CH102412A - Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen des Leuchtdrahtes beim Regenerieren elektrischer Glühlampen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen des Leuchtdrahtes beim Regenerieren elektrischer Glühlampen.

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CH102412A
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CH
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lamp
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subframe
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Rudolf Dr Ing Brunner
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Rudolf Dr Ing Brunner
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/30Repairing or regenerating used or defective lamps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description


      Yerfahren    und Vorrichtung zum Einbringen des     Leuclitdralites        beim    Regenerieren  elektrischer Glühlampen.    Bei den bisher bekannten     Regenerierungs-          verfahren    elektrischer Glühlampen bot die  Einführung des Leuchtdrahtes' in seiner  ganzen Länge in die Lampenglocken, die  nur an der Spitze zum Regenerieren geöffnet  worden waren, grosse Schwierigkeiten und  stellte     eine    sehr zeitraubende Arbeit dar.  



  Dieser Übelstand wird durch die im Fol  genden     beschriebene    Erfindung     beseitigt.     Die Erfindung besteht in einem Verfahren  zum Einbringen des Leuchtdrahtes beim  Regenerieren elektrischer Glühlampen und  ist dadurch gekennzeichnet, dass der     Leucht-          draht    ausserhalb der Lampe auf ein Hilfs  gestell lose aufgebracht wird, woraufhin das  Hilfsgestell durch ein Loch an der Spitze der  Lampe in das Lampeninnere eingeführt und  der,     Leuchtdraht    vom     Hilfsgestell    auf die  von der Urherstellung der Lampe her vor  handenen Halter abgesetzt wird.  



  Ferner besteht die     Erfindung    in geeig  neten Vorrichtungen zur Ausführung des  Verfahrens.  



  Einige beispielsweise     Ausführungsformen     der Vorrichtungen, mit denen das Verfahren    ausgeführt werden kann,, sind in den Fi  guren beiliegender Zeichnung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Glühlampe mit ge  öffneter Spitze, in welche ein Hilfsgestell ein  geführt ist, bei welchem der Durchmesser  des obern     Halterkranzes    grösser als der des  untern     Halterkranzes    ist und     ausserhalb    des  Loches an der Spitze der Glühlampe ver  bleibt;       Fig.    2     zeigt    eine Glühlampe mit ge  öffneter Spitze, bei welcher der Durch  messer des     obern    und des untern Halter  kranzes des     Hilfsgestelles    kleiner als der  Durchmesser des Loches in der.

   Lampen  spitze ist, so dass das Hilfsgestell ganz in die  Lampenglocke gesenkt werden     kann;          Fig.    d zeigt ein Hilfsgestell, bei welchem  Abstreifer angeordnet sind, vermittelst deren  der Leuchtdraht vom Hilfsgestell auf die  von der Urherstellung in der Lampe her vor  handenen Halter     selbsttätig    abgesetzt wird.  



  Es seien zunächst die     Fig.    1 und 2 er  läutert:  Das Hilfsgestell     a    besteht aus Metall  ring b, an welchen eine Reihe von kurzen      Haken c angebracht ist, die sich nach oben  öffnen. Zwischen diesen kurzen Haken c  sind längere Drähte d befestigt, welche an  ihren freien Enden Haken e tragen, deren  Öffnung nach unten gerichtet ist. Diese Ha  ken sind länger als die obern Haken.

   Der  untere Hakenkranz e ist im Durchmesser  kleiner als die Lochweite L der. aufgetriebe  nen Öffnung an der Lampenspitze. g ist der  Leuchtdraht; h sind die von der     Urherstel-          lung    in der Lampe vorhandenen Halter.     J    ist  eine Nadel mit Haken.     Statt    dessen kann  eine Pinzette vorgesehen sein.  



  Das Verfahren wird in folgender Weise  ausgeführt. Auf das Hilfsgestell. a wird  ausserhalb der Lampe der in     Zickzackform.     vorher     formierte.    Leuchtdraht     g    lose auf  gebracht, und das Hilfsgestell wird dann mit  den untern längere Haken e voran in die  Öffnung der Lampe so eingeführt, dass  zwischen je zwei Haken e ein Halter     k    des       innern    Gestelles der Lampe zu liegen kommt.  Der obere Hakenkranz e kann ausserhalb der  Glasglocke verbleiben, wie es in     Fig.    1 dar  gestellt ist.

   Es werden     nun    die obern Bügel  des Leuchtkörpers     g    aus den Haken c gehoben  und das ganze     Leuchtkörpergebilde    fällt mit  seinen     obern    Bügeln auf die dünnen Halter     la     des Lampengestelles. Das Hilfsgestell kann  jetzt ohne Schwierigkeit aus der Lampe ent  fernt werden und der Leuchtkörper     wird    dann  in     bekannter    Art an den Haltern und Strom  zuführungsdrähten befestigt.  



  Bei dem in     Fig.    2 dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel ist der obere Hakenkranz c  eben so gross im Durchmesser wie der untere  Hakenkranz, aber beide sind kleiner als die  Lochweite L an der Spitze der Lampe. Das  Hilfsgestell wird ganz in das Innere der  Lampenbirne gesenkt. Dann werden die  obern Bügel des     Leuchtkörpers    mittelst einer  gebogenen Nadel     J    oder     einer        Pinzette    aus  den Haken c gehoben und das     Leuchtkörper-          gebilde    fällt auf die dünnen Halter     72,     hinab.  



  Um das durch Hand zu bewirkende Ab  heben der einzelnen Drahtbügel aus den  Hilfshaltern entbehrlich zu     machen,    ist die    in     Fig.    3     dargestellte    Vorrichtung geschaf  fen worden,     mittelst    welcher der     Leucht-          draht    durch Abstreifer auf die von der     Ur-          herstellung    vorhandenen Halter abgesetzt  wird.  



  Das in     Eig.    3 dargestellte     Hilfsgestell     besteht aus zwei gleichachsigen, gegeneinander  verschiebbaren Gestellen, nämlich einem  äussern und einem im     innern    Hohlraum  des ersteren angeordneten     innern    Gestell.  Die in der Zeichnung durch das äussere Ge  stell verdeckten Teile des innern Gestelles  sind gestrichelt dargestellt. Das innere Ge  stell besteht aus dem Metallring b, welcher  oben einen runden Metallstab a trägt und  unten mit einer Reihe schmaler Metallstäbe  d besetzt ist. Am untern Ende dieser Metall  stäbe d sind nach unten offene     Haken    c= an  gebracht.

   Das obere Ende des     Aleta.Tlstabes    a  ist in einem festen Tragarm p beweglich ge  führt und durch die Stellschraube s fest  stellbar. Oberhalb des aus dem Tragarm p  herausragenden Endes des Metallstabes a  ist ein Stellring<I>r</I> mit einer Schraube<I>t</I> an  gebracht.  



  Das äussere Gestell besteht aus einer  Metallhülse z, in welcher längs mehrerer  Mantellinien     schmale    Schlitze v ausgespart  sind. ' Am Rande dieser Schlitze     v    sind nach  oben geöffnete Haken     w    angebracht. - Am       obern    Ende der Hülse     z,    welches sieh am  Metallstab     a    führt, ist eine     Stellsclhraube        7n.     angebracht. Der Stellring o mit der Stell  schraube     n    wird zwischen dem Träger<I>p</I>  und der Hülse     r    angeordnet.  



  Innerhalb des Kreises, auf welchem die  Metallstäbe d liegen, ist ein     Metallring     angebracht, von dessen Mantelfläche gerad  linige, schief nach abwärts gerichtete Drähte  <I>i</I> derart ausgehen, dass sie durch     die-Schlitze   <I>v</I>  nach aussen     hindurehtreten.    Dieser Metall  ring     -y    wird von einem Dorn     -k    getragen,  welcher innerhalb des Metallstabes     a    geführt  ist und durch die Schraube 1. festgestellt  werden kann.

   Die aus den Schlitzen v her  vortretenden Drähte     i.    sollen zwischen dem  obern Hakenkranz     ev    und dem untern Rande       der        14letallliülse        -.,    liegen.

             Mit        dieser    beschriebenen     Vorrichtung    ge  mäss     Fig.    3 lässt sich der     Glühkörper    in  folgender Weise in die zu regenerierende  Lampe     einführen:    Der Leuchtdraht     g    wird  ausserhalb. der Glasglocke vor dem     Einbringen     in bekannter     Zickzackform    formiert und  lose über     die.    Haken     w    und e gebracht.  Hierbei     kommt    zwischen die Schenkel eines  jeden Drahtbügels je ein schief gerichteter,  aus den Schlitzen<I>v</I> hervortretender Draht<I>i</I>  zu liegen.

   Das     Hilfsgestell    mit dem     Leucht-          draht    g wird nunmehr durch das Loch L  in die, zu regenerierende Lampe so eingeführt,  dass zwischen je zwei benachbarten Metall  stäben d ein dünner, von der     Urherstellung     in der Lampe vorhandener Halter h zu liegen  kommt. Die obern Haken w müssen oberhalb  der dünnen Halter     h    der Lampe verbleiben.  Nun wird die Stellschraube m gelöst und  die Hülse z     wird    so weit nach unten ge  schoben, bis die Haken w     unterhalb    der  schiefen Drähte i zu stehen kommen.

   Diese  schiefen Drähte wirken hierbei als Abstreifer  und das ganze Drahtgebilde fällt auf die  unten liegenden     obern    Halter     h    der Lampe.  Nachdem das     Drahtgebilde    an die Halter     h     abgegeben worden ist, kann das Hilfsgestell  herausgehoben und die Hülse z wieder bis  zum Stellring c nach oben geschoben wer  den. Die Schraube<I>m</I> befestigt die Hülse<I>r</I>  wieder am     Stabe    a, und es kann nunmehr ein  neuer Draht auf das Gestell aufgebracht  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Einbringen des Leucht- drahtes beim Regenerieren elektrischer Glüh lampen, dadurch gekennzeichnet, tlass der Leuchtdraht ausserhalb der Lampe auf ein Hilfsgestell lose aufgebracht wird, worauf hin das Hilfsgestell durch ein Loch an der Spitze der Lampe in das Lampeninnere ein geführt und der Leuchtdraht vom Hilfs gestell auf die von der Urherstellung der Lampe her vorhandenen Halter abgesetzt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsgestell mit einem obern Hakenkranz versehen ist, zwischen welchem längere Drähte. ange ordnet sind, deren Enden zu einem un tern Hakenkranz gestaltet sind. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch und Unter anspruch 1,- dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des obern Hakenkranzes grösser als der des untern Hakenkranzes ist und beim Absetzen des Glühkörpers ausserhalb des an der Lampenspitze ge öffneten Loches verbleibt. Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des obern und des un tern Hakenkranzes kleiner als der Durch messer des Loches in der Lampenspitze ist.
    4. Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Hilfsgestell Ab streifer vorhanden sind, welche den Leucht- draht vom Hilfsgestell auf die von der Urherstellung vorhandenen Halter selbst tätig absetzen. 5. Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsgestell aus zwei gleichachsigen, gegeneinander ver schiebbaren Gestellen besteht, von denen das äussere aus einer mit Längsschlitzen und einem nach oben geöffneten Haken kranz versehenen Hülse besteht, in deren Hohlraum das innere Gestell verschiebbar und feststellbar angeordnet ist. 6.
    Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Hilfsgestell einen mit einem im obern Teile des äussern Gestelles ge führten Bolzen versehenen Ring aufweist, von dem ein Kranz von Stäben nach un ten ausgeht, deren untere Enden mit nach unten geöffneten Haken besetzt sind, und dass innerhalb des Kranzes der Stäbe ein Ring angeordnet ist, von welchem gerad linige, schief nach unten gerichtete AL- streif drähte ausgehen,
    die durch die Längsschlitze des äussern Gestelles hin durchtreten und bei auf das Hilfsgestell aufgebrachtem Leuchtdrahte jeweils von einem Drahtbügel desselben umfasst wer den.
CH102412D 1922-11-21 1922-11-21 Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen des Leuchtdrahtes beim Regenerieren elektrischer Glühlampen. CH102412A (de)

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