Rollstempel mit mindestens einem Zählwerk für Druckzwecke aller Art. Den Gegenstand der vorliegenden Erfin dung bildet ein Rollstempel mit minde stens einem Zählwerk für Druckzwecke aller Art.
Zweck,der vorliegenden Erfindung ist es, die Anordnung so zu gestalten, dass mit einer Stempelwalze verschiedene Wertstufen her vorgerufen und registriert werden können.
Eine beispielsweise weitere Ausgestaltung dieses Rollstempels besteht darin, dass die vorhandenen verschiedenen Wertstufen durch eine Umschaltvorrichtung von einer Achse aus auf die doppelte oder sonst beliebige Anzahl gesteigert und ebenso die Zählerbetätigung entsprechend auf den erhöhten Wirkungsgrad eingestellt wenden kann. Ferner kann das Zählwerk eine beispielsweise Abänderung da hingehend erfahren, dass die Zählersperre bei jedem Stande der Zahlenverausgabung um eine beliebige Zahl auf einer Sperrskala ver legt werden kann.
Ebenfalls kann eine An zeigevorrichtung vorgesehen sein, die im Verein mit einem Sichtzähler bei jedem Stande der Verausgabung an Stempelzeichen mengen stets genau erkennen lässt, welche Stempelmenge bis zur festgelegten Zähler- sperre noch vorhanden ist, also noch ver braucht wenden kann. Neben der Neuanord nung von Schaltungssicherungen, Apparat- sicherungen und -Verschlüssen, sowie neben der Neugestaltung der Farbgebung weist der vorliegende Rollstempel in fast allen seinen übrigen Teilen eine Verbesserung und Ver vollkommnung der bisherigen Rollstempel auf.
In der anliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand nach der ersten Aus führung in den Fig. 1a, 7a, und nach der zweiten Ausführung in den Fig. 1 bis 9 bei spielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. 1a eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt und Fig. 2a eine Stirnansicht dazu, ebenfalls teil weise geschnitten nach A-B der Fig. 1a; Fig. 3a und 4a sind vergrösserte Einzelheiten; Fig. 5a stellt eine ändere Ausführungsform einer Einzelheit dar.
Von dem weiteren Aus- führungsbeispiel sind Fig. 1 und 7 Seitenan sichten .der beiden Gehäusehälften, während Fig. 2 und 8 entsprechende Draufsiahten dazu sind; Fig. 3 ist -eine Stirnansicht zu Fi:
g. 1 unter Fortlassung der Gehäusewand, und Fig. 4 ist (die entgegengesetzte Stirnansicht dazu; Fig. 5 und 6 zeigen die Stempelwalze im Querschnitt und Stirnansicht; Fig. 6a zeigt den Zähler im Vertikalschnitt und Fig. 6b dlas Schaltgehause; Fig. 9 bis 19 stellen her- ausgenommene Einzelheiten im grösseren Mass stabe (dar. Inder hohlen Stempeltrommel a ist min destens ein Wertzeichenstempel e auf der Achse b aufgekeilt, so dass er an der Drehung der letzteren teilnimmt.
Der Wertzeichen stempel e kann rund oder mehrflächig sein und trägt auf seinem Umfange bezw. auf den einzelnen Flächen desselben verschiedene Wertstufen, z. B. von Postwertzeichen, Steuer marken, Versicherungsmarken, oder andere erforderliche Angaben bezw. Zeichnungen in beliebiger Ausführung.
Die Stempeltrommel a ist auf der Achse c fest angeordnet, welche in den Trägern f auf gehängt ist, so dass beim Herunterdrücken des Hebels i auch bei vorliegender Ausführung ein Senken der Achse c mit der Stempeltrom mel o und damit gleichzeitig auch des Wert zeichenstempels e erfolgt.
Auf dem rechtsseitigen Ende der Achse b sitzt ein Zahnrad d, welches durch eine Sperr klinke g unter Einwirkung einer Feder in der Gebrauchsstellung gehalten wird. Die Achse c trägt die Hohlwelle k, die seitlich verschieb bar ist. Mit dieser Hohlwelle lt fest verbun den sind die Zahnräder h' und hê. Um die Hohlwelle h legt sich eine Druckfeder s', die das Zahnrad l' und die auf der Hohlwelle aufgekeilte Einstellscheibe t' mit ihrer Kup pelvorrichtung mit der auf der Achse c ange ordneten Fortschaltscheibe u in Eingriff bringt. Das aus dem Gehäuse A herausra gende Ende der Hohlwelle h trägt eine Arre- tiervorrichtung, welche unter Einwirkung der Feder 7r steht.
An der Aussenwand des Gehäuses<I>A</I> ist eine sternförmige Scheibe m befestigt, in deren Ausnehmungen die Gabel m' der Arretiervorrichtung so eingreift, dass eine selbsttätige Verdrehung der letzteren nicht möglich ist. Über den Ausnehmungen oder Rasten sind Markierungen vorgesehen, die die einzelnen Wertstufen entsprechend denjenigen auf dem Wertzeichenstempel e wiedergeben.
Auf dem linksseitigen Ende der Achse c ist auf derselben ein Zahnrad n befestigt, welches mit dem auf der Achse n' angeord neten Zahnrad e nê im Eingriff steht. Die Achse n' trägt ferner am entgegengesetzten Ende eine Fortschaltscheibe o. Seitlich von letzterer ist auf der Aehse n' eine hohle Welle ö verschiebbar angeordnet, auf der das mit der Fortschaltscheibe o gekuppelte Zahnraid p vorgesehen ist. Die Kupplung erfolgt, wie aus Fig. 3a ersichtlich ist, in bekannter Weise unter Einwirkung einer Feder p' (Fig. la). Mit dem Zahnrade p ist eine Einstellscheibe q fest verbunden.
Die Fortschaltscheibe o be sitzt auf ihrem Umfange ein- und verschieb bare Zähne, von denen je nasch Einstellung der Arretiervorrichtung und infolge der sek torartigen Gestaltung der Scheibe q eine be stimmte Anzahl über den Umfang der Fort schaltscheibe o hinausgedrängt werden, wo durch sie zum Eingriff auf das Schaltwerk des Zählers gebracht werden und dessen Be tätigung herbeiführen. Die Einstellscheibe q und die Fortschaltscheihe o sind hinsichtlich ihrer Einsstellung nach den einzelnen Wert stufen in genauer Ubereinstimmung mit den Wertstufen auf dem Wertzeichenstempel c.
Ebenso weisst das in der Stempeltrommel a auf der Achse c und Hohlachse h angeordnete Einstell- und Fortschaltsystem die gleiche Einrichtung auf, wie die bereits beschriebene auf der Achse 7i' angebrachte Vorrichtung.
Auf dem rechtsseitigen Ende der Achse c sitzt auf der Hohlwelle li das Zahnrad h', so wie die auf der Hohl,#velle aufgekeilte Ein stellscheibe t', die gleichfalls .mittelst Klauen oder dergleichen mit der mit Schaltzähnen v versehenen, auf der Achse e befestigten Fort- sehültscheibe 7t. gekuppelt ist.
Zahnrad 17 mit der Einstellscheibe t' werden in der Ruhelage ebenfalls durch eine Druclzfe,der s' mit der Fortzchaltscheibe qc in Eingriff gebracht. Bei Drehung der Stempeltrommel a, wälzt sich das auf Achse:<I>r'</I> sitzende Schaltzahnrad<I>t des</I> Zählwerkes s um die feststehende Fortschalt- scheibe 2c und wird hierbei durch die Schalt- zähne v angegriffen und zur Betätigung des Zählwerkes s gebracht.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfin dung kann dahin erfolgen, dass in der hohlen Stempeltrommel zwei Wertzeichenstempel mit bleicher Zählwerkzahl angeordnet sind.
Die Wirkungsweise ist folgende: Angenommen, der Wertzeichenstempel c soll auf eine andere Wertstufe eingestellt werden. Zu diesem Behufe wird mittelst des Handgriffes B die Gabel m' aus den Ausneh- mungen der Sternscheibe m herausgezogen, wobei gleichzeitig auch ein Zurückziehen der Hohlachse h mit den Zahnrädern h' und hê erfolgt, dabei wird das Zahnrad h' mit der Einstellscheibe t' aus der Fortschaltscheibe u herausgelöst und gleichzeitig Zahnrad h' und hê in Eingriff mit den Zahnrädern d bezw. p gebracht. Zahnrad hê wirkt hierbei derartig auf den Rand w des Zahnrades p ein, dass da durch eine Entkupplung auch mit der Fort sehaltscheibe o herbeigeführt wird.
Gleich zeitig wirkt auch das Zahnrad h' mit seiner Stirnfläche auf den Vorsprung y der Klinke g ein und löst letztere aus dem Zahnrad d aus.
Durch Drehen des Knopfgriffes B mit der Hohlachse h zwecks Einstellens des Wert stempels e auf die verlangte Wertstufe wer den infolge Einschaltung der Zahnräder h' und hê mit den Zahnrädern d und p des Wert- zeiohenstempels e auf die gleiche Wertstufe, sowie die Schaltzähne r, v der Fortschalt scheiben o, u in einer der betreffenden Wert stufe entsprechenden Anzahl zwecks Einwir kung auf die Zählwerke zum Erscheinen ge bracht. Ist die Einstellung beendet, so geht bei Freigabe des Handgriffes B unter Wir kung der Feder k die Rohlachse h und damit auch die Zahnräder h' und hê in die Anfangs stellung zurück. Bei nunmehrigem Stempeln durch den Wertzeichenstempel e erfolgt daher die Registrierung in den Zählwerken auf die Bleiehe Wertstufe.
Durch das ausserhalb der Stempeltrommel a auf der Achse c angeordnete Zahnrad n, das mit dem auf der Achse r' sitzenden Zahnrade nê in Eingriff steht, wird bei jeder Stempe lung mittelst des Wertzeichenstempels e in- folge Drehung der Trommel a auch die Fort schaltscheibe o entsprechend weiter geschaltet. Dadurch erfolgt ein Eingriff auf das Schalt werk des Zählers, der je nach Einstellung des Wertzeichenstempels e um den Betrag der je weilig zur Benutzung eingestellten Wert- michenstufe weitergeschaltet wird. Das Zähl werk ist von aussen sichtbar, so dass die Zahl der Stempelungen bezw. des verbrauchten Wertbetrages jederzeit kontrolliert werden kann.
Die Fortschaltung des mit Zahlentypen versebenen, auf der Achse r' gelagerten Zähl werkes s, dessen innere Einrichtung in be kannter Weise angeordnet ist, erf olgt in der oben beschriebenen Weise. Das im Gleichgang mit dem oben genannten Zähler befindliche Trommelzählwerk registriert ebenfalls und drückt ausserdem die jeweilige Stempelzahl bezw. den Stand des Wertbetrages auf der zu bestempelnden Fläche ab.
Auf dem Zahnrad h' befindet sich auf der dem Wertzeichenstempel e zugekehrten Stirn fläche ein durch Stifte x gebildeter offener Zahnkranz, zwischen welche Stifte sich in der Ruhelage ein an der innern Trommelwandung befestigter Winkelarm z einlegt, so dass hier durch eine doppelte Sicherung herbeigeführt wird.
In Fig. 5a ist eine .geänderte Ausführungs form der Auslösevorrichtung dargestellt. Letztere besteht hier aus .einem bei x' drehbar gelagerten Handhebel welcher die Hohl achsen o', v',<I>h</I> lose umfasst, auf welchen die Zahnräder<I>p,</I> h@, <I>h'</I> sitzen.
Der Handhebel z' bezw. die Räder<I>p, h\, h'</I> werden durch unter Federdruck stehende Muffen u' in der Ruhe stellung bezw. in Eingriff mit den Sehaltwer- ken gehalten.
Wind der Hebel z' nach rechts bewegt zwecks Einstellung einer Wertstufe, so erfolgt die Entkupplung der Räder p- und 7i bleichzeitig, und zwar in gleicher Weise, wie vorbeschrieben. Nach beendeter Einstel lung kehren liesse ssämtlichen Teile unter Wir kung der Feldern in die Anfangsstellung zu rück.
Bei dieser Ausführung kann zwecks Siehtbarm:achung der einzustellenden Wert- stufen die Sternscheibe an bezw. hinter dem Zahnrad p angeordnet sein.
Das Rollstempelgehäuse besteht aus zwei Hälften X und Y. Das Gehäuse X trägt die Hakenlaschen 12, Fig. 7, in die beim Zusam mensetzender beiden Apparathälften die Win ken 21, Fig. 1, des das ganze Triebwerk tra genden Werkgehäuses Y, Fig. 1, geschoben werden, wobei das Triebwerk des Rollstem- pels von einem Träger aufgenommen wird. Dieser Getriebeträger besteht aus zwei Lager schienen 31 und 31', Fig. 2 und 3, die durch ein Mittelstück 32 mit Verbindungsschraube 34, Fig. 1, verbunden werden. Während die eine Schiene 31' an dem Werkgehäuse Y ruht, wird die andere Schiene 31 beim Zusammen setzen der beiden Apparathälften in einer Führung des Gehäuses X eingeschoben und von dieser gehalten.
Um den Träger in seiner Lage noch zu sichern, trägt die an dem Ge häuse Y auflagernde Schiene 31' als Lage rung noch einen Ansatz, der in einer Ausspa rung des Werkgehäuses Y sich festlegt und damit eine Lagerveränderung des Getriebe trägers sicher verhindert.
In den Schienen 31, 31' ruht die Stempel walze d', Fig. 1, 3 und 6, mit ihrer Achse 49, die mittelst eines Ansatzes im Stempelwalzen laber liegt und hier auf beliebige Weise un verrückbar gehalten wird.
Die Stempelwalze d', Fig. 5 und 6, zu einer Kapsel 46 ausgestaltet, wird von einem Deckel 47 umschlossen; Verschlussschrauben 48, Fig. 5, oder dergleichen, bilden für Kap sel und Deckel die Verkupplung. In der Stem pelwalze d' sind zwei Druckzählwerke, zwei Werkstufenwerke, sowie die Wertumschal tung angeordnet. Die Druckzählwerke, sowie die Wertstufenwerke und Druckzählerantrieb ragen mit ihren Stempelzeichen durch die Kapselwand hindurch. Auf den zwischen Walzenkapsel und Deckel gelagerten Achsen 62 sind die Ziffernräder 61 der Druckzähl werke gelagert; ihre Schaltung finden die Zählwerke in bekannter Weise durch Triebe 63, die auf Achse 64 sitzen.
Der Antrieb der Druclzählwerke erfolgt durch Betätigung der verschieden gross gebildeten Schalträder 65 und 66, die in einem ganz bestimmten Tei lungsverhältnis zueinander stehen. Sie bewir ken, je nachdem die grösseren Räder 65 oder die kleinen Räder 66 angetrieben werden, dass das Zählwerk in den gleichen Umlaufzeiten um die normale oder doppelte Zahlenmenge weitergeschaltet wird. Mit den Rädern 65, 66 sind noch Sperrlkranzscheiben 69 auf den Achsen 62 vorgesehen. Auf diesen Sperr kranzscheiben schleift je eine Regulierfeder 67, Fig. 5, um den bleichmässigen Umlauf der Ziffernräder zu regeln, und zwar sitzen diese Regulierfedern auf hohlen Achsen 68, die auf die Triebachsen 64 geschoben sind.
Der Antrieb der Druckzähler und deren Weiterschaltung um das betreffende Zahlen bild erfolgt durch eine Druckzählerschaltung. Auf der feststehenden Stempelwalzenaehse 49 ist ein Zahnkettengehäuse 71 mittelst Stiften oder dergleichen befestigt, Fig. 6a und 6u. Durch seine Schlitze 74 ragen die einzelneu in jeder Gehäusehälfte zu je einer Kette 76 zusammengefassten Zähne 77, die im Angriff auf die Zä,
hlera.ntriebsräder 110 schaltend die Zählwerke betätigen. Während das den Ge häuseschlitz 74 durchstossende Ende jedes Kettengliedeszahnes 77 zu einem Zahn ausge staltet ist, bildet der im Gehäuse befindliche Teil nach der einen Seite eine Gabel 77' und nach der andern Seite einen flachen durch bohrten Ansatz.
Die einzelnen Zähne sind nun in der Weise aneina.ndergereiht, dass jeder An satz immer in die Gabel 77' des vorherlie- genden Zahnes geschoben und mit diesem durch einen Scharnierstift 78 verbünden ist, wodurch die Zähne somit zu einer gelenkartig bewegbaren Kette 76 vereinigt werden.
Über ,die Achse 49 ist eine hohle Achse 80, Fig. 5, 6, 6a, 18, geschoben, an denen in dem Zahn kettengehäuse 71 ausmündenden Teil der Ex zenter 79, Fig. 6a, sitzt, der mit seinen Flä chen in der Ruhelage sich ausser Berührung mit den beiden Zahnketten 76 hält, bei seiner Inbetriebsetzung aber je nach Einstellung der Wertstufe die entsprechende Anzahl Zähne durch die Gehäuseschlitze drückt und sie in dieser Lage festlegt. An der Peripherie des Gehäuses 71 sind noch zwei Druckzähler- sperrflächen 75 angebracht.
Sie legen sich im Augenblick der Druckfertigung oder in sou- stiger Stellung der Stempelwalze gegen die Sperrkränze 69 und verhindern dadurch eine Verdrehung der Ziffernräder.
Nach jedem Druckzählwerk ist das zuge hörige Wertstufenwerk angeordnet. Träger der einzelnen in beliebiger Anzahl vorhan denen Wertstufen sind die Wertstufenrollen 91, Fig. 5, 6, 17. Sie sind auf ihrer Ober fläche in so viele Abschnitte zerlegt, als Wertstufen vorgesehen sind. Die Rollen 91 sind mit ihren Achsen 92 in die Stempel walzenwände drehbar eingelagert. Auf die Achse 92 ist als Antrieb je ein Zahnrad 94 aufgekeilt. Auch hier regelt eine Feder 95, Fig. 17, auf Achse 92 aufgeschoben, den gleichmässigen Umlauf der Wertstufenrollen. Nachdem die Wertstufenrollen auf ein be stimmtes Zahlenbild eingestellt worden sind, werden sie durch eine um Achse 80 drehbar gelagerte Sperrschiene 97, Fig. 5 und 18, die sich mit ihren Sperrklauen 97' in die Zähne der Wertstufenantriebe einlegt, in der jewei ligen Lag o arretiert.
Auf Achse 80 ist Wert stufenschalter 82, Fig. 18, mit seinem Zahn kranzbogen 82' aufgekeilt. Die Verdrehung der Wertstufenrollen 91 auf eine bestimmte Wertstufe, sowie die bleichzeitige, dieser Wertstufe entsprechende Einstellung der Druckzählerschaltungen er folgt durch eine Wertumschaltevorrichtung. Zwischen Kapsel und Deckel sind die Um schalterradachsen 109 gelagert, auf welchen die Zählerantriebsräder 110 sitzen. Auf dem oberhalb der Räder 110 abgeflachten Teil der Achsen 109, dem Führungsbund 109', sind nach oben und unten beweglich die auf ihren Führungsbuchsen 113 übereinander gelager ten Umschaltegrossräder 112 und Umschalte kleinräder 111, Fig. 19, aufgesteckt. In die Führungsschlitze 113' der Führungsbüchsen 113 greifen die Umschaltegabeln 106' des Umschaltehebels 106.
Umschaltehebel 106 liegt einesteils mit seiner Lagerfläche auf dem ringförmig gestalteten Lager 115' des Schaltungsschiebers 115, und andernteils ist der Umschaltehebel mit seinen Führungsbuch sen 108 in den Führungssäulen 107 in verti kaler Richtung beweglich gelagert, Fig. 5 und 18. Der Schieber 115 ist seitlich verschiebbar zwischen den Führungsschienen 81 auf Ein stellachse 80, Fig. 5. Auf dem Trieblager ansatz 33 ist ein Kurvenring 117 angeordnet, Fig. 14, mit welchem die Umschaltekurve 116 läuft, die mit Kurvenschrauben oder derglei chen an dem Schaltungsschieber festge schraubt ist. An dem die Apparatwand durch- ragenuden Teil der Einstellachse 80 ist mit Stift oder dergleichen der Einstellhebel 124 befestigt, Fig. 3, 12 bis 14.
Mit seinem Ein stellgriff 124' führt erden Wertzeiger 124'' über bezw. ih die einzelnen Wertkerben 127 der mit Schrauben oder dergleichen an dem Aufnahmegehäuse a befestigten Einstell skala 126.
Auf der Zähleraufnahmeplatte 35 ist eine Zählergrundplatte 143 befestigt, Fig. 1, 2, 11, welche einen Sichtzähler trägt, der durch Schrauben oder dergleichen leicht an ihr an- oder abges schraubt werden kann. In dem Zäh lergehäuse 136 laufen um die Zählerachse 140 die Ziffernräder 137, die durch Schalttriebe in bekannter Weise geschaltet werden. Achse 140 wird durch Zahnrad 141 der Siahtzähler- schaltung angetrieben.
Zum Zwecke der Sichtzählerschaltung ist auf der in den Schienen 31, 31' gelagerten Achse 151, Fig. 1, 3, 9, 10, ein Zahnketten gehäuse 152 mit Schraube oder dergleichen 153 befestigt. Das Gehäuse 152 trägt an seiner Oberfläche vier Schlitze, und zwar je zwei nebeneinantlerliegend in jeder Gehäuse hälfte.
Durch diese Schlitze ragen ebenfalls Kettenzähne 157, die in der bereits oben be schriebenen Weise mit Zahngabel 159 und Seharnierstift 160 ausgestaltet sind, und zwar trägt die Kette 155 die doppelte Anzahl Zähne 157 wie die Kette 156.
In das Kettengehäuse schiebt sich der Einstellexzenter 162, verbun den mit seinem auf Achse 151 drehbar ge lagerten Träger 161, und schliesst mit seinem Sühleifrand 162' das Kettengehäuse ab. Eine Druekfe,d.er 163 presst den Exzenter in das Kettengehäuse und sichert damit eine stets gleichmässig bleibende Lagerung.
Die Dre hung der Achse 151 und damit der ganzen Sichtzählerschaltvorrichtung erfolgt bei Be wegung der Stempelwalze d' und durch das auf dieser Walze sitzende, an deren Bewegung teilnehmende Zahnrad 164, sowie durch das in letzteres eingreifende Gegenzahnrad 165, das mit Achse 151 fest verkuppelt ist, Fig. 1, 9.
Zur Abgrenzung einer bestimmten Zä hler- leistung dient in bekannter Weise ein Zähler sperrwerk, Fig. 1, 3. An der Platte 143 ist ein Winkelstück 171 vorgesehen, das in sei nem der Befestigung gegenüberliegenden und zu einem Lagerbock ausgestalteten Teile eine Achse 172 trägt, auf welcher das Winkcl- zahnrad 173 durch Stift oder dergleichen, Fig. 1, 2, 11, sitzt, das mit seinen Zähnen in dauerndem Eingriff auf dem Zahnrad 138 des letzten Ziffernrades 137 ist. Oberhalb des Winkelrades 173 ist die Sperrscheibe 175 mit ihrer Sperrskala 175' durch Stifte oder der gleichen mit der Sperrachse 172 verbunden.
Über dieser Sperrscheibe 175 ist der Sperr hebelträger 177 auf Achse 172 nach oben und unten verschiebbar gelagert. Er trägt an sei nem untern Ende den Sperrhebel 177', der sich in die jeweilige Sperrkerbe der Sperrskala legt. Die Führung des Trägers 1 7 7 geschieht an seinem Kopfe 177'', die um die Achse 172 gewundene Druckfeder 178 hält den Träger 177 mit seinem Sperrhebel stets in seiner Kerbe fest. Auch für die übrigen Ziffern- n äder 137 kann in bekannter Weise je ein Sperrsystem angeordnet sein.
Nach Ableitung des in dem Zählersperr werk auf der Sperrskala festgelegten Zahlen- Umlaufes wirkt der Sperrhebel 177' auf den Getriebesperrhebel 186, Fig. 1 bis 3. Auf dem Mittelstück 32 befindet sich das zu einem Winkelstück 187 ausgestaltete Lager des He bels 186, welcher sich mit seinem Lagerzapfen 190 in dem Winkelstück 187 dreht und in seiner Mitte mit einem gabelförmigen Verbin dungshebel 1929 beweglich verbunden ist, des sen durchbohrte Gabelenden einesteils um den Sperrhebel 186 greifen, mit welchem sie durch Schraube 193 oder dergleichen be- weglich verbunden sind, und andernteils um den Anschlagwinkel 195 gelegt sind, mit wel chem sie in gleicher Weise durch Schraube 194 oder dergleichen gelenkartig vereinigt sind.
Der Anschlagwinkel 195 ruht mit seiner zu einer Lagersäule 195' ausgestalteten La gerfläche mit Lagerzapfen 195'' in dem zu einem Doppelwinkellager ausgebildeten Teil des Mittelstückes 32. Der durch den Zähler sperrhebel 177' angeschlagene Sperrhebel 186 legt sich mit seinem Anschlagwinkel 195 vor den auf einen Ansatz des Gegenzahnrades 165 aufgekeilten Triebsperrflügel 198, Fig. 9, wobei ein Stift oder dergleichen die Ver bindung zwischen Sperrflügel 198 und Ge genzahnrad 165 sichert. Die an dem Anschlag winkel 195 durch Stift oder dergleichen und dem Doppelwinkelstück durch Schraube oder dergleichen befestigte Zugfeder 197 bringt den Sperrhebel 186 aus der Sperrstellung in die Ruhelage zurück.
Den gleichbleibenden Ablauf der einzel nen Stempelfelder sichert eine Umlaufsperre, Fig. 1, 3. Auf der Innenseite der Gehäuse hälfte X, linksseitig vor der Stempelwalze, ist eine Gleitschiene 211 mit Stiften oder der- "]eichen angeordnet, in welcher nach oben und unten verschiebbar ein Gleitschlitten<B>213</B> eingelagert ist. Dem auf Gleitschlitten<B>21.3</B> festgelegten Lagerzapfen 218 ist ein Füh rungshebel 217 aufgesetzt, dessen eines Ende zu einem Sperranschlag 21.7' ausgebildet ist.
Eine an einem Ende durch Stift oder derglei chen gehaltene Spiralfeder 219 legt sieh mit dem andern Ende um den Führungshebel 217 und zwingt ihn in seine durch den Anselila;- stift 220 begrenzte Ausgangsstellung. Auf der Gleits,cliiene 211 ist ein Lagerstück 221 vor gesehen und mit Lagerschraube 222 festge legt.
Dieses Lagerstück \321 trägt den Zapfen 227, um welchen mit seiner Buchse das He- belstÜck 22- schn#ingt, das einen Ansatz 225 besitzt, der<B>als</B> Sperranschlag zusammen mit dem Sperranschlag 217' :
die Sperrung herbei- führt. Eine Zugfeder 228 ist einesteils an einem auf einer Buchse des Winkelhebels 22-t sitzenden Stift und andernteils an dem obern Ende des Gleitschlittens in einem Haltestift 230 befestigt.
An seinem den Apparat durch ragenden Teile trägt der Gleitschlitten in einem Lagerzapfen 216 ein um diesen dreh bares Laufrädchen 215, das, sofern der Appa rat auf die Druckfläche ausgesetzt wird, den Gleitschlitten nach oben schiebt. Die Stem pelwalze d' ist mit Sperrzapfen 53 versehen, welche in bekannter Weise die Sperrung be wirken.
Um die Wertschaltung von einer auf die andere Wertstufe immer erst nach vollstän digem Ablauf des ganzen Stempelbildes er folgen zu lassen, ist noch eine besondere Schaltungssicherung vorgesehen. Diese Vor richtung besteht aus der an dem Gleitschlit- ten angebrachten Sperrklinke 214, die bei Abrollung der Stempelwalze über den Rand des Walzendeckels 47 gleitet und nach er folgtem vollständigen Ablauf der jeweiligen Stempelfläche in die Sperrkerbe 52, Fig. 1, hinuntersinkt. Die Rückwärtsbewegung der Stempelwalze und damit die unbefugte noch malige Benutzung des abgerollten Stempel bildes verhindert eine Rücklaufsperre, Fig. 1 bis 3.
An dem Mittelstück 32 ist ein zwei- nasiger Sperrzahn 246 mit Schraube 248 oder dergleichen angeordnet, welcher sich unter Einwirkung seiner Druckfeder 249 in die Zähne des Gegenzahnrades 165 legt und des sen Rücklauf verhütet.
Die Benetzung der Stempelwalze d' mit Farbe erfolgt von einem Farbgeber aus. Zu diesem Behufe ist im Gehäuse 256 die mit Düsen versehene Farbrolle 258 angeordnet, um welche in beliebiger Anzahl Laufrollen nebeneinander gereiht sind. Über diesen Lauf rollen ist ein Farbband 261 gezogen. Zwei am obern Farbrollengehäuse gelagerte und unter Zugfederwirkung 269 stehende Hebel 262 drücken die Farbrolle in ihre Lager. In der Farbrolle ist ein Sperrad 264 gelagert. In dieses greift mit ihrer Nase 265' eine Sperrklinke 265, die mit einer Lagerschraube 267 oder dergleichen an dem Farbgehäuse be festigt ist. An dem obern Teil trägt letzteres eine Arretiernase 257, die in eine Haltefeder 16 eingreift und das Gehäuse in seiner Lage festhält.
Ein Druckknopf 17 ragt durch das Aufnahmegehäuse X auf die Blattfeder und löst sie bei Druckwirkung aus der Arretier nase. Hinter der Stempelwalze d' ist die un tere Apparatwand des Aufnahmegehäuses X abgeschrägt, um beim Abrollen der Stempel walze ein Verwischen der Stempelfelder zu verhindern. Den Abschluss der Stempelwalze besorgt der Stempelwalzenverschluss.
An dem Apparatgehäuse X ist drehbar um einen La gerzapfen 296 ein T-förmiger Doppelwinkel 295 festgelegt, an dessen Kopfe eine Füh rungsschraube 297 sitzt, die durch einen Schlitz des Gehäuses X hindurchragt und einen mit einer Öse versehenen Ansatz 297' trägt, der sich in der Verschlussstellung über den ein Schloss oder dergleichen tragenden Verschlusswinkel 15 legt. Auf seinem untern Schenkel trägt der Doppelwinkel einen Füh rungsstift 298. Auf Achse 151 ist mit seinen beiden Armen 301' ein Stützhebel 301 gela gert und in einer Verbindungsschraube 300 beweglich mit dem Übertragungshebel 299 verbunden, dessen Schlitz 299' zur Aufnahme des Führungsstiftes 298 dient.
Der gerade Schenkel des Übertragungshebels 299 ist ebenfalls beweglich in einer Lagerschraube 303 mit einer Trägerwand 302' des Verschluss bogens 302 gelagert. Die beiden Trägerwände 302' laufen in Lagerösen 302'' aus, hängen mit diesen auf den Achsen 49 bezw. 80 und umschliessen mit ihrem Bogenstück einen Ab schnitt der Stempelwalze.
Der Arbeitsvorgang ist folgender:. Angenommen, der Rollstempel soll ein mit ,der Wertstufe "50" gekennzeichnetes Stem pelbild liefern. Dann ist mit dem Einstellgriff 124' die Achse 80 so weit herauszuziehen, dass der Wertzeiger 124" bis zur gerbe 50 gedreht- und dann in diese eingesetzt werden kann.
Bei diesem Herausziehen der Achse 80 wind gleichzeitig !die Sperrschiene 97 mit ihren Klauen 97' aus den Antrieben 94 der Wertstufenrollen 91 gehoben und die Zahn- kranz;
bogen 82' des Sahaltraides 82 mit den Antrieben 94 in -Eingriff ,gebracht. Bei der Drehung der Achse 80 folgt auch das an ihm sitzende Sahaltrald 82 dieser Bewegung und bringt die mit ihm in Eingriff stehenden Wertstufenrollen 91 auf das mit der Einstell skala übereinstimmende Zahlenbild, in die sem Falle "50".
Zeitlich ebenfalls in diesen Vorgang fällt die Einstellung der Druckzäh lerschaltungen; der die Achse 80 beendende Exzenter 79 muss hierbei die einzelnen Zähne 77 der Zahnkette 76 angreifen und, wenn ein Zahn beider Weiterschaltung einer Zahl im Zähler entspricht, eine der Einstellung ent- sprechende Anzahl Zähne - im gegebenen Beispiel 5 - durch die Gehäuseschlitze drücken.
Die aus dem Apparat erzeugten Stempel bilder sollen sich aber nicht nur mit ihrem jeweiligen Wertabdrucken oder mit der im Verlauf der einzelnen Stempelungen ausge laufenen Stempelzahl bezw. mit dem gebil deten Gesamtwertbetrag abzeichnen, sondern sie sollen auch noch in einen oder mehreren Zählers den Stempelzeichenverbrauch sicht bar registrieren. Für die sichtbare, an einem Fenster ablesbare Zählerregistrierung ist bei spielsweise ein Zähler mit seinem Antriebsrad 141 angeordnet.
Das auf Achse 140 sitzende Antriebsrad 141 wird von einer Schaltvorrich tung 151, 161 angetrieben, die, in einem Ge häuse 152 mit Zahnketten 155 und 156 einge richtet ist und mit dem Exzenter 162 genau so wirkt, wie in der Beschreibung der Druck- zäihlerschaltung 71, 82 bereits oben ausgeführt ist. Die Einstellungdieser Sichtzählerschaltung erfolgtnun zu gleicher Zeitmitder Dr uckzähler- schaltung und der Wertstufenrollen 91 von der Achse 80 aus. Zu diesem Zweck ist auf der Achse 80 ein Zahnrad 119 angeordnet, das über das auf der Schiene 31' befestigte Zahnrad 121 das mit dem Aussenexzenter 162) verbundene Zahnrad 123 betätigt.
Je nach Einstellung in der Einstellskala 126 wird also auch hier durch Zahnrad 123 der Exzenter 162 sieh mit seinem auf Gehäuse 152 gleiten den Schleifrand 162' drehen und die entspre chende Anzahl Schaltzähne 157 zum Angriff auf den Sichtzählerantrieb durch die Gehäuse schlitze 154 erscheinen lassen. Die in dem Exzenterträger 161 gelagerte Druckfeder 163 bewirkt, dass der Exzenter stets in dem Ge häuse in richtiger Lage erhalten bleibt. Der Zahl der Zähne in den Zahnketten gehäusen kann immerhin aus irgend welschen Gründen eine Grenze gezogen sein.
Die Mög lichkeit, den Wirkungsgrad dieser Zähne bei gleichbleibender Anzahl steigern zu können, ist in der Anordnung einer besondern Um- schaltevorriehtung gegeben. Hierbei ist bei spielsweise der Wirkungsgrad jedes einzelnen Zahnes so erhöht, dass der normalerweise nur eine Zahl schaltende Zahn in der Aus wertung der Umschaltevorrichtung zwei Zahi- len weiterschaltet. In der beispielsweise gege benen Ausführungsform ist die Umschaltevor richtung wie folgt ausgeführt.
Hat der Ein stellexzenter 79 die Gesamtzahl seiner Zähne für die Zählerschaltung zum Vorschein ge bracht, so wird er durch Weiterdrehung der Achse 80 ausser Berührung mit den Zahn ketten gebracht und bis zum ersten Zahn der zweiten Zahnkette im Zahnkettengehäuse ge führt. Gleichzeitig haben aber auch die Zahn kranzbogen 82' des Wertstufenschaltrades 82 den Eingriff mit den Antriebsrädern 94 der Wertstufenrollen 91 verloren und stehen eben falls mit dem ersten Zahn jedes Zahnkranz bogens wieder vordem Angriff auf die Wert stufenantriebe 94, nachdem mit dem Auslauf oder letzten Zahn jedes Zahnkranzbogens die Wertstufenrollen auf die höhere Wertstufen periode geschaltet worden sind.
Bei dieseln Leergang des Einstellexzenters 79, sowie des Wertstufenschaltrades 82 hat nun die Um- schaltlLurve 116, -die auf den zwischen den Führungsschienen 81 der Achse 80 sich be wegenden Schaltungsschieber 1.15 befestigt ist, die durch Kurvengegenring 117 gebildete ansteigende Kurve benommen.
Da nun sowohl Umschaltkurve 1.16, wie Kurvengegenring 117 festgelagert sind, muss sieh mit dem Steigen der Kurve der beweg liche Sehaltungsschieber 115 nach aussen ver schieben. Dadurch hebt der Schaltungsschie- ber 115 mit seinem Lagerring 1.15' den Um schalthebel 106 ho,cli. Der Umseha@thebel 106 umfasst mit seinen beiden Gabeln 106' in den Führungsschlitzen 1.3' die auf den Umschalte radachsen 109 sitzenden Führungsbuchsen 108 der Grossräder 112 und Kleinräder 1l1,
hebt dabei letztere aus dem Zählerschalagross- rad 65 aus und bringt nun das Umschalte grossrad 112 mit dem Zählerschaltkleinrad 66 in Eingriff.
Auch die Sichtzählerschaltung ist auf Er höhung des Wirkungsgrades der Schaltzähne umstellbar, und zwar erfolgt diese entweder in der eben beschriebenen Weise, oder in dem Zahnkettengehäuse 152 ist neben den beiden Zahnketten 156 mit normaler Schaltungswir kung je eine Zahnkette 155 mit doppelter An zahl Schaltzähne gelagert. Die Anordnung der Zahnketten 155, 156 ist hierbei so getrof fen, dass in der einen Hälfte des Zahnketten gehäuses die Normalkette 156 an der Innen wand, die Doppelkette 155 nach der Aussen wand zu und in der zweiten Hälfte des Ge häuses in umgekehrter Lagerung die Normal kette an der Aussenwand und die Doppelkette jetzt an der Innenwand sich befindet. Die Ketten sind also in den beiden Hälften ver setzt zueinander angeordnet.
Ebenso ist der Exzenter 162 in der einen Hälfte des Gehäu ses nach der Innenwand zu, in der andern Hälfte aber nach der Aussenwand zu vorge sehen. Er kann also nach der normalen Ein stellung nur die beiden Einfachketten ein sehalten, während er bei dem Schaltgang nach den Doppelketten eben nur dliese wieder be tätigen kann.
Beim Umschalten in die Aus gangsstellung oder zurückgehend in den nor malen Wirkungsgrad der Zähne kommt in dem Beispiel der Sichtzählerschaltung wieder die Einfachkette zur Wirkung, während für die Druckzählerschaltung die abfallende Kurve 116, 117 den Schaltungsschieber 115 in seiner Anfangsstellung zurückschiebt. Da bei gleiten in der Druckzählerschaltung die Umschaltegrossräder 112 aus ihren Zähleran trieben, die Umschaltelkleinräder 65 werden wieder in Eingriff mit ihren Zählerantrieben gebracht und durch die Druckwirkung ihrer Federn in dieser Lage gehalten. Natürlich kann man durch Variationen des Überset zungsverhältnisses der Antriebsräder zuein ander jede beliebige Steigerung des Wir kungsgrades der vorhandenen Schaltungen er zielen.
Rollt sich nun die Stempelwalze nach Ein stellung der Schaltvorrichtungen um die fest stehenden Achsen 49, 80 ab, so wird neben sonstigen Bildern, Zahlen oder Inschriften einmal von den Wertstufenrollen 91 die Wert ziffer und das andere Mal von den Druck zählern der im Verlauf der einzelnen Stem- pelungen gebildete Wertbetrag bezw. die Stempelungszahl abgedruckt. 'Während der Abrollung laufen die Zählerantriebsräder 110 über die eingestellten Zähne 77 des festste henden Zahnkettengehäuses 71, schalten sich an diesem weiter und setzen dabei durch ihre Umschalträder 111 bezw. 112 die Zähler schalträder 65, 66 in Tätigkeit. Nach erfolg ter Schaltung gleiten die Zählersperrkränze 69 auf den Sperrfäden 75 und verhindern da mit eine Verdrehung der Ziffernräder.
Mit der Stempelwalze d' dreht sich auch das auf ihr befestigte Zahnrad 164, greift in das mit der Achse 151 verbundene Gegenzahnrad 165 ein und bringt mit der Drehung dieser Achse 151 auch die Schaltzähne 157 zum Angriff auf den Antrieb des Sichtzählers.
Der Sichtzähler ist in bekannter Weise mit einem Sperrwerk ausgerüstet, das ermög licht, den Zähler, sowie das mit ihm verbun dene Gangwerk bei jedem beliebigen von ihm gebildeten Zahlenstand zu sperren. Ist im Verlauf der Stempelung das Zahlenbild er reicht, bei dem Sperrung des Zählers und des Apparates erfolgen soll, so greift der in Skala 175' eingesetzte Hebel den das Triebrad sper renden Hebel 186 an. Dabei schiebt letzterer mit seinem an ihm befestigten Verbindungs hebel 192 den in seinem Säulenlager dreh baren Anschlagwinkel 195 in die- Laufbahn der Triebsperrflügel 198, die sich mit dem Zahnrad 165 um die Achse <B>151</B> drehen und an dem Anschlagwinkel 195 ihre Sperrung finden.
Nach Auslösung des ZähIersperrhebels 177 aus seiner ,Sperrstellung geht der Ge- triebesperrhebel 186 unter Einwirkung seiner Zugfeder 197 in seine Ausgangsstellung zu rück und gibt Odem Triebsperrflügel und da mit dem .Gangwerk den Weg wieder frei.
Die Einrichtung der Sperrsicheibe ,gibt nun. die Möglichkeit, schon vor Eintritt der Zähler- Sperrung die Sperrgrenze in aufsteigender Wertlinie um eine beliebige Zahlenspanne zu erweitern. Es braucht also die Neueinstellung der Sperrvorrichtung nicht erst nach erfolg ter Sperre vorgenommen zu werden.
Aus dem Zahlenbild des Zählers kann der Stempelbenutzer wohl den jeweiligen Zahlen stand ablesen, er kann aber daran nicht fest stellen, wie viel Stempelungen bezw. welchen Betrag er bis zur Sperrgrenze noch zu ver brauchen hat. Hierfür ist folgende Einrich tung getroffen: Der Sperrhebelträgerkopf 177" eines jeden Zählersperrsystems ist mit einer Marke versehen. Zu jedem Sperrlhebel- kapf 177" ist nun auf der Oberfläche des Apparatgehäuses ein Zahlenkreis von 9-0 angeordnet, in welchem der Sperrhebelträger kopf läuft, der sich gleichzeitig mit der Sperr- scbeibe 175 dreht und dabei mit seiner Marke fortlaufend auf die Zahl weist, die dem im Apparat noch vorhandenen Wert oder der tee treffenden Stempelzahl entspricht.
Die Abgrenzung der einzelnen in belie biger Zahl vorhandenen Stempelflächen auf der Stempelwalze d' bewirkt in bekannter Weise eine Umlaufsperre 211, 230. Die mit ihren Sperrnasen 246' in die Zähne des Zahn rades 165 eingreifende Sperrklinke 246 ver hindert den Rücklauf der Stempelwalze und damit auch die doppelte Ausnutzung der Stempelfläche ohne Registrierung. Eine Um schaltesicherung verhindert, dass nach dem Abdruck des Stempelwertzeichens die Zähler- sehaltecinrichtungen mitten im Ablauf. der Stempelbilder auf ein niedrigeres Wertbild umgestellt werden können, als beim Beginnen der Stempelung eingestellt worden war.
Hier zu ist auf dem Gleitschlitten 213 an seinem obern Ende eine Sperrklinke 214 angeordnet, welche auf dem Deckelrand des Deckels 47 läuft. Dadurch ist der Gleitschlitten 213 stets so weit angehoben, dass sich das Laufrädchen 215 mit einem Teil seines Umfanges vor dem Einstellantrieb 119 befindet. Es ist somit un möglich, die Achse 80 seitlich mit dem Ein stellhebel 124 zu verschieben. Erst wenn das Stempelbild in seiner ganzen Ausdehnung abgerollt ist, senkt sich die Sperrklinke 214 in eine Sperrkerbe 522 des Deckelrandes 47. Hiermit senkt sich natürlich auch der Gleit- schlitten 213 und mit ihm sein Laufrädchen 215 unter Einwirkung seiner Feder 228 um die Tiefe der Sperrkerbe.
Das Einstellan triebsrad 119 ist hierbei von dem Laufrädchen freigegeben, und die Einstellung auf eine neue Wertstufe kann jetzt erst vor sich gehen.
Die Farbabgabe an die Stempelwalze er folgt von der Farbrolle 258 aus, die von zwei Lagerlhebeln 262 durch deren Zugfedern 266 in federnder Anlagerung zur Stempelwalze gehalten wird. Um das mit Farböffnung 260) versehene Farbrohr lagern sich in beliebigen Anzahl Lamellen, zwischen denen sich die in das Farbrohr eingegossene Farbe befindet. Ein Farbbaud 261 umschliesst die Lamellen und erhält von ihnen gleitchmässig nur so viel Farbe, wie es an die Stempelvalze abgibt. Soll das Farbgehäuse 256 dem Apparat ent nommen werden, so wird durch den Druck knopf die Arretiernase aus der Haltefeder befreit und das Farbgehäuse damit freigege ben.
Bei dem Herausnehmen des Farbgehäuses gleitet die Sperrklinke 265 von der Sperr- klinkensehiene 18 ab und legt sich, einer Federwirkung folgend, selbsttätig mit ihrem Sperrzalhn 265' in eine Aussparung des Farb- rollensperrades 264. Jletzt kann der Farbrohr- verschluss 260 gelöst werden, ohne dass das Farbrohr bei der Lösung bezw. Wiederan bringung des Verschlusses 260 gehalten wer den muss.
Die beiden Apparathälften können durch Verschlusseinrichtungen miteinander verbun den werden. Hierfür kann beispielsweise eine durch Winkel 22 geführte Schraubensäule 23 vorgesehen und in einem Spannsehrauben- mutterstück festgelegmt sein. Ebenso kann ein S.chraubenverschlusswinkel 10 mit Plomben öse an der Gehäusehälfte X in Verbindung mit einem Schraubenspa.nnwinkel 24 und des sen Verschlussschraube einen weiteren bei spielsweisen Verschluss abgeben.
Um zur Einstellung :des Zählersperrwerkes nicht immer die Apparatverschlüsse 22, 24 lösen und schliessen zu müssen, ist für den Abschluss des Zählerteils eine besondere aus Verschlussdeckel 6 in Scharnierlagerung 7, Schlossverriegelung und einem auf Sockeln 282 ruhenden Schloss 281 bestehende Ver schlussvorrichtung angeordnet. Der Verschluss deckel kann in bequemer Weise durch das Schloss gesichert bezw. entsichert werden.
Auch die Benutzungsmöglichkeit der Stempelwalze selbst kann durch eine Ver schlussvorrichtung ausgeschaltet werden, sei es, dass diese aus einem Verschlussdeckel be steht, der über den Stempelwalzendurchbruch gelegt wird, sei es, dass der Rollstempel teil weise oder ganz von einem abschliessbaren Futteral umgeben ist, oder dass die Sicherung beispielsweise die dargestellte Anordnung aufweist.
In der Verschlussstellung durchragt der Verschlussbogen 802 den Stempelwalzen durchbruch und umschliesst hier die Stempel walze d', wobei der an der Führungsschraube 297 befindliche Ansatz 297' sich an den Ver schlusswinkel 15 gelegt hat und hier durch einen Verschluss (Schloss usw.) festgelegt ist, damit der Verschlussbogen 302 in seiner Ver schlussstellung gehalten und die Betätigung der Stempelwalzen d' unterbunden wird. Bei Lösung des Verschlusses wird die Führungs schraube 297 in den Führungsschlitz zur "Offenstellung" geschwungen. Bei diesem Kurvengang des T-förmigen Winkelstückes 295 wird auch der den Führungsstift 298 tra gende Sehenkel in radialer Richtung folgend emporgehoben. In seinem Anstieg zwingt nun der Führungsstift gleichzeitig den angelager ten Übertragungshebel 290, seiner Bewegung zu folgen.
Letzterer, mit einer Trägerwand 302' verbunden, sowie durch den ihm beweg lieh angelagerten Stützhebel 301 gelenkt, nimmt die Trägerwand 302' ebenfalls in die Höhe und schwingt jetzt um Achse 49, 80 den Verschlussbogen aus seiner Verschluss stellung heraus. Damit ist die Stempelwalze d' für die Benutzung freigegeben. Auf dem Rückwege des Verschlussbogens aus der Offen- in die Verschlussstellung wiederholt sich die Bewegung dieser Verschlussivorrichtung na türlich in umgekehrter Richtung und Wir kung. Um bei Bedienung, Umstellung usw. des Rollstempels jeden Eingriff in sichtbar erscheinende Apparatteile usw. zu verhindern, sind noch, das Triebrad umhüllend, ver schliessbare Werkabschlussplatten 14, 27 an geordnet.
An der Stirnseite, sowie an dem den Ein stellhebel tragenden Hebel sind noch Marken angebracht, die anzeigen, an welcher Stelle der zu bedruckenden Fläche die Stempelbilder in ihrer Länge bezw. Breite zu stehen kom men. Damit ist die Wahrung etwa gegebener Stempelflächen sicher gewährleistet.
Bei den bestehenden, elektrisch betrie benen bekannten Stempelmaschinen wird der Abdruck eines Aufgabestempels, Markenbil des usw. von einer Stempelrolle geliefert, die mit jeder Änderung der Wertstufe ausge wechselt werden muss. An Stelle dieser ein fachen, nur eine Wertstufe usw. tragenden Stempelrolle kann die oben beschriebene Stempelwalze d' mit ihren beliebig vielen Wortstufen allein oder aber auch mit dem übrigen erläuterten Beiwerk des Apparates angeordnet werden.
Ebenso kann der Rollstempel auch vor einer eine Kurbel tragenden Achse angeord net sein, wobei die abzustempelnde Fläche in bekannter Weise zwischen beiden Walzen hindurchgeführt wird.