CH102226A - Regenerativ-Luftvorwärmer. - Google Patents

Regenerativ-Luftvorwärmer.

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CH102226A
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Angturbin Aktiebol Ljungstroms
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Ljungstroms Angturbin Ab
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  Regen     erativ-Luftvorwäcmm.       Bei     Regenerativ-Luftvorwärmern    ist vor  geschlagen worden, regenerative     Masse    anzu  wenden, die durch das Laufrad getragen  wird, das von einem Gehäuse umgeben ist,  wobei eine Relativbewegung zwischen dem  Laufrad und den Zu- und Ablässen der vor  zuwärmenden Luft und der heissen Abgase  besteht. Zweckmässig sind dabei Ventilatoren  angeordnet, die die Luft und die Abgase be  wegen. Die     obgenannte    Relativbewegung  wird zweckmässig derart bewirkt, dass dem  Laufrad eine kontinuierliche     Bewegung,    und  zwar eine kontinuierlich rotierende Bewe  gung gegeben wird.

   Bei diesen Bauarten  werden die Gase und die Luft durch die Ven  tilatoren durch das Laufrad in     achsialer    Rich  tung hindurchgetrieben, und zwar sind die  Ventilatoren zweckmässig auf einer gemein  samen Welle montiert, die     achsial    ausserhalb  des Laufrades und senkrecht zu der Lauf  radwelle angeordnet ist.  



  Diese Einrichtungen sind auf Grund der  Anordnung der Ventilatoren und der Gestalt  des Gehäuses sehr gross und demgemäss un  nötig umfangreich. Wenn ein solcher Vor-    wärmer zur Verwendung als     Vorwärmer    für  die Luft in einer Dampfanlage bestimmt und  in einer     Nebenleitung    zum Schornstein an  geordnet ist, entstehen immer Schwierigkei  ten, den erforderlichen Raum für denselben  zu gewinnen.  



  Vorliegende Erfindung bezweckt, diese  Schwierigkeiten zu beseitigen und besteht  darin, dass das Gehäuse mit einem Einlass  und einem     Auslass    je für die Luft     bezw.    die       Abgase    derart versehen ist, dass die Luft und  die Abgase durch die     Regenerativmasse    des  Laufrades in radialer Richtung hindurch  getrieben werden.  



  In den beigefügten Zeichnungen sind  schematisch zwei     beispielsweiseAusführungs-          formen    der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt in ihrem rechten Teil einer.       Achsialschnitt    und in ihrem linken Teil     eine          Aussenansicht    einer Ausführungsform des       Luftvorwärmers;

            Fig.    2 zeigt in ihrem obern Teil einen zu  der     Laufradwelle    senkrechten Schnitt und in  ihrem untern Teil eine Draufsicht dieser  Ausführungsform, während           Fig.        3)    und 4 den     Fig.    1 und ?     entspre-          eliende    Darstellungen einer     andern        Ausfüh-          run--sform    zeigen;       Fig_    5 stellt eine Ansicht dar.  



  In der in     Fig.    1.     und    2 dargestellten  Ausführungsform ist die     Regenerativinasse     in einem Laufrad zwischen den     Begren-          zungsflä        chen    2 und 3     angeorclnet.    Dieses  Laufrad ist auf der Welle 4 befestigt, durch  welche Welle die den Ventilatoren 5 und 7  gemeinsame Welle F> hindurchgeführt ist.  Die     Ventilatorwelle    F> ist durch eine Kupp  lung 8     direkt    oder mittelst einer Riemen  scheibe mit einem in der Zeichnung nicht  dargestellten Antriebsmotor verbunden.

   Von  der     Ventilatorwelle    aus wird die Bewegung  durch ein Getriebe 9 auf die     Laufradwelle    4  übertragen, die demgemäss durch denselben  Motor wie die Ventilatoren angetrieben wird.  



  Der     Luftvorwärmer    ist an     cliejenige    Feue  reng     bezw.    an denjenigen Ofen, bei welchem  er verwendet werden soll, in der Weise an  geschlossen, dass die heissen Gase durch die  in radial zum Laufrad liegende     Einlassöff-          nung    hineintreten und durch das     R.egenerativ-          laufrarl    in der Richtung der Pfeile 10 und  11 hindurchgehen.

   Die vorzuwärmende Luft  wird durch den Ventilator 5 angesaugt und       durch    das Laufrad hindurch in der Rich  tung der Pfeile 12 und 13 gepresst und tritt  dann aus dem     Vorwärmer    durch den     Auslass     1.4 in erhitztem Zustand an derjenigen Stelle  aus, wo sie verwendet werden soll. In     Fig.    2  zeigen die Pfeile 10, 11, 12 und 13, wie die       Luftvorwärmung    nach dem Gegenstromprin  zip stattfindet, indem die heissen Gase durch  das Laufrad von aussen nach innen strömen,  während die vorzuwärmende Luft durch das  selbe von innen nach aussen strömt.

   In der  gezeigten Ausführungsform sind die Venti  latoren ausserhalb des Laufrohres     honachsial     zu denselben angeordnet; sie können aber  auch     zii    den Einlass-     bezw.        Auslasskanälen     ausserhalb des Laufrades mit radial zu dem  selben gerichteter Achse angeordnet sein,  welch letzterwähnte Anordnung jedoch un  geeigneter ist, weil die Ventilatoren dann    <B>I</B> an demjenigen Stellen liegen     werden,    wo die  Luft     bezw.    die Abgase am heissesten sind.  



  Das Laufrad ist an seiner Ober- und Un  terseite durch     Platten    15     bezw.        1(1    bedeckt,  in welchen Löcher 17     bezw.    18 angeordnet  sind, und zwar ermöglicht die Öffnung 17  der Platte 15 den Eintritt der Luft, wäh  rend die Öffnung 18 der Platte<B>16</B> für den       Austritt    der Abgase dient. Diese Löcher in  den     Laufradplatten    entsprechen den mittelst       strielipunktierten    Linien     bezeichneten    Flä  chen in     Fig.    2.  



  Die Gase können zwar in einer den in der  Zeichnung     eingetragenen    Pfeilen entgegenge  setzten Richtung durch das Laufrad strö  men; die dargestellten Richtungen sind aber  am zweckmässigsten, weil die freien Durch  gangsquerschnitte in der     R.egenerativmasse    in  der     Strömungsrichtung    der     Fluida.    grösser       bezw.    kleiner werden in     Übereinstimmung     mit der Erhitzung     bezw.    Abkühlung der  Gase während des Durchganges durch das  Laufrad, was der Zunahme     bezw.    Abnahme  des Gasvolumens entspricht.

   In bekannter  Weise ist der     gezeigte        Luftvorwärmer    mit  Dichtungsvorrichtungen und     Montierungs-          vorriehtungen    mit losen Ringen für die Ven  tilatoren versehen und bekannte Vorrichtun  gen bei solchen     Luftvorwä.rmern,    bei wel  chen die Gase das Laufrad in     achsialer        R.ieh-          tung    durchströmen, zum Beispiel     Fegevor-          richtungen    31, können in dem Masse, wie die  Bauart es zulässt, auch bei dieser Ausfüh  rungsform angeordnet sein.

   23 ist eine Dich  tungsvorrichtung, die den Eintritt der Ab  gase in den     Frischluftkanal    und umgekehrt       verhindert.        Trennungawande    22 teilen die  Gase in mehrere Ströme.  



  In     Fig.    3 bis 5     wird    eine andere Ans  führungsform dargestellt. In derselben Weise  wie oben ist die     Re.cenerativmasse    als Ring  zwischen den     Zylindern    2 und 3     .angeordnet"     wodurch das Laufrad zylindrisch hohl  wird. Dieser Hohlraum, der den     Durchgang     für die Abgase und die vorzuwärmende Luft  bildet, ist     mittelst    einer schrägen, nicht ro  tierenden Wand 20 in zwei Teile geteilt, und  zwar strömen die verschiedenen Gase an je      einer Seite dieser Wand. Bei dieser Ausfüh  rungsform ist das Laufrad auf seiner Welle       mittelst    Speichen 21 befestigt.

   Die in der vor  her beschriebenen     Ausfübrungsform        gezeig-          i:e        nWände    22 zusammen mit den mit Lö  chern versehenen Deckplatten 15 und 16 sind       bei.    dieser Ausführungsform durch die  schräggestellte Wand 20 ersetzt. In     derselben     Weise wie vorher sind Dichtungen, Lager  vorrichtungen und Einstellvorrichtungen für  Ventilatoren usw. angeordnet. Aus     Fig.    3  geht hervor, wie die Ventilatoren 5 und     i     innerhalb der einstellbaren Ringe 25 und 26  angeordnet sind.  



  Die in     Fig.    5 dargestellte, strichpunk  tierte     Umfanglinie    27 zeigt, wie gross ein       Luftvorwärmer    derselben     Kapazität    wie die  des     obenbeschriebenen,    nach bisherigen Bau  arten mit     achsialer        Durchströmung    der ver  schiedenen Gase durch das Laufrad werden  würde.  



       Regenerativ-Luftvorwärmer    werden zweck  mässig oberhalb des Kessels in der     Mä.he    des  Schornsteins oder anderer     Auslassleitungen     montiert, und demgemäss ist oft ihr Platz  nahe unter dem Dach     oberhalb    des     Fleiz-          raumes.    Aus     Fig.    5 geht hervor, dass ein       Vorwärmer    nach bisher bekanntem Typus  erheblich grösseren Raum einnimmt und dem  gemäss schwerer dicht unter dem Dach anzu  ordnen ist als ein     Vorwärmer    der beschrie  benen Art.

   Eine fast noch einmal so grosse       achsiale    Ausdehnung des     Luftvorwärmers     wird natürlich den Raum unterhalb dessel  ben, z.     B.    den Heizerraum, beeinträchtigen,  und man ist mit einem     Vorwärmer    nach der  Erfindung besser in der Lage,     Luftvorwär-          mer    an Dampfanlagen anzuordnen, die von  vornherein für eine solche Einrichtung nicht  bestimmt waren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regenerativ-Luftvorwärmer für Feuerungs- anlagen, Öfen und dergleichen, bei welchem eine Relativbewegung zwischen einem die Regenerativmasse tragenden Laufrad und den Zu- und Ablässen der vorzuwärmenden Luft bezw. der heissen Abgase besteht, welches Laufrad von einem Gehäuse umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mit einem Einlass und einem Auslass je für die Luft bezw. die Abgase derart versehen ist,
    dass die Luft und die Abgase durch die Regenerativmasse des Laufrades in radialer Richtung hindurchgetrieben werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Regenerativ-Luftvorwärmer nach Patent , anspruch, bei welchem Ventilatoren zur Bewegung der Luft und der Abgase ver wendet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilatoren in zur Ober- und Un terfläche des Laufrades parallelen Ebenen arbeiten. 2. Regenerativ-Luftvorwärmer nach Unter anspruch 1, bei welchem das Laufrad eine kontinuierlich rotierende Bewegung aus führt, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittellinie einer den Ventilatoren gemein samen Welle mit derjenigen der Welle des Laufrades zusammenfällt.
    3. Regenerativ-Luftvorwärmer nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilatorwelle durch das Laufrad bezw.. dessen Welle hindurchgeht. 4. Regenerativ-Luftvorwärmer nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mit einem radial zum Lauf rad angeordneten Einlass für das eine Fluidum und einem ebenfalls radial zum Laufrad angeordneten Auslass für das andere Fluidum versehen ist. .
    5. Regenerativ-Luftvorwärmer nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mit einem achsial zum Lauf rad angeordneten Einlass für das eine Fluidum und einem ebenfalls achsial zum Laufrad angeordneten Auslass für das andere Fluidum versehen ist, so dass das erste Fluidum von innen nach aussen, das andere dagegen von aussen nach innen die Regenerativmasse des Laufrades durch strömt.
CH102226D 1922-05-08 1922-08-16 Regenerativ-Luftvorwärmer. CH102226A (de)

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