CH101996A - Einrichtung an Schiffchenstickmaschinen zur Verarbeitung eines Perlen tragenden Stickfadens. - Google Patents

Einrichtung an Schiffchenstickmaschinen zur Verarbeitung eines Perlen tragenden Stickfadens.

Info

Publication number
CH101996A
CH101996A CH101996DA CH101996A CH 101996 A CH101996 A CH 101996A CH 101996D A CH101996D A CH 101996DA CH 101996 A CH101996 A CH 101996A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
thread
embroidery
pearl
pearls
bead
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Vogtlaendis Aktiengesellschaft
Original Assignee
Vogtlaendische Maschf Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vogtlaendische Maschf Ag filed Critical Vogtlaendische Maschf Ag
Publication of CH101996A publication Critical patent/CH101996A/de

Links

Landscapes

  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Einrichtung an     Schiffchenstickmaschinen    zur     Verarbeitung    eines Perlen tragenden  Stickfadens.    Bei der Verarbeitung eines Perlen tra  genden Stickfadens auf     Schiffchenstick-          masehinen    besteht die Schwierigkeit, dass  der Faden durch die aufgereihten Perlen  streckenweise eine übermässige Starrheit er  hält, ausserdem in seinen     wa.grecht    geführten  Teilen nicht unwesentlich belastet und unter  dem Einfluss der vermehrten Masse während  des     Stickvorganges    leicht in     Schwingungen     versetzt wird.

   Alle diese Umstände wirken  zusammen, um den ordnungsgemässen Nach  zug des Fadens, das Zubringen der Perlen  und die     Schlingenbildung    der Nadel zu er  schweren. Es müssen daher Vorkehrungen  getroffen werden, durch welche die genann  ten Schwierigkeiten überwunden werden,  wenn man ein einwandfreies Arbeiten der  Stickvorrichtung erwarten     will.     



  Hierbei ist ferner zu berücksichtigen,  dass die Perlen auf dem noch nicht ver  arbeiteten Stickfaden keineswegs eng neben  einander aufgefädelt sein dürfen, weil zwi  schen je zwei Perlen beim Aufsticken etwas  Faden für die Verbindung mit dem Stoff    verbraucht wird. Infolgedessen sind auf der  Vorratsrolle die Perlen ungleichmässig ver  teilt.

   Es wechselt stets eine Windung, die  eng mit Perlen besetzt ist, mit ein oder zwei  perlenfreien Windungen     ab.'    Aus diesem  Grunde würden die Perlen ungleichmässig  von der Vorratsrolle zu den Stickwerkzeugen  gelangen, wenn nicht eine Einrichtung     vor-          händen    wäre, durch die ihre     Fortbewegung     geregelt würde, so     dass    stets nur ein Perlen  stapel von bestimmter Höhe in der Nähe der       Stickwerkzeuge    vorhanden ist.

   Erfindungs  gemäss soll daher je ein die Perlenzuführung  von der     Perlenfadenvorratsrolle    zur Stick  nadel bewirkendes     Perlenschaltorgan    unter  dem Einfluss einer     Fühlereinrichtung    stehen,  durch die seine Tätigkeit genau geregelt wird.

    Ausserdem muss aber auch zwischen diesem       Schaltorgan,    und der Sticknadel ein federn  der Fadenleiter vorgesehen sein, der den       Stickfaden    stets ein wenig gestrafft hält, da  mit das Schaltorgan und die     Fühlereinrich-          tung    in der erforderlichen Weise arbeiten  können, Eine gestraffte Fadenlage ist ge-           radezu    die Grundbedingung für die ein  wandfreie Arbeitsweise der Perlenzuführung.  Denn auf einem straff gespannten Faden  gleiten die Perlen leichter herab als auf  einem lose durchhängenden Faden.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung bei  spielsweise dargestellt.  



       Fig.    1     zöigt    eine Seitenansicht, teils  Querschnitt, eines ersten Ausführungsbei  spiels der Einrichtung für die Perlenfaden  zuführung zu den Sticknadeln;       Fig.    2 lässt im gleichen     Nassstabe    den ab  gefederten Fadenleiter erkennen;       Fig.    3 ist der     Grundriss    derjenigen Teile,  die auf der Welle     des--Perlenschaltrades    an  geordnet sind;

         Fig.    4 ist ein Längsschnitt durch die  Stützrinne für ein geneigt verlaufendes       Perlenfadenstück;          Fig.    5     zeigt,    teils in Vorderansicht, teils  im Schnitt, die Lagerung .der Perlenfaden  vorratsrolle;       Fig.    6 ist eine Vorderansicht einer das  Schaltrad' enthaltenden Maschinenpartie;       Fig.    7 veranschaulicht den Antrieb einer  Sperrwelle;

         Fig.    8 zeigt eine andere Ausführungsform  der Erfindung in Seitenansicht     resp.    Quer  schnitt; '       Fig.    9 ist eine Vorderansicht des zu  gehörigen     Perlenschaltwerkes    nebst Füh  rungsschiene für den Perlenfaden;       Fig.    10 veranschaulicht die Wirkungs  weise der     Fühlereinrichtung;          Fig.    11 zeigt die Lagerung einer Vorrats  spule in Vorderansicht.  



  Der von der Vorratsspule 1 kommende  und mit Perlen besetzte Stickfaden wird zu  dem     Perlenschaltrad    6 über das glatte oder       rinnenförmige    Führungsblech 5 geführt,  durch welches Seitenschwingungen des Perlen  fadens verhindert werden sollen, weil durch  diese der     Fadlennachzug    gestört würde. Zu  diesem Zwecke empfiehlt es sich, das Füh  rungsblech 5 ein wenig derart zu neigen,  dass sich das     oberEnde    desselben etwas  näher der zu bestickenden     Stofffläche    als das  untere Ende befindet, und die Vorratsrolle 1    auch dementsprechend näher an die     Stoffbahn     heranzurücken.  



  Das     Perlenschaltrad    6 wird gemäss     Fig.    3  beidseitig durch je eine Führungsscheibe 6'       bezw.    6"     eingefasst,    durch welche der Perlen  faden sicher im Bereich der Abteilzähne des  Rades 6 gehalten wird. Letzteres ist ausser  dem starr mit zwei Sperrädern 23 und 23'  für Links- und Rechtssperrung verbunden.  Dieser Rädersatz 6, 23, 23', der in sich ein  starres Ganzes bildet, sitzt lose auf der Welle  22 und wird durch eine in der Zeichnung  nicht dargestellte Feder an den Schalthebel  40 angedrückt, der mit der Welle 22 starr  verbunden ist und ein Zahnsegment 41 trägt.

    Dieses greift in ein Zahnrad, 42 ein, das auf  der durch die ganze Maschine hindurch  gehenden     Schaltwelle    43 starr     befestigt    ist.  Diese wird auf einer Maschinenseite zwangs  läufig hin und her gedreht, eine     Bewegung,     die durch das Getriebe 42, 41 auf die Welle  22 übertragen wird und an der auch das  Schaltrad 6 teilnehmen würde, wenn nicht  seine Bewegungsfreiheit durch die     Sperr-          räder    23     bezw.    23' begrenzt würde.

   In das  Rad 23' greift nämlich eine am Maschinen  gestell gelagerte Sperrklinke 44 ein, welche  die Rückwärtsbewegung des Schaltrades 6  beim Zurückschwingen der Welle 43     verhin-          diert,    so dass das Schaltrad 6 stets nur absatz  weise vorwärts weitergedreht werden kann.  In das Sperrad 23 greifen zwei Sperrklinken  46 und 21 ein, von denen erstere lose auf  ihrem am Maschinengestell     befestigten    La  gerbolzen sitzt und durch ihr Gewicht oder  durch Federkraft in Eingriff mit dem Sperr  rad 23 gehalten wird, solange sie nicht  durch einen Hebel 46' ausgehoben wird, der  seinerseits auf der durch die ganze Maschine  hindurchgehenden und zwangsläufig, jedoch  in einstellbarer 'Weise, hin und her schwin  genden Welle 47 sitzt.

   Der Antrieb der  Welle 47, der später eingehend erläutert  wird, kann so eingestellt werden. dass das  Schaltrad 6 durch den Schalthebel 40 stets  nur um so grosse     Ausschläge    mitgenommen  wird, als der Grösse der jeweilig zu ver  arbeitenden Perlen entspricht.      Die zweite in das Sperrad 23 eingreifende  Sperrklinke 21 ist auf dem am Maschinen  gestell sitzenden Zapfen 19 drehbar gelagert  und starr mit den Hebeln 17 und 25 ver  bunden. An dem Hebel 17 ist bei 16 ein  Fühler 14     angelenkt,    der durch eine Feder  ?6 mit dem Hebel 25 in Verbindung steht,  so dass letzterer an den durch die Hebel 17  und 49 senkrecht geführten Fühler 14 heran  gezogen wird, wodurch dieser hochgehoben  und die Sperrklinke 21 ausser Eingriff mit dem  Sperrad 23 gehalten wird.

   Der Fühler 14 be  sitzt an seinem untern Ende eine     Fühlerplatte     31, der ein Gegenfühler 33 gegenübersteht,  welcher auf dem Nadellineal 32 angeordnet  ist. Die Berührungsflächen zwischen den  Teilen 31 und 33 sind so eingestellt, dass  zwischen ihnen     ,her    von dem     abgefederten     Fadenleiter 28 kommende Perlenfaden ohne       Knickung        hindurchtreten    kann.

   Bleiben hier  bei infolge zu grosser Höhe des über der       Sticknadel    befindlichen Perlenstapels Perlen  zwischen den Teilen 31 und 33 stehen, so  wird beim Vorwärtsgange der     Sticknadel    11  der Fühler 14 zurückgedrückt und dadurch  eine an ihm vorgesehene Nase 48 in den  Bereich eines Hebels 49 gebracht. Dieser ist  an der bereits erwähnten Welle 47 starr  befestigt und nimmt an deren Schwing  bewegungen teil.

   Hierdurch wird stets dann,  wenn der Perlenstapel über der     Sticknadel     zu hoch anwächst, der Fühler 14 beim Aus  heben der Klinke 46 nach unten gedrückt  und die Sperrklinke 21 in das Sperrad 23  eingelegt.     In-    diesem Falle kann sich also  letzteres und damit auch das Schaltrad 6  nicht drehen, wenn es von der Sperrklinke 46  freigegeben wird. Um nun die Bewegung des  Hebels 49 unabhängig von dem Augenblick  zu machen, in welchem sich die Klinke 21  in das Sperrad 23 einlegt, ist der Nasenteil  48' des Fühlers mit diesem nicht starr ver  bunden, sondern an ihm verschiebbar ange  ordnet. Dabei wird er durch Federkraft so  weit an dem Fühler 14 hochgezogen, bis sich  der am Nasenteil 48' vorgesehene Anschlag  bolzen 50 an das obere Ende eines Schlitzes  in dem Fühler legt.

      Auf der bereits genannten Welle 22,  auf der das Schaltrad 6 sitzt, ist ferner der  federnde Fadenleiter 28 lose gelagert. Er  hat die aus     Fig.    2 .ersichtliche Gestalt und  trägt an seinem äussern Ende eine Rolle 51,  über welche der Perlenfaden geführt wird.  An seinem obern Teil ist .der     schweifartige     Anschlagarm 53 vorgesehen. An diesem  greift bei 54 der     Mitnehmer    55 an, der auf  der Welle 43 starr befestigt ist und nach  jedem Arbeitsspiel durch seine Aufwärts  bewegung den Fadenleiter in seine Anfangs  stellung     (Fig.    11)     zurückbewegt.     



  Bei jedem Arbeitsspiel     wird    der Mit  nehmer 55 so weit nach unten     verschwenkt,     dass er den Fadenleiter 28 vorübergehend  völlig freigibt und dieser die     Spannung    des  Stickfadens ausschliesslich beherrscht.     Mit-          telst    des an ihm vorgesehenen Handgriffes       52-kann    der Fadenleiter ausserdem     erforder-          lichenfalls#    völlig aus seinem Arbeitsbereich  ausgeschwenkt werden, wenn ,der Perlen  faden neu in die Rolle 51 eingelegt werden  muss.  



  An dem Fadenleiter 28 greift weiter  bei 56 eine Feder 30 an, deren anderes Ende  mittelst der Schraube 57 auf dem mit der  Welle 22 starr verbundenen Stellring 58 be  festigt ist. Infolgedessen ist die     Vorspannung     der Feder von den Bewegungen der Welle  22 abhängig. Hierdurch     wird    erreicht, dass  die Federspannung während der     Einstech-          bewegung    der Sticknadel abnimmt und bei  deren Rückwärtsbewegung zunimmt, was als  besonderer Vorteil bewertet werden muss.  Durch die Feder 30 wird der Fadenleiter 28  im übrigen dauernd, wenn auch mit wech  selnder Kraft, nach oben gedrängt.

   Seine  Aufwärtsbewegung wird jedoch ,dadurch be  grenzt, dass sich in der obersten Stellung die  Anschlagkante 59 des     schweifartigen    Armes  53 gegen die Zugstange 60 legt. Diese ragt  durch die ganze Stickmaschine hindurch und  ist in ihren ortsfesten Lagern     achsial    ver  schiebbar angeordnet. Auf ihr -sind gemäss       Fig.    6 für jeden Fadenleiter 28 je eine Sperr  scheibe 61, ein Stellring 62 und zwischen  diesen beiden Teilen eine Feder 63 angeord-           net.    Durch letztere wird die Bremsscheibe  61 so weit vom Stellring 62 abgerückt, als  es der Anschlagbolzen 64 zulässt. Zwischen  der Sperrscheibe 61 und einem am Maschinen-.

    Bestell     bezw.    am Lagerbock 65 vorgesehenen       Widerlager    66 lässt sich der abgefederte  Fadenleiter 28 durch eine     achsiale    Verschie  bung der Stange 60 mittelst der Bremsscheibe  61 jederzeit leicht feststellen, was bei jedem       Stickstich    selbsttätig während der Schlingen  bildung geschieht.  



  Weiter ist noch für den Fadenleiter 28  ein Anschlagbolzen 67 vorgesehen, an den  sich das hakenartig aufgebogene Ende 68  des Armes 53 anlegt, wenn der Fadenleiter  durch den Stickfaden zu weit heruntergezogen  wird. Der Bolzen 67 ist in dem     Lagerböck-          chen    65 drehbar gelagert und gerade über  dem Fadenleiter derart abgeflacht, dass sich  letzterer nach entsprechender Einstellung des  Bolzens 67     unbehindert        herumschwingen     lässt. Auf diesem ist für seine Verstellung  ein kleiner Handgriff 69 starr befestigt.

    Ausserdem ist noch zwischen dem Teil 69  und dem Lagerbock 65 eine Feder 70 ein  gespannt, durch die der Anschlagbolzen 67  selbsttätig in Sperrstellung     (Fig.    1) gehalten       wird.     



  Um ferner die Perlenreihe, die während  des Ganges der Maschine dauernd zwischen  dem     Perlenschaltra.d    6 und dein     Führungs-          röllchen    51 in Vorrat gehalten wird, gut ab  zustützen, so dass sie nicht in     @Sehwing-          bewegungen    geraten kann, ist an dem Faden  leiter 28 eine Führungsrinne 72     befestigt,     deren eines Ende als-dünne Zunge 73 zwi  schen den     Leitscheiben    6' und 6" nahe an  das     Perlenschaltrad    6 heranreicht, während  (las vordere Ende 74 des Bodens der Rinne  72 aufwärtsgebogen ist und eine Einkerbung  besitzt.

   An diesem     Rinnenmaul    74 kann der       nackto    Stickfaden ungehindert hindurch  treten: während die Perlen an ihm einen ge  wissen, wenn auch kleinen Widerstand fin  den, so dass sie nicht durch die Fadenreibung  mitgenommen werden können, sondern nur  dann auf das Röllchen 51 hinübergelangen,  wenn vom     Perlenschaltrad    6 aus neue Perlen    nachgeschoben und dadurch die vordersten  über das     Rinnenmaul        7.1    hinweggedrückt  werden. Hierdurch wird erreicht, dass stet  in unmittelbarer Nähe der Rolle 51 Perlen  für die Weiterbeförderung bereitgehalten  werden.

   Das Zurückhalten dieser Perlen  durch das     Rinnenende    ist besonders dann  wichtig, wenn einmal nach mehreren     Perlen-          stichen    eine grössere Reihe von perlenfreien  Stickstichen ausgeführt werden sollen, bei  welchen wohl Faden nachgezogen, aber Per  len nicht verbraucht werden. Es könnte dann  der Fall eintreten, dass sämtliche Perlen zwi  schen dein Schaltrad 6 und der Führungs  rolle 51 durch die Fadenreibung allmählich  mitgenommen werden, so dass sie sich bis weit  über die     -Fühlereinrichtung    hinaus anstauen,  Durch letztere würde dann die Perlennach  führung so lange unterbunden werden, bis  der über die     Fühlereinricht'ung    31, 33 hin  ausragende Perlenstapel verbraucht ist.

    Dann erst könnten weitere Perlen von dem  Schaltrad 6 nachgeführt werden, die sich aber  vorläufig nur auf dem Fadenstück zwischen  ,dem     Perlenschaltrad    6 und der Fadenleiter  rolle 51 ansammeln würden. ohne hinter die  ser zu der Nadel weiterzugehen. Erst wenn  diese Strecke voll mit Perlen besetzt wäre,  würden die vordersten über die Rolle 51       hinweggelangen.    Das würde jedoch eine sol  che Zahl von Stichen erfordern,     da.ss    bereits  vorher der kleine, zwischen der     Fühlerplatte     31 und Nadel 11 vorhanden gewesene Vor  ratstapel verbraucht wäre.

   Die Folge hier  von würden Fehlstiche sein, die sich ver  meiden lassen, wenn man die Perlennach  führung durch das     Rinnenmaul    74 in der ge  schilderten Weise ein wenig erschwert.  



  Um dem abgefederten Fadenleiter 28 die  erforderliche     Feinfühligkeit    und Leichtigkeit  seiner Bewegungen zu geben, muss seine  Welle 22 sehr dünn ausgeführt werden.  Sie kann daher nicht durch das ganze Ma  schinengestell in einem     ununterbrochenea          Strange        hindureblaufen,    sondern muss aus  einzelnen,     bolzenartig    kurzen Stücken beste  hen, deren Länge dem Rapport der Nadeln  entspricht, so dass zu jeder     Sticknadel    ein      besonderes Wellenstück 22 gehört.

   Auf jedem  derselben ist infolgedessen nur eine Perlen  schalteinrichtung und der zugehörige     abge=     federte Fadenleiter angeordnet, die dadurch  ein     zusammenhängendes    Ganzes bilden, das  als solches auswechselbar ist, wenn einmal  irgend eine Störung in der richtigen Wir  kungsweise der Einrichtung vorkommen  sollte. Die kurzen Wellenstücke 22 werden  in den kleinen Lagerböcken 65 abgestützt,  deren untere Lagerschalen 7 5 abnehmbar  sind, damit sich die     Perlenschalteinrichtung     mit dem Fadenleiter leicht aus- und ein  bauen lässt.

   Im übrigen ist jedes dieser  Wellenlager so breit gehalten, dass darin ge  mäss     Fig.    6 die zusammenstossenden Enden  von zwei benachbarten     Wellenstücken    22 ab  gestützt werden können.  



  Es ist nun noch der Antrieb der Sperr  welle 47 zu erläutern, der nach den obigen  Ausführungen einregelbar in solcher Weise  erfolgen soll, da die Sperrklinke 46 durch  den Hebel 46' entsprechend der Grösse der zu  verarbeitenden Perlen, bald früher, bald spä  ter     ausgehoben    wird. Zu diesem Zwecke ist  gemäss     Fig.    7 auf der     Antriebseite    der Ma  schine auf der Hauptwelle 80 eine Kurven  scheibe 81 angeordnet, auf welcher sich die  Rolle 82 abrollt. Diese ist an einem Hebel  83 gelagert, der seinerseits durch den Bolzen  84 von dem Hebel 85 getragen wird. Letz  terer ist mittelst des Wellenstumpfes 86 dreh  bar im Maschinengestell gelagert.

   Auf dem  gleichen Wellenstumpf ist ferner der Doppel  hebel 87, 88     aufgekeilt,    an dessen einem  Arm 87 die Feder 89 angreift, so dass die  mit dem Hebel 85 starr verbundene Nase 90  an die im Maschinengestell abgestützte An  schlagschraube 91 angedrückt wird. An dem  Arm 88 des Doppelhebels 87, 88 ist- die  Schubstange 92     angelenkt,    deren freies Ende  auf den Hebel 93 und durch diesen auf die  Welle 47 einwirkt. Aus dem Vorstehenden       ergibt    sich, dass alle Bewegungen des Hebels  85 zwangsläufig auf die Welle 47 übertragen  werden. Zur Erreichung des angestrebten  Zweckes müssen somit die regelmässigen und  stets     gleiehgrossen    Bewegungen der Rolle 82 -    in verstellbarer Weise auf den Hebel 85  übertragen werden.

   Dies geschieht dadurch,  dass an einem Seitenarm 83' des Hebels 88  ein Anschlagbolzen 94 verstellbar ange  bracht ist, der sich während jeder Schwing  bewegung des Hebels 83 vorübergehend ge  gen die Stelze , 95 legt, die ihrerseits an dem  Hebel 85, und zwar durch den Bolzen 96       verschwenkbar    gelagert ist. Die Stelze 95  legt sich mit ihrem Fuss 97 gegen die Nabe  des Hebels 85, um so einen festen Rückhalt  zu finden. Durch eine Feder 98, die     scIlwä--          cher    als die Feder 89 sein muss, steht die  Stelze 95 mit dem Hebel 83 derart in Ver  bindung, dass letzterer, beziehungsweise die  Rolle 82 an die Kurvenscheibe 81 angedrückt  wird.

   Wird also durch letztere die Rolle 82  von der Hauptwelle 80 fortbewegt, so bleibt  zunächst der Hebel 85 unter dem Einfluss  der Feder 89 und .der Anschlagvorrichtung  90, 91 in Ruhe, während sich der Hebel 83  um den Zapfen 84 dreht, bis der Anschlag 94  auf die Stelze 95 auftrifft und dadurch die  drei Teile 83, 85 und 95 kraftschlüssig zu  einem starren Ganzen     verbunden    werden.  Dieses wird sodann unter dem Zwang- der  Kurvenscheibe 81 entgegen .der Feder 89 um  den Wellenstumpf 86 verdreht' und dabei  die Welle 47 behufs Schaltung des Rades 6  verstellt.

     Um die Mitnahme des Hebels 85 durch  den Hebel 83 willkürlich verändern zu' kön  nen, ist der Anschlagbolzen 94 mittelst  Schraubengewindes in dem Arm 83' verstell  bar und mit einem Handrad 99 starr verbun  den, -dessen Nabe 100 mit     Zähüen    versehen  ist, in welche sich     der-    abgefederte Feststell  bolzen 101 einlegt, um die jeweils eingestellte  Lage des Anschlagbolzens 94 zu sichern. Je  nachdem nun; ob letzterer     .durch.    die beschrie  bene Vorrichtung mehr oder weniger weit  aus dem     ATm    83' herausgeschraubt wird,  legt er sich entsprechend früher oder später  an die Stelze 95 an und nimmt dadurch den  Hebel 85 um" ein entsprechendes Stück mit.  



  An .der Stelle 95 ist schliesslich noch ein  Bolzen 102 vorgesehen, der in einen -Schlitz  103 einer Stange 100 eingreift, die ihrer-           seits    bei 105 an dem Hebel 106 angehängt  ist.     Letzterer    ist starr auf der Welle     107          befestigt,    die gegebenenfalls vom Automaten  derart verstellt wird, dass die     Staffage    104  hochgezogen und damit die Stelze 95 aus  dem Bereich des Anschlagbolzens 94 heraus  gedreht wird,     5o    dass in diesem Falle keiner  lei Bewegung von der     Iiurverlsclleibe    81 auf  den Hebel 85 und infolgedessen auch auf  Welle     -17    übertragen wird.

   Solange aber die  Welle 107 nicht verstellt wird, arbeitet die  oben beschriebene Antriebsvorrichtung in  der     arzgegebezzen    Weise, wobei der Bolzen 102  in dem Schlitz 103 der Stange     10.1    sielt un  gehindert auf- und     niederbewegen    kann,  wenn der Hebel 85     verschwenkt    wird.  



  Es mag hier noch die Zuführung des mit  Perlen besetzten Stickfadens von der Vor  ratsrolle 1 zu dem     Perlenschaltwerk    erörtert  werden. Die nicht unbeträchtliche Dehnbar  keit des Stickfadens     zwingt    dazu, sämtliche  Vorratsrollen einer     Stickmaschinenetage    in  gleicher Höhe über den Schalträdern dieser  Etage anzuordnen, damit der Faden von allen  Rollen gleichmässig abgezogen wird. Diese müs  sen infolgedessen eng nebeneinander sitzen, wo  durch ihre Auswechselbarkeit erschwert. wird,  wenn man sie nicht senkrecht zur     Stoffebene,     sondern mit Rücksicht auf die Führung des  Fadens durch das Blech 5 gleichachsig zu  einander     anordnen    will.

   Um in letzterem  Fall ihre     Auswechselbarkeit    zu erleichtern,  ist- jede zweite Rolle durch eine Hilfsein  richtung hochschwenkbar, so     dass    jede ein  zelne Rolle leicht zugänglich wird. Hieraus  ergibt sich die aus den     Fig.    1 und 5 ersicht  liche Lagerung der Vorratsrollen 1. Diese  sind hohl ausgebildet und auf einem Metall  röhrchen 111 aufgesteckt, das lose drehbar  auf dem Bolzen 112 eines Hebels 113 ge  lagert ist. Letzterer sitzt lose drehbar auf  der über .die ganze Maschinenlänge sich er  streckenden Welle 114. Uni. ihm eine gute  Abstützung zu geben, besitzt er zwei Lager  ringe 115 und 116, die durch einen Steg 117  starr miteinander verbunden sind.

   Zwischen  den beiden Lagerringen 115 und 116 des  Hebels 113 ist auf der Welle 114 ein Stell-    ring<B>118</B> starr befestigt, der durch eine Fe  der 119 mit dem Lagerring 116 derart in  Verbindung steht, dass dieser sich mitsamt  dem Hebel 113 und der von ihm getragenen  Rolle 1 um die Welle 114 zu drehen sucht,  wodurch ein rückwärtiger Arm 120 des He  bels 113     aa    einer am Maschinengestell ge  lagerten Schiene 121 zur Anlage kommt.  Der Stellring 118 jeder zweiten Vorratsrolle  besitzt ferner eine Nase 122, die sich auf  den Steg 117 auflegt, wenn durch eine Dre  hung der Welle 114 jede     zweito    Rolle 1  in die in     Fig.    1 gestrichelt eingezeichnete  Stellung 1' geschwenkt werden soll.

   Die da  zwischenliegenden Rollen 1 verbleiben wäh  renddessen unter dem Einfluss ihrer Federn  119 in der ursprünglichen Stellung, so dass  jede Vorratsrolle leicht zugänglich wird und  erforderlichenfalls gegen eine neue ausge  wechselt werden kann. Daneben besteht na  türlich jederzeit die Möglichkeit, jede be  liebige Rolle einzeln aus der Reihe der an  dern von Hand     herauszuschwenken,    um sie  gegen eine neue auszuwechseln.  



  In an sich bekannter Weise wird der  Fadennachzug     dadurell    gehemmt, dass jede  Rolle 1 durch einen Bolzen<B>123</B> mit. einem  gezahnten Rädchen 124 in Verbindung stelzt,  das fest auf dem Röhrchen 111 sitzt. In  die Zähne des Rädchens 124 greift eine Sperr  klinke 125 ein, die auf der Welle 125' sitzt  und durch letztere während des Fadennach  zuges aus den Zähnen des Sperrades 124 aus  gehoben wird. Ferner legt sich gegen- das  Sperrädchen 124 von der Seite her eine Fe  der 126, die an dem Arm 120 des Hebels 113  befestigt ist und mit Hilfe eines verdreh  bar in dem Hebel 113 gelagerten     Exzenter-          bolzens    127 in ihrer Spannung geregelt wer  den kann.  



  Bei dem in     Fig.    8 dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung wird der Perlen  faden ,x durch einen zwangsläufig gegen den  Faden hin- und     herschwingenden    Faden  leiter 2, 3     voll    der Vorratsspule 1 abgezogen  und über eine     Leitwalze    4 geführt. die den  Faden bei wechselndem     Spulendurchmesser     immer in der     gleichen    Grundstellung zum      Schaltrad 6 hält und ausserdem die absatz  weise ankommenden Perlen gleichmässig wei  terleitet. Unterhalb des Fadenleiters 2     be-          befindet    sich eine schrägstehende Führungs  rinne 5 für den Perlenfaden.

   Sie ist an ihrem       obern    Ende genau so breit wie die Vorrats  spule 1, aber am untern Ende enger, um den  Perlenfaden sicher dem     Schaltrade    6 zuzufüh  ren. Durch ein Röllchen 7, das an einem  Hebel befestigt ist und durch diesen mit  leichtem Druck an dem     Perlenschaltrad    6  anliegt, sowie durch ein Führungsblech 8  werden die auf den     Stickfaden    aufgereihten  Perlen sicher im Bereich des Schaltrades 6  gehalten.

   Von dem letzteren aus ist der       Stickfaden    über zwei Fadenleiter 9 und 28  geführt, von den der eine, 9, der an Armen  10 sitzt, zwangsläufig hin- und     herschwingt     und der andere, 28, durch eine Feder 30 an  einen Anschlag 29     herangedrückt    wird, aber  einem Fadenzug leicht nachgibt.

   Beide Fa  denleiter 9 und 28 arbeiten so zusammen, dass  der Faden während eines Teils des     Stick-          vorganges    von ,dem federnden Fadenleiter 28  abgehoben ist, damit die Perlen über diesen       hinweggelangen.    Es empfiehlt sich, die An  ordnung so zu treffen, dass der Einfluss des  federnden Fadenleiters, zum Beispiel durch  die Wirkung des Anschlages 29, gerade  während der     Schlingenbildung    unterbrochen  wird, damit .diese nicht gestört     wird:    Von  den Fadenleitern aus ist der Stickfaden zu  der Nadel 11 geführt, die auf dem Nadel  lineal 32 befestigt ist.  



  Das Schaltrad 6 sitzt lose     drehbar        aui     der Welle 22, die hier durch die ganze Ma  schine     hindurchragt    und durch den Maschi  nenantrieb eine gleichmässige Schaltbewegung  in stets gleichem Drehsinn erhält. Um .diese  Bewegung auf das Schaltrad 6 durch Reibung  ganz oder teilweise übertragen zu lassen,  ist auf der Welle 22 ein Stellring befestigt:,  gegen den das Schaltrad 6 durch eine Fe  der 24 angedrückt wird: Ferner ist das  Rad 6 mit einem Sperrad 23 starr verbunden,  in das eine Klinke 21 eingreift, wenn das  Schaltrad ausser Tätigkeit gesetzt werden    soll. Diese Klinke 21 ist bei 20 an einem  mehrarmigen Hebel 25, 17 starr befestigt.

    An dem Arm 17. ist der Fühler 14     angelenkt,     an dessen unterem Ende ein Haken 15 vor  gesehen ist. Dieser ragt durch eine Öffnung  13 einer Schiene 12 hindurch, die zwangs  läufig in     irgand    einer Weise auf- und  niederbewegt wird. Die Öffnung 13 ist so  gross,     dass    der Haken 15 ungehindert hin  durchtreten kann und daher im allgemeinen  an den Bewegungen der Schiene 12 nicht teil  nimmt, zumal der Fühler 14 durch eine Fe  der 26 an den Hebel 25 herangezogen und  so die Nase 15 ausserhalb des Bereiches der       Schiene,    12 gehalten wird.

   Umgekehrt wird  aber auch durch die gleiche Feder 26 der  Hebel 25 an den Fühler 14 herangezogen und  dadurch der Hebel 17 bis zu dem Anschlag 18       gehoben,    beziehungsweise die Klinke 21  ausser Eingriff mit .dem Sperrad 23 gehalten.  



  Der Fühler 14 besitzt an seinem untern  Teil weiterhin eine     Fühlerspitze    31. Diese  arbeitet mit einem Gegenfühler 33 zusam  men, der auf dem Nadellineal 32 befestigt  ist. Zwischen den Teilen 31 und 33 wird  der Perlenfaden     hindurchgeführt.    Bleiben da  bei infolge zu hohen Perlenstapels über der  Nadel Perlen vor der     Fühlerplatte    31 stehen,  so wird diese beim nächsten Vorwärtsgang  des Nadellineals 32 von dem Gegenfühler 33       zurückgedrängt    und dadurch die Nase 15  in den Bereich der Schiene 12 gebracht,

    worauf der Fühler 14 durch letztere herunter  gezogen und .die Klinke 21 in .das Sperrad  23 eingelegt     -wird.    In diesem Falle wird das       Perlenschaltrad    6 nicht weitergeschaltet.  Wenn sich jedoch keine Perlen vor der Küh  lerplatte 31 befinden, so wird diese durch  den Gegenfühler 33 nicht erreicht. Es- tritt  dann keine Verstellung der     Fühlereinrich-          tung    ein; die     Sperrklinke    21 bleibt aus  gehoben und -das Schaltrad kann von der  Welle 22 bei deren Schaltbewegung mit  genommen werden.  



  Wie die     Fig..    8 - und 11 erkennen lassen,  sind die Vorratsrollen hier etwas anders an  geordnet als beim Beispiel nach     Fig.    1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Einrichtung an Schiffchenstickmaschinen zur Verarbeitung eines Perlen tragenden Stickfadens, dadurch gekennzeichnet, dass je zwischen einem Perlenschaltorgan für die Zuführung der Perlen von der Fadenvorrats rolle zur Sticknadel und der letzteren ein federnder Fadenleiter angeordnet und ferner das Schaltorgan sperrbar eingerichtet, sowie unter den Einfluss einer Fühlereinrichtung gestellt ist.
    durch welche die Perlenzuführung in der Weise geregelt wird, dass in der Nähe der Sticknadel stets nur ein Perlenstapel von bestimmter Höhe vorhanden ist. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der federnde Fadenleiter unter dem Einfluss einer Sperrvorrichtung steht.
    ?. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der federnde Fadenleiter in der jeweils erreichten Stellung während der Bildung der Stickfadenschlinge für das Schiffchen mittelst. einer[) 4senkrecht zu seiner Schwingungsebene verstellbaren Sperrvorrichtung feststellbar ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Vorspannung einer den Fadenleiter beherrschenden Feder wäh rend eines jeden Arbeitsspiels verändert, und zwar während der Vorwärtsbewe gung der Nadel vermindert und während deren Rückwärtsbewegung vergrössert wird. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der federnde Fadenleiter an sei nem freien Ende eine Führungsrolle für die Perlen trägt und ferner mit einer Rinne zur Abstützung des zur Führungs rolle gehenden Perlenfadenteils versehen ist, wobei das der Rolle zugekehrte Ende der Rinne so ausgebildet ist, dass es als Hemmnis für die Perlenbewegung dient. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der federnde Fadenleiter unter dem Einfluss eines zwangsläufig hin- und herschwingenden Mitnehmers steht, durch den er nach jedem Arbeitsspiel in seine Anfangsstellung zurückbewegt wird. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der zwangsläufig be wegte rlIitnehmer bei jedem Arbeitsspiel so weit: aus der. Bahn des Fadenleiters verschwenkt wird dass sich der Faden leiter völlig aus seinem Arbeitsbereich ausschwenken lässt, damit man den Stick- faden in die Fadenleitrolle einlegen kann. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1; 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, .dass ein Anschlag, der ein selbsttätiges, zu grosses Ausschwenken des federnden Fadenleiters unter dem Einfluss eines zu starken Fadenzuges ver hindern soll, durch Drehen ausser Wir kung setzbar angeordnet ist. 8. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ausser dem federnden Fadenleiterhebel ein zwangsläu fig hin- und herschwingenderFadenleiter zwischen dem Perlenschaltorgan und der Sticknadel angeordnet ist. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen Fä- denvorratsrolle und Perlenschaltorgan ein zwangsläufig gegen ,den Faden schwingender und das Abziehen desselben von der Vorratsrolle bewirkender Faden leiter angeordnet ist. 10. Einrichtung nach Patentansprucb, da durch gekennzeichnet, dass der federnde Fadenleiter zusammen mit dem Perlen schaltorgan und den Sperrscheiben des selben auf einer dünnen Hilfswelle sitzt. deren Länge dem Nadelrapport der Stick maschine entspricht und die mit den auf ihr angeordneten Teilen unabhängig von den benachbarten Stickeinheiten ein- und ausgebaut werden bann. 11.
    Einrichtung nach .Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass das Perlen schaltorgan als Schaltrad ausgebildet ist und dass ein Fühler, durch den ein dieses Schaltrad sperrender Sperrhebel be herrscht wird, mit einem am Nadellineal befestigten Gegenfühler derart zusam menwirkt, dass der Fühler in den Wir kungsbereich eines zwangsläufig auf- und niederbewegten Antriebsteils gebracht und dadurch das Schaltrad gesperrt wird, wenn Perlen zwischen Fühler und Gegen fühler stehen bleiben. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das als Schalt rad ausgebildete Perlenschaltorgan durch die Wirkung eines einregelbaren Sperr werkes zur Mitnahme .durch einen Schalt hebel bei jedem Schaltvorgang freigege ben wird, wobei durch Einregelung des Sperrwerkes die Zeitdauer der Freigabe so bemessen werden kann, dass bei jedem Arbeitsspiel die Weiterdrehung des Schaltrades der Perlengrösse entspricht, fallg nicht seine Schaltbewegung durch ein anderes, unter dem Einfluss der im Patentanspruch genannten Fühlereinrich- tung stehendes Sperrwerk überhaupt ge hindert wird. 18.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeich net, dass die beiden die Weiterdrehung des Perlenscha,ltrades beeinflussenden Sperrwerke von der gleichen Sperrwelle aus betätigt werden. 14. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Perlenschaltorgan und der Fadenvorrats rolle ein rinnenartig ausgebildetes Füh rungsblech für den Perlfaden angeordnet ist. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an dem als Schaltrad ausgebildeten Perlenschalt- organ eine Führungsrolle anliegt, durch welche die Perlen im Bereich der Zähne des Schaltrades gehalten werden. 16. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Perlen- fadenvorrätsrolle aus einer auswechsel baren Spule besteht, die gebremst und periodisch gesperrt wird. 17.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeich net, dass die Perlenfadenvorratsrolle für alle Sticknadeln einer Maschine in glei cher Höhe über dem zugehörigen Perlen schaltorgan liegen, um durch einen gleichmässigen Fadennachzug ein gleich mässiges Arbeiten aller federnden Faden leiter zu ermöglichen. 18. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 16, 17, dadurch ge kennzeichnet, dass die PerlenfaJenvorrats- spulen gleichachsig zueinander angeord net sind und jede zweite durch Drehen einer Welle hochschwenkbar ist.
CH101996D 1921-06-30 1922-06-19 Einrichtung an Schiffchenstickmaschinen zur Verarbeitung eines Perlen tragenden Stickfadens. CH101996A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE101996X 1921-06-30
DE10622X 1922-06-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH101996A true CH101996A (de) 1923-11-01

Family

ID=25748589

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH101996D CH101996A (de) 1921-06-30 1922-06-19 Einrichtung an Schiffchenstickmaschinen zur Verarbeitung eines Perlen tragenden Stickfadens.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH101996A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN107475930A (zh) * 2017-09-30 2017-12-15 朱月眉 一种绣珠下料装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN107475930A (zh) * 2017-09-30 2017-12-15 朱月眉 一种绣珠下料装置
CN107475930B (zh) * 2017-09-30 2023-03-14 朱月眉 一种绣珠下料装置

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1813052A1 (de) Gestrickabzug fuer Flachstrickmaschinen zur Herstellung formgerecht gestrickter Warenteile mit plastisch gestrickten Formteilen
DE2531734A1 (de) Fadenfuehrung an maschenbildenden maschinen mit umlaufenden fadenfuehrern
CH101996A (de) Einrichtung an Schiffchenstickmaschinen zur Verarbeitung eines Perlen tragenden Stickfadens.
DE3639525C2 (de)
DE627393C (de) Strickmaschine mit zwei oder mehreren getrennten Fadenzufuehrungsstellen
DE817981C (de) Gesperre
DE389329C (de) Einrichtung fuer Schiffchenstickmaschinen zur Verarbeitung eines Perlen tragenden Stickfadens
DE3003811A1 (de) Strickmaschine
DE289580C (de)
DE387490C (de) Einrichtung fuer Schiffchenstickmaschinen zur Verarbeitung eines Perlen tragenden Stickfadens
DE3001069A1 (de) Fadenzufuehrungs- und steuereinrichtung
DE518898C (de) Rundkettenwirkmaschine
DE589493C (de) Vorrichtung zum Reihen und zum Durchziehen von Faeden durch eine oder mehrere Stofflagen
DE201713C (de)
AT82462B (de) Verfahren und Webstuhl zur Herstellung von Knüpfteppichen.
DE161541C (de)
DE64863C (de) LAMB&#39;sche Strickmaschine für reguläre Schlauchwaare mit falscher Naht
DE406327C (de) Fadengebevorrichtung fuer Schuhwerknaehmaschinen
DE16987C (de) Neuerungen an flachen Kettenstühlen
AT117293B (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung einer Schußkettenwirkware.
DE14C (de) Strickmaschine
DE47700C (de) Doppelsteppstich-Nähmaschine
AT51498B (de) Nähmaschine zur Herstellung von Zwirnknöpfen mit Ringeinlage.
DE295458C (de)
DE256257C (de)