CH101347A - Beschickungsvorrichtung für Feuerungsanlagen. - Google Patents

Beschickungsvorrichtung für Feuerungsanlagen.

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CH101347A
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Pastrnak Antonin
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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

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      Besehickungsvorrichtung    für     Feuerungsanlagen.       Die vorliegende, Erfindung bezieht sieh  auf eine Beschickungsvorrichtung für     Feu#3-          rungsanlagen,    bei welchen das automatisch  auf den Rost zugeführte Brennmaterial durch  mehrere in einem     Rahinen        verschwenkbar    an  geordnete Flügel nach und nach ein gewisses  Stück vorwärts geschoben wird, worauf ein  Abheben der<B>Flügel</B> vorn Roste erfolgt und  dieselben nachher automatisch aus der Feue  rung herausgezogen werden.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform schematisch dargestellt, und zwar  zeigt:     Fig.   <B>1</B> einen Längsschnitt der     Feue-          rungsanlage,        Fig.    2 eine Draufsicht hierzu,       Fig.   <B>3</B> einen Schnitt nach der Linie     a-b     der     Fig.   <B>1,</B>     Fig.    4 einen Schnitt nach der  Linie     c--d    der     Fig.    2,     Filg.   <B>5</B> ein Detail des  Brennstoffbehälters     sarnt        Einschüttkasten,

            Fig.   <B>6</B> einen Schnitt nach der Linie     e-f    der       Fig.    2.  



  In der     Zeiehnung    ist die     Feuerungsanlage     bei Verwendung an einem     Flammrohrkessel     dargestellt. Im     Feuerungsraume   <B>1</B> sind     Rost-          stäb6    2, sowie eine entsprechend breit aus-    gebildete     Feuerungsplatte   <B>3</B> vorhanden.

   Am  Ende des Rostes ist im Aschenraume ein       Sclilackenhübel    4 vorgesehen, welcher durch       Kettena-ntrieb   <B>5-</B> nach aussen gezogen werden  kann.<B>'</B> Der Boden dieses Schlackenkübels 4  ist als Klappe<B>6</B> ausgebildet, während eine  Querwand<B>7</B> genau an den Wänden des  Aschenraumes anliegt, so     dass    beim erfolg  ten Herausziehen des Kübels gleichzeitig  ein     Herausschieben    der Asche erfolgt     (Fig.     <B>3).</B> Die     Feuerungsanlage    weist einen Rah  men<B>8</B> auf, welcher auf Rollen<B>9</B> an einem       Untergestelle   <B>10</B> verschoben werden kann.  An Odem verschiebbaren.

   Rahmen<B>8</B> sind in  entsprechenden Entfernungen     U-förmig    aus  gebildete Flügel<B>11</B>     verschwenkbar    eingebaut.  Je ein Arm dieser Flügel ist als Kniehebel  ausgebildet und, an einer durchgehenden  Stange 12     angelenkt,    so     dass    bei Verschie  bung dieser Stange 12 sämtliche Flügel auf  einmal entweder nach aufwärts oder nach  abwärts     verseliwenkt    werden können     (Fig.   <B>1).</B>  Das frei nach aussen ragende Ende der  Stange 12 ist mit einem weiteren Hebel<B>13</B>  verbunden, welcher     ein    Gegengewicht 14      trägt.

   Dieser     gewielitsbelastete    Hebel<B>13</B>  läuft in einer     Schlanfe,    welche auf dem     Rah-          nien    befestigt ist, so     dass    er sieh ein gewisses  Stück nach rechts     uncl        linlu        verschwenken          lässt,    ohne auf die Zugstange 12 der Flügel<B>11</B>  einzuwirken.  



       Das    in den Feuerraum<B>1</B> hineinragende  freie Ende des Rahmens<B>8</B> ist mit     einetu     Brennstoffbehälter<B>15</B> versehen, dessen Boden       olemeins"i,m        verschwenkbare    Bodenklappen<B>16</B>  besitzt. Am Untergestell<B>10</B> des verschieb  baren Rahmens<B>8</B> ist eine     Kettenmigvorrich-          tung   <B>17</B> vorgesehen,     welchei    an dem     Rah-          nien   <B>8</B> eingreift und durch einen Antrieb<B>18</B>  in Bewegung gesetzt wird.

   Der Antrieb ist  derart ausgebildet,     dass,    wie dies     üblither-          weise    bei dem bekannten Hobelmaschinen  antrieb der Fall ist, die Geschwindigkeit der  Vorwärtsbewegung eine kleinere ist als die  der     P%-.üekbeweo,'Llng.    Am Untergestell<B>10</B> ist  weiter, knapp an den     Feuerungsraum    an  schliessend, ein Füllkasten<B>19</B> angeordnet.  dessen Boden als Rundklappe 20 ausgeführt       i";;t.    Diese Rundklappe 20 wird durch Hebel  <B><U>21</U></B> und Gegengewicht 22 in der     geschlos.          senen    Lage gehalten. Am Untergestelle die.

         ser    bogenförmigen Klappe ist eine Nase<B>23</B>  vorgesehen, gegen welche der Brennstoff  behälter<B>15</B> mit seiner     rüelz-v#,ärtigen    Wand  anstösst und hierdurch entgegen     der    Wir  kung des Gewichtes     22    die Klappe öffnet.  



  Dieser Fall tritt dann ein, wenn sich  der Brennstoffbehälter<B>15</B> unterhalb des       Füllhastens   <B>19</B> befindet, wobei der     ver-          sehiebbare        R.ahmen    vollkommen     aus    der  Feuerung herausgezogen ist und die<B>Flügel</B>  hierbei die in der     Fig.   <B>1</B> punktiert gezeich  nete Lage 'haben und durch die Feuerung  im Untergestell in dieser Lage gehalten wer  den.  



  Sobald eine Verschiebung des Rahmens  <B>g</B> gen den     Feuerungsraum    erfolgt, wird die       ge     Rundklappe<B>20</B> infolge der Wirkung des Ge  wichtes 22 den Füllkasten<B>19</B>     seliliessen        und     der mit dem erforderlichen Brennstoff  füllte Behälter<B>15</B> wird sich in     den        Feue-          rungsraum    nach links bewegen.

   Sobald die    rückwärtige Bodenklappe<B>16</B> des Behälters  <B>15</B> von dem am     Untergestelle        befindliclien     Ansatz 24 freigegeben     #vird,    so     werrlen    sich  beide Klappen auf einmal öffnen, so     dass     der Brennstoff in den     Brennstoffbehälter        auf     den Rost herabfällt.

   Bei dieser Weiter  bewegung des Rahmens kommt auch der  letzte     Flü(rel   <B>11</B> in den Bereich des Ansatzes  24, und sobald die Bewegung noch weiter  schreitet, werden die Flügel<B>11</B> gemeinsam  .e den Rost sieh     versehwenken.    Hierbei  wird die auf dem Rost     abgelaperte    Kohle       durell    den     Flüllel   <B>11,</B> welcher in diesem Be  reiche ist, ein kurzes Stück nach vorn, also  in die Feuerung hinein, verschoben werden.

    Sobald der Rahmen fast vollkommen in den       Feuerungsraum    -verschoben wurde, stösst; der       gewiehtsbelastete    Hebel<B>13</B> an eine Nase<B>25,</B>  beziehungsweise das Gewicht 14 an die Wand  des Füllkastens und wird sich bei einer  Weiterbewegung in der in der     Fig.   <B>1</B> an  gedeuteten     Pfeilriehtung        verschwenken    und  hierdurch vermittelst der Stange 12 ein<B>Ab-</B>  heben der     Flü,-el    von dem Roste, bewirken.  



  In der     Fic,   <B>1</B> ist die     Endlace    dieser     Ver-          schwenkung        striehliert    gezeichnet. In die  sem Momente hat der Rahmen seine Be  wegung in dem     Feuei-Lingsraum.    geändert,  und es erfolgt durch einen Umkehrmechanis  mus,     wie    dies bei Hebelmaschinen oder der  gleichen der Fall ist, eine     womögliehst    rasche  Verschiebung des 'Rahmens in     entgegen-          0.esetzter        Riehtuno-.        flas    heisst aus dem       Feuel-un-#sra,-time    hinaus.

   Sobald der Rahmen  seine     Endstellung    im Untergestelle erreicht  hat, wird das Gewicht 14 durch einen am  Rahmen befestigten Stift<B>26</B> wieder in die  ursprüngliche Lage     versschwenkt.    Die     Flii-          gel    jedoch bleiben-,

   da sie in     dem    Rahmen  geführt werden und sich infolge des An  satzes 24 nicht nach abwärts     verseliwenken          könum    in ihrer     cellobenen        Lace.    Gleich  zeitig wird     *bei    dieser Endstellung die Rund  klappe 20 des     Flügellkgstens   <B>1.9</B> entgegen der  Wirkung des Gewichtes     22        versehwenkt,    und  es tritt aus dem Füllkasten neues Brenn  material in den     Brennstoffbel1älter   <B>15</B> ein,

    worauf eine     UmsehAtung    der Bewegungs-           richtung    erfolgt     und    sieh der oben angegebene  Vorgang -wiederholt. Hierbei wird nun wie  der der neue Brennstoff auf den vordern Teil  des Rostes gelagert, der Rahmen so weit in  den     Feuerungsraum   <B>1</B> eingeschoben, bis der  letzte Flügel den Ansatz 24 verlassen hat,  worauf sich sämtliche Flügel gemeinsam  gegen den Rost     verschwenken    werden.

   Der  zuletzt auf dem Rost abgelagerte Brennstoff  wird durch den in seinen Bereich kommenden  Flügel wieder nach vorwärts geschoben,  während der bereits bei dem vorhergehenden       Vorgange        vorgeschobeDe    Brennstoff durch  den     nächstvordern    Flügel ein gewisses Stück  nach vorne geschoben wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine       Feuerungsanlage    dargestellt, bei welcher  fünf derartige Flügel, welche den Brennstoff  in den     Fe#uertingsraum    verschieben,     vor-          geselien    sind, so     dass    erst nach fünf     Ftillun-          gen    die ganze Oberfläche des Rostes mit dem  Brennstoff bedeckt sein wird.

   Der in der  <B>Nähe</B> des     Brennstof        fbehälters   <B>15</B>     befindlielie     Flügel wird die bereits verbrannten Kohlen  reste, beziehungsweise die sich bildende  Schlacke von dem Roste entfernen und die  selbe in den     Schlackenhübel    4 befördern, von  wo sie dann mit den in dem Aschenfall be  findlichen     Aschenresterl    entfernt werden kön  nen.

   Diese     FeueruDg    hat gegenüber den bis  her bestehenden Feuerungen den Vorteil,     dass     bei derselben vollkommen automatisch die  Brennstoffzuführung erfolgt, und     dass    der  Brennstoff über die ganze Rostfläche voll  kommen gleichmässig verteilt wird, während  die verbrannten Kohlenreste und Schlacken  ebenfalls selbsttätig     -aus    dem     Feuerungsraum     entfernt werden. Ausserdem hat diese Feue  rung den Vorteil,     dass    mittelst derselben auch  die schlechtesten und minderwertigsten, so  wie auch feuchte Brennmaterialien mit sehr  gutem Erfolge verbrannt werden können.

    Da eine Beförderung derselben in dem Brenn  stoffraume ruckweise erfolgt, so -wird zuerst  der frisch eingefüllte Brennstoff in dem     vor-          dern    Teile des Rostes getrocknet und ent  sprechend vorgewärmt, während er erst beim  weiteren Nachschieben und gleichzeitiger    Nachfüllung gegen das Innere des Brenn  stoffraumes verschoben und einer weiteren  vollständigen Verbrennung zugeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beschickungsvorrichtung für Feuerungs- anlagen, gekennzeichnet durch mehrere in einem Rahmen<B>(8)</B> verschwenkbar angeord nete Flügel<B>(11),</B> durch welche der selbst tätig auf den Rost zugeführte Brennstoff nach und nach<B>je</B> ein gewisses Stück vor geschoben wird, wobei nach jedem Vorschie ben die Flügel<B>(11)</B> vom Roste (2) abgehoben und selbsttätig wieder aus der Feuerung her ausgezogen werden.
    UNTERÄNSPRMIE <B>:</B> <B>1.</B> Beschickungsvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Flügel<B>(11)</B> an einer gemein samen Stange<B>(12)</B> derart angelenkt und durch ein Gegengewicht (14) ausbalail- eiert sind, dass sie sieh nur gemeinsam verschwenken können. 2.
    Beschickungsvorrichtung nach Patent <B>-</B> anspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass eine Nase<B>(25)</B> vor gesehen ist, durch die das Gewicht (W am Ende der Rahmenverschiebung nach vorn verschwenkt wird, wodurch die Flü gel vom Rost abgehoben -werden.
    <B>3.</B> BeschickLingsvorrichtuDg nach Patent anspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und <B>2,</B> dadurch gekennzeichnet, dass am voraern Ende des verschiebbaren Rahmens<B>(8)</B> ein Behälter<B>(15)</B> mit gemeinsam ver- schwenkbaren Bodenklappen<B>(16)</B> vor gesehen ist, der zur unmittelbaren Be schickung des Rostes (2) dient. 4.
    Beschickungsvorrichtung nach- Patent anspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die mit einem Gegengewicht (22) versehene Rund- klauppe (20) des Flügelkastens<B>(19)</B> einen Anschlag (23) besitzt, der gegeni den Be hälter<B>(15),</B> wenn letzterer bei seinem Rückwärtsgang unterhalb der Klappe (20) angelangt ist, ausschlägt, letztere öffnet und. hierbei sich mit Brennstoff füllt, während sich die Klappe (20) beim Verschieben des Behälters<B>(15)</B> in ent gegengesetzter Richtung infolge des Ge gengewichtes (22) wieder schliesst.
    <B>5.</B> Beschickungsvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am vordern Ende des Rostes (2) ein Selilackenbehäl- ter (4) angeordnet ist, dessen eine Fläche <B>(7)</B> an den Wänden des Asellenraumes an liegt und bei erfolgtem Herausziehen die Asche herausschiebt.
CH101347D 1922-02-11 1922-10-20 Beschickungsvorrichtung für Feuerungsanlagen. CH101347A (de)

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