CH101257A - Sich selbst erregender Gleichstrom-Spaltpolgenerator mit die Halbpole flankierenden Haupt- und Hilfsbürsten, dessen Spannung in weiten Grenzen regelbar ist. - Google Patents

Sich selbst erregender Gleichstrom-Spaltpolgenerator mit die Halbpole flankierenden Haupt- und Hilfsbürsten, dessen Spannung in weiten Grenzen regelbar ist.

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CH101257A
CH101257A CH101257DA CH101257A CH 101257 A CH101257 A CH 101257A CH 101257D A CH101257D A CH 101257DA CH 101257 A CH101257 A CH 101257A
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Sich selbst erregender Gleichstrom-Spaltpolgenerator mit die Halbpole flankierenden  Haupt- und Hilfsbürsten, dessen Spannung in weiten Grenzen regelbar ist.    Ein Bedürfnis nach selbsterregenden Gleich  stromgeneratoren mit in weiten Grenzen regel  barer Spannung ist in der Praxis vielfach vor  handen. Die Erfindung hat einen derartigen  Generator, also eine Maschine zum Gegenstand,  deren Spannung beispielsweise von einem ge  gebenen negativen Werte oder von Null oder  von einem bestimmten positiven Kleinstwerte  bis zu einem gleichfalls vorgeschriebenen po  sitiven Höchstwerte in ähnlicher Weise regel  bar ist, wie es bei jedem Nebenschlussgene  rator der Fall ist.  



  Selbsterregende normale Generatoren müs  sen, um stabile     Spannungsverhältnisse    zu er  möglichen, über dem Knie der     Leerlaufcha-          rakteristik    arbeiten. Ihr Eisen muss also an  irgend einer Stelle des Schliessungskreises  eine gewisse Sättigung aufweisen. Gleich  zeitig müsste aber für weitgehende Spannungs  regelung das resultierende (dynamische) Feld,  von welchem die Nutzspannung der Maschine  herrührt, dem verlangten Spannungsbereiche  entsprechend veränderbar sein. Beide sich für    normale Maschinen widersprechende Bedin  gungen, d. h. stabile Spannung und grosser Re  gulierbereich, können durch Spaltung der  Pole und durch Anordnung bestimmter Wick  lungen erfüllt werden.

   Man braucht bloss den  ersten Halbpol zu veranlassen, einen Fluss     Zi     zu erzeugen, der entweder konstant oder nur  in mässigen Grenzen veränderlich ist und im  Eisen, z. B. im Schenkel oder in den Zähnen  oder in beiden Teilen zu gleicher Zeit die ge  wünschte Sättigung hervorruft. Dadurch wird  die     Spannungscharakteristik    für zwei Bürsten       (Bi    und     bi    oder B2 und     b2),    die diesen Fluss  einschliessen, wie erforderlich, gekrümmt. Der  zweite Halbpol hat dann einen zwischen einem  positiven und einem negativen     Maximum    ver  änderlichen Fluss zu erzeugen.

   Dabei ist es  nicht erforderlich, dass die Spaltung der Pole  in deren Mitte vor sich geht; wenn also in  der Folge von einer Polhälfte die Rede ist,  soll damit nicht angedeutet werden, dass die  Pole notwendigerweise in zwei gleichen Hälf  ten geteilt gedacht sind. .      Die Art und Weise, wie die beabsichtigte  Spannungsregelung zustande     kommt,    lässt sich  an der Hand der Abb. 1, die eine zweipolige  Maschine mit gleich grossen Halbpolen dar  stellt, deutlich erklären. Der Fluss Z1 des  ersten Halbpols soll, wie aus den verschie  denen Poldiagrammen a bis e der Abb. 1 her  vorgeht, konstant beziehungsweise annähernd  konstant sein.

   Der Fluss     Z2    des zweiten Halb  pols ist dagegen von einem positiven Maxi  mum (Abb. 1') bis zu einem negativen Ma  ximum (Abb. 1b) veränderlich: Für die EMK  zwischen den zwei um eine Polteilung von  einander entfernten Hauptbürsten     Bi    und     B2     kommt der Fluh> Z=Z1 +Z2 in Betracht.  Dieser ist am grössten im Poldiagramm     a,     gleich Z1 im Poldiagramm c und Null im Pol  diagramm e. Der resultierende Fluss Z ist  im Falle des Poldiagrammes f negativ, was  durch weitere Steigerung von     Z2    im nega  tiven Sinne und Verkleinerung von Z1 erreicht  wurde. Die sämtlichen Poldiagramme sind für  den Fall des Leerlaufs oder einer kompen  sierten Maschine gezeichnet.  



  Zwischen der Hauptbürste     Bi    und der  Nebenbürste     bi    kann dagegen eine Spannung  abgenommen werden, die dem Flusse Z1 pro  portional und mit diesem im wesentlichen  konstant ist. Genau die gleiche Spannung  ist auch zwischen den Bürsten     B2    und     b2     vorhanden.  



  Will man die Spannung zwischen den  Grenzen +E und -E verändern, dann ist  es am besten, in dem Augenblicke, in wel  chem E= o ist (Poldiagramm e der Abb.1),  den Strom. im äussern Kreis zu kommutieren  und dann die Spannung wieder zu steigern,  d. h. zu den Diagrammen<I>d, c, b</I> und     a    über  zugehen. Die Kommutierung bietet in diesem  Falle gar keine Schwierigkeiten, denn sie  kann mittelst eines Umschalters (Fig. 4-6)  ohne Unterbrechung sowohl des Anker- als  auch des äussern Stromkreises vor sich gehen.  



  Eine gleichfalls zwischengleich hohen po  sitiven und negativen Werten veränderliche  Spannung könnte man auch von den Bürsten  bi und B2 bezw. b2 und Bi abnehmen, ohne  zur Kommutation greifen zu müssen. In einem    solchen Falle würde aber der Generator nicht  voll ausgenutzt     seih.    Beachtenswert ist es,  dass die Spannung zwischen den zwei Neben  bürsten Ei - E2 ist, wenn jene zwischen den  Hauptbürsten mit     Ei        -i-        E.    bezeichnet wird.  Dieser Umstand kann in gewissen Fällen zur  Speisung zweier Stromkreise mit Vorteil be  nutzt werden.  



  Es lässt sich nun zeigen, dass die geschil  derte Spannungs- bezw. Feldänderung durch  blosse Einstellung eines Nebenschlusswider  standes möglich ist, ohne eine fremde Strom  quelle für die Lieferung des Nebenschluss  stromes zu benötigen. Auch lassen sich, wie  bei jeder Gleichstrommaschine, Wendepole  und auch     Kompensationswicklungen    anordnen,  und zwar sowohl für die Haupt- als auch für  die Nebenbürsten, so dass sich der Generator  auch in bezug auf Funkenbildung nicht von  den     normalen    unterscheidet.  



  Die Abb. 2-6 zeigen Ausführungsbeispiele  des neuen Generators.  



  In Abb. 2 ist eine zweipolige Maschine  abgebildet, die mit Haupt- und Nebenwende  polen versehen ist. Die gleich grossen Halb  pole tragen die Nebenschlusswicklungen Ni  bezw. N2 und die Reihenschlusswicklungen R1  bezw. R2. Dabei ist es wichtig festzustellen,  dass die Reihenschlusswicklungen, deren Achsen  hier nicht senkrecht zur Achse der Haupt  bürsten     Bi,        B-    stehen, nicht reine Erreger  wicklungen sind, sondern auch den     Charakter     von Kompensationswicklungen tragen. An  Stelle der Reihenschlusswicklungen R1, R2  oder neben diesen     könnten    demnach auch       Kompensationswicklungen    angeordnet werden,  die aber in     Abb.    2 nicht weiter gezeichnet sind.  



  Im vorliegenden Falle, in welchem die  Spaltpole gleich gross sind, schliessen die  Achsen der     Erregerwicklungen    B und N mit  der Achse der Hauptbürsten einen Winkel  von 45  ein, .wie es in     Abb.    3 gezeichnet ist.  In dieser Abbildung und auch in den folgen  den sind die     Wicklungen        Ri,        Rz,        Ni    und     N2     nur je einmal gezeichnet, um das Schaltbild  möglichst übersichtlich zu gestalten ; dagegen  konnten ohne Nachteil für die Deutlichkeit  die     Wendepolwicklungen    zweimal gezeichnet      werden.

   Sollen die Nebenbürsten     bi    und     b2     nur zur Abgabe des Erregerstromes dienen;  dann sind ihre Wendepole wohl entbehrlich.  Aus diesem Grunde sind in den Abb.4 bis 6  die Nebenwendepole weggelassen.  



  Wie weiter oben gesagt, soll der erste  Halbpol einen annähernd konstanten Fluss Z1  führen. Dies ist der Fall, wenn die resul  tierende Erregung dieses Halbpols unabhängig  vom Belastungsstrom ist. Um dies zu er  reichen, ist der erste Halbpol mit einer Reihen  schlusswicklung Bi passender Windungszahl  zu versehen und diese Wicklung gegen die  Ankerwicklung zu schalten. Nimmt man an,  dass 'ein positiver Strom im Anker von     B2     nach     Bi    gerichtet sei und ein Ankerfeld zur  Folge habe, das wie der Ankerstrom gerichtet  ist (vergl. die Pfeile in den Abb. 2 und 3), so  muss die Reihenschlusswicklung R1 so, wie in  der Abb. 3 angegeben ist, geschaltet werden.  Dann sind die Flüsse, die vom Ankerstrom  bezw. vom Strome in R1 herrühren, gegen  einander gerichtet.

   Die Nebenschlusswicklung       Ni    ist entweder an die Bürsten     Bi    und     17i     oder an die Bürsten     B2    und     b2    anzulegen.  Dabei kann     Ni    so geschaltet werden, dass  entweder die Reihenschlusswicklung R1 oder  die Ankerwicklung unterstützt wird.

   In beiden  Fällen erhält man Generatoren von gleichen  Eigenschaften, so dass hier nur der eine Fall,  nämlich jener, in welchem die Nebenschluss  wicklung Ni die Reihenschlusswicklung R1  unterstützt, behandelt zu werden braucht:  Diese in Abb. 3 dargestellte Schaltung der  Erregerwicklungen des ersten Halbpoles vor  ausgesetzt, ist die resultierende Amperewin  dungszahl F1 des ersten Halbpols durch die  Gleichung  
EMI0003.0010     
    gegeben, wenn man mit t17" die Windungszahl  der Reihenschlusswicklung R1, mit zu die Win  dungszahl der Ankerwicklung pro Ankerzweig,  mit 117a, die Windungszahl der Nebenschluss  wicklung Ni, mit J den gesamten Ankerstrom  und mit i1 den Nebenschlussstrom in Ni  bezeichnet.

   F1 kann also durch Wahl von    
EMI0003.0011  
   vollkommen unabhängig von J ge  macht werden, wenn man nicht mit Rücksicht  auf den Spannungsabfall vorzieht, wr1 etwas  grösser als
EMI0003.0012  
   zu wählen, um die Erreger  spannung möglichst konstant zu halten.  



  Während die gleiche Schaltung der Er  regerwicklungen des ersten Halbpols in allen  Abb.4 bis 6 wiederkehrt, kann die Schaltung  der Erregerwicklungen des zweiten Halbpols,  je nach dem angestrebten Ziele,' verschieden  ausfallen. Wir wollen zwei Fälle unterschei  den, je nachdem nämlich die Reihenschluss  wicklung R2 die Ankerwicklung unterstützt  oder gegen die Ankerwicklung geschaltet ist.  Die Schaltung der Nebenschlusswicklung N2  ist dann eindeutig bestimmt durch die Span  nung, die man erzeugen will.    A. Reihenschlusswicklung R2 und Ankerwicklung  gegeneinandergeschaltet (Abb. 4).    Betrachtet man den Strom     i2    in der Neben  schlusswicklung des zweiten Halbpols dann  als positiv, wenn er so, wie in der Abb. 4  gezeichnet ist, das Ankerfeld unterstützt, also  einen.

   Fluss hervorzurufen bestrebt ist, der mit  Z1.gleichgerichtet ist, so sind die resultieren  den Amperewindungen des zweiten Halbpols  durch  
EMI0003.0014     
    gegeben. Die zwei Nebenschlusswicklungen  sind dabei an verschiedene Bürstenpaare ge  legt, was indessen nicht nötig ist.  



       F2    und mit diesem der Fluss     Z2    werden  um so grösser, je grösser     i2    ist, so dass der  resultierende Fluss Z =     Zi        +        Z2    mit     i2        zu-          und    abnimmt.  



  Das charakteristische Verhalten der     bZa-          schine    hängt im übrigen vom Vorzeichen der  vom Belastungsstrom     J    herrührenden resultie  renden     Amperewindungen    ab. Hier müssen wir"  drei Fälle unterscheiden, nämlich je nachdem  
EMI0003.0028  
   grösser, gleich oder kleiner ist als     ?17r3    ist.  Ist
EMI0003.0030  
   grösser als     ?17r2,    dann liegt der Fall      eines Compoundgenerators vor. Will man klei  nere Spannungswerte erhalten als sie durch  das Feld     F,    allein erzeugt werden, so ist man  genötigt,     I'2    negativ zu machen, was durch  Kommutierung des Erregerstromes i.2 ge  schehen kann.

   In diesem Falle sind die vom  Hauptstrom herrührenden Amperewindungen  und die Nebenschluss-Amperewindungen gegen  einander geschaltet, so dass     I'2    mit zunehmen  dem J (absolut genommen) abnimmt. Das  Abnehmen von     F2    bedingt aber jetzt eine       Spannungssteigerung    (vgl. Poldiagramm d der  Abb.1), so dass der Generator seinen Charakter  als Compoundgenerator behält.

   Wird i2 im  negativen Sinne so gross gewählt, dass der re  sultierende Fluss Z und mit diesem auch der  Strom J negativ     werdet),    darin haben wieder  die Nebenschluss-Amperewindungen und die  vom Belastungsstrome herrührenden Ampere  windungen das gleiche Vorzeichen, so dass der  Generator auch in diesem Betriebszustand  (Poldiagramm f der Abb.1) seinen Charakter  als Compoundgenerator behält. Die Windungs  zahl der Reihenschlusswicklung R2 kann auch  gleich Null gewählt werden, d.     h.    sie kann  vollkommen entfallen.  



  Macht man dagegen wr2 gleich
EMI0004.0007  
   dann  haben wir mit einem reinen Nebenschlussgene  rator zu tun. Die Regelung erfolgt auch hier,  indem man     i2    von einem positiven bis zu  einem negativen -Höchstwerte ändert.  



  Ist dagegen     ?v"    grösser als
EMI0004.0010  
   darin nimmt  die Maschine, weil
EMI0004.0011  
   negativ ist, den  Charakter eines gegencompoundierten     Gene-          rators    an. Die Gegencompoundierung kann,  wenn nötig, auch so weit getrieben werden,  dass der Generator bei jeder     Spannung    ohne  Schaden kurzgeschlossen werden kann. Auch  hier erfolgt die Regelung, indem man 12 zwi  schen entsprechenden negativen und positiven  Grenzen ändert.  



  Will man grössere negative Werte     erhalten,     so kommutiert man, wie oben erwähnt, am  besten den Strom im äussern Kreis, sobald die  Ankerspannung den Wert. Null erreicht hat.    ss:- Reihenschlusswicklung R2 unterstützt     Anker-          icicklung    (Abb. 5 und 6).  



  Bei diesem in Abb. 5 dargestellten Fall  sind die resultierenden Amperewindungen für  den zweiten Halbpol durch  
EMI0004.0018     
    gegeben, wenn die Nebenschlusswicklung so  geschaltet ist, dass sie die übrigen Wicklungen  unterstützt. Die Maschine nimmt den Cha  rakter eines stärk compoundierten Generators  an.     Uni    kleinere Spannungen zu erzeugen,  kann     matt        i2    kommutieren, d. h. die Neben  schlusswicklung so schalten, dass sie das Feld  der übrigen Wicklungen zu schwächen sucht.  Diese Schaltung ist in Abb. 6 zur Darstellung  gebracht.

   Auch in dieser Schaltung liegt ein  Compoundgenerator vor, denn die Maschinen  spannung nimmt mit J zu. - Will man noch  kleinere Spannungen erhalten, so muss man  für     i2    einen grossen negativen Wert wählen  (Felddiagramm d der Abb.1), so dass I'- ab  solut genommen mit zunehmendem J abnimmt.  Ein Abnehmen von     F2    ist aber hier mit einer       Steigerung    der Maschinenspannung     verbunden,     so dass die Maschine ihren Charakter als  Compoundgenerator behält. Dasselbe tritt ein,  wenn matt die negativen Nebenschluss-Ampere  windungen so weit steigert, dass die Spannung  negativ wird (Poldiagramm f der     Abb.    1).

    Diese Schaltung ist ganz besonders vorteil  haft, wenn es sich darum handelt, einen  Stromkreis mit     konstantem    oder wenigstens  nicht stark veränderlichem Widerstand (z. B.  Speisung der     Erregerwieklung    einer Maschine)  zu speisen, weil es darin möglich ist, die Ver  hältnisse so zu wählen, dass     i2    während des  ganzen Regelbereichs nicht kommutiert zu  werden braucht. Man braucht bloss die er  regenden     Amperewindungen   
EMI0004.0031  
    so gross zu wählen, dass sie allein bereits ge  nügen, um das     maximale    Feld Z. zu erzeugen.  Dann bleibt     i2    immer negativ, d. h. so ge  richtet wie in     Abb.    6.

   Um die Spannung  Null zu erreichen, braucht man bloss die     Neben-          schluss-Aruperewindungen        te"@        #        i3    =     w"1        #        il    zu  machen, weil ja dann<I>A -</I>     F2    wird, nach-      dem<B>J</B>--- 0 ist. Steigert man i2 weiter, so  wird F2 grösser als F1, und E und J negativ.  Die Maschine behält ihren Compoundcharakter  weiter, indem sich nun sämtliche Ampere  windungen gegenseitig unterstützen.  



  Neben dem Vorteil, dass i2 im ganzen  Spannungsbereich nicht kommutiert zu wer  den braucht, besitzt diese Schaltung den wei  teren, dass die Amperewindungen zur Erzeu  gung des maximalen Feldes voll ausgenutzt  werden, so dass man an erregenden Ampere  windungen sparen kann.  



  Hinsichtlich der aufzuwendenden erregen  den Amperewindungen ist überhaupt die hier  beschriebene Spaltpolmaschine gegenüber den  normalen Maschinen im Vorteil, weil die unter  einem Halbpol vorhandenen Queramperewin  dungen nur halb so gross als diejenigen unter  einem Pol bei der Maschine     reit    ungeteilten  Polen sind, so dass man mit einer verhältnis  mässig kleinen Amperewindungszahl für Luft  und Zähne auskommt, ohne dass die Feldver  zerrung das zulässige Mass überschreitet.  



  Um die magnetische Charakteristik des  ersten Halbpols zu krümmen oder um den  Höchstwert von ZZ grösser als jenen von Z1  zu machen,     kann    man dem Schenkel des  ersten Halbpols einen kleineren Querschnitt  oder einen kleineren Polbogen geben als jenem  des zweiten Halbpols. Diese Massnahme kann  zweckmässig sein, wenn man durch blosse Ver  stellung des Nebenschlussreglers von Na, also  ohne Verstellung des Reglers von     Ni    und  ohne Umschaltung des Ankerstromes, neben  hohen positiven Spannungswerten auch klei  nere negative Werte erreichen will.  



  Es ist bis jetzt angenommen, dass die Re  gelung durch blosse Verstellung eines Neben  schlussreglers, also durch Veränderung des  Nebenschlussstromes i2, vor sich gehe. Dies  schliesst selbstverständlich nicht aus, dass man  diese Regelung mehr oder weniger auch  durch einen Umschlusswiderstand zur Reihen  schlusswicklung des zweiten Halbpols unter  stützen kann. Durch genannten Umschluss  widerstand wird nämlich die Windungszahl w"  virtuell verkleinert. In einzelnen Fällen kann  es auch vorkommen, dass man die gewünschte         Reglung    ausschliesslich mit Hilfe des ge  nannten Umschlusswiderstandes durchführen  will.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sich selbst erregender . Gleichstromspalt polgenerator mit Nebenschlusswicklungen auf den Halbpolen und die Halbpole flankierenden Haupt- und Hilfsbürsten, dessen Spannung in weiten Grenzen regelbar ist, dadurch gekenn zeichnet, dass der erste Halbpol durch eine der Ankerwicklung entgegenwirkende Reihen wicklung einen annähernd konstanten Fluss erhält, um von den Bürsten, die diesen Halb pol einschliessen, eine für die Speisung der Nebenschlusswicklung geeignete Spannung zu gewinnen, während für den zweiten Halbpol Vorrichtungen vorhanden sind, welche die Regelung des Erregerstromes ermöglichen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Ausführungsform nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet; dass der zweite Teil pol mit einer die Ankerwicklung unter stützenden Reihenschlusswicklung versehen ist, um die Spannungsreglung ohne Um schaltung des Erregerstromes in dessen Nebenschlusswicklung zu bewerkstelligen und mit möglichst geringem Materialauf wand auszukommen. 2. Ausführungsform nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der zweite.Halb- pol mit einer gegen die Ankerwicklung geschalteten Reihenschlusswicklung ver sehen ist. 3. Ausführungsform nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der erste Halb pol einen kleineren Schenkelquerschnitt hat als der zweite. 4.
    Ausführungsform nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der erste Halb pol einen kleineren Polbogen hat als der zweite.
CH101257D 1921-01-27 1922-01-18 Sich selbst erregender Gleichstrom-Spaltpolgenerator mit die Halbpole flankierenden Haupt- und Hilfsbürsten, dessen Spannung in weiten Grenzen regelbar ist. CH101257A (de)

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