CH101468A - Laufrad für schnellaufende Wasserturbinen. - Google Patents

Laufrad für schnellaufende Wasserturbinen.

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CH101468A
CH101468A CH101468DA CH101468A CH 101468 A CH101468 A CH 101468A CH 101468D A CH101468D A CH 101468DA CH 101468 A CH101468 A CH 101468A
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CH
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impeller
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water turbines
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Kaplan Prof Dr Ing Victor
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Kaplan Prof Dr Ing Victor
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B3/00Machines or engines of reaction type; Parts or details peculiar thereto
    • F03B3/12Blades; Blade-carrying rotors
    • F03B3/126Rotors for essentially axial flow, e.g. for propeller turbines
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Lauffad    für schnellaufende Wasserturbinen.    Bei den     üblichen    Bauweisen von     schnell-          laufenden        Wasserturbinen        tritt    nicht selten  der Fall auf, dass sich bei gleichbleibendem  Drehmoment keine eindeutig bestimmte Dreh  zahl der Turbine einstellt. So kann beispiels  weise das gleiche Drehmoment unter sonst  gleichen Verhältnissen bei zwei oder mehre  ren voneinander erheblich abweichenden       Laufraddrehzahlen    zustande kommen, je  nachdem dieses Moment durch Belastung oder  Entlastung der Turbine erzielt wurde.

   Diese  in der Praxis zwar oft beobachtete, in der Li  teratur aber nicht aufgeklärte Erscheinung  ist auf labile Strömungszustände in der Tur  bine zurückzuführen, welche dadurch be  wirkt werden, dass die Gestaltung und gegen  seitige Anordnung der Schaufelflächen den  für eine stabile Wasserströmung erforder  lichen     Voraussetzungen    nicht entspricht. Der  artige labile Strömungen rufen jedoch im       praktischen    Betrieb grosse Nachteile hervor,  weil die von der Turbine     betriebene    Arbeits  maschine eine     gleichbleibende    Drehzahl ver  langt.

   Dazu kommen noch     Schwierigkeiten     in der     Regulierung    derartiger Turbinen, so  wie die mit jedem labilen Strömungsvorgang         unvermeidliche    sprunghafte Veränderung des  Wirkungsgrades.  



  Die     vorliegende    Erfindung     bezweckt,.    die  geschilderten Nachteile zu beheben. Zu diesem  Behufe wurde vor allem .die bisher übliche  radiale oder angenähert radiale     Beaufschla-          gong    des Laufrades und deren bei     Schnell-          läufern        übliche        "Laufraderweiterung"    ver  mieden, da beides die Ausbildung labiler  Strömungserscheinungen     begünstigt.     



  Gemäss der     Erfindung    ist wenigstens ein  in der Nähe der     Saugrohrwand        befindlicher     Schnitt einer Stromfläche mit zwei benach  barten     Schaufeln    so beschaffen, dass die von  dem     Eintrittspunkt    der einen Schaufel nor  mal zu den Stromlinien gezogene     Trajektorie     nur die eine     benachbarte    Schaufel und diese  nur innerhalb jenes     Drittels    des ganzen  Schaufelprofils schneidet, welches von dem  Austrittspunkt eben     derselben    aus gemessen  wird.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung durch zwei Ausführungsbeispiele  veranschaulicht.     Fig.    1 zeigt die linke     lauf-          radhälfte    einer Wasserturbine im Aufriss,  wobei die     Schnittlinie    m der Schaufelfläche      mit einer durch den Halbierungspunkt H des  äussersten Schaufelprofils gelegten     Meridian-          eb#-,iie    ungefähr senkrecht auf die Laufrad  welle gerichtet ist.     Fig.    2 zeigt zwei in un  mittelbarer Nähe der     Saugrohrwand    befind  liche Schaufelprofile, welche durch den  Schnitt zweier benachbarter Schaufeln mit  einer Stromfläche z z erhalten wurden.

       Fig.    3  zeigt ein Laufrad, bei welchem die Schnitte  der Schaufelflächen mit     Meridianebeiien     durch den Halbierungspunkt H des äusser  sten     Schaufelprofils        geneigt    zur Laufrad  achse     stehen,    und durch     Fig.    4 sind jene  Schaufelprofile dargestellt, welche durch den       Schnitt    der im Ausführungsbeispiel     Fig.    3  angedeuteten Stromfläche     y        .y    mit zwei Nach  barschaufeln erhalten werden.  



  Zur Erzielung der gewünschten     Schnell-          läufigkeit    darf der mittlere Eintrittswinkel       @.    der relativen     Wasserströmung    nicht gross  :ein. Anderseits darf aber auch das Verhält  nis zwischen     Schaufelprofillänge        (d)    und       Seb.aufelteilung    t weder zu gross, noch zu  klein sein. Ist dasselbe zu gross, dann kön  nen kleine Winkel     =;"    keinen Erfolg bringen,  weil die     W.n.scerreibungsverluste    zu gross  sind. Die gewünschte Schnelläufigkeit wird  daher nicht erreicht.

   Ist das Verhältnis     (d:   <I>t)</I>  zu klein, dann wird die     Schnelläufigkeit     zwar gross, aber es wächst damit auch die  Gefahr des Eintrittes labiler Strömungszu  stände. Sowohl das günstigste Verhältnis von       ),    :     t,    als auch der günstigste Wert von     ;3",     lassen sieh in eine einfache     geometriselie        Be-          zi(-hung    bringen, deren Erfüllung nicht nur  die gewünschte Stabilität der     @Vasserströ-          mung    sichert, sondern auch die Erreichung  entsprechender spezifischer Drehzahlen ge  währleistet.  



  Zieht man, wie aus     Fig.    2 und 4 er  sichtlich, vom Eintrittspunkte E des Schau  felprofils normal zu den Stromlinien s s die       Tra,jektorie        sa        n,    so schneidet dieselbe nur ein       Nrachbarprofil,    und zwar so, dass der Schnitt  punkt P innerhalb jenes Drittels der ganzen  Profillänge     I,    gelegen ist, welches vom     A.us-          trittspunkt    A gemessen wird. Diese Beziehung  soll wenigstens in einer der     Saugrohrwand       benachbarten Stromfläche erfüllt sein.

   Falls  es jedoch die Festigkeit der Schaufel zulässt,  so empfiehlt es sich, die äussern Schaufelteile,  also etwa die von den äussern Schaufelenden  bis zur Stromfläche     z,        z,        (Fig.1)    reichenden  Schaufelflächen, nach der geschilderten Be  ziehung auszugestalten.  



  Die geschilderten Vorteile sind selbst  verständlich nicht von einer bestimmten Zu  führungsrichtung des     Wassers    zum Laufrad  abhängig. Im Ausführungsbeispiel der     Fig.    1  ist, wie aus den eingezeichneten Strom  flächen zu entnehmen, eine Umlenkung des  Wassers vor dem Eintritt in das Laufrad  vorgesehen. Das Ausführungsbeispiel     Fig.    3  zeigt keine derartige Umlenkung. Die     La.uf-          radschaufeln    sind     dortselbst    gegen die Lauf  radwelle geneigt, ohne dass durch diesen Um  stand die im Wesen     achsiale        Beaufschlagung     des Rades gestört wird.

   Auch hier ist durch       Fig.    4 gezeigt, dass die gewünschte geo  metrische Beziehung zwischen dem Winkel       A",    der Teilung t und der Profillänge  eingehalten. ist. Da, jedoch in diesem Aus  führungsbeispiel der mittlere Eintrittswinkel       r3",    kleiner ist als in     Fig.    2, so besitzt auch  ein nach     Fig.    4 ausgebildetes Laufrad eine  grössere     Schnelläufigkeit    und demnach auch  grössere Reibungsverluste.

   Um aber dennoch  den Wirkungsgrad eines solchen Rades zu       verbessern,    wurde der Schnittpunkt P der       Normaltrajektorie        n        n    mit dem Nachbarprofil  mehr gegen den Austrittspunkt A verschoben.       Aus    den gleichen Gründen empfiehlt es sich  auch, von der üblichen äussern und innern       Laufradbegrenzung    abzusehen. die Schaufeln  also nur mit einer entsprechend ausgebilde  ten Nabe H fest oder verstellbar zu ver  binden.  



  'Wie schon der Verlauf der in     Fig.    2 ein  gezeichneten Stromlinien zeigt, stimmt bei  derartigen     Radbeschaufelungen    der Schaufel  eintrittswinkei     fl    keinesfalls mit dem mitt  leren     Eintrittswinkel        rj",    überein. Das gleiche  gilt natürlich auch für die Austrittswinkel     S          bezw.    dm. Dies hat zur Folge, dass die Be  stimmung der Schaufelprofile nach drei  dimensionalen Gesichtspunkten erfolgen muss,      falls eine gute Übereinstimmung der rech  nungsmässig gefundenen Werte mit den prak  tischen Versuchsergebnissen gefordert wird.  



  Ein nach vorliegender Erfindung aus  gebildetes Laufrad kann überall dort Ver  wendung finden, wo     neben    entsprechender  Schnelläufigkeit auf eine von der Drehzahl,  Wassermenge     und        Gefällshöhe    in weiten  Grenzen unabhängige Stabilität der Wasser  strömung Gewicht gelegt wird. Selbstver  ständlich erfüllt aber eine solche     Rad-          beschaufelung    nur bei     Wasserturbinen    die  beabsichtigte Wirkung, weil es sich dort in  der Hauptsache um die Umsetzung von Druck  energie in äussere Arbeitsleistung handelt.

    Bei Kreiselpumpen     oder--gebläsen,    Schiffs  propellern und dergleichen, wo es sich in  der Hauptsache um den. entgegengesetzten  Umsetzungsvorgang handelt, lässt sich     natür-          lieh    diese Wirkung nicht erzielen. Ebenso  bedarf es keiner     besonderen    Begründung, dass  sich die geschilderten Vorteile nur bei gleich  zeitiger Benützung noch anderer Vorrichtun  gen erreichen lassen, die zur Erzielung eines  geordneten Strömungsvorganges in der Tur  bine unter allen Umständen erforderlich sind.

    Dazu gehört die     Beaufschlagung    des Lauf-         rades    durch einen entsprechend ausgebildeten  Leitapparat und die Abführung des Wassers  durch ein Saugrohr, welches im Bedarfsfalle  noch einen entsprechenden     "Saugrohr-Rück-          gewinn"    ermöglicht. Ebenso muss während  des Betriebes das ganze Laufrad von strömen  dem Wasser     erfüllt    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Laufrad für schnellaufende Wasser turbinen mit im wesentlichen achsialer Be- aufschlagung, bei welchem die übliche Lauf raderweiterung vermieden ist, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens ein in der Nähe der Saugrohrwand befindlicher Schnitt einer Stromfläche mit zwei benachbarten Schaufeln so beschaffen ist, dass die von dem Eintritts punkt der einen Schaufel normal zu den Stromlinien gezogene Trajektorie nur die eine benachbarte Schaufel und diese nur innerhalb jenes Drittels des ganzen Schaufelprofils schneidet,
    welches von dem Austrittspunkt eben derselben aus gemessen wird.
CH101468D 1921-12-20 1921-12-20 Laufrad für schnellaufende Wasserturbinen. CH101468A (de)

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