CH101834A - Schraffierwinkel. - Google Patents
Schraffierwinkel.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L7/00—Straightedges
- B43L7/027—Plural non-adjustable straightedges fixed at right angles
- B43L7/0275—Triangles
Description
Schrafüerwinkel. Gegenstand der Erfindung ist ein Zeichen winkel (Equerre), welcher dazu dient, in überaus einfacher Weise Flächen auf Zeich nungen zu schraffieren. Der Schraffierwinkel macht jeden besonderen Schraffierapparat überflüssig; er kann im übrigen genau gleich wie ein gewöhnlicher Zeichenwinkel und zu den gleichen Zwecken wie dieser ver wendet werden.
Der Schraffierwinkel besteht ans durch sichtigem Material, wie Zelluloid, Glas etc., und besitzt parallel zu seinen Kanten gerade Linien (Parallellinien), welche in gleichen oder verschiedenen Abständen angeordnet sein können. Die Parallellinien können schwarz oder farbig oder mehrfarbig sein und sich sowohl an der Oberfläche, wie auch im Innern des Winkelmaterials befinden.
Die letztere Anordnung schützt die Linea turen vor Beschädigungen durch Zerkratzen, Verwischen ete. Die Verwendung des Winkels beim Schraffieren erfolgt in der Weise, dass man längs einer Kante eine Schraffe zeichnet, den Winkel längs der Reissschiene bewegt, bis eine Parallellinie sich mit der soeben ge- zeichneten Schraffe deckt, und darauf längs ,der Winkelkante eine neue Schraffe zieht. Durch die Wahl der Parallellinie kann der Abstand zwischen zwei Schraffen beliebig festgesetzt werden. Verschiedene Farben ver schiedener Parallellinien erleichtern das Arbeiten.
Der Achraffierwinkel hat gegenüber einen Schraffierapparat den Vorteil, .dass bei seiner Verwendung für jede Schraffe stets nur<I>eine</I> Verschiebungsbewegung notwendig ist, wäh rend bei .den bekannten Schraffierapparaten das Zeichnen einer Schraffe stets zwei Ver schiebungsbewegungen erfordert. (l.
Vor schieben eines Führungskörpers um einen be stimmten Betrag, 2. Nachschieben des Stük- kes, längs welchem die Schraffe gezeichnet wird.) Ein weiterer Vorteil des Schraffier winkels besteht im gänzlichen Fehlen von Scharnieren, Schrauben, Klemmen, Federn etc., wie sie bei Schraffierapparaten vor kommen und welche bei längerem Gebrauch leicht lose werden. Die Herstellung des Sckraffierwinkels kann maschinell auf die einfachste Weise erfolgen und wird deshalb sehr billig.
Bei Verwendung des Schraffierwinkels als gewöhnlicher Zeichenwinkel zeigt; sich ferner noch ein kleiner Vorteil dadurch, dass ohne Anlegen einer Reissschiene oder eines Lineals zu einer gezeichneten Geraden Li nien im Winkel von 30 , 45 , 60 ete. ge zeichnet werden können, indem man eine der Parallellinien auf die gezeichnete Gerade legt und längs der entsprechenden Winkel- kante -die gewünschte Linie zieht.
Ein ge wöhnlicher Zeichenwinkel lässt sich nicht in der gleichen Weise verwenden, weil meistens eine der Kanten Schatten auf das Papier wirft und dadurch ein direktes, genaues An legen an die gezeichnete Linie verunmög- licht. Es wird deshalb in der Praxis durch wegs zuerst die Reissschiene an die gezeich nete Gerade angelegt, was bei Verwendung des Schraffierwinkels nicht nötig ist.
Dass der Schraffierwinkel sich beim Ar beiten über die gezeichneten Schraffen be wegt, kann als kleiner Nachteil angesehen werden. Dieser Umstand ist jedoch ohne grosse Bedeutung, da heutzutage sowohl in Schulen, wie in der Industrie fast ausachIiess- lich in Bleistift gezeichnet wird und die Blaupausen oder Heliographien direkt von der Bleistiftzeichnung hergestellt werden, ohne dass die letztere zuerst mit Tusche aus gezogen wird.
Soll der Schraffierwinhel je doch auch für Schraffuren in Tusche verwen- det werden, so kann das geschehen, indem man zwei Seiten des Schraffierwinkels- zum Beispiel aus dickerem Material herstellt, wo durch die dritte Seite erhöht über das Papier zu liegen kommt.
Der Schraffierwinkel kann in allen Grössen, stumpf-, recht- und spitzwinklig, und in einem oder mehreren Stiickün her gestellt werden.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungs beispiel des beschriebenen Schraffierwinkels dar; cz, <I>b,</I> c resp. ', <I>b', c</I> resp. n.", sind Parallellinien zu den Kanten.
Claims (1)
- PATEN TANSPRUCTi Zeichenwinkel aus durchsichtigem Ma terial, dadurch gekennzeichnet, dass er pa rallel zu seinen Kanten mit mindestens ein farbigen geraden Linien versehen ist. UNTBRANSPRüCHE 1. Zeichenwinkel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die parallelen Linien im Innern des Winkelmaterials angebracht sind. 2. Zeichenwinkel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei seiner Seiten derart erhöht sind, dass die dritte Seite frei über die Unterlage zu liegen kommt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH101834T | 1923-05-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH101834A true CH101834A (de) | 1923-12-17 |
Family
ID=4360292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH101834D CH101834A (de) | 1923-05-25 | 1923-05-25 | Schraffierwinkel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH101834A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958180C (de) * | 1953-05-03 | 1957-02-14 | Ernst Neufert | Reissschiene |
| US4262428A (en) * | 1979-12-26 | 1981-04-21 | Patel Narendrakumar M | Lettering scale |
-
1923
- 1923-05-25 CH CH101834D patent/CH101834A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958180C (de) * | 1953-05-03 | 1957-02-14 | Ernst Neufert | Reissschiene |
| US4262428A (en) * | 1979-12-26 | 1981-04-21 | Patel Narendrakumar M | Lettering scale |
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