Die aus  gezogenen und die punktierten Stellungen des    Rahmens und der Platte zeigen die drei ver  schiedenen Stellungen derselben bezüglich des  Objektives an, die erforderlich sind, um die  drei Teilnegative nebeneinander auf die  Platte zu bringen.  



  Der Apparat nach     Fig.    2 besitzt einen  Projektionsapparat 4 mit elektrischer Licht  quelle 5, der auf einer Grundplatte 23 an  geordnet ist; auf letzterer ist gegenüber dem       Projektionsapparat    ein Ständer 24 ange  bracht, der als Träger für den Film 6 dient,  auf den die Negative von der in den Pro  jektionsapparat eingeschobenen Platte 2 ko  piert werden sollen. Der Film 6 ist in einen  Rahmen 7 gespannt, der mittelst Zapfen 25  in am Ständer 24     befestigten    Haken 8 auf  gehängt ist.  



  Der Film selbst     (Fig.    4) besitzt als Bild  schichtträger eine durchsichtige Platte 6,  zweckmässig aus Zelluloid. Wie die     Fig.    4  in starker Übertreibung zeigt, ist die Bild  schicht des Films in drei nebeneinander  liegende Abteilungen unterteilt, deren jede  zur Herstellung eines positiven Teilbildes  dient. Jede dieser Abteilungen besteht aus  mehreren Schichten 9, vorzugsweise aus Ge  latine, in die Farbstoff in fein verteilter  Form eingelagert ist.

   Um diese feine Ver  teilung zu bewirken, löst man zunächst Farb  stoff und eine durchsichtige, wasserundurch  lässige Substanz, am besten ein Harz, bei  spielsweise     Sandarakharz,    in Alkohol und  presst dann diese alkoholische Lösung     mit-          telst    komprimierter Luft durch eine Streit  düse oder sonst durch irgend eine sehr feine  Öffnung in einen geschlossenen Raum. Da  bei verdampft das Lösungsmittel und das ge  färbte Harz sammelt sich in Form eines fein  verteilten, farbigen Pulvers auf dem Boden  der Kammer. Dieses Pulver     wird    dann in  eine Lösung von Gelatine in warmem Was  ser eingetragen und gleichmässig darin ver  teilt.

   Die noch warme Lösung wird dann  schichtweise auf die     Zelluloidplatte    gebracht.  Es ist zweckmässig, beim Aufbringen der  Schichten dafür zu sorgen, dass die dem Zel  luloid näher liegenden, innern Schichten  etwas weniger Farbstoff enthalten als die      äussern Schichten. Dadurch wird, wie sich  gezeigt hat, erreicht, dass beim Kopieren, wo  die Belichtung des     positiven    Films auf der  den Schichten 9 abgekehrten Seite der       Zelluloidplatte    6     erfolgt,    eine feinere Far  benabstufung in den der Einwirkung des  Lichtes     weniger'    ausgesetzten Teilen ent  steht.  



  Die drei Abteilungen der Bildschicht des  positiven Films sind verschieden gefärbt,       end    zwar jede Abteilung in .einer Farbe, die  komplementär ist zu derjenigen des Licht  filters, durch welches das auf die betreffende  Abteilung zu kopierende     Negativ    aufgenom  men wurde. Sind die Lichtbilder zum Bei  spiel rot, grün und violett, so würden die  drei Abteilungen der Bildschicht respektive       grünlich-blau,        magentarot    und gelb gefärbt  sein.

   Die gelbe Färbung der einen Bild  sphichtabteilung kann beispielsweise dadurch  erzielt werden, dass man 31,1     gr        Auramin    O  und 2,6     gr        Chrysoidin    R in 930     gr    Alkohol  löst und dazu noch 9,30     gr    einer Lösung von       Sandarakharz    in Alkohol (1 Teil Harz auf  4 Teile Alkohol) gibt und dann diese Lö  sung in der oben beschriebenen Weise zer  stäubt.

   Von dem erhaltenen Farbpulver wer  den dann beispielsweise je 3,25     gr    mit 180     gr     einer     zehnprozentigen        Gelatinelösung        ge>     mischt;

   für die innern Schichten nimmt man,  wie oben erwähnt, etwas weniger Farbpulver  auf die gleiche Menge     Gelatinelösung.    Dann       legt    man von den erhaltenen gefärbten     Ge-          latinelösungen        mehrere    Schichten überein  ander auf die     Zelluloidplatte    6 und hat so  eine Abteilung der Bildschicht fertig.

        Um     ein besseres Anhaften der beiden äussern Ab  teilungen der Bildschicht am Zelluloid zu  erzielen, ist die Platte 6 wie in     Fig.    4 an  gedeutet, an den betreffenden Stellen     ge-          rauht,    was zum Beispiel durch Auftragen  einer Schicht eines Gemisches von Alkohol  und Äther bewirkt werden kann, ohne dass  dadurch die Transparenz des Zelluloides be  einträchtigt wird.

   Die     magentarote    Färbung  der zweiten Abteilung der Bildschicht erhält  man durch Lösen von 9,75     gr        Rhodamin    G  in 930     gr    Alkohol und Mischen dieser Lö-         sung    mit 930     gr    der obenerwähnten     San-          daraklösung,    worauf man, analog wie bei  der     Gelbfärbung        beschrieben,    verfährt.

   Zur       Erziehing    der     grünlich-blauen    Färbung der  dritten     Bildschichtabteilung    geht man aus  von einer Lösung von 8,45     gr    Malachitgrün  und 0,91     gr        Kristallviolett    in 930     gr    Al  kohol, der man ebenfalls 930     gr    der     Sandarak-          lösung    zusetzt und dann wie oben weiter  verfährt.

   Sind die Schichten der verschie  denen Abteilungen auf die Platte 6 aufge  tragen und getrocknet, so wird die ganze  Bildschicht noch durch Eintauchen in eine  Lösung von     $aliumbichromA    lichtempfind  lich gemacht und nochmals getrocknet. Der  Film ist dann fertig für das Kopieren. Auf  der der Bildschicht entgegengesetzten Seite  des Films ist hinter den beiden äussern- Ab  teilungen 9 noch je eine farblose Gelatine  schicht 17     bezw.    18 angebracht.  



  Der Apparat nach     Fig.    3 weist eine recht  eckige     Grundplatte    10 auf, in deren Mitte  ein Block 11 angeordnet ist, dessen Länge  und Breite der Höhe und Breite des fertigen  Bildes entspricht. Ferner sind auf der Grund  platte drei Paar Lager 12, 12' und 122 für  die Zapfen 25 des Rahmens 7     (Fig.    2) an  gebracht, und zwar derart, dass bei jeder der  in     Fig.    3 ausgezogen     bezw.        punktiert    ver  anschaulichten drei Stellungen des Rahmens  7 eine der drei Abteilungen der Bildschicht  über den Block     11    zu liegen kommt.

   Die  Lager 12 sind fest mit der Grundplatte ver  bunden und in ihrer Stellung     bezüglich    der  selben nicht veränderbar. Die Lager 12' und  122 dagegen     sind    je an einem     transversal    zur       Grundplatte    10 mittelst einer Stellschraube  14 verschiebbaren Gleitstück 16     (Fig.    6 und  7) angeordnet, das genau gegenüber dem La  ger 12'     bezw.    122 noch eine Stellschraube  15     trägt,    die auf den ins Lager eingelegten  Zapfen 25 zu wirken bestimmt ist.  



  Mit den vorstehend     beschriebenen    Mitteln  wird das Verfahren     beispielsweise    wie folgt  durchgeführt:  Durch das Objektiv 3 werden die drei  Querteile der in dem Rahmen 1 gehaltenen           Platte    1 nacheinander hinter einem roten       bem    v. gelben und violetten Lichtfilter be  lichtet und die Platte dann in üblicher Weise  entwickelt und fixiert.

   Die Plätte mit den  drei erhaltenen Teilnegativen wird dann in  den Projektionsapparat 4 gebracht und am  Ständer 24     (Fig.    2) der in den Rahmen 7       1.espannte,    positive Film 6, mit der Bild  schicht gegen den Ständer gekehrt,     auf-          ,gehängt.    Beim gezeichneten Beispiel ist an  genommen, dass das Kopieren der Negative  unter gleichzeitiger Vergrösserung erfolgt,       ivas    den Vorteil hat, dass für die Aufnahme  der Negative Apparate und Platten sehr klei  nen Formates verwendet werden können.

    Die Zeit, die für das Kopieren erforderlich  ist, hängt von der Stärke der Lichtquelle 5  des Projektionsapparates, der Beschaffenheit  der     Nebative    und vom Grad der Vergrösse  rung ab. Dann werden die drei Teilpositive  entwickelt, indem man das nicht vom Licht  beeinflusste     Chromat    durch Baden des Films  in warmem Wasser während einiger Minuten  entfernt. Dann lässt man den Film mit den  drei positiven Teilbildern, die nun ganz  sichtbar sind, im Rahmen 7 trocknen, was  ungefähr eine Stunde erfordert. Bei An  wendung künstlichen Luftzuges verkürzt sich  diese Zeit.  



  Die positiven Teilbilder sind nun fertig  und müssen auf einer geeigneten Unterlage,  zum Beispiel Papier,     aufeinandergelegt    wer  den. Zu diesem Zwecke bringt man auf den  Block 11 der Platte 10     (Fig.    3) ein Blatt  Papier mit     Gelatineüberzug    und legt     dann     den im Rahmen 7 befindlichen positiven Film  mit der Bildschicht nach unten so auf die  Platte 10, dass die Zapfen 25 in das Lager  paar 12 eingreifen, das heisst, dass der Rah  men 7 die ausgezogene Stellung von     Fig.    3  auf die Platte 10 einnimmt, in welcher das  ganz rechts befindliche Teilpositiv über den  Block 11 und auf das auf diesem liegende       Papier    zu liegen kommt.

   Die     Gelatineschicht     des letzteren wurde vorher angefeuchtet, und  nun wird, zweckmässig mit einer Walze, das  Teilpositiv gegen das Papier     angepresst,    so  dass sich dessen     Gelatineschicht    mit dem    Teilpositiv fest verbindet. Dann wird letz  teres den Blockkanten entlang vom Film ab  geschnitten. Nun wird der Rahmen aus den  Lagern 12 gehoben und in die Lager 12'  eingehängt, so dass das ganz links befindliche  Teilpositiv über den Block und auf     die        Ge-          latineschieht    17 des ausgeschnittenen Teil  bildes zu liegen kommt. Da die Positive  durchsichtig sind, so kann man sofort er  kennen, ob die beiden Teilbilder genau über  einanderliegen.

   Ist letzteres nicht der Fall,  so wird das noch am Film befindliche Teil  bild durch Betätigung der Schrauben 14, 15  genau auf das abgeschnittene eingestellt. Ist  dies geschehen, so wird der Rahmen 7 hoch  geklappt, die Schicht 17 angefeuchtet, der  Rahmen wieder in die vorherige Stellung       zurückgebracht    und nun das Teilbild durch  Druck mit der     Gelatineschicht    17 verbunden,  worauf es ebenfalls den Blockkanten entlang  vom Film abgeschnitten     wird.    Nun hängt       ina.n    den Rahmen 7 in die Lager 121 ein,  so dass     das    mittlere Teilbild über den Block  1.1 und auf die     Gelatineschicht    18 des vor  her abgeschnittenen Teilbildes zu liegen  kommt,

   und verfährt in analoger Weise, wie  beim zweiten Teilbild beschrieben wurde.  



  Das Bild ist nun fertig und kann vom  Block 11 abgenommen werden. Es enthält  gemäss     Fig.    5 folgende Schichten:  Zu     ünterst    das Papier 20 mit der     Gelatine-          schicht    21, dann die Bildschichten 9, die     Zellu-          loidschicht    6, die     Gelatinesehieht    17 des ersten  Teilbildes, die     entsprechenden    Schichten des  zweiten Teilbildes und zu     oberst    die Schichten  9 und 6 des dritten Teilbildes.

   Wenn das Bild  vollkommen trocken ist, so kann die ganz     oben     liegende     Zelluloidsehicht    6 des     dritten    Teil  bildes abgezogen werden     (tvie    in     Fig.    5 an  gedeutet), so dass nun eine     Gelatineschicht     oben liegt, die nicht so glänzt wie Zelluloid  und dem Bild einen künstlerischen     Eindruck     verleiht. Um das Ablösen der Zelluloid  seh.icht zu erleichtern, ist, wie aus     Fig.    4  ersichtlich, dieser Teil der     Zelluloidplatte    6  des ganzen Films nicht     gerauht.     



  Beim vorstehend beschriebenen Beispiel  war angenommen worden, dass das Kopieren      der Teilnegative auf dem positiven Film  unter gleichzeitiger Vergrösserung erfolgt. Es  kann aber natürlich auch so kopiert werden,  dass die Platte 2 direkt auf den Film auf  gelegt und dann belichtet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Farben photographien, bei welchem nach Nega tiven, die hinter verschiedenfarbigen Lichtfiltern aufgenommen wurden, je ein positives Teilbild hergestellt wird, dnrcli deren Übereinanderlegen das fer tige, farbige Bild entsteht, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Herstellung der zu einem Bild gehörenden, positiven Teil bilder ein lichtempfänglicher Film ver wendet wird, der eine zur Aufnahme der positiven Teilbilder dienende, gefärbt Bildschicht aufweist, in welcher Farb stoff einer durchsichtigen, wasserun durchlässigen Substanz einverleibt ist. Il. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen Rahmen, in den der.
    Film für die Herstellung der positiven Teilbilder und die des fertigen Bildes eingespannt wird und durch eine Grund platte mit zentralem, als Unterlage für die positiven Teilbilder dienendem Block, auf welcher der Rahmen mit dem Film zwecks Herstellung der fertigen Bilder in verschiedenen Stellungen bezüglich des Blockes derart fixierbar ist, dass suk- zessive die einzelnen, auf dem Film be findlichen, positiven Teilbilder über den Block gebracht, aufeinandergelegt, aus. dem Film ausgeschnitten und mitein ander zum fertigen Bild verbunden wer den können. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man einen Film verwendet, dessen Bildschicht in so viele Abteilungen unterteilt ist,- als positive Teilbilder hergestellt werden, wobei jede Abteilung aus einer Mehr zahl übereinandergelegter Teilschichten besteht und mit einer Farbe gefärbt ist, die komplementär zu der Farbe desjeni gen Lichtfilters ist, hinter welchem das auf die betreffende Abteilung zu kopie rende Negativ aufgenommen wurde. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man einen Film verwendet, in dem der Farbstoff der Bildschicht einem Harz einverleibt ist.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Grund platte mit Mitteln versehen ist, um ein über den Block gebrachtes, positives Teilbild genau auf ein schon ausgeschnit tenes Teilbild, das auf dem Block liegt, einstellen zu können.
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