CH101187A - Blasinstrument mit Kesselmundstück und mehreren Zügen, die teleskopartig übereinander geführt sind. - Google Patents
Blasinstrument mit Kesselmundstück und mehreren Zügen, die teleskopartig übereinander geführt sind.Info
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- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D7/00—General design of wind musical instruments
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Description
Blasinstrument mit Kesselmundstück und mehreren Zügen, die teleskopartig übereinander geführt sind. Bei der bisher bekannten Mensur von Blechblasinstrumenten mit Kesselmundstück, so wie diese schematisch in Fig. <B>1</B> der Zeich nung dargestellt ist, sind Umbiegungsstücke (X, XI) verschiedenen Querschnitts verwendet, welche die teleskopartig überein an dergeführten Rohrzüge verbinden.
Der Gegenstand der Er findung bezieht sich auf eine Vervollkomm- nung dieses Blechblasinstrumentes, um die Töne von -i bis zum<B>-i</B> diatonisch als freie Naturtöne zu intonieren, was für die Wieder gabe der Trompetenstimmeri, wie sie die alten -Meister, insbesondere Bach, geschrieben haben, notwendig ist.
Um dies zu erreichen, besitzt das Blas instrument erfindungsgemäss einen Viererzug, bestehend ans vier U-förmig gebogenen Rühren mit von Rohr zu Rohr gleichmässig zunehmen dem bezw. abnehmendem Rohrdurchmesser.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, die sich auf ein ventilloses und ein mit Ventilen versehenes Blasinstrument beziehen; Fig. 2 zeigt schematisch die Anordnung der Züge für das ventillose Blechblasinstrument, Fig. <B>3</B> eine Seitenansicht eines solchen Instru mentes in<B>D</B> mit laiigausladendem Schall stück, Fig. 4 einen Schnitt nach a-b der Fig. <B>3</B> in kleinerem Massstab, und Fig. <B>6</B> eine Ansicht eines mit Ventilen versehenen Blechblasinstrumentes gemäss der Erfindung.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ragt das mit dem Kesselmundstück -eersehene Rohr I in den einen Schenkel des U-förmigen Rohres<B>U,</B> der zweite Schenkel des letzteren in den ersten Schenkel des U-förmigen Rohres IH usf. IV, V, VI. Dabei nehmen die die Umbie gungen enthaltenden Rohre gleichmässig fort laufend im Querschnitt zu.
Die Rohre I-V sind durch die Stützen <B>1,</B> 2,<B>3,</B> 4 (Fig. <B>3)</B> derartig parallel neben einander ve rbunden, dass I' <B>+</B> H, 11 <B>+ 111,</B> III <B>+</B> 1v und IV<B>-]-</B> V zusainmengleiten.
Das Rohr VI stellt einen angeschlossenen Nebenbo-en dar, welcher zur genauen Ein stimmung berechnet ist, während die Rohre I-V zur Regulierung des unreinen<B>f</B> und zur Erreichung der Chromatik dienen. Die einzelnen Rohrstücke sind mit den Umbiegungen durch die Zwingen<B>P</B> bis 8a, der ganze Zug und Nebenbogen durch die Stützen<B><I>d,</I></B><I> e,<B>f</B></I> am Schallrohr festgehalten. Zur Auf- und Abwärtsbewegung des Zuges dient eine Handhabe<B>b.</B>
Der Nebenbogen VI wird durch den zy lindrischen oder konischen Bogen VI1 in die Schallröhre übergeführt; c ist eine am untern Ende angebrachte Wasserklappe, a eine in der Büchse<B>9</B> laufende und durch ein Rohr al geschützte Gleitstange zur Verhinderung des Kippens und Herausfallens des Zuges, i und. h sind Anstossfedern (Fig. <B>3).</B>
Der reinen Intonierung dient die Fort führung der teleskopischen Mensur VIII bis IX bis zum Schallbecher <B>1,</B> die in ihren ein zelnen Abschnitten so gehalten ist, dass der Trompeteneharakter gewahrt bl*eibt. Durch IX ist der Schallbecher<B>1</B> abnehmbar und an der Stelle der gestrichelten Linie zwecks feinster Einstellung gegenüber dem Rohr VIII ver schiebbar.
Diese Anordnung gibt beispielsweise ein Instrument in<B>D;</B> andere Stimmungen sind durch entsprechende Verkürzung oder Ver längerung der Rohrabschnitte ohne weiteres gegeben. Für Bach ist eine Ventilisierung nicht notwendig, da das in der Zeichnung dargestellte Instrument alles von Bach für Trompete geschriebene in einer merkwürdig einfachen Weise und Leichtigkeit mit noch nicht gehörter Klangschönheit wiedergibt. Unter andern auch alle Naturtriller, die durch das leichte Anspringen der freien Töne ganz automatisch zu erbringen sind.
Bei dem in Fig. <B>5</B> dargestellten Aus führungsbeispiel ist die Mensur mit den Ven tilen<B>11,</B> 12,<B>13</B> und den Veutilzügen 1111, 1211, 13a ausgestattet. Der eine Teil u (I, II, <B>111)</B> der Rohre liegt, vom Mundstück aus gesehen, vor den Ventilen, der andere Teil ul (IV) der Rohre hinter denselben.
Der Teil u, ist vermittelst des Bogens HI am Ventil<B>11</B> angebracht, der andere Teil it' durch die Krümmung s am Ventil<B>13,</B> um beim Aus ziehen ein Ausweichen am Schalltriehterrand züi ermöglichen. Die. Rohre II, III, IV,<I>T</I> bilden darin den Vierzug, der die Ventile<B>11,</B> 12,<B>13</B> einschliesst.
Das Rohr IV geht in den Schalltrichter T über.
Da die durch die Ventile getrennten teles- kopartigen Rohrzüge it und ul nahe neben einander liegen, ist jede beliebige Einstellung der Stimmung ermöglicht. Steht das Instru ment beispielsweise in der CTrundstimmung <B>D,</B> so kann man auf Des,<B>Q</B> H, B und<B>A</B> ver tiefen.
Durch Drücken auf die Ventile ergeben sich weitere Kombinationsarten, wie durch das Halbtonventil <B>11.</B> zunächst As, wenn auch die tiefste Stimmung<B>A</B> eingestellt wird, durch Ventil<B>121 G,</B> durch Ventil<B>13</B> Fis, durch Ventil<B>11 +</B> 12 oder<B>13</B> allein F, durch<B>13</B> und 12<B>E,</B> durch<B>13</B> und<B>11</B> Es, so dass alle Tonarten-Klangfarben von zwölf Tonarten erhältlich sind wit allen ihren ent sprechenden Tönen und jedesmal mit einer frei intonierenden diatonischen Tonleiter bis zum<B>e,</B> d,
des. Bei den Tonarten von<B>D</B> bis <B>A</B> bläst der Bläser wie auf jeder anderen Ventiltrompete, während das Blasen von As bis Es einiges Studium erfordert.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Blasinstrument mit Kesselmundstück und mehreren Zügen, die teleskopartig überein- andergeführt sind, gekennzeichnet durch einen Viererzug, bestehend aus vier U-förrnig ge bogenen Rohren mit von Rohr zu Rohr zu nehmendem bezw. abnehmendem Rohrdurch- niesser. UNTERANSPRüCHE:<B>1.</B> Blasinstrument'nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vierer zug an einen parallel zu ihm liegenden Stimmbogen angeschlossen ist, dieser an einen Bogen und dieser mittelst teleskop- artig übereinanderliegender Rohre an den Schalltrichter. 2. Blasinstrument nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Vierer zug Ventile eingebaut sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE101187X | 1920-01-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH101187A true CH101187A (de) | 1923-09-01 |
Family
ID=5648803
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH101187D CH101187A (de) | 1920-01-16 | 1921-03-15 | Blasinstrument mit Kesselmundstück und mehreren Zügen, die teleskopartig übereinander geführt sind. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH101187A (de) |
| GB (1) | GB158243A (de) |
-
1921
- 1921-01-15 GB GB221121A patent/GB158243A/en not_active Expired
- 1921-03-15 CH CH101187D patent/CH101187A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB158243A (en) | 1922-05-15 |
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