CH102039A - Vorrichtung zur Reinigung des endlosen Filzes von Pappen- und Papiermaschinen während des Betriebes. - Google Patents
Vorrichtung zur Reinigung des endlosen Filzes von Pappen- und Papiermaschinen während des Betriebes.Info
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
- D21F1/32—Washing wire-cloths or felts
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Description
Vorrichtung zur Reinigung des endlosen Filzes von Pappen- und Papiermaschinen während des Betriebes. Zur Reinigung des endlosen Filzes von Pappen- und Papiermaschinen -während des Betriebes sind bereits Vorrichtungen bekannt, bei denen der Filz über Leitwalzen durch eine Waschflüssigkeit geführt und letztere durch umlaufende Schaufelräder in Bew-egung gehalten wird. Bei den bekannten Vorrich tungen dieser Art liegen die Schaufelräder stets auf der Arbeitsseite des Filzes und be wirken infolgedessen, dass zwar ein Teil der Stoff- oder Schlammteilchen fortgespült, ein anderer Teil aber tiefer in den Filz hinein gedrückt wird.
Dieser Mangel wird gemät.5 vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, dass der Filz in der Flüssigkeit unter mindestens ein Schaufelrad. derart herumgeführt wird, dass letzteres auf der der Arbeitsfläche des Filzes entgegengesetzten Seite liegt.
Dadurch -erzielt man, wie Versuche er geben haben, eine besonders wirksame und vorteilhafte Reinigung des Filzes, was wahr scheinlich darauf zurückzuführen ist, dass die Flüssigkeit mittelst des Schaufelrades von der Rückseite des Filzes her durch diese hindurchgedrückt wird und dabei alle Schmutz teilchen heraustreibt.
Dabei sind zweckmässig mehrere solcher Schaufelräder<B>je</B> in einer besonderen Abteilung des Flüssigkeitsbebälters hintereinander an geordnet, Lind die Reinigur.gsflüssigkeit wird nacheinander im Gegenstromprinzip durch die einzelnen Abteilungen hindurchgeführt. Da bei wird erreicht, dass der Filz mit um so reinerer Flüssigkeit in Berührung kommt,<B>je</B> weiter die Reinigung des Filzstreifens fort geschritten ist, so dass die Reinigung selbst weit vollkommener ausgeführt werden kann als bisher, und trotzdem der Verbrauch an Reinigungsflüssigkeit verringert wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch in einem senkrechten Querschnitt dargestellt. Dabei ist a der aus einem end- lo.gen Bande bestehende Filzstreifen, von dem nur der jeweils in der Nähe der Reinigungs stelle befindliche Teil auf der Zeichnung dar gestellt ist. Der Filzstreifen a wird nun durch die Leitwalzen <B><I>b,</I></B><I> c,<B>d,</B></I> /', <B><I>g</I></B> durch den init Waseliflüssigkeit gefüllten Trog derart geführt, dass seine auf der Zeichnung durch eine gestrichelte Nebenlinie kenntlich ge machte Arbeitsseite nach unten gerichtet ist.
Der Trog<B>p</B> ist durch eine senkrechte Scheide wand h in zwei Hälften geteilt, und über jeder der beiden untern. Leitwalzen <B>e,<I>f</I></B> ist ein Schaufelrad i bezw. h angeordnet, welche auf der der Arbeitsfläche des Filzes abge wandten Seite liegen und bei ihrer Drehung von dieser Seite her die Reinigungsflüssig keit gegen den Filz und durch diesen hin durch treiben.
Über der rechten Hälfte des Behälters<B>p</B> befindet sich das Zuführungsrohr in für die Reinigungsflüssigkeit, so dass letztere zunächst auf dem bereits in der linken Hälfte vorge- reinigten Filz zur Wirkung kommt und dann über die als Auslauf wirkende Scheidewand li in die linke Troghälfte übertritt.
Von hier fliesst die Reinigungsflüssigkeit weiter im Gegenstrom am Filzstreifen a entlang und !!her die tiefer liegende Trogh:ante n ab, während gleichzeitig durch ein Zuleitungs rohr 2- gegebenenfalls noch ein weiterer Zu satz von Reinigungsflüssigkeit erfolgt, die dann mittelst des Schaufelrades i durch den Filz hindurchgetrieben wird. Durch die An ordnung dieses Stromlaufes wird ei-reicht, dass der grösste Teil der Verunreinigungen gleich an der Ankunftsstelle über die Ablaufkante n fortgeführt werden und gar nicht erst die noch ini Trog befindliche Flüssigkeit verun reinigen kann.
Ausserdem ist in der Nähe des Bodens der linken Troghälfte, sowie nötigenfalls auch an der rechten Troghälfte, noch ein Ablasshahri o vorgesehen, welcher gegebenenfalls auch während des Betriebes inehr oder weniger beeinflusst werden kann, um ein Ansammeln des Schmutzes am Be- hälterboderi zu vermeiden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung zur Reinigung des endlosen Filzes von Pappen- und Papiermaschinen während des Betriebes mittelst mindestens eines in der Wasehflüssigkeit umlaufenden Schaufelrades, dadurch gekennzeichnet, dass der Filz in der Flüssigkeit unter das Schaufel rad derart herumgeführt wird, dass letzteres auf der der Arbeitsfläche des Filzes abge wandten Seite liegt. <B>UNTERANSPRUCH:</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere. Sellaufelräder in getrennten Abteilungen des Flüssigkeits troges hintereinander angeordnet sind und die.Flüssigkeit nacheinander im Gegensti-bin durch die einzelnen Abteilungen hindurchgeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE189810X | 1921-12-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH102039A true CH102039A (de) | 1923-11-01 |
Family
ID=5721495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH102039D CH102039A (de) | 1921-12-05 | 1922-12-05 | Vorrichtung zur Reinigung des endlosen Filzes von Pappen- und Papiermaschinen während des Betriebes. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT96653B (de) |
| CH (1) | CH102039A (de) |
| GB (1) | GB189810A (de) |
-
1922
- 1922-02-14 AT AT96653D patent/AT96653B/de active
- 1922-12-05 CH CH102039D patent/CH102039A/de unknown
- 1922-12-05 GB GB33180/22A patent/GB189810A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB189810A (en) | 1923-04-26 |
| AT96653B (de) | 1924-04-25 |
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