CH101725A - Schaltungsanordnung zur Nachbildung des Wellenwiderstandes von Spulenleitungen mit Ausgleichzwischenverstärkern. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Nachbildung des Wellenwiderstandes von Spulenleitungen mit Ausgleichzwischenverstärkern.

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CH101725A
CH101725A CH101725DA CH101725A CH 101725 A CH101725 A CH 101725A CH 101725D A CH101725D A CH 101725DA CH 101725 A CH101725 A CH 101725A
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CH
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simulating
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description


      Schaltungsanordnung    zur Nachbildung- des Wellenwiderstandes von     Spulenleitungen     e<B>t3</B>  mit     AusgleichzwIschenverstärkern.       Bekanntlich ist die     Unvollkommenbeit    der       Naebbildung    die, Hauptursache für das Pfei  fen der in     Spulenleitungen    nach dem     Diffe-          rential-     und Brückenprinzip eingeschalteten       Verstärkerschaltungen,    Bisher ist man so ver  fahren,

       dass    man die Nachbildung von     Spulen-          leitungen    bis zu einer gewissen Frequenz     evi     unterhalb des Gebietes der Eigenschwingung  <I>wo</I> der     SpuleDleitung    möglichst genau nach  bildete, was durch die bisher     bekanntenNach-          bildungen    möglich war, Lind für die höheren  Frequenzen (oberhalb     wi)    die Verstärkung  und damit die Rückkopplungsgefahr durch  Einschalten von künstlichen     Spulenleitungen     in die     Verstärkerschaltung    beseitigte.

   Dieses  Verfahren bedingt,     dass    für die Sprachüber  tragung nur ein     Frequenzgebiet    bis zu einer  Frequenz unterhalb     derEigenschwingung    der       Spulenleitung    in Frage, kommt. Beispielsweise  bei einer Eigenschwingung von w0<B><I>=</I> 16000</B>  der Fernleitung bis zu der Frequenz<B>11000.</B>  Dieser Nachteil wird durch die vorliegende  Erfindung     verr,.edeii,    bei welcher eine aus-    reichende Übereinstimmung von Fernleitung  und Nachbildung selbst in dem Gebiete ober  halb der Eigenschwingung erreicht wird.  



  Die Erfindung geht von der Überlegung  aus,     dass    bei     Verwendu   <B>*</B>     ng    der bisher bekann  ten Nachbildungen von     Pupinleitungen    eine       Pfeifgefahr    im wesentlichen dadurch bedingt  ist,     dass    die     Scheinwiderstände    der Kunst  leitung mit denen der natürlichen     Pupin-          leitung    für die Frequenzen in dem Gebiete  und oberhalb der Eigenschwingung der Lei  tung nicht übereinstimmen.

   Da die Dämpfung  eines     Spulenfeldes,    das heisst einer Spule mit  Einbegriff der Hälften der Leitungslängen  zwischen der Spule und der vorhergehenden  und nachfolgenden Spule in dem Gebiete und  oberhalb der Eigenschwingung schon erheb  liche Werte besitzt, kann man den oben er  wähnten     Missstand    dadurch beseitigen,     dass     man als Kunstleitung die getreue Nach  bildung des oder der ersten     Spulenfelder    wählt,  die durch eine der üblichen     Scheinwiderstands-          nachbildungen    abgeschlossen ist.

   Die Anzahl      der getreu nachzubildenden     Spulenfelderhängt     von der zu erzielenden Verstärkung ab und  ist so zu wählen,     dass    für das     Frequenzgebiel;     in dein Gebiete und oberhalb der Eigen  schwingung der Scheinwiderstand der Kunst  leitung<B>je</B> nach der zu erzielenden Verstär  kung mehr oder weniger nur durch die ge  treu nachgebildeten     Spulenfelder        bestimnit     ist. Versuche haben     ei-geben,        dass    man bei  den üblichen Verstärkungen mit ein oder  zwei     Spulenfeldernachbildungen    auskommt.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel einer erfindungsgemässen Schaltung  veranschaulicht, entsprechend der nur ein       Spulenfeld    nachgebildet ist. Die Zeichnung  zeigt nur eine Seite der an die     Zwischen-          verstärkerschaltung    angeschlossenen Lei  tungen.  



  F bedeutet die ankommende Fernleitung.  Die Nachbildung des ersten     Spulenfeldes    die  ser Leitung kann in getreuer Weise durch  einen Widerstand R, eine     Induktivität    L und  eine Kapazität<B>C</B> erfolgen. Das     Spulenfeld    ist  geschlossen durch einen Widerstand     Ro    von  der Grössenordnung
EMI0002.0016  
   durch welchen also  der vorbestimmte Wert des Wellenwider  standes annähernd nachgebildet wird.  



  Für den Fall,     dass    der Scheinwiderstand  der getreuen     Spulenfeldernachbildung    durch  die ungenaue, an ihrem Ende angeschlossene       Scheinwiderstandsnachbildung    ungünstig ver  ändert wird,     karin    man eine gute     Überein-          stimmuno-    von     Ferilleitung        und    Kunstleitung  durch kleine Änderungen der     Spulenfeld-          nachbildungseleinente    erzielen.

      <B>V</B>     nter    Umständen kann man bei<I>a</I> a in  die Fernleitung und bei<B><I>b</I></B>     b    in die Kunst  leitung noch<B>je</B> einen     sogenannten    Beruhi  gungskondensator     C,    geeigneter Grösse ein  schalten, um eine weitere Dämpfung der Un  gleichmässigkeiten im Wellenwiderstand zu       ei-zielen.  

Claims (1)

  1. PATENNTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur Nachbildung des Wellenwiderstandes von Spulenleitungen, in die Ausgleichszivischenverstärkerschaltungen eingeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere der letzten Spulenfelder der Leitung unmittelbar vor der Verstärker- schaltung in der Kunstleitung getreu nach gebildet sind und hinter diese Nachbildung eine der üblichen Kunstleitungen zur an nähernden Nachbildung des Wellenwider standes der Spulenleitung geschaltet wird.
    UNTERANSPRüCHE <B>-</B> <B>1.</B> Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet<B>'</B> dass die Nach bildung der Spulenleitung ans einem Wi derstand Ro von der Grössenanordnung des vorbestiminten Wellenwiderstandes besteht und mittelst dieses Widerstandes die Nach bildung des Spulenfeldes geschlossen ist.
    2, Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> gekennzeichnet durch die Quersehaltung <B>je</B> eines Beruhigungs kondensators in dem Anfang der Spulen- leitung und der Nachbildung.
CH101725D 1922-06-15 1922-08-02 Schaltungsanordnung zur Nachbildung des Wellenwiderstandes von Spulenleitungen mit Ausgleichzwischenverstärkern. CH101725A (de)

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