CH102041A - Einrichtung für doppelte Buchhaltung. - Google Patents

Einrichtung für doppelte Buchhaltung.

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CH102041A
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Description


  Einrichtung für doppelte Buchhaltung.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Einrichtung für doppelte Buchhal  tung; diese besitzt einen aus mindestens drei  übereinanderliegenden Blättern, nämlich ei  nem Journalblatt und je einem Blatt für Soll  und für Habenkonti bestehenden Durch  schreibblock, welche drei Blätter überein  stimmende Vertikalkolonnen aufweisen, wo  bei das Sollblatt mit einer Sollkolonne und  dlas Habenblatt mit einer Habenkolonne ver  sehen ist;

   ferner sind diese beiden Kolonnen  und in analoger Weise die Soll- und die  Habenkolonne der Hauptbucbkonti     konstra-          stierend    hervorgehoben, zumn Zwecke, dass,  wenn dlas Soll- und das Habenblatt in Quer  streifen mit je einem Buchungsposten zer  schnitten und diese Querstreifen unterteilt  werden, ein richtiges Einkleben dfieser Quer  streifen mit den darauf befindlichen     Bu-          ehungen    in die einzelnen Konti des Haupt  buches erleichtert wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht die beiliegende  Zeichnung.  



  Fig. 1 ist eine Teilansicht des     Durch-          schreibbloclkes,       Fig. 2 ein Querschnitt durch diesen;  Fig. 3-5 sind Teilansichten einzelner  Blätter des Blockes, und in  Fig. 6-9 ist die Art der Übertragung  der einzelnen Posten auf die Konti des  Hauptbuches veranschaulicht, wobei ange  nommen ist, dass das Hauptbuch nach dem  Kartensystem geführt ist.  



  Der in Fig. 1 dargestellte Durchschreib  block besteht aus vier übereinanderliegenden  Blättern, nämlich dem Journalblatt a, dem  Sollblatt b, dem Habenblatt c und dem  Rechnungsblatt d. Von letzteren drei Blät  tern zeigen die Fig. 3-5 je den Kopf. Das       Journalblatt        a    weist     seehs    Vertikalkolonnen  auf, und zwar, wie die Kolonnenüberschriften  in     Fig.    1 zeigen, je     eine    für fortlaufende       Numerierung    der einzelnen Buchungen, für       dag    Datum,     _    für Sollkonto,     Habenkonto,     Buchungssatz und Umsatz.

   Das Sollblatt b  weist die gleichen sechs Vertikalkolonnen,  aber mit andern. Überschriften auf; es sind  nämlich ausser denen für     fortlaufende    Nu  merierung und Datum je eine für Kontrolle,  Gegenkonto, Buchungssatz und Soll vorhan  den. Die mit ,Kontrolle" überschriebene ist      über ihre ganze Fläche farbig, beispielsweise  blau, angelegt, was in der Zeichnung durch  horizontale Schraffierung angedeutet ist. Die       #Soll"-Kolonne    ist ebenfalls farbig angelegt,  zum Beispiel rot, wie durch vertikale Schraf  fierung angedeutet.

   Im Hagenblatt c sind die  Kolonnen     #Gegenkonto"    und     #Kontrolle"     gegen die entsprechenden des Sollblattes b  vertauscht, so dass einerseits die Kolonne       #Kontrolle"    des Sollblattes über die Kolonne       #Gegenkonto"    des Habenblattes c und     ander-          eits    die Kolonne     #Gegenkonto"    des Soll  blattes über die Kolonne     #Kontrolle"    des  Hagenblattes zu liegen kommt. Die der       #Soll"-Kolonne    des Sollblattes b entspre  chende Kolonne des Hagenblattes c ist mit       #,Haben"    überschrieben.

   Die     #Kontroll"-          Kolonne    des Habenblattes ist wie die des  Sollblattes in blauer Farbe     angelegt,    die       #Haben"-Kolonne    in einer zur     #Soll"-Ko-          lonne    des Blattes b konstrastierenden Farbe,  zum Beispiel gelb (in der Zeichnung durch  schräge Schraffierung angedeutet). Die sechs  Kolonnen des Rechnungsblattes d (Fig. 5)  traben die Überschriften: fortlaufende Nu  merierung, Datum, Gegenkonto, Kontrolle,  Buchungssatz, Umsatz. Beim bezeichneten  Beispiel ist angenommen, dass     keine    Kolonne  des Rechnungsblattes farbig angelegt ist; es  Minnte aber das Blatt auch farbige Kolonnen  aufweisen.

   Die drei Blätter b, c und d sind  ausserdem     übereinstimmend    mit den parallel  zu den Kolonnen verlaufenden Perforierungen  c, f, g, lt, und i versehen. Ausserdem sind die  Blätter b, c, d auf ihrer Rückseite gummiert.  



  Die in Fig. 6-9 dargestellten     Kontikar-          ten    k des Hauptbuches tragen zunächst die  Aufschrift des betreffenden Kontos, also zum  Beispiel Kassa, Postscheck, Hausertrag usw.  Jede Karte weist sodann acht Vertikalkolon  nen auf mit den Überschriften: Fortlaufende  N ummer, Datum, Sollkonto, Kontrolle,  Habenkonto, Buchungssatz, Soll, Haben. Die  Kolonne     #Bontrolle"    jeder Karte ist in der  gleichen Farbe angelegt wie die entspre  chende Kolonne des Soll- bezw. Habenblattes  b     resp#    c.

   Ebenso weist die     #Soll"-Kolonne     jeder Karte k die gleiche Farbe wie cdie #Soll"-    Kolonne des Sollblattes, also zum Beispiel  rot, auf, und ferner ist die     #Haben"-Kolonne     jeder Karte ebenso gefärbt wie die     #,Haben"-          Kolonne    des Hagenblattes c. Die Karten k  sind in der beschriebenen Weise beicjseitig be  druckt und die Breite ihrer Kolonnen jeweils  gleich der der entsprechenden     Kolonnen    des  Blattes.  



  Die Gebrauchsweise der beschriebenen  Einriehtung ist nun folgende:  Zwischen die aufeinanderfolgenden Blät  ter des Blockes wird Kohlenpapier eingelegt  zum Durchschreiben, und dann werden in das  Journalblatt c, von Hand oder mit der  Schreibmaschine die einzelnen Posten einge  tragen. Ist das Journalblatt voll geschrieben,  so wird es vom Block abgetrennt und in einer  besonderen Sammlung aufbewahrt. Die Bu  chung jedes Postens auf dem Journalblatt  geschieht nach dem Prinzip der doppelten  Buchführung, d. h. es wird für jede Buchung  gleichzeitig eine Gegenbuchung gemacht. So  wird auf dem Journalblatt beispielsweise die  Zahlung A. Merz (Porten Nr. 476 in Fig. 1)  einerseits im Konto     #Hausertrag"    des Haupt  buches im Haben und im Konto     #Kassa"    des  Hauptbuches im Soll verbucht.  



  Es enthalten daher die Kolonnen des     Jour-          nalblattes,    die mit     #Solllkonto"    und     #Hagen-          konto"    überschrieben sind, für jeden Posten  des Journalblattes die Überschriften derjeni  gen beiden Konti des Hauptbuches (im vor  liegenden Fall     #Kassa"    und     #Hausertrag"),     in welche der betreffende Posten übertragen  wird.

   Auf die unter dem Journalblatt liegen  den Blätter b und c schreibt sieh diese Bu  chung so durch, dass auf dem Blatt b die  Buchung     #Kassa"    in die blaue     #Kontrolle"-          Kolonne,        die        Buchung     in die  Kolonne     "Gebenl@onto"    und der Betrag selbst  in die rote     "Soll"-Iiolonne,    auf dem Blatt c       cl.a-eben        umgekehrt    die Buchung "Kassa" in  die Kolonne     "CTegenl@onto",

      die     Buchung     "Hausertrag" in die blaue     "Kontrolle"-Ko-          lonne    und der     Betrag    selbst in die gelbe "Ha  ben"-Kolonne fällt. Wie sich die einzelnen  Posten auf das     Reehnungsblatt    durchschrei  ben, ist aus     Fig.   <B>5</B> ohne weiteres     ersichtlich.         Wenn das vollgeschriebene Journalblatt vom  Block abgetrennt worden ist, so     werden     zwecks Übertragung ins Hauptbuch bezw.  auf das Rechnungsformular die. Blätter     h,     c und d in Querstreifen zerschnitten, derart,  dass jeder Querstreifen nur einen Posten ent  hält.

   Mit Hilfe der farbigen Kolonnen auf  Soll- und Habenblatt b und c, sowie auf den  Karten ke des Hauptbuches erledigt sich nun  die Übertragung der einzelnen Posten ganz  mechanisch. Zum Beispiel der Posten Nr.  476 von Fig. 1 wird folgendermassen über  tragen:  Der     Buchhalter    trennt den Querstreifen  Nr. 476 des Sollblattes längs der Perforie  rung     f    und klebt den die Nummer und das  Datum tragenden Teil des Streifens auf die  entsprechenden Kolonnen der Karte mit der  Aufschrift     #Kassa"    (Fig. 6). Den andern  Teil des Querstreifens klebt er dann so auf  die Karte, dass das blaue Feld mit der Bu  chung     #Kassa"    auf die blaue     #Kontrolle"-          Kolonne    der Karte zu liegen kommt.

   Der  übrige Text dieses Streifenteils fällt dann  ganz von selbst in diejenigen Kolonnen, für  die er bestimmt ist. Die Richtigkeit der Über  tragung lässt sich ganz mechanisch dadurch  kontrollieren, dass der im roten     #Soll"-Feld     des Streifenteils gebuchte Betrag auch auf  der Karte in der roten     #Soll"-Kolonne    liegt.  Der entsprechende Querstreifen Nr. 476 des  Habenblattes c dagegen wird längs der Per  forierung g getrennt. Der eine, in Fig. 4 links  von dieser Perforierung liegende Teil wird  auf die Karte mit der Aufschrift     #Hauser-          trag"    (Fig. 8) so geklebt, dass sein blaues  Feld in die blaue     #Kontrolle"-Kolonne    dieser  Karte zu liegen kommt.

   Dann fällt ohne wei  teres die Buchung     #hussa"    dieses Streifen  teils in die     #Soll"-Kolonne    der Karte und  ebenso Datum und Nummer in die betreffen  den Kolonnen der Karte. Der rechte Streifen  teil wird natürlich so aufgeklebt, dass die im  gelben Feld befindliche Buchung des Betrages  in die gelbe     #Haben"-Kolonne    der Karte fällt.  Wie sich das Übertragen des Postens Nr. 477  von Fig. 1 auf die Karten gestaltet, ergibt  sich in Analogie mit dem Vorstehenden ohne  weiteres aus den Fig. 7 und 9.    Wie schon erwähnt, lässt sich die Richtig  keit der Übertragungen auf die Kontokartrten  des Hauptbuches rein optisch kontrollieren.

    In der blauen     #Kontrolle"-Kolonne    jeder  Karte dürfen nur blaue Felder der einzelnen  Streifen liegen, und alle diese Felder müssen  die gleiche Eintragung Rufweisen, also die  blauen Felder der     #Kassa"-Karte    (Fig, 6) alle  die Eintragung     #Kassa",    die der Postscheck  karte (Fig. 7) alle die Eintragung     #Post-          scheck"    usw. Ebenso dürfen auf die rote       #Soll"Kolonne    jeder Karte nur rate Streifen  felder und auf die gelbe     #Haben"-Kolonne     nur gelbe Felder geklebt sein. Die Übertra  gungen     ins    Hauptbuch können also ganz  mechanisch erfolgen.

   Die Disposition der  ganzen Buchhaltung erfolgt ausschliesslich  auf dem Journalblatt, während die Vertei  lung der einzelnen Posten auf die jeweiligen  beiden     #Gegenkonti"    infolge der beschriebe  nen Ausbildung und Anordnung der Soll- und  Habenblätter der einzelnen Blocks ganz auto  matisch vor sich geht und durch die     Anbrin-          gu#g    der farbigen     #Kontrolle"-Kolonne    auf  den Kontis des Hauptbaehes ein Irrtum bei  der Übertragung auf die Gegenkonti (rechts  oder links von der     Kontrolle-Kolonne)    nicht  eintreten kann. .  



  Das Rechnungsblatt d wird ebenso wie  die Blätter b und c     naell    den einzelnen Posten  in Streifen zerschnitten und diese auf ein       Rechnungsformular    mit den     nötige11    Vertikal  kolonnen in Übereinstimmung mit den be  treffenden     Kontis    des Hauptbuches einge       klebt-          Die    beschriebene Einrichtung ist für     je-          zlen    Betrieb bestimmt. Je nach Bedarf kann       ntürlich    die Zahl der Vertikalkolonnen ver  mehrt werden.

   Auch kann das     Rechnungs-          blatt    in Wegfall kommen.     Selbstverstä.ndhcll     ist es, dass für die farbigen Kolonnen auch  andere Farben als die in der     Beschreibung          erwähnten    gewählt werden können; wesent  lich ist     nur,    dass sie möglichst gegeneinander       konstrastieren.     



  Statt in ganzer Fläche farbig angelegt       z11    sein, könnten die betreffenden Kolonnen  auch nur durch farbige Umrahmungen oder      durch versclhiecdenartige Schraffierung, oder  sonst in auffallender Weise gegeneinander  konstrastierend hervorgehoben sein. Das  Hauptbuch braucht natürlich nicht nasch demn  Kartensystem angelegt sein; es karnn auch  die übliche Buchform haben. In diesem Falle,  wie auch beim Kartensystem, brauchen übri  gem die     #Kontroll"-Kolonne    und     #Soll"-          und        #Haben"-Kolonne    nicht auf ihrer gan  zen Fläche farbig angelegt sein. Ess kann  auch nur der     Kopf    der betreffenden Kolonnen  als farbiges Feld ausgebildet sein.

   Der be  schriebene Block eignet sich     ausserdem    ohne  jede Abänderung auch für die Aufstellung  von Bilanzen; statt der einzelnen     Journal-          posten    werden für diesen Fall eben die  Schlussziffern der für die Bilanz in Frage  kommenden Konti eingetragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung für doppelte Buchhaltung, #ek ennzeichnet, durch einen aus mindestens drei übereinanderliegenden Blättern, nämlich einem Journalblatt und je einem Soll- und einem Habenblatt bestellenden Durehsehreib- block, welche drei Blätter übereinstimmende Vertikalkolonnen aufweisen, wobei das Soll blatt mit einer Soll-Kolonne und das Haben blatt mit einer Haben-Kolonne versehen ist, und dass die Flächen dieser beiden Kolonnen und in analoger Weise die Soll- und die Ha ben-Kolonne jedes Hauptbuchkontos konstra- stierend hervorgehoben sind, zum Zwecke, dass,
    wenn das Soll- und das Habenblatt in Querstreifen mit je einem Bwuchungsposten zerschnitten und diese Querstreifen unter teilt werden, ein richtiges Einkleben dieser Querstreifen mit den darauf befindlichen Buchungen in die einzelnen Konti des Haupt buches erleichtert wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die unter der üblichen #Soll"-Kolonne des Journalblattes des Blockes liegende Kolonne des Sollblat tes als #Kontrolle"-Kolonne mit farbiger Fläche und die unter der #Haben"-Ko- lonne des Journalblattes befindliche Ko lonne als #Gegenkonti"-Kolonne ausgebil det ist, während beim Habenblatt die An ordnung gerade umgekehrt ist, und ge kennzeichnet dadurch, dass die Konti des Hauptbusches ebenfalls eine #Kontrolle"- Kolonne aufweisen,
    die durch die gleiche Farbe wie die #Kontrolle"-Kolonnen der beiden Blockblätter hervorgehoben ist, und zu beiden Seiten dieser Hlauptbuch-Ko- lonne eine #Soll- und eine #Haben"-Ko- lonne fair die #Gegenkonti" angeordnet ist, das Ganze derart, dass, wenn beim Auf kleben der Querstreifen das der farbigen #Kontrolle"-Kolonne entstammende Feld derselben auf die gleichfarbige #Kon- trolle"-Kolonne des Hauptbuchkontos ge bracht wird,
    automatisch das daneben be findliche #Gegenkionto" in die richtige #Gegenkonto"-Kolonne des Hauptbuches zu liegen koummt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Soll- und Gaben blatt parallel zu einzelnen Kolonnen ver laufende Perforationen aufweist, welclhe die Unterteilung der Querstreifen erleich tern.
    3. Einrichtung nach Pateni:ansprucli, dadurch bekennzeiehnet, dass der Durchschreibblock noch ein vierte: Blatt, ein Rechnungsblatt, aufweist, das in Vertikalkolonnen, die mit denen der übrigen Blätter übereinstimmen, geteilt ist, zum Zwecke, da.ss, wenn dieses Rechnungsblatt in Querstreifen mit je ei nem Bueliungsposten zerschnitten wird,
    diese Querstreifen auf ein mit entsprechen den Kolonnen versehenes Rechnungsfor mular aufgeklebt werden.
CH102041D 1923-03-17 1923-03-17 Einrichtung für doppelte Buchhaltung. CH102041A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090175B (de) * 1954-07-17 1960-10-06 Franz Litzka Durchschreibebuch mit abwechselnd nicht abtrennbaren und zum Abtrennen randperforierten Seiten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090175B (de) * 1954-07-17 1960-10-06 Franz Litzka Durchschreibebuch mit abwechselnd nicht abtrennbaren und zum Abtrennen randperforierten Seiten

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