CH102379A - Einrichtung zur Kesselspeisung von Dampfmaschinen mit veränderlicher Umdrehungszahl. - Google Patents

Einrichtung zur Kesselspeisung von Dampfmaschinen mit veränderlicher Umdrehungszahl.

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CH102379A
CH102379A CH102379DA CH102379A CH 102379 A CH102379 A CH 102379A CH 102379D A CH102379D A CH 102379DA CH 102379 A CH102379 A CH 102379A
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Muchka Josef
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Muchka Josef
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Description


      F,Inl.iel)t,iji)g    zur     liesselspelsang    von     Dainpfinaschinen    mit veränderlicher       Umdrehungszahl.       Für den Betrieb von     Dampfmaschinen,    die  -mit veränderlicher Tourenzahl laufen sollen,  wie z. B. im Lokomotivbetrieb, erweist es  sich insbesondere bei     Verwendunc    von     Kes-          selspeisewasservorwärmern    am vorteilhafte  sten, dem Kessel so viel Speisewasser unun  terbrochen zuzuführen, als die Lokomotive  Dampf     verbrauelit.     



  Die bekannten Fahrpumpen von Lokomo  tiven leiden an dem Übelstand,     "dass    sie eine  Regelung der     Wassermenge    nur in Abhän  gigkeit von der Geschwindigkeit beziehungs  weise von der Umdrehungszahl der  Räder     ermögliehen,    wobei die Leistung mit  ,der     Hubzahl    der Dampfmaschine derart  steigt,     dass        die    Pumpe die grösste Leistung bei       fler    grössten     Hubzahl-der        Dampfmaschine    er  langt, was aber im Hinblick darauf,     dass    'bei  einer Lokomotive die     Kesselleistuno,    und     so,

  -          mit    die     Daänpfentnahme    nicht mit der     Stei-          geruno,    Ader Hubzahl zunimmt, die Wirkung  hat,     dass,    bei grosser Hubzahl der Dampfma  schine zu viel Wasser     in,den    Kessel gefördert  wird. Eine solche Regelung ist aber     für    den  <B>?Z</B>    Kesselbetrieb von Dampfmaschinen, die bei  unveränderter Geschwindigkeit mit verschie  dener     Füllun-        -und    daher verschiedenem       23          Dampfverbrauch    arbeiten, nicht ausreichend.

    Gemäss der Erfindung wird daher die in  den Kessel geförderte Wassermenge in<B>Ab-</B>  hängigkeit     vonder    Füllung also entsprechend  der jeweiligen Kesselleistung verändert,  zweckmässig     dadurüh,        dass    ein in einer     künst-          li-chen        Undichtlieit        einerder    beiden Leitungen  der Kaltwasserpumpe angeordnetes Regelor  gan mit Ader Steuerung der Maschine zwangs  häufig verbunden ist, so     dass    durch Verstel  lung des Regelorganes mehr oder weniger       Was-,er    abgeleitet     bezw.    in !den Kessel ge  fördert wird.

   Die Einrichtung gemäss der Er  findung     ermöglielitdaher        fürdie    Wasserför  derung in den Kessel -die Anwendung von       Fa.hrzeugpumpen,   <B>d.</B> s. vom Gestänge der  Maschine angetriebene Pumpen, bei     wel-          #chen    durch -die Einrichtung gemäss der Erfin  dung bei jeder Tourenzahl, also auch bei kon  stanter Tourenzahl     bezw.        Um#drehungszahl     der Räder eine Regelung,

   der in den Kessel  <B>C</B>           ce'örderten    Wassermenge entsprechend der       eD     Füllung und der jeweiligen Kesselleistung     er-          reichbax    ist.  



  In     der    Zeichnung ist in     Fig.   <B>1</B> schematisch  ein     Ausführungsbeispiel    einer Einrichtung       0,   <B>M</B>       tle        äss    der Erfindung veranschaulicht, bei  welcher das Kesselspeisewasser aus dem Ten  der mittelst einer Kaltwasserpumpe in einen  Kondensator behufs Kondensation des     ent-          ölten        Abclampfes,

  eingespritzt    und das Warm  wasser und Kondensat mittelst einer     Warm-          wasserpumpe        in        den        Kessel        g        e        drü#ckt        wird-          el     Die     Fig.    2 und<B>3</B> zeigen eine beispielsweise  Ausführungsform eines Absperrorganes für  die Einrichtung gemäss     Fig.   <B>1</B> in grösserem       Massstabe.     



  <B>1</B> ist eine Kaltwasserpumpe,     welühe    einer  seits mit der Sangleitung 2 an den Tender<B>3</B>       an-eschlossen    ist und anderseits mit der  Druckleitung 4 an einen     Einspritzwasserkon-          densator   <B>5.</B> Die Kaltwasserpumpe<B>1</B> arbeitet  zusammen mit einer Warmwasserpumpe<B>6,</B>       we.1,c.hemitde-rSau,-l-eit,iin,r7#an        flenEinsprit7-          kondensator   <B>5</B> und mit der     Druckleitung   <B>8</B> an  den Kessel angeschlossen ist, und das     Warm-          ,

  vasser        und    Kondensat aus dem     Einspritzkon-          densator    in den Kessel fördert. Die beiden  Pumpen sind als Fahrpumpen ausgebildet,  <B>d.</B> h. sie werden vom Gestänge der Lokomo  tive unmittelbar angetrieben, und zwar zum  Beispiel von einer     Exzenterscheibe   <B>9,</B> welche  die Steuerung betätigt.  



  Die Druckleitung -der Pumpe<B>1</B> kann von  den     Druükverhä-Itnissen,    die in dem an die       Druekleitung    angeschlossenen Raume     herr-          .gehen,    dadurch unabhängig gemacht werden,       dass    die     Ausflussmündung    einen regelbaren       WVderstand,    z. B. einen     Verschluss    erhält, der  unter eine regelbare Belastung durch Feder       ZD     oder dergleichen gesetzt ist. Sinkt oder steigt  der Druck im Kondensator, so ist dies ohne       Einfluss    auf die Pumpe.  



  Um eine     selbsit,3,tige    Einregulierung der  von der Pumpe in den Kessel geförderten  Wassermenge in Abhängigkeit von der     jewei-          ligen    Leistung     bezw.    Füllung der     Loko-mo-          z#   <B>en</B>       tive    zu erzielen, ist bei dem Ausführungsbei  spiel der Zeichnung in der     Druckleitung    der    Pumpe eine künstliche     Undielltheit    dadurch       igeschafien,        dass    die     Dru-ekleitung    der Kalt  wasserpumpe mit einer Zweigleitung<B>11.</B> ver  sehen ist,     weleh,e,

      in     den    Tender<B>3</B> mündet,  wobei die Zweigleitung<B>11</B> gegenüber der  Hauptleitung 4 durch ein als     Absperrongan     12 ausgebildetes Regelorgan ganz oder     teil-          l#   <I>t'</I><B>z2</B>  weise absperrbar eingerichtet ist.

   Das<I>Ab-</I>  sperrorgan 12 ist mit der     Umsteuerwelle   <B>13</B>  der     Lokomotivederart    in Verbindung gesetzt,       dass   <B>je</B> nach Stellung der Steuerung, also     j(#          21     nach der Füllung des     Dampfzylinders,    die       L,     von der Pumpe<B>1</B> angesaugte     Wassermeng,-          entweder    ganz oder nur zum Teil, oder gar  <I>en</I>  nicht, in den Kessel geliefert wird.

   Die     Ein-          riehtung    ist derart getroffen,     dass    das mit der       Umsteuer-,ve,11,e   <B>1.3</B> gekuppelte Regelorgan     1'-)     die Nebenleitung<B>11.</B> ganz     absehliesst    oder  mehr oder weniger Öffnet,     wo-durch    ein Teil  oder das ganze Druckwasser durch die Ne  benleitung<B>11</B> in den Wasserbehälter<B>3</B> abge  leitet werden kann.  



  Die     Kaliwasserpumpe,    ist so bemessen.     flass     sie -bei jedem Hub so viel Wasser in den  Kessel fördert, als dieser bei der der grössten  Leistung der Lokomotive entsprechenden Fül  lung, in Form von Dampf an die     Dampfina-          schine    bei     jedeni        Kolbenhub    abgeben     muss,     und     das    Regelorgan ist -.so eingestellt,     dass    bei       derder    grössten Leistung der Lokomotive ent  sprechenden Füllung die gesamte von     ler     Pumpe gelieferte Wassermenge in den Kessel  fördert wird.

   Für kleinere und grössere Fül  lungen, als der grössten Leistung der Loko  motive entspricht, leitet das     Regelorgan    den       Wasserüberschuss    ab, und für Vollfüllung  und     inder        Mittelstellum,-    -der     Steuerun    wird  <B>en 9</B>  kein Wasser in den Kessel gefördert, sondern  das     aesamte    Wasser durch das     Regelorgnii     abgeleitet.

   Das Abstellen der Wasserzufuhr       inden    Kessel bei Vollfüllung ist     hauptsIch-          lich    aus dem Grunde notwendig,     da    bei Leer  lauf der Lokomotive, bei     wel-Ghem    die Steue  rung gleichfalls ganz ausgelegt wird,  kaltes Wasser in den Kessel     cefördert        wer-          2n     den soll.  



  In den     Fig.    2     und   <B>-3</B> ist, eine beispiels  weise Ausführungsform eines     Absperrorgaues         12 für     (lic    Druckleitung veranschaulicht,     wel-          chus    von einem     Drehseliieber    gebildet ist, der       Jf'        naeli    seiner     Stellung,clie        Durchgangschlitze     vollständig überdeckt oder ganz oder     teil-weise     freilegt.  



  Die Einrichtung gemäss der Erfindung  <B>en</B>  kann auch     deraxt    getroffen werden,     dass    das       Absperrorgiun   <B>12</B> anstatt in einer künstlichen       Unclichtheit    der Druckleitung in einer     künst-          liehen        Undielltheit    der     Samgleitung    der  Pumpe angeordnet wird.  



  Die Einrichtung gemäss der Erfindung ist  auf die     Abdampfverwertung    unter Vermitt  lung eines     Kondensators    nicht beschränkt.  Vielmehr kann     dieEinrielltungohneweiteres     auch derart getroffen werden,     dass    die Kalt  wasserpumpe das Wasser unmittelbar in den       X(-;sel    fördert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Speisung der Kessel von Dampfmascliinen mit veränderlicher Umdre- hungsza.h1, insbesondere von Lokomotiven mit Fahrzeug,pum..pen, dadurcli gekennzeichnet, dass die von der Pumpe in den Kessel geför derte Wassermenge in Abhängigkeit von der Füllung der Dampfmaschine durch die Steue rung verändert -wird.
    UNTERANSPRMIE: <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, #da:durch kennzeichnet, dass ein von der Steuerun beeinflusstes und in einer künstlichen Un- dichtheit einer der beiden Leitungen der Pumpe angeordnetes Regelorgan deraxt ausgebildet ist,
    dass bei der der grössten Leistung Jer Dampfmasthine entsprechen- .den Füllung die in den Kessel geförderte Wassermenge grösser ist als bei kleinerer oder grösserer Füllunk. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass durchJas Regelorgan bei Vollfüllung die Wasserförderung in den Kessel -durch Wass,era-bleitung unterbrochen wird.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch,dadurch gekennzeichnet, dass die Druckleitung der Kesselspeisewasserpumpe einen regelbaren Widerstand besitzt, durch -welchen der Druck in der Druckleitung künstlich so gesteigert wird, dass die Pumpe von den Dru,ckverhältnissen in dem an die Druck leitung angeschlossenen Raum unabhängig ist.
CH102379D 1921-11-15 1922-10-28 Einrichtung zur Kesselspeisung von Dampfmaschinen mit veränderlicher Umdrehungszahl. CH102379A (de)

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