CH101699A - Absorptionsapparat zum Zwecke der Wärmeübertragung. - Google Patents

Absorptionsapparat zum Zwecke der Wärmeübertragung.

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CH101699A
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)

Description


  Absorptionsapparat zum Zwecke der     Warmeübertragung.            Bei    Absorptionsapparaten zum Zwecke der       W-lärmeübertragung    sind für die Absorptions  flüssigkeit zwei Gefässe vorhanden, in deren       eineir    die Flüssigkeit Gas absorbiert, in     derem          onden    n das Gas     a-us    der Flüssigkeit wieder  ausgetrieben wird.

   Dabei     herrselit    zwischen  beiden Gefässen ein     Druckunterseliied.    Um  die Absorptionsflüssigkeit aus dem Gefäss  niederen Druckes in das Gefäss höheren     Druk-          kes    zu fördern, ist bei bekannten     Absorptions-          maschinen    eine Pumpe vorhanden. Diese  Pumpe ist der empfindlichste Teil der     Ma-          soliine;    sie entbehrlich zu machen, ist der  Zweck dieser     EHindung.     



  Die Erfindung besteht darin,     dass    der er  forderliche Druckunterschied zwischen den  beiden Gefässe durch die Höhe der     Flüss#g-          keifissäule    in demjenigen Rohr     aufrechterhal-          fen    wird, welches die Flüssigkeit von dem       C'efäss    niederen Druckes in das räumlich     tie-          k#r    angeordnete Gefäss höheren Druckes leitet.

    In den Zeichnungen sind verschiedene     Aus-          führüngsbeispiele    der Erfindung schematisch  dargestellt, und zwar ist     Fi-.   <B>1</B> eine     Ausfüh-          I   <B>?p</B>         rungsform    im Querschnitt,     Fig.    2 eine zweite  Ausführungsform im Querschnitt, und     Fig.   <B>3</B>  eine dritte Ausführungsform, ebenfalls im  Querschnitt.  



  In     Fig.   <B>1</B> ist der Absorber mit<B>1,</B> der     Ent-          gaser    mit 2 bezeichnet. Beide sind durch ein  Rohr<B>3</B> miteinander verbunden. Ein zweites  Rohr 114, das zum Absorber<B>1</B> hinauf führt,  taucht in die im     Entgaser    2     befindlielie    Flüs  sigkeit ein. Der Absorber<B>1</B> ist von einem  Kühler 4 umgeben mit einem     Einlass   <B>6</B> und       Aus-lass   <B>6</B> für das Kühlmittel.

   Der     Entgaser     2 liegt in einem Heizraum<B>7</B> mit einer     Ein-          Crittsöffnung   <B>8</B> und einer     Austrittsöffnung   <B>9</B>  für das     Ileizmittel.    Neben dem     Entgaser    2  ist der Kondensator<B>13</B> angeordnet. Zwischen  ihnen befindet sieh eine Wand<B>101,</B> die so  hoch ist,     dass    keine Flüssigkeit aus dem einen  in den andern Raum -übertreten kann,     wäli-          rend    die     Gasr,#tume    in Verbindung stehen.

   Der  Kondensator<B>13</B> ist von einer Kühleinrichtung  <B>15</B> umgeben mit einem     Einlass   <B>16</B>     und        Aus-          lass   <B>17</B> für das Kühlmittel. Neben dem Absor  ber<B>1</B> liegt der     VerJampfer   <B>19.</B> Die Wand 102      zwischen beiden verhindert einen     Flüssi--          keitsaustausch,    aber nicht einen Übertritt der  Gase oder Dämpfe. Eine     Verbindungsleitung     <B>18,</B> die in den Verdampfer<B>19</B> mündet, taucht  in die im Kondensator<B>13</B> befindliche Flüssig  keit ein. Der Verdampfer<B>19</B> ist von einem  Gefäss 20 umgeben, das von dem zu kühlenden  Medium durchflossen wird.

   Dieses tritt bei 21  ein und bei     22    aus. Als     Arbeifsflüssigkeif     können irgend welche binären Gemische ver  wendet werden, die<B>je</B> nach den Drücken, mit  denen gearbeitet werden soll, und nach den  Temperaturen, die erzielt werden sollen,     aus-          zuwä,klen    sind. Beispielsweise können     Sch.we-          fc,I"ä,Lire    und Wasser verwendet werden. Im  Absorber<B>1,</B> sowie im     Entgaser    2 befindet sich  dann ein Gemisch von Schwefelsäure     und          MI'asser;    im Kondensator<B>13</B>     und    im Verdamp  fer<B>19</B> befindet sieh reines Wasser.

   Die     Vor-          riehtung    arbeitet folgendermassen:       Infolce    der Erwärmung, welche die ver  dünnte Schwefelsäure im     Entgaser    2 erfährt,  wird Wasserdampf ausgetrieben, der in den  Kondensator<B>13</B> übertritt und hier infolge der       l#,'ühluno*    kondensiert wird. Einige Dampf  blasen werden aber auch im untern Teil des  Rohres 114 entstehen und in diesem Rohre  emporsteigen. Infolgedessen tritt eine, wenn       irLieh    zunächst nur langsame,     Aufwärtsbewe-          (runo,    der Flüssigkeit im Rohre 114 ein.

   Wenn       .I        eD     dabei die, erhitzte Flüssigkeit in die obern       Teiledieses    Rohres gelangt, nimmt ihr     Druch     <B>kn</B>       ab    und infolge dieser     Drueliverminderung     bilden sieh weitere Dampfblasen, die ebenfalls  im Rohr 114 emporsteigen und den     Flüssi,-          keitsauffrieb    unterstützen. Sobald -dabei die  entgaste Schwefelsäure in den     Absorber-1    ge  langt, wird sie durch die     Kühlvorrichtung    4  gekühlt.

   Infolgedessen absorbiert sie den aus  dem     Veräampfer   <B>19</B> kommenden     Iffasser-          dampf    und sinkt     dann,durch,das    Rohr<B>3</B> wie  der in den     Entgaser    hinab. Das im Konden  sator<B>13</B> durch Kondensation des Wasser  dampfes     gebildete'Wasser    steigt im Rohr<B>18</B>  empor, und zwar schon deshalb, weil im Kon  densator<B>13</B> ein höherer Druck herrscht als  im Verdampfer<B>19.</B> Ausserdem aber bilden sich  im obern Teil des Rohres<B>18</B> infolge der         Druckentlaslung    Dampfblasen, die das Auf  steigen der Flüssigkeit noch unterstützen.

   Im  Verdampfer<B>19</B> wird dann das Wasser ver  dampft,     und    der Verbrauch von     Verdamp-          fungswä.rme    dient zur Kühlung des durch       ,das    Gefäss 20 strömenden Mediums. Eine  Pumpe oder irgend welche Drossel- oder Re  gulierventile sind, wie die Darstellung zeigt,       tn     nicht erforderlich.  



  Bei dem beschriebenen Ausführungsbei  spiel nach     Fig.   <B>1</B> gelangen eine Anzahl  Dampfblasen durch das Rohr 114 unmittelbar  in den Absorber<B>1,</B> und werden wieder ab  sorbiert, ohne     dass    sie zur Kälteleistung ir  gendwie beigetragen haben. Es ist nicht etwa  <B>11</B>     tD     unmöglich, dies durch eine geneigte Anord  nung des Heizraumes<B>7</B> und durch Kühlung  des Rohres 114 zu vermeiden. Beispielsweise  könnte man einen Temperaturwechsler     be-          lwunter    Art anordnen, der für einen Wärme  austausch zwischen der vom Absorber kom  menden angereicherten     Lösum,    und der zum  Absorber strömenden -armen     Lösunn-    sorgt.

    Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.   <B>1</B>  dürfen     in-dessen    die im Rohr 114 aufsteigen  den Dampfblasen nicht unterdrückt werden.       chn    sie den Flüssigkeitsumlauf zwischen<B>Ab-</B>  sorber<B>1</B>     und        Entgaser    2 im Gange halten.  



  Gemäss der Ausführungsform nach     Fig.    2  ist die Absorptionsmaschine jedoch weiterhin  so ausgebildet worden,     dass    die gesamten im       Entgaser   <B>29</B> entwickelten Dampfmengen zur  Förderung des Flüssigkeitsumlaufes heran  gezogen werden können, und     dass    trotzdem       he-ine        Dampfmengen    aus dem     Entgaser    unmit  telbar in den Absorber     ueleitet    werden müs  sen.

   Gemäss     Fig.   <B>9,</B> wird nämlich ein beson  derer     Gasabseheideraum    vorgesehen, von dem  aus eine Leitung für das Gas zum Konden  sator und eine Leitung für die Flüssigkeit  zum Absorber führt, und diesem     Abscheide-          raurn    wird     da";

          Gemiseh    aus     Flüssig-keit        und     bereits     akgesehiedenem    Gase durch ein     auf-          stei(,endes    Rohr     zu"eführt.    Der     Gasabseheide-          en   <B>n</B>       raum    kann in beliebiger Höhe     angeurdnet     werden, sicher also so hoch,     dass        derdurch    die  Temperatur des Kondensators bestimmte       Dampfdruch    ausreicht-,

   um die     entgasie    Flüs-           sigkeit    aus dem     Gasabscheideraum    in den  Absorber     hinaufzudlücken,    und zwar selbst       dann,.wenn    beträchtliche Flüssigkeitswider  stände noch zu überwinden sind. In dem     auf-          steigendenRohr,    welches in     denGasabscheide-          raum    führt, bewirken die aufsteigenden Gas  blasen die Aufwärtsbewegung der Flüssig  keit. Ein Ausführungsbeispiel hierfür ist in       Fig.    2 dargestellt.  



  Der Absorber<B>1,</B> der     Entgaser        2"der    Kon  densator<B>13</B> und der Verdampfer<B>19</B> mit ihren  Kühl- und     Heizeinrichtungen    sind im     wesent-          lichendieselben    wie bei     Fig.   <B>1.</B> Der     Entgaser     2 und der Kondensator<B>13</B> sind<B>jedoch</B> durch  Wände<B>111</B> vollkommen voneinander ge  trennt.

   Über dem     Entgaser    liegt der     Gasab-          scheideraum   <B>10.</B> Von ihm führt eine Leitung  12 für das Gas in den Kondensator<B>13.</B> Ein  Rohr 14, das in die im Raum<B>10</B> enthaltene  Flüssigkeit     eintauelit,    führt zum Absorber<B>1.</B>  Die     Kühlvorrichtung    104 des Absorbers be  sitzt eine Erweiterung 44, so     dass    auch der  obere Teil des     Rolires.    14 mit     oekühlt    wird.

    Die Vorrichtung arbeitet folgendermassen:  Das Gemisch aus Wasserdampf und Flüs  sigkeit, das sich im     Entgaser    2 bildet, steigt  durch das Rohr<B>11</B> in den     Gasabsssheideraum     <B>10</B> hinauf,     und    zwar sind es die ausgeschie  denen     Dampfbläsühen,    die in dem     verliältnis-          mässig    engen Rohr<B>11</B> einen kräftigen     Auf,-          trieb    veranlassen.

   Der ausgetriebene     Wasser-          danipf,    der sieh im     Gasabscheiderauin   <B>10</B> über  dem Flüssigkeitsspiegel, ansammelt, strömt  durch das Rohr 12 in den Kondensator<B>13.</B>  Die entgaste Schwefelsäure anderseits steigt       dvreh    das Rohr 14 in den Absorber<B>1</B> empor.       De#        \lasa.bscheideraum   <B>10</B> ist genügend hoch  angeordnet, so     dass    der     Druckunterseliied    in  <B>10</B> und<B>1</B> den Druck der Flüssigkeitssäule  und die Reibung im Rohr 14 sicher überwin  det, obwohl in diesem Rohre keine Gasblasen  mehr auftreten, was durch die Kühlung mit  Hilfe der Kühlwasserleitung 44 erreicht wird.

    Da der durch die Temperatur im     Kondensa-          for   <B>13</B> bedingte Druck auch im     Gäsabscheide-          raum   <B>10</B> herrscht, so ist der Druck im     Ent-          gaser    2 entsprechend seiner tieferen Lage grö  sser als der Druck im Kondensator<B>13.</B> Damit    die Flüssigkeitssäule im     Verbindungsrolir   <B>3</B>  diesem grösseren Druck das Gleichgewicht  hält,     muss    sie entsprechend länger, der Höhen  abstand zwischen Absorber<B>1</B> und     Entgaser    2  also entsprechend grösser sein als bei der     Ab-          sorptionsmas,

  cliine    nach     Fig.   <B>1.</B>  



  Der Flüssigkeitsauftrieb im Rohr<B>11,</B> der  durch die aufsteigenden Blasen des gesamten  ausgetriebenen Wasserdampfes verursacht  wird, ist so erheblich,     dass        derGasabscheide-          raum   <B>10</B> auch oberhalb des     Absorl;ers    ange  ordnet werden kann. Unter Umständen hat  eine derartige Konstruktion besondere Vor  teile, die in dem folgenden Ausführungsbei  spiel erläutert sind.  



  Dieses ist in     Fig.   <B>3</B> dargestellt. Alle Teile  des Apparates, in denen Schwefelsäure und  Wasser     umla.ufen,    bestehen bei der hier dar  gestellten Vorrichtung aus Glas und sind     mit-          eina,nder    verschmolzen, so     dass    keinerlei<B>Ab-</B>  dichtungen erforderlich sind.     Undielitwerden     ist daher ausgeschlossen. Die Erfindung ist  jedoch darauf nicht beschränkt, vielmehr kann  der     Appmat,    namentlich wenn andere binäre  Gemische als Schwefelsäure     unZWasser    ver  wendet werden, auch aus     Metall'oder    sonsti  gen Konstruktionsmaterialien gebaut sein.

    Aus dem     Absorber   <B>30</B> führt ein Rohr<B>31</B> in ein  kugelförmiges Gefäss, in dessen     Innern*    es  nach unten gebogen ist. An das Gefäss 41  schliesst sich der     Entgaser    an. Dieser besteht  ,aus einem schraubenförmig gewundenen     Glas-          rolir    32, das einen     Ilei7,zylinder   <B>33</B> umgibt.  Der     Ileizzylinder    ist aus einem Asbestzylin  der gebildet, in dessen Innern sich     elektrisclie          Widerstandsdrähte    befinden.

   Diesen wird der  Strom durch -die     Zuleitungsdrälite    34 und<B>35</B>       zu.o"eführt.    Das Glasrohr     32    mündet in den       Gasabselieideraum   <B>36,</B> der, wie die     Zeicbnung     zeigt,     hölfer    liegt als der Absorber<B>30.</B> Der       Gasabso,'heideraum   <B>36</B> ist durch ein Rohr<B>37</B>  mit dem Kondensator<B>38</B> verbunden,

       ausser-          dem    durch das Rohr<B>39</B> und die Kapillare 40  mit dem Absorber<B>30.</B> Im Absorber<B>30</B> liegt  eine     Küh.Ischlance    49     und    im Kondensator<B>38</B>  eine     Külilschlange   <B>50.</B> Beide sind durch das  Rohr<B>51</B> miteinander verbunden. Das<B>Kühl-</B>  wasser tritt bei-<B>52</B> ein und bei<B>53</B> aus.      Aus dem Kondensator<B>38</B> führt eine Ka  pillare<B>56</B> in den darunter liegenden Verdamp  fer 54,     in    dessen Innern eine gewundene Rohr  leitung<B>55 -</B> liegt.

   Aus dem Verdampfer 54  führt ein Rohr<B>57</B> in den Absorber<B>30,</B> ausser  dem ist einer der tiefsten Punkte des Ver  dampfers 54 mit dem Absorber<B>30</B> durch eine  Kapillare 43 verbunden.  



  Das kugelförmige Gefäss 41 steht durch       (las    Rohr 47 mit einem     Gaspufferraum    48 in       Verbindun(y.    Dieses ist mit     dem    Rohr<B>Ö7</B> durch  ein Rohrstück 42 verbunden.  



  Das Rohr<B>31</B> ist mit einem Fuss<B>58</B> und  der     Heizzylin,der   <B>33</B> mit einem Fuss<B>59</B> ver  sehen.  



  Die Vorrichtung arbeitet     folgendermasseii:          Aus    dem Absorber<B>30</B> fliesst die mit Wasser       i        ann        --Preicherte        Lösuno,

          ZD        durch        das        Rohr        31        in     das     huigelförmige    Gefäss 41 und -aus diesem  in den     Entgaser        32.    Im     Entgaser    wird die Lö  sung durch den elektrisch geheizten     Heiz-          zylinder   <B>33</B> erhitzt, so     dass    der Wasserdampf       aliscretrieben    wird.

   Sobald ein     Wasserdampf-          ausgeschieden-ist,    steigt es im Rohr  <B>32</B> empor. indem es den     Winflungen    dieses  Rohres folgt"     und-an    dieser aufsteigenden Be  wegung nimmt auch die im     Entgaser        vorhan-          #,   <B>Z, en</B>       deiie    Flüssigkeit teil.

   Bei diesem     Ausfüh-          i        ,tu        l'        gs        bei-        sp        iel        ist        als    <B>0</B>     der        Entgaser        C        32        selbst     als aufsteigendes Rohr ausgebildet, im<B>Ge-</B>  gensatz;

   zu     Fig.    2, wo beide Teile, nämlich  <B>E</B>     ntgaser    2 und Rohr<B>11</B> einzeln ausgebildet  Die Ausbildung, nach     Fig.   <B>3</B> hat den  Vorteil,     dass    jedes     auscreschiedene        Wasser-          dampfbläsehen        soforf    bei seiner     Entstehun(y     n       mit-.    zur     Aufwärfsbewegung    der Flüssigkeit  Ausserdem bietet die     schraubtnartiL)

  "e     Form eine reichliche     -Heizfliqehe    dar     und    gibt       flom    Rohr eine     01        te    Elastizität" was besonders       elu     wichtig ist,- da die wässerige-     Sehwefels"*i ,ure          eineii    nicht unerheblichen     Siede-v-erzuo-,        hat,          szo        dass        die        U,

          nigasung   <B>oft</B> plötzlich     -und    unter       hoftigen    Stössen vor sieh geht,. Die     TAnge    des  Rohres und sein e     ektstische        Beweggliehkeit        fra-          il    überdies     (Iazü    'bei,

       dass    die zu entgasende       Flüssi        gkeit        in        dau-ernder        Bewegung        ist.        Da-          durch    wird der     Siedeverzug        -und          allzu        heftige        -Stösse        treten        nicht        auf.    Trotz-         dam    kann es namentlich bei     Inbetriebnahrne     des Apparates,

   wenn eine Bewegung noch  t2  nicht vorhanden ist, vorkommen,     dass    durch  den ersten, oft sehr heftig erfolgenden Siede  stoss die Flüssigkeit nicht     mir        inden    Raum<B>36</B>       (Yetrieben,    sondern auch in den Absorber     ät)          ziirüel#geworfen    wird. Im allgemeinen stört  eine solche     vorüber-,eliende    Erscheinung, nicht,  besonders wenn sie     nur        züi        Anfangdes    Betrie  bes auftritt.

   Um sie trotzdem zu vermeiden,  ist zwischen dem Rohr<B>31</B>     und        dem        Entgaser     <B>32</B> das     1,:u-,elförmi-e    Gefäss 41 eingeschaltet.  Gasmengen, die etwa, aus dem     Entgaser        3'-)          Zurückgewürfen    werden, können in das Rohr  <B>31</B> nicht eindringen,     da    dieses,     -wie    die Figur  zeigt-, nach unten     geboglen    ist.

   Die     Gasmüngen     steigen vielmehr im Rohr 47 empor und ge  langen in das     Puffergekass    48 und von hier  .durch das Rohr     4-')    und     das    Rohr<B>37</B> in den  Kondensator<B>38.</B>  



       Aus,dem        Gasabseheideraum   <B>36</B>     aelan        gt    die       entgasie    Schwefelsäure durch das Rohr<B>39</B>  und die     Kapillaxe    40 in den Absorber<B>30.</B> Die       Einschaltunc    der Kapillare 40 hat     folgenüpn     Zweck:

   Im     Gasabseheidera-um   <B>36</B> herrscht  während des Betriebes derselbe Druck wie im  Kondensator<B>38.</B> Um den Druckunterschied  gegenüber dem geringeren Druck im Absorber       Z71     <B>30</B> aufrecht zu     erhalfen,        muss    in die Verbin  dungsleitung zwischen     Gasabseheideraum    und  Absorber ein Flüssigkeitswiderstand einge  schaltet sein. Dieser wird durch die     Kapilläre     40     (YAildet.     



  <B>C</B>  Die     Bewegungsder    Flüssigkeit durch diese  Kapillare ist aber nicht allein die Folge des  höheren     G-iisdruel,:es    im Raum<B>36,</B> sondern  auch eine     Foke    des höheren     Flüssigkeifs-          t71   <B>g</B>       standes,        -,der    sieh im     Gasabscheideraum   <B>36</B>  oder im Rohr<B>39</B> im allgemeinen     einstelIL     vorausgesetzt natürlich,     dass        der-    Apparat,     mit     genügend Flüssigkeit gefüllt ist.

   Durch die  doppelte- Druckwirkung wird eine 'besondere       CTleielini,#issio,Izeit    des     Unflaufes    erzielt. Wenn  zum Beispiel aus irgend einem -Grund der       Druch    im Kondensator<B>38</B> und damit auch im       Gasabsehei-Jeralum   <B>36</B>     vorübercehend        sinli:t,     so hält doch der     statiselie        Flüssigkeitsdr-aek         im     Ilohr   <B>39</B> gleichwohl den     Vlüssigkeitszulauf     in den Absorber<B>30</B> aufrecht.  



  Wie     Fig.   <B>3</B> zeigt, bildet das Rohr<B>39</B> zu  sammen     mit    der Kapillare 40 ein     U-Rohr.    Der  Zweck dieses     U-Rohres    ist, es zu verhindern,       dass    Wasserdampf unmittelbar aus dem     Gas--          abscheiderohr   <B>36</B>     inden    Absorber<B>30</B> gelangen  kann, wenn aus irgend einem Grunde nicht  genügend     entgasie    Säure nachströmt.

   Sobald       nämlichder    Raum<B>36</B> infolge irgend welcher  Störungen einmal vollständig von Flüssigkeit  entleert ist und der Flüssigkeitsspiegel auch  im Rohr<B>39</B> genügend weit gesunken ist, hält  der Überdruck der Flüssigkeitssäule, die dann  noch     inder    Kapillare 40 steht, dem Gasdruck  im     Gasabscheideraum   <B>36</B> das Gleichgewicht.       Infolge-,dessen    tritt ein Stillstand der Flüssig  keit ein, und ein Übertritt von Wasserdampf  in den Absorber<B>30</B>     istdalier    unmöglich,  Aus dem     Gasabselleideraum   <B>36</B> gelangt  der ausgetriebene Wasserdampf in den Kon  densator<B>38</B> und wird hier wieder kondensiert.

    Das Kühlwasser, welches durch die Kühl  schlange<B>50</B> strömt und bei<B>53</B> austritt, führt  die     Kondensationsw#Lrme    ab.  



  Das niedergeschlagene Wasser<B>f '</B> liesst aus  dem Kondensator<B>38</B> in den     Verdampfer    54  durch die Kapillare<B>56.</B> Der durch diese Ka  pillare gebildete     Strömungswiderstaud    ist so  gross,     dass    der zwischen dem Kondensator<B>38</B>       uind    dem Verdampfer 54 notwendige Druck  unterschied aufrecht erhalten wird. Das Was  ser wird durch die Kapillare<B>56</B> nicht allein  infolge des höheren Gasdruckes im Konden  sator hindurchgedrückt, sondern auch     Uurcb.     die Schwerkraft, da ja der Kondensator<B>38</B>  höher liegt als der     Verda.mpfer    54. Diese  räumliche Anordnung hat einen besonderen  Vorteil.

   Bei der Anordnung     naeli        Fig.    2 ist  sowohl im Kondensator<B>13,</B> wie auch im Ver  dampfer<B>19</B> ein gewisser Vorrat an Flüssig  keit angenommen, was für die     Gleichmässig-          zz   <B>in</B>       keit    -des Betriebes von Wert ist. In vielen  Fällen ist jedoch der Flüssigkeitsvorrat im  Verdampfer nur von geringem Nutzen.

   Man       muss    nämlich damit rechnen,     dass    geringe  Mengen von     Seliwefelsäure    aus dem     Gas-          Z,          abscheideraum   <B>10</B> mit dem Wasserdampf in    den     Xondensator   <B>13</B>     mit-gerissen    werden.  Durch die     Verdampfung    des Wassers im  Verdampfer<B>19</B> werden diese     Schwefelsäure-          mengen    allmählich. nach. der Oberfläche be  fördert und behindern die weitere     Verdamp-          fung,des    Wassers immer mehr.

   Als Reserve       ist    also der Wasservorrat im Kondensator  wertvoller. Uni ihn aber unter allen -Umstän  den nutzbar machen zu können,     muss    er auch  mit Sicherheit in den Verdampfer befördert  werden, und zwar auch dann,     wenn,der    Druck       ìn    Kondensator vorübergehend einmal     nach-          lässt.    Bei der Einrichtung     nacb.        Fig.    2 würde  bei ungenügendem Druck der Wasservorrat  im Kondensator zurückbleiben, und die Ver  dampfung und damit die weitere     Kä,

          Ite-          bezw.    Wärmeleistung würde unterbrochen  werden. Wenn dagegen, wie bei     Fig.   <B>3,</B> der  Kondensator<B>38</B> oberhalb des Verdampfers  54 angeordnet ist, läuft das im Kondensator  <B>38</B> aufgespeicherte Wasser zufolge seines Ge  wichtes unter allen Umständen allmählich     in-          den    Verdampfer 54 und hält so den Betrieb  auch dann noch eine Weile aufrecht, wenn  infolge irgend welcher Störungen die erforder  liche Druckdifferenz zwischen beiden zeit  weilig nicht vorhanden ist.  



  Die geringen Mengen Schwefelsäure, die  etwa mit in den Kondensator<B>38</B> gelangen,  worden vom Wasser auch, durch die Kapillare  <B>56</B> mitgeführt und gelangen so in den Ver  dampfer 54. Von hier aus können sie durch  die Kapillare 43 in den Absorber<B>30</B> zurück  fliessen.  



  Der Wasserdampf gelangt aus dem Ver  dampfer 54 durch die Leitung<B>57</B> zurück in  den Absorber<B>30,</B> wo er von der entgasten  Schwefelsäure aufgenommen wird und den       Kreisprozess    von neuem beginnt. Die     dab#ii     freiwerdende Wärme wird durch die Kühl  schlange 49 abgeführt.  



  Die Vorrichtung nach     Fig.   <B>3</B> ist     nieht     lediglich     auf.die    Verwendung als     Kälteerzeu-          gungsmaschine    beschränkt, man kann viel  mehr, wie dies auch bei andern Absorptions  maschinen bereits bekannt ist, die bei der       hölleren    Temperatur abgelieferten     W-.*uTmi-,-          mengen    nützlich. verwenden.

   Man schickt           rIann    durch die     Rohrschlainren    49 und<B>50</B>  <I>C</I>  nicht ein Kühlwasser, dessen aufgenommene  Wärme verloren geht, sondern irgend ein     Me-          ZD          dium,    das man erwärmen und weiter verwer  ten will,<B>--.</B> B. zu     Heizungs-,        Reinigungs,          ehemischen    oder andern Zwecken. Die so     züi          iiiitzlicher    Verwendung gewonnene Wärme ist  dann grösser als diejenige, die zur Heizung des  Rohres<B>3-9</B> erforderlich ist.

   Der in     Fig.   <B>3</B>     dar-          #DIUstellte    Apparat wird dadurch zu einem     elelc-          I     frischen Heizapparat, bei     demdie    Energie     der          ab-,elieferten        Wärmeraengen    grösser ist als die       Eneruie    des verbrauchten Stromes.  



  <B>C</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Absorptionsapparat zum Zweche der Wärmeübertrag ng dadurch gekennzeichnet ZDU l#I <B>1</B> dass der erforderliche Druckunterschied zwi- sehen den beiden Gefässen, in deren einem absorbiert, in deren anderem entgast wird, durch die, Höhe der Flüssigkeitssäule in dem jenigen Rohr aufrecht erhalten wird, welches z# die Flüssigkeit von dem Gefäss niederen Druckes in das räumlich tiefer angeordnete Gefäss höheren Druckes leitet.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Absorptionsapparat nach Patentanspruch, dadurelt gekennzeielinet, dass dem Gas- abselleideraum (io), von dem aus eine Leitung (12) das Gas zum Kondensator <B>(13)</B> und eine Leitung (14) die arme Lö- sung zum Absorber<B>(1)</B> führt, ein Ge misch, von Gas und Flüssigkeit durch ein aufsteigendes Rohr<B>(10)</B> zuströmt, das in eine vom Absorber<B>(1)
    </B> herkommende Lei tung<B>(3,</B> 2) eingeschaltet ist. 2. Absorptionsapparat nach Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeiehnet, dass die vom Gasabseheideraum <B>(10)</B> zum Absorber<B>(1)</B> führende Leitung (14) so stark gekühlt wird, dass auch bei Druckverringerung kein Gas mehr abgeschieden wird.
    <B>3.</B> Absorptionsappa.rat nach Unteransprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass :der Gas- abscheideraum <B>(36)</B> und der Absorber <B>(30)</B> derart räumlich zueinander liegen, (lass der Flüssigkeitsspiegel im Gas- abseheideraum <B>(36)</B> ebenso hoch oder höher liegt als !der Flüssigkeitsspiegel im Absorber<B>(30).</B> 4.
    Absorptionsapparat nach Unteranspruch <B>3,</B> dadurch gekeiiiiyeichiiet, dass in vom Gasabseheideraum <B>(36)</B> zum Absor ber<B>(30)</B> führenden Leitun-- ein Strii- mungswiderstand eingeschaltet ist, der in an sich bekannter Weise den erforder lichen Druckunterschied aufrecht erhäll. <B>ä.</B> Absorptionsapparat nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch ein U-Rohr <B>(39,</B> 40) zwischen Gasabscheideraum <B>(36)</B> und Absorber<B>(30)
    .</B> <B>6.</B> Absorptionsapparat nach Patentanspruelf, dadurch gekennzeichnet, dass an die vom Absorber (890) zum Entgaser <B>(32)</B> füh rende Leitung<B>(31)</B> ein Pufferraum<B>(1-1,</B> 47, 48) angeschlossen ist, der Gasblasen, die aus dem Eut-aser <B>(32)</B> etwa zurück treten, abfängt, ehe sie in den Absorber <B>(30)</B> gelangen. <B>7.</B> Absorptionsapparat, nach Unteransprueli <B>6 ,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Puf ferraum (48) mit -dem Kondensator (38) in Verbindung sieht.
    <B>8.</B> Absorptionsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Konden sator<B>(38)</B> mit dem tieferlieuenden Ver dampfer (54) durch eine Kapillare<B>(56)</B> verbunden ist. <B>9.</B> Absorptionsapparat nach Patentansprueli, .dadurch gekennzeichnet, dass der Ver dampfer (54) mit dem Absorber (30) durch zwei Rohrleitungen<B>(57,</B> 43) ver bunden ist.
    <B>0.</B> Absorptionsapparat nach Unteranspruch <B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das züm Gasabseheideraum <B>(36)</B> führende Stei- rohr <B>(32)</B> geheizt wird. <B>1.</B> Absorptionsapparat nach Unferanspruch <B>10,</B> dadurch gekennzeiehnet, dass das Steigrohr<B>(32)</B> sehraubenförmig gewun den ist.
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