Absorptionsapparat zum Zwecke der Warmeübertragung. Bei Absorptionsapparaten zum Zwecke der W-lärmeübertragung sind für die Absorptions flüssigkeit zwei Gefässe vorhanden, in deren eineir die Flüssigkeit Gas absorbiert, in derem onden n das Gas a-us der Flüssigkeit wieder ausgetrieben wird.
Dabei herrselit zwischen beiden Gefässen ein Druckunterseliied. Um die Absorptionsflüssigkeit aus dem Gefäss niederen Druckes in das Gefäss höheren Druk- kes zu fördern, ist bei bekannten Absorptions- maschinen eine Pumpe vorhanden. Diese Pumpe ist der empfindlichste Teil der Ma- soliine; sie entbehrlich zu machen, ist der Zweck dieser EHindung.
Die Erfindung besteht darin, dass der er forderliche Druckunterschied zwischen den beiden Gefässe durch die Höhe der Flüss#g- keifissäule in demjenigen Rohr aufrechterhal- fen wird, welches die Flüssigkeit von dem C'efäss niederen Druckes in das räumlich tie- k#r angeordnete Gefäss höheren Druckes leitet.
In den Zeichnungen sind verschiedene Aus- führüngsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar ist Fi-. <B>1</B> eine Ausfüh- I <B>?p</B> rungsform im Querschnitt, Fig. 2 eine zweite Ausführungsform im Querschnitt, und Fig. <B>3</B> eine dritte Ausführungsform, ebenfalls im Querschnitt.
In Fig. <B>1</B> ist der Absorber mit<B>1,</B> der Ent- gaser mit 2 bezeichnet. Beide sind durch ein Rohr<B>3</B> miteinander verbunden. Ein zweites Rohr 114, das zum Absorber<B>1</B> hinauf führt, taucht in die im Entgaser 2 befindlielie Flüs sigkeit ein. Der Absorber<B>1</B> ist von einem Kühler 4 umgeben mit einem Einlass <B>6</B> und Aus-lass <B>6</B> für das Kühlmittel.
Der Entgaser 2 liegt in einem Heizraum<B>7</B> mit einer Ein- Crittsöffnung <B>8</B> und einer Austrittsöffnung <B>9</B> für das Ileizmittel. Neben dem Entgaser 2 ist der Kondensator<B>13</B> angeordnet. Zwischen ihnen befindet sieh eine Wand<B>101,</B> die so hoch ist, dass keine Flüssigkeit aus dem einen in den andern Raum -übertreten kann, wäli- rend die Gasr,#tume in Verbindung stehen.
Der Kondensator<B>13</B> ist von einer Kühleinrichtung <B>15</B> umgeben mit einem Einlass <B>16</B> und Aus- lass <B>17</B> für das Kühlmittel. Neben dem Absor ber<B>1</B> liegt der VerJampfer <B>19.</B> Die Wand 102 zwischen beiden verhindert einen Flüssi-- keitsaustausch, aber nicht einen Übertritt der Gase oder Dämpfe. Eine Verbindungsleitung <B>18,</B> die in den Verdampfer<B>19</B> mündet, taucht in die im Kondensator<B>13</B> befindliche Flüssig keit ein. Der Verdampfer<B>19</B> ist von einem Gefäss 20 umgeben, das von dem zu kühlenden Medium durchflossen wird.
Dieses tritt bei 21 ein und bei 22 aus. Als Arbeifsflüssigkeif können irgend welche binären Gemische ver wendet werden, die<B>je</B> nach den Drücken, mit denen gearbeitet werden soll, und nach den Temperaturen, die erzielt werden sollen, aus- zuwä,klen sind. Beispielsweise können Sch.we- fc,I"ä,Lire und Wasser verwendet werden. Im Absorber<B>1,</B> sowie im Entgaser 2 befindet sich dann ein Gemisch von Schwefelsäure und MI'asser; im Kondensator<B>13</B> und im Verdamp fer<B>19</B> befindet sieh reines Wasser.
Die Vor- riehtung arbeitet folgendermassen: Infolce der Erwärmung, welche die ver dünnte Schwefelsäure im Entgaser 2 erfährt, wird Wasserdampf ausgetrieben, der in den Kondensator<B>13</B> übertritt und hier infolge der l#,'ühluno* kondensiert wird. Einige Dampf blasen werden aber auch im untern Teil des Rohres 114 entstehen und in diesem Rohre emporsteigen. Infolgedessen tritt eine, wenn irLieh zunächst nur langsame, Aufwärtsbewe- (runo, der Flüssigkeit im Rohre 114 ein.
Wenn .I eD dabei die, erhitzte Flüssigkeit in die obern Teiledieses Rohres gelangt, nimmt ihr Druch <B>kn</B> ab und infolge dieser Drueliverminderung bilden sieh weitere Dampfblasen, die ebenfalls im Rohr 114 emporsteigen und den Flüssi,- keitsauffrieb unterstützen. Sobald -dabei die entgaste Schwefelsäure in den Absorber-1 ge langt, wird sie durch die Kühlvorrichtung 4 gekühlt.
Infolgedessen absorbiert sie den aus dem Veräampfer <B>19</B> kommenden Iffasser- dampf und sinkt dann,durch,das Rohr<B>3</B> wie der in den Entgaser hinab. Das im Konden sator<B>13</B> durch Kondensation des Wasser dampfes gebildete'Wasser steigt im Rohr<B>18</B> empor, und zwar schon deshalb, weil im Kon densator<B>13</B> ein höherer Druck herrscht als im Verdampfer<B>19.</B> Ausserdem aber bilden sich im obern Teil des Rohres<B>18</B> infolge der Druckentlaslung Dampfblasen, die das Auf steigen der Flüssigkeit noch unterstützen.
Im Verdampfer<B>19</B> wird dann das Wasser ver dampft, und der Verbrauch von Verdamp- fungswä.rme dient zur Kühlung des durch ,das Gefäss 20 strömenden Mediums. Eine Pumpe oder irgend welche Drossel- oder Re gulierventile sind, wie die Darstellung zeigt, tn nicht erforderlich.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbei spiel nach Fig. <B>1</B> gelangen eine Anzahl Dampfblasen durch das Rohr 114 unmittelbar in den Absorber<B>1,</B> und werden wieder ab sorbiert, ohne dass sie zur Kälteleistung ir gendwie beigetragen haben. Es ist nicht etwa <B>11</B> tD unmöglich, dies durch eine geneigte Anord nung des Heizraumes<B>7</B> und durch Kühlung des Rohres 114 zu vermeiden. Beispielsweise könnte man einen Temperaturwechsler be- lwunter Art anordnen, der für einen Wärme austausch zwischen der vom Absorber kom menden angereicherten Lösum, und der zum Absorber strömenden -armen Lösunn- sorgt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. <B>1</B> dürfen in-dessen die im Rohr 114 aufsteigen den Dampfblasen nicht unterdrückt werden. chn sie den Flüssigkeitsumlauf zwischen<B>Ab-</B> sorber<B>1</B> und Entgaser 2 im Gange halten.
Gemäss der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die Absorptionsmaschine jedoch weiterhin so ausgebildet worden, dass die gesamten im Entgaser <B>29</B> entwickelten Dampfmengen zur Förderung des Flüssigkeitsumlaufes heran gezogen werden können, und dass trotzdem he-ine Dampfmengen aus dem Entgaser unmit telbar in den Absorber ueleitet werden müs sen.
Gemäss Fig. <B>9,</B> wird nämlich ein beson derer Gasabseheideraum vorgesehen, von dem aus eine Leitung für das Gas zum Konden sator und eine Leitung für die Flüssigkeit zum Absorber führt, und diesem Abscheide- raurn wird da";
Gemiseh aus Flüssig-keit und bereits akgesehiedenem Gase durch ein auf- stei(,endes Rohr zu"eführt. Der Gasabseheide- en <B>n</B> raum kann in beliebiger Höhe angeurdnet werden, sicher also so hoch, dass derdurch die Temperatur des Kondensators bestimmte Dampfdruch ausreicht-,
um die entgasie Flüs- sigkeit aus dem Gasabscheideraum in den Absorber hinaufzudlücken, und zwar selbst dann,.wenn beträchtliche Flüssigkeitswider stände noch zu überwinden sind. In dem auf- steigendenRohr, welches in denGasabscheide- raum führt, bewirken die aufsteigenden Gas blasen die Aufwärtsbewegung der Flüssig keit. Ein Ausführungsbeispiel hierfür ist in Fig. 2 dargestellt.
Der Absorber<B>1,</B> der Entgaser 2"der Kon densator<B>13</B> und der Verdampfer<B>19</B> mit ihren Kühl- und Heizeinrichtungen sind im wesent- lichendieselben wie bei Fig. <B>1.</B> Der Entgaser 2 und der Kondensator<B>13</B> sind<B>jedoch</B> durch Wände<B>111</B> vollkommen voneinander ge trennt.
Über dem Entgaser liegt der Gasab- scheideraum <B>10.</B> Von ihm führt eine Leitung 12 für das Gas in den Kondensator<B>13.</B> Ein Rohr 14, das in die im Raum<B>10</B> enthaltene Flüssigkeit eintauelit, führt zum Absorber<B>1.</B> Die Kühlvorrichtung 104 des Absorbers be sitzt eine Erweiterung 44, so dass auch der obere Teil des Rolires. 14 mit oekühlt wird.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermassen: Das Gemisch aus Wasserdampf und Flüs sigkeit, das sich im Entgaser 2 bildet, steigt durch das Rohr<B>11</B> in den Gasabsssheideraum <B>10</B> hinauf, und zwar sind es die ausgeschie denen Dampfbläsühen, die in dem verliältnis- mässig engen Rohr<B>11</B> einen kräftigen Auf,- trieb veranlassen.
Der ausgetriebene Wasser- danipf, der sieh im Gasabscheiderauin <B>10</B> über dem Flüssigkeitsspiegel, ansammelt, strömt durch das Rohr 12 in den Kondensator<B>13.</B> Die entgaste Schwefelsäure anderseits steigt dvreh das Rohr 14 in den Absorber<B>1</B> empor. De# \lasa.bscheideraum <B>10</B> ist genügend hoch angeordnet, so dass der Druckunterseliied in <B>10</B> und<B>1</B> den Druck der Flüssigkeitssäule und die Reibung im Rohr 14 sicher überwin det, obwohl in diesem Rohre keine Gasblasen mehr auftreten, was durch die Kühlung mit Hilfe der Kühlwasserleitung 44 erreicht wird.
Da der durch die Temperatur im Kondensa- for <B>13</B> bedingte Druck auch im Gäsabscheide- raum <B>10</B> herrscht, so ist der Druck im Ent- gaser 2 entsprechend seiner tieferen Lage grö sser als der Druck im Kondensator<B>13.</B> Damit die Flüssigkeitssäule im Verbindungsrolir <B>3</B> diesem grösseren Druck das Gleichgewicht hält, muss sie entsprechend länger, der Höhen abstand zwischen Absorber<B>1</B> und Entgaser 2 also entsprechend grösser sein als bei der Ab- sorptionsmas,
cliine nach Fig. <B>1.</B>
Der Flüssigkeitsauftrieb im Rohr<B>11,</B> der durch die aufsteigenden Blasen des gesamten ausgetriebenen Wasserdampfes verursacht wird, ist so erheblich, dass derGasabscheide- raum <B>10</B> auch oberhalb des Absorl;ers ange ordnet werden kann. Unter Umständen hat eine derartige Konstruktion besondere Vor teile, die in dem folgenden Ausführungsbei spiel erläutert sind.
Dieses ist in Fig. <B>3</B> dargestellt. Alle Teile des Apparates, in denen Schwefelsäure und Wasser umla.ufen, bestehen bei der hier dar gestellten Vorrichtung aus Glas und sind mit- eina,nder verschmolzen, so dass keinerlei<B>Ab-</B> dichtungen erforderlich sind. Undielitwerden ist daher ausgeschlossen. Die Erfindung ist jedoch darauf nicht beschränkt, vielmehr kann der Appmat, namentlich wenn andere binäre Gemische als Schwefelsäure unZWasser ver wendet werden, auch aus Metall'oder sonsti gen Konstruktionsmaterialien gebaut sein.
Aus dem Absorber <B>30</B> führt ein Rohr<B>31</B> in ein kugelförmiges Gefäss, in dessen Innern* es nach unten gebogen ist. An das Gefäss 41 schliesst sich der Entgaser an. Dieser besteht ,aus einem schraubenförmig gewundenen Glas- rolir 32, das einen Ilei7,zylinder <B>33</B> umgibt. Der Ileizzylinder ist aus einem Asbestzylin der gebildet, in dessen Innern sich elektrisclie Widerstandsdrähte befinden.
Diesen wird der Strom durch -die Zuleitungsdrälite 34 und<B>35</B> zu.o"eführt. Das Glasrohr 32 mündet in den Gasabselieideraum <B>36,</B> der, wie die Zeicbnung zeigt, hölfer liegt als der Absorber<B>30.</B> Der Gasabso,'heideraum <B>36</B> ist durch ein Rohr<B>37</B> mit dem Kondensator<B>38</B> verbunden,
ausser- dem durch das Rohr<B>39</B> und die Kapillare 40 mit dem Absorber<B>30.</B> Im Absorber<B>30</B> liegt eine Küh.Ischlance 49 und im Kondensator<B>38</B> eine Külilschlange <B>50.</B> Beide sind durch das Rohr<B>51</B> miteinander verbunden. Das<B>Kühl-</B> wasser tritt bei-<B>52</B> ein und bei<B>53</B> aus. Aus dem Kondensator<B>38</B> führt eine Ka pillare<B>56</B> in den darunter liegenden Verdamp fer 54, in dessen Innern eine gewundene Rohr leitung<B>55 -</B> liegt.
Aus dem Verdampfer 54 führt ein Rohr<B>57</B> in den Absorber<B>30,</B> ausser dem ist einer der tiefsten Punkte des Ver dampfers 54 mit dem Absorber<B>30</B> durch eine Kapillare 43 verbunden.
Das kugelförmige Gefäss 41 steht durch (las Rohr 47 mit einem Gaspufferraum 48 in Verbindun(y. Dieses ist mit dem Rohr<B>Ö7</B> durch ein Rohrstück 42 verbunden.
Das Rohr<B>31</B> ist mit einem Fuss<B>58</B> und der Heizzylin,der <B>33</B> mit einem Fuss<B>59</B> ver sehen.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermasseii: Aus dem Absorber<B>30</B> fliesst die mit Wasser i ann --Preicherte Lösuno,
ZD durch das Rohr 31 in das huigelförmige Gefäss 41 und -aus diesem in den Entgaser 32. Im Entgaser wird die Lö sung durch den elektrisch geheizten Heiz- zylinder <B>33</B> erhitzt, so dass der Wasserdampf aliscretrieben wird.
Sobald ein Wasserdampf- ausgeschieden-ist, steigt es im Rohr <B>32</B> empor. indem es den Winflungen dieses Rohres folgt" und-an dieser aufsteigenden Be wegung nimmt auch die im Entgaser vorhan- #, <B>Z, en</B> deiie Flüssigkeit teil.
Bei diesem Ausfüh- i ,tu l' gs bei- sp iel ist als <B>0</B> der Entgaser C 32 selbst als aufsteigendes Rohr ausgebildet, im<B>Ge-</B> gensatz;
zu Fig. 2, wo beide Teile, nämlich <B>E</B> ntgaser 2 und Rohr<B>11</B> einzeln ausgebildet Die Ausbildung, nach Fig. <B>3</B> hat den Vorteil, dass jedes auscreschiedene Wasser- dampfbläsehen soforf bei seiner Entstehun(y n mit-. zur Aufwärfsbewegung der Flüssigkeit Ausserdem bietet die schraubtnartiL)
"e Form eine reichliche -Heizfliqehe dar und gibt flom Rohr eine 01 te Elastizität" was besonders elu wichtig ist,- da die wässerige- Sehwefels"*i ,ure eineii nicht unerheblichen Siede-v-erzuo-, hat, szo dass die U,
nigasung <B>oft</B> plötzlich -und unter hoftigen Stössen vor sieh geht,. Die TAnge des Rohres und sein e ektstische Beweggliehkeit fra- il überdies (Iazü 'bei,
dass die zu entgasende Flüssi gkeit in dau-ernder Bewegung ist. Da- durch wird der Siedeverzug -und allzu heftige -Stösse treten nicht auf. Trotz- dam kann es namentlich bei Inbetriebnahrne des Apparates,
wenn eine Bewegung noch t2 nicht vorhanden ist, vorkommen, dass durch den ersten, oft sehr heftig erfolgenden Siede stoss die Flüssigkeit nicht mir inden Raum<B>36</B> (Yetrieben, sondern auch in den Absorber ät) ziirüel#geworfen wird. Im allgemeinen stört eine solche vorüber-,eliende Erscheinung, nicht, besonders wenn sie nur züi Anfangdes Betrie bes auftritt.
Um sie trotzdem zu vermeiden, ist zwischen dem Rohr<B>31</B> und dem Entgaser <B>32</B> das 1,:u-,elförmi-e Gefäss 41 eingeschaltet. Gasmengen, die etwa, aus dem Entgaser 3'-) Zurückgewürfen werden, können in das Rohr <B>31</B> nicht eindringen, da dieses, -wie die Figur zeigt-, nach unten geboglen ist.
Die Gasmüngen steigen vielmehr im Rohr 47 empor und ge langen in das Puffergekass 48 und von hier .durch das Rohr 4-') und das Rohr<B>37</B> in den Kondensator<B>38.</B>
Aus,dem Gasabseheideraum <B>36</B> aelan gt die entgasie Schwefelsäure durch das Rohr<B>39</B> und die Kapillaxe 40 in den Absorber<B>30.</B> Die Einschaltunc der Kapillare 40 hat folgenüpn Zweck:
Im Gasabseheidera-um <B>36</B> herrscht während des Betriebes derselbe Druck wie im Kondensator<B>38.</B> Um den Druckunterschied gegenüber dem geringeren Druck im Absorber Z71 <B>30</B> aufrecht zu erhalfen, muss in die Verbin dungsleitung zwischen Gasabseheideraum und Absorber ein Flüssigkeitswiderstand einge schaltet sein. Dieser wird durch die Kapilläre 40 (YAildet.
<B>C</B> Die Bewegungsder Flüssigkeit durch diese Kapillare ist aber nicht allein die Folge des höheren G-iisdruel,:es im Raum<B>36,</B> sondern auch eine Foke des höheren Flüssigkeifs- t71 <B>g</B> standes, -,der sieh im Gasabscheideraum <B>36</B> oder im Rohr<B>39</B> im allgemeinen einstelIL vorausgesetzt natürlich, dass der- Apparat, mit genügend Flüssigkeit gefüllt ist.
Durch die doppelte- Druckwirkung wird eine 'besondere CTleielini,#issio,Izeit des Unflaufes erzielt. Wenn zum Beispiel aus irgend einem -Grund der Druch im Kondensator<B>38</B> und damit auch im Gasabsehei-Jeralum <B>36</B> vorübercehend sinli:t, so hält doch der statiselie Flüssigkeitsdr-aek im Ilohr <B>39</B> gleichwohl den Vlüssigkeitszulauf in den Absorber<B>30</B> aufrecht.
Wie Fig. <B>3</B> zeigt, bildet das Rohr<B>39</B> zu sammen mit der Kapillare 40 ein U-Rohr. Der Zweck dieses U-Rohres ist, es zu verhindern, dass Wasserdampf unmittelbar aus dem Gas-- abscheiderohr <B>36</B> inden Absorber<B>30</B> gelangen kann, wenn aus irgend einem Grunde nicht genügend entgasie Säure nachströmt.
Sobald nämlichder Raum<B>36</B> infolge irgend welcher Störungen einmal vollständig von Flüssigkeit entleert ist und der Flüssigkeitsspiegel auch im Rohr<B>39</B> genügend weit gesunken ist, hält der Überdruck der Flüssigkeitssäule, die dann noch inder Kapillare 40 steht, dem Gasdruck im Gasabscheideraum <B>36</B> das Gleichgewicht. Infolge-,dessen tritt ein Stillstand der Flüssig keit ein, und ein Übertritt von Wasserdampf in den Absorber<B>30</B> istdalier unmöglich, Aus dem Gasabselleideraum <B>36</B> gelangt der ausgetriebene Wasserdampf in den Kon densator<B>38</B> und wird hier wieder kondensiert.
Das Kühlwasser, welches durch die Kühl schlange<B>50</B> strömt und bei<B>53</B> austritt, führt die Kondensationsw#Lrme ab.
Das niedergeschlagene Wasser<B>f '</B> liesst aus dem Kondensator<B>38</B> in den Verdampfer 54 durch die Kapillare<B>56.</B> Der durch diese Ka pillare gebildete Strömungswiderstaud ist so gross, dass der zwischen dem Kondensator<B>38</B> uind dem Verdampfer 54 notwendige Druck unterschied aufrecht erhalten wird. Das Was ser wird durch die Kapillare<B>56</B> nicht allein infolge des höheren Gasdruckes im Konden sator hindurchgedrückt, sondern auch Uurcb. die Schwerkraft, da ja der Kondensator<B>38</B> höher liegt als der Verda.mpfer 54. Diese räumliche Anordnung hat einen besonderen Vorteil.
Bei der Anordnung naeli Fig. 2 ist sowohl im Kondensator<B>13,</B> wie auch im Ver dampfer<B>19</B> ein gewisser Vorrat an Flüssig keit angenommen, was für die Gleichmässig- zz <B>in</B> keit -des Betriebes von Wert ist. In vielen Fällen ist jedoch der Flüssigkeitsvorrat im Verdampfer nur von geringem Nutzen.
Man muss nämlich damit rechnen, dass geringe Mengen von Seliwefelsäure aus dem Gas- Z, abscheideraum <B>10</B> mit dem Wasserdampf in den Xondensator <B>13</B> mit-gerissen werden. Durch die Verdampfung des Wassers im Verdampfer<B>19</B> werden diese Schwefelsäure- mengen allmählich. nach. der Oberfläche be fördert und behindern die weitere Verdamp- fung,des Wassers immer mehr.
Als Reserve ist also der Wasservorrat im Kondensator wertvoller. Uni ihn aber unter allen -Umstän den nutzbar machen zu können, muss er auch mit Sicherheit in den Verdampfer befördert werden, und zwar auch dann, wenn,der Druck ìn Kondensator vorübergehend einmal nach- lässt. Bei der Einrichtung nacb. Fig. 2 würde bei ungenügendem Druck der Wasservorrat im Kondensator zurückbleiben, und die Ver dampfung und damit die weitere Kä,
Ite- bezw. Wärmeleistung würde unterbrochen werden. Wenn dagegen, wie bei Fig. <B>3,</B> der Kondensator<B>38</B> oberhalb des Verdampfers 54 angeordnet ist, läuft das im Kondensator <B>38</B> aufgespeicherte Wasser zufolge seines Ge wichtes unter allen Umständen allmählich in- den Verdampfer 54 und hält so den Betrieb auch dann noch eine Weile aufrecht, wenn infolge irgend welcher Störungen die erforder liche Druckdifferenz zwischen beiden zeit weilig nicht vorhanden ist.
Die geringen Mengen Schwefelsäure, die etwa mit in den Kondensator<B>38</B> gelangen, worden vom Wasser auch, durch die Kapillare <B>56</B> mitgeführt und gelangen so in den Ver dampfer 54. Von hier aus können sie durch die Kapillare 43 in den Absorber<B>30</B> zurück fliessen.
Der Wasserdampf gelangt aus dem Ver dampfer 54 durch die Leitung<B>57</B> zurück in den Absorber<B>30,</B> wo er von der entgasten Schwefelsäure aufgenommen wird und den Kreisprozess von neuem beginnt. Die dab#ii freiwerdende Wärme wird durch die Kühl schlange 49 abgeführt.
Die Vorrichtung nach Fig. <B>3</B> ist nieht lediglich auf.die Verwendung als Kälteerzeu- gungsmaschine beschränkt, man kann viel mehr, wie dies auch bei andern Absorptions maschinen bereits bekannt ist, die bei der hölleren Temperatur abgelieferten W-.*uTmi-,- mengen nützlich. verwenden.
Man schickt rIann durch die Rohrschlainren 49 und<B>50</B> <I>C</I> nicht ein Kühlwasser, dessen aufgenommene Wärme verloren geht, sondern irgend ein Me- ZD dium, das man erwärmen und weiter verwer ten will,<B>--.</B> B. zu Heizungs-, Reinigungs, ehemischen oder andern Zwecken. Die so züi iiiitzlicher Verwendung gewonnene Wärme ist dann grösser als diejenige, die zur Heizung des Rohres<B>3-9</B> erforderlich ist.
Der in Fig. <B>3</B> dar- #DIUstellte Apparat wird dadurch zu einem elelc- I frischen Heizapparat, bei demdie Energie der ab-,elieferten Wärmeraengen grösser ist als die Eneruie des verbrauchten Stromes.
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