CH102460A - Zeitverzögerungseinrichtung an Einzelschaltersteuerungen für elektrische Kraftbetriebe. - Google Patents

Zeitverzögerungseinrichtung an Einzelschaltersteuerungen für elektrische Kraftbetriebe.

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CH102460A
CH102460A CH102460DA CH102460A CH 102460 A CH102460 A CH 102460A CH 102460D A CH102460D A CH 102460DA CH 102460 A CH102460 A CH 102460A
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time delay
electrical power
delay device
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Inventor
Schaelchlin Walter
Ste Ame Des Ateliers Secheron
Original Assignee
Schaelchlin Walter
Ame Des Ateliers De Secheron S
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/02Details of starting control
    • H02P1/022Security devices, e.g. correct phase sequencing
    • H02P1/026Means for delayed starting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description


      Zeitverzögerungseinrichtung    an     Einzelschaltersteuerungen    für elektrische       Kraftbetriebe.       Gegenstand der Erfindung ist eine       Zeitverzögerungseinrichtung    an Einzelschal=       tersteuerungen    für elektrische Kraftbetriebe.  



  Bei den     Einzelschaltersteuerungen,    beste  hend aus einer Mehrzahl von einzelnen Schal  tern, welche dazu dienen, die Spannung von  durch Stufentransformatoren gespeisten An  triebsmotoren eines     Kraftbetriebes    stufen  weise zu erhöhen, ist bekanntlich darauf zu  achten, dass einpolig miteinander verbundene  Einzelschalter nicht gleichzeitig auf ver  schiedene Potentiale des Transformators ein  schalten können.  



  Wie bereits     bekannt    ist,     kann    dies bei  elektrisch     gesteuerten        Einzelsehaltern    da  durch erreicht werden,     dass.    der Steuerstrom  jeweils über     Verriegelungskontakte    .der ein  polig miteinander verbundenen Schalter ge  führt wird. Handelt es sich jedoch um be  deutende Schaltleistungen, die grosse Schalt  geschwindigkeiten erfordern, so besteht die  Gefahr, dass infolge eines zu kleinen Zeit  intervalles zwischen dem Aus- und Einschal-         ten    zweier Einzelschalter ein Kurzschluss  über den     Lichtbogen    entsteht.  



  Dieser Nachteil wird gemäss vorliegender  Erfindung dadurch vermieden, dass     Induk-          tanzen    in Steuerstromkreisen der Einzel  schalter zur Erzielung eines genügend  grossen     Zeitintervalles    zwischen dem     Aus-          und    Einschalten zweier Einzelschalter ein  gebaut sind.  



  In der einzigen Figur der beiliegenden  Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform der     Zeitverzögerungseinrichtung     veranschaulicht.  



  Der Kraftbetrieb, bei welchem diese Aus  führungsform angewendet ist, besitzt einen  Transformator a, dessen Primär- und Se  kundärwicklungen durch     a'    und     a2    bezeich  net sind. An der Sekundärwicklung     a2    sind       Anzapfungen        a3,        a4,        a6,        a'    .<I>.</I>     a     vorgesehen,  welche durch Einzelschalter     s3,        s4,        s',    s , . .     s3     mit Leitern b, c verbunden werden können.

    Zwischen den Leitern b, c ist eine Drossel  spule d eingebaut, welche durch einen Lei  ter     e    mit dem einen Pol der zu speisenden      Motoren     verbunden    ist, deren anderer Pol  mit dem andern Ende der Sekundärwicklung       a=    durch nicht dargestellte Leiter in Verbin  dung steht.  



  Die verschiedenen Einzelschalter s'<B>.....</B>     s      werden durch elektromagnetische Vorrich  tungen<I>f 3, f 4,</I>     f',   <I>f</I>     e    betätigt, welche durch  eine nicht dargestellte Gleichstromquelle ge  speist werden.

   Die Spule der Vorrichtung f'  ist mit einem Leiter eines     Mehrleiterkabels    i,  dessen Leiter mit dem     +Pol    der Gleichstrom  quelle unter Vermittlung eines     Kontrollers     in Verbindung gesetzt werden können, durch  Leiter<I>g</I> und     1i,    die Spule der Vorrichtung<I>f '</I>  mit einem andern Leiter des Kabels i durch  Leiter<I>j</I> und<I>7c,</I> die Spule der Vorrichtung<I>f'</I>  mit einem dritten Leiter des Kabels i durch  Leiter in und     l    usw. verbunden. Die sämt  lichen Spulen sind anderseits an Leiter p,     q     angeschlossen, welche mit dem -Pol der       Gleiehstromquelle    verbunden sind.

   In be  kannter Weise sind, wie in der Einleitung       ,angegeben,        Verriegelungskontakte   <I>r',</I>     r4,        r',   <I>r </I>  zwischen den Leitern<I>g</I> und     h,   <I>j</I> und     7c,          l    und     na,   <I>n</I> und o eingebaut.; jeder dieser  Kontakte ist nur so lange geschlossen, als der  entsprechende Schalter s<B>......</B>     s3    nicht ge  schlossen ist.  



  In den Leitern<I>p,</I>     q    sind nun die     In-          duktanzen        ii,   <I>t</I> eingeschaltet.     Ihre    Wirkung  besteht bekanntlich darin, dass der sie durch  fliessende Gleichstrom infolge der     Induktivi-          tät    nur langsam anwachsen kann.

   Unter  bricht man zum Beispiel im     Kontroller    der  Steuereinrichtung den Steuerstrom der Vor  richtung f3, so öffnet sich der Einzelschalter       s3    und er schliesst an dem Kontakt     r3    den    Stromkreis der Vorrichtung     f';    da, aber das  Anwachsen des Steuerstromes in dieser letz  teren durch die     Induktanz    t stark verlangsamt  wird, so bleibt der Einzelschalter     s'    so lange  geöffnet, bis der Strom in der entsprechen  den Vorrichtung     f'    den Wert erreicht hat,  der für ihr Arbeiten nötig ist. Auf diese Weise  wird verhindert, dass ein Kurzschluss über  den Lichtbogen entsteht.  



  Die     beschriebene    Ausführungsform be  sitzt die Vorteile, dass einerseits die Schalt  geschwindigkeiten sehr gross     bleiben    können,  anderseits die Grösse des     Zeitinterwalles        zwi-          sehen    dem Aus- und Einschalten     zweier     Einzelschalter vom     Betriebspersonal    unab  hängig     ist.     



  Die     IndukIanzen    können sowohl für rein  elektromagnetisch     betätigte    Steuerungen, wie  oben     beschrieben,    als auch für     elektropneu-          matisch        betätigte    Steuerungen angewendet  werden.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCII Zeitverzögerungseinrichtung an Einzel schaltersteuerungen für elektrische Kraft betriebe, dadurch gekennzeichnet, dass In- dukta.nzen in Steuerstromkreisen der Einzel schalter eingebaut sind, zur Erzielung eines genügend grossen Zeitintervalles zwischen dem Aus- und Einschalten zweier Einzel schalter und somit zur Hintanhaltung eines Kurzschlusses über den Lichtbogen.
CH102460D 1922-11-09 1922-11-09 Zeitverzögerungseinrichtung an Einzelschaltersteuerungen für elektrische Kraftbetriebe. CH102460A (de)

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