CH101372A - Nähmaschine für gewendetes Schuhwerk. - Google Patents
Nähmaschine für gewendetes Schuhwerk.Info
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B15/00—Machines for sewing leather goods
- D05B15/02—Shoe sewing machines
- D05B15/04—Shoe sewing machines for lock-stitch work
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Description
Nähmaschine für gewendetes Schuhwerk. Die Erfindung betrifft eine Nähmaschine für gewendetes Schuhwerk und besteht im wesentlichen darin"dass die Vorschubvorrich- tung gleichzeitig zum Zwicken dient, indem sie vor dem Erfassen des Schuhwerkes zu dessen Vorschieben den Schaftrand um den Sohlenrand umlegt.
Die Erfindung kann in Verbindung mit der Maschine gemäss der deutschen Patent schrift Nr. 295780, oder mit einer ähnlichen Maschine zur Verwendung gelangen. Sie ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, unter Weglas sung von zu ihrer Erläuterung nicht nötigen 'feilen der Nähmaschine.
Fig. 1 zeigt die Vorschub- und Zwick zange im offenen, und Fig. 2 im geschlossenen Zustande; Fig. 3 ist eine Vorderansicht, und Fig. 4 ein Grundriss der Maschine; Fig. 5 veranschaulicht das Vorschub gestänge von links gesehen.
Der Schaft wird durch Stecknadeln oder dergleichen an der Sohle festgesteckt, und das so provisorisch verbundene Werkstück, wie in Fig. 1 und 2 .dargestellt, während der Arbeit an der winkelförmigen Führungsfläche der Zangenbacke b gehalten. Diese Backe ist mit Rücksicht auf die verschiedenen Stärken der Werkstücke auf verschiedene Zangenmaul- weiten einstellbar am Arm b' befestigt, der ,auf der sich nicht drehenden Achse h ange ordnet ist und von der auf dieser befestigten Foder <I>i</I> getragen wird.
Die Backe<I>b</I> wird durch die Anschlagschraube k bei .deren<B>Ab-</B> wärtsbewegung um die Achse la geschwenkt und dadurch die Zange geschlossen. Diese Schraube wird zusammen mit der Backe a, die sich in .der Höhenrichtung in einem auf der Achse 1z festklemmbar angebrachten Auge g führt, von Lenkern in getragen. Die Len ker<I>m</I> hängen am Hebel<I>n,</I> .der auf der sich nicht drehenden Achse e zwischen dem Stell ring f und einer Schulter der abgesetzten Achse sitzt.
Die Nabe des Hebels n ist klauenartig abgestuft und legt sich mit ihren in der Achsenrichtung verlaufenden Flächen an die Flächen einer in .gleicher Weise gestal teten Nabenbüchse o des von derselben Achse aufgenommenen Hebels p an, ider von der IZurvenscheibe c angetrieben wird. Dadurch macht der Hebel n die Schwingbewegung "do@s Hebels p mit, kann aber überdies von der in ihrer Längsrichtung beweglichen Achse c mitgenommen werden.
Beim Heruntergehen der Backe a wird zu nächst ,der über den Sohlenrand ragende Rand des Schaftes um jenen umgelegt, ausgestri chen und angedrückt oder gezwickt. Hierauf stösst die Schraube 7c gegen den Arm b' und drückt die Backe b an die Backe a an. In < fiesem Zustande sticht die gebogene Nadel, deren Bezvegungshreis q eingezeichnet ist, ein und verbindet endgültig .den Schaft mit der Sohle.
Nach jedem Stich wird der Schuh um die Stichlänge vorgeschoben, indem die ihn noch haltenden Backen a, b eine seitliche Bewe gung erhalten. Zu diesem Zwecke sind die Achsen e, la an ihren rechten Enden (Fig. 3) mit einem Querglied 19 verschraubt, das mit telst Lenker 21 mit dem Hebel 1.7 zusammen hängt. Der Hebel 17 ist anderseits um den im Böekchen 13 befestigten Zapfen 12 @dreh- bar und mittelst eines seitlichen Armes und Drehbolzens 18 mit dem Lenkhebel 16 ver bunden. Das eine Ende von 16 ist am Stein 15 drehbar, der in der Kulisse 14 verstellbar ist.
Diese Kulisse ist am Hebel 10 fest an gebratht, der unten um :den Zapfen 12 dreh bar ist und oben mit einer Rolle in die Nut einer Kurvenscheibe 11 hineinragt. Die He bel 10, 17 sind somit durch die Teile 14, 15 und 16 :deraxt miteinander verbunden, .dass sie gemeinsam auf den Zapfen 12 ausschwingen. Durch das Ausschwingen :des Hebels 10 wird den Achsen e, lt die achsiale Verschiebung erteilt, wobei .die Zange bei der Verschiebung in :der einen Richtung beschlossen, bei der Verschiebung in der entgegengesetzten Rich tung offen bleibt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Nähmaschine für gewendetes Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschub- vorrichtung gleichzeitig zum Zwicken dient, indem sie vor dem Erfassendes Werkstückes zu,dessen Vorschieben .den Schaftrand um den Sohlenrand umlegt. <B>UN</B> TERANSPRüCHE 1..Nähmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass_ die Vorschub vorrichtung aus zwei Zangenbacken be steht, die zusammen den Vorschub des Schuhes bewirken, und von denen eine überdies zwecks Umfegens des Schaftran des um .den Sohlenrand eine Bewegung quer zur Vorschubrichtung ausführt. 2. Nähmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gelennzeiehnet, da.ss .die zum Umlegen .des Schaftrandes dienende Zangenbacke bei ihrer Bewegung quer zur Vorschubrichtung auf .den Schuh zu die Zange schliesst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH101372T | 1921-11-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH101372A true CH101372A (de) | 1923-09-17 |
Family
ID=4359759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH101372D CH101372A (de) | 1921-11-21 | 1921-11-21 | Nähmaschine für gewendetes Schuhwerk. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH101372A (de) |
-
1921
- 1921-11-21 CH CH101372D patent/CH101372A/de unknown
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