CH101417A - Rollstempel mit mindestens einem Zählwerk für Druckzwecke aller Art. - Google Patents

Rollstempel mit mindestens einem Zählwerk für Druckzwecke aller Art.

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CH101417A
CH101417A CH101417DA CH101417A CH 101417 A CH101417 A CH 101417A CH 101417D A CH101417D A CH 101417DA CH 101417 A CH101417 A CH 101417A
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Guhl & Co
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Description


  Rollstempel mit mindestens einem Zählwerk für Druckzwecke aller Art.    Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet ein Rollstempel mit minde  stens einem Zählwerk für Druckzwecke aller  Art.  



  Zweck,der vorliegenden Erfindung ist es,  die Anordnung so zu gestalten, dass mit einer  Stempelwalze verschiedene Wertstufen her  vorgerufen und registriert werden können.  



  Eine beispielsweise weitere Ausgestaltung  dieses Rollstempels besteht darin, dass die  vorhandenen verschiedenen Wertstufen durch  eine Umschaltvorrichtung von einer Achse aus  auf     die    doppelte oder sonst beliebige Anzahl  gesteigert und ebenso die Zählerbetätigung       entsprechend    auf den erhöhten Wirkungsgrad  eingestellt wenden kann. Ferner kann das  Zählwerk eine beispielsweise Abänderung da  hingehend erfahren, dass die Zählersperre bei  jedem Stande der     Zahlenverausgabung    um  eine beliebige Zahl auf einer Sperrskala ver  legt werden kann.

   Ebenfalls kann eine An  zeigevorrichtung     vorgesehen    sein, die im  Verein mit einem Sichtzähler bei jedem  Stande der Verausgabung an Stempelzeichen  mengen stets genau erkennen lässt, welche  Stempelmenge bis zur festgelegten Zähler-    sperre noch vorhanden ist, also noch ver  braucht wenden kann. Neben der Neuanord  nung von Schaltungssicherungen,     Apparat-          sicherungen    und -Verschlüssen, sowie neben  der Neugestaltung der Farbgebung weist der  vorliegende Rollstempel in fast     allen    seinen  übrigen Teilen eine Verbesserung und Ver  vollkommnung der bisherigen Rollstempel  auf.  



  In der anliegenden Zeichnung ist der  Erfindungsgegenstand nach der ersten Aus  führung in den Fig. 1a, 7a, und nach der  zweiten Ausführung in den Fig. 1 bis 9 bei  spielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. 1a  eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt und  Fig. 2a eine Stirnansicht dazu, ebenfalls teil  weise geschnitten nach A-B der Fig. 1a;  Fig. 3a und 4a sind vergrösserte Einzelheiten;  Fig. 5a stellt eine ändere Ausführungsform  einer Einzelheit dar.

   Von dem weiteren     Aus-          führungsbeispiel    sind     Fig.    1 und 7 Seitenan  sichten .der beiden Gehäusehälften, während       Fig.    2 und 8 entsprechende     Draufsiahten    dazu       sind;        Fig.    3     ist        -eine        Stirnansicht    zu     Fi:

  g.    1  unter     Fortlassung    der     Gehäusewand,    und     Fig.     4     ist        (die    entgegengesetzte     Stirnansicht    dazu;      Fig. 5 und 6 zeigen die Stempelwalze im  Querschnitt und Stirnansicht; Fig. 6a zeigt  den Zähler im Vertikalschnitt und Fig. 6b  dlas Schaltgehause; Fig. 9 bis 19 stellen     her-     ausgenommene Einzelheiten im grösseren Mass  stabe (dar.    Inder hohlen Stempeltrommel a ist min  destens ein Wertzeichenstempel e auf der  Achse b aufgekeilt, so dass er an der Drehung  der letzteren teilnimmt.

   Der Wertzeichen  stempel e kann rund oder mehrflächig sein  und trägt auf seinem Umfange bezw. auf den  einzelnen Flächen desselben     verschiedene     Wertstufen, z. B. von Postwertzeichen, Steuer  marken, Versicherungsmarken, oder andere  erforderliche Angaben bezw. Zeichnungen in  beliebiger Ausführung.  



       Die    Stempeltrommel     a    ist auf der     Achse    c  fest angeordnet, welche in den Trägern f auf  gehängt ist, so dass beim Herunterdrücken des  Hebels i auch bei vorliegender Ausführung  ein Senken der Achse c mit der Stempeltrom  mel o und damit gleichzeitig auch des Wert  zeichenstempels e erfolgt.  



  Auf dem rechtsseitigen Ende der Achse b  sitzt ein Zahnrad d, welches durch eine Sperr  klinke     g    unter Einwirkung einer Feder in der  Gebrauchsstellung gehalten wird. Die     Achse     c trägt die Hohlwelle k, die seitlich verschieb  bar ist. Mit dieser Hohlwelle lt fest verbun  den sind die Zahnräder h' und hê. Um die  Hohlwelle h legt sich eine Druckfeder s', die  das Zahnrad l' und die auf der Hohlwelle  aufgekeilte Einstellscheibe t' mit ihrer Kup  pelvorrichtung mit der auf der Achse c ange  ordneten Fortschaltscheibe u in Eingriff  bringt. Das aus dem Gehäuse A herausra  gende Ende der Hohlwelle     h    trägt eine     Arre-          tiervorrichtung,    welche unter Einwirkung  der Feder 7r steht.

   An der Aussenwand des  Gehäuses<I>A</I> ist eine sternförmige Scheibe     m     befestigt, in deren Ausnehmungen die Gabel  m' der Arretiervorrichtung so eingreift, dass  eine selbsttätige Verdrehung der letzteren  nicht möglich ist. Über den Ausnehmungen  oder Rasten sind Markierungen vorgesehen,  die die einzelnen     Wertstufen    entsprechend    denjenigen auf dem Wertzeichenstempel e  wiedergeben.  



  Auf dem linksseitigen Ende der Achse c  ist auf derselben ein Zahnrad     n    befestigt,  welches mit dem auf der Achse n' angeord  neten Zahnrad e nê im Eingriff steht. Die  Achse n' trägt ferner am entgegengesetzten  Ende eine Fortschaltscheibe o. Seitlich von  letzterer ist auf der Aehse n' eine hohle Welle  ö verschiebbar angeordnet, auf der das mit  der Fortschaltscheibe o gekuppelte Zahnraid p  vorgesehen ist. Die Kupplung erfolgt, wie aus  Fig. 3a ersichtlich ist, in bekannter Weise  unter Einwirkung einer Feder p' (Fig. la).  Mit dem Zahnrade p ist eine Einstellscheibe q  fest verbunden.

   Die Fortschaltscheibe o be  sitzt auf ihrem Umfange ein- und verschieb  bare Zähne, von denen je nasch Einstellung  der Arretiervorrichtung und infolge der sek  torartigen Gestaltung der Scheibe q eine be  stimmte Anzahl über den Umfang der Fort  schaltscheibe o hinausgedrängt werden, wo  durch sie zum Eingriff auf das Schaltwerk  des Zählers gebracht werden und dessen Be  tätigung herbeiführen. Die Einstellscheibe q  und die Fortschaltscheihe o sind hinsichtlich  ihrer Einsstellung nach den einzelnen Wert  stufen in genauer Ubereinstimmung mit den  Wertstufen auf dem Wertzeichenstempel c.

    Ebenso weisst das in der Stempeltrommel a  auf der Achse c und Hohlachse h angeordnete  Einstell- und Fortschaltsystem die gleiche  Einrichtung auf, wie die bereits     beschriebene     auf der Achse     7i'        angebrachte    Vorrichtung.

    Auf dem rechtsseitigen Ende der Achse c  sitzt auf der Hohlwelle     li    das Zahnrad     h',    so  wie die auf der     Hohl,#velle        aufgekeilte    Ein  stellscheibe     t',    die gleichfalls     .mittelst    Klauen  oder dergleichen mit der mit Schaltzähnen     v     versehenen, auf der Achse e befestigten     Fort-          sehültscheibe        7t.    gekuppelt ist.

   Zahnrad 17 mit  der     Einstellscheibe        t'    werden in der Ruhelage  ebenfalls durch eine     Druclzfe,der    s' mit der       Fortzchaltscheibe        qc    in Eingriff     gebracht.    Bei  Drehung der Stempeltrommel a, wälzt sich das  auf Achse:<I>r'</I> sitzende Schaltzahnrad<I>t des</I>  Zählwerkes s um die     feststehende        Fortschalt-          scheibe        2c    und wird hierbei durch die Schalt-      zähne v angegriffen und zur Betätigung des  Zählwerkes s gebracht.  



  Eine weitere Ausgestaltung der Erfin  dung kann dahin erfolgen, dass in der hohlen  Stempeltrommel zwei Wertzeichenstempel mit  bleicher Zählwerkzahl angeordnet sind.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:  Angenommen, der Wertzeichenstempel c  soll auf eine andere Wertstufe eingestellt  werden. Zu diesem Behufe wird mittelst des  Handgriffes B die Gabel m' aus den     Ausneh-          mungen    der     Sternscheibe    m herausgezogen,  wobei gleichzeitig auch ein Zurückziehen der  Hohlachse h mit den Zahnrädern h' und hê  erfolgt, dabei wird das Zahnrad h' mit der  Einstellscheibe t' aus der Fortschaltscheibe u  herausgelöst und gleichzeitig Zahnrad h' und  hê in Eingriff mit den Zahnrädern d bezw. p  gebracht. Zahnrad hê wirkt hierbei derartig  auf den Rand w des Zahnrades p ein, dass da  durch eine Entkupplung auch mit der Fort  sehaltscheibe o herbeigeführt wird.

   Gleich  zeitig wirkt auch das Zahnrad h' mit seiner       Stirnfläche    auf den Vorsprung     y    der     Klinke     g ein und löst letztere aus dem Zahnrad d aus.  



  Durch Drehen des Knopfgriffes B mit der  Hohlachse h zwecks Einstellens des Wert  stempels e auf die verlangte Wertstufe wer  den infolge Einschaltung der Zahnräder h'  und hê mit den Zahnrädern d und p des     Wert-          zeiohenstempels    e auf die gleiche Wertstufe,  sowie die Schaltzähne r, v der Fortschalt  scheiben o, u in einer der betreffenden Wert  stufe entsprechenden Anzahl zwecks Einwir  kung auf die Zählwerke zum     Erscheinen    ge  bracht. Ist die Einstellung beendet, so geht  bei Freigabe des Handgriffes B unter Wir  kung der Feder k die Rohlachse h und damit  auch die Zahnräder h' und hê in die Anfangs  stellung zurück. Bei nunmehrigem Stempeln  durch den Wertzeichenstempel e erfolgt daher  die Registrierung in den Zählwerken auf die  Bleiehe Wertstufe.  



  Durch das ausserhalb der Stempeltrommel  a auf der Achse c angeordnete Zahnrad n, das  mit dem auf der Achse r' sitzenden Zahnrade  nê in Eingriff steht, wird bei jeder Stempe  lung mittelst des Wertzeichenstempels e in-    folge Drehung der Trommel a auch die Fort  schaltscheibe o entsprechend weiter geschaltet.       Dadurch    erfolgt ein Eingriff auf das Schalt  werk des Zählers, der je nach Einstellung des  Wertzeichenstempels e um den Betrag der je  weilig zur Benutzung eingestellten     Wert-          michenstufe    weitergeschaltet wird. Das Zähl  werk ist von aussen sichtbar, so dass die Zahl  der Stempelungen bezw. des verbrauchten       Wertbetrages    jederzeit kontrolliert werden  kann.  



  Die Fortschaltung des mit Zahlentypen       versebenen,    auf der Achse r'     gelagerten    Zähl  werkes s,     dessen    innere Einrichtung in be  kannter Weise angeordnet ist, erf olgt in der  oben beschriebenen Weise. Das im Gleichgang  mit dem oben     genannten    Zähler befindliche  Trommelzählwerk registriert ebenfalls und  drückt ausserdem die jeweilige Stempelzahl  bezw. den Stand des Wertbetrages auf der zu  bestempelnden Fläche ab.  



  Auf dem Zahnrad h' befindet sich auf der  dem Wertzeichenstempel e zugekehrten Stirn  fläche ein durch     Stifte    x     gebildeter    offener  Zahnkranz, zwischen welche Stifte sich in der  Ruhelage ein an der innern Trommelwandung  befestigter Winkelarm z einlegt, so dass hier  durch eine doppelte Sicherung herbeigeführt  wird.  



  In Fig. 5a ist eine .geänderte Ausführungs  form der Auslösevorrichtung dargestellt.       Letztere    besteht hier aus .einem bei x' drehbar  gelagerten Handhebel welcher die Hohl  achsen o', v',<I>h</I> lose umfasst, auf welchen die  Zahnräder<I>p,</I>     h@,   <I>h'</I> sitzen.

   Der     Handhebel    z'       bezw.    die Räder<I>p, h\, h'</I> werden durch unter  Federdruck     stehende    Muffen     u'    in der Ruhe  stellung     bezw.    in     Eingriff    mit den     Sehaltwer-          ken    gehalten.

       Wind    der Hebel z' nach rechts  bewegt     zwecks        Einstellung    einer     Wertstufe,     so     erfolgt    die     Entkupplung    der Räder     p-    und       7i    bleichzeitig, und zwar in gleicher Weise,  wie     vorbeschrieben.    Nach beendeter Einstel  lung kehren     liesse        ssämtlichen        Teile    unter Wir  kung der     Feldern    in     die    Anfangsstellung zu  rück.

   Bei dieser Ausführung kann zwecks       Siehtbarm:achung    der     einzustellenden    Wert-      stufen die Sternscheibe an bezw. hinter dem  Zahnrad p angeordnet sein.  



  Das Rollstempelgehäuse besteht aus zwei  Hälften X und Y. Das Gehäuse X trägt die  Hakenlaschen 12, Fig. 7, in die beim Zusam  mensetzender beiden Apparathälften die Win  ken 21, Fig. 1, des das ganze Triebwerk tra  genden Werkgehäuses Y, Fig. 1, geschoben  werden, wobei das Triebwerk des     Rollstem-          pels    von einem Träger aufgenommen wird.  Dieser Getriebeträger besteht aus zwei Lager  schienen 31 und 31', Fig. 2 und 3, die durch  ein Mittelstück 32 mit Verbindungsschraube  34, Fig. 1, verbunden werden. Während die  eine Schiene 31' an dem Werkgehäuse Y ruht,  wird die andere Schiene 31 beim Zusammen  setzen der beiden Apparathälften in einer  Führung des Gehäuses X eingeschoben und  von dieser gehalten.

   Um den Träger in seiner  Lage noch zu sichern, trägt die an dem Ge  häuse Y auflagernde Schiene 31' als Lage  rung noch einen Ansatz, der in einer Ausspa  rung des Werkgehäuses Y sich festlegt und  damit eine Lagerveränderung des Getriebe  trägers sicher verhindert.  



  In den Schienen 31, 31' ruht die Stempel  walze d', Fig. 1, 3 und 6, mit ihrer Achse 49,  die mittelst eines Ansatzes im Stempelwalzen  laber liegt und hier auf beliebige Weise un  verrückbar gehalten     wird.     



  Die Stempelwalze d', Fig. 5 und 6, zu  einer     Kapsel    46 ausgestaltet, wird von einem  Deckel 47 umschlossen; Verschlussschrauben  48, Fig. 5, oder dergleichen, bilden für Kap  sel und Deckel die Verkupplung. In der Stem  pelwalze d' sind zwei Druckzählwerke, zwei  Werkstufenwerke, sowie die Wertumschal  tung angeordnet. Die Druckzählwerke, sowie  die Wertstufenwerke und Druckzählerantrieb  ragen mit ihren Stempelzeichen durch die  Kapselwand hindurch. Auf den zwischen  Walzenkapsel und Deckel gelagerten Achsen  62 sind die Ziffernräder 61 der Druckzähl  werke gelagert; ihre Schaltung finden die  Zählwerke in     bekannter    Weise durch     Triebe     63, die auf Achse 64 sitzen.

   Der Antrieb der  Druclzählwerke erfolgt durch Betätigung der  verschieden gross gebildeten Schalträder 65    und 66, die in einem ganz bestimmten Tei  lungsverhältnis zueinander stehen. Sie bewir  ken, je nachdem die grösseren Räder 65 oder  die kleinen Räder 66 angetrieben werden, dass  das Zählwerk in den gleichen Umlaufzeiten  um die normale oder doppelte Zahlenmenge  weitergeschaltet wird. Mit den Rädern 65, 66  sind noch Sperrlkranzscheiben 69 auf den  Achsen 62 vorgesehen. Auf diesen Sperr  kranzscheiben schleift je eine Regulierfeder  67, Fig. 5, um den bleichmässigen Umlauf  der Ziffernräder zu regeln, und zwar sitzen  diese Regulierfedern auf hohlen Achsen 68,  die auf die Triebachsen 64 geschoben sind.  



  Der Antrieb der Druckzähler und deren       Weiterschaltung    um das betreffende Zahlen  bild erfolgt durch eine Druckzählerschaltung.  Auf der feststehenden Stempelwalzenaehse 49  ist ein Zahnkettengehäuse 71 mittelst Stiften  oder     dergleichen    befestigt,     Fig.    6a und     6u.     Durch seine Schlitze 74 ragen die einzelneu  in jeder Gehäusehälfte zu je einer Kette 76       zusammengefassten    Zähne 77, die im Angriff  auf die     Zä,

  hlera.ntriebsräder    110     schaltend    die  Zählwerke     betätigen.    Während das den Ge  häuseschlitz 74 durchstossende Ende     jedes          Kettengliedeszahnes    77 zu einem Zahn ausge  staltet     ist,    bildet der im Gehäuse befindliche  Teil     nach    der einen Seite eine Gabel 77' und  nach der andern Seite einen flachen durch  bohrten Ansatz.

   Die einzelnen Zähne sind nun  in der Weise     aneina.ndergereiht,    dass jeder An  satz immer in die Gabel 77' des     vorherlie-          genden    Zahnes geschoben und mit diesem       durch    einen     Scharnierstift    78 verbünden ist,  wodurch die Zähne somit zu einer gelenkartig       bewegbaren        Kette    76     vereinigt    werden.

   Über       ,die    Achse 49 ist eine hohle Achse 80,     Fig.    5,  6, 6a, 18, geschoben, an denen in dem Zahn  kettengehäuse 71     ausmündenden    Teil der Ex  zenter 79,     Fig.    6a, sitzt, der mit seinen Flä  chen in der Ruhelage sich ausser Berührung  mit den beiden Zahnketten 76 hält, bei seiner  Inbetriebsetzung aber je nach Einstellung  der     Wertstufe    die entsprechende Anzahl  Zähne     durch        die    Gehäuseschlitze drückt und  sie in     dieser    Lage festlegt. An der Peripherie  des Gehäuses 71 sind noch zwei Druckzähler-           sperrflächen    75 angebracht.

   Sie legen sich im  Augenblick der Druckfertigung oder in     sou-          stiger    Stellung der Stempelwalze gegen die  Sperrkränze 69 und verhindern dadurch eine  Verdrehung der Ziffernräder.  



  Nach jedem Druckzählwerk ist das zuge  hörige Wertstufenwerk angeordnet. Träger  der einzelnen in beliebiger Anzahl vorhan  denen Wertstufen sind die Wertstufenrollen  91, Fig. 5, 6, 17. Sie sind auf ihrer Ober  fläche in so viele Abschnitte zerlegt, als  Wertstufen vorgesehen sind. Die Rollen 91  sind mit ihren Achsen 92 in die Stempel  walzenwände drehbar eingelagert. Auf die  Achse 92 ist als Antrieb je ein Zahnrad 94  aufgekeilt. Auch hier regelt eine Feder 95,  Fig. 17, auf Achse 92 aufgeschoben, den  gleichmässigen Umlauf der Wertstufenrollen.  Nachdem die Wertstufenrollen auf ein be  stimmtes Zahlenbild eingestellt worden sind,  werden sie durch eine um Achse 80 drehbar  gelagerte Sperrschiene 97, Fig. 5 und 18, die  sich mit ihren Sperrklauen 97' in die Zähne  der Wertstufenantriebe einlegt, in der jewei  ligen Lag o arretiert.

   Auf Achse 80 ist Wert  stufenschalter 82, Fig. 18, mit seinem Zahn  kranzbogen 82' aufgekeilt.    Die Verdrehung der Wertstufenrollen 91  auf eine     bestimmte    Wertstufe, sowie die  bleichzeitige, dieser Wertstufe entsprechende  Einstellung der Druckzählerschaltungen er  folgt durch eine Wertumschaltevorrichtung.  Zwischen Kapsel und Deckel sind die Um  schalterradachsen 109 gelagert, auf welchen  die Zählerantriebsräder 110 sitzen. Auf dem  oberhalb der Räder 110 abgeflachten Teil der  Achsen 109, dem Führungsbund 109', sind  nach oben und unten beweglich die auf ihren  Führungsbuchsen 113 übereinander gelager  ten Umschaltegrossräder 112 und Umschalte  kleinräder 111, Fig. 19, aufgesteckt. In die  Führungsschlitze 113' der Führungsbüchsen  113 greifen die Umschaltegabeln 106' des  Umschaltehebels 106.

   Umschaltehebel 106  liegt einesteils mit seiner Lagerfläche auf  dem ringförmig gestalteten Lager 115' des  Schaltungsschiebers 115, und andernteils ist    der Umschaltehebel mit seinen Führungsbuch  sen 108 in den Führungssäulen 107 in verti  kaler Richtung beweglich gelagert, Fig. 5 und  18. Der Schieber 115 ist seitlich verschiebbar  zwischen den Führungsschienen 81 auf Ein  stellachse 80, Fig. 5. Auf dem Trieblager  ansatz 33 ist ein Kurvenring 117 angeordnet,  Fig. 14, mit welchem die Umschaltekurve 116  läuft, die mit Kurvenschrauben oder derglei  chen an dem Schaltungsschieber festge  schraubt ist. An dem die Apparatwand     durch-          ragenuden    Teil der Einstellachse 80 ist mit  Stift oder dergleichen der Einstellhebel 124  befestigt, Fig. 3, 12 bis 14.

   Mit seinem Ein  stellgriff 124' führt erden Wertzeiger 124''  über bezw. ih die einzelnen Wertkerben 127  der mit Schrauben oder dergleichen an dem  Aufnahmegehäuse a befestigten Einstell  skala 126.  



  Auf der Zähleraufnahmeplatte 35 ist eine  Zählergrundplatte 143 befestigt, Fig. 1, 2,  11, welche einen Sichtzähler trägt, der durch  Schrauben oder dergleichen leicht an ihr     an-          oder    abges schraubt werden kann. In dem Zäh  lergehäuse 136 laufen um die Zählerachse 140  die Ziffernräder 137, die durch Schalttriebe  in bekannter Weise geschaltet werden. Achse  140 wird durch Zahnrad 141 der     Siahtzähler-          schaltung    angetrieben.  



  Zum Zwecke der Sichtzählerschaltung ist  auf der in den Schienen 31, 31' gelagerten  Achse 151, Fig. 1, 3, 9, 10, ein Zahnketten  gehäuse 152 mit Schraube oder dergleichen  153 befestigt. Das Gehäuse 152 trägt an  seiner Oberfläche vier Schlitze, und zwar je  zwei     nebeneinantlerliegend    in jeder Gehäuse  hälfte.

       Durch    diese Schlitze ragen ebenfalls       Kettenzähne    157, die in der bereits oben be  schriebenen     Weise    mit Zahngabel 159 und       Seharnierstift    160     ausgestaltet    sind, und zwar       trägt    die     Kette    155 die doppelte Anzahl Zähne  157 wie     die        Kette    156.

   In das Kettengehäuse  schiebt sich der     Einstellexzenter    162, verbun  den mit     seinem    auf Achse 151 drehbar ge  lagerten Träger 161, und     schliesst    mit seinem       Sühleifrand    162' das Kettengehäuse ab. Eine       Druekfe,d.er    163 presst den     Exzenter    in das       Kettengehäuse    und sichert damit     eine    stets      gleichmässig bleibende Lagerung.

   Die Dre  hung der Achse 151 und     damit    der ganzen  Sichtzählerschaltvorrichtung erfolgt bei Be  wegung der Stempelwalze d' und durch das  auf dieser Walze     sitzende,    an deren Bewegung  teilnehmende Zahnrad 164, sowie durch das  in letzteres eingreifende Gegenzahnrad 165,  das mit Achse 151 fest verkuppelt ist,  Fig. 1, 9.  



  Zur Abgrenzung einer bestimmten Zä     hler-          leistung    dient in bekannter Weise ein Zähler  sperrwerk, Fig. 1, 3. An der Platte 143 ist  ein Winkelstück 171 vorgesehen, das in sei  nem der Befestigung gegenüberliegenden und  zu einem     Lagerbock        ausgestalteten    Teile eine  Achse 172 trägt, auf welcher das     Winkcl-          zahnrad    173 durch Stift oder dergleichen,  Fig. 1, 2, 11, sitzt, das mit seinen Zähnen in  dauerndem Eingriff auf dem Zahnrad 138 des  letzten Ziffernrades 137 ist. Oberhalb des  Winkelrades 173 ist die Sperrscheibe 175 mit  ihrer Sperrskala 175' durch Stifte oder der  gleichen mit der Sperrachse 172 verbunden.

    Über dieser Sperrscheibe 175 ist der Sperr  hebelträger 177 auf Achse 172 nach oben und  unten verschiebbar gelagert. Er trägt an sei  nem untern Ende den Sperrhebel 177', der  sich in die jeweilige Sperrkerbe der Sperrskala  legt. Die Führung des Trägers 1 7 7 geschieht  an seinem Kopfe 177'', die um die Achse 172  gewundene Druckfeder 178 hält den Träger  177 mit seinem Sperrhebel stets in seiner  Kerbe fest. Auch für die übrigen     Ziffern-          n    äder 137 kann in bekannter Weise je ein  Sperrsystem angeordnet sein.  



  Nach Ableitung des in dem Zählersperr  werk auf der Sperrskala festgelegten     Zahlen-          Umlaufes    wirkt der Sperrhebel 177' auf den  Getriebesperrhebel 186, Fig. 1 bis 3. Auf dem  Mittelstück 32 befindet sich das zu einem  Winkelstück 187 ausgestaltete Lager des He  bels 186, welcher sich mit seinem Lagerzapfen  190 in dem Winkelstück 187 dreht und in  seiner Mitte mit einem gabelförmigen Verbin  dungshebel 1929 beweglich verbunden ist, des  sen durchbohrte Gabelenden einesteils um  den Sperrhebel 186 greifen, mit welchem sie  durch Schraube 193 oder dergleichen be-    weglich verbunden sind, und andernteils um  den Anschlagwinkel 195 gelegt sind, mit wel  chem sie in gleicher Weise durch Schraube  194 oder dergleichen gelenkartig vereinigt  sind.

   Der Anschlagwinkel 195 ruht mit seiner  zu einer Lagersäule 195' ausgestalteten La  gerfläche mit Lagerzapfen 195'' in dem zu  einem Doppelwinkellager ausgebildeten Teil  des Mittelstückes 32. Der durch den Zähler  sperrhebel 177' angeschlagene Sperrhebel 186  legt sich mit seinem Anschlagwinkel 195 vor  den auf einen Ansatz des Gegenzahnrades  165 aufgekeilten Triebsperrflügel 198, Fig.  9, wobei ein Stift oder dergleichen die Ver  bindung zwischen Sperrflügel 198 und Ge  genzahnrad 165 sichert. Die an dem Anschlag  winkel 195 durch Stift oder dergleichen und  dem Doppelwinkelstück durch Schraube oder  dergleichen befestigte Zugfeder 197 bringt  den Sperrhebel 186 aus der Sperrstellung in  die Ruhelage zurück.  



  Den gleichbleibenden Ablauf der einzel  nen Stempelfelder sichert eine Umlaufsperre,  Fig. 1, 3. Auf der Innenseite der Gehäuse  hälfte X, linksseitig vor der Stempelwalze,  ist eine Gleitschiene 211 mit Stiften oder     der-          "]eichen    angeordnet, in welcher nach oben       und    unten verschiebbar ein Gleitschlitten<B>213</B>  eingelagert ist. Dem auf Gleitschlitten<B>21.3</B>       festgelegten    Lagerzapfen 218 ist ein Füh  rungshebel 217 aufgesetzt, dessen eines Ende  zu einem Sperranschlag 21.7' ausgebildet ist.

    Eine an einem Ende durch Stift oder derglei  chen gehaltene     Spiralfeder        219    legt sieh mit  dem andern Ende um den Führungshebel 217  und     zwingt    ihn in     seine    durch den     Anselila;-          stift    220 begrenzte Ausgangsstellung. Auf der       Gleits,cliiene    211 ist ein Lagerstück 221 vor  gesehen und mit Lagerschraube 222 festge  legt.

   Dieses     Lagerstück        \321    trägt den Zapfen  227, um     welchen    mit seiner Buchse das     He-          belstÜck    22-     schn#ingt,    das einen Ansatz 225  besitzt, der<B>als</B>     Sperranschlag    zusammen mit       dem        Sperranschlag    217' :

  die     Sperrung        herbei-          führt.    Eine Zugfeder 228 ist einesteils an       einem    auf     einer        Buchse        des        Winkelhebels    22-t  sitzenden Stift und     andernteils    an dem     obern     Ende des     Gleitschlittens    in einem Haltestift      230 befestigt.

   An seinem den Apparat durch  ragenden Teile trägt der     Gleitschlitten    in  einem     Lagerzapfen    216 ein um diesen dreh  bares Laufrädchen 215, das, sofern der Appa  rat auf die Druckfläche ausgesetzt wird, den  Gleitschlitten nach oben schiebt. Die Stem  pelwalze d' ist mit Sperrzapfen 53 versehen,  welche in bekannter Weise die Sperrung be  wirken.  



  Um die     Wertschaltung    von einer auf die  andere Wertstufe immer erst nach vollstän  digem Ablauf des ganzen Stempelbildes er  folgen zu lassen, ist noch eine besondere  Schaltungssicherung vorgesehen. Diese Vor  richtung besteht aus der an dem     Gleitschlit-          ten    angebrachten Sperrklinke 214, die bei       Abrollung    der Stempelwalze über den Rand  des Walzendeckels 47 gleitet und nach er  folgtem vollständigen Ablauf der jeweiligen  Stempelfläche in die Sperrkerbe 52, Fig. 1,  hinuntersinkt. Die Rückwärtsbewegung der  Stempelwalze und damit die unbefugte noch  malige Benutzung des abgerollten Stempel  bildes verhindert eine Rücklaufsperre, Fig. 1  bis 3.

   An dem Mittelstück 32 ist ein     zwei-          nasiger    Sperrzahn 246 mit Schraube 248 oder  dergleichen angeordnet, welcher sich unter  Einwirkung seiner Druckfeder 249 in die  Zähne des Gegenzahnrades 165 legt und des  sen Rücklauf verhütet.  



  Die Benetzung der Stempelwalze d' mit  Farbe erfolgt von einem Farbgeber aus. Zu  diesem Behufe ist im Gehäuse 256 die mit  Düsen versehene Farbrolle 258 angeordnet,  um welche in beliebiger Anzahl Laufrollen  nebeneinander gereiht sind. Über diesen Lauf  rollen ist ein Farbband 261 gezogen. Zwei  am obern Farbrollengehäuse gelagerte und  unter Zugfederwirkung 269 stehende Hebel  262 drücken die Farbrolle in ihre Lager. In  der Farbrolle ist ein Sperrad 264 gelagert.  In     dieses    greift mit ihrer Nase 265' eine  Sperrklinke 265, die mit einer Lagerschraube  267 oder dergleichen an dem Farbgehäuse be  festigt ist. An dem obern Teil trägt letzteres  eine Arretiernase 257, die in eine Haltefeder  16 eingreift und das Gehäuse in seiner Lage  festhält.

   Ein Druckknopf 17 ragt durch das    Aufnahmegehäuse X auf die Blattfeder und  löst sie bei Druckwirkung aus der Arretier  nase. Hinter der Stempelwalze d' ist die un  tere Apparatwand des Aufnahmegehäuses X       abgeschrägt,    um beim Abrollen der Stempel  walze     ein        Verwischen    der Stempelfelder zu  verhindern. Den Abschluss der Stempelwalze  besorgt der Stempelwalzenverschluss.

   An dem  Apparatgehäuse X ist drehbar um einen La  gerzapfen 296 ein T-förmiger Doppelwinkel  295 festgelegt, an dessen Kopfe eine Füh  rungsschraube 297 sitzt, die durch einen  Schlitz des Gehäuses X hindurchragt und  einen mit einer Öse     versehenen        Ansatz    297'  trägt, der sich in der Verschlussstellung über  den ein Schloss oder dergleichen tragenden  Verschlusswinkel 15 legt. Auf seinem untern       Schenkel    trägt der     Doppelwinkel    einen Füh  rungsstift 298. Auf Achse 151 ist mit seinen  beiden Armen 301' ein Stützhebel 301 gela  gert und in einer Verbindungsschraube 300  beweglich mit dem Übertragungshebel 299  verbunden, dessen     Schlitz    299' zur Aufnahme  des Führungsstiftes 298 dient.

   Der gerade  Schenkel des Übertragungshebels 299 ist  ebenfalls beweglich in einer Lagerschraube  303 mit einer Trägerwand 302' des Verschluss  bogens 302 gelagert. Die beiden Trägerwände  302' laufen in Lagerösen 302'' aus, hängen  mit diesen auf den Achsen 49 bezw. 80 und  umschliessen mit ihrem Bogenstück einen Ab  schnitt der Stempelwalze.  



  Der Arbeitsvorgang     ist    folgender:.  Angenommen, der     Rollstempel    soll ein mit  ,der     Wertstufe        "50"    gekennzeichnetes Stem  pelbild liefern. Dann     ist    mit dem     Einstellgriff     124' die     Achse    80 so weit herauszuziehen,       dass    der Wertzeiger 124"     bis    zur gerbe 50  gedreht- und dann     in    diese eingesetzt werden  kann.

       Bei    diesem     Herausziehen    der Achse 80  wind     gleichzeitig    !die     Sperrschiene    97 mit  ihren Klauen 97' aus den Antrieben 94 der       Wertstufenrollen    91 gehoben und die     Zahn-          kranz;

  bogen    82' des     Sahaltraides    82 mit den  Antrieben 94 in     -Eingriff        ,gebracht.    Bei der  Drehung der Achse 80 folgt auch     das    an ihm  sitzende     Sahaltrald    82 dieser Bewegung und  bringt die mit     ihm    in Eingriff stehenden      Wertstufenrollen 91 auf das mit der Einstell  skala übereinstimmende Zahlenbild, in die  sem Falle "50".

   Zeitlich ebenfalls in diesen  Vorgang fällt die Einstellung der Druckzäh  lerschaltungen; der die Achse 80 beendende  Exzenter 79 muss hierbei die einzelnen Zähne  77 der Zahnkette 76 angreifen und, wenn ein  Zahn beider Weiterschaltung einer Zahl im  Zähler entspricht, eine der Einstellung     ent-          sprechende    Anzahl Zähne - im gegebenen  Beispiel 5 - durch die Gehäuseschlitze  drücken.  



  Die aus dem Apparat erzeugten Stempel  bilder sollen sich aber nicht nur mit ihrem  jeweiligen Wertabdrucken oder mit der im  Verlauf der einzelnen Stempelungen ausge  laufenen Stempelzahl bezw. mit dem gebil  deten Gesamtwertbetrag abzeichnen, sondern  sie sollen auch noch in einen oder mehreren  Zählers den Stempelzeichenverbrauch sicht  bar registrieren. Für die sichtbare, an einem  Fenster ablesbare Zählerregistrierung ist bei  spielsweise ein Zähler mit seinem Antriebsrad  141 angeordnet.

   Das auf Achse 140 sitzende  Antriebsrad 141 wird von einer Schaltvorrich  tung 151, 161 angetrieben, die, in einem Ge  häuse 152 mit Zahnketten 155 und 156 einge  richtet ist und mit dem Exzenter 162 genau  so     wirkt,    wie in der Beschreibung der     Druck-          zäihlerschaltung    71, 82 bereits oben ausgeführt  ist. Die Einstellungdieser Sichtzählerschaltung  erfolgtnun zu gleicher Zeitmitder Dr     uckzähler-          schaltung    und der Wertstufenrollen 91 von  der Achse 80 aus. Zu diesem Zweck ist auf  der Achse 80 ein Zahnrad 119 angeordnet,  das über das auf der Schiene 31' befestigte  Zahnrad 121 das mit dem Aussenexzenter 162)  verbundene Zahnrad 123 betätigt.

   Je nach  Einstellung in der Einstellskala 126 wird also  auch hier durch Zahnrad 123 der Exzenter  162 sieh mit seinem auf Gehäuse 152 gleiten  den Schleifrand 162' drehen und die entspre  chende Anzahl Schaltzähne 157 zum Angriff  auf den Sichtzählerantrieb durch die Gehäuse  schlitze 154 erscheinen lassen. Die in dem  Exzenterträger 161 gelagerte Druckfeder 163       bewirkt,    dass der Exzenter stets in dem Ge  häuse in richtiger Lage erhalten bleibt.    Der Zahl der Zähne in den Zahnketten  gehäusen kann immerhin aus irgend welschen  Gründen eine Grenze gezogen sein.

   Die Mög  lichkeit, den Wirkungsgrad dieser Zähne bei       gleichbleibender    Anzahl steigern zu können,  ist in der Anordnung einer besondern     Um-          schaltevorriehtung    gegeben. Hierbei ist bei  spielsweise der Wirkungsgrad jedes einzelnen  Zahnes so erhöht, dass der normalerweise  nur eine Zahl schaltende Zahn in der Aus  wertung der Umschaltevorrichtung zwei     Zahi-          len    weiterschaltet. In der beispielsweise gege  benen Ausführungsform ist die Umschaltevor  richtung wie folgt ausgeführt.

   Hat der Ein  stellexzenter 79 die Gesamtzahl seiner Zähne  für die Zählerschaltung zum Vorschein ge  bracht, so wird er durch Weiterdrehung der  Achse 80 ausser Berührung mit den Zahn  ketten gebracht und bis zum ersten Zahn der  zweiten Zahnkette im Zahnkettengehäuse ge  führt. Gleichzeitig haben aber auch die Zahn  kranzbogen 82' des Wertstufenschaltrades 82  den Eingriff mit den Antriebsrädern 94 der  Wertstufenrollen 91 verloren und stehen eben  falls mit dem ersten Zahn jedes Zahnkranz  bogens wieder vordem Angriff auf die Wert  stufenantriebe 94, nachdem mit dem     Auslauf     oder letzten Zahn jedes Zahnkranzbogens die  Wertstufenrollen auf die höhere Wertstufen  periode     geschaltet    worden sind.

   Bei     dieseln     Leergang des Einstellexzenters 79, sowie des  Wertstufenschaltrades 82 hat nun die     Um-          schaltlLurve    116, -die auf den zwischen     den     Führungsschienen 81 der     Achse    80 sich be  wegenden     Schaltungsschieber    1.15 befestigt  ist, die durch     Kurvengegenring    117 gebildete       ansteigende        Kurve    benommen.  



  Da nun sowohl Umschaltkurve 1.16, wie       Kurvengegenring    117     festgelagert    sind, muss  sieh mit dem Steigen der Kurve der beweg  liche     Sehaltungsschieber    115 nach aussen ver  schieben. Dadurch hebt der     Schaltungsschie-          ber    115 mit seinem Lagerring 1.15' den Um  schalthebel 106     ho,cli.    Der     Umseha@thebel    106  umfasst mit seinen beiden     Gabeln    106' in den  Führungsschlitzen 1.3' die auf den Umschalte  radachsen 109 sitzenden     Führungsbuchsen     108 der Grossräder 112 und     Kleinräder    1l1,

        hebt dabei letztere aus dem     Zählerschalagross-          rad    65 aus und bringt nun das Umschalte  grossrad 112 mit dem Zählerschaltkleinrad 66  in Eingriff.  



  Auch die Sichtzählerschaltung ist auf Er  höhung des Wirkungsgrades der Schaltzähne       umstellbar,    und zwar erfolgt diese entweder  in der eben beschriebenen Weise, oder in dem  Zahnkettengehäuse 152 ist neben den beiden  Zahnketten 156 mit normaler Schaltungswir  kung je eine Zahnkette 155 mit doppelter An  zahl Schaltzähne gelagert. Die Anordnung  der Zahnketten 155, 156 ist hierbei so getrof  fen, dass in der einen Hälfte des Zahnketten  gehäuses die Normalkette 156 an der Innen  wand, die Doppelkette 155 nach der Aussen  wand zu und in der zweiten     Hälfte    des Ge  häuses in umgekehrter Lagerung die Normal  kette an der Aussenwand und die Doppelkette  jetzt an der Innenwand sich befindet. Die  Ketten sind     also    in den beiden Hälften ver  setzt zueinander angeordnet.

   Ebenso ist der  Exzenter 162 in der einen Hälfte des Gehäu  ses nach der Innenwand zu, in der andern  Hälfte aber nach der Aussenwand zu vorge  sehen. Er kann also nach der normalen Ein  stellung nur die beiden Einfachketten ein  sehalten, während er bei dem Schaltgang nach  den Doppelketten eben nur dliese wieder be  tätigen kann.

   Beim Umschalten in die Aus  gangsstellung oder zurückgehend in den nor  malen Wirkungsgrad der Zähne kommt in  dem Beispiel der Sichtzählerschaltung wieder  die     Einfachkette    zur Wirkung, während für  die Druckzählerschaltung die abfallende  Kurve 116, 117 den Schaltungsschieber 115  in seiner Anfangsstellung     zurückschiebt.    Da  bei gleiten in der Druckzählerschaltung die  Umschaltegrossräder 112 aus ihren Zähleran  trieben, die Umschaltelkleinräder 65 werden  wieder in Eingriff mit ihren Zählerantrieben  gebracht und durch die Druckwirkung ihrer  Federn in dieser Lage gehalten. Natürlich  kann man durch Variationen des Überset  zungsverhältnisses der Antriebsräder zuein  ander jede beliebige Steigerung des Wir  kungsgrades der vorhandenen Schaltungen er  zielen.

      Rollt sich nun die Stempelwalze nach Ein  stellung der Schaltvorrichtungen um die fest  stehenden Achsen 49, 80 ab, so wird neben  sonstigen Bildern, Zahlen oder Inschriften  einmal von den Wertstufenrollen 91 die Wert  ziffer und das andere Mal von den Druck  zählern der im Verlauf der einzelnen     Stem-          pelungen    gebildete Wertbetrag bezw. die  Stempelungszahl abgedruckt. 'Während der  Abrollung laufen die Zählerantriebsräder 110  über die eingestellten Zähne 77 des festste  henden Zahnkettengehäuses 71, schalten sich  an diesem weiter und setzen dabei durch ihre  Umschalträder 111 bezw. 112 die Zähler  schalträder 65, 66 in Tätigkeit. Nach erfolg  ter Schaltung gleiten die Zählersperrkränze  69 auf den Sperrfäden 75 und verhindern da  mit eine Verdrehung der Ziffernräder.

   Mit der  Stempelwalze d' dreht sich auch das auf ihr  befestigte Zahnrad 164, greift in das mit der  Achse 151 verbundene Gegenzahnrad 165 ein  und bringt mit der Drehung dieser Achse 151  auch die Schaltzähne 157 zum Angriff auf  den Antrieb des Sichtzählers.  



  Der Sichtzähler ist in bekannter Weise  mit einem Sperrwerk ausgerüstet, das ermög  licht, den Zähler, sowie das mit ihm verbun  dene Gangwerk bei jedem beliebigen von ihm  gebildeten Zahlenstand zu sperren. Ist im  Verlauf der Stempelung das Zahlenbild er  reicht, bei dem Sperrung des Zählers und des  Apparates erfolgen soll, so     greift    der in Skala  175' eingesetzte Hebel den das Triebrad sper  renden Hebel 186 an. Dabei schiebt letzterer  mit seinem an ihm befestigten Verbindungs  hebel 192 den in seinem Säulenlager dreh  baren Anschlagwinkel 195 in die- Laufbahn  der     Triebsperrflügel    198, die sich mit dem  Zahnrad 165 um     die        Achse   <B>151</B> drehen und  an dem Anschlagwinkel 195 ihre     Sperrung     finden.

   Nach     Auslösung    des     ZähIersperrhebels     177 aus     seiner        ,Sperrstellung    geht der     Ge-          triebesperrhebel    186 unter     Einwirkung    seiner  Zugfeder 197     in    seine     Ausgangsstellung    zu  rück und     gibt    Odem     Triebsperrflügel    und da  mit dem     .Gangwerk    den Weg     wieder    frei.

   Die  Einrichtung der     Sperrsicheibe        ,gibt    nun. die       Möglichkeit,    schon vor     Eintritt    der Zähler-      Sperrung die Sperrgrenze in aufsteigender  Wertlinie um eine beliebige Zahlenspanne zu  erweitern. Es braucht also die Neueinstellung  der Sperrvorrichtung nicht erst nach erfolg  ter Sperre vorgenommen zu werden.  



  Aus dem Zahlenbild des Zählers kann der  Stempelbenutzer wohl den jeweiligen Zahlen  stand ablesen, er kann aber daran nicht fest  stellen, wie viel Stempelungen bezw. welchen  Betrag er bis zur Sperrgrenze noch zu ver  brauchen hat. Hierfür ist folgende Einrich  tung getroffen: Der Sperrhebelträgerkopf  177" eines jeden Zählersperrsystems ist mit  einer Marke versehen. Zu jedem     Sperrlhebel-          kapf    177" ist nun auf der Oberfläche des  Apparatgehäuses ein Zahlenkreis von 9-0  angeordnet, in welchem der Sperrhebelträger  kopf läuft, der sich gleichzeitig mit der     Sperr-          scbeibe    175 dreht und dabei mit seiner Marke  fortlaufend auf die Zahl weist, die dem im  Apparat noch vorhandenen Wert oder der tee  treffenden Stempelzahl entspricht.

    



  Die     Abgrenzung    der einzelnen in belie  biger Zahl vorhandenen Stempelflächen auf  der     Stempelwalze    d' bewirkt in bekannter  Weise eine Umlaufsperre 211, 230. Die mit  ihren Sperrnasen 246' in die Zähne des Zahn  rades 165 eingreifende Sperrklinke 246 ver  hindert den Rücklauf der Stempelwalze und  damit auch die doppelte Ausnutzung der  Stempelfläche ohne Registrierung. Eine Um  schaltesicherung verhindert, dass nach dem  Abdruck des Stempelwertzeichens die     Zähler-          sehaltecinrichtungen    mitten im Ablauf. der  Stempelbilder auf ein niedrigeres Wertbild  umgestellt werden können, als beim Beginnen  der Stempelung eingestellt worden war.

   Hier  zu ist auf dem Gleitschlitten 213 an seinem  obern Ende eine Sperrklinke 214 angeordnet,  welche auf dem Deckelrand des Deckels 47  läuft. Dadurch ist der Gleitschlitten 213 stets  so weit angehoben, dass sich das Laufrädchen  215 mit einem Teil seines Umfanges vor dem  Einstellantrieb 119 befindet. Es ist somit un  möglich, die Achse 80 seitlich mit dem Ein  stellhebel 124 zu verschieben. Erst wenn das  Stempelbild in seiner ganzen Ausdehnung  abgerollt ist, senkt sich die Sperrklinke 214    in eine Sperrkerbe 522 des Deckelrandes 47.  Hiermit senkt sich natürlich auch der     Gleit-          schlitten    213 und mit ihm sein Laufrädchen  215 unter Einwirkung seiner Feder 228 um  die Tiefe der Sperrkerbe.

   Das Einstellan  triebsrad 119 ist hierbei von dem Laufrädchen  freigegeben, und die Einstellung auf eine neue  Wertstufe kann jetzt erst vor sich gehen.  



  Die     Farbabgabe    an die Stempelwalze er  folgt von der Farbrolle 258 aus, die von zwei  Lagerlhebeln 262 durch deren Zugfedern 266  in federnder Anlagerung zur Stempelwalze  gehalten wird. Um das mit Farböffnung 260)  versehene     Farbrohr    lagern sich in     beliebigen     Anzahl Lamellen, zwischen denen sich die in  das Farbrohr eingegossene Farbe befindet.  Ein Farbbaud 261 umschliesst die Lamellen  und erhält von ihnen gleitchmässig nur so viel  Farbe, wie es an die Stempelvalze abgibt.  Soll das     Farbgehäuse    256 dem Apparat ent  nommen werden, so wird durch den Druck  knopf die Arretiernase aus der Haltefeder  befreit und das Farbgehäuse damit freigege  ben.

   Bei dem Herausnehmen des Farbgehäuses  gleitet die Sperrklinke 265 von der     Sperr-          klinkensehiene    18 ab und legt sich, einer       Federwirkung    folgend, selbsttätig mit ihrem  Sperrzalhn 265' in eine Aussparung des     Farb-          rollensperrades    264. Jletzt kann der     Farbrohr-          verschluss    260 gelöst werden, ohne dass das  Farbrohr bei der Lösung bezw. Wiederan  bringung des Verschlusses 260 gehalten wer  den muss.  



  Die beiden Apparathälften können durch  Verschlusseinrichtungen miteinander verbun  den werden. Hierfür kann beispielsweise eine  durch Winkel 22 geführte Schraubensäule 23       vorgesehen    und in einem     Spannsehrauben-          mutterstück        festgelegmt    sein. Ebenso kann ein       S.chraubenverschlusswinkel    10 mit Plomben  öse an der Gehäusehälfte X in     Verbindung     mit einem     Schraubenspa.nnwinkel    24 und des  sen     Verschlussschraube    einen weiteren bei  spielsweisen Verschluss abgeben.  



  Um zur     Einstellung    :des     Zählersperrwerkes     nicht immer die     Apparatverschlüsse    22, 24  lösen und schliessen zu müssen,     ist    für den  Abschluss des     Zählerteils    eine besondere aus      Verschlussdeckel 6 in Scharnierlagerung 7,  Schlossverriegelung und einem auf Sockeln  282 ruhenden Schloss 281 bestehende Ver  schlussvorrichtung angeordnet. Der Verschluss  deckel kann in bequemer Weise durch das  Schloss gesichert bezw. entsichert werden.  



  Auch die Benutzungsmöglichkeit der  Stempelwalze selbst kann durch eine Ver  schlussvorrichtung ausgeschaltet werden, sei  es, dass diese aus einem Verschlussdeckel be  steht, der über den Stempelwalzendurchbruch  gelegt wird, sei es, dass der Rollstempel teil  weise oder ganz von einem abschliessbaren  Futteral umgeben ist, oder dass die Sicherung  beispielsweise die dargestellte Anordnung  aufweist.  



  In der Verschlussstellung durchragt der  Verschlussbogen 802 den Stempelwalzen  durchbruch und umschliesst hier die Stempel  walze d', wobei der an der Führungsschraube  297 befindliche Ansatz 297' sich an den Ver  schlusswinkel 15 gelegt hat und hier durch  einen Verschluss (Schloss usw.) festgelegt ist,  damit der Verschlussbogen 302 in seiner Ver  schlussstellung gehalten und die Betätigung  der Stempelwalzen d' unterbunden wird. Bei  Lösung des Verschlusses wird die Führungs  schraube 297 in den     Führungsschlitz    zur  "Offenstellung" geschwungen. Bei diesem  Kurvengang des T-förmigen Winkelstückes  295 wird auch der den Führungsstift 298 tra  gende Sehenkel in radialer Richtung folgend  emporgehoben. In seinem Anstieg zwingt nun  der Führungsstift gleichzeitig den angelager  ten Übertragungshebel 290, seiner Bewegung  zu folgen.

   Letzterer, mit einer Trägerwand  302' verbunden, sowie durch den ihm beweg  lieh angelagerten Stützhebel 301 gelenkt,  nimmt die Trägerwand 302' ebenfalls in die  Höhe und schwingt jetzt um Achse 49, 80  den Verschlussbogen aus seiner Verschluss  stellung heraus. Damit ist die Stempelwalze  d' für die Benutzung freigegeben. Auf dem  Rückwege des Verschlussbogens aus der     Offen-          in    die Verschlussstellung wiederholt sich die  Bewegung dieser Verschlussivorrichtung na  türlich in umgekehrter Richtung und Wir  kung. Um bei Bedienung, Umstellung usw.    des     Rollstempels    jeden Eingriff in sichtbar  erscheinende Apparatteile usw. zu verhindern,  sind noch, das Triebrad umhüllend, ver  schliessbare Werkabschlussplatten 14, 27 an  geordnet.  



  An der Stirnseite, sowie an dem den Ein  stellhebel tragenden Hebel sind noch Marken  angebracht, die anzeigen, an welcher Stelle  der zu bedruckenden Fläche die Stempelbilder  in ihrer Länge bezw. Breite zu stehen kom  men. Damit ist die Wahrung etwa gegebener  Stempelflächen sicher gewährleistet.  



  Bei den bestehenden, elektrisch betrie  benen bekannten Stempelmaschinen wird der  Abdruck eines     Aufgabestempels,    Markenbil  des usw. von einer Stempelrolle geliefert, die  mit jeder Änderung der Wertstufe ausge  wechselt werden muss. An Stelle dieser ein  fachen, nur eine     Wertstufe    usw. tragenden  Stempelrolle kann die oben beschriebene  Stempelwalze d' mit ihren beliebig vielen  Wortstufen allein oder aber auch mit dem  übrigen erläuterten Beiwerk des Apparates  angeordnet werden.  



  Ebenso kann der Rollstempel auch vor  einer eine Kurbel tragenden Achse angeord  net     sein,    wobei die abzustempelnde Fläche in  bekannter Weise zwischen beiden Walzen  hindurchgeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rollstempel mit mindestens einem Zähl werk für Druckzwecke aller Art, dessen Wertzeichenstempel (e) in bekannter Weise in seinem Umfange mit einer beliebigen Zahl von Wertstufen oder sonstigen Druckbildern ausgestattet und zur Einstellung der erfor derlichen Wertbilder mit einer Einstellvor richtung verbunden sind, dadurch gekenn zeichnet,
    da3 in einer hohlen Stempeltrommel mindestens ein Zählwerk angeordnet ist, wel- ch.es im. Gleichgang mit einem bezw. welche im Gleiohgang mit mehreren Sichtzählern nicht nur registrieren,
    sondern auch jede ge- tätigte Stempelung im Augenblick der Dn-tck- fertigung .mit ihrem Ziffernstand nach Zahl oder jeweiligem Wertbetrag kennzeichnen, und- @dä#t jedem Stempelbild ',ein von jedem andlern sich unterscheidendes Gepräge geben, wobei durch die Auswirkung einer Einstell vorrichtung die vorhandene bezw. vorhande nen Schalteinrichtungen zu dem bezw. den sämtlichen Zählwerken zu bleicher Zeit zu sammen in korrespondierender Weise einge stellt werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Rollstempel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens auf seinem Umfange mit verschiedenen Wertstufen versehener Wertstempel (e) in einer Trommel (a) auf der Welle (b) gelagert und die Trommel (a) mittelst der Achse (c) in dem Gestänge (f) aufge hängt ist, wobei der Wertstempel durch eine Sperrvorrichtung (d, g, x', z) in der Arbeitsstellung gehalten wird. 2.
    Rollstempel nach Patentanspruech und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass auf der Achse (c) eine Hohlwelle (h) verschiebbar angeordnet ist, welche innerhalb des Gehäuses (A) die Zahn räder (h2), sowie das Schaltsystem (u, v) und ausserhalb des Gehäuses die unter Wirkung einer Feder (lk) stehende Ein stell- und Arretiervorrichtung (1k, nm', m) trägt, wobei durch letztere mit den Zahn rädern (h", d, p) sämtliche Wertstufen- stempel <I>(e)</I> die Schaltvorrichtung<I>(o, q</I> sowie u) gleichzeitig in ihrem Stand ver ändert werden. 3.
    Rollstempel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeich net durch die Anordnung von Fortschalte scheiben (o, u), welche auf Achsen (c, n') festsitzend mit ihren einstellbaren Schalt zähnen<I>(r, v)</I> auf die Schaltzahnräder (t) der Trommelzählwerke (s) bezw. auf min destens einen Sichtzähler zwangsläufig schaltend einwirken.
    Rollstempel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung der Zahnräder (n, n2) auf den Achsen (C, na1), die als Antrieb für das Schaltsystem (o, p, p', q, r) die nen, und dadurch, d ass die unter Feder- druck auf hohler Rehse (c') sitzende, mit Kuppelvorrichtung ausgestaltete Einstell scheibe (q) verbunden mit Zahnrad (p) in seinem ringförmigen Ansatz (w) in die ebenfalls mit einstellbaren Schaltzähnen (r) ausgestattete Fortschaltscheibe (o) auf Achse (r') zwangsläufig ein bezw. auskuppelbar eingreift, und je nach Ein stellung der Einstellvorrichtung (k, an', mn) die entsprechende Anzahl von Schalt zähnen ein- bezw. wieder ausschaltet. 5.
    Rollstempel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Einstell scheibe (t') auf der Achse (c) im Zusam menhang mit dem unter Federdruck (s') stehenden Zahnraid (1h'), die gleichfalls unter Wirkung von Arretierstiften usw. der mit einstellbaren Schaltzähnen (u) ausgerüsteten Fortschaltescheibe (u) kup pelbar wie entkuppelbar verbunden ist und gleichzeitig wie die Einstellscheibe (q) die entsprechende Anzahl von Schalt zähnen (v) ein- bezw. ausschaltet. 6.
    Rollstempel nach Patentanspruch, cda- durch gekennzeichnet, dass die Ausrük- kung der Zahnräder (h7 , h2, p), unter Fortfall der Arretiervorrichtung <I>(B,</I> 1c, <I>na',</I> m.) durch einen unter Feder druck stehenden Handhebel (:') erfolgt, wobei,die Steilscheibe <I>(,irr)</I> an dem Zahn- rade (p<B>)</B> angeordnet ist. 7. Rollstempel mit.
    Zählwerken für Druck zwecke aller Art, dessen ZVertzeichen- stempel an ihrem Umfange mit. einer be liebigen Zahl von Wertstufen oder son stigen Druckbildern ausgestattet und mit einer Einstellvorrichtung zur Einstel lung der erforderlichen Wertbilder verseben sind, gekennzeichnet durch eine Ums,chaltevorrichtung, durch die ,die Anzahl der Wertstufenbilder von einer Achse aus beliebig vermehrt und der Wirkungsgrad -der Schaltungstriebe für -die vorhandenen Zählwerke beliebig gesteigert werden kann.
    8. Rollstempel nach Unteranspruch 7, ge kennzeichnet durch eine Schaltungssiche- rung, die die Umschaltung von einer Wertstufe auf die andere immer erst nasch Ablauf und Registrierung des gesamten Stempelbildes zulässt. 9. Rollstempel nach Unteranspruch 8, ge kennzeichnet durch ein Zählwerk, das den Rollstempel nach Verbrauch einer belie bigen Stempelmenge bezw. Stempelbetra ges selbsttätig sperrt und bei jedem Stande der Verausgabung nur in aufstei gender Wertlinie um eine beliebige Zahl erweitert werden kann. 10.
    Rollstempel nach Unteranspruch 8, ge kennzeichnet durch eine mit dem Zähl- werksperrwerk verbundene Vorrichtung, die gleichzeitig mit dem Ablauf des Zah lenbildes im Zähler jederzeit genau die Zahl oder den Betrag anzeigt, der bis zur Sperrgrenze noch verbraucht werden kann. 11. Rollstempel nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Druck zähler im Augenblick nasch ihrer Schal tung gesperrt sind. 12. Rollstempel nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass er mit der Stempelwalze (d') auf einer in bekannter Weise betätigten, elektrisch angetriebe nen Stempelmaschine angeordnet ist. 18.
    Rollstempel nach Unteranspruch 7, da durch gekenzeichnet, dass zur Schaltung der Zähler, Schaltzähne, Stifte usw. ge- lenkartig miteinander verbunden und zu einer Kette zusammengefasst sind, dass in dieser Kette ein beliebiger Teil der Ket tenzähne zum Angriff auf die Antriebe der Zähler ein- bezw. ausgeschaltet wer den kann, wobei der nicht eingestellte Kettenteil ausser Wirkung liegt, und dass die Kettenglieder als Zähne ausgebildet sein können. 14.
    Rollstempel nach Unteransprüchen 7 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Stempelgehäuse aus zwei lösbaren Teilen (X, Y) besteht, von denen Teil (Y) das Triebwerk einschliesst, in dessen Schienen (31, 31') -mittelst Achse (49) die Stem pelwalze (d') ruht, die zu einer durch Deckel (47) verschliessbaren Kapsel (46) ausgebildet ist, in welcher zwei Druck zählwerke, zwei Wertstufenwerke und eine Wertumschaltung angeordnet sind. 15. Rollstempel nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass die Druck zählwerke aus den auf den Achsen (62) gelagerten, durch Triebe (63) geschal teten Ziffernrädern (61) bestehen und durch die Schalträder (65, 66) angetrie ben werden, auf deren Achsen (62) die Sperrkranzscheiben (69) angeordnet sind. 16.
    Rollstempel nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass die Druckzäh lerschaltung ein auf der Achse (49) ge lagertes Zahnkettengehäuse (71) auf weist, durch dessen Schlitze (74) unter Einfluss eines auf der Hohlachse (80) sitzenden Exzenters (79) die die Zahn antriebsräder (110) betätigenden Zähne (77) einer Kette 76 hindurchtreten, und bei welchem an der Peripherie des Ge häuses (71) zwei Druckzählersperrflächen (75) angebracht sind. 17.
    Rollstempel nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass die Wertstu fenwerke aus den auf der Achse (92) ge lagerten, an ihrer Oberfläche mit den Wertstufen ausgestatteten Rollen (91) und dem auf der Achse (80) auf gekeilten Wertstufenschalter (82) bestehen, wobei eine ebenfalls auf Achse (92) sitzende Feder (95) den gleichmässigen Umlauf der Rollen (91) regelt und eine auf Achse (80) drehbare, sich mit ihren Klauen (97') in die Zähne der Wertstufenantriebe ((94) einlegende Sperrschiene (97) die Rollen in der jeweiligen Lage arretiert. 18.
    Rollstempel nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass die Wertum- schältevorrichtung aus den auf der Achse (109) gelagerten Antriebsrädern (110), ,den auf,dem Bunde (109') mittelst Büch sen (113) nach oben und unten beweg liehen Umschaltegrossrädern (112) und Umschaltekleinräder (111) idem einesteils auf dem Lagerringe (115') des Schal- tungsschiebers (115) sitzenden und an- dernteils mit seinen Buchsen (108) auf den Säulen (107) vertikal beweglichen Umschaltehebel (106) auf der Achse (80) verschiebbaren Schieber (115),
    einem auf dem Ansatze (33) angeordneten Kurven ring (117) mit Umscehaltekurven (116) und einem ebenfalls auf der Achse (80) befestigten Einstellhebel 124) besteht, der mittelst Schaltgriff (124') dem Wertzei ger (124") über bezw. in die Wertkerben (127) der Einstellskala (126) führt. 19. Rollstempel nach Unteransprüchen 7, 13, 14 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Platte (35) eine Zählergrund platte (143) und ein Zählergehäuse (136), die Ziffernräder (137) auf der Achse (140) befestigt sind, die durch ein Zahn rad (141) der Sichtzählerschaltung ange trieben wird. 20.
    Rollstempel nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass die Siehtzäh lerschaltung aus einem auf der Achse (151) befestigten, auf seiner Oberfläche geschlitzten Zahnkettengehäuse (152), durch dessen Schlitz die mit Gabel (159) und Stifte (160) ausgestalteten Zähne (157) der Ketten (155, 156) treten, und aus einem in das Kettengehäuse ragenden, mit einem auf Achse (151) drehbaren Träger (161) verbundenen, mit Schleifrand (162') versehenen und unter Einwirkung der Druckfeder (163) stehenden Einstell exzenter (162) besteht, wobei die Dre- liung der Achse (151) und damit der gan zen Sichtzählerschaltung bei Drehung der Stempelwalze (d')
    durch das auf der glei chen Achse sitzende und an der Drehung teilnehmende Zahnrad (164) mit Gegen zahnrad (165) erfolgt. 21. Rollstempel nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass das Zähler sperrwerk aus einem auf der Platte (143) vorgesehenen Winkelstück (171 mit Achse 172) besteht, auf welcher das Win kelzahnrad (173) im Eingriff mit dem Zahnrad (138) des letzten Ziffernrades (137) sitzt. 22.
    Rollstempel nach Unteranspruch 21, da- dureh gekennzeichnet, dass über dem Win- kelrade (173) mit der Sperrachse (177 ) eine Sperrscheibe (175) mit Sperrskala (175') und über der Sperrscheibe (175) ein Sperrhebelträger (177) auf der Achse (172) angeordnet ist, dessen Sperrhebel (177') sich in die jeweilige Kerbe der Sperrskala (175') einlegt und durch eine Druckfeder (178) darin festgehalten wird. 3.
    Rollstempel nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, dass auf dem Mit telstück (32) mittelst Winkelstürk (187) ein Getriebesperrhebel (186) gelagert ist, der mit einem Hebel (192) verbunden ist, dessen Gabelenden einesteils den Sperr hebel (18F6) und andernteils den An sehlagwinkel (195) umgreifen, wobei sich der durch den Zählersperrhebel (177' angeschlagene Sperrhebel (186) mit sei nem Anschlagwinkel (195) vor den auf einem Ansatz des Gegenzahnrades (165) aufgekeilten Sperrflügel legt, während eine Zugfeder (197) den Sperrhebel (186) aus der Sperrstellung in die Ruhelage zurüekbringt. 24.
    Rollstempel nach Unteranspruch 23, ge kennzeichnet durch einen den gleichblei benden Ablauf der Stempelfeder sichernde Umlaufsperre, die aus einer Gleitschiene (211) mit darin verschiebbarem Gleit schlitten (213) besteht, dessen Zapfen (218) einen Hebel (217) trägt, um w el- Ühen sich eine Spiralfeder (219) legt und in seine durch Stift (220) begrenzte Aus gangsstellung zwingt, wobei auf der Gleitschiene (211) ein Lagerstück (221) mit Zapfen (227) vorgesehen ist, um wel chen ein Hebel (224) mit Ansatz (225) schwingt, der zusammen mit dem Sperr anschlage (217') die Speriazng herbei führt,
    während ein um den Zapfen (216) drehbares La.ufrädclien (215) den Gleit schlitten nach oben schiebt, sobald der Apparat auf die Drueli:fläche aufgesetzt wird. <B>25.</B> Rollstempel nach Unteranspruch 24, ge kennzeichnet durch eine Schaltungasiche- rung, die aus einer am Gleitschlitten (218) angebrachten Sperrklinke (214) be steht, die bei Abrollung der Stempelwalzc (d') über den Rand des Deckels (47) gleitet und nach vollständigem Ablauf der Stempelfläche in die Sperrkerbe (52) eingreift, wobei ein am Mittelstück (32) angeordneter Sperrzahn (246) unter Wir kung der Druckfeder (249) in die Zähne des Gegenzahnrades (165)
    eingreift und dessen Rücklauf verhütet. 26. Rollstempel nach Unteranspruch 25, ge kennzeichnet durch eine Farbvorrichtung für die Stempelwalze (d'), die aus einem am Gehäuse (256) angeordneten, mit Düsen versehenen Farbrolle (258) mit darum gelagerten, ein Farbband tragen den Laufrollen (259) besteht, welche durch unter Zugfederwirkung (269) ste hende Hebel (262) in ihr Lager gedrückt werden, während das Farbgehäuse durch eine an die Haltefeder eingreifende Arre tiernase (257) in seiner Lage festgehalten wird, welch letztere durch einen auf die Blattfeder wirkenden Druckknopf bei Druckwirkung ausgelöst wird. 27.
    Rollstempel nach Unteranspruch 26, da durch gekennzeichnet, dass der Stempel walzenverschluss durch einen um den Zapfen (296) liegenden Doppelwinkel (295) bewirkt wird, dessen Kopf eine Führungsschraube (297) trägt, die durch einen Schlitz des Gehäuses (X) hindurch ragt und einen Ansatz (297') besitzt, der sich in der Verschlussstellung über den ein Schloss oder dergleichen tragenden Verschlusswinkel (15) legt. 28.
    Rollstempel nach Unteranspruch 27, da- idurch gekennzeichnet, dass der Doppel winkel (295) einen Führungsstift (298) trägt, der sieh in einen Schlitz (299') des mit -deni Stützhebel (301) verbundenen Übertragungshebels (299) einlegt, dessen gerader Schenkel beweglich im Verschluss- bogen (302) gelagert ist, dessen Träger wände (302') mittelst Ösen (802") auf den Achsen (49, 80)
    hängen und mit ihrem Bogenstück einen Abschnitt der Stempelwalze umschliessen.
CH101417D 1922-01-27 1922-01-27 Rollstempel mit mindestens einem Zählwerk für Druckzwecke aller Art. CH101417A (de)

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