CH102571A - Rechenmaschine mit Vorrichtung zur Aufspeicherung von Zahlenwerten. - Google Patents

Rechenmaschine mit Vorrichtung zur Aufspeicherung von Zahlenwerten.

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CH102571A
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Aktiengesellschaft Wilh Morell
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Wilhelm Morell Aktiengesellsch
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Description


  Rechenmaschine mit Vorrichtung zur Aufspeicherung von Zahlenwerten.    Bei Rechenmaschinen sind bereits Ein  richtungen bekannt, um Zahlenwerte aus der  Tastatur oder aus dem Zählwerk festzuhal  ten oder aufzuspeichern, um diese Zahlen  werte nachfolgend beliebig oft entweder an  dasselbe oder an ein anderes Zählwerk wei  terzuleiten.  



  Die vorliegende Erfindung will bei Re  chenmaschinen eine Vorrichtung zur Auf  speicherung von Zahlenwerten schaffen, bei  welcher die Aufspeicherung von Zahlenwer  ten beliebig lange erfolgen kann, ohne -Zwi  schenrechnungen zu verhindern oder durch  dieselben die in der Vorrichtung aufge  speicherten Zahlenwerte zu verlöschen.

   Dies  wird dadurch erreicht, dass für jede Wertstelle  in     Verbindung    mit     einem    zur Ausführung  der Rechnung geeigneten beweglichen Organ  ein verstellbares Einstellorgan zur Anwen  dung kommt,     welches,    wenn die Aufspeiche  rung eines     Zahlenwertes    nicht erwünscht  ist, zu einem Zeitpunkt, wo das erwähnte  Rechenorgan     seine    zum Erfassen des jewei  ligen Zahlenwertes notwendige Bewegung  ausgeführt hat, eine Verstellung erfährt und    dadurch mit diesem Rechenorgan in Ein  griff kommt, jedoch wieder zurückbewegt  wird, ehe das Rechenorgan seine Rückwärts  bewegung ausführt, während,     wenn    eine  Aufspeicherung eines Zahlenwertes ge  wünscht wird,

   das erwähnte Einstellorgan  in seinem Eingriff mit dem Rechenorgan  arretiert wird, so dass es     während    der Rück  wärtsbewegung des Rechenorganes eine Ver  stellung erfährt, die, auch wenn Zwischen       rechnungen    ausgeführt werden, so lange in  der Vorrichtung verbleiben, als die erwähnt  Arretierung der Eingriffs-     resp.    gekuppelten  Lage aufrecht erhalten wird. Infolgedessen  kann von diesem     Einstellorgan    aus auch  jederzeit der durch seine Verstellung festge  legte Zahlenwert auf das Rechenorgan und  durch dieses entweder auf (las Rechenwerk,  auf das     Zählwerk    oder auf (las Druckwerk  übertragen werden.

   Kommen in Verbindung  mit den Rechenorganen mehrere solcher  Vorrichtungen zur Anwendung, so können  natürlich auch mehrere Zahlenwerte unab  hängig voneinander aufgespeichert und auch  unabhängig voneinander unter Vermittlung      des gleichen     Rechenorganes    auf das Rechen  werk, das Zählwerk oder auf das Druck  werk, übertragen werden.  



  Die Erfindung ist auf der Zeichnung in  einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht,  und zwar in Verbindung mit einer Rechen  maschine, wie sie beispielsweise in dem  Patent Nr. 96193 beschrieben worden ist.  Indessen kann die Erfindung auch bei Re  chenmaschinen jeder andern Art benutzt  werden, sofern nur überhaupt zur Ausfüh  rung der Rechnung Rechenorgane vorhanden  sind, die in irgend einem Sinne hierbei be  wegt werden.  



  Auf der Zeichnung ist:       Fig.    1 ein senkrechter Schnitt durch eine  Rechenmaschine, im wesentlichen nach Pa  tent Nr. 96493 mit der neuen Vorrichtung  zur Aufspeicherung von Zahlenwerten;       Ei-.        \?    ist ein     Horizontalschnitt    durch  die Maschine,       Fig.    3 ein Detail im Schnitt, und die       Fig.    4 und 5 zeigen verschiedene Ausfüh  rungsformen der Vorrichtung zur Auf  speicherung von Zahlenwerten.  



  Die in der Zeichnung beispielsweise ver  anschaulichte Rechenmaschine entspricht im  wesentlichen dem Patent Nr.     96-193,    jedoch ist  die Erfindung an die Benutzung gerade die  ser     Rechenmaschine    nicht gebunden. Durch  das Niederdrücken einer der Tasten werden  Anschläge gebildet,     welche    in Verbindung  mit seitlichen Nasen von     darunter    befind  lichen, in der Zeichnung aber nicht.

   weiter  dargestellten     Multiplikationsblecheu    die De  grenzung für die Bewegung eines zu jeder  Wertstelle der Maschine gehörigen Schiebers  2 bilden, welcher unter Wirkung einer Feder  3 steht und bei der Bewegung der die Ma  schine betätigenden Handkurbel zu     einer     Hin- und     Herbew        egung        veranlass    t wird. Ent  sprechend der jeweils betätigten Taste 1 ist  diese Hin- und     Herbewegung    aber kürzer  oder länger.

   Die Bewegung nach vorn zu er  folgt unter Vermittlung einer     Kurven-    oder       \Tutenscheibe    4, welche auf der Hauptwelle 5  der Maschine angeordnet ist und welche  durch Hebel 6     bezw.    7 auf den Schieber 2    derart einwirkt, dass er unter Vermittlung  der Feder     0'    nach vorn bewegt wird und durch  den mittlerweile sich zurückbewegenden     Ile-          bel    7 in seine     Ursprungslage        zurückgebracht     wird.

   Der Schieber ist     zunächst    mit Gleit  flächen 3 und 9 versehen, welche im Sinne  des Patentes Nr.     96.193    die Einstellung von  mit Vorsprüngen<B>10</B> ausgerüsteten Zähnen  11 der Einstellräder 11a veranlassen, so dass  diese den jeweils an den     i4lultiplikations-          blechen    abgetasteten oder erfassten Wert  auf eine Zahlentrommel 1.2 übertragen und  hier mithin das     Eesultat    der Rechnung wie  dergeben können.

   Der Schieber 2 ist ausser  dem am hintern Ende mit einer Zahnstange  versehen, durch welche er bei seiner Ver  stellung auch die Typenräder eines Druck  werkes einstellen kann, um den jeweils in  Frage     kommenden    Wert auf das Druckwerk  übertragen und zum Abdruck bringen zu  können. Die letztgenannte Vorrichtung ist  aber in der Zeichnung nicht weiter darge  stellt, da sie bereits aus dem Patent     Nr.96493     hervorgeht.

   Geeignete seitliche Nasen des  Schiebers 2, wie sie beispielsweite bei 13  dargestellt     sind,        lasen    auch nach entspre  chender Seiten     Versschiebung    der Zahlentrom  meln 12 ein Abtasten der in den Zahlentrom  meln 12 angegebenen Werte zu, so dass auch  diese Werte der Zahlentrommeln 12 und in  ähnlicher Weise die Werte von     Quotienten-          rädern    auf das Druckwerk übertragen wer  den können. Die Schieber 2 sind mithin  Rechenorgane, welche das Erfassen verschie  denartiger Zahlenwerte gestatten, die, ent  weder zur Ausführung einer Rechnung aus  genutzt oder auf das Druckwerk übertragen  werden sollen.  



  Wie schon geschildert, macht dieses  Rechenorgan dabei eine hin- und hergehende  Bewegung, und zwar tritt bei der Vor  wärtsbewegung das Erfassen des jeweiligen       Zahlenwertes        entweder    an der Tastatur     bezw.     an den     #Llultiplil,:atioiisblecheii    oder an einem  der Zählwerke 12 ein, während in der Phase  der     Rückwärtsbewegung    mit Hilfe der Ein  stellräder die Rechnung selbst ausgeführt  oder irgend ein Zahlenwert auf das Druck-           werk    übertragen wird. Andere Rechen  maschinenarten benutzen vielfach auch an  ders geartete Rechenorgane, bei denen auch       (11c    Art der Bewegung eine andere ist.

   Für  die Erfindung ist es gleichgültig, ob -das       Rechenorgan    die Gestalt des in der Zeich  nung dargestellten     Schiebers    mit hin- und  hergehender     Bewegung    hat: Es können viel  inehr auch andere Rechenorgane Benutzung  finden, auch wenn sie zum Erfassen des je  weils notwendigen Zahlenwertes' eine andere  Bewegung ausführen. So können statt des       Schiebers    2 Zahnstangen, schwingbare Zahn  segmente, auch Zahnräder Anwendung fin  den, ohne das     Wesen    der     Erfindung    zu ver  ändern.  



  An irgend einer geeigneten Stelle ist  nun das Rechenorgan 2, bei dem in der  Zeichnung     dargestellten    Ausführungsbei  spiel am hintern Ende an der Unterseite, mit  einer Zahnung 14 versehen, die zweckmässig  aus scharfkantigen Zähnen gebildet ist. Die  ser Verzahnung 14 steht ein Zahnrad 15  gegenüber, welches mit einer Nabe 16 auf  einer Achse 17 angeordnet ist. Die Nabe 16  besitzt dabei eine Nase oder einen Ansatz  18, und im übrigen steht das Zahnrad, das  zweckmässig nach Art eines Federgehäuses  ausgebildet ist, mit einer Feder 19 in Ver  bindung     (Fig.    3), welche, wenn gespannt,  das Bestreben hat, das Zahnrad 15 in Rich  tung des in     Fig.    1. angedeuteten Pfeils zu  bewegen.

   Da die Rechenorgane 2 für jede  Stelle der Maschine vorgesehen sind, ist na  türlich für jede Stelle der Maschine auch  ein Zahnrad 15 angeordnet. Die verschie  denen Zahnräder 15 sind auf der Welle 17  vereinigt, wie dies aus     Fig.    2 hervorgeht.  Diese Achse 1.7 ist nun in     Bügeln    20 ge  lagert, welche um Achszapfen 21 schwingen.  Einer der Bügel 20 besitzt ausserdem     einen     herabhängenden Arm 22, der unter Wir  kung einer Zugfeder 23 steht. Auf der  Achse     _21    sitzt ausserdem ein Hebelarm 24,  der dem Einfluss einer auf der Hauptwelle 5  der Maschine angeordneten Kurvenscheibe 25  unterliegt.

   Diese Kurvenscheibe 25 ist nun  gegenüber der Kurvenscheibe 4. welche auf    der gleichen Hauptwelle 5 sitzt und die     Hin-          und        Herbewegung    des Rechenorganes 2 her  beiführt, so orientiert, dass durch den An  satz der Kurvenscheibe 25 der Hebel 24  während jeder Umdrehung der Hauptwelle 5       einmal    gehoben und gesenkt wird, und zwar  zu einem ganz     bestimmten    Zeitpunkt, näm  lich dann, wenn das Rechenorgan. 2 - seine  Vorwärtsbewegung beendet hat und zum  Stillstand gekommen ist. Beginnt das Re  chenorgan 2 seine Rückwärtsbewegung aus  zuführen, so ist dieses Heben und Senken  des Hebels 24 bereits beendet.  



  Dieses Heben und Senken hat zur Folge,  dass durch den Hebel 24 auch die Achse 21  eine Schwingbewegung ausführt, durch wel  che die Bügel 20 und mit ihnen die Achse  17, sowie die Zahnräder 15 gleichfalls um  die Achse 21     herumgeschwungen    werden,  d_ h. dass ein     lieben    und Senken der Zahn  räder 15 eintritt. Beim     lieben    der Zahn  räder 15 kommen diese in Eingriff mit der  Zahnstange 14, während beim nachfolgen  den Senken dieser Eingriff wieder gelöst  wird.  



  Da, wie schon     erwiih        nt,    das Heben und  Senken des Hebels 24 zu einem Zeitpunkt  erfolgt, wo zwar das Rechenorgan 2 zum  Erfassen des jeweiligen Zahlenwertes vorge  schoben ist, aber, wo es in demselben Augen  blick auch stillsteht, so hat natürlich dieses  Heben und Senken der Zahnräder 1.5, trotz  dem sie mit der Zahnstange 14 des     Rechen-          organes    2 in Eingriff kommen, keine Bedeu  tung, und es kann keinerlei Verstellung der  Zahnräder 15 eintreten.  



  Nun ist aber gemäss der Erfindung eine       A.rretiervorrichtung    vorgesehen, welche die  Zahnräder 15 in gehobener Lage beliebig  lange festhält. Dieses     Arretierorgan    besteht  aus einem     Arretierhebel    26, der um einen  Zapfen 27 schwingbar ist und unter Wir  kung einer Druckfeder 28 steht. Des weiteren  ist ein Zapfen 29 vorgesehen, dessen Nabe  30 bei 31 eine Ausfräsung besitzt. Dieselbe  Nabe 30 trägt einen Hebelarm 32, an wel  chem bei 33 eine Zugstange 34     angelenkt     ist, die nach der Vorderseite der Maschine      führt und     liier    mit einem- Knopf 35 ver  sehen ist.  



  Befindet sieh der     Arretierungshebel    26 in  der aus     Fig.    1 ersichtlichen Lage, so legt er       sich    mit seinem untern Ende     gegen    die  volle Nabe 30 und bleibt in dieser Stellung  stehen. Wird aber der Knopf 35 mit der  Zugstange 34 herausgezogen, so wird durch  den Arm 32 die Nabe 30 zu einer Verdre  hung veranlasst, derart, dass -die Ausfräsung  31 den Arm des     Arretierungshebels    \26  gegenüber steht, so dass dieser unter dem  Einfluss der Druckfeder 28 bei Betätigung  der     Maschine    und damit verbundenem Heben       und    Senken des Hebels 24 sich Mach links  bewegen kann.

   Hierdurch kommt die Nase 36  des     Arretierungshebels    hinter den herab  hängenden Arm 22 des Bügels 20 zu stehen  und hält damit den Bügel 20 und mit ihm  die Achse 17, sowie die Zahnräder 15 in  gehobener Lage fest, und zwar so lange, bis  der Knopf 35 der Zugstange 34 zurückge  schoben wird,  Geht man nunmehr wiederum davon aus,  dass am Ende der     Vorwärtsbewegung    des  Rechenorganes 2 durch Vermittlung der  Kurvenscheibe 25 der Hebelarm 24 zunächst       angehoben    und dadurch, wie schon erwähnt,  das Zahnrad 15 mit der Zahnstange 14 des       Reehenorganes    2 in Eingriff gebracht wird,  so     -,wird    bei dieser Aufwärtsbewegung ,

   des  Bügels 20 das     Arretierorgan    26 in der eben       angedeuteten    Weise nach links verstellt, so  dass die Nase 36 sich unter den Arm 22 des  Bügels 20 legt und daher das     Senken    des  Hebels 24 trotz der weitergehenden Dre  hung der     Kurvenscheibe    25 unmöglich macht.

          renn    nunmehr das Rechenorgan 2 seine       R.üekwärtsbewegung    ausführt, so muss jetzt,  da der Eingriff zwischen dem Zahnlade 15  und der Zahnstange 14 bestellen bleibt, der  beim Vorwärtshub des Rechenorganes er  fasste     Wert    nunmehr zu einer entsprechenden  Verstellung des     Zahnfades    15 führen, da ja  das Rechenorgan 2 beim     Rückwärtshub     regelmässig in seine     Ursprungsstellung        zu-          rüchl:

  ehrt.    Die dem Zahnlade 15 erteilte Ver  stellung entspricht, wie nochmals betont sein    mag, dem Zahlenwert, der bei dem Vor  Gvärtsliub vom     liechenorgail    2 erfasst     resp.    ab  getastet worden ist.  



  Solange das Zahnrad 15 in gehobener  Lage sich befindet,     können    nun trotz des dort       aufgespeicherten    Zahlenwertes weitere Rech  nungen ausgeführt werden, ohne die Tä  tigkeit der Maschine im geringsten zu be  einflussen, oder den     aufgespeicherten    Zahlen  wert zu verlöschen; denn jede erneute Be  tätigung des     Recheilorganes    2, die ja immer  wieder von der     Ursprungsstellung    ausgeht,  hat lediglich eine     erneute    Verdrehung des  Zahnrades 15 zur Folge, jedoch unter Bei  behaltung der ursprünglichen Verstellung,       welche        die     des Zahlenwertes  zur Folge hatte.

   Kommt daher das Rechen  organ 2, nachdem eine Zwischenrechnung  ausgeführt worden ist, wieder zurück, so  trat das Zahnrad 1.5 nach wie vor seine zur  Aufspeicherung des Zahlenwertes erfolgte  Verstellung inne.  



  Soll nun aber dieser im Zahnrad 15 auf  gespeicherte     Zahlenwert    in irgend einem  Sinne zur Geltung gebracht werden, so  kommt folgende Vorrichtung zur     Anjven-          dung     Wie schon oben     erwähnt,    ist die Nabe 16  jedes Zahnrades 15 mit einer Nase 18 ver  sehen.

   Diese Nase 18 steht einem Anschlage  37 gegenüber, welcher gehoben und gesenkt  werden kann und     welcher    in einer mit -     elft-          sprechenden        Bohrungen        versehenen    Schiene,  welche quer zur     3laehine    angeordnet ist,  geführt wird, Die in     Fig.    1 gezeigte gesenkte  Lage des Anschlages 37 ist die Normallage.  Im untern Teil ist der Anschlag 37 mit seit  lichen     Einfräsungen    versehen, in welchen  das mit     Schlitzen        versehene    Blech 38 ge  führt wird. Dieses Blech durchbricht die  Hinterwand der Maschine und steht gegen die  Hinterseite vor.

   Die     geenlcte    Lage des An  schlages 3 7 wird     durch    eine Feder 39 ge  sichert, die sich einerseits gegen die Schiene  40, anderseits gegen einen Stift 41 des All  schlages anlegt. In vorgeschobener Lage stellt  das Blech 38 in dem winkelförmigen Aus  schnitt 42 einer Achse 43, welche mittelst      kurbelarmes 44 unter     Wirkung    einer     Zug-          45    steht, die am     Vorderexide    der     3371a-          scliine        hervorragt    und hier mit einem Knopf  46     versehen    ist.

   Wird das Blech 38     zurück-          g@--zogen,    indem es von Hand aus an der     Hin-          turwand    der Maschine herausgezogen wird, so  bleibt es zwar mit dem Anschlage 37 in  Eingriff, jedoch verliert es seine Beziehung  zu dem winkelförmigen Ausschnitt 42 der  Achse 43.

   Die     Wirkungsweise    dieser Vor  richtung ist folgende:  Befindet sich der Anschlag<B>37,</B> wie     Fig.    1  zeigt, in gesenkter Lage, so legt sich bei ge  senkter Lage des Zahnrades 15, das bekannt  lich unter     -#\'irl@üng    der Feder 19 im     Sinne     der Pfeilrichtung steht, die Nase 18 an der  Nabe 16 des Zahnrades 1.5 gegen den An  schlag 3 7 an und sichert so die Normallage  des     Zahnrades    15.

   Wird, wie eingangs er  wähnt, das Zahnrad 15, sofern eine Auf  speicherung des Zahlenwertes nicht beab  sichtigt ist, gehoben und gesenkt, so wird   das Zahnrad 15 in der Normallage hochge  hoben, und die Nase 18 ist noch gerade im  Bereich des Anschlages 37, wenn die Zähne  des Zahnrades 15 mit den Spitzen der Zähne  der Zahnstange 14 in Berührung kommen.  Gleich darauf ist die Kupplung zwischen  der Nase 18 und dem Anschlage 37 aufge  hoben, so dass das Zahnrad     15-lediglich    dem  Einfluss der Zahnstange 14 unterworfen ist.  Wird das Zahnrad 15 wieder gesenkt, so tritt  die Nase 18 schon wieder mit dem Anschlage  37 in Berührung, ehe die Zähne des Zahn  rades 15 die Zähne der Zahnstange 14 ver  lassen haben. Auf diese Weise wird also die  Normallage des Zahnrades 15 gesichert.

   Wird  dagegen nach dem Heben des Zahnrades 15  durch - Beeinflussung des     Arretierarmes    26  die gehobene Lage des Zahnrades 15 beibe  halten, so hört der Eingriff der Nase 18 mit  dem Anschlage 37 auf, so dass mithin das  Zahnrad 15 bei der     Rückwärtsbewegung     des Rechenorganes 2 die schon oben erwähnte  Verstellung zwecks Aufspeicherung eines  Zahlenwertes erfahren kann, ohne dass die,  Nase 18 durch den Anschlag 37 hieran ge  hindert wird.    Soll nun schliesslich der im Zahnrad 15  aufgespeicherte Zahlenwert auf das Rechen  organ 2 und durch dieses auf irgend eines  der übrigen Organe, sei es auf das Rechen  werk, sei es auf das Zählwerk, sei es auf das  Druckwerk, übertragen werden, so wird der  Knopf 46 mit der Zugstange 45 an der Vor  derseite der Maschine herausgezogen.

   Dieses  Herausziehen hat zur Folge, dass durch den  Kurbelarm 44 die Achse 43 gedreht     wird,    so  dass durch den     winkelförmigen    Ausschnitt  42 das. Blech 38 und mit ihm der Anschlag  37 gehoben wird. Durch dieses Heben kommt  der Anschlag 37 in die durch das     lieben    des  Zahnrades 15 geschaffene neue Bewegungs  bahn der Nase 18. Wenn daher nunmehr  das Rechenorgan 2 unter dem     E        influss    einer  Kurbelbetätigung seinen Vor- und Rück  wärtshub ausführt, so kann beim Vorwärts  hub die Verstellung des Rechenorganes 2 nur  so lange erfolgen, bis bei der gleichzeitig  einsetzenden Drehung des Zahnrades 15 die  Nase 18 gegen den gehobenen Anschlag 37  anstösst.

   Diese Verstellung des     Rechen-          organes    2 entspricht     mithin:    der Verstellung,'  welche das Zahnrad 15 vorher ' zwecks Auf  speicherung eines Zahlen     \wertes    erfahren  hatte. Diese Verstellung des Rechenorganes 2  kann nun entweder unter Vermittlung der  Gleitflächen 8     bezw.        J,    der Zähne 11 und  Nasen 10 auf die Zahlentrommeln 12 über  tragen werden, oder aber es kann durch die  am Rechenorgan 2 in bekannter Weise be  festigte Zahnstange eine Weitergabe an das  Druckwerk erfolgen, so dass mithin der auf  gespeicherte Zahlenwert in jeder praktisch  in Frage kommenden Form weitere Verwen  dung finden kann.  



  Soll bei der oben beschriebenen Vorrich  tung zur Aufspeicherung eines Zahlenwertes  der normale Zustand der Teile wieder her  beigeführt werden, so wird der Knopf 46  zurückgedrückt, was ein Senken des An  schlages 37 zur Folge hat, und weiter wird  der Knopf 35 zurückgedrückt, womit das       Arretierungsorgan    26     wieder    unter den Ein  fluss der Nabe 30 gelangt mit der Folge.

    dass Nase 36 des     Arretierungsorganes    sich      renkt und der Arm 22 des Bügels 20 unter       .lem    Einfluss der Zugfeder 23 wieder ange  zogen wird, wodurch sich die Achse 17     senkt     und hierbei die     -Nase    18 der     Zahlenräder    15  in der ersichtlichen     \'eise    mit     dem        Anschlage     <B><U>'17</U></B>     wieder    in Eingriff kommt.

   Hierbei ist  Sorge getragen, dass die     Betii.tigung    der  Knöpfe 46     und    35 und der damit in Ver  bindung     stehenden        Meclianisinen    nur in der       -Normallage    der Maschine erfolgen kann.  



  Die     oben        erwiilinten    Bleche 38, die für  jeden der Anschläge 3 7 vorgesehen sind,       .laben    den     Zweck,    einzelne A     nschlii;se    bei der       Verdrehung    der Achse 43 am Heben zu     ver-          hindern,    und zwar einfach dadurch;

   dass die       Bleche    38 nach hinten zu bewegt     werden,        wo-          init    sie dem Einfluss der Achse 43 entzogen       -u-erden.    Diese     Ausbildung    hat     insbesondere     für solche Fälle Bedeutung, wo, wie zum       BE4spiel    bei     mehrstelligen    Dezimalzahlen,       niir    ein Teil der Dezimalzahl, und zwar der  wichtigste,

   bei der Aufspeicherung und       IZiiclzübertragung    auf das     Rechenwerk    oder  auf das     Druckwerk        wiedergegeben    werden  soll.  



  Es liegt natürlich auf der Hand,     dass    mit  der oben beschriebenen Vorrichtung zur.  .  



       Aufspeicherung    eines Zahlenwertes jeweils  nur immer ein Wert erfasst und aufgespei  chert werden kann. Es macht nun aber keine       Schwieriglkeiten    und liegt. im Rahmen der  vorliegenden Erfindung, die Zahl dieser     Auf-          speicherungsvorrichtungen    zu vermehren, was  um so leichter ist, als jeder beliebige Teil  des     Reellenorganes    2 zur Anordnung     und          Betiitigung    der fraglichen     Aufspeicherungs-          vorrichtung        Beilutzuilg    finden kann.

   Mau  kann mithin die Zahl dieser     Aufspeiche-          rungsvorrichtungen    vermehren, was natür  lich auch eine entsprechende     Vermehrung     der Knöpfe 35     und    46 zur Betätigung dieser       Aufspeicherungsvorrichtungen        zier    Folge hat.

    Mit der Vergrösserung der Zahl der     Auf-          speicherunL,svorrichtungen    kann man dann  natürlich verschiedenartige Zahlenwerte auf=       speichern    und sie, ohne die weiter einsetzen  den Rechnungen zu beeinträchtigen, zu     ge-          :,@@be@er    Zeit erneut wieder in die Maschine    hinein- und entweder am     Rechenwerk,    am       Zählwerk    oder     ain        Druchwerh    zum Ausdruck  bringen.  



  Bei dem     vorstehend    beschriebenen     Aus-          führungsbeispiel    der     l:i-findung    haben die  die     Aufspeicherung    von     Z_ihlenwerten    be  wirkenden Einstellorgane die Form     von     Zahnrädern 15, welche mit den Zahnstangen  14 an den Rechenorganen 2' in Eingriff  kommen.     Diese    Einstellorgane     können    aber  auch mancherlei andere Gestalt annehmen.

    Eine andere     Ausführungsform    ist schema  tisch in     Fig.    4     dargestellt.    Das Rechenorgan  2' hat wieder die     CTestalt    eines     Sehiebers,          welcher    von der     Kurvenscheibe    4 unter Ver  mittlung der     Hebelarme    6 und 7, sowie einer       Feder    hin- und     herbewegt    wird.

   Als Einstell  organ zur     Auf^peieherung    von     Zahlenwerten     kommt hier an     jedem    Rechenorgan 2' eine       Stufenscheilm    47 zur Anwendung, welche  mit neun     Stufen        ausgerüstet    ist.

   Sollen meh  rere     Aufspeicherungsvorrichtungen    Anwen  dung finden, so ist das Rechenorgan ?' na  türlich mit     einer        entsprechenden    Anzahl von       Stufenscheiben    47     auszurüsten.    Mit dieser  Stufenscheibe 47 wirkt ein Hebelarm 48  zusammen, der mit Friktion auf einer Achse  49 angeordnet ist, auf der ein Hebel 50  sitzt, welcher mit einer Stange 51 in Ver  bindung steht; und zwar     zweckmässig    unter  Benutzung einer Zapfen- und Schlitzverbin  dung.

   Die Stange 51 steht einerseits unter  Wirkung einer     Kurvenscheibe   <B>52,</B> anderseits  unter Wirkung einer     Feder    53 und ist an  dem nach vorn zu     hurausragenden    Ende mit  einem Knopf 54 versehen.

   Durch die     Kurven-          scheibe    52 und durch die Feder 53 wird mit  hin auch die Stange 51 zu einer Hin- und       Herbewegung    in der Längsrichtung der       Masehine    v     eranlasst.    Diese     Bew        e",ung    hat  ein Schwingen des Hebelarmes 50 und damit  auch der     Achse    49     zur        Folae,    und da. der  Arm 48 durch Friktion auf der Achse 49  angeordnet ist, muss auch dieser an der  Schwingbewegung teilnehmen, und zwar im  Sinne einer Auf- und     Abwärtsbewegung.     



  Auch in diesem Falle sind die Kurven  scheiben<B>52</B>     1111d    4 auf     der    Elauptantriebs-      welle 5 derart orientiert, dass die Schiene 51  dann die Hin- und     Herbewegung    ausführt,       wenn    das Rechenorgan 2' zum Erfassen des       jeweils    in Frage kommenden Zahlenwertes       seine    Bewegung nach vorn zu beendet hat,  jedoch ehe es seine Rückwärtsbewegung aus  rührt.  



  Die Arme 48 der verschiedenen Stellen  der Maschine stehen nun normal in bezug  auf das Rechenorgan 2'     bezw.    auf die Stu  fenscheibe 47 so; dass sie bei den oben er  wähnten     Schwingbewegungen    seitlich zur       Stufenscheibe    auf- und abwärts schwingen  können, also keinerlei Beeinflussung herbei  führen. Wird dagegen, wenn die Aufspeiche  rung eines Zahlenwertes erfolgen soll, die  Achse 49 von der Seite der Maschine her  etwa seitlich verschoben, so gelangt der Arm  4-8 in die Bewegungsbahn des     Rechenorganes     2'     bezw.    der Stufenscheibe 47.

   Schwingt da  her, wenn das Rechenorgan 2' einen bestimm  ten Zahlenwert abgetastet hat; nunmehr Arm  48 nach aufwärts, so wird er je nach der  Einstellung des Rechenorganes mit der einen  oder andern Stufe der Stufenscheibe 47 in  Berührung kommen. Die Stange 51 macht  aber unter dem Einfluss der Kurvenscheibe  52 regelmässig denselben Hub.

   Da aber Arm  48 durch Friktion     alif    der Achse 49 an     ge-          ördnet    ist, tritt mithin, wenn Arm 48 auf  eine der Stufen der Stufenscheibe 47 auf  trifft, eine Verstellung des Armes 48 zum  Arm 50 ein, d. h. der Winkel zwischen die  sen beiden Armen wird verändert, und zwar  mehr oder weniger vergrössert in     Abhängig-          keit    von der Stufe, mit. welcher Arm 48 in       a    Eingriff kommt. Diese Einstellung des Ar  mes 48 entspricht mithin dem aufzuspeichern  den Zahlenwert.

   Zieht; man nunmehr die  Achse 49 von- der Seite der Maschine her  wieder in die Ursprungslage zurück, derart;       däss    Arm 48 bei den nachfolgenden Bewe  gungen des Rechenorganes 2' seitlich zu  diesem auf- und abschwingen kann, so ist  es klar, dass die zum Zwecke der Aufspeiche  rung des     Zahlenwertes    dem Arm 48 erteilte  Verstellung beibehalten werden muss und  keinerlei Veränderung     -unterliegt,    auch wenn    noch so zahlreiche - Zwischenrechnungen  stattfinden.

   Soll dagegen der durch die Ein  stellung des Armes 48 aufgespeicherte Zah  lenwert in die Maschine zurückgebracht wer  den, so wird gegebenenfalls zunächst die  Achse 49 von der Seite der Maschine her  mit dem Arm 48 so verstellt, dass er in die       13ewegungsbahn    des     Reehenorganes    2'     bezw.     der Stufenscheibe 47 gelangt. Gleichzeitig  wird Knopf 54 und damit die Stange 51 von  Hand aus herausgezogen, bis durch eine  Raste 55 die Feststellung der Stange 51 in  der neuen Lage stattfindet. Dadurch wird  mithin die Stange 51 dem     Einfloss    der       Kurvenscheibe    52 entzogen.

   Die Stange 51  bleibt dauernd stehen, und mit ihr wird auch  der Arm 48 in eine hochgeschwungene Lage  gebracht, die dem vorher aufgespeicherten  Wert entspricht. Macht daher nunmehr  durch Betätigung der Handkurbel der Re  chenmaschine das     Rechenorgan    2' seine Be  wegung nach vorwärts, so kann dies nur so  lange geschehen, bis die Stufenscheibe 47 mit  dem     Artei    48 in Eingriff kommt, und zwar  wird der Eingriff mit derjenigen Stufe der  Stufenscheibe 47 erfolgen, welcher vorher die  entsprechende Verstellung des Armes 48  zwecks Aufspeicherung des Zahlenwertes her  vorgerufen hatte.

   Infolgedessen wird das  Rechenorgan 2' nunmehr     nach    Massgabe des  in dem Arm 48     aufgespeieherten    Zahlen  wertes eingestellt und überträgt diese Ein  stellung nun entweder auf das Rechenwerk  oder auf das Zählwerk oder gegebenenfalls  auch auf das Druckwerk.  



  Um die Normallage der Maschine wie- .  der herbeizuführen, wird mittelst eines zwei  ten Knopfes 56 und durch Zugstange 57 ein  um die Achse 58 schwingender zweiarmiger  Hebel 59, 60 so bewegt, dass eine quer durch  die Maschine gehende Stange 61 von unten  gegen sämtliche Arme 48 der verschiedenen  Stellen der Maschine anstösst und diese so  weit verstellt, dass sie wieder die normale  Winkellage zu den Armen 50 einnehmen:  Darauf wird Knöpf 56 wieder zurückbe  wegt, der Hebelarm 60 mit der Stange 61  wieder gesenkt und auch die Schiene 51 aus      der Raste 55 ausgehoben, so dass nunmehr  die Teile wieder in die normale Lage zurück  kehren können.  



  Eine weitere Ausführungsform hinsicht  lich des Einstellorganes zur Aufspeiche  rung von Zahlenwerten ist schliesslich in       Fit-.    5     schematisch    dargestellt, welche die       Umkehrung    des in     Fig.        .1    erläuterten Prin  zips darstellt.

   Hier ist das Rechenorgan     le-          (liglicli    mit einem herabhängenden Arm 62       und    einer seitlich vorspringenden Nase 63       versehen.    Der Arm     .13    hat hierbei die     Ge-          sialt    einer     schwingbaren    Stufenscheibe 64,  deren Stufen auf einer Schneckenlinie ange  ordnet sind, wie dies an sich bei Rechen  maschinen vielfach bekannt ist.

   Diese stufen  artige     Schneekenseheibe    ist ebenfalls mit  Friktion auf der Achse 49 angeordnet, so  dass, wenn- Arm 62 mit der Nase 63 nach  Erfassen eines Zahlenwertes durch das Re  chenorgan 2' feststeht und nunmehr die  Schneckenscheibe 64 nach aufwärts ge  schwungen wird, auch hierbei eine Verstel  lung dieser Schneckenscheibe auf der Achse  -19 erfolgt, und zwar ebenfalls in mehr oder       -weniger    starkem Grade, in Abhängigkeit     -,    an  dem jeweils in Frage kommenden Zahlen  wert.

   Infolgedessen lässt sich auch hier der  Zahlenwert aufspeichern,     -weitere    Zwischen  rechnungen sind möglich, ohne den Zahlen  wert zu verlöschen, und zu     einem    geeigneten  Zeitpunkt kann der aufgespeicherte Zahlen  wert wieder in die Maschine zurückgebracht       ---erden.        Natürlich    können auch in diesem       Falle    mehrere solcher     Aufspeicherungsvor-          richtungen    in Verbindung mit den gleichen  Rechenorganen Anwendung finden, wenn  mehrere Zahlenwerte aufgespeichert werden  -.ollen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rechenmaschine mit Vorrichtung zur Aufspeicherung -von Zahlenwerten, dadurch gekennzeichnet, dass für jede -Wertstelle in Verbindung mit einem zur Ausführung der Rechnung geeigneten beweglichen Organ ein verstellbares Einstellorgan zur Anwendung kommt, welches, wenn die Aufspeicherung eines Zahlenwertes nicht erwünscht, ist, zu einem Zeitpunld, wo das Rechenorgan seine zum Erfassen des jeweiligen Zahlenwertes notwendige Bewegung ausgeführt hat, eine Verstellung erfährt und dadurch mit diesem Rechenorgan in Eingriff kommt, jedoch wieder zurückbewegt wird,
    ehe das Rechen organ seine R.üclzwiirtsbe-vegung ausführt, w iihrend, wenn eine Aufspeicherung eines Zahlenwertes gewünscht wird, das erwähnte Einstellorgan in seinem Einriff mit dem Rechenorgan arretiert -wird, so dass es wäh rend der P,,üel@beweguiig des Rechenorganes eine Ver;
    telluny erfährt, die, auch wenn Zwi schenrechnungen ausgeführt werden, so lange in der Maschine verbleibt, als die Arretie rung aufrecht erhalten wir(-, und welche ge gebenenfalls unter Vermittlung des Rechen- organes entweder auf das Rechenwerk, das Zählwerk oder auch auf das Druckwerk übertragen werden kann. UN TERANSPRüCHE 1.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das verstell bare Einstellorgan die Form eines Zahn rades (15) hat, -welches nach Massgabe einer auf der Antriebswelle der Rechen maschine sitzenden Kurvenscheibe (25) ge hoben und gesenkt werden kann, und welches in gehobener Lage mit einer am Rechenorgan (\?) vorgesehenen Zahnstange (14) in Eingriff kommt, wobei die Kur venscheibe auf der Antriebswelle derart orientiert ist, dass das Anheben des er wähnten, als Einstellorgan benutzten Zahnrades (15) dann erfolgt,
    wenn das Rechenorgan zum Erfassen des für den Rechenvorgang in Betracht kommenden jeweiligen Zahlenwertes seine erste Bewe gung beendet hat, während das Zahnrad, sofern es in dieser gehobenen Lage nicht arretiert -wird, wieder gesenkt wird, ehe das Rechenorgan seine Rückwärtsbewe gung beginnt.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die als Einstellorgan bei den ver- schiedenen Stellen der Maschine zur An- Wendung kommenden Zahnräder (15) auf einer gemeinsamen Achse (17) angeordnet >111(l, \\ elche durch Anordnung von Bü geln (2U) heb- und senkbar ist, wobei ein vorspringender Arm (22) eines der Bügel dem Einfluss einer von Hand aus einstell baren Arretiervorrichtung (26) derart aus gesetzt ist, dass die Zahnradachse (17) mit den darauf sitzenden Zahnrädern (15)
    in gehobener Lage fest gehalten wird, wobei die Zahnräder mit den Zahnstangen (14) des Rechenorganes (2) in Eingriff ge halten werden, so dass jedes Rechenorgan nach Massgabe des erfassten Wertes bei seiner Rückwärtsbewegung das zugehörige Einstellorgan so weit verstellt, dass die neue Stellung dem vom Rechenorgan er fassten Zahlenwert entspricht. 3.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und U nteransprüclien 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass .jedes der als Einstell organ verwendeten Zahnräder (15) auf seiner Nabe (16) eine Nase (18) trägt, und dass für jedes dieser Einstellorgane ein heb- und senkbarer Anschlag (37) vorgesehen ist, so dass, wenn dieser An schlag gehoben ist und sich dadurch in die Bahn der erwähnten Nase (18) stellt, das mit dem Rechenorgan (2) in Eingriff stehende Einstellorgan bei den Bewegun gen des Rechenorganes nur eine so grosse Verstellung erfahren kann, bis die mit dem Einstellorgan (15) verbundene Nase (18) mit dem gehobenen Anschlage (37) in Eingriff kommt, zum Zwecke, hierdurch den im Einstellorgan aufgespeicherten Wert wieder auf das Rechenwerk zurück zu übertragen und dadurch entweder das Rechenwerk,
    das Zählwerk oder das Druckwerk in dem gleichen Sinne zu be einflussen. 4. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass jedes der als Einstellorgane benutzten Zahnräder (15)- selbständig un ter Wirkung einer seine Verdrehung an strebenden Feder (19) steht, zum Zweck, jedes Zahnrad, nachdem es durch Senken vom Rechenorgan frei geworden ist, so weit zurückzudrehen, bis seine Nase (18) mit dem dann in seiner BenTegungsbahn stehenden Anschlage- (37) in Eingriff ge kommen ist, um die Normallage wieder herbeizuführen. 5.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die verschiedenen heb- und senkbaren Anschläge (37) einzelne ge schlitzte Bleche (38) tragen, welche an der Rückwand der Maschine vorstehen, da gegen mit ihren innern Enden in vorge schobener Lage dem Einfluss einer von Hand aus verdrehbaren, mit einem win kelförmigen Ausschnitt versehenen Welle (43) ausgesetzt sind, so dass sie in >vorge schobener Lage bei Verdrehung der Welle das Anheben, gegebenenfalls das Senken der Anschläge (37) veranlassen können, während sie, wenn von der Hinterseite der Maschine her zurückgezogen, sich dem Einfluss der fraglichen Welle (43) entzie hen, zum Zwecke,
    bei der Aufspeiche rung von Zahlenwerten nur diejenigen Zahlen aufspeichern zu können, die für die Rechnung von Wichtigkeit sind. 6. Rechenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Rechen organ (2') ein Stufenblech (47) fest an geordnet ist, gegen welches ein auf einer Welle (49), die immer um den gleichen Winkel gedreht wird,.
    angeordneter, nur durch Friktion gehaltener Hebel (48) an stösst, wobei dieser Hebel, da er in Ab hängigkeit von dem jeweils in Frage kommenden Zahlenwert gegen eine tiefer oder höher liegende Stufe anstösst, auf seiner Achse eine Verstellung erfährt, die dem eingestellten und aufzuspeichernden Zahlenwert entspricht, und die, wenn ge wünscht, nachfolgend auf das Rechen organ wieder übertragen werden kann, um entweder am Rechenwerk, am Zählwerk oder am Druckwerk den aufgespeicherten Zahlenwert zur Erscheinung zu bringen.
    i. Rechenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Rechen organ (\?') ein Anschlag (63) vorgesehen ist, -welcher, nachdem das Rechenorgan den jeweiligen Zahlenwert erfasst hat, die mehr oder weniger grosse Verdrehung einer drehbaren stufenförmigen Schnek- kenscheibe (64) gestattet, um den erfassten Zahlenwert aufzuspeichern und von wel- eher aus derselbe Zahlenwert auf das Rechenwerk zurück übertragen wird, wenn der aufgespeicherte Zahlenwert am Rechenwerk oder am Druckwerk in Er scheinung treten soll.
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