CH101569A - Verfahren zum Betrieb von Anlagen zum trockenen Kühlen von glühendem Koks. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von Anlagen zum trockenen Kühlen von glühendem Koks.

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CH101569A
CH101569A CH101569DA CH101569A CH 101569 A CH101569 A CH 101569A CH 101569D A CH101569D A CH 101569DA CH 101569 A CH101569 A CH 101569A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00Cooling or quenching coke
    • C10B39/02Dry cooling outside the oven

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description


      Verfahren        zuin    Betrieb     von    Anlagen zum trockenen Kühlen von     glühendem        liolcs.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zum     Betrieb    von Anlagen zum trockenen  Kühlen von glühendem Koks und besteht  darin, dass die zum Abschluss ,der Füllöffnung  und der Entleerungsvorrichtung eines Kühl  behälters     dienenden    Verschlüsse derart be  tätigt werden, dass die Füllöffnung bei     ge-_          öffneter    Entleerungsvorrichtung und umge  kehrt die Entleerungsvorrichtung bei geöff  neter Füllöffnung     geschlossen    gehalten wird,  zum Zweck,

   ein Abstellen eines die Kühl  gase umwälzenden Ventilators     während    der       Füll-    und Entleerungsperiode des Kühlbehäl  ters     überflüssig    zu machen, indem trotz wei  terlaufendem Ventilator ein Ansaugen von  kalter Aussenluft verhindert wird. Das Ver  fahren beruht auf der durch Versuche be  stätigten Erkenntnis, dass in dem     Kühlgas-          kreislauf    keine Störung eintritt, wenn der  selbe nur an einer einzigen Stelle mit der  Atmosphäre in Verbindung gebracht wird,  dass die Druckverhältnisse innerhalb des  Kreislaufes sich in diesem Fall selbsttätig so  regeln, dass frische Luft nicht eintritt und  Kühlgase nicht austreten.

   Die Lage der     Off-          nung    innerhalb des Kreislaufes ist gleich-    gültig; sie kann sowohl vor, wie auch     hinter     dem Ventilator liegen; die entsprechenden  Druckverhältnisse stellen sich selbsttätig ein.  Wird der Kreislauf an mehr als einer ein  zigen     Stelle    gleichzeitig gestört, so tritt     d_i-          gegen    an der einen Stelle ein Entweichen von  Kühlgas auf und an der andern ein An  saugen von frischer Luft, so dass die     'Vä        rme-          austauschvorrichtung    abgekühlt und der Koks  zur ungewollten Verbrennung geführt wird.

         A.n    letzterem Ort muss mit der     Bildung    von  Kohlenoxyd gerechnet werden, Glas an allen  Stellen, an denen die Luft zutreten     kann,          stichflammenartig    verbrennen wird.  



  Bei den bisher bekannten     Kokskühl-          anlagen    war es notwendig, den- Ventilator  während der Füll- und Entleerungsperiode  des Kühlbehälters abzustellen, wenn man sich  nicht zur Verhinderung des Ansaugens von  kalter Luft, sogenannter Schleusen, bedienen  wollte, die einen gasdichten Abschluss des       Behälters    sicherten, oder wenn nicht der       Kühlbehälter    in mehrere Räume unterteilt  wurde, die einzeln abgeschaltet werden konn  ten, wenn sie     entleeert    und neu beschickt  werden sollten. Durch die Erfindung werden      diese Komplikationen ohne die Notwendig  keit, den Ventilator abzustellen, beseitigt.  



  Genügt die Kontrolle des die Anlage be  dienenden Personals zur Verhinderung des  gleichzeitigen     Offenhaltens    der Füll- und  Entleerungsverschlüsse nicht, so kann durch  zwangsläufige Verbindung der letzteren da  für gesorgt werden, dass jeweils nur eine Öff  nung freigemacht werden kann. Dies kann  beispielsweise durch mechanische Verriege  lung der Verschlüsse, oder, wenn diese  durch     Klotoren    betätigt werden, durch Ver  blockung des Treibmittels (Dampf, Elektrizi  tät) geschehen.  



  Auf der Zeichnung ist der     Erfndungs-          gegenstand    in     einem    Ausführungsbeispiel zur  Veranschaulichung gebracht.  



  Die     Füllöffnung    b des     Kokskühlbehäl-          ters    ist durch eine     bewegliche    Haube d und  die     Eni,leerungsöffnung    c durch eine Klappe e  verschliessbar.

   Die Kühlung des Kokses im  Kühlraum a erfolgt mit Hilfe des Ventilators       g,    der die Kühlgase im Kreislauf über die       Wärmeaustauschvorrichtung        f    und von unten  nach oben durch den Koks     hindurehtreibt.     Der Betrieb geht so vor sich, dass die Füll  öffnung b bei geöffneter Entleerungsvorrich  tung c und umgekehrt die     Entleeruiir;svor-          richtung    c bei geöffneter Füllöffnung b ge  schlossen gehalten wird.  



  Zur Verhinderung des gleichzeitigen     öff-          nens    der Klappe e und der Haube d ist zwi  schen beiden eine Verriegelung vorgesehen,  die einen auf dem Zapfen h, gelagerten Dop  pelhebel i besitzt, dessen linkes Ende durch  die über die Rollen     k,    laufende Kette     l    mit  der Haube d in Verbindung steht. An der  Klappe e ist eine Rippe in angebracht. Sind  beide Öffnungen geschlossen, so nimmt der    Hebel i die gestrichelt gezeichnete Stellung  ein.

   Wird     die    Haube d durch     Zielien    der  Kette l gehoben, so stellt sich das rechte  Ende des Hebels     %    vor die Rippe     w.,    wodurch  ein Offnen der Klappe e verhindert wird.       @'4rird    die Klappe e geöffnet, so legt sich der  rechte Arm des Hebels i an die Rippe in an,  wodurch     das    -Anheben der Haube d durch  Ziehen an der Kette l unmöglich wird. Die  Verriegelung kann natürlich auch in     anderer     Weise ausgeführt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Betrieb von Anlagen zum trockenen Kühlen von glühendem Koks, da durch gekennzeichnet, dass die zum Abschluss der Füllöffnung und der Entleerungvorrich- tung eines Kühlbehälters dienenden Ver schlüsse derart betätigt werden, dass die Füll öffnung bei geöffneter Entleerungsvorricli- tung und umgekehrt die Entleerungsvorrich tung bei geöffneter Füllöffnung geschlossen gehalten wird, zum Zweck,
    ein Abstellen eines die Kühlgase umwälzenden Ventilators während. der Füll- und Entleerungsperiode des Kühlbehälters überflüssig zu machen, in dem trol:z weiterlaufendem Ventilator ein An saugen von kalter Aussenluft verhindert wird.
    PATENTANSPRUCH II: Einrichtung. zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Füll- und Entleerungsver schlüsse so gegeneinander verriegelt sind, dass jeweils nur einer der Verschlüsse, nicht aber beide zugleich offen sein können.
CH101569D 1922-07-24 1922-07-24 Verfahren zum Betrieb von Anlagen zum trockenen Kühlen von glühendem Koks. CH101569A (de)

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