CH101832A - Kinoautomat. - Google Patents

Kinoautomat.

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CH101832A
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CH
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cinema machine
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Inventor
Kriegerbeck Vaclav
Bautz Jindrich
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Kriegerbeck Vaclav
Bautz Jindrich
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/02Multiple-film apparatus
    • G03B21/04Picture "juke-boxes"
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/16Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for devices exhibiting advertisements, announcements, pictures or the like
    • G07F17/163Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for devices exhibiting advertisements, announcements, pictures or the like for film projection apparatus

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Description


      Kinoautomat.       Der Gegenstand der Erfindung ist ein  Kinoautomat, welcher aus zwei an sich be  kannten stabilen kinematographischen Appa  raten besteht, die so eingerichtet sind, dass  während in dem einen Apparat die Projektion  stattfindet, der Film in dem andern verkehrt  aufgewickelt wird, wobei der ganze Apparat  erst nach Einwurf eines     Geldstückes    in Tä  tigkeit treten kann.

   Der Zweck der Einrich  tung liegt nun darin, die Handhabung des  Apparates jedem vollkommen ungeschulten       Beobachter    zu ermöglichen, wozu der Appa  rat mit Einrichtungen versehen ist, welche die       Beschädigung    des Filmes verhüten und den  Beobachter zwingen, den Film im Laufe einer  genau     bestimmten    Zeitdauer vorzuführen,  wodurch Zeit und     Beleuchtungsenergie    -ge  spart werden.  



  Vom Kinoautomat nach der Erfindung  ist in der Zeichnung ein . Ausführungs  beispiel schematisch dargestellt, und zwar in       Fig.    1 im Grundriss, in     Fig.    2 in einer Seiten  ansicht von einem Teil des Apparates;     Fig.    3  zeigt einen teilweisen     AYialschnitt    durch     -die          Aufwickelrolle    mit der Bremsregulierung,         Fig.    4 eine schematische Anordnung der An  lassvorrichtung des Apparates.  



  Wie .aus     Fig.    1 ersichtlich, besteht der Ap  parat im wesentlichen     aus    zwei kinemato  graphischen Apparaten A, B, welche gleich  zeitig von der mittleren Welle 1- mittelst       Kegelrädergetriebes    2, 3, 4 von der Hand  kurbel 5 angetrieben werden; dabei projiziert  der Apparat A den ersten Teil des Filmes,  während der zweite Apparat B den zweiten  Filmteil verkehrt aufwickelt und ihn für die  Projektion als die     Fortsetzung    der Handlung  im Apparate A vorbereitet.

   Damit dann nach  dem Durchlaufen ,der einen Filmhälfte bei  fortgesetzter Umdrehung der Handkurbel 5  der bereits ab-     bezw.    neu aufgewickelte Film  teil nicht abgerissen wird, besitzt der Kino  automat folgende Bremsvorrichtung: Durch  die sich abwickelnde Filmspule des Apparates  A und die sich aufwickelnde Filmspule des  Apparates<I>B</I>     bezw.    ihre hohlen Achsen 6 ist  je eine Metallschnur 7 hindurchgeführt       (Fig.    2 und<B>3</B>), deren eines Ende mit der letz  ten Windung des an den beiden Filmenden  angeordneten     22etallstreifens    8     befestigt    ist           (Fig.    2), das nach vollständiger     Abwicklung     an der Metallschnur 7 zieht.

   Die Länge dieses  perforierten     Metallstreifens    8 ist derart     ge-          w    ählt, damit der Metallstreifen<B>8</B> noch mit  il  der letzten Windung an der Filmspule an  liegt, während sein     anderes    Ende an der     ge-          zahnten    Führungswalze 9     bezw.    10     bleibe     und so der Zug der Metallschnur 7 nicht un  mittelbar auf den Film übertragen und dieses  nicht abgerissen werden kann. Hinter den       1Valzen    9 und 10 bildet der Film noch eine  lose Schleife 12     bezw.    13.  



  Um die bei der Projektion notwendige  Schleife 13 auch nach der Umwicklung des  Filmes beibehalten zu können, ist die Walze       13a.    mit der Walze     12a.    mittelst einer kleinen  Kette verbunden. Das andere Ende der Schnur  7 ist mit einer in .der Achse 6 verschiebbaren  Zugstange 14 verbunden     (Fig.    3), deren     Be-          zvegiing    mittelst einer geeigneten Anordnung  15, 16 an die Bandbremse 17 des Schwung  rades 18     übertragen    wird     (Fig.        1);    das  Schwungrad 18 wird durch das Getriebe 19,  20     von.der    Welle 1 der Kurbel 5 angetrieben.

    Die Kurbel 5 treibt die Welle 1 des     Kino-          automates    nur vermittelst Reibung an, welche       ?_leiner    gehalten ist als .der durch die Band  bremse 17 hervorgerufene Widerstand, und  zwar, damit der Beobachter nach dem     Ab-          bremsen    des Apparates, wenn der Film zu  Ende gelaufen ist, durch heftiges     Umdrehen     der Kurbel 5 in der gleichen Richtung der  Film nicht abreisse.  



  Damit die Vorführungsdauer des Filmes  möglichst reduziert und dadurch Zeit und Be  leuchtungsstrom gespart werde, und, um es  dem. Beobachter unmöglich zu machen, den  Kinoapparat beliebig langsam laufen zu las  sen, ist in die Stromleitung der Projektions  lampen eine Vorrichtung eingeschaltet,     wel-          ehe    die Lampe des betreffenden Apparates  sofort auslöscht, wenn die Umdrehungszahl  der Kurbelwelle 1 unter ein festgestelltes Mi  nimum sinkt.  



  Die Vorrichtung: besteht aus einem Flieh  kraftregler 21 auf der Welle des Schwung  rades 18, welcher als ein Pol eines Strom  ausschalters zum Beispiel so angeordnet ist,    dass die Muffe 22 mit einer axial in der Hohl  welle 18a gelagerten Stange 23 zusammen  gebunden ist, deren eines Ende einen Pol des  Ausschalters bildet, welcher mit dem Pol 24  der Stromleitung der Projektionslampen ver  bunden wird, wenn sich bei gewisser Ge  schwindigkeit der Regler 21 öffnet und dabei  die Stange 23     herausschiebt.    Sobald die Tou  renzahl des Reglers 21 unter festgesetztes  Minimum sinkt, fallen auch seine Gewichte  herunter und     unterbrechen    die Stromleitung.  



  Schliesslich besitzt der     Kinoautomat    eine       Anlassvorrichtung    25, 26, 27, welche durch  Einwurf eines entsprechenden Geldstückes in  den Automaten die Antriebswelle 1 freilässt.  Die. Vorrichtung ist schematisch in     Fig.    4  dargestellt und besteht aus einer Wage 25,  einer Klinke 26 und einem Nocken 27, der  auf der Welle 1. aufgesetzt ist. Kennzeich  nend für die Erfindung ist, dass die Klinke 26  gleichzeitig als Umschalter dient, welcher die  entsprechende Projektionslampe beim Vor  führen des Filmes einschaltet. Der Nocken  27 ist auf der Welle 1, wie aus der Zeichnung  ersichtlich für die Drehung in dem Sinne     d.!--r     Uhrzeiger lose aufgesetzt.

   Die Klinke 26 ist  von aussen .durch einen Zeigerhebel betätigt  und kann die Stellungen I     bezw.        II    ein  nehmen.  



  Soll der     Iiinoautoina.t    in     Tätigkeit    ge  bracht werden,     co        \vird    ein     Geldstück    ein  geworfen,     welches    an die Wage 25     (Fig.    4)  fällt.  



  Infolgedessen senkt sich     dieselbe    und lässt       initt:el:st    des     Emsehalterhebels    die Klinke     2C          fi-ci.    Die     Klinli#e    26 wird dann -von Hand aus  nach links gestellt und dadurch der Kontakt I  geschlossen, womit die Lampe des     Apparate;          .1    in die Stromleitung eingeschaltet     (Fi".    1)  und zugleich .der Nocken 27 gelöst wird.

    Durch Umdrehung der Handkurbel 5 ent  gegen der     Uhrzeigerdrehri.chtung    beginnt in  dem Apparat A ,die Vorführung der Hand  lung, während der Apparat     I3    dabei die zweite  Filmhälfte verkehrt aufwickelt. Sobald die  Umdrehung eine gewisse Geschwindigkeit  erlangt hat, schliesst der Regler die Kontakte  23, 24, die Projektionslampe in dem Appa-      rate A wird eingeschaltet und projiziert die  erste Hälfte .der Handlung.

   Wenn diese vor  über ist, ist     inzwischen    im Apparate B der  zweite Teil aufgewickelt worden und die  Projektionsapparate werden dadurch ge  bremst, dass die letzte Wicklung des Metall  streifens 8 am Ende des Filmes bei ihre-in  abrollen an der Schnur 7 zieht, welche dann  die Zugstange 14     (Fig.    3) in die Achse 6  hineinzieht, wodurch die Bandbremse 17       (Fig.    1) .des Schwungrades 18 angezogen  wird. Dadurch wird der Strom vom Regler  unterbrochen und .die Projektionslampe des  Apparates A ausgelöscht.  



  Dann wird der Umschalter 26 von Hand       ,.us    in die Stellung     1I    (voll ausgezogene Li  nien) gebracht, wodurch die Projektions  lampe B eingeschaltet wird, und die Wage  25, von welcher die Geldstücke vorher her  untergefallen sind, nimmt die ursprüngliche  Lage ein. Nun wird die Welle 1 im Uhr  zeigersinne gedreht, und da. in .dieser Rich  tung der Nocken 27 frei ist,     bleilSt    er durch  den     Klinkenumschalter    26 gesperrt. Die be  schriebene Betriebsweise     wird    nun in dem  Apparate B wiederholt, wo die Fortsetzung  der Handlung vorgeführt wird, während in  A der Film verkehrt aufgewickelt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: 1linoautornat, bestehend aus zwei gleichen stabilen kinematographischen Apparaten (A, ss), welche derart miteinander verbunden sind, class, während einer derselben die Hand lung vorführt, der andere gleichzeitig den Film mit der folgenden, oder aber mit der bereits vorgeführten Handlung verkehrt auf wiclelt, wobei der ganze Automat erst nach Einwurf eines Geldstückes in Tätigkeit treten kann, .dadurch gekennzeichnet, dass die Ab wickelspule des ersten Apparates (A) und die Aufwickelspule des zweiten Apparates <I>(B</I>)
    mit Vorrichtungen zum Abbremsen des Kinoautomates versehen sind, die das Reissen der Filme verhindern, wenn dieselben leer weiterbewegt werden, nachdem der eine Film bereits vorgeführt bezw. der andere gleich zeitig zurückgedreht wurde. UNTERANSPRÜ CFIE 1.
    Kinoautomat nach Patentanspruch mit Bremsvorrichtung, dadurch gekennzeich net, dassdurch die Achse (6) der beiden Filmvorratsspulen je eine Metallschnur (7) geführt ist, und zwar von der Zugstange (14) und dem Hebelmechanismus der Bandbremse (17) zur letzten Windung eines Metallstreifens (8), mit welchem das- Bildband beiderseits versehen ist und wel cher bei der Abwicklung von der Spule an der Schnur (7) zieht und hiermit die Bremse in Tätigkeit setzt, welche die bei den Apparate zum Stehen bringt. 2.
    Kinoautomat nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine mit dem Malteser kreuz zwangsläufig gekuppelte Sühalt- welle (13a) zwischen dem Bildfenster und der Vorwickelrolle (10). 3. Kinoautomat nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Reibungskupp lung zwischen der Antriebskurbel.(5) und der Hauptantriebswelle (1) der beiden Schaltwerke. 4. Kinoautomat nach Patentanspruch mit Anlassvorrichtung, dadurch gekennzeich net, dass eine Sperrklinke (26) zugleich als Umschalter der Projektionslampen dient.
CH101832D 1922-11-18 1922-11-18 Kinoautomat. CH101832A (de)

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CH101832D CH101832A (de) 1922-11-18 1922-11-18 Kinoautomat.

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