Rechenmaschine mit Vorrichtung zur Aufspeicherung von Zahlenwerten. Bei Rechenmaschinen sind bereits Ein richtungen bekannt, um Zahlenwerte aus der Tastatur oder aus dem Zählwerk festzuhal ten oder aufzuspeichern, um diese Zahlen werte nachfolgend beliebig oft entweder an dasselbe oder an ein anderes Zählwerk wei terzuleiten.
Die vorliegende Erfindung will bei Re chenmaschinen eine Vorrichtung zur Auf speicherung von Zahlenwerten schaffen, bei welcher die Aufspeicherung von Zahlenwer ten beliebig lange erfolgen kann, ohne -Zwi schenrechnungen zu verhindern oder durch dieselben die in der Vorrichtung aufge speicherten Zahlenwerte zu verlöschen.
Dies wird dadurch erreicht, dass für jede Wertstelle in Verbindung mit einem zur Ausführung der Rechnung geeigneten beweglichen Organ ein verstellbares Einstellorgan zur Anwen dung kommt, welches, wenn die Aufspeiche rung eines Zahlenwertes nicht erwünscht ist, zu einem Zeitpunkt, wo das erwähnte Rechenorgan seine zum Erfassen des jewei ligen Zahlenwertes notwendige Bewegung ausgeführt hat, eine Verstellung erfährt und dadurch mit diesem Rechenorgan in Ein griff kommt, jedoch wieder zurückbewegt wird, ehe das Rechenorgan seine Rückwärts bewegung ausführt, während, wenn eine Aufspeicherung eines Zahlenwertes ge wünscht wird,
das erwähnte Einstellorgan in seinem Eingriff mit dem Rechenorgan arretiert wird, so dass es während der Rück wärtsbewegung des Rechenorganes eine Ver stellung erfährt, die, auch wenn Zwischen rechnungen ausgeführt werden, so lange in der Vorrichtung verbleiben, als die erwähnt Arretierung der Eingriffs- resp. gekuppelten Lage aufrecht erhalten wird. Infolgedessen kann von diesem Einstellorgan aus auch jederzeit der durch seine Verstellung festge legte Zahlenwert auf das Rechenorgan und durch dieses entweder auf (las Rechenwerk, auf das Zählwerk oder auf (las Druckwerk übertragen werden.
Kommen in Verbindung mit den Rechenorganen mehrere solcher Vorrichtungen zur Anwendung, so können natürlich auch mehrere Zahlenwerte unab hängig voneinander aufgespeichert und auch unabhängig voneinander unter Vermittlung des gleichen Rechenorganes auf das Rechen werk, das Zählwerk oder auf das Druck werk, übertragen werden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar in Verbindung mit einer Rechen maschine, wie sie beispielsweise in dem Patent Nr. 96193 beschrieben worden ist. Indessen kann die Erfindung auch bei Re chenmaschinen jeder andern Art benutzt werden, sofern nur überhaupt zur Ausfüh rung der Rechnung Rechenorgane vorhanden sind, die in irgend einem Sinne hierbei be wegt werden.
Auf der Zeichnung ist: Fig. 1 ein senkrechter Schnitt durch eine Rechenmaschine, im wesentlichen nach Pa tent Nr. 96493 mit der neuen Vorrichtung zur Aufspeicherung von Zahlenwerten; Ei-. \? ist ein Horizontalschnitt durch die Maschine, Fig. 3 ein Detail im Schnitt, und die Fig. 4 und 5 zeigen verschiedene Ausfüh rungsformen der Vorrichtung zur Auf speicherung von Zahlenwerten.
Die in der Zeichnung beispielsweise ver anschaulichte Rechenmaschine entspricht im wesentlichen dem Patent Nr. 96-193, jedoch ist die Erfindung an die Benutzung gerade die ser Rechenmaschine nicht gebunden. Durch das Niederdrücken einer der Tasten werden Anschläge gebildet, welche in Verbindung mit seitlichen Nasen von darunter befind lichen, in der Zeichnung aber nicht.
weiter dargestellten Multiplikationsblecheu die De grenzung für die Bewegung eines zu jeder Wertstelle der Maschine gehörigen Schiebers 2 bilden, welcher unter Wirkung einer Feder 3 steht und bei der Bewegung der die Ma schine betätigenden Handkurbel zu einer Hin- und Herbew egung veranlass t wird. Ent sprechend der jeweils betätigten Taste 1 ist diese Hin- und Herbewegung aber kürzer oder länger.
Die Bewegung nach vorn zu er folgt unter Vermittlung einer Kurven- oder \Tutenscheibe 4, welche auf der Hauptwelle 5 der Maschine angeordnet ist und welche durch Hebel 6 bezw. 7 auf den Schieber 2 derart einwirkt, dass er unter Vermittlung der Feder 0' nach vorn bewegt wird und durch den mittlerweile sich zurückbewegenden Ile- bel 7 in seine Ursprungslage zurückgebracht wird.
Der Schieber ist zunächst mit Gleit flächen 3 und 9 versehen, welche im Sinne des Patentes Nr. 96.193 die Einstellung von mit Vorsprüngen<B>10</B> ausgerüsteten Zähnen 11 der Einstellräder 11a veranlassen, so dass diese den jeweils an den i4lultiplikations- blechen abgetasteten oder erfassten Wert auf eine Zahlentrommel 1.2 übertragen und hier mithin das Eesultat der Rechnung wie dergeben können.
Der Schieber 2 ist ausser dem am hintern Ende mit einer Zahnstange versehen, durch welche er bei seiner Ver stellung auch die Typenräder eines Druck werkes einstellen kann, um den jeweils in Frage kommenden Wert auf das Druckwerk übertragen und zum Abdruck bringen zu können. Die letztgenannte Vorrichtung ist aber in der Zeichnung nicht weiter darge stellt, da sie bereits aus dem Patent Nr.96493 hervorgeht.
Geeignete seitliche Nasen des Schiebers 2, wie sie beispielsweite bei 13 dargestellt sind, lasen auch nach entspre chender Seiten Versschiebung der Zahlentrom meln 12 ein Abtasten der in den Zahlentrom meln 12 angegebenen Werte zu, so dass auch diese Werte der Zahlentrommeln 12 und in ähnlicher Weise die Werte von Quotienten- rädern auf das Druckwerk übertragen wer den können. Die Schieber 2 sind mithin Rechenorgane, welche das Erfassen verschie denartiger Zahlenwerte gestatten, die, ent weder zur Ausführung einer Rechnung aus genutzt oder auf das Druckwerk übertragen werden sollen.
Wie schon geschildert, macht dieses Rechenorgan dabei eine hin- und hergehende Bewegung, und zwar tritt bei der Vor wärtsbewegung das Erfassen des jeweiligen Zahlenwertes entweder an der Tastatur bezw. an den #Llultiplil,:atioiisblecheii oder an einem der Zählwerke 12 ein, während in der Phase der Rückwärtsbewegung mit Hilfe der Ein stellräder die Rechnung selbst ausgeführt oder irgend ein Zahlenwert auf das Druck- werk übertragen wird. Andere Rechen maschinenarten benutzen vielfach auch an ders geartete Rechenorgane, bei denen auch (11c Art der Bewegung eine andere ist.
Für die Erfindung ist es gleichgültig, ob -das Rechenorgan die Gestalt des in der Zeich nung dargestellten Schiebers mit hin- und hergehender Bewegung hat: Es können viel inehr auch andere Rechenorgane Benutzung finden, auch wenn sie zum Erfassen des je weils notwendigen Zahlenwertes' eine andere Bewegung ausführen. So können statt des Schiebers 2 Zahnstangen, schwingbare Zahn segmente, auch Zahnräder Anwendung fin den, ohne das Wesen der Erfindung zu ver ändern.
An irgend einer geeigneten Stelle ist nun das Rechenorgan 2, bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei spiel am hintern Ende an der Unterseite, mit einer Zahnung 14 versehen, die zweckmässig aus scharfkantigen Zähnen gebildet ist. Die ser Verzahnung 14 steht ein Zahnrad 15 gegenüber, welches mit einer Nabe 16 auf einer Achse 17 angeordnet ist. Die Nabe 16 besitzt dabei eine Nase oder einen Ansatz 18, und im übrigen steht das Zahnrad, das zweckmässig nach Art eines Federgehäuses ausgebildet ist, mit einer Feder 19 in Ver bindung (Fig. 3), welche, wenn gespannt, das Bestreben hat, das Zahnrad 15 in Rich tung des in Fig. 1. angedeuteten Pfeils zu bewegen.
Da die Rechenorgane 2 für jede Stelle der Maschine vorgesehen sind, ist na türlich für jede Stelle der Maschine auch ein Zahnrad 15 angeordnet. Die verschie denen Zahnräder 15 sind auf der Welle 17 vereinigt, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht. Diese Achse 1.7 ist nun in Bügeln 20 ge lagert, welche um Achszapfen 21 schwingen. Einer der Bügel 20 besitzt ausserdem einen herabhängenden Arm 22, der unter Wir kung einer Zugfeder 23 steht. Auf der Achse _21 sitzt ausserdem ein Hebelarm 24, der dem Einfluss einer auf der Hauptwelle 5 der Maschine angeordneten Kurvenscheibe 25 unterliegt.
Diese Kurvenscheibe 25 ist nun gegenüber der Kurvenscheibe 4. welche auf der gleichen Hauptwelle 5 sitzt und die Hin- und Herbewegung des Rechenorganes 2 her beiführt, so orientiert, dass durch den An satz der Kurvenscheibe 25 der Hebel 24 während jeder Umdrehung der Hauptwelle 5 einmal gehoben und gesenkt wird, und zwar zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt, näm lich dann, wenn das Rechenorgan. 2 - seine Vorwärtsbewegung beendet hat und zum Stillstand gekommen ist. Beginnt das Re chenorgan 2 seine Rückwärtsbewegung aus zuführen, so ist dieses Heben und Senken des Hebels 24 bereits beendet.
Dieses Heben und Senken hat zur Folge, dass durch den Hebel 24 auch die Achse 21 eine Schwingbewegung ausführt, durch wel che die Bügel 20 und mit ihnen die Achse 17, sowie die Zahnräder 15 gleichfalls um die Achse 21 herumgeschwungen werden, d_ h. dass ein lieben und Senken der Zahn räder 15 eintritt. Beim lieben der Zahn räder 15 kommen diese in Eingriff mit der Zahnstange 14, während beim nachfolgen den Senken dieser Eingriff wieder gelöst wird.
Da, wie schon erwiih nt, das Heben und Senken des Hebels 24 zu einem Zeitpunkt erfolgt, wo zwar das Rechenorgan 2 zum Erfassen des jeweiligen Zahlenwertes vorge schoben ist, aber, wo es in demselben Augen blick auch stillsteht, so hat natürlich dieses Heben und Senken der Zahnräder 1.5, trotz dem sie mit der Zahnstange 14 des Rechen- organes 2 in Eingriff kommen, keine Bedeu tung, und es kann keinerlei Verstellung der Zahnräder 15 eintreten.
Nun ist aber gemäss der Erfindung eine A.rretiervorrichtung vorgesehen, welche die Zahnräder 15 in gehobener Lage beliebig lange festhält. Dieses Arretierorgan besteht aus einem Arretierhebel 26, der um einen Zapfen 27 schwingbar ist und unter Wir kung einer Druckfeder 28 steht. Des weiteren ist ein Zapfen 29 vorgesehen, dessen Nabe 30 bei 31 eine Ausfräsung besitzt. Dieselbe Nabe 30 trägt einen Hebelarm 32, an wel chem bei 33 eine Zugstange 34 angelenkt ist, die nach der Vorderseite der Maschine führt und liier mit einem- Knopf 35 ver sehen ist.
Befindet sieh der Arretierungshebel 26 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Lage, so legt er sich mit seinem untern Ende gegen die volle Nabe 30 und bleibt in dieser Stellung stehen. Wird aber der Knopf 35 mit der Zugstange 34 herausgezogen, so wird durch den Arm 32 die Nabe 30 zu einer Verdre hung veranlasst, derart, dass -die Ausfräsung 31 den Arm des Arretierungshebels \26 gegenüber steht, so dass dieser unter dem Einfluss der Druckfeder 28 bei Betätigung der Maschine und damit verbundenem Heben und Senken des Hebels 24 sich Mach links bewegen kann.
Hierdurch kommt die Nase 36 des Arretierungshebels hinter den herab hängenden Arm 22 des Bügels 20 zu stehen und hält damit den Bügel 20 und mit ihm die Achse 17, sowie die Zahnräder 15 in gehobener Lage fest, und zwar so lange, bis der Knopf 35 der Zugstange 34 zurückge schoben wird, Geht man nunmehr wiederum davon aus, dass am Ende der Vorwärtsbewegung des Rechenorganes 2 durch Vermittlung der Kurvenscheibe 25 der Hebelarm 24 zunächst angehoben und dadurch, wie schon erwähnt, das Zahnrad 15 mit der Zahnstange 14 des Reehenorganes 2 in Eingriff gebracht wird, so -,wird bei dieser Aufwärtsbewegung ,
des Bügels 20 das Arretierorgan 26 in der eben angedeuteten Weise nach links verstellt, so dass die Nase 36 sich unter den Arm 22 des Bügels 20 legt und daher das Senken des Hebels 24 trotz der weitergehenden Dre hung der Kurvenscheibe 25 unmöglich macht.
renn nunmehr das Rechenorgan 2 seine R.üekwärtsbewegung ausführt, so muss jetzt, da der Eingriff zwischen dem Zahnlade 15 und der Zahnstange 14 bestellen bleibt, der beim Vorwärtshub des Rechenorganes er fasste Wert nunmehr zu einer entsprechenden Verstellung des Zahnfades 15 führen, da ja das Rechenorgan 2 beim Rückwärtshub regelmässig in seine Ursprungsstellung zu- rüchl:
ehrt. Die dem Zahnlade 15 erteilte Ver stellung entspricht, wie nochmals betont sein mag, dem Zahlenwert, der bei dem Vor Gvärtsliub vom liechenorgail 2 erfasst resp. ab getastet worden ist.
Solange das Zahnrad 15 in gehobener Lage sich befindet, können nun trotz des dort aufgespeicherten Zahlenwertes weitere Rech nungen ausgeführt werden, ohne die Tä tigkeit der Maschine im geringsten zu be einflussen, oder den aufgespeicherten Zahlen wert zu verlöschen; denn jede erneute Be tätigung des Recheilorganes 2, die ja immer wieder von der Ursprungsstellung ausgeht, hat lediglich eine erneute Verdrehung des Zahnrades 15 zur Folge, jedoch unter Bei behaltung der ursprünglichen Verstellung, welche die des Zahlenwertes zur Folge hatte.
Kommt daher das Rechen organ 2, nachdem eine Zwischenrechnung ausgeführt worden ist, wieder zurück, so trat das Zahnrad 1.5 nach wie vor seine zur Aufspeicherung des Zahlenwertes erfolgte Verstellung inne.
Soll nun aber dieser im Zahnrad 15 auf gespeicherte Zahlenwert in irgend einem Sinne zur Geltung gebracht werden, so kommt folgende Vorrichtung zur Anjven- dung Wie schon oben erwähnt, ist die Nabe 16 jedes Zahnrades 15 mit einer Nase 18 ver sehen.
Diese Nase 18 steht einem Anschlage 37 gegenüber, welcher gehoben und gesenkt werden kann und welcher in einer mit - elft- sprechenden Bohrungen versehenen Schiene, welche quer zur 3laehine angeordnet ist, geführt wird, Die in Fig. 1 gezeigte gesenkte Lage des Anschlages 37 ist die Normallage. Im untern Teil ist der Anschlag 37 mit seit lichen Einfräsungen versehen, in welchen das mit Schlitzen versehene Blech 38 ge führt wird. Dieses Blech durchbricht die Hinterwand der Maschine und steht gegen die Hinterseite vor.
Die geenlcte Lage des An schlages 3 7 wird durch eine Feder 39 ge sichert, die sich einerseits gegen die Schiene 40, anderseits gegen einen Stift 41 des All schlages anlegt. In vorgeschobener Lage stellt das Blech 38 in dem winkelförmigen Aus schnitt 42 einer Achse 43, welche mittelst kurbelarmes 44 unter Wirkung einer Zug- 45 steht, die am Vorderexide der 3371a- scliine hervorragt und hier mit einem Knopf 46 versehen ist.
Wird das Blech 38 zurück- g@--zogen, indem es von Hand aus an der Hin- turwand der Maschine herausgezogen wird, so bleibt es zwar mit dem Anschlage 37 in Eingriff, jedoch verliert es seine Beziehung zu dem winkelförmigen Ausschnitt 42 der Achse 43.
Die Wirkungsweise dieser Vor richtung ist folgende: Befindet sich der Anschlag<B>37,</B> wie Fig. 1 zeigt, in gesenkter Lage, so legt sich bei ge senkter Lage des Zahnrades 15, das bekannt lich unter -#\'irl@üng der Feder 19 im Sinne der Pfeilrichtung steht, die Nase 18 an der Nabe 16 des Zahnrades 1.5 gegen den An schlag 3 7 an und sichert so die Normallage des Zahnrades 15.
Wird, wie eingangs er wähnt, das Zahnrad 15, sofern eine Auf speicherung des Zahlenwertes nicht beab sichtigt ist, gehoben und gesenkt, so wird das Zahnrad 15 in der Normallage hochge hoben, und die Nase 18 ist noch gerade im Bereich des Anschlages 37, wenn die Zähne des Zahnrades 15 mit den Spitzen der Zähne der Zahnstange 14 in Berührung kommen. Gleich darauf ist die Kupplung zwischen der Nase 18 und dem Anschlage 37 aufge hoben, so dass das Zahnrad 15-lediglich dem Einfluss der Zahnstange 14 unterworfen ist. Wird das Zahnrad 15 wieder gesenkt, so tritt die Nase 18 schon wieder mit dem Anschlage 37 in Berührung, ehe die Zähne des Zahn rades 15 die Zähne der Zahnstange 14 ver lassen haben. Auf diese Weise wird also die Normallage des Zahnrades 15 gesichert.
Wird dagegen nach dem Heben des Zahnrades 15 durch - Beeinflussung des Arretierarmes 26 die gehobene Lage des Zahnrades 15 beibe halten, so hört der Eingriff der Nase 18 mit dem Anschlage 37 auf, so dass mithin das Zahnrad 15 bei der Rückwärtsbewegung des Rechenorganes 2 die schon oben erwähnte Verstellung zwecks Aufspeicherung eines Zahlenwertes erfahren kann, ohne dass die, Nase 18 durch den Anschlag 37 hieran ge hindert wird. Soll nun schliesslich der im Zahnrad 15 aufgespeicherte Zahlenwert auf das Rechen organ 2 und durch dieses auf irgend eines der übrigen Organe, sei es auf das Rechen werk, sei es auf das Zählwerk, sei es auf das Druckwerk, übertragen werden, so wird der Knopf 46 mit der Zugstange 45 an der Vor derseite der Maschine herausgezogen.
Dieses Herausziehen hat zur Folge, dass durch den Kurbelarm 44 die Achse 43 gedreht wird, so dass durch den winkelförmigen Ausschnitt 42 das. Blech 38 und mit ihm der Anschlag 37 gehoben wird. Durch dieses Heben kommt der Anschlag 37 in die durch das lieben des Zahnrades 15 geschaffene neue Bewegungs bahn der Nase 18. Wenn daher nunmehr das Rechenorgan 2 unter dem E influss einer Kurbelbetätigung seinen Vor- und Rück wärtshub ausführt, so kann beim Vorwärts hub die Verstellung des Rechenorganes 2 nur so lange erfolgen, bis bei der gleichzeitig einsetzenden Drehung des Zahnrades 15 die Nase 18 gegen den gehobenen Anschlag 37 anstösst.
Diese Verstellung des Rechen- organes 2 entspricht mithin: der Verstellung,' welche das Zahnrad 15 vorher ' zwecks Auf speicherung eines Zahlen \wertes erfahren hatte. Diese Verstellung des Rechenorganes 2 kann nun entweder unter Vermittlung der Gleitflächen 8 bezw. J, der Zähne 11 und Nasen 10 auf die Zahlentrommeln 12 über tragen werden, oder aber es kann durch die am Rechenorgan 2 in bekannter Weise be festigte Zahnstange eine Weitergabe an das Druckwerk erfolgen, so dass mithin der auf gespeicherte Zahlenwert in jeder praktisch in Frage kommenden Form weitere Verwen dung finden kann.
Soll bei der oben beschriebenen Vorrich tung zur Aufspeicherung eines Zahlenwertes der normale Zustand der Teile wieder her beigeführt werden, so wird der Knopf 46 zurückgedrückt, was ein Senken des An schlages 37 zur Folge hat, und weiter wird der Knopf 35 zurückgedrückt, womit das Arretierungsorgan 26 wieder unter den Ein fluss der Nabe 30 gelangt mit der Folge.
dass Nase 36 des Arretierungsorganes sich renkt und der Arm 22 des Bügels 20 unter .lem Einfluss der Zugfeder 23 wieder ange zogen wird, wodurch sich die Achse 17 senkt und hierbei die -Nase 18 der Zahlenräder 15 in der ersichtlichen \'eise mit dem Anschlage <B><U>'17</U></B> wieder in Eingriff kommt.
Hierbei ist Sorge getragen, dass die Betii.tigung der Knöpfe 46 und 35 und der damit in Ver bindung stehenden Meclianisinen nur in der -Normallage der Maschine erfolgen kann.
Die oben erwiilinten Bleche 38, die für jeden der Anschläge 3 7 vorgesehen sind, .laben den Zweck, einzelne A nschlii;se bei der Verdrehung der Achse 43 am Heben zu ver- hindern, und zwar einfach dadurch;
dass die Bleche 38 nach hinten zu bewegt werden, wo- init sie dem Einfluss der Achse 43 entzogen -u-erden. Diese Ausbildung hat insbesondere für solche Fälle Bedeutung, wo, wie zum BE4spiel bei mehrstelligen Dezimalzahlen, niir ein Teil der Dezimalzahl, und zwar der wichtigste,
bei der Aufspeicherung und IZiiclzübertragung auf das Rechenwerk oder auf das Druckwerk wiedergegeben werden soll.
Es liegt natürlich auf der Hand, dass mit der oben beschriebenen Vorrichtung zur. .
Aufspeicherung eines Zahlenwertes jeweils nur immer ein Wert erfasst und aufgespei chert werden kann. Es macht nun aber keine Schwieriglkeiten und liegt. im Rahmen der vorliegenden Erfindung, die Zahl dieser Auf- speicherungsvorrichtungen zu vermehren, was um so leichter ist, als jeder beliebige Teil des Reellenorganes 2 zur Anordnung und Betiitigung der fraglichen Aufspeicherungs- vorrichtung Beilutzuilg finden kann.
Mau kann mithin die Zahl dieser Aufspeiche- rungsvorrichtungen vermehren, was natür lich auch eine entsprechende Vermehrung der Knöpfe 35 und 46 zur Betätigung dieser Aufspeicherungsvorrichtungen zier Folge hat.
Mit der Vergrösserung der Zahl der Auf- speicherunL,svorrichtungen kann man dann natürlich verschiedenartige Zahlenwerte auf= speichern und sie, ohne die weiter einsetzen den Rechnungen zu beeinträchtigen, zu ge- :,@@be@er Zeit erneut wieder in die Maschine hinein- und entweder am Rechenwerk, am Zählwerk oder ain Druchwerh zum Ausdruck bringen.
Bei dem vorstehend beschriebenen Aus- führungsbeispiel der l:i-findung haben die die Aufspeicherung von Z_ihlenwerten be wirkenden Einstellorgane die Form von Zahnrädern 15, welche mit den Zahnstangen 14 an den Rechenorganen 2' in Eingriff kommen. Diese Einstellorgane können aber auch mancherlei andere Gestalt annehmen.
Eine andere Ausführungsform ist schema tisch in Fig. 4 dargestellt. Das Rechenorgan 2' hat wieder die CTestalt eines Sehiebers, welcher von der Kurvenscheibe 4 unter Ver mittlung der Hebelarme 6 und 7, sowie einer Feder hin- und herbewegt wird.
Als Einstell organ zur Auf^peieherung von Zahlenwerten kommt hier an jedem Rechenorgan 2' eine Stufenscheilm 47 zur Anwendung, welche mit neun Stufen ausgerüstet ist.
Sollen meh rere Aufspeicherungsvorrichtungen Anwen dung finden, so ist das Rechenorgan ?' na türlich mit einer entsprechenden Anzahl von Stufenscheiben 47 auszurüsten. Mit dieser Stufenscheibe 47 wirkt ein Hebelarm 48 zusammen, der mit Friktion auf einer Achse 49 angeordnet ist, auf der ein Hebel 50 sitzt, welcher mit einer Stange 51 in Ver bindung steht; und zwar zweckmässig unter Benutzung einer Zapfen- und Schlitzverbin dung.
Die Stange 51 steht einerseits unter Wirkung einer Kurvenscheibe <B>52,</B> anderseits unter Wirkung einer Feder 53 und ist an dem nach vorn zu hurausragenden Ende mit einem Knopf 54 versehen.
Durch die Kurven- scheibe 52 und durch die Feder 53 wird mit hin auch die Stange 51 zu einer Hin- und Herbewegung in der Längsrichtung der Masehine v eranlasst. Diese Bew e",ung hat ein Schwingen des Hebelarmes 50 und damit auch der Achse 49 zur Folae, und da. der Arm 48 durch Friktion auf der Achse 49 angeordnet ist, muss auch dieser an der Schwingbewegung teilnehmen, und zwar im Sinne einer Auf- und Abwärtsbewegung.
Auch in diesem Falle sind die Kurven scheiben<B>52</B> 1111d 4 auf der Elauptantriebs- welle 5 derart orientiert, dass die Schiene 51 dann die Hin- und Herbewegung ausführt, wenn das Rechenorgan 2' zum Erfassen des jeweils in Frage kommenden Zahlenwertes seine Bewegung nach vorn zu beendet hat, jedoch ehe es seine Rückwärtsbewegung aus rührt.
Die Arme 48 der verschiedenen Stellen der Maschine stehen nun normal in bezug auf das Rechenorgan 2' bezw. auf die Stu fenscheibe 47 so; dass sie bei den oben er wähnten Schwingbewegungen seitlich zur Stufenscheibe auf- und abwärts schwingen können, also keinerlei Beeinflussung herbei führen. Wird dagegen, wenn die Aufspeiche rung eines Zahlenwertes erfolgen soll, die Achse 49 von der Seite der Maschine her etwa seitlich verschoben, so gelangt der Arm 4-8 in die Bewegungsbahn des Rechenorganes 2' bezw. der Stufenscheibe 47.
Schwingt da her, wenn das Rechenorgan 2' einen bestimm ten Zahlenwert abgetastet hat; nunmehr Arm 48 nach aufwärts, so wird er je nach der Einstellung des Rechenorganes mit der einen oder andern Stufe der Stufenscheibe 47 in Berührung kommen. Die Stange 51 macht aber unter dem Einfluss der Kurvenscheibe 52 regelmässig denselben Hub.
Da aber Arm 48 durch Friktion alif der Achse 49 an ge- ördnet ist, tritt mithin, wenn Arm 48 auf eine der Stufen der Stufenscheibe 47 auf trifft, eine Verstellung des Armes 48 zum Arm 50 ein, d. h. der Winkel zwischen die sen beiden Armen wird verändert, und zwar mehr oder weniger vergrössert in Abhängig- keit von der Stufe, mit. welcher Arm 48 in a Eingriff kommt. Diese Einstellung des Ar mes 48 entspricht mithin dem aufzuspeichern den Zahlenwert.
Zieht; man nunmehr die Achse 49 von- der Seite der Maschine her wieder in die Ursprungslage zurück, derart; däss Arm 48 bei den nachfolgenden Bewe gungen des Rechenorganes 2' seitlich zu diesem auf- und abschwingen kann, so ist es klar, dass die zum Zwecke der Aufspeiche rung des Zahlenwertes dem Arm 48 erteilte Verstellung beibehalten werden muss und keinerlei Veränderung -unterliegt, auch wenn noch so zahlreiche - Zwischenrechnungen stattfinden.
Soll dagegen der durch die Ein stellung des Armes 48 aufgespeicherte Zah lenwert in die Maschine zurückgebracht wer den, so wird gegebenenfalls zunächst die Achse 49 von der Seite der Maschine her mit dem Arm 48 so verstellt, dass er in die 13ewegungsbahn des Reehenorganes 2' bezw. der Stufenscheibe 47 gelangt. Gleichzeitig wird Knopf 54 und damit die Stange 51 von Hand aus herausgezogen, bis durch eine Raste 55 die Feststellung der Stange 51 in der neuen Lage stattfindet. Dadurch wird mithin die Stange 51 dem Einfloss der Kurvenscheibe 52 entzogen.
Die Stange 51 bleibt dauernd stehen, und mit ihr wird auch der Arm 48 in eine hochgeschwungene Lage gebracht, die dem vorher aufgespeicherten Wert entspricht. Macht daher nunmehr durch Betätigung der Handkurbel der Re chenmaschine das Rechenorgan 2' seine Be wegung nach vorwärts, so kann dies nur so lange geschehen, bis die Stufenscheibe 47 mit dem Artei 48 in Eingriff kommt, und zwar wird der Eingriff mit derjenigen Stufe der Stufenscheibe 47 erfolgen, welcher vorher die entsprechende Verstellung des Armes 48 zwecks Aufspeicherung des Zahlenwertes her vorgerufen hatte.
Infolgedessen wird das Rechenorgan 2' nunmehr nach Massgabe des in dem Arm 48 aufgespeieherten Zahlen wertes eingestellt und überträgt diese Ein stellung nun entweder auf das Rechenwerk oder auf das Zählwerk oder gegebenenfalls auch auf das Druckwerk.
Um die Normallage der Maschine wie- . der herbeizuführen, wird mittelst eines zwei ten Knopfes 56 und durch Zugstange 57 ein um die Achse 58 schwingender zweiarmiger Hebel 59, 60 so bewegt, dass eine quer durch die Maschine gehende Stange 61 von unten gegen sämtliche Arme 48 der verschiedenen Stellen der Maschine anstösst und diese so weit verstellt, dass sie wieder die normale Winkellage zu den Armen 50 einnehmen: Darauf wird Knöpf 56 wieder zurückbe wegt, der Hebelarm 60 mit der Stange 61 wieder gesenkt und auch die Schiene 51 aus der Raste 55 ausgehoben, so dass nunmehr die Teile wieder in die normale Lage zurück kehren können.
Eine weitere Ausführungsform hinsicht lich des Einstellorganes zur Aufspeiche rung von Zahlenwerten ist schliesslich in Fit-. 5 schematisch dargestellt, welche die Umkehrung des in Fig. .1 erläuterten Prin zips darstellt.
Hier ist das Rechenorgan le- (liglicli mit einem herabhängenden Arm 62 und einer seitlich vorspringenden Nase 63 versehen. Der Arm .13 hat hierbei die Ge- sialt einer schwingbaren Stufenscheibe 64, deren Stufen auf einer Schneckenlinie ange ordnet sind, wie dies an sich bei Rechen maschinen vielfach bekannt ist.
Diese stufen artige Schneekenseheibe ist ebenfalls mit Friktion auf der Achse 49 angeordnet, so dass, wenn- Arm 62 mit der Nase 63 nach Erfassen eines Zahlenwertes durch das Re chenorgan 2' feststeht und nunmehr die Schneckenscheibe 64 nach aufwärts ge schwungen wird, auch hierbei eine Verstel lung dieser Schneckenscheibe auf der Achse -19 erfolgt, und zwar ebenfalls in mehr oder -weniger starkem Grade, in Abhängigkeit -, an dem jeweils in Frage kommenden Zahlen wert.
Infolgedessen lässt sich auch hier der Zahlenwert aufspeichern, -weitere Zwischen rechnungen sind möglich, ohne den Zahlen wert zu verlöschen, und zu einem geeigneten Zeitpunkt kann der aufgespeicherte Zahlen wert wieder in die Maschine zurückgebracht ---erden. Natürlich können auch in diesem Falle mehrere solcher Aufspeicherungsvor- richtungen in Verbindung mit den gleichen Rechenorganen Anwendung finden, wenn mehrere Zahlenwerte aufgespeichert werden -.ollen.