Elektrischer Fliegenfänger.
Die vorliegende Erfinclung betrifft einen elektrischen Fliegenfänger.
In der Zeichnung sind verschiedene Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan- des dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 einen teilweisen senkrechten Schnitt durch die erste Ausf#hrungsform,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 1,
Fig. 3 ein Detail,
Fig. 4 eine zweite Ausführungsfornl in teilweisem senkreehten Sehnitt,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie CD D in Fig. 4,
Fig. 6 eine dritte Ausführungsform in Ansicht,
Fig. 7 einen Querschnitt von Fig. 6,
Fig. 8 eine vierte Ausführungsform ;
Fig. 9, 10 und 11 zeigen eine fünfte Ausführungsform in teilweisem senkrechten Schnitt; in Ansicht und im Querschnitt ;
Fig. 12 zeigt eine Abänderung der letzten Ausführungsform.
Bei der in Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Ausführungsform sind auf einer aus Isolier- material hergestellten Stange 1, die in einer Rosette 2 befestigt ist und ein zweifaches Gewinde aufweist, zwei Drähte 3 und 4 schrau benlinienförmig. fgewickelt und am obern Ende der Stang. durch Sehrauben 7 mit den Leitungsdrähten 5 und 6 und am untern Ende mit zwei Ringen 8 und 9 verbunden ; die letzteren sind durch eine Isoliermasse 10 voneinander getr ; nnt. Die Entfernung der Drähte ist so gewählt, dass die Fliegen stets zwei Drähte verschiedener Polarität berühren müssen.
Ai, dem untern Teil der Stange ist eine Muffe 11 aufgeschraubt, welche einen mit ; Speichen 12 versehenen Ring 13 tr#gt, der mit Schrauben 14 versehen ist, welche einen Trichter 15 halten.
Unter dem Trichter ist ein Behälter 16 mit einer die Fliegen anziehenden Fliissigkeit angeordnet, welcher durch Blattfedern 1. 7 festgehalten wird. Sobald eine Fliege, durch den Geruch der Fl#ssigkeit angezogen, sich auf die Stange 1 niederlässt, wo sie unbedingt die beiden Dr#hte 3 und 4 berühren muss, so wird sie sofort von dem Strom getötet, oder auf alle Fälle betäubt und f#llt dann in den Beh#lter 16.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform bestehen die Leiter aus zwei Metallgittern 18,19, die so weit voneinander entfernt sind, daB die durch eine innerhalb derselben vorhandene Lockflüssigkeit ange- zogenenFliegengezwungen werden, beide Leiter zu berühren. Die Gitter sind an zwei Platten 20, 21 befestigt, welche durch eine Hülse 22 miteinander verbunden sind, an der eine Fassung 23 für eine elektrische Lamp 24 angebracht ist, die zum Anziehen der Insekten und gleiehzeitig als Nachtlampe dient.
Innerhalb der Gitter ist auBerdem ein Drahtkorb 25 angeordnet, der irgend ein Lockfutter f#r die Fliegen enthält. Der Drahtkorb kann durch eine Stange 26 an ein Kreuz 27 angebraeht sein, welches durch Schrauben 28 an dem Trichter 29 befestigt ist. Die Schrauben dienen gleichzeitig dazu, rien Flüssigkeitsbehälter 30 zu befestigen.
Diese Ausführungsform kann sowohl mit Lampe und Drahtkorb, oder nur mit der Lampe bezw. nur mit dem Drahtkorb hergestellt werden.
Die Gitter 18,19, die durch Isolatoren 31 @ getrennt sind, können dureh Iso latoren 32 an dem Trichter befestigt werden.
Bei der in Fig. 6 und 7 dargestellten Aus f#brungsfom sind senkrechte oder wagrechte Stangen oderDrähte 33,34 vorgesehen, die als Leiter für den Strom dienen. Die Entfernung zwischen diesen Stangen ist so gewählt, da# die Fliegen, welche durch eine Lockfliissig keit angezogen werden, stets zwei Dr#hte berühren müssen. Die Drähte 33 sind mit der einen Leitung und die Drähte 34 mit der andern Leitung verbunden. Der Zwischenraum zwischen den Drähten ist so gew#hlt, dass die Fliegen gezwungen sind, beide Dr#hte zu berühren.
Die in Fig. 8 dargestellte Ausführungsform besteht aus einem aus Isoliermaterial hergestellten Körper 35 von beliebiger Form, welcher mit Leitern 36 f#r den Strom versehen ist, die derart angeordnet sind, da# die durch eine Lockflüssigkeit angezogenen Fliegen stets zwei Elektroden berühren m#ssen.
Der Isolierkörper ist zweckmässig mit einem A. nsatz versehen, welcher zur Befestigung in einer Lampenfassung dient. Die Leiter 36 können durch Stifte, Dr#hte, Gitter oder dergleichen dargestellt sein. Die Lockflüssigkeit kann auf dem Körper 35 aufgetragen werden.
Der in Fig. 9 bis 12 dargestellte elektrische Fliegenfänger besteht aus einem aus Isoliermaterial bestehenden Hohlkörper 38, auf dem zwei Drähte 3 und 4 spiralförmig aufgewickelt sind. Dieser Hohlkörper ist mit einer beliebigen Anzahl Offnungen versehen, durch die das Licht einer im Innern des Hohlkörpers angeordneten elektrischen Lampe 39 hindurchscheint. Am obern Ende ist der Hohlkörper mit einem Kragen versehen, welcher in einer Glühlampenfassung eingesetzt werden kans. Derselbe kann sowohl f#r Swanfassungen, als f#r jedes andere System ausgebildet sein.
Der Hohlkörper ist von einem Geh#use 40 umschlossen, welches mit einer beliebigen Anzahl Offnungen versehen ist, durch die die Insekten leicht hindurchfliegen können.
Die GröBe dieser Öffnungen ist derart gewählt, dass Personen ohne besondere Absicht die Drähte 3 und 4 nicht berühren, wenn sie das Gehäuse anfassen.
Um die Insekten anzulocken, sind die Drähte 3 und 4 umsponnen und mit einer Lockflüssigkeit getrankt, welche den Strom leitet.
Bei der in Fig. 12 dargestelltenAusfüh- rungsform ist ein Aussehalter 42 f#r die Lampe vorgesehen, wodurch die Möglichkeit gegeben wird, den Fliegenfänger am Tage zum Töten von Fliegen zu benutzen, indem diese durch die Lockfl#ssigkeit angezogen werden, wobei die Lampe ausgeschaltet ist. wodurch der Stromverbrauch auf ein Minimum herabgesetzt wird. Des Abends und des Nachts wird die Lampe eingeschaltet, um In sekten, die durch Lichtstrahlen angezogen werden, anzulocken.
Die Einzelheiten des Fliegenfängers k#n- ren verschiedentlich abgeändert werden, beispielsweise können die Drahte 3, 4, 33, 34 von beliebigem Querschnitt sein, der Trichter kann mit dem Flüssigkeitsbehälter aus einem St#ck bestehen. Man kann ferner die Rosette :mit Lampen versehen.
Electric flycatcher.
The present invention relates to an electric flycatcher.
In the drawing, various exemplary embodiments of the subject matter of the invention are shown, namely:
1 shows a partial vertical section through the first embodiment,
Fig. 2 is a section along the line A-B in Fig. 1,
3 shows a detail,
4 shows a second embodiment in a partially vertical section,
5 shows a section along the line CD D in FIG. 4,
6 shows a third embodiment in view,
Fig. 7 shows a cross section of Fig. 6,
8 shows a fourth embodiment;
Figures 9, 10 and 11 show a fifth embodiment in partial vertical section; in view and in cross section;
Fig. 12 shows a modification of the last embodiment.
In the embodiment shown in FIGS. 1, 2 and 3, two wires 3 and 4 are helically benlinien on a rod 1 made of insulating material, which is fastened in a rosette 2 and has a double thread. wrapped and at the top of the rod. connected by visual screws 7 to the lead wires 5 and 6 and at the lower end to two rings 8 and 9; the latter are separated from one another by an insulating compound 10; nnt. The distance between the wires is chosen so that the flies always have to touch two wires of different polarity.
Ai, the lower part of the rod a sleeve 11 is screwed, which one with; Ring 13 provided with spokes 12 and provided with screws 14 which hold a funnel 15.
A container 16 with a liquid which attracts the flies is arranged under the funnel and is held in place by leaf springs 1.7. As soon as a fly, attracted by the smell of the liquid, settles on the pole 1, where it must absolutely touch the two wires 3 and 4, it is immediately killed by the current, or in any case stunned and f #ll then in the container 16.
In the embodiment shown in FIGS. 4 and 5, the conductors consist of two metal grids 18, 19, which are so far apart that the flies attracted by an attractant fluid present within them are forced to touch both conductors. The grids are attached to two plates 20, 21 which are connected to one another by a sleeve 22, to which a socket 23 for an electric lamp 24 is attached, which serves to attract the insects and at the same time as a night lamp.
A wire basket 25 containing some kind of bait for the flies is also arranged within the grids. The wire basket can be attached by a rod 26 to a cross 27 which is fastened to the funnel 29 by screws 28. The screws also serve to fasten the liquid container 30.
This embodiment can bezw both with lamp and wire basket, or only with the lamp. can only be made with the wire basket.
The grids 18, 19, which are separated by isolators 31 @, can be attached to the funnel by isolators 32.
In the embodiment shown in FIGS. 6 and 7, vertical or horizontal rods or wires 33, 34 are provided which serve as conductors for the current. The distance between these rods is chosen so that the flies which are attracted by a lure always have to touch two wires. The wires 33 are connected to one line and the wires 34 to the other line. The space between the wires is chosen so that the flies are forced to touch both wires.
The embodiment shown in Fig. 8 consists of a body 35 made of insulating material of any shape, which is provided with conductors 36 for the current, which are arranged in such a way that # the flies attracted by a lure always touch two electrodes # sweet.
The insulating body is expediently provided with an attachment which is used for fastening in a lamp socket. The conductors 36 can be represented by pins, wires, grids, or the like. The attractant liquid can be applied to the body 35.
The electric flycatcher shown in FIGS. 9 to 12 consists of a hollow body 38 made of insulating material on which two wires 3 and 4 are spirally wound. This hollow body is provided with any number of openings through which the light of an electric lamp 39 arranged in the interior of the hollow body shines. At the upper end of the hollow body is provided with a collar which can be used in a light bulb socket. The same can be designed for Swan mounts as for any other system.
The hollow body is enclosed by a housing 40 which is provided with any number of openings through which the insects can easily fly.
The size of these openings is chosen so that people without any particular intention do not touch the wires 3 and 4 when they touch the housing.
In order to attract the insects, the wires 3 and 4 are braided and soaked with an attractant liquid, which conducts the current.
In the embodiment shown in FIG. 12, a look-out holder 42 is provided for the lamp, which makes it possible to use the flycatcher during the day to kill flies by attracting them to the lure, whereby the lamp is turned off. whereby the power consumption is reduced to a minimum. In the evening and at night, the lamp is switched on to attract insects that are attracted by light rays.
The details of the flycatcher can be modified in various ways, for example the wires 3, 4, 33, 34 can be of any cross-section, the funnel can consist of one piece with the liquid container. The rose window can also be fitted with lamps.