CH102180A - Verfahren zur Verhinderung der Nebelbildung bei mit Kondensation arbeitenden Dampffahrzeugen und Dampffahrzeug zur Ausübung dieses Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zur Verhinderung der Nebelbildung bei mit Kondensation arbeitenden Dampffahrzeugen und Dampffahrzeug zur Ausübung dieses Verfahrens.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C1/00—Steam locomotives or railcars
- B61C1/12—Arrangement or disposition of condensers
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Description
Verfahren zur Verhinderung der Nebelbildung bei mit Kondensation arbeitenden Dampffahrzeugen und Dampffallrzeug zur Ausübung dieses Verfahrens.
Bei Dampffahrzeugen, die mit Kondensation arbeiten und bei denen das. Konden- sator-Kühlwasser in einer besonderer Einrichtung mittelst eines Luftzuges r#ckge- kühlt wird, tritt der #belstand auf, dass die aus der Rüekkühleinrichtung austretende Luft mit Wasserdampf ges#ttigt ist und da ber bei normalen Witterungs-und Temperaturverhältnissen Nebel (Schwaden) bildet.
Diese erschweren bei Lokomotiven, haupt- schlich auch beim Rückwärtsfahren, die Beobachtung der Signale und des Bahnkörpers.
Zwecks Behebung dieser Ubelstände wird naell dem Gegenstand der Erfindung bilden dell Verfahren die mit Wasserdampf gesättigte, nebelbildende Abluft der Rückkühl cinrichtung vor dem Ausrtitt in die Atmo- sphäre. mit warmen Rauchgasen vermischt.
Dadurch findet eine Trocknung der Abluft statt. Gleichzeitig werden die weiteren Vorteile erzielt, dass die glühenden Funken, die in den Rauchgasen enthalten sind, durch die Abluft stark abgekiihlt und dadurch gelöscht werden, und daB eine Verminderung der Ravchbilclung stattfindet. Bei einem Dampffahrzeug zur Ausübung dieses Verfahrens fördert erfindungsgemass ein Feuerungsventilator warme Rauchgase nach dem Austril, tsende der Rückkühleinriohtung, wo sie mit der Abluft der letzteren vermischt werden.
Auf cler beiliegenden Zeiehnung ist eine beispielsweise Ausf#hrungsform eines Dampe- fahrzeuges zur Ausführung des neuen Verfahrens veranschaulicht. Es ist :
Fig. 1 teilweise eine Seitenansicht und teilweise ein Längsschnitt durch eine Da. mpfturbinenlokomotive mit einer hinter derselben angeordneten Rückkiihleinrichtung : fiir das Kondensator-Kühlwasser, und
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1.
In den Figuren bezeichnet 1 die Dampf- turbinenlokomotive, die von einer Turbine 2 angetrieben wird. Am vordern Ende dieser Lokomotive ist ein von einer Hilfsdampf- kraftmaschine 4 angetriebener Feuerungsventilator 3 vorgesehen, der die Rauchgase in der durch Pfeile 5 angedeuteten Richtung durch die Lokomotive fordert. Einter der letzteren ist eine Rückkühleinrichtung 6 für das Kondensator-Kühlwasser vorhanden, in weleller das rückzukühlende Wasser in Richtung der Pfeile 7 durch besondere Rückkühlvorrichtungen fällt, wobei es mit in Rich- tung der Pfeile 8 strömender K#hlluft in Berührung kommt.
Letztere wird von einem Ventilator 9 durch die Rückkühleinrichtung t gesaugt und in einen Austritiskanal 10 gef#rdert. Der Ventilator 3 fordert in zwei Leitungen 11, 12, die zu beiden Sciten der Lokomotive 1 angeordnet sind und sich bis zum Austrittskanal10erstrecken, mit wel- chem sie durch düsenartige Mündungen 13 der Kanäle 15 in Verbindung stehen. 14 bezeichnet den Austrittsstutzen der R#ckk#hl- einrichtung 6.
Die vom Ventilator 3 aus der Rauchkam- mer angesaugten Rauchgase werden von dem selben in die Leitungen 11, 12 gedr#ckt, aus denen sie durch die Offnungen 13 in den Austrittskanal 10 gelangen, wo sie ein Trock- nen der vom Ventilator 9 in diese Kammer 10 geförderten, mit Wasser gesättigten Luft bewirken.
Tinter Umst#nden gen#gt es schon, wenn nur ein Teil der Rauchgase mit der Abluft der Rückkühleinnchtung vermischt wird.
Der Zweck der Erfindung wird aaeli erreicht, wenn die R. auchgase, oder wenigstens ein Teil derselben, nicht hinter dem Ventila for 9, sondern vor demselben mit der von diesem zu fördernden Luft vermischt werden.
Ebenso spielt es für das Wesen des neuen Verfahrens keine Rolle, ob die Rauchgase nach der Rückkühlvorrichtung oder die Abluft der letzteren nach dem vordern Teil der Lokomotive zwecks Mischung mit den Rauch- gasen gasen gef#rdert wird.
PATENTANSPR#CHE : I. Verfahren zur Verhinderung der Nebel bildung bei mit Kondensation arbeiten- den Dampffahrzeugen, bei denen das
Kondensator-Kühlwasser in einer beson deren Einrichtung mittelst eines Luft zuges rückgekiihlt wird, dadurch ge- kennzeichnet, dass die mit Wasserdampf gesättigte, nebelbildende Abluft der R#ckk#hleinrichtung vor dem Austritt in die Atmosphäre mit warmen Ranch- gasen vermischt wird.
Claims (1)
- II. Dampffahrzeug zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurcl gekennzeichnet, dass ein Feuerungsventi- lator warme Rauchgase nach dem Aus- trittsende der Rückkühleinrichtung för dert.UNTERANSPRÜCHE : 1. Dampffahrzeug nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Rauch gase hinter einem zum Fördern der K#hlluft durch die R#ckk#hleinrichtung dienenden Ventilator in die Abluft dieser Einrichtung eingeführt werden.2. Dampffahrzeug nach Patentansrpueh II, dadurch gekennzeichnet, dass die Rauch gase vor einem zum Fördern der Kühl luft durch die R#ckk#hleinrichtung die nenden Ventilator mit der von diesem zu fördernden Luft vermischt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH102180T | 1922-12-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH102180A true CH102180A (de) | 1924-01-16 |
Family
ID=4360719
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH102180D CH102180A (de) | 1922-12-17 | 1922-12-17 | Verfahren zur Verhinderung der Nebelbildung bei mit Kondensation arbeitenden Dampffahrzeugen und Dampffahrzeug zur Ausübung dieses Verfahrens. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH102180A (de) |
-
1922
- 1922-12-17 CH CH102180D patent/CH102180A/de unknown
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