CH101508A - Brenner für flüssigen Brennstoff. - Google Patents

Brenner für flüssigen Brennstoff.

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CH101508A
CH101508A CH101508DA CH101508A CH 101508 A CH101508 A CH 101508A CH 101508D A CH101508D A CH 101508DA CH 101508 A CH101508 A CH 101508A
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Young Rutherford Edward James
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Young Rutherford Edward James
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/10Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space the spraying being induced by a gaseous medium, e.g. water vapour
    • F23D11/18Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space the spraying being induced by a gaseous medium, e.g. water vapour the gaseous medium being water vapour generated at the nozzle

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Description


  Brenner für     Müssigen    Brennstoff.    Die Erfindung bezieht sich auf einen  Brenner für flüssigen Brennstoff, wie z. B.  Petroleum und andere flüssige Kohlenwasser  stoffe. Der Brenner ist besonders für häus  liche Zwecke, beispielsweise für     tragbare     Kochherde und dergleichen, bestimmt und  kann auch in vorhandene     Heizvorrichtungen     eingesetzt werden.  



  Der Brenner gehört der Gattung an, bei  der eine     Zerstäubuiig    des     Brennstoffes        mit-          telst    eines mit Dampf betriebenen     Zerstäa-          bers    bewirkt wird. Gemäss der Erfindung  .besitzt der     Zerstäuber    eine Düse zur Zufuhr  von Brennstoff und ein Ringstück zur Zu  fuhr von Dampf, welch letzteres mit einem  Rohrgebilde in Verbindung steht, in dem der  dem Ringstück zuzuführende Dampf zum  Ansaugen und Zerstäuben von Brennstoff aus  der Düse     erzeugt    wird.  



  Auf der Zeichnung sind     -zwei    Ausfüh  rungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine teilweise geschnittene An  sicht eines Brenners mit senkrechter Flamme,  und         Fig.    2 eine teilweise geschnittene An  sicht eines Brenners mit     wagrechter    Flamme;       Fig.    3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3  der     Fig.    2;       Fig.    4 ist eine     Sonderänsicht    eines Drei  weghahnes des     Brenners    nach     Fig.    2 in  grösserem Massstab.  



  Der Brenner nach     Fig.    1 ist auf einem Be  hälter a aufgebaut, der in zwei Kammern     a1     und     a2    zerlegt ist. Die obere Kammer     a1    wird  durch die Füllschraube     a3    mit Wasser, die  untere durch die Füllschraube     a4    mit Brenn  stoff gefüllt. Eine Handpumpe     b    gestattet,  den freien Raum der Wasserkammer     a1    mit  Druckluft zu füllen.  



  Der     Brennerkörper    c ist in den Behälter a  eingeschraubt und durch einen Kegelsitz a'  abgedichtet. Die     Brennerdüse    d hat eine Ver  längerung     dl,    die bis zum Boden der Brenn  stoffkammer     a2    reicht. Auf ein Gewindestück  der Düse d ist eine das eingangs genannte       Ringstück    bildende Büchse     c'    geschraubt,  die durch eine Stopfbüchse     c3    gegen den     Bren-          nerkörper    c abgedichtet ist. Das obere Ende  der Düse d ist kegelförmig ausgebildet und  tritt in eine Öffnung     c'    der Büchse     c2    ein.

        Die lichte Weite dieser Öffnung ist durch  Drehung der Büchse     c     einstellbar, beispiels  weise mittelst eines Handgriffes     c4,    durch  den die Büchse     c2        um.    einen     '.feil    einer vollen  Drehung gedreht werden kann. Auf die  Büchse     c=    ist eine Mischdüse     c'    aufgesetzt,  durch die der Dampf und der Brennstoff  gründlich gemischt werden, ehe das Gemisch  an der Luft verbrennt.  



  Zwischen der Düse d und der Büchse     e.=     ist ein ringförmiger freier Raum, der durch  radiale Bohrungen mit Dampf gespeist wer  den kann. Rohre     e1    führen den Dampf dem       Brennerkörper    c und diesen radialen Bob  rungen zu. Die Rohre     cl    sind mit einem Ring  -     e=    verbunden, der durch zwei in der Zeichnung       liintereinanderliegendQ    Rohre     e3    mit einem  zweiten Ring     e4    verbunden ist. Von diesem       obern    Ring gehen zwei Rohre e' aus, die in.

    einer zur Ebene der Rohre     e3        senkrechten     Ebene liegen, d.     1i.    in derselben Ebene wie  die Rohre     cl,    und führen zu einem dritten  Ring e', dem durch ein Rohr f mittelst eines  U-förmig gebogenen Anschlusses an zwei       einander    diametral     gegenüberliegenden    Punk  ten Wasser zugeführt wird. Das Rohr f  mündet im     Brennerkörper    c und ist durch einen  Kanal im Sitz     a.'    mit einem Rohr<I>f 1</I> verbun  den.

   Dieses Rohr     kann    durch einen Dreiweg  hahn f\ mit dem Luftraum der Kammer     d     oder mit einem Rohr f 3 in Verbindung ge  setzt werden, das in das Wasser in der Kam  mer     a1    eintaucht.  



  Über dem Brenner ist ein Mantel     e'    an  gebracht, der Luft     ansaugt    und das Rohr  gebilde e gegen das unmittelbare Aufschlagen  der Flamme schützt; auch ist über dem obern  Ring     e4    ein     Flammenausbreiter        e$    angeord  net, der sich nach unten, nach der Mitte des  Rohrgebildes e hin, erstreckt und die Flamme  derart ausbreiten soll, dass sie auch die  Rohrteile desselben sicher bespült.  



  Zum Anlassen des Brenners wird das Rohr  f\ durch den     Dreiweghahn        f2    mit dem Luft  raum der Kammer     a1    in Verbindung gesetzt.  Die Druckluft aus der Kammer     a'    geht dann  durch das Rohr f und das Rohrgebilde e in  den Ringraum     zwischen    der Düse d und der    Büchse     c'.    Diese wird nun durch den Hand  griff     c'    gedreht, bis die Öffnung     cl    frei wird  und die ausströmende Luft den Brennstoff  aus der Kammer     a\    durch die Düse d an  saugt. Der Brennstoff wird dabei zerstäubt,  das zerstäubte Gemisch wird entzündet, und  die Flamme heizt das Rohrgebilde e.  



  Wenn der Brenner angezündet ist, wird  der     Dreiwegliahn        f-    allmählich so verstellt,  dass die Luftzufuhr zum Rohrgebilde c ver  ringert und Wasser in dasselbe geleitet wird.  Der Druck in der Kammer     a1    treibt dann  durch das Rohr f Wasser in das Rohrgebilde,  in dem Dampf erzeugt wird, um das Ansau  gen von Brennstoff durch die Düse und das       Brennen    der Flamme zu unterhalten.

   Sobald  der Brenner vollends in Gang gekommen ist,  wird der     Dreiweghahn        f2    in die Betriebsstel  lung gebracht, in der keine Luft, sondern nur  noch Wasser dem Rohrgebilde e zugeführt  wird, die darin fortlaufend verdampft wird,  wobei der erzeugte Dampf durch den Ring  spalt um den Düsenmund herum austritt, um  den Brennstoff aus demselben anzusaugen  und zu zerstäuben. Die innige     Durch-          m.ischung    der Teile erfolgt in der Mischdüse  c'. Um die Flamme auszulöschen, dreht man  die Büchse     e2    so lange, bis die Öffnung     cl     sich schliesst. Der Dampf in dem Rohrgebilde  geht zurück in die Wasserkammer     a'    und  wird dort niedergeschlagen.

    



  Anstatt Luft zum Anlassen des Brenners  zu verwenden, kann man auch das Rohr  gebilde mit einer Heizvorrichtung kombinie  ren, in der sich Asbest oder dergleichen zum  Aufgiessen von Spiritus. befindet.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.        \3     bis 4 soll die Flamme     wagrecht    vom Brenner  ausgehen.  



  Der     Brennerkopf    c ist hier an einem Hal  ter     g'    angeordnet, der verstellbar an einer  Röhre     g    geführt ist. Die Röhre d ist am Was  serbehälter     a,'        befestigt,    der mit einer Füll  schraube     a'    und einer Luftpumpe b für Hand  betrieb versehen ist und auch ein Manometer  und Sicherheitsventil haben kann. Die Röhre  geht durch die Decke des     Behälters    und  ist am Fuss, vorzugsweise am Boden des Be-      hä     lters,    befestigt, hat aber dort Ausschnitte       g3,    die dem Wasser den Zutritt zum Röhren  innern. freigeben.

   In der Röhre     g    liegt eine  zweite Röhre     i4,    die bis zum Fuss der Röhre  d reicht. Im mittleren Teil hat die Röhre g  im Innern des Behälters     a'    einige Löcher     g4     zum Lufteintritt.  



  Der Halter     g'    ist an der Röhre g senk  recht beweglich geführt, beispielsweise durch  eine geschlitzte Büchse mit Klemmschraube.  Der     Brennerkopf    c sitzt auf einer Seite, ein  Arm     g'    mit dem Brennstoffbehälter     cc'    auf       cler    andern Seite dieser Büchse. Mit dem     Bren-          nerkopf    c ist eine als     Venturiröhre    ausgebil  dete Luftdüse     h3,    ein     Stellhebel        c4    und das  aus gewundenen Rohrzweigen bestehende       P.ohrgebilde    e verbunden.  



  Vom Brennstoffbehälter     a=    führt eine  Leitung<I>d'</I> zur Düse<I>d</I> des     Brennerkopfes    c,  in die ein nachgiebiges Stück, ein Schlauch  oder dergleichen eingefügt sein kann, um der  geringen Bewegung der Düse Rechnung zu  tragen. Die Düse     d    ist, wie vorhin, am Vor  derende eingeschnürt und kegelförmig aus  gebildet; ihr     Mundstück    greift in eine Öff  nung     cl    ein.

   Auf der Düse sitzt der Stellhebel       c4,    der durch Nut und Feder oder dergleichen  mit der Düse     gekuppelt    und an     einer    in ein  Gewinde des     Brennerkopfes    c eingreifenden  Mutter     d"    befestigt ist.     Ilm        Undichtigkeiten     zu vermeiden, ist um die Düse d eine Stopf  büchse gelegt.  



  Die Brennstoffzufuhr zur     Leitung    dl er  folgt durch eine Regelvorrichtung, die, ob  gleich sie auch in der bei Vergasern üblichen  Weise aus einer Schwimmerkammer bestehen  kann, hier eine Schale     a'        aufweist,    in der der  aus dem Behälter     a'    fliessende Brennstoff auf  konstanter Höhe erhalten wird.

   Der Aus  flussstutzen des Behälters     a'    kann mit einem  Ventil mit Feder     a7    versehen sein, das offen  bleibt, solange sich der     Ausflussstutzen    des       Behälters    in der Schale befindet, von der Fe  der aber     selbsttätig    geschlossen wird, wenn  man den Behälter zum Füllen oder Nach  sehen abnimmt. Die Strömung des Brenn  stoffes zur Düse d kann durch ein Nadel  ventil     a$    geregelt werden.

      Der     Brennerkopf    c wird; wie ersichtlich,  durch den geteilten Flansch     h'    der als     Flam-          meuausbreiter    wirkenden     Venturiröhre        h'     ge  halten. An einem weiteren Flansch     h1    der       Venturiröhre        h3    ist eine Platte h angebracht,  die den Rost oder dergleichen abdeckt.

   An der       Venturiröhre        h3    ist eine Verlängerungsplatte       h',    vorzugsweise von     T-förmigem        Querschnitt,     vorgesehen, die das Rohrgebilde e trägt. Die  ses besteht aus zwei schneckenförmig um eine  Kegelfläche herum gewickelten Rohrzweigen,  die durch ein Rohr     e'    mit dem Brenner  kopf c verbunden sind. Dieses Rohr  ist an den Ringraum zwischen der  Düse d und ihrer Büchse angeschlossen. Am  Vorderteil     des    Rohrgebildes befindet sich ein  Wasserrohr f, das unter der Platte     lag    durch  geht und mit einem     Dreiweghahn    i in Ver  bindung steht.

   Die Rohrzweige des Rohr  gebildes e können an Zwischenstellen mit  Querrohren versehen sein.  



  Der     Dreiweghahn    i liegt hier am obern  Ende der Röhre     g    und das Wasserrohr f ist  mit dessen Kanal     i1    verbunden     (Fig.    4). Die  andern Kanäle,     i2    und     i',    des     Dreiweghahnes     stehen mit dem Innenraum der Röhre g und  damit mit dem Luftraum über dem     u'rasser     im Behälter     a',        bezw.    mit dem in der Röhre  liegenden Rohr i°     in    Verbindung.

   Die       Deckplatte        i"    des     Dreiweghahnes   <I>i</I> hat Aus  sparungen     i6,    durch die der Kanal     i'    mit  einem der Kanäle     i2    und     i3    oder mit beiden  verbunden werden kann.  



  Die Zeichnung zeigt den     Dreiweghahn    i  in der     Anlassstellung.    Die Druckluft strömt  aus dem Luftraum des Behälters     d    durch  die Kanäle     i',        i'    zum Rohr<I>f</I> und zum Rohr  gebilde e. Die Saugwirkung auf die Düse d  hat zur Folge, dass Brennstoff einströmt, der  von der Luft zerstäubt wird und an der  Mündung der     Venturiröhre        h3    entzündet wer  den kann.

   Nun     wird    der     Dreiweghahn    i so  eingestellt, dass der Kanal     i3    allmählich in  Wirkung     tritt    und durch die Rohre     i4    und f  dem Rohrgebilde e Wasser zuleitet. Sobald  genügende Wärme erreicht ist, wird der Drei  weghahn i in Betriebsstellung gebracht, in  der die Luftzufuhr durch den Kanal     i2    ab-      gesperrt ist und nur Wasser durch     i4    zum  Rohrgebilde c geht. Die Flamme kann dann  mittelst des Hebels     c4    geregelt werden, der  die Öffnungsweite des Dampfaustrittes an der  Düse d einstellt und dadurch     auch    die Brenn  stoffzufuhr entsprechend regelt.  



  Anstatt das Wasser aus einem beson  deren Behälter zu entnehmen, kann man es  auch jedem     vorhandenen    Wasserleitungsrohr  entnehmen. Die Druckluft zum Anlassen  wird durch eine Pumpe erzeugt; sie kann  auch einem     Drucklsuftvorratsbehälter    entnom  men werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brenner für flüssigen Brennstoff mit Zerstäubung desselben mittelst eines mit Dampf betriebenen Zerstäubers, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zerstäuber eine Düse zur Zufuhr von Brennstoff und ein Ring stück zur Zufuhr von Dampf besitzt, welch letzteres mit einem Rohrgebilde in Verbin dung steht, in dem der dem Ringstück zuzu führende Dampf zum Ansaugen und Zer stäuben von Brennstoff aus der Düse erzeugt wird. UNTERAN SPRUCIIE 1.
    Brenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerstäuberdüse von einer Büchse umgeben ist und diese mit der Düse einen regelbaren Ringraum bildet, der mit dem Rohrgebilde zur Auf nahme des in ihm erzeugten Dampfes kom muniziert und aus dem der Dampf durch einen Ringspalt um den Düsenmund her um in regelbarer Menge zum Ansaugen von Brennstoff durch die Düse heraus strömen kann. z.
    Brenner nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrgebilde aus um die verlän gerte Düsenachse sich erstreckenden, ge wundenen Rohrzweigen besteht., die einer seits mit einer Wasserzufuhrleitung, an derseits mit dem ringförmigen, die Düse umgebenden Dampfaustrittsraum in Ver bindung stehen, um diesen mit Dampf zu speisen. 3. Brenner nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Rohrgebilde mit einem Fla.mmenausbreiter zur Sicherung der Bespülung der Rohrteile seitens der Flamme kombiniert ist. 4.
    Brenner nach Patentanspruch und Unfer- ansprüchen 1 bis 3, wie beschrieben und in Fig. 1 dargestellt ist. 5. Brenner nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, wie beschrieben und in Fig. 2 bis 4 dargestellt ist.
CH101508D 1922-10-05 1922-10-05 Brenner für flüssigen Brennstoff. CH101508A (de)

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