CH102528A - Verfahren zur Herstellung von Holzschuhwerk. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Holzschuhwerk.

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CH102528A
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Fuchs Karl
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Fuchs Karl
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B1/00Footwear characterised by the material
    • A43B1/06Footwear characterised by the material made of wood, cork, card-board, paper or like fibrous material 

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren Herstellung von Holzschuhwerk.    Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Herstellung -von Holzschuhwerk.       Ni    ach diesem Verfahren wird der untere     Rand     des Oberleders in eine der obern     gante    der  Holzsohle entlang laufende, seitwärts offene  Rinne mittelst eines Drahtes eingezogen,  der mit dem     Oberlederrand    in die Rinne  eingebracht wird.  



  Auf der Zeichnung ist ein nach dem Ver  fahren hergestellter Holzschuh beispielsweise  dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Ansicht desselben von  unten, und       Fib.    2 einen Querschnitt nach der Linie  I1     II    der     Fig.    1.  



  Die Holzsohle 1 ist ihrer untern Kante  entlang mit einer     ringsumlaufenden    Rinne 2  versehen, welche nach aussen schräg aufwärts  offen ist. An der     schmälsten    Stelle besitzt  die Holzsohle einen Hohlraum 3, welcher  unten durch einen Pfropfen 4 verschlossen  ist. In diesen Hohlraum 3 führen von zwei  einander     gegenüberliegenden    Seiten zwei  Bohrungen 5 und 6. Zur Befestigung des  Oberleders 7 an der Holzsohle 1 wird  eine Schlaufe 8 des Drahtes 9 durch die    Bohrung 5 in den Hohlraum 3 eingeführt und  darin mittelst eines Stiftes 10 an der Holz  sohle befestigt. Alsdann wird der Draht 9  um den untern Rand des über die Holzsohle  gestülpten Oberleders 7 gelegt.

   Durch An  ziehen des Drahtes wird der untere Rand des  Oberleders von der Seite her in die Rinne 2  hineingezogen und dadurch mit der Holz  sohle so verbünden, dass das Oberleder nicht  nach oben abgezogen werden kann. Die En  den des Drahtes werden durch die Bohrung 6  in den Hohlraum 3 eingeführt, daselbst nach  unten gebogen und durch     Eintreiben    des  Pfropfens 4 festgelegt. Damit der Draht in  der Rinne der Holzsohle von aussen nicht  sichtbar ist, wird der unter dem Draht  hindurchgehende,     seitwärts    über die Holz  sohle vorstehende Rand des Oberleders ein  wärts     umgebördelt    und gestaucht, so dass  der Draht vollständig von Leder umgeben  ist.

   Soll die Holzsohle infolge Abnützung  durch eine neue ersetzt werden, so kann sie  leicht und rasch vom Oberleder abgenommen       weiden,    wenn     dicd    Enden des Drahtes aus  der Holzsohle herausgezogen werden und  der Draht aus der Rinne 2 derselben heraus-      genommen wird. Hierauf     kann    das Ober  leder mit einer neuen Holzsohle versehen  werden, was bis zur     völligen    Zerstörung des  Oberleders wiederholt werden kann. Das  Verfahren kann auch bei der     Herstellung     von Holzsandalen Verwendung finden.

   Die  Holzsohle kann auf der untern     Seite    mit  einem Lederbelag versehen sein, um das  Auftreten auf dem Boden sanfter und     ge-          r        'iuseliloser    zu bestalten.

Claims (1)

  1. PATEN T AN SPRüCIIE I. Verfahren zur Herstellung von Holz- scliubwerl@, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Rand des Oberleders in eine der obern Kante cler Holzsohle entlang laufende, seitwärts offene Rinne mittelst eines Drahtes eingezogen wird, der mit dem Oberlederrand in die Rinne ein gebracht -wird. 1I. Holzschuhwerk, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der unten,
    Rand des Oberleders in einer der obern Tante der Holzsohle entlang laufenden, seitwärts offenen- Rinne mittelst eines in der letzteren liebenden Drahtes ein gezogen ist. 1T@; TERA SPRt7 CIIE 1. Holzschuliwerk nach Patentaiispru#!li Il, dadurch behennzeiehnet, dass der Draht an der sehin < ilsten Stelle der Holzsohle an zwei in der Querrichtung der letz teren neb.neinander liegenden Stellen mit cler Sohle verbunden ist.
    Holzs:,huhwerl: nach Patentanspruch 1I und ITnteransprucli 1, dadurch gekenn- zeielinc-l, dass der Draht an der schmäl sten Stelle der Holzsohle von zwei ein , ander gegenüberliegenden Seiten her in <B>V</B> einen bemeinsehaftliehen Hohlraum der Holzsohle eingeführt und in demselben festgelegt ist.
    3. Holzseliuhwerk nach Patentanspruch 1I und Unteransprüelien 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht in der Rinne der Holzsohle durch Umbie-,,en und Stauchen des unter dem Draht hin durchgehenden Teils des Oberleders un- sic^litba r gemacht ist.
CH102528D 1923-06-02 1923-06-02 Verfahren zur Herstellung von Holzschuhwerk. CH102528A (de)

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