CH102251A - Verfahren und Maschine zum Einnähen von Decksohlen in Wendeschuhe. - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Einnähen von Decksohlen in Wendeschuhe.

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CH102251A
CH102251A CH102251DA CH102251A CH 102251 A CH102251 A CH 102251A CH 102251D A CH102251D A CH 102251DA CH 102251 A CH102251 A CH 102251A
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Zu Frankfurt A Maschinenwerke
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Masch Werke Zu Frankfurt A M V
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B31/00Workpiece holders or hold-downs in machines for sewing leather

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


      Verfahren    und Maschine zum Einnähen von     Decksohlen    in Wendeschuhe.    Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren und eine Maschine zum Einnähen von  Decksohlen in Wendeschuhe. Das neue Ver  fahren besteht darin, dass der mit der Aussen-.  sohle und der Einlage vernähte Schaft im  gewendeten Zustande mit der Decksohle ver  näht wird.

   Die     hierbei    verwendete Naht ist  eine     Einfaden-Überwendlichnaht.    Bei der  zur Ausführung dieses Verfahrens dienen  den Maschine wird der     Faden    durch eine ge  bogene Nadel zwecks     Schlingenbildung    vom  Sohlenrand her durch den gewendeten  Schaft : und die Decksohle hindurchgeführt,  - die Schlinge dann durch einen Finger von der  Nadel abgenommen und von einem zweiten  Finger erweitert und nach stattgefundenem  Schuhvorschub von beiden Fingern nach dein  Sohlenrande hin so weit umgelegt, dass die  wieder     einstechexide    Nadel vor dem Eintritt  in das Werkstück durch die geöffnete  Schlinge     hindurchtritt.     



  Das Verfahren und die Maschine sind an  hand der Zeichnung im Nachfolgenden bei  spielsweise erläutert.  



       Fig.    1 zeigt ein Gesamtbild der Stich  bildungsorgane, und         Fig.    2 bis 6 stellen die einzelnen Phasen  der Stichbildung dar;       Fig.    7 bis 9 sind ein Auf-, Seiten- und  Grundriss der Maschine, wobei jeweils, zwecks  grösserer Klarheit, einzelne Teile der Ma  schine nicht eingezeichnet sind;       Fig.    10 veranschaulicht die beiden als       Werkstückstütze    dienenden Horne und mit  ihnen zusammenhängende Teile im Grundriss;       Fig.    11 bis 13 zeigen in Seitenansichten  die Bewegungsvorrichtungen der Nadel, des       Schlingenabnehmers        bezw.    des Schlingen  öffners;

         Fig.    14, 15 stellen dieselben Vorrich  tungen in einem gemeinsamen Auf- und  Grundriss dar;       Fig.    16, 17 zeigen die Anordnung des       Drückerfusses    im Aufriss und in einer Seiten  ansicht.  



  <I>Die</I>     Stichbilder.    Der von der Spannrolle       kommende    Faden wird von der gebogenen       Ohrnadel    l vom Sohlenrande her durch das  gewendete Oberleder a, die mit diesem und  der Aussensohle d vernähte Einlage b und die  Decksohle c hindurch getragen     (Fig.    1, 2).  Beim Zurückgehen lässt die Nadel 3 die      Schlinge 2 zurück, in die der Finger 3 mit  seinem gebogenen Ende eingreift und sie so  erfasst     (Fig.    2, 3). In die erfasste Schlinge  greift     nunmehr    der zweite Finger 4 ein und  erweitert sie     (Fig.    4.).

   Hierauf verschiebt  sich das Werkstück um die     Sti(@hlä,n        ;e,    und  die Finger halten die geöffnete Schlinge so  hin, dass die wieder niedergehende Nadel l  durch die Schlinge 2     hindurchtritt        (Fig.    5,  <B>6),</B> um wieder einzustechen und eine neue  Schlinge zu bilden, worauf sieh das Spiel  ,wiederholt. Die Nadel sticht von unten nach  oben ein; das Werkstück wird hierbei vom  Druckfuss 5, der in der     Vorsellubrichtung     gegabelt ist, niedergehalten. Von unten wird       das    Werkstück von einem noch zu beschrei  benden Tisch und Transporthorn getragen,  das auch jeweilig den Vorschub des Werk  stückes     besorgt.     



  Die Grundplatte 24,     dio    auf einem ge  eigneten nicht gezeichneten Ständer befestigt  ist,     trägt    die zwei seitlichen     Lagerschilder     32, 33, die die Hauptwelle 30 mit der Keil  riemenscheibe 25 in Kugellagern aufnehmen.  Auf der Welle 30 sind die Kurvenscheiben  38. 39 aufgefeilt, von denen sämtliche Be  wegungen der arbeitenden Teile abgeleitet  werden, und zwar die Nadelbewegung, die  Fingerbewegung und der Vorschub.  



  <I>Die</I>     Nadelbeiregung.    Auf der in festen  Bäckchen der Grundplatte 24     gelagerten     Schwingwelle 31     (Fig.    11) ist der Hebel 41  drehbar, der am obern Ende mit der Rolle 50  in eine seitliche Nut der Kurvenscheibe 38  eingreift und am untern Ende mittelst des  Lenkers 42 mit der die Nadel 1 aufnehmen  den Platte 46 verbunden ist. Die Platte 46  ist     bei    44 am festen     Biiekehen    48 der Grund  platte 24 schwingbar angebracht. Der     Krüm-          mungsmittelpunld    der Nadel liegt in der       Schwingachse    der Platte 46.  



  <I>Die</I>     I'ifigerbeaoeatc@-r,g.    Auf der andern  Seite der     Kurvenselleibe    38     (Fig.    12) befin  det sieh gleichfalls eine Nut, in die die Rolle  98 des gleichfalls auf der Welle ; 1 drehbaren  Hebels 97 eingreift, welcher am untern Ende  durch den Lenker<B>100</B> den Schlitten 102 in  einer     wagrechten    Führung des Gestelles be-         wegt.    Am     vordern    Ende des Schlittens 102  sitzt in einer     Schwalbenschwanzführung     senkrecht beweglich die Platte 106 mit dem  Finger 3, der die Schlinge von der Nadel ab  nimmt. Die Platte 106 wird durch eine Spi  ralfeder mit ihrer Rolle 105 gegen die Kur  venleiste 104 angedrückt.

   Durch diese Vor  richtung wird dem Finger eine kombinierte  Bewegung erteilt. Er greift, sich     wagrecht     nach rechts in     Fig.    12 verschiebend, und  während die Rolle 105 sich auf einem Berge  der gewellten Kurvenleiste 104 befindet, in  Richtung von der Sohlenmitte her nach dem  Sohlenrand hin unterhalb des obern Endes  in die Schlinge ein. Beim     _    Eintreten der  Rolle 105 in das nächste Kurvental der Leiste  104 nimmt der Finger 3 die Schlinge von  der Nadel ab. Die weitere Bewegung nach  dem Sohlenrand hin und darüber hinaus voll  führt der     Finger    3 gleichzeitig mit der Dre  hung des Fingers 4.  



  Der Finger 4     (Fig.    13), den wir als       Schlingenöffner    oder     Schlingenspalter        be-          zeichnen,    erhält: seine     Bewegung    von der  kleinen Stufe der     Doppelkurvenscheibe    39,  ,in die sich der am rechten Lagerschild 33  drehbare Hebel 54 infolge der Zugfeder 60  mit einer Rolle 53 anlegt. An seinemuntern  Ende. steht der Hebel 54 mittelst einer Ver  zahnung mit dem     hegelrade    56 in Eingriff,  dessen Achse 57     unten    den     Sehlingenöffner     4 trägt.

   Diese Achse ist in einem Bäckchen  der     Grundplatte        schriig    gelagert. Infolge der       schrägen    Lagerung schwingt der Finger 4 in  einer Ebene aus, die schräg zur horizontalen  Sohle verläuft. Der Finger 4 bewegt sich  bei seinem     Einwirken    auf die Schlinge vom  Finger 3 weg und     abwärts    und zugleich in  Richtung von der Sohlenmitte her nach dem  Sohlenrand hin und über diesen hinaus.  Hierbei dringt er     zunächst    in die vom Fin  ger 3     gehaltene    Schlinge ein. Bei der Fort  setzung der Bewegung, die er dann gemein  sam mit dem Finger 3 ausführt, erweitert er  die Schlinge und legt sie. um.

   Die so gegen  den Schuhrand abgelenkte und offene  Schlinge wird nunmehr für den Durchtritt  der Nadel bereitgehalten.           DrÜ.clcerf        zcss.        Nährend    der Stichbildung       wird    der Schuh vom     Drückerfuss    5     (Fig.    16,  1 1 )      < iiif    seiner Unterlage niedergehalten.

   Der       1)rii(,l:i@rfrrss    5, eine in der     Vorschubrichtung          @@@galnltPlatte        (Fig.        -?    bis 5), ist an der        inlaig        @@tl-i@>ginentan < @r    111 befestigt, die       sii        1i        ini        rfr;i@.;@r    110 führt. Dieser ist an der       lwidun        Lagerschildern        angebrachten          S@        liiitrli.inbe        9()    befestigt.

   Eine Druckfeder  <B>10</B>     lii-gi-    einerseits auf dem Teller 111 auf,       ,ler        an        rler    Stange 114     verstiftet    ist,     wäh-          r(Irrrl    sie sich anderseits an die Einstellmutter  108 anlegt, welche im Träger 110 einge  schraubt ist. Der Teller 111 führt sieh in  einer vertikalen Nut des Trägers 110 und       l;isst    eine Drehung des Druckfusses nicht zu;  er kann aber durch einen Hubdaumen 113  von Hand zwecks     Werkstückwechsels    ange  hoben werden.  



       Werlcstüclcau   <I>f</I>     tage        und   <I>Vorschub.</I> Das  Werkstück wird von einer doppelten Auf  lage getragen, von .dem Horn 79 und dem  Horn 81     (Fig.    7 bis 10). Ersteres ist     mit-          telst    Bolzens 88 am     herunterhängenden    Arm  78     drehbar,    im übrigen aber feststehend an  geordnet. Der Arm 78 ist .am Stehbolzen 94.  festgeklammert. Am obern Ende des Hornes  79 befindet :sich der feststehende Tisch 79a,  der zur besseren Führung der auf ihm auf  liegenden Aussensohle eine Führungsleiste 79b  besitzt.  



  Demgegenüber ist das Horn 81, das an  seinem freien Ende .die geriffelte Transport  platte 87 trägt, nicht nur mittelst Dreh  bolzens 82 am Arm 80 drehbar, sondern auch  zum Zwecke des     Werkstückvorsehubes    seit  lich verschiebbar und in der     Höhenrichtung          verschwenkbar.     



  Zu diesem Behufe ist der Arm 80 am  Zapfen 74 festgeklemmt, .der mittelst Dreh  bolzens 93 seitlich mit     dem    Schlitten 77 ver  bunden ist. Dieser Schlitten führt sich wag  recht an einem herunterhängenden Teil 73  der     Grundplütte    24.

   Seine     wagrechte        Hin-          und        Herbewegung    .erhält dieser Schlitten       durch    den Hebel 66     (Fig.    7, 8), der oben  mit der Rolle 63 in eine am Umfang der be-         reits    wiederholt genannten Kurvenscheibe 38  befindliche Nut (nur in     Fig.    7 eingezeich  net) eingreift, in der Mitte um die feststell  bare Schraube 64 ausschwingt und unten  durch den Bolzen 69 mit dem Schlitten 77  zusammenhängt. Durch diese seitliche Be  wegung des Schlittens 77 - wird der Vor  schub des Werkstückes     bewirkt        und;    die  Stichlänge bestimmt.

   Da die Drehpunkte 82,  83 der Horne 79, 81 unter der Mitte des'  Tisches 79a sich befinden, so wird durch die       Bewegung    des Schlittens .77 das Werkstück  stets mitgenommen, unabhängig von der  jeweiligen Winkellage, in die die Horne von  Hand     ausgeschwenld    werden. Um das Mass  des Vorschubes und der Stichlänge bestim  men zu können, ist die Feststellschraube 64,  die den Drehpunkt des Transporthebels 66  bildet, in einem Schlitz des. letzteren und  einem vertikalen     Schlitz    der Haube 96 ver  schiebbar und in der jeweiligen, durch eine  nicht gezeichnete Skala an der Haube 96  angegebenen Lage feststellbar.  



  Die Mitnahme des Werkstückes soll  selbstverständlich nur in der Vorschub  richtung von rechts nach links     (Fig.    7) statt  finden. Zu diesem Zwecke liegt die Trans  portplatte nur während ihrer     Bewegung    in  dieser Richtung am Werkstück an; während  ihrer Rückwärtsbewegung von links nach  rechts befindet sie sich aber im gesenkten  Zustande. Damit das Horn 81 mit der Trans  portplatte 87 ohne Störung seiner seitlichen       Vorschubbewegung    auch die senkrechte Be  wegung ausführen kann, besitzt der Zapfen  74 einen winklig nach hinten abgebogenen  Bügel 116, der mit dem Bolzen 117     (Fig.    8)  sich im untern Auge der senkrechten Stange  71 verschieben kann.

   Diese Stange geht  durch die Tischplatte 24 und wird von der  Druckfeder 72 getragen, die sich auf- der       Stange    zwischen einem Bunde derselben und  dem Tisch befindet. Das Niederdrücken der  Stange 71, das das Anheben des Transport  hornes zur Folge hat, geschieht durch den  Hebel 75, der vorn mit der Stange verbun  den, hinten auf der Welle 31 drehbar ge  lagert und in der Mitte mit einer Rolle 95           ausgestattet    ist, die sich an den Umfang der  Kurvenscheibe 38 anlegt.  



  <I>Arbeitsweise der</I>     3Zt7sclziiae.    Der Faden  kommt von dem     Fadenspannerhebel    90, der  durch die grosse Stufe der Kurvenscheibe 39       bewegt    wird, und geht durch eine Fadenöse       120    und eine nicht dargestellte, an der Na  delplatte 46 befindliche     Führungsöse    zum  (Ihr der Nadel.

   Die Nadel     schwingt;    im  Kreise um 44 aus und sticht zwecks     Schlin-          gc@nbildung    in das     Werkstück    ein, das     zwi-          schcn    dem     Drückerfuss    und dem     Auflage-          t=iscli    und der Transportplatte, .den zu nähen  den Schuhrand der Maschine zugekehrt,     fcst-          '@'ehallen    wird.

   Die     gebildete        Schlin--e        wird     durch Finger 3 von der Nadel     abgenommen          unc1    vom     Finger    4     erweitert.    Die Nadel       s;hwintrt,    zurück.

   Die Transportplatte     ver-          >chiebt    den Schuh um die     Stichlunge,        wäh-          rend    die     Finger    3, 4 die     geöffnete        Schlin;

  e          hach    dem Schuhrand hin und nach unten       ablenken.    Die Transportplatte kehrt     zu-          rück    und die Nadel sticht wieder in das       festgehaltene        M'crkstück    ein, wobei sie  durch die vorher     gebildete,    flach nach     aussen          liegende        Schlinge    hindurch tritt.

   Die     Fin-          "c-r    beben infolge ihrer     R.ücl#.wiirt:sbewegung     die     geöffnete    Schlinge, die nunmehr vom       Fiidenliebel    90     angezogen    wird, frei und er  faaen darauf die     neugebildete,    noch     ge-          s^hlossene    Fadenschlinge.

      Abgesehen vom     Werhstüchwcchsel        hat     der Arbeiter lediglich dafür zu     sorgen,        dass     der Schuh der Maschine richtig dargeboten  wird, insbesondere hat er     beim        Bearbeiten     der Schuhspitze den Schuh samt den     Hor-          i,en    79, 81     entsprechend    zu drehen.

   Am  Horn 79 des     Auflagetisches    ist ein     Hand-          griff    84 mit einem     Winkelstück    1.21 ange  bracht, welches das Transporthorn 81 um  fasst und beim Nähen um die     Schuhspitze          mitnimmt,    ihm aber stets die zum Werk  erforderlichen seitliche     Bewe-          o:ung        gestattet.    Das Horn 81 legt sich je       nach    der     Schuuvingungsrichtung    bald an den  einen, bald an. den andern     Schenl,:el    des       Winkelstückes    an.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zum Einnähen von Deck sohlen in Wendeschuhe, dadurch gekenn zeichnet, dass der mit der Aussensohle und der Einlage vernähte Schaft im ge wendeten Zustande mit der Decli:sohle mittelst einer Einfaden-Überwendlieh- naht verbunden wird.
    Ir. Maschine zum Einnähen von Decksohlen in Wendeschuhe gemäss dein im Patent anspruch I gekennzeichneten Verfahren, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden durch eine gebogene Nadel zwecks Schlingenbikhing vom Sohlenrand her durch den gezvondeten Schaft und die Decksohle hindur@@l@geführt,
    die Schlinge dann durch einen Finger von der N:i.del abgenommen und von einem zweiten Finger erweitert und nach staugefun denem Vorschub des Schuhes von beiden Fingern so weit nach dem Sohlenrande hin umgelegt wird. dass die wieder ein stechende Nadel vor dem Eintritt in das Werkstück durch die geöffnete Schlinge hindurchtritt. UNTERANSPRÜCHE:
    1. 1l@asehine nach Pa entanspruch II, da durch behennzeichnet, dass die bogen- förmige Nadel an einer um den Krüm- mungsmittelpunkt der Nadel drehbaren Platte b(festi"-i ist, die durch einen Len ker von einem durch eine Kurve beweg ten Hebel ausgeschwungen wird. 2.
    Maschine nach Patentanspruch 1I, da durch gehennzeiclinet. . dass der Finger zum Abnehmen der Schlinge von der Nadel durch eine Kreuzschlittenführung eine wagrecht:e und eine senkrechte Be- wegunb erhält, wobei letztere durch eine Kurve gesteuert wird. 3.
    Maschine nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass der Schlingen öffner (4) von einem durch eine Kurve bewegten Hel)el (54) mittelst Zahnrad getriebes (56) eine Drehung erfährt und schräg gelagert ist, so class die Faden schlinge durch ihn erweitert und nach aussen gegen den Schuhrand abgelenkt wird, um das Durchtreten der Nadel durch dieselbe zu ermöglichen.
    .1. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Werk stück von einem Auflagetisch (79a) und einem Transporthorn (81<B>)</B> getragen wird, (las mit einem Schlitten (77) sich seit lich bewegt, um das Werkstück vorzu- scliieben, und um einen Drehbolzen (93) am Schlitten senkrecht wippt, um leer zurückzukehren. 5.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass das Transporthorn (81) während des Vorschubes von einer Kurvenscheibe (38) aus an das Werkstück angedrückt wird, während der Rückkehrbewegung aber durch eine Feder (72) vom Werk stück ferngehalten wird. 6.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4i und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass das Transporthorn (81) an dem ihn bewegenden Schlitten (77) mittelst eines nach Art eines Winkel hebels ausgebildeten Teils (74, 116) auf gehängt ist, der mit dem ihn wippenden Gestänge (71) wagrecht verschiebbar verbunden ist. 7.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die Verschiebung des Schlittens (77) von der Kurvenscheibe (38) aus durch einen zweiarmigen Schwinghebel (66) geschieht, dessen Sclhwingungs- mittelpunkt (64) zwecks Änderung der Vorschub- und Stichlänge einstellbar ist. B. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Nadelbewegung, die Bewegung des Fingers zum Abnehmen der Schlinge von der Nadel und der Vorschub, sowie die Kippbewegung des Transporthornes von einer gemeinsamen Kurvenscheibe bewirkt werden. 9.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, ,dass das Horn (81) mit der Trans portplatte (87) und das Horn (79) mit dem Auflagetisch (79a) um konaxiale Drehbolzen (82, 83) seitlich ausscliwing- bar sind, wobei die gemeinsame Achse durch die Mitte des Auflagetisches (79a) geht. 10. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das Transporthorn (81) von dem Horn (79) mit dem Auflage tisch bei dessen seitlichem Ausschwingen mitgenommen wird. 11.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Auflage tisch (79a) eine Kantenführung (79b) für die Sohle besitzt. 12. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Auflagetisch (79a) und Transportplatte (87) mit einem federnd niedergehaltenen Drücker fuss (5) zusammenwirken.
CH102251D 1921-11-21 1921-11-21 Verfahren und Maschine zum Einnähen von Decksohlen in Wendeschuhe. CH102251A (de)

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