CH102245A - Streckwerk zu Vorspinnmaschinen und Spinnmaschinen für Baumwolle. - Google Patents

Streckwerk zu Vorspinnmaschinen und Spinnmaschinen für Baumwolle.

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CH102245A
CH102245A CH102245DA CH102245A CH 102245 A CH102245 A CH 102245A CH 102245D A CH102245D A CH 102245DA CH 102245 A CH102245 A CH 102245A
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CH
Switzerland
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drafting system
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Inventor
Actiengesellschaft Joh Jac Cie
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Rieter Joh Jacob & Cie Ag
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01H—SPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/46—Loading arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Streckwerk    zu     Vorspinnmaschinen    und     Spinumasehinen    für Baumwolle.    Bei den früher bekannten Streckwerken  für Baumwolle, welche mit drei oder mehr       Zylinderpaaren    ohne Durchzug arbeiteten, war  die belastete     Klemrnstelle    des     Ablieferungs-          zylinderpaares    von der belasteten Klemm  stelle des zweiten Zylinderpaares mindestens  um die Länge der längsten Fasern entfernt;  die     Entfernung    zwischen den Klemmstellen  des zweiten und dritten Zylinderpaares war  stets grösser als die Länge der längsten Faser.  



  Bei den jetzt in mancherlei Anordnungen  ausgeführten     Durchzugstreckwerken    hat man       immer    gesucht, die Entfernung von der Klemm  stelle des     Ablieferungszylinderpaares    zum  zweiten Zylinderpaar viel kleiner zu machen,  als die Länge der längsten Faser; dabei  musste man aber die Belastung der Klemm  stelle des zweiten Zylinderpaares so weit  reduzieren, dass diese nicht mehr klemmend,  sondern nur noch bremsend wirkt; der eigent  liche     Verzug    findet also zwischen den be  lasteten     Klernnistellen    des ersten und des  dritten Zylinderpaares statt, während die  Klemmstelle des zweiten lediglich als Füh  rung für die Fasern wirkt.

      Die Erfahrung hat gezeigt, dass das     C        e-          spinnst    um so regelmässiger wird, je näher  der     Klemmpunkt    des zweiten Zylinderpaares  an den Klemmpunkt des Lieferungszylinder  paares rückt, weil     darin    weniger kurze Fasern  sich frei schwimmend zwischen diesen Klemm  stellen befinden.

   Während nun bei den Durch  zugstreckwerken bisher das Hauptaugenmerk  auf Verminderung der     Klernmdistanz    vom       Ablieferzylinder    zum zweiten gelegt wurde;       vernachlässigte    man     umsomehr    die Bedeutung  der Entfernung der wirklichen Klemmpunkte,  am     Lieferzylinderpaar    und- dem dritten Zy  linderpaare von einander, in welcher Strecke  doch der eigentliche Verzug stattfindet.

   Man  trachtete ängstlich darnach, möglichst wenig  frei schwimmende Fasern zwischen dem     Liefer-          zylinderpaar    und dem zweiten Zylinderpaar  zu haben, nahm aber keine Rücksicht     auf     die grosse Zahl der     schwimmenden    Fasern  zwischen dem zweiten und dritten, respektive  dem ersten und dritten Zylinderpaar, deren  Führung infolge der geringen Belastung des  zweiten Zylinders nicht als zwangsläufig be  trachtet werden kann.

        Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist nun ein     Durchzugstreckwerk    zu     Vorspinn-          niaschinen    und Spinnmaschinen für Baum  wolle, bei welchem zwei stark belastete     gleit-          los    klemmende Walzenpaare sehr wenig über  Stapellänge zueinander eingestellt werden  können und zwischen beiden ein leicht be  lastetes     Führungswalzenpaar    nahe am Ab  lieferungszylinderpaar und gegen dieses nicht  verstellbar     eingeschaltet    ist.  



  Hierdurch wird ermöglicht, die Anzahl  der schwimmenden (nicht geführten) Fasern  zwischen den sicher wirkenden Klemmpunkten  des ersten und dritten Zylinderpaares auf ein       Hindestmass    zu reduzieren und die     urverstell-          bare    Entfernung vom ersten zum zweiten  Zylinderpaar auf ein praktisches Mindestmass  herabzusetzen.  



  Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, dem  eigentlichen Streckwerk noch ein oder zwei  Zylinderpaare     vorzulagern,    um das     Vorgarn     so weit zu     verstrecken,    dass der Zusammen  hang der Fasern aufgehoben wird, und diese  unter sich frei sind, wenn sie in das eigent  liche Streckwerk eintreten.  



  Die Länge der einzelnen Baumwollfasern  ist auch bei der gleichen     Baumwollsorte    sehr  verschieden, die Länge der längsten Fasern  nennt man Stapellänge.  



  Zerlegt man eine gewisse Menge Baum  wolle, zum Beispiel ein Stückchen     Vorgarn,     in die einzelnen Fasern und ordnet diese nach  ihrer Länge nebeneinander auf einer gemein  samen Grundlinie, so erhält man ein     soge-          nanntes    Stapeldiagramm     (Fig.1).     



  Je grösser in diesem der Prozentsatz an  langen Fasern ist, desto besser ist die Quali  tät der Baumwolle bei gleicher Stapellänge.  



  In der Zeichnung ist     Fig.2    ein Quer  schnitt eines ohne     Durchzug    arbeitenden  Streckwerkes des     ältern        Types        finit    dem rasch  laufenden Lieferzylinder 1, dem langsamer  gehenden Zylinder 2 und dem noch etwas  langsamer sich drehenden dritten Zylinder       (Einzugzylinder)    3 nebst den zugehörigen  Druckzylindern 4, h und 6 und den     Pressions-          sätteln    7 und B.

      Die     Kleinnistellen        zwisclieii    den einzelnen  Zylindern und den     zugehörigen    Druckzylin  dern sind in     Fig.    3 mit     a,    b und     c    bezeichnet.  Die Entfernung     a-b    ist verstellbar, die Ent  fernung     b-c    dagegen fix.  



       Fig.    3 zeigt diese Klemmstellen im Grund  riss, wobei der Massstab in der Längsrichtung  der Zylinder derart vergrössert ist, dass an  die Stelle der Klemmpunkte a, b und c die  Klemmlinien     a-a,        b-b    und     c-c    treten,  welche die Länge des     Stapeldiagramnies    haben.  Auf     b@-b    und auf     c-c    ist je ein Stapeldia  gramm aufgetragen.  



  Betrachten wir eine beliebige Faser "     f"     des     Stapeldiagramnies,    so ist aus     Fig.    3 er  sichtlich, dass dieselbe nach Verlassen der  Klemmlinie     c--e    einen bestimmten, in der  Figur durch eine punktierte Linie markierten  Weg zurücklegen muss, bis sie von der Klemm  linie     b-b    erfasst wird, ebenso wird die Faser  nach Verlassen der Klemmlinie     b-b    einen  bestimmten Weg     zurücklegen,    bis sie von der  Klemmlinie     a-a    erfasst wird.  



       Während    dieser Weg zurückgelegt wird,  ist die Faser von<I>keiner</I> Klemmstelle gehalten  und     man    nennt sie "frei schwimmend". Sie  wird nur durch Reibung von den benach  barten Fasern mitgenommen, sofern sie nicht  herunterfällt und als sogenannter Flug aus  scheidet.  



  Der Flächeninhalt des     Stapeldiagrammes          bedeutet    die Summe aller von der     Kleniin-          linie    gehaltenen Fasern mal deren Länge und  sei mit     J    bezeichnet, die Länge des Stapel  diagrammes sei     "l".     



  Die Summe aller zwischen den Klemm  linien     c-c    und     b-b    befindlichen Fasern mal  der Entfernung     7n    dieser Klemmlinien ist  gleich dem Rechteck     bceb    =Z X na. Sub  trahiert man     hievon    die Summe der Fasern  des     Stapeldiagrammes    mal den Weg, den sie  in geklemmtem Zustande unter der     Klemin-          linie'c-c    zurücklegen, so verbleibt als Summe  der frei schwimmenden Fasern mal deren  freien Weg die     Differenz    zwischen der Fläche  des Rechtecks     hccb    und der Fläche des Stapel  diagrammes, d. h.

   sie ist gleich     d   <I>X</I>     in   <I>- J.</I>           In.    gleicher Weise ergibt sich für das Ver  zugsfeld zwischen     bb    und     atz    die Summe der  frei schwimmenden Fasern mal deren freien  Weg gleich     l    X     ra    - J  Wie     Fig.    3 zeigt, ist bei dem hier be  trachteten Streckwerk älteren     Types    die Zahl  der frei schwimmenden Fasern zwischen b und c  sehr gross;

   doch hatte dieser Umstand in der  Praxis wenig Bedeutung, da zwischen diesen  beiden Klemmstellen nur ein ganz     minimer     Verzug stattfand und sich die Verzugswirkung  zwischen a und<I>b</I> nicht auf die Strecke     bc     geltend machen konnte, weil b ein gleitloser  Klemmpunkt war. Zwischen<I>a</I> und     b    ist die  Zahl der frei     schwimmenden    Fasern auch  noch beträchtlich, kann aber nicht mehr redu  ziert werden, weil sowohl a wie b gleitlose  Klemmstellen sind, deren verstellbarer Ab  stand gleich oder grösser sein muss, als die  Stapellänge. Die Folge war, dass man nur  mit geringem Verzug (6- bis     8-fach)    arbeiten  konnte.  



  Ein     Durchzug-Streckwerk    für Baumwolle  der bis jetzt üblichen Ausführung stellt     Fig.4     im Querschnitt dar mit den Unterzylindern 9,  10 und 11 und deren zugehörigen Druck  zylindern 12, 13 und 14. Der Druckzylinder 12  ist mittelst des     Pressionshakens    15 durch  Gewicht belastet, während die Druckzylinder  13 und 14 nur durch ihr Eigengewicht wir  ken, in der Weise, dass der schwerere Druck  zylinder 14 an der Berührungsstelle c mit  dem Unterzylinder 11 eine gleitlose Klemm  stelle bildet, während der leichte Druck  zylinder 13 über dem Unterzylinder 10 an  dem Berührungspunkt b nicht einen     gleit-          losen        Klemmpunkt,    sondern eine Bremsstelle  verursacht.

   Die Entfernung     a-b    ist versteil  bar, diejenige     b-c    dagegen fix.  



       Fig.    5 zeigt die     Berührungsstellen   <I>a, b</I> und c  im Grundriss auf die Länge des Stapeldia  gramines vergrössert, auf     b-b    und     c-c    ist  je ein Stapeldiagramm aufgetragen.

   Wie ohne  weiteres aus     Fig.    5 ersichtlich, ist die Zahl  der frei schwimmenden Fasern in dem Ver  zugsfelde zwischen     a-a    und     b-b    hier viel  kleiner, als in     Fig.    3 für das alte Streckwerk  gefunden wurde;

   es ist daher ein grösserer    Verzug ohne Nachteil möglich. -Die Zahl der  frei schwimmenden Fasern zwischen     c-c     und     b-b    wird nach     Fig.    5 gleich gross sein  wie nach     Fig.    3, sofern o =     7n,    was in der  Praxis meist     zutrifft.    Ein     grosser        Unterschied     in     derWirkungsweise        derVerzugsfelder        bb-co     in     Fig.    5 gegenüber     Fig.    3 besteht jedoch  darin,

   dass in     Fig.    3 sowohl     a--a    als     b-b     und     c-c    gleitlose Klemmstellen sind, welche  kein Durchziehen der Fasern erlauben, wobei  der Verzug in dem Feld     b-c    sehr gering ist,  während in     Fig.    5 nur     a-a    und     c-c        gleit-          lose    Klemmstellen sind und     b-b    nur als  Bremsstelle wirkt, unter welcher diejenigen  Fasern, die länger sind als der Abstand     p    der  Klemmstellen     a-b,

      durch das     Ablieferungs-          zylinderpaar    9 und 12 von der gleitlosen  Klemmstelle     a-a        aus    mit verhältnismässig  grosser Geschwindigkeit durchgezogen und  aus dem im Verzugsfeld     bb-cc    befindlichen       Vorgarn    herausgerissen werden. Da die  Klemmstelle<I>b b</I> nur bremsend wirkt, so wird  das     Vorgarn    im Feld     bb-cc    nicht gleichmässig  verzogen und behält seine Drehung und Festig  keit fast völlig bei.

   Das Herausreissen der       langen.    Fasern erfordert somit einen gewissen  Kraftaufwand, wodurch leicht ein ungleich  mässiges     Verstrecken    des     Vorgarnstückes        b-c     erfolgt, was Fehler im Garn zur Folge hat.  



  In     Fig.    5 reicht das Stapeldiagramm von  der Klemmlinie     b-b    nach     vorwärts    über die  Klemmlinie     a-a    hinaus. Der Flächeninhalt  des über die Bremsstelle     a-a    vorstehenden  Teils, d. h. das Dreieck     axy    gibt die Zahl  der Fasern mal deren Weg, welche unter der  Bremsstelle     b-b        durchgezogen    werden.

   Mit  diesem Streckwerk ist es     möglich, mit    grossem  Verzug (15- bis     30-fach)    zu arbeiten; das  Garn wird aber nicht ganz gleichmässig, son  dern enthält dünnere und dickere Stellen;  ausserdem werden beim Herausreissen der  langen Fasern aus dem     Vorgarti    auch kurze  Fasern von diesem weggerissen, diese schei  den dann als Flug aus.  



  Was nun die vorliegende Erfindung be  trifft, so geben die     Fig.6    und 7 eine erste bei  spielsweise Ausführungsform derselben wieder.       Fig.    6 ist ein     Querschnitt    des Streckwerkes      mit den Unterzylindern 16, 17, 18 und 19  und den zugehörigen     Druckzylindern    20, 21,  22 und 23.

   Die     Druckzylinder    20, 22 und 23  sind so stark belastet, dass deren Berührungs  stellen<I>a,</I>     c        und        d    mit den zugehörigen Unter  zylindern gleitlose Klemmstellen bilden, wäh  rend der leichte Druckzylinder 21 auf dein       Unterzylinder    17 an der Berührungsstelle     b     nicht     klemmend,    sondern nur     bremsend    wirkt,  so dass diejenigen Fasern, die länger sind  als der     Abstand    s zwischen     a    und     b,    hier       durchgezogen    werden können.

   Der Unter  zylinder 17 ist so nahe als möglich an den  Ablieferungszylinder 16 herangerückt, d. h. so,  dass zwischen den Oberflächen der beiden  Zylinder noch 1 mm     Zwischenraum    bleibt.  Der Abstand dieser beiden Zylinder ist fix.  Der Unterzylinder 18 ist gegenüber den Zy  lindern 16 und 17 verstellbar angeordnet und  wird so eingestellt, dass der Abstand (s     1--        j)     zwischen dem ersten und dritten Walzenpaar       Fig.6    nur sehr wenig     grösser    ist als die  Stapellänge der     betreffenden        Baumwolle.    Der  Unterzylinder 19 ist je nach Bedarf entweder  in fixem,

   dem Stapel einer     Baumwollsorte          angepassten    Abstand vom Zylinder 18 und  mit diesem gemeinsam verstellbar gelagert,  oder unabhängig für sich allein verstellbar.  



  Die Anordnung und der Verzugsvorgang  in dem Verzugsfeld     aa-bb        stimmen    in     Fig.    5  und 7 überein, dagegen ist ein grosser Unter  schied in den Verzugsfeldern     bb-co.        Während     in     Fig.    5 der Abstand     b    c erheblich grösser  ist als die Stapellänge, weil hier das     Vorgarn     noch festgedreht ist und zusammenhängt,  weist nun die Anordnung in     Fig.    7 einen viel       kleineren    Abstand zwischen     b    und c auf,  welcher wesentlich     kleiner    sein darf als die  Stapellänge,

   weil das     Vorgarn    in dem neu  hinzugefügten Verzugsfeld     co-ci'd        bereits    zwi  schen festen     Klemmstellen    soweit     verstreckt     worden      ist,    dass die Drehungen des     Vorgarns     pro Längeneinheit und damit die Zugfestig  keit desselben     stark    vermindert und die Fasern  unter sich frei sind:

    Die Zahl der frei schwimmenden Fasern  zwischen den festen Klemmstellen     a,    und c,  sowie der von ihnen durchlaufene Weg ist    somit bei der neuen     Anordnung    viel kleiner  als bei dein bisherigen     Durchzugstreckwerk,     was bei Vergleich der     Fig.    7 und 5 ohne  weiteres ersichtlich ist.  



  In dem Verzugsfeld     c-d        Fig.7,    dessen  Walzenpaare wenig über Stapellänge vonein  ander abstehen, findet sich noch eine grössere  Zahl frei     schwimmender    Fasern vor; da aber  hier nur ein geringer Verzug zwischen     gleit-          losen        Klernrnpunkten    stattfindet, so entsteht  dadurch kein Nachteil.  



  Mit diesem     Streckwerk    ist es nun mög  lich, mit grossem Verzug (15- bis     50-fach)    zu  arbeiten und dabei gleichförmiges Garn zu       produzieren,    während zugleich die Ausschei  dung von Flug auf ein     Minimum    reduziert  wird.  



  Es     kann    sich unter Umständen als wün  schenswert erweisen, die Entfernung der       Klemmpunkte    c und     d    wesentlich grösser zu  nehmen als die Stapellänge, um beim     Ver-          strecken    des     Vorgarnes    die Fasern möglichst  zu schonen. In diesem Fall ist es     zweck-          mässig,    zwischen c und     d    noch eine Brems  stelle einzuschalten.  



  Ein derartig ausgebildetes     Streckwerk    ist  in den     Fig.    8 und 9 gezeigt.  



       Fig.    8 ist ein Querschnitt dieses Streck  werkes mit den     Unterzylindern    24, 25, 26, 27  und 28 und den     zugehörigen        Druckzylindern     29, 30, 31, 32 und 33. Von diesen ist so  wohl das     Lieferzylinderpaar    24/29, sowie das  dritte und fünfte     Zylinderpaar26/31    und 28/33  so stark belastet, dass deren Berührungsstellen       a,    c und<I>d</I> als gleitlose Klemmstellen wirken,  während auf den Unterzylindern 25 und 27  die leichten Druckzylinder 30     resp.    32 liegen,  so dass deren Berührungsstellen     b    und c nicht  gleitlos klemmend, sondern nur bremsend  wirken.

   Die Anordnung der Walzenpaare  24/29, 25/30,<B>26/31</B> ist der Anordnung der  Walzenpaare 16/20, 17/21, l8/22 in     Fig.    6  analog. Der Unterzylinder 27 ist bis auf  1 mm     Zwischenraum    in fixem Abstand an  den Unterzylinder 26     gerückt    und mit diesem  gemeinsam verstellbar, während der Unter  zylinder 28 gegen die Unterzylinder 26 und 27  verstellbar     angeordnet    ist. Der Abstand     (tt+t)         zwischen den Walzenpaaren 2G31 und 2833  wird hier zweckmässig wesentlich grösser als  die Stapellänge eingestellt.  



  Auf     Fig.    9 ist ohne weiteres ersichtlich,  dass die Zahl der frei schwimmenden Fasern  beim     Streckwerk    nach     Fig.8    nur noch ganz  gering ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Durchzugstreckwerk zuVorspinnmaschinen und Spinnmaschinen für Baumwolle, dadurch gekennzeichnet, dass zwei stark belastete gleitlos klemmende Walzenpaare sehr wenig über Stapellänge zueinander eingestellt wer den können und zwischen beiden ein leicht belastetes Führungswalzenpaar nahe am Ab lieferungszylinderpaar und gegen dieses nicht verstellbar eingeschaltet ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Durchzugstreckwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass obigem Drei zylinderstreckwerk ein langsamer laufendes, stark belastetes und gleitlos klemmendes Walzenpaar im Abstand wenig über Stapel länge vorgeschaltet ist, um die Drehungen des Vorgarnes, auf die Längeneinheit be zogen, zu vermindern, bevor es in das Dreizylinderstreckwerk eintritt.
    2. Durchzugstreckwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem im Pa tentanspruch angegebenen Dreizylinder streckwerk ein langsamer laufendes, gleitlos klemmendes Walzenpaar vorgeschaltet ist, und dass der Abstand des vorgeschalteten Walzenpaares vom dritten Walzenpaar (in zur Spinngutbewegung entgegengesetzter Richtung gezählt) wesentlich grösser ist ' als die Stapellänge und zwischen diesen beiden Walzenpaaren ein leicht belastetes, nicht gleitlos klemmend, sondern nur bremsend wirkendes Walzenpaar. einge schaltet ist.
CH102245D 1922-01-04 1922-01-04 Streckwerk zu Vorspinnmaschinen und Spinnmaschinen für Baumwolle. CH102245A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744062C (de) * 1940-07-12 1952-07-28 Ernst Toenniessen Vorrichtung zum Vergleichmaessigen der Drehung einlaufender Lunten bei Walzenstreckwerken fuer Topfstrecken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE744062C (de) * 1940-07-12 1952-07-28 Ernst Toenniessen Vorrichtung zum Vergleichmaessigen der Drehung einlaufender Lunten bei Walzenstreckwerken fuer Topfstrecken

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