CH101828A - Vorrichtung zum Reinigen von Matrizen für Setzmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Matrizen für Setzmaschinen.

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CH101828A
CH101828A CH101828DA CH101828A CH 101828 A CH101828 A CH 101828A CH 101828D A CH101828D A CH 101828DA CH 101828 A CH101828 A CH 101828A
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CH
Switzerland
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matrices
brushes
stack
cleaning
channel
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Application number
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Inventor
Schibler Louis
Original Assignee
Schibler Louis
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/96Devices for cooling or cleaning matrices

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  • Cleaning In General (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Reinigen von Matrizen für Setzmaschinen.    Die in Setzmaschinen verwendeten Ma  trizen müssen sehr oft vom     Staub    und     ()1     gereinigt werden, da sie sonst in den Ka  nälen der Setzmaschinen hängen     bleiben    und  Störungen verursachen.  



  Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine Vorrichtung zum Reinigen der     Matrizen.     auf     automatischem    Wege.  



  In beiliegender Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform der Vorrich  tung veranschaulicht.  



       Fig.    I zeigt eine Ansicht derselben;       Fig.        II        zeigt    ein Detail eines Überfüh  rungskanals in der Draufsicht;       Fig.        III    zeigt einen Schnitt durch diesen  Kanal;       Fig.    IV zeigt einen Schnitt durch Reini  gungsbürsten.  



       Ein        starpelkanäl1,        welcher.in    einer Nei  gung von ' zirka 45   zur     Horizon.talebeng     steht und zur Aufnahme der Matrizen 2 dient,  ist durch eine bekannte     auslösbare    Verriege  lung 3' nach unten derart     abgeschlossen,    dass  die     Mairizen    durch     diese    Verriegelung aufge  halten' oder     @        durchgelassen    werden können.

    Der Überführungskanal 14 bildet die Ver-         längerung    des Stapelkanals 1 und verläuft       konaxial    zum Zentrum der     Mitnehmerscheibe     5. Die     Mitnehmerscheibe    5 hat     14litnehmer-          zähne    6, welche in den Überführungskanal 4  greifen. Ebenfalls     konaxial    zum Zentrum  der     Mitnehmerscheibe    5 sind die Bürsten 7, 8  und 9 angeordnet, und zwar so,     .dass    die Bor  sten der Bürsten 7 radial nach innen, die Bor  sten der Bürsten 8 und 9 radial nach aussen  stehen.  



  Die Berührungslinie .der     Borsteiienden    'ist  im     Aüfriss'    ein     konaxialer    Halbkreis, dessen  Durchmesser etwas grösser     ist    als der     Durclh-          messer    der Scheibe 5 und kleiner als der  Durchmesser der     Mitnehmerzähne    6. Zwi  schen die Bürsten 8 und 9 greift die Scheibe;  5, deren     Mitnehmerzäline    6 fast bis auf den  Grund der Bürste 7 greifen. Der Überfüh  rungskanal 4 findet seine Fortsetzung in der  Berührungslinie der Bürsten 7, 8 und 9. Die  Fortsetzung dieser Berührungslinie     wird     durch den Ausgangskanal 10 gebildet.

   Dieser  steht     'tangentiäl    zur Berührungslinie der Bür  sten. Der Ausgangskanal 10 hat eine fe  dernde Klappe 11 und eine Deckklappe 12,  welche mit ' dem Hebel 13 in Verbindung      steht. Der horizontale, zur Aufnahme     des     Ausgangsstapels bestimmte Kanal 14 steht       in.    Verbindung mit dem Ausgangskanal 10.  Der Hebel 13 ist durch .die Schiene 15 mit  dem Schalthebel 16 gelenkig verbunden. Der  Schalthebel 16     ist    am Boden des Stapel  kanals 1 angeordnet und dient zur Betätigung  der Verriegelung 3. Der Trog 17 dient zur  Aufnahme der Reinigungsflüssigkeit, z.<B>13.</B>  Benzin. In diese tauchen die     Reinib        ings-          bürsten.     



  Die zu reinigenden Matrizen werden in  den Stapelkanal 1 aufrecht aneinander ge  stellt, in der Weise, dass die unterste an der  Verriegelung ansteht. Durch den Hebel     1.6     wird die Verriegelung ausgelöst, so dass die  unterste Matrize infolge ihrer Neigung mit  dem     obern    Ende voran in .den Überführungs  kanal 4 fällt und in diesem bis vor die Be  rührungslinie der Bürsten 7, 8 und 9 gleitet.  Vor den Bürsten bleibt die Matrize stehen,  bis sie von einem     Mitnehmerzahn    6 der  Scheibe 5     zwischen    den Bürsten hindurch  getrieben wird. Durch die Reinigungsflüssig  keit im Trog 17, sowie durch die in dieselbe  tauchenden Bürsten erfolgt eine gründliche  Reinigung der Matrizen.

   Durch die Rotation  der Scheibe 5, welche zweckmässig aus einem  weicheren Material als die Matrizen besteht,  werden die Matrizen durch die     Mitnehmer-          zähne    6 beim Verlassen der Bürsten in den  Ausgangskanal 10 geschoben, wobei die Ma  trizen die Klappe 11. wegdrücken. Sobald  eine Matrize die Klappe 11 passiert hat, ist  sie ausserhalb des Bereiches der     Mitnehmer-          zähne    6. Die Klappe 11 schnappt zurück und  hindert die Matrizen, in den Kanal 11 zurück  zufallen. Während die Matrize unter der  Klappe 11. hindurch geschoben wird, ist die  Klappe 12 in der ausgezogenen Stellung, so  dass die Matrize genügend Platz hat, über die  Klappe 11 hinwegzugleiten.

   Die Matrize       fällt    durch ihr Eigengewicht vor die Spitze       lia    der Klappe 11, sobald der     Mitnehmerzahn     aus ihrem Bereich ist, so     da.ss    sich die folgende.  Matrize nicht an der vorhergehenden stossen  kann. Die Klappe 12 stösst die Matrize eben  falls an diese Stelle. Der Hebel 13     wird    durch    die     Mitnehmerzähne    6 bewegt; er     betätigt    die       Klappe    12 und bewirkt     mittelst    der Schiene  15 die Bewegung     :des    Hebels 16,     -welcher    die  Verriegelung 3 betätigt.  



  Sobald ein     Mitnehmerzahn    6 den Hebel 13  bewegt, wird eine Matrize ausgelöst. Dieselbe  fällt in den Kanal 4, hierauf wird sie von  einem     Mitnehmerzahn    6 durch die Bürsten  getrieben und gelangt zur Entnahme in den  Ausgangskanal 14.  



  Die Reinigung der Matrizen erfolgt auf  diese Weise sehr gründlich und rasch, weil  die Matrizen gleichzeitig überall von den  Borsten der Bürsten     berührt    werden, die  direkt in die Reinigungsflüssigkeit tauchen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Reinigen von Matrizen für Setzmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass von einem in die Vorrichtung eingebrach ten Stapel von Matrizen jeweilen die unterste Matrize ausgelöst, mittelst Mitnehmern zwi schen Bürsten, welche in ein Bad mit Reini gungsflüssigkeit eintauchen, hindurchgeführt wird und in gereinigtem Zustand zur Ab nahme in einen leicht zugänglichen Kanal gelangt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürsten die Matrizen gleichzeitig auf der ganzen Oberfläche berühren. 2.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass eine die Mitnehmer tra- gende Scheibe zur Beförderung der Ma trizen vom Auflagestapel bis zum Ab nahmestapel :dient. 3. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass Sehaltmecha- nismen zur Ablösung der Matrizen vom Auflagestapel und zur Überführung iler gereinigten Matrizen in den Abnahme stapel durch die Mitnehmerscheibe betätigt werden.
    4. Vorr ichtung nach dem _ Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB die Mitnehmerscheibe aus einem Material besteht, welches wei- eher ist als die Matrizen, damit diese nicht beschädigt werden.
CH101828D 1922-02-09 1922-02-09 Vorrichtung zum Reinigen von Matrizen für Setzmaschinen. CH101828A (de)

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CH101828D CH101828A (de) 1922-02-09 1922-02-09 Vorrichtung zum Reinigen von Matrizen für Setzmaschinen.

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