CH101657A - Vorrichtung zur Verhinderung von Explosionen bei der Azetylen-Sauerstoff-Schweissung unter Vermeidung einer Wasservorlage und daherrührender Anreicherung des getrockneten Azetylens mit Sättigungswasser. - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung von Explosionen bei der Azetylen-Sauerstoff-Schweissung unter Vermeidung einer Wasservorlage und daherrührender Anreicherung des getrockneten Azetylens mit Sättigungswasser.

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CH101657A
CH101657A CH101657DA CH101657A CH 101657 A CH101657 A CH 101657A CH 101657D A CH101657D A CH 101657DA CH 101657 A CH101657 A CH 101657A
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CH
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acetylene
oxygen
water
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water seal
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Kautny Theodor
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Kautny Theodor
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K5/00Gas flame welding
    • B23K5/22Auxiliary equipment, e.g. backings, guides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zur   Verliinderung    von Explosionen bei der   Azetylen-Sanerstoff-Schveissung    unter   Vermeidung einer Wasservorlage und daherr#hrender Aureicherung    des getrockneten Azetylens mit   Sättigungswasser.   



   Die. Erfindung betrifft eine Explosions  sicherung f#r Azetylen-Sauerstoff-Schwei#-    brenner, bei der die   schiiclliche    Einwirkung von in die   Seclweissfla. mme eingeführtem Sät-      ügungswasser des    Azetylens auf das Gefüge der autogenen Schweissung ausgeschlossen ist.



   Dieser doppelte Zweck wird dadurch er  i eicht, dass an    Stelle der jetzt üblichen Wasservorlagen in den Weg des Azetylens in unmittelbarem Anschluss an den Azetylen  zufüllrltngssehlaueh    ein geeignetes   R#ck-      schlagventil eingebaut wird, welches    so eingerichtet ist, dass dessen Rauminhalt mit den Durchgängen des   Ubergangsschlauches    und der Azetylenzuleitung im Schweissbrenner ein zusammenhängendes Gasvolumen bildet, das bei   Rücktritt    von Sauerstoff im   Schweiss-    brenner verdichtet werden muss, wobei   ent-    sprechend dieser Verdichtung ein Stauen innerhalb enger Durchgänge bewirkt wird,

   oder auch der   rüokdrängende    Sauerstoff vor seiner Vermischung mit dem Azetylen ins Freie zu entweichen vermag.



      Der Erfinder hat festgestellt, dass die      Bildung    eines   Enallgasgemisches    eine Funktion der Zeit ist, deren Zeitdauer in engen   Durchgangskan#len gr##er    wird, je geringer der Querschnitt ist. An der   Berührungs-      fl#che    der beiden Gase Bildet   sicle.    ein   Enall-      gnsgemisch,    welches von dem unter höherem Druck stehenden Gase   rückgedrängt wird,    und das noch unvermischte Azetylen, sofern dasselbe durch eine   Rüokschlagsicherung    am Ausströmen verhindert   ist,

   kolbenartig rüek-    treibt und auf den Sauerstoffdruck   kompri-      miert.    Etwa, vorhandene glühende   Russteil-    chen erkalten in der Azetylenatmosphäre,   w#hrend sie im Sauerstoffstrome hoch    ergliihen, wobei die entzündeten   lSörperchen      rasch verbrennen, so da# die Gefahr    einer Explosion in erweiterten Teilen, in denen   sieli    ein Knallgasgemisch zu bilden vermag, ausgeschaltet wird, wenn die Zeit des   Rückstauens      vergrössert wird.   



   Wenn der nutzbare Rauminhalt der   R#ck-       schlagsichetung entsprechend geringer ist als    der Rauminhalt des Azetylensehlauches und der Azetylenzuleitung im Schweissbrenner, dann muss die Bildung eines   Explosionsherdes    an jener Stelle der   Übergangsleitung    er  loschen. an der    ein Gleichgewichtszustand zwisehen dem   Drue.      des r#ckstauenden    Sauerstoffes und des   ruckgestauten Azetylens    besteht.



   Um die für   die Wirkung der Rückschlag-    sieherung   n#tige senkrechte Lage zu sichern,      k.'mn    dieselbe in einen   gusseisernen    Fuss eingebaut und mit demselben zu einem einzigen   Apparate vereinigt werden.   



   Man n kann auch in Verbindung mit einer durch plötzliche   Drucksteigerung bet#tigten       Abblasevorrichtung im Azetylenzuleitungs-    rohre eines Schweissbrenners hinter derselben eine   R#ckschlagsicherung einbauen,    die bei   jedem Rückstauen    des   Gae      sich schlie#@,    während die Abblasevorrichtung durch den   gleichen R#ckstaudruck bet#tigt wird.   



   Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig.   1    eine   schematische    Darstellung des Er  finclungsgedankens. 1    ist eine   Rückschlag-    sicherung. die in die Azetylenzuleitung 7 eingebaut ist. Sie besteht, aus zwei miteinander dicht versehraubten Kammerhälften, deren   Innenra. um    am untern Ende der Eintritts  #ffnung durch    ein Kugelventil abgeschlossen wird. so dass dem durchtretenden Azetylen nur in der Richtung des Gasweges der Durchgang freigegeben wird.

   während bei, dem ge  ringsten      Rückdrucke vom    Brenner aus das   ventail    sich selbsttätig schliesst und dem   Rücktritte    des Gases einen Widerstand innerhalb enger, explosionshindernder Durch  gangskanäle    entgegensetzt, der von dem    Drucke des r#ckdr#ngenden Sauerstoffes    nicht iiberwunden werden kann.



   2 ist eine Schlauchverbindung von engem   Durchgänge, die auf    das Austrittsende der   Rückschlagsicherung l    einerseits und auf die    Azetylendüse des Schweissbrenners anderseits    dicht   aufgesehraubt    ist.



   4 ist die Brennerdüse des Schweissbrenners mit   Schwei#flamme.    5 ist ein   Abblaseventil,    welches an beliebiger Stelle der Azetylen. zuleitung eingebaut werden kann.



   6 ist das   Sauerstoffzuleitungsrohr.   



   Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der   R#ckschlagsicherung 1,    und    Fig. 3 und 4 zeigen    ein   Ausführungs-    beispiel, des   Abblase. ventils an einem Schweiss-    brenner, bei dem der Zweck dieser Erfindung durch eine Kombination von Abblasevorrich   tung und R#ckstauvorrichtung innerhalb des Brenners selbst erreicht wird. Die konstruk- tive Ausf#hrung der einzelnen Organe kann    auch anders gestaltet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Verhinderung von Ex- plosionen bei der Azetylen-Sauerstoff-Sehwei- #ung unter Vermeidung einer Wasservorlage und daherr#hrender Anreicherung des ge- trockneten Azetylens mit S#ttigungswasser, dadurch gekennzeichnet, da# in die Azetylen- zuleitung an Stelle einer Wasservorlage eine sofort bei Beginn des Rückdruekes vom Schwei#brenner aus schlie#ende R#ckschlag- sicherung eingebaut ist. so dass dem Rüel drangen des Sauerstoffes der I\ompressions- widerstand entgegengesetzt wird.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da- durci gekennzeichnet, da# zur Verhütung der Bildung von Enallgasgemischen bei R#cktritt des Sauerstoffes in die Leitung zwischen Mischkammer des Schweissbren- ners und der Rückschlagsicherung diesem Leitungsrohr ein genügend enger Quer- schnitt gegeben wird.
    2. Vorrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass zwischen ihr und dem Misehraum ein Abblaseventil ein geschaltet Ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass die Rückschlag- sicherung In einen Fuss aus Gusseisen oder anderem Material eingebaut ist und mit diesem einen einheitlichen Apparat bildet.
CH101657D 1922-03-09 1922-03-27 Vorrichtung zur Verhinderung von Explosionen bei der Azetylen-Sauerstoff-Schweissung unter Vermeidung einer Wasservorlage und daherrührender Anreicherung des getrockneten Azetylens mit Sättigungswasser. CH101657A (de)

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CH101657D CH101657A (de) 1922-03-09 1922-03-27 Vorrichtung zur Verhinderung von Explosionen bei der Azetylen-Sauerstoff-Schweissung unter Vermeidung einer Wasservorlage und daherrührender Anreicherung des getrockneten Azetylens mit Sättigungswasser.

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