CH101627A - Negativmaterial zur Herstellung kontrastreicher Negative im sogenannten Reflexbelichtungsverfahren. - Google Patents

Negativmaterial zur Herstellung kontrastreicher Negative im sogenannten Reflexbelichtungsverfahren.

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CH101627A
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    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/76Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers
    • G03C1/825Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers characterised by antireflection means or visible-light filtering means, e.g. antihalation

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Description


  Negativmaterial zur Herstellung kontrastreicher Negative im sogenannten       Reüegbelichtungsver    fahren.    Die Erfindung bezieht sich auf ein  Negativmaterial zur Erzielung     konstrast-          reicher    Negative im sogenannten     Reflex-          beliehtungsverf        ahren.     



  Es ist bekannt, dass durch Belichten  einer auf ein zu reproduzierendes Original  (Druck, Zeichnung     etc.)    gelegten licht  empfindlichen Schicht     (Chromatgelatine,    Ha  logensilberschicht) von der Rückseite des  Schichtträgers aus ein Negativ durch die  Wirkung des vom Original reflektierten  Lichtes- erzielt werden kann.

   Indessen war  die Erzielung der für graphische und andere  Zwecke erforderlichen     konstrastreichen    Ne  gative bisher mit Schwierigkeiten verbunden,  indem sie bei     Chromatgelatine    eine umständ  liche Behandlung der Kopie durch Farbbäder  und eine verhältnismässig lang     andauernde     Belichtung mit starken Lichtquellen ver  langte, bei     Silberhalogenschichten        ausserdem     zur Erzielung einer genügenden Härte der  Kopie die Verwendung von Gelbfiltern er  forderlich war.

   Die Filter sind namentlich  bei der Reproduktion grosser Formate     un-          _bequein    und zerbrechen leicht, weil sie bei    der Herstellung der Kopien einen starken  Druck auszuhalten     haben.    Ausserdem entste  hen lichtstörende Reflexe im Negativ.  



  Die vorliegende Erfindung beseitigt diese  Übelstände, indem ein Farbfilter mit der  lichtempfindlichen Schicht auf dem     näm-          lichen     zu einem einheitlichen  Gebilde vereinigt wird und die Belichtung  von der Rückseite durch den Schichtträger  hindurch erfolgt.  



  Es sind zwar schon Platten bekannt ge  worden, bei denen in -der Schicht ein Filter  farbstoff enthalten ist, jedoch handelt es sich  dabei um farbenempfindliche (sogenannte       orthochromatis,che),    lichtempfindliche Schich  ten, bei denen dem Filterfarbstoff lediglich  die Aufgabe zufällt, einen Teil der blauen  Strahlen zu absorbieren, um die übermässige  Empfindlichkeit der     Silberhaloidschichten     gegenüber den blauen Lichtstrahlen zu     damp-          fen.    Diese im Handel existierenden     ortho-          chromatischen        Platten    sind für das     Reflex-          belichtungsverfahren    nicht anwendbar,

   da sie  zu sehr empfindlich sind und gerade infolge  ihrer gelben Empfindlichkeit auch mit Vor-           schaltung    eines Gelbfilters flaue, unbrauch  bare Kopien ergeben würden.  



  Bei den ebenfalls mit einem Farbstoff  versehenen sogenannten     lichthoffreien    Plat  ten absorbieren die die     Lichthoffreiheit    be  dingenden     Farbstoffschichten    die     aktinischen     Strahlen     nach    dem Passieren der lichtemp  findlichen Schicht, zum Zwecke, eine zweite  Belichtung durch die reflektierten Strahlen  zu vermeiden.

   Diese     lichthoffreien    Platten  kommen für das     Reflexbelichtungsverfahren     überhaupt nicht in Frage, da. die Belichtung  bei diesem Verfahren von der Rückseite er  folgt; die Lichtstrahlen passieren also zuerst  den Schichtträger und gelangen erst dann in  die lichtempfindliche Schicht, während die       liehthoffreien    Platten mit einer für     aktiniselie     Strahlen undurchlässigen oder mit einer über  haupt lichtundurchlässigen Schicht auf der  Rückseite oder als     Zwischenguss    zwischen  Schichtträger und lichtempfindlicher Schicht  versehen sind, und eine Belichtung von der  Rückseite daher bei denselben unmöglich ist.  



  Bei der     vorliegenden:    Erfindung erfolgt  die     Anordnung    eines Filters zu dem Zweck,  die durch die kurzwelligen blauen und vio  letten Strahlen infolge ihrer seitlichen Ablen  kung und Zerstreuung durch die hoch  disperse     Halogersilbersehicht    bei der Reflex  belichtung verursachten Schleier     durch    die  Verwendung der relativ langwelligen (zum  Beispiel gelben) Strahlen zu vermeiden, in  dem diese letzteren weniger störend auf die       Halogensilberschicht    einwirken und somit  glatt durch diese hindurchgehen können,  ohne seitlich abgelenkt oder zerstreut zu wer  den.  



  Das neue     Negativmaterial    (Platte, Film  oder dergleichen) besteht aus einer licht  empfindlichen Emulsion von     Silberhaloiden,     welche eine steile     Gra.dation    mit guter Deck  kraft bewirkt, wie zum Beispiel Chlor- und  Bromsilber oder Chlor-, Brom- und Jod  silber, und mit welcher ein Filter zur Ab  sorption kurzwelliger Strahlen (zum Beispiel  Gelbfilter) auf dem nämlichen Schicht  träger zu einem einheitlichen Gebilde ver  einigt ist.    Durch die Vereinigung der lichtempfind  lichen Schicht und des Filters auf dem näm  lichen     Schichtträ-er    zu einem einheitlichen  Gebilde wird eine noch steilere Gradation er  reicht, so dass das Negativ eine denkbar hohe  Kontrastwirkung erhält.

   Diese Vereinigung ist       besonders    für die in der graphischen Technik       gebräueliliehen    grossen Formate von prakti  scher Bedeutung.  



  Das zur Absorption kurzwelliger Licht  strahlen dienende Filter kann als besondere  Schicht auf der Rückseite des     Emulsions-          trägers    oder zwischen dem Träger und der  Emulsion aufgegossen oder aber auch der       Emulsion    direkt beigemischt. sein; auch     kön-          nen    mehrere oder alle drei Arten der Kom  bination von Filter und Emulsion mitein  ander vereinigt werden.  



  Nach der während kurzer Zeit (zum Bei  spiel einer Minute) mit einer     sehwaelien     Lichtquelle (zum Beispiel einer elektrischen  Glühbirne von 50 Kerzen) vorgenommenen  Belichtung des mit der     Emulsionsseite    auf  das zu reproduzierende Original gepressten       Bildtriigers    kann das Negativ in     üblicher     Weise und ohne jede Behandlung mit     Farb-          bädern    entwickelt und fixiert werden.  



  Das neue Negativmaterial     unterscheidet     sich von dem im Handel befindlichen durch  die intensive     Gelbf:irbung,    sei es der licht  empfindlichen Schicht selber oder ihrer  Rückseite.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Negativmaterial zur Erzielung kontrast reicher Negative im sogenannten Reflexbe- lichtungsverfahren, bestehend aus einer licht empfindlichen Silberlialoidemulsionssehicht und einem mit derselben und dem Schicht träger zu einem einheitlichen Gebilde ver einigten Filter zur Absorption kurzwelliger Lichtstrahlen. LTNTERANSPRüCHE 1.
    Negativmaterial nach Patentanspruch, bei dem das Filter eil:, L?nterguss auf der Rück seite des Trü (yers angeordnet und mit die sem und der lichtempfindlichen Schicht zu einem einheitlichen Gebilde vereinigt ist. 2. Negativmaterial nach Patentanspruch, bei dem das Filter als Zwischenguss zwischen dem Träger und der Silberhaloidemulsion angeordnet und mit denselben zu einem einheitlichen Gebilde vereinigt ist. 3.
    Negativmaterial nach Patentanspruch, bei bei dem das Filter der Silberhaloidemul- sion beigemischt und mit dieser und dem Träger zu einem einheitlich- en Gebilde vereinigt ist. 4. Negativmaterial nach Patentanspruch, bei dem das Filter sowohl als Unterguss auf der Rückseite des Trägers, wie als Zwi- schenguss zwischen dem Träger und der Silberhaloidemitlsion angeordnet und mit dieser und dem Träger zu einem einheit lichen Gebilde vereinigt ist. 5.
    Negativmaterial nach Patentanspruch, bei dem das Filter sowohl als Unterguss auf der Rückseite des Trägers angeordnet, wie .der Silbürhaloidemulsion beigemischt und mit dieser und dem Träger zu einem ein heitlichen Gebilde vereinigt ist. Negativmaterial nach Patentanspruch, bei dem das Filter sowohl als Zwischenguss zwischen dem Träger -und der Silberhaloid- emulsion angeordnet, wie der Silberhaloid- emulsion beigegeben und mit dieser- und dem Träger zu einem einheitlichen Gebilde vereinigt ist. 7.
    Negativmaterial nach Patentanspruch, bei dem das Filter sowohl als Unterguss auf der Rückseite des Trägers, wie als Zwi- schenguss zwischen dem Träger und der Silberhaloidemulsion angeordnet, wie auch der Emulsion beigemischt und mit dieser und dem Träger zu einem einheitlichen Gebilde verengt ist.
CH101627D 1922-07-16 1922-07-16 Negativmaterial zur Herstellung kontrastreicher Negative im sogenannten Reflexbelichtungsverfahren. CH101627A (de)

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