CH101564A - Hakenverschluss. - Google Patents

Hakenverschluss.

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Publication number
CH101564A
CH101564A CH101564DA CH101564A CH 101564 A CH101564 A CH 101564A CH 101564D A CH101564D A CH 101564DA CH 101564 A CH101564 A CH 101564A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hook
rotatable
spring force
hook fastener
closed position
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Ignaz Dr Fritsch
Original Assignee
Ignaz Dr Fritsch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of CH101564A publication Critical patent/CH101564A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C19/00Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
    • E05C19/10Hook fastenings; Fastenings in which a link engages a fixed hook-like member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description


      Hakenverschluss.       Die beispielsweise zum Verschluss von  Schatullen, Kästchen, Kisten und Gehäusen  verschiedener Art gebräuchlichen Haken  haben den Nachteil, dass sie leicht von selbst  aufgehen.  



  Verschlüsse, die diesen Nachteil vermei  den, sind bisher nur mit kompliziertem Me  chanismus oder mit     unstarrer    Kupplung und  nur für     engbegrenzte    Anwendungsgebiete  ausgeführt worden.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die  Herstellung eines einfachen, billigen, haken  artigen Verschlusses, beispielsweise für Ge  häuse und Behältnisse aller Art, der auch zur  Kupplung anderer Gegenstände verwendbar  und gegen     unbeabsichtigtes    Aufgehen ge  sichert ist.  



  Die Erfindung betrifft eine verbesserte       Bauart    und Wirkungsweise der beiden zur  Kupplung dienenden Organe und besteht aus  einem unbeweglichen Teil, z.     B.    in Form einer  Öse, eines Kopfbolzens oder dergleichen, und  einem beweglichen Teil, z. B. in Form eines  geraden oder gebogenen Armes, der an einem  Ende um eine Achse drehbar, am andern    Ende zur Kupplung mit dem festen Teil ent  sprechend eingerichtet ist.  



  Beide Teile sind mit Mitteln versehen, um  in der Schliessstellung eine selbsttätige Ver  ankerung oder Rast zu bewirken. Zu diesem  Zweck ist der bewegliche Teil     mit    einer senk  recht zur Drehungsebene wirkenden Feder  kraft ausgestattet, die während des     Zu-          drehens    gespannt wird. Bei Erreichung der  Schliessstellung schnappt die Feder ein und  bringt die     ineinandergreifenden    Teile der bei  den     Verschlussorgane    in eine Sicherungsstel  lung, die nur durch Überwindung der Feder  kraft wieder lösbar ist.  



  Die Vorrichtung kann in verschiedener  Art konstruiert, die     Federkraft    kann von der  Befestigungswand wegstrebend oder zu dieser  gerichtet sein und die Verankerung     kann     durch verschiedene Mittel erreicht werden.  



  In den Zeichnungen sind bevorzugte Aus  führungsformen     beispielsweise    dargestellt,  und zwar zeigen     die          Fig.    1 bis 3 eine Ausführungsform von  vorn, von oben und von der Seite gesehen,  während       Fig.    4 die     VerschluBöse    darstellt, die           Fig.    5 bis 8 entsprechende Ansichten einer  andern Form, die       Fig.    9 bis 11 entsprechende     Ansichten          einer    weiteren Form mit Anwendung einer  besonderen Feder, die       Fig.    12 bis 14 ein anderes Beispiel mit  Details in     Fig.    15 und 16,

   die       Fig.    17 bis 20 verschiedene Ansichten       einer         < ähnlichen    Konstruktion, die       Fig.    21, 22 und 23 verschiedene Ausfüh  rungsformen kleiner Hakenverschlüsse, die  erste in     Seitenansicht,    die andern in Vorder  ansicht, die       Fig.    24 bis 2 5 zeigen in     Vorder-    und Sei.

    tenansicht, und die       Fig.    26 und 27 in Vorderansicht und       Draufsicht    zwei weitere Ausführungsformen;       Die        Fig.    28 und 29 sind     Vorder-    und Sei  tenansicht eines Beispiels mit umgekehrt wir  hender Federung zum     Schutz    gegen Druck  und Stoss.  



  In den Figuren bezeichnet die Ziffer 1  die Achse, 2 den Arm und 3 das Hakenende.  Im ersten Beispiel     (Fig.    1 bis 4) ist das       1-Iakenende    3 schräg zur Grundfläche     abge-          hogen    und mit einer     Ausnehmung    6 ver  sehen, in welche die Stufe 5 der Öse 4 passt.  Beim Zudrehen gleitet das schräge Haken.

    ende 3 an der Stirnseite der Stufe 5, wodurch  der Haken immer mehr gegen die Befesti  gungswand abgedrängt     wird.    Die derart er  zielte Federspannung wird bei erreichter       Sehlussstellung    plötzlich ausgelöst, der     Haken     schnappt ein, wobei die     Ausnehmung    6 die  Stufe 5     umgreift    und somit eine     Querver-          riegelung    bildet, die nur durch einen. der  Federkraft entgegengesetzten Druck zu lösen,  in jeder andern Richtung aber     starr    und  widerstandsfähig ist.  



  Die     Ausführungsform    nach den     Fig.    5 bis  8 zeigt     einen    Verschluss, bei welchem die  schräge Anlauffläche durch den     umgebogenen     Rand des Hakenendes 3 gebildet wird, dessen  Abschnitt sieh in der Schliessstellung an der  Seitenfläche der Öse 4 verankert.  



  Das Hakenende 3 kann auch kegelförmig  und die Öse 4 ringförmig gestaltet sein, wie  aus den     Fig.    9 bis 11 ersichtlich ist, die zu-    gleich ein Beispiel für die Anwendung eines  starren Hakens mit einer federnden Beigabe  darstellen. Hier erscheint die     Federun7     durch eine     Blattfeder    8 bewirkt, die an der  Scheibe 7     abgestützt    und an     dein    Arm 2 mit  en Klauen 9 angeschlossen ist;.<B>Es</B> können       aber    auch.

   Federn     anderer    Art verwendet wer  den, oder der Haken selbst durch     Teilver-          schwächung        usw.        gefedert    sein.  



  Bei der Bauart nach     Fig.    12 bis 14 tritt  an die Stelle     der    Öse ein Kopfbolzen 11, des  sen     Schaftumfang    1.3 in     den    zentralen Aus  schnitt 12 des Hakenendes passt.

   Der Bolzen  schaft ist mit einer Abstufung 10     versehen.,     in die beim Zudrehen das Hakenende eintritt  und mit der schrägen Anlauffläche an der  Stufenwand     zwischen    10 und 13 gleitet und  die Feder spannt, bis sie die     Anlehnung    ver  liert, worauf sich die Teile 1.2 und 13     incin-          anderfiigeri.    An Stelle     des    Bolzens     Fi(,.    15  kann auch eine gewöhnliche Schraube ver  wendet werden,     auf    deren Schaft eine stufen  förmige Hülse, wie in     Fig.    1.6,     aufgi,s-hoben     ist.

   Die mit 16, 17 und 18 bezeichneten Teile  der     Fig.    12 und 14 dienen zur Begrenzung  der     Bewegungsbahn    des Hakens (beim Zu  rückdrehen).  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    17  bis 20 wird auch ein     Kopfbolzen        verwendet,     der Haken ist aber mit einer Vertiefung 15  versehen, in die der Rand des     Bolzerrkopfes     14 passt und sieh in der Schliessstellung ein  fügt. Auch hier kann eine gewöhnliche       Schraube    mit aufgeschobener Hülse     (Fig.    20)       aerwendet    werden.  



  Die Formen     Fi    g. 21 bis 23 sind für     Ver-          schlüsse    mit geringem Achsenabstand be  stimmt. Um die nötige Federung     zn    errei  chen, ist der Arm entweder     zurückgebogen,     wie in     Fig.    21     (Seitenansicht),    oder ge  schwungen, wie in den     Fig.    22 und 23. Der  Zahn 19 in     Fig.    22 dient nur zur Begrenzung  des Drehungsweges.  



  In dem Beispiel     Fig.    24 und 25 liegt die  Federkraft hauptsächlich in der Zunge 25.  Die Verankerung ist, wie in     Fig.    17, durch  eine Vertiefung im Haken ausgebildet.      Die Form nach     Fig.    26 und 27     enthält     einen Teil der Federkraft und schräge An  lauffläche vereinigt im Hakenende.  



  Die Achse 1 ist verlängert, seitlich abge  bogen und mit dem freien Ende an der Be  festigungswand befestigt, um die     Ii,ück-          dreUung    zu begrenzen.  



  In     den        Fig.    28 und 29 ist die Federkraft  zur Befestigungswand der Vorrichtung ge  richtet. Das Offnen des Verschlusses erfolgt  daher durch Zug an den aufgebogenen Enden  3,     3A    und     Seitwärtsdrehung.    Der Kopfbol  zen 14 ist abgestuft bei 21, 22 und 23.     .Der     Umfang der Stufe 22 passt in den     Zentralaus-          seIinitt    12 und dient zur Verriegelung des       IIa.kens,    dessen Mündung 24 beim Schliessen  und     Offnen    über die Stufe 21     passt    und glei  tet.

   Die aufgebogenen Enden 3 und 20 bilden  die schrägen Anlaufflächen, womit der Ha  ken an der Stufenwand zwischen     2i    und 22  gleitet.  



  Alle dargestellten Formen sind nur Bei  spiele, da das     Prinzip    in verschiedener Ge  stalt ausgebildet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hakenverschluss, bestehend aus einem um eine Achse drehbaren und einem feststehen den Organ, die miteinander zu kuppeln und gegen unbeabsichtigtes Arfgehen zu sichern sind, dadurch gekennzeichnet, dass das dreh bare Organ mit einer senlzrecht zur Drehungs ebene gerichteten Federkraft ausgestattet ist, die während des Zudrehens gespannt wird und sich bei Erreichung der Schliessstellung entspannt, wodurch eine selbsttätige Quer verriegelung und Verankerung der beiden hierzu besonders eingerichteten Organe be wirkt wird, die nur der Federkraft entgegen lösbar ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Hakenverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Federspan nung auf deal zum Verschluss führenden Wege des drehbaren Organes durch eine an dein beweglichen Organ angeordnete schräge Anlauffläche -erfolgt, welche an dem feststehenden Organ gleitet. 2. Hakenverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Zweck der Querverriegelung die beiden Verschluss- organe mit zueinander passenden Er höhungen und Vertiefungen versehen sind, .die sich in der Schliessstellung zusammen-. fügen.
CH101564D 1922-09-02 1922-09-02 Hakenverschluss. CH101564A (de)

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ID=4359980

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CH101564D CH101564A (de) 1922-09-02 1922-09-02 Hakenverschluss.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3286301A (en) * 1964-07-16 1966-11-22 Skolnik Phil Window sash balances
US5267413A (en) * 1992-06-29 1993-12-07 Hubert Sally M Removable window mini bars

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3286301A (en) * 1964-07-16 1966-11-22 Skolnik Phil Window sash balances
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