CH102788A - Anzeigemechanismus für Pendelwagen. - Google Patents

Anzeigemechanismus für Pendelwagen.

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CH102788A
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CH
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organ
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cantilevered
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pendulum
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Inventor
Limited W T Avery
Original Assignee
Avery Ltd W & T
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
    • G01G23/20Indicating weight by mechanical means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description


      Anzeigemechanismus    für Pendelwagen.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein     Anzeigemechanismus    für Pendel  wagen, welcher sich durch eine einfache  Konstruktion, seine leichte Anpassungsmög  lichkeit an Wagen von verschiedenem Typ  und seine Empfindlichkeit und Genauigkeit  im Wägen und im Anzeigen auszeichnet.  



  Diese Vorteile werden dadurch erreicht,       da.ss    dieses Organ fliegend gelagert und der  art mit dem     pendelnden    Widerstandskörper  verbunden ist, dass jede Bewegung des pen  delnden Widerstandskörpers dem fliegend  gelagerten Organ nur eine Drehung um seine       Axe    erteilt. und dass Mittel vorgesehen sind,  welche ein seitliches     Ausschwingen    des flie  gend gelagerten Organes hemmen.  



  Die Zeichnung veranschaulicht eine bei  spielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes.  



       Fig.    1 und 2 sind ein Aufriss und eine  Seitenansicht des Mechanismus mit teilwei  sem Schnitt;     Fig.    3 ist ein Aufriss des Me  chanismus nach     Fig.    1 in der Stellung, wel  che er im Oberteil eines     Waggehäuses    ein  nimmt, wobei die Gewichtsangabe mittelst  einer drehbaren Scheibe mit Skala und fest-    stehendem Zeiger bewirkt wird;

   -     Fig.    4 ist  ein Aufriss, welcher den     Anzeigemechanis-          mus    nach     Fig.    1 und 2 an einer Zylinder  Gewichts-Preisangabewage zeigt, wobei der  Mechanismus in der Stellung der halben     Ba-          lastungskapazität    dargestellt ist, und     Fig:    5  ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 in     Fig.    4,  welcher den Mechanismus in der Nullstel  lung zeigt.  



  In einem Gehäuse 6     (Fig.    1 und 2) ist ein  Pendelhebel oder Sektor 8     mittelst    einer  Schneide 7 gelagert. Ein Teil dieses Pendel  hebels ist als exzentrischer Sektor 9 und der  andere als Pendelgewicht 10 ausgebildet. Ein  einstellbares     Hilfsgewicht    11 ist auf einer  Schraube 12     ztngeordnet.    Der     Exzentersektor     9 ist durch ein biegsames Metallband 13  mit der nicht gezeichneten     Wagschale    oder  dem Hebelmechanismus der Wage verbun  den, und jede auf die     Wagschale    gelegte  Last wird durch das Band 13 auf die Pen  delgewichte oder     Wägewiderstände    10 und  11 übertragen.

   Mit dem Hebel 8 bildet ein  .Pendelsegment 14, welches unterhalb der  Schneide 7 und symmetrisch zu ihr angeord  net ist, ein Stück. Der Umfang des Seg-           mentes    14 ist mit zwei Paaren biegsamer  Bänder 15 und 16 versehen, deren äussere  Enden mittelst Klemmplatten und Schrau  ben 17 und 18 an den Enden des Segmentes  14 befestigt sind. Die Bandpaare 15 und 16  sind auf der das drehbare Organ des Ge  wichtsanzeigers bildenden Trommel 19 in       entgegengesetztem    Sinne aufgewunden und  mittelst Klemmplatten und Schrauben 27 auf  der genannten Trommel befestigt.

   Die     Bä.n-          derpaa.re    15 und 16 bilden den alleinigen  Träger für die Trommel 19, indem diese seit  lich im Gehäuse 6 nicht abgestützt und so  eine fliegende Lagerung des Gewichts  anzeigers geschaffen ist.    An jedem Ende trägt die Trommel 19  eine Ringscheibe 20 mit Skala. Um ein seit  liches Ausschwingen oder eine übermüssige  Oszillation der Trommel 19 zu hemmen. ist  ein Paar am Gehäuse 6     befestigter    Traversen  22 mit Schlitzen     22a    vorgesehen. Die  Schlitze 22a umfassen einen Hals der Trom  mel 19, berühren ihn jedoch nicht, wenn die  Teile in der ausbalancierten oder     Wägestel-          lung    sind.

   Durch diese geschlitzten Arme  wird die beim Auflegen der Last auf die       'UTagschale    und bei der Lastabnahme von  derselben auftretenden Tendenz einer Aus  schwingung der Trommel gehemmt. Es ist  ersichtlich, dass im Falle irgend einer seit  lichen Schwingung der Trommel 19 diese  mit einer Seite der Schlitze 22a in Berüh  rung kommt und diese Berührung jede über  mässige Schwingbewegung des fliegenden       Anzeigeorganes    verhindert.

      Die Skalen der drehbaren Ringscheibe  20 arbeiten mit am Gehäuse unbeweglich  angebrachten Zeigern 23 zusammen, und ist  jeder dieser Zeiger und ein Teil jeder Ring  scheibe 20 durch ein in der     Vorder-    und  Rückseite des     obern    Teils des     Waggehäuses     angebrachtes Fenster 24 sichtbar.  



  Zur Hemmung der     Ausschwingung    oder  zur     Bewegungsdämpfung    des     Anzeigemecha-          nismus    können auch andere, nicht gezeich  nete, auf den Hebelmechanismus wirkende  Dämpfmittel     (dashpots)    angewendet werden.    Der sich der auf die Wage gelegten Last  entgegensetzende Widerstand wird durch die  Pendelgewichte 10 und 11 und alle     unaus-          balancierten    Teile des Pendelhebels oder  Segmentes gebildet; doch kann das einstell  bare Pendelgewicht 11 auch fehlen und der  aus einem Stück bestehende Pendelhebel  oder Segment     den    alleinigen Gewichtswider  stand der Wage bilden.  



  Zur Anwendung des     Anzeigemechanismus     an einer     Preis-,vage    nach Zylindersystem       (Fig.    4. und 5) ist der Zylinder 21 in zwei  ,auf der     gemeinsamen.    Spindel 25 festsitzende  Teile gestellt. Die     Spindel    25 ist mit dem  drehbaren,     fliegenden    Organ     1.9.    verbunden.  Die äussern Enden der Spindel sind in den  Gabelenden von am Gehäuse 6 befestigten  Trägern 26 gelagert, und dienen die Gabel  arme demselben Zwecke wie die geschlitzten  Arme 22 der Ausführungsform nach     Fig.    1  bis 3.  



  Im übrigen ist die     Konstrulction    des     Ge-          wichtsauzeigemechanismus    jener des Me  chanismus nach     Fig.    1 bis 3 ähnlich und be  darf daher keiner weiteren Erklärung.  



  Zweckmässig sind die Umfänge des Seg  mentes 14 und der Trommel 19, an welcher  die Paare biegsamer Metallbänder 17 und  18 befestigt sind und auf denen sie auf  liegen, mit abgerundeten Rippen 28 ver  sehen. Die Bänder liegen derart auf den  Rippen 28, dass zwischen jedem Band und  der Oberfläche der     betreffenden    Rippe prak  tisch nur ein linearer Kontakt längs der  Längsmittellinie des Bandes vorhanden ist.  Hierdurch wurde ermöglicht, dass sich das  Band im Falle einer auf das Band übertra  genen     Verdrehungs-    oder ähnlichen Bewe  gung oder Verschiebung selbst einstellen  kann und Ungenauigkeiten vermieden wer  den.

   Gleichzeitig wird durch die Umfangs  rippen der     peripherisehe    Flächenkontakt auf  ein Mindestmass reduziert und dadurch ein  noch höherer Grad der Genauigkeit der Ge  wichtsangabe, als dies bei den bisherigen  Konstruktionen zur     Übertragung    erreicht  wurde, herausgebracht.

        Durch den Wegfall der üblichen     End-          laber    für die Trommel des Gewichtsanzei  gers, durch die fliegende Aufhängung des  Abell unter dem Pendelsegment und durch  die Aufhängung des ganzen     Anzeigemecha-          nismus    auf einer Schneide wird ein sehr emp  findlicher und genauer Mechanismus erreicht  im Vergleich mit bekannten Formen von     Ge-          wichtsanzeigemechanismen,    bei denen eine  biegsame Bandverbindung zwischen der       Wagschale    oder dem Hebelmechanismus und  dem     Gewichtsanzeigemechanismus    angewen  det wird,

   wobei das Band mit einem Pendel  segment oder     -trommel    verbunden ist, wel  che gewöhnlich in einer horizontalen oder  vertikalen Richtung unter der Wirkung der  durch das biegsame Band übertragenen Last  verschoben wird. Die Erfindung ist nicht  an eine besondere Konstruktion oder an  einen     besonderen    Typ einer Wage gebunden  und ist vielfacher Variation und Anpassung  fähig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anzeigemechanismus für Pendelwagen mit drehbarem Anzeigeorgan, dadurch ge kennzeichnet, dass dieses Organ fliegend ge lagert und derart mit dem pendelnden Wi derstandskörper verbunden ist. dass jede Be- wegung des pendelnden Widerstandskörpers dem fliegend* gelagerten Organ nur eine Drehung um seine AYe erteilt, und ferner dadurch gekennzeichnet, däss Mittel vorge- 'sehen sind, welche ein seitliches Ausschwin gen des fliegend gelagerten Organes hem men.
    UNTERANSPRüCHE 1. Anzeigemechanismus nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das fliegend gelagerte Drehorgan mittelst entgegenge setzt aufgewundener, biegsamer Bänder mit dem den Wägewiderstand der Wage bildenden Pendelsegment verbunden ist, welche Bänder den alleinigen Träger des fliegend gelagerten Organes bilden.
    2. Anzeigemechanismus nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Umfinge des Pendel segmentes und der drehbaren Trommel, welche das drehbare, fliegend gelagerte Organ bildet, mit Rippen versehen sind, welche Rippen eitle lineare Auflagefläche für die biegsamen Metallbänder bilden.
CH102788D 1923-03-06 1923-03-06 Anzeigemechanismus für Pendelwagen. CH102788A (de)

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