CH102275A - Verfahren zur Herstellung von Bittersalzlösung aus Kieserit. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bittersalzlösung aus Kieserit.

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CH102275A
CH102275A CH102275DA CH102275A CH 102275 A CH102275 A CH 102275A CH 102275D A CH102275D A CH 102275DA CH 102275 A CH102275 A CH 102275A
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Magnesite Comp Austro-American
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Austro American Magnesite Comp
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  Verfahren zur Herstellung von     BittersalzlÖsung    aus     KleserIt.       Die Herstellung von     Bittersalzlösungen     aus     Kieserit    bereitet bekanntlich grosse       Seliwieri,o"keiten"d#a        Nieserit    in     kaItem    Wasser  nahezu unlöslich ist und die Rückstände un  ter     WasseranfDahme    und     Hydratbild-ung    in  kürzester Zeit fest     -und        uiil#slieli    werden,     d.        li.     versteinern.

   Es wurde gefunden,     dass    eine  Versteinerung dieser Massen nur bei reinem,  insbesondere an Chlormagnesium verhältnis  mässig armem     Kieserit    eintritt. Nähert sich  der     Chlormagnesiumgehalt        des        Rohkieserites     an<B>1</B>     '/o,    so tritt auch bei     24-stündiger    Lage  rung keine Versteinerung ein und die so     auf-          (yesichlossenen    Massen lassen sich     leielit    zer  kleinern.  



  Den Gegenstand. der Erfindung     bildet-          ,demnach    ein Verfahren,     Bitterselzlösungen.     wie solche zum Beispiel zur Herstellung von       SoreIzementerzeugnissen,    z. B. Bauplatten,       erforderlicli        eind,    ohne Verwendung von       -\V.armwasser        und    ohne störende     Versteinerunfr     der     Lösungsrü#ehstände    unter     Beidingungen     herzustellen,     die,die        Arbeita-uf    der     Bausfelle     selbst ermöglichen.

           Gemä,ss    der Erfindung wird ein     Frenid-          salz,    z. B.     Magnesiumühlorid,    enthaltendem       Rohhieserit    Wasser von gewöhnlicher Tem  peratur zugesetzt     und    die angemachte, Masse  mehrere Stunden gelagert. Hierauf wird mit  Wasser ebenfalls von,     ge,-,5,öhnlieher    Tempe  ratur ausgelaugt.<B>Ei</B>     nthält    der     Rühkieserit;     nicht die nötige Menge Fremdsalz, so     müs-          sen,diese    zugemischt werden.

      <I>Beispiel:</I>    <B>100</B> Teile     chlormaignesiumarmer,    bis zur       Nussgrösse    zerkleinerter     Rühkieserit    werden  mit ein bis     #drei    Teilen Chlormagnesium ver  setzt     -und    mit so. viel Wasser vermengt,     dass     sich (die feineren Anteile der Mischung nach  dem Lösen des     Ma.gnesium-chloricls    und     nacli     mehrmaligem     Umschaufeln        mitfl-er    Handhal  len lassen.

   Diese Masse wird auf Haufen     Ice-          worfen        und   <B>12-</B> bis 48 Stunden stehen gelas  sen. Je länger     die    Mischung stehen bleibt,  desto grösser     -muss    der     Chlormagnesiumgehült     der Mischung sein.     Aus,dür        aufigesehlossenen     Masse wird das: gebildete     Bitters,alz    ausge-      waschen.

   Nach vollständigem Ablassen der  Lösung wird eine neue, dem in Lösung ge  gangenen Anteil entsprechende Menge     Roh-          hicserit    nebst<B>1</B>     'bis   <B>3</B>     Gewiehtsteilen        Chlor-          Mag'nesium    zugegeben, wenn     nöth,    etwas  Wasser zugefügt und das Lagern und     Aus-          wa,sühenwielerholt.        Soll-dieArbeiteingestellf     werden, so wird der Rückstand mit Chlor  magnesium, wie beschrieben,

         und    die zerkleinerte     aufaesehlossene    Masse       ZD     aufbewahrt.

Claims (1)

  1. EMI0002.0014 <B>PATENTANSPRUCII:</B> Verfahren zur Herstellung von Bitten#aly- Msungen aus dadurch gekennzeieb- net, (lass Rohliieserit, der entspr"hen-de Men- ,-en von FremAselzen enthält, mit Wa.,
    ser von Temperatur vermengt und die Mischung zwecks Bittersalzbildung einige tn <B>-</B> EMI0002.0032 Zeit <SEP> sieh <SEP> selbst <SEP> überlassen <SEP> wird, <SEP> worauf <SEP> man <tb> ,das <SEP> Ganze <SEP> mit <SEP> W-#mser <SEP> ebenfalls <SEP> von <SEP> gewöhn licher <SEP> Temperatur <SEP> ausl#augt. <tb> TINTERANSPRüCIIE:
    <tb> <B>1.</B> <SEP> Verfahren <SEP> na,eh <SEP> dem <SEP> Patenta.n.spi-u,ch, <SEP> <B>da.</B> <tb> #durch <SEP> n-ei#ennzei!clln,et, <SEP> drassdem. <SEP> Rohkieserit <tb> FrL-midisalze <SEP> zugesetzt <SEP> werden. <tb> 2. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentansprueh <SEP> und <SEP> ilein <tb> TJnte,-ranspi-u,e,li <SEP> <B>1,</B> <SEP> cladurüh <SEP> gehennmiehnet, <tb> ,dass <SEP> (lem <SEP> Rollkie.Aerit <SEP> Chlormagmesium <SEP> züi Cresetzt <SEP> wird.
CH102275D 1921-12-08 1922-10-21 Verfahren zur Herstellung von Bittersalzlösung aus Kieserit. CH102275A (de)

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