CH101904A - Vorrichtung zum scharfen Abgrenzen des Lichtbündels von Lampen mit grosser Lichtstärke. - Google Patents

Vorrichtung zum scharfen Abgrenzen des Lichtbündels von Lampen mit grosser Lichtstärke.

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CH101904A
CH101904A CH101904DA CH101904A CH 101904 A CH101904 A CH 101904A CH 101904D A CH101904D A CH 101904DA CH 101904 A CH101904 A CH 101904A
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light beam
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J E C Van Geuns
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J E C Van Geuns
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  Vorrichtung zum scharfen Abgrenzen des     Lichtbündels    von  Lampen mit grosser     Lichtstärke.       <B>.</B> Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zum scharfen Abgrenzen des Licht  bündels von Lampen mit grosser Lichtstärke.  



  Man hat bereits auf     mancheriei    Weise  versucht, die blendende Wirkung von     zum    Bei  spiel Laternen<B>für</B> Motorfahrzeuge ganz oder  teilweise zu beheben, jedoch ohne praktische  Lösung zu :finden.  



  Es wurde bereits vorgeschlagen, das ganze  Strahlenbündel einer stark leuchtenden Lampe  nach unten zu richten. Gemäss diesen Ver  fahren sollen die obersten Strahlen des  Lichtkegels unterhalb der     wagrechten    Fläche,  die     äureh    die Achse der Lampe geht,     ge-          brächt    werden, damit diese Strahlen ]licht  mehr die Augen der sich nähernden Spazier  gänger,' Radfahrer     und    Wagenführer treffen  können. Da dieser Lichtkegel jedoch rund  ist, wird hierbei fast nur die Mitte des  Weges beleuchtet, und demzufolge werden  die Seiten ungenügend beleuchtet.

   Weiter  bleibt, da die Begrenzung des Lichtkegels  nicht scharf ist, immer eine blendende Zone    bestehen, es sei denn,     dass    der Kegel so weit  nach unten gerichtet wird,     dass    die Beleuch  tung des Weges ungenügend wird.  



  Die Erfindung bezweckt nun die blenden  den Strahlen der Lampe, insoweit dieselben  in einer hinderlichen Richtung fallen, völlig  oder teilweise aufzufangen. Dies geschieht  durch Verwendung einer grossen Anzahl zu  einander paralleler Lamellen, in geringer  Entfernung voneinander liegend, -welche -vor  der Lichtquelle bei der Abblendung in einer  derartigen Lage sind,     dass    der Vorderrand  einer Lamelle und der Hinterrand einer       nächstliegenden    Lamelle in einer Fläche lie  gen, die parallel zu der gewünschten Begren  zungsfläche des blendenden Lichtbündels ist.  Bei dieser Lage werden alle hinderlichen  Strahlen von den Lamellen aufgefangen.  



  Das Verhältnis zwischen Breite und Ent  fernung der Lamellen wird zweckmässig sehr  gross gewählt, zum Beispiel bis zu<B>30</B> auf<B>1,</B>  indem zum Beispiel Lamellen von<B>60</B>     Lnm     Breite in einer Entfernung von 2 mm von-           einan   <B>*</B> der angeordnet werden. Hierdurch wird,  unter der Bedingung,     dass    die Lamellen  wenigstens auf einer Seite matt und dunkel  farbig sind, ein besonderer Effekt erzielt.  



  Wird ein Rahmen, mit einer ähnlichen       Lamellenaufstellung    versehen, vor einer Lam  penlichtquelle mit grosser Lichtstärke ange  ordnet, dann wird das Lichtbündel, welches  im Schnitt rund ist, teilweise aufgefangen.  Sind die Lamellen an beiden Seiten matt  und nehmen dieselben eine     wagrechte    Lage  ein, so wird von dem austretenden Licht  kegel an der Ober- und Unterseite ein Kreis  abschnitt ausgeschnitten, welcher dunkel  bleibt.  



  Eine Ausführung gemäss der Erfindung  für eine Laterne eines Motorfahrzeuges be  sitzt zum Beispiel einen runden oder     qua-          dratisehen    Rahmen, in welchen ungefähr<B>60</B> mm  breite Plättehen aus möglichst dünnem. Ma  terial, ungefähr 2 mm voneinander entfernt  eingebaut sind. Nötigenfalls können an der       Vorder-        und    Hinterseite des Rahmens Glas  platten angebracht werden, um dem Ein  dringen von Staub, Wasser     usw.    vorzubeugen.  Dieser Rahmen ist zweckmässig derart vor  der Laternenlichtquelle angeordnet,     dass    der  selbe vom Motorfahrzeug aus gedreht wer  den kann.

   Dieser Rahmen braucht     nur    um  einen sehr kleinen Winkel von<B>1:30</B> gedreht  zu werden, um das gewünschte Resultat zu  erzielen.  



  Um die Vorrichtung in Tätigkeit zu setzen,  sollen die Lamellen nach vorne,<B>d.</B> h. nach  der Richtung, wohin das Licht geworfen  wird, in eine geneigte Lage gebracht werden,  und zwar derart,     dass    der vordere Rand jeder  Lamelle gleich hoch zu liegen kommt wie  der Hinterrand der darunter liegenden Lamelle.  Die obere Begrenzungsfläche des Lichtbündels  wird deshalb die durch den obersten     Lamel-          lenrand    gehende,     wagrecht    liegende Fläche,  so     dass    die Stellen unterhalb dieser Fläche  die Beleuchtung der Lampe erhalten, die  Stellen darüber dagegen in den Schatten  <I>kommen.</I>  



  Der Führer eines Motorwagens sieht des  halb den Weg hell beleuchtet, ebenso die    Beine und einen Teil des Körpers der Fuss  gänger, die Räder und das Untergestell der  Fahrzeuge ebenso wie mit einer gewöhnlichen  Lampe von grosser     Lichtstärke,    der Oberteil  dagegen ist im     Finstern,    wenigstens     mir    von  dem     diffLisen    Licht beleuchtet, das von der       Lamellenob-erfläche        hentammt.    Ein entgegen  kommender Spaziergänger, Radfahrer oder  Führer sieht ein Paar schwach leuchtende  Laternen, um so schwächer,<B>je</B> besser die  Lamellen matt oder dunkel gefärbt sind,<B>je-</B>  doch eine hell beleuchtete Wegoberfläche.  



  In der Richtung der Lamellen werden  nur jene Strahlen unterdrückt, welche     auf     die Ränder der Lamellen fallen. Durch den  Gebrauch von sehr dünnen Platten als La  mellen kann dieser Verlust bis zu einem  Minimum. beschränkt werden. Durch die  Wahl einer bestimmten Breite, sowie durch  die gegenseitige Entfernung der Lamellen,  wie oben angegeben, kann die grösste Licht  intensität nach Wunsch in einer grösseren  oder kleineren Entfernung der Lampe auf  der Fläche des Weges     herbeigefübrt    werden.  Je weiter nach vorn die volle Lichtstärke  auf den Weg fallen soll, desto geringer soll  das Verhältnis zwischen der Entfernung     und     der Breite der Lamellen genommen werdet).  Hiermit ist verbunden die Beschränkung der  Lichtverbreitung nach oben und nach unten.

    Die Lichtverbreitung in der     Breite-wird   <B>je-</B>  doch von den Lamellen überhaupt nicht ver  ringert.  



  Zwecks     Aussehaltung    oder Einschaltung  der Vorrichtung<B>je</B> nach Belieben, kann man  die Lamellen entweder in der     Art        der        Roll-          ladenblätter    sich bewegen lassen, oder in  einen Rahmen feststellen, welcher     nur-um     einen sehr kleinen Winkel drehbar zu sein  braucht. Im letzteren Fall kann der Rahmen  entweder angesichts der feststehenden Lampe  drehbar an dieser befestigt sein, oder wenn  fest mit der Lampe verbunden, mit dieser  zusammen drehbar sein.

   Auch kann die Vor  richtung derart gewählt werden,     dass    die  Lamellen in der geneigten Lage, in welcher  ihr Vorderrand und der Hinterrand einer           folgenden    Lamelle in einer     wagrechten    Fläche  liegen, in einem Rahmen angeordnet sind,  der an der Lampe direkt angebracht ist oder  hiervon einen Teil ausmacht.  



  Eine ähnliche Vorrichtung, bei welcher  sowohl die Lampe, sowie der Rahmen samt  Lamellen eine von vornherein bestimmte feste,  unveränderte Lage einnehmen kann, ist sehr  geeignet für Transportwagen, Taxis, sowie  im allgemeinen für solche Fahrzeuge, welche  hauptsächlich in dem innern Stadtteil fahren  müssen.  



  Die beschriebene Vorrichtung kann     init     Vorteil gebraucht werden, wenn ein Fahr  zeug mit drei Lampen versehen wird. Es  werden dann zweckmässig an beiden Seiten  des Fahrzeuges zwei Lampen mit der Vor  richtung gemäss der Erfindung gebraucht,  wobei der Rahmen sodann nicht verstellt  werden kann, und wobei alle nach oben ge  richteten Strahlen weggenommen     werden.Wei-          ter    wird vorteilhaft eine Lampe oben an der  Wagenkappe angeordnet, wobei die Vorrich  tung mit dem Rahmen gerade entgegengesetzt  angeordnet ist und deshalb     nur    Lichtstrahlen  oberhalb einer     wagrechten    Fläche geworfen  werden.

   Bei einer derartigen festen Aufstel  lung mit drei Lampen erhält man sodann  einen dunklen Streifen vor dem Wagen, von  zwei     wagrechten    Flächen begrenzt, unterhalb  welcher nur eine starke Beleuchtung statt  findet, so     dass    die Blendung für sich nähernde  Personen ausbleibt.  



  Bei neuen Laternen ist es vorzuziehen,  die Lampe mit Hilfe von zwei Zapfen dreh  bar     züi    machen, während bei bestehenden       Laf.ernen    das     Drehbarmachen    des     Rabmens     vorzuziehen ist.  



  Durch die Wahl einer richtigen     Ober-          fl.äche    kann erreicht werden,     dass    mehr oder  weniger indirekte Strahlen oberhalb oder  unterhalb der direkten Strahlen geworfen  werden.  



  Sind die beiden Flächen der Lamellen  völlig spiegelnd ausgeführt, dann wird die  Wirkung der Lamellen fast völlig aufgehoben.    Wird eine der beiden Oberflächen     niattweiss     ausgeführt, so wird das aufgefangene Licht  zum grössten Teil als diffuses Licht nach  allen Richtungen hin verbreitet.  



  Die beste Zusammenstellung wird erhal  ten, wenn die Unterseite. der     Lamellen-          spiegelnd    und die Oberseite grösstenteils  matt ist. Je nachdem die Oberseite zum  grössten Teil spiegelnd oder glänzend, oder  leicht gefärbt oder dunkel ist, wird ein  stärkeres diffuses Licht oberhalb der     Grenz-          fläche    der direkten     Lichtstrahlen    verbreitet  werden.  



  Um die Blendung einer sich nähernden  Person auf einer bestimmten Stärke zu hal  ten, kann die Farbe der Oberfläche der  Lamellen von dem einen Rand zum andern  dunkler werdend ausgeführt werden.  



  Bei Nebel ist die Wirkung der Vorrich  tung derart,     dass    nur der Nebel unmittelbar  beleuchtet wird, insoweit derselbe sich unter  halb der     wagrechten    Fläche der Lampe be  findet. Da die Augen des Führers höher  sind, sind die Nebelwolken, durch welche er  zum Horizont sehen soll, nicht beleuchtet  oder nur sehr schwach, wenn die Oberseiten  der Lamellen mattschwarz sind, nämlich  nur mittelbar durch<B>-</B>das Licht, das der     Lin-          mittelbar    beleuchtete Nebel diffus abstrahlt.  



  Was die Ausführung     anbetrifft,    ist es<B>für</B>  die Anwendung der Erfindung gleichgültig,  welches Material gebraucht wird. Die La  mellen können sowohl aus Glas, wie aus  Metall, Papier, Gewebe oder ähnlichem her  gestellt sein.  



  Anstatt der geraden Lamellen wird es  unter bestimmten Umständen vorzuziehen  sein, den Lamellen eine gebogene oder     ge-          brochene-Gestalt    zu geben,<B>d.</B> h. dieselben  in der Breite mit einer schwachen Krüm  mung oder Brechung zu versehen. Anstatt  die Lamellen in einer     wagrechten    Lage anzu  ordnen, kann es in einigen Fällen erwünscht  sein, die Lamellen senkrecht anzuordnen,  zum Zwecke (zum Beispiel bei Wagen aus  schliesslich für Motorfahrzeuge), beim Begegnen      von nur Motorfahrzeugen einen Teil des  Weges in der gewöhnlichen Weise zu be  leuchten und für den andern Teil die blen  denden Strahlen zu dämpfen.  



  Die Erfindung kann auch     auf    diese Weise  zur Anwendung gebracht werden,     dass    nur  eine Gruppe von Lamellen bewegt<B>W'</B>     d.     während die übriger) Lamellen eilte unver  änderliche Lage einnehmen. In diesem Falle  bleibt der ganze Rahmen     in    einer festen Lage,  es findet nur eine gruppenweise Bewegung  der Lamellen statt. Hierfür können     zum    Bei  spiel diese Lamellen in einem gesonderten  Rahmen angeordnet werden, welcher in dein  jetzt festen Rahmen bewegt wird.  



  Da die Lamellen so dünn als möglich  sein müssen, um die Lichtausstrahlung so  wenig als möglich zu hindern, werden die  selben vorzugsweise als     Plättcheil    voll     ge-          härtetein    Stahl ausgeführt, welche     für    eilte,  gute Reflexion der Lichtstrahlen an der  Unterseite vernickelt werden. Der Gebrauch  von so dünnen Blättchen erfordert es,     dass     diese     all    einigen Stellen unterstützt werden  müssen, damit sie sich nicht biegen, und um sie  in der gewünschten Entfernung parallel zu  einander     zur    halten.  



  Diese Unterstützung wird zweckmässig  hierdurch erzielt,     dass    zwischen den Lamellen  Entfernungsstückchen mit nach vorn diver  gierenden, spiegelnden Rändern angeordnet  sind.  



  Durch die     in    ähnlicher Weise ausgeführ  ten Entfernungsstückchen werden nicht nur  die Lamellen, wie dünn dieselben auch sein  mögen, in der gewünschten Entfernung von  einander gehalten, sondern es gehen zugleich  die Lichtstrahlen, welche die Plättchen treffen,  nicht nutzlos verloren, sondern sie werdet)  seitlich reflektiert, wodurch das Lichtbündel  in der Breite ausgedehnt wird, bei Erhaltung  der begrenzenden Wirkung.  



  Eine praktische Ausführung dieser Ver  besserung besteht darin,     dass    die Lamellen  all den Stellen, wo die Unterstützung ge  wünscht wird, an zwei hintereinanderliegen-    den Stiften     gereilit    werden, wobei zwischen       jederii-Satz    Lamellen ein Entfernungsstück  chen, wie oben beschrieben,     mitaufgereiht     wird.  



  Auch können die Entfernungsstückchen auf  einfache Weise ans schmalen Streifen von  spiegelndem Metall hergestellt werden, welche  in der gewünschten Gestalt gebogen und an  der Seite zwischen den Lamellen angeordnet  werden.  



  Weiter können die     Eritfernurigsstückchen     vorteilhaft mit den Lamellen verbunden oder  als aufstehende Ränder an denselben be  festigt oder aus denselben gestanzt sein.  



       in    der Zeichnung ist eine Ausführung  mit Entfernungsstückchen dargestellt und bei  einer Laterne<B>für</B> ein     Notorfahrzeug    näher  erläutert.  



  In der Zeichnung zeigt:       Fig.   <B>1</B> schematisch einen     wagrechten          Sehnitt    durch das Ausführungsbeispiel,       Fig.   <B>'22</B> eine Vorderansicht dieser-     Vorrich-          tung.     



  <B>1</B> zeigt den     Reflektor    der Laterne     und     2 die elektrische Glühlampe. Mit<B>3</B> ist ein  Rahmen bezeichnet, der in dem abgebildeten  Beispiel als zylinderförmige Fortsetzung des  parabolischen Reflektors gedacht ist. In     die-          sein    Rahmen<B>3</B> ist eine Anzahl dünner La  mellen 4     wagrecht    übereinander angeordnet,  indem dieselben auf viel- Stiften<B>5</B>     aufgereilit     sind, von denen<B>je</B> zwei hintereinander liegen.

    Zwecks Verhinderung des     Umbiegens    der  sehr dünnen Lamellen 4 ist zwischen<B>je</B> zwei       aufeinanderfolgende    Lamellen auf den Stif  ten<B>5</B> ein     Eiitfernungsstückchen   <B>6</B> mit     auf-          gereilit.     



  Das     Entfernungsstückchen   <B>6</B> ist mit nach  vorn divergierenden     Seitenflächen    versehen.  Dasselbe könnte auch gebogene oder     ge-          brochene    Seitenränder besitzen. Zweckmässig  sind die     Seitenflächen    spiegelnd, indem die  selben zum Beispiel vernickelt sind, oder  indem das     Entfernungsstückchen    aus Glas  hergestellt ist, dessen Oberfläche versilbert  sein kann. Hierdurch wird ein Strahl<B>A</B> der  Lampe 2, nachdem derselbe durch den Re-           flektor   <B>1</B> reflektiert worden ist, frei zwischen  den Entfernungsstückchen<B>6</B> durchgehen  können und den Weg beleuchten.

   Ein Strahl  B dagegen, welcher nach     Reflektierung    durch  den     Reflektor   <B>1</B> eine     Seitenfläche    eines Ent  fernungsstückchens<B>6</B> trifft, wird hierdurch  seitlich gerichtet werden. Durch diese seit  liche     Reflektion    der Strahlen gegen die spie  gelnden Ränder der Entfernungsstückchen<B>6</B>  wird das Lichtbündel erheblich breiter und  der Lichtverlust bis zu     eineni    Minimum be  schränkt.  



  Ausser den     EntfernungsstÜckchen   <B>6,</B> welche  auf den Stiften<B>5</B>     aufgereilit    sind, sind an  beiden Seiten in dem ringförmigen Rahmen  <B>3</B> gleichfalls ähnliche Entfernungsstückchen  <B>7</B> angeordnet, welche die Strahlen auf die  oben angegebene Weise reflektieren.  



  Der Zweck, der mit dem Entfernungs  stückchen erreicht wird, kann auch erzielt  werden, wenn die Lamellen<B>-</B> an der Stelle  der Entfernungsstückchen zweimal umge  bogen werden und dieselben auch an den  Enden in der Höhe der Dicke eines Ent  fernungsstückchens umgebogen werden.  



  Obwohl in dem gezeichneten Beispiel  deutlichkeitshalber     nur    wenige Lamellen     an-          geordnet-sind,    ist es selbstverständlich,     dass     bei der praktischen Ausführung von einer  sehr grossen Anzahl von Lamellen Gebrauch  gemacht wird.  



  Die Vorrichtung, bei der der Rahmen  nicht verstellt werden kann, kann im Klei  nen auch für Laternen für Motorfahrräder  und für solche für gewöhnliche Fahrräder An  wendung finden und weiter. überall da, wo  eine einfache Lampenkonstruktion genügen  soll. Bei Vorrichtungen mit verstellbarem  Rahmen oder     verdrehbaren    Lamellen werden  folgende Vorteile erreicht:  <B>1.</B> Bei     wagrecht    liegenden Lamellen wird  fast nichts von deren Vorhandensein be  merkt, und die Beleuchtung ist ungefähr wie  jene, die mit der gewöhnlichen Lampen  konstruktion erhalten wird.  



  2. Beim     Sichnäbern    von Fussgängern oder  Fahrzeugen wird bei geneigter Lage der  Lamellen die Blendung vermieden, während    der Weg und alle andern Gegenstände,  welche sich niedriger als -die Laterne auf  dem Weg     bLefinden.    gleich gut beleuchtet  werden.  



  <B>3.</B> Beim Nebel kann mit     Motorfahrzeugen,     sowie mit Motorfahrrädern ohne Gefahr mit  mässiger Geschwindigkeit gefahren werden,  da die Nebelwolken oberhalb der Laternen  höhe dunkel bleiben.

Claims (1)

  1. <B>PATE,</B> NTANSPRUCII: Vorrichtung zur scharfen Begrenzung des Lichtbündels von Lampen mit grosser Licht stärke, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Lichtquelle eine grosse Anzahl breiter, dün ner Lamellen parallel zueinander und in geringer Entfernung voneinander angeordnet sind, welche sich bei der Abblendung in einer derartigen Lage befinden, dass der Vorder rand einer Lamelle und der Ilinterrand einer nächstliegenden Lamelle innerhalb einer Fläche liegen, welche parallel zu der<B>ge-</B> wünschten Begrenzungsfläche des Lichtbün dels ist.
    UNTERANSPRüCM <B>-</B> <B>1.</B> Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Lamellen in einem Rahmen befestigt sind, der vor der Lichtquelle in bezug auf die Lampe drehbar angeordnet ist. 2. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Lamellen fest in bezug auf die Lampe angeordnet sind, während die Lampe selbst drehbar ist.
    <B>3.</B> Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Lamellen derart schräg vor der Lichtquelle befestigt sind, dass der Vorderrand einer Lamelle und der Hinterrand einer nächstliegenden Lamelle innerhalb einer Fläche liegen, welche parallel zu der gewünschten Be grenzungsfläche ist. 4. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Lamellen Abstandstückchen mit nach vorne divergierenden spiegelnden Seiten- fläehen vorhanden sind.
    <B>5.</B> Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandstückchen aus schmalen, Tförmigen gebogenen, spiegelnden Metall streifen bestehen, welche auf ihrer Kante, liegend zwischen den Lamellen angeordnet sind. <B>6.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, -dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandstückchen durch ans der Fläche der Lamellen abgebogene Lamel- lenteile gebildet werden.
    <B>7.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die AbstandstüAchen durch mit den Lamellen verbundene Streifen gebildet werden.
CH101904D 1921-06-14 1922-06-06 Vorrichtung zum scharfen Abgrenzen des Lichtbündels von Lampen mit grosser Lichtstärke. CH101904A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE858383C (de) * 1951-02-13 1952-12-08 Gerhard Pape Scheinwerfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE913281C (de) * 1951-05-26 1954-06-10 Eugen Schellenbach Leuchte mit Blendschutz, insbesondere fuer Verkehrswege
DE1063999B (de) * 1957-07-04 1959-08-27 Heinrich Moesges Abblendvorrichtung fuer Fahrzeugscheinwerfer

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE913281C (de) * 1951-05-26 1954-06-10 Eugen Schellenbach Leuchte mit Blendschutz, insbesondere fuer Verkehrswege
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