CH101938A - Vorrichtung zur Herstellung von Sandgiessformen. - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Sandgiessformen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C15/00—Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
- B22C15/20—Compacting by centrifugal forces only, e.g. in sand slingers
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Description
Vorrichtung zur Herstellung von Sandgiessformen. Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung der durch den Patentanspruch II des Hauptpatentes gekennzeichneten Vorrich tung zur Herstellung von Sandgiessformen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist ein Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 2; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1; Fig. 3 zeigt eine Trommel im Schnitt; Fig. 4 ist eine schaubildliche Ansicht des Schleuderflügels; Fig. 5 zeigt den Flügel in der Trommel; Fig. 6 ist eine schaubildliche Ansicht des Flügelsitzes in der Trommel, und Fig. 7 bis 9 sind schaubildliche Darstel lungen der Trommel in verschiedenen Lagen.
Die Schleudervorrichtung wird von einem hohlen Ausleger 6 getragen, der, wie in der Patentschrift Nr. 82814 gezeigt, in einer wag rechten Ebene ausschwingen und über dem Formkasten eingestellt werden kann. Im Aus leger 6 ist eine von einem Motor angetriebene Welle 7 gelagert. An dem Ausleger 6 ist ein Gestell 10 angeordnet, das an dem vordern Ende ein Gehäuse trägt. Dieses Gehäuse hat eine Vorderwand 8, eine in Kreisrichtung gekrümmte obere Wand 9 und eine untere Wand 911 (Fig. 1 und 2). In - der Wand 9a ist eine Öffnung 9b vorgesehen, durch welche der Sand ausgestossen wird.
An dem Gestell 10 ist ferner eine Scheibe 12 drehbar ge lagert, über welche ein Förderband 11, welches den Sand in eine Öffnung 9 des Gehäuses einwirft, geführt ist. Im Innern des Gehäuses sitzt drehbar auf dem Ausleger 6 eine Trom mel 17 für einen Flügel zur Förderung des Sandes. Die Trommel 17 ist an der Welle 7 befestigt und stützt sich auf dem Ausleger 6 durch Walzenlager 13, 14 ab. Die Befestigung der Trommel 17 an der Welle 7 erfolgt durch einen Flansch 15, der mit der Welle 7 verkeilt ist und der mit Schrauben 16 an der Trommel 17 angeschlossen ist.
Die Trommel 17 besitzt eine Wand 20 (Fig. 7, 8 und 9), die nach Art einer Schrau benfläche im Raum verläuft. An die Wand 20 schliesst sich ein Flansch 19 an, dessen Breite verschieden gross ist (Fig. 3 und 7-9). Die Wand 20 besitzt eine Ausbrechung 21. 22; in dieser liegt ein Flügel 30 für die Sandbeförderung.
Der Flügel 30 hat (Fig. 4 und 5) eine löffelartig gekrümmte Mulde 23, durch welche der zugeführte Sand in Richtung gegen die Wand 9 hin festgepackt wird; ausserdem besitzt der Flügel 30 eine an die Mulde 23 angeschlossene Platte 24, durch welche Sand klumpen gewissermassen von dem beständig zugeführten Sandstrom abgeschnitten werden. U m eine gleichmässige Drehung der Trommel 17 herbeizuführen, ist ein Ausgleichsgewicht 3 an dem Flansch 19 diametral gegenüber dem Flügel 30 angeordnet.
Die Befestigung des Flügels erfolgt durch eine Rippe 25 an der Rückwand der Mulde 23, welche gegen eine entsprechende Schulter 20 am Flansch 19 der Trommel 17 anliegt. Über einer Kante der Mulde 23 greift ein Haken 28, der am Ende eines Bolzens 27 angeordnet ist und der ein Verschieben der Mulde unmöglich macht. Die Trommel ist ausbalanciert, um auch bei hohen Touren zahlen ohne gefährliche Schwingungen laufen zrr können.
Bei der Drehung der Trommel 17 ver schiebt der Umfangsflansch 19 und die Wand 20 die Luft allmählich aus jener Zone, in welcher sich der Flügel 30 dreht, wobei je doch genügend Raum frei bleibt, um den Sand durch das Band 11 auf den Flügel 30 zu bringen durch die Lücke 21, 22. In Ma schinen dieser Art ist es sehr wünschens wert, die Klumpen möglichst zu verdichten und namentlich, wenn die Trommel mit hoher Geschwindigkeit gedreht wird. Durch die Anordnung einer Einrichtung, durch die die Luft verdrängt wird, kann sich vor dem Flügel selbst weniger Luft ansammeln, und der Widerstand der Luft gegen die Schleu- derung des Sandes wird dadurch verringert.
Der Luftwiderstand, welchen der Flügel bei seiner raschen Drehung zu überwinden hat, führt häufig dazu. dass der Sand ausgebreitet wird, und dadurch, dass die Luft verdrängt wird, wird gerade eine grössere Dichtheit in den Klumpen erzielt, und die verdichteten Klumpen werden dann mit grösserer Ge schwindigkeit in die Formkästen eingeworfen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung von Sand giessformen nach dem Patentanspruch II des Hauptpatentes, wobei ein Flügel vorgeseheir ist, der durch eine Seitenöffnung des Rotor gehäuses zugeführten Sand erfasst, denselben zu Klumpen presst und fortschleudert. da durch gekennzeichnet, dass der Rotor Mittel aufweist, durch welche Luft verdrängt wird, um eine grössere Verdichtung der Sand klumpen auf dem Flügel zu erzielen. U\TTERAN SPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der. Rotor zwecks Verdrängung der Luft eine eine Schrauben fläche bildende Wand besitzt. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung des Flügels an der Trommel am Flügel eine Rippe und an der Trommel eine Schulter vorgesehen ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass ein Hakenbolzen (28) angeordnet ist, der eine Kante des Flügels umfasst, damit der letztere ohne Schraubenlöcher in Stel lung gehalten werden kann.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH82814T | 1922-05-19 | ||
| CH101938T | 1922-05-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH101938A true CH101938A (de) | 1923-11-01 |
Family
ID=25703101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH101938D CH101938A (de) | 1922-05-19 | 1922-05-19 | Vorrichtung zur Herstellung von Sandgiessformen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH101938A (de) |
-
1922
- 1922-05-19 CH CH101938D patent/CH101938A/de unknown
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