CH102358A - Innenmuffenrohrverbindung. - Google Patents
Innenmuffenrohrverbindung.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Innenmuffenrohr verbindung. Die Erfindung betrifft eine Innenmuffen rohrverbindung, die bei allen schlüpfbaren Rohrleitungen, d. h. solchen, durch die man hindurchschlüpfen kann, und besonders bei Stollenauskleiduncen verwendbar ist. Vor allem hier, wo es sich aus Billigkeitsgründen darum handelt, Rohrleitungen durch engge- haltene Erdstollen zu führen, z.
B. bei Tur- binenrohrleitungsanlagen, ist mit Rohrverbin dungen nicht auszukommen, ndie nur von aussen bei genügender Bewegungsfreiheit, also im allgemeinen nur bei oberirdischer Ver legung, sei es über der Erde oder im Graben, auszuführen sind. Die Innenmuffe bietet die Möglichkeit, den Durchmesser des Stollens nahezu auf das durch die Durchflussmenge vorgeschriebene Mass zu beschränken, denn da die Dichtung der Verbindung vom Rohr innern aus erfolgt, braucht der Durchmesser des Stollens nur gross genug gehalten zu werden, um das Einführen der Rohre zu er möglichen.
Bei im Rohrgraben zu verlegen den Rohrleitungen bietet die Innenmuffe den Vorzug, dass sie eine Vertiefung des Grabens 4ii den Verbindungsstellen, wie sie die Aussen verbindung erfordert, überflüssig macht. Ge- genüber der Aussenmuffe zeichnet sie sich ausserdem dadurch aus, dass bei ihr der Druck im Rohr die Festigkeit der Verstemmung fördert, während bei der Aussenmuffe dieser Druck das Bestreben hat, sie zu lockern. Die Innenmuffe kann infolgedessen noch bei höhe ren Druckbeanspruchungen verwendet wer den, wo die Aussenmuffe nicht mehr genügt.
Die. bekannten Innenverbindungen, bei denen entweder die Rohrenden im Stollen oder Graben autogen oder elektrisch ver schweisst, mit eingeschweissten Innenmuffen oder dergleichen versehen werden, sind sehr teuer und schwer herzustellen, weil sie einen grossen Aufwand von Hilfsapparaten, Personal, sowie besondere Sachkenntnis am Montageort erfordern. Andere bekannte Verbindungen wieder verengen den freien Querschnitt und hemmen so die Wasserführung, oder sie haben grosse Aussendurchmesser, die eine entspre chende Erweiterung des Stollens erfordern.
Von den Mängeln dieser Innenverbindun gen ist die vorliegende frei. Bei ihr ist das eine Rohrende zu einer Muffe aufgeweitet, die am Ende auf den äusseren Rohrdurchmesser verengt und aufgebördelt ist und sich mit ihrem aufgebördeltem Rand auf einen Wulst des eingeschobenen Rohrendes stützt.
Auf der Zeichnung ist die Innenmuffen rohrverbindung gemäss der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in den Fig. 1 und 2 im Längsschnitt ohne und mit Dichtung darge stellt.
Die Muffe a ist bei U im Profil geschweift und besitzt einen aufgebördelten Rand c. Das einzuschiebende Rohr d besitzt in der Nähe des Endes einen Wulst e, und auf diesen Wulst legt sich der aufgebördelte Rand c der Muffe a auf. In den von dem geraden Teil des eingeschobenen Rohres und der Muffe gebildeten Raum wird, wie Fig. 2 zeigt, die Dichtung f eingebracht, die zum Beispiel aus Hanf, Bleiwolle, Teerstricken oder dergleichen bestehen kann und in der üblichen Weise eingestemmt wird.
Eine weitere Abdichtung ergibt sich dadurch, dass der Muffenrand c durch das Verstemmen fest auf den Wulst e des eingeschobenen Rohrendes aufgetrieben wird.
Wie die Zeichnung erkennen lässt, ist der lichte Durchmesser der Leitung durch die Verbindung an keiner Stelle verkleinert, so dass Hemmungen der Wasserführung nicht eintreten können. Die Form der .Tuffe ergibt einen kleinen Aussendurchmesser, woraus sich kleine Durchmesser des Stollens. ergeben und an Arbeit gespart wird. Bei Stollenausklei- dungen, bei denen der Raum zwischen Stollen innenwand und Rohraussenwand mit Beton ausgefüllt wird, ergibt sich auch eine Erspar nis an diesem.
Am Montageort können die Rohrschüsse leicht in die Stollen eingeführt und selbst bei mangelhafter Rundung vermöge der Ko- nizität des Muffenendes bequem über das Wulstende des einzusteckenden Rohres ge schoben werden. Selbst ein geringer Unter schied in den Durchmesser bleibt belanglos, wenn der Innendurchmesser des Muffenendes um ein geringeres Mass grösser gehalten wird als der Aussendurchmesser des einzuführen den Rohres. Die beschriebene Verbindung lässt auch eine oft wünschenswerte kleine Rich tungsänderung zu.
Beide Rohrenden lassen sich leicht und billig durch Aufwalzen herrichten. Eine wei tere Bearbeitung bei dicken Rohren ist nicht erforderlich. Bei sehr dünnwandigen Rohren kann erforderlichenfalls ein Verstärkungsring auf die Muffen aufgewalzt werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Innenmuffenrohrverbindung für schlüpfbare Rohrleitungen, insbesondere für Stollenaus- kleidung, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Rohrende zu einer Muffe aufgeweitet ist, die am Ende auf den äussern Rohrdurchmesser verengt und aufgebördelt ist, und dass das andere Rohr mit einem Wulst versehen ist, auf den sich jene Muffe mit ihrem aufgebür- delten Rande- stützt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH102358T | 1922-08-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH102358A true CH102358A (de) | 1923-12-01 |
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ID=4360932
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH102358D CH102358A (de) | 1922-08-07 | 1922-08-07 | Innenmuffenrohrverbindung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH102358A (de) |
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1922
- 1922-08-07 CH CH102358D patent/CH102358A/de unknown
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