CH102825A - Wasserturbine mit hoher spezifischer Drehzahl. - Google Patents

Wasserturbine mit hoher spezifischer Drehzahl.

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CH102825A
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CH
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blades
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Actiengesellschaft Der Mas Cie
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Bell T & Co Maschf Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B3/00Machines or engines of reaction type; Parts or details peculiar thereto
    • F03B3/04Machines or engines of reaction type; Parts or details peculiar thereto with substantially axial flow throughout rotors, e.g. propeller turbines
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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Description


  Wasserturbine mit hoher spezifischer Drehzahl.    Die wirtschaftlichen Verhältnisse und  die immer fortschreitende Entwicklung der  Elektrotechnik verlangen bei der Ausnützung     e     der Wasserkräfte für die in Betracht kom  menden Turbinen hohe Drehzahlen, bei mög  lichst günstiger Ausnützung der Natur  kräfte.  



  Diese Forderung führt bei Wasserkraft  werken mit kleinem Gefälle auf Wasser  turbinen mit hoher     spezifischer    Drehzahl.  Den bisher bekannt gewordenen Konstruk  tionen von     Schnelläuferturbinen    haftet der  Nachteil an, dass sie zum Teil nicht genü  gend hohe Drehzahlen oder Wirkungsgrade  erreichen und dass bei verhältnismässig klei  ner Verringerung des     Durchflusses    der Wir  kungsgrad zu sinken beginnt und bei wei  terer Verringerung des     Durchflusses    verhält  nismässig rasch abnimmt.  



  Die bisherigen     Schnelläuferkonstruktionen     sind im allgemeinen charakterisiert durch  Laufräder, deren Schaufeln im Verhältnis  zum mittleren     Radumfang    und zum Laufrad  durchmessen, gemessen in der Richtung des       relativen        Wasserdurclxflusses,        kurz    sind.    Ausserdem wurde- im allgemeinen erkannt,  dass ein verhältnismässig grosser Schaufel  spalt zur Erreichung eines guten Nutzeffek  tes notwendig ist.

   Die verschiedenen, für die       Turbinenberechnungen    in Betracht kommen  den Theorien, nämlich die ein-, zwei- oder  dreidimensionale Theorie,     gestatten    bei den  komplizierten Strömungsvorgängen. welche  für Schnelläufer in Betracht kommen, die ge  naue Berechnung der     Stromlinien,    selbst für  die normalen Verhältnisse, welche der be  treffenden Konstruktion zugrunde     sind,     nicht;

   und um so weniger für die verschie  denen     Teilbeaufschlagungen.    Infolgedessen  ist es kaum möglich, die     Eintrittswinkel    der       Laufradsch.aufeln    derart zu bestimmen, dass  wenigstens bei normalen     Betriebsverlhältnis-          sen    ein stossloser Eintritt des -Wassers in das  Laufrad erfolgt, während bei     Teilbeauf-          schlagungen    die Grössen der beträchtlichen  Winkelabweichungen der     relativen    Eintritts  strömung und des     Eintrittsschaufelwinkels     kaum annähernd bestimmt werden können.

    Infolgedessen arbeiten diese Schnelläufer  räder im allgemeinen mit     beträchtlichen    Ein-           trittsstossverlusten,    welche an und für sich  einen bedeutenden Leistungsverlust darstel  len. Ausserdem pflanzen sich die von der  Stosswirkung herrührenden     Wirbelungen    mit  der Strömung längs der ganzen, verhältnis  mässig kurzen Schaufeln fort, so dass sie  beim Austritt des Wassers aus dem Laufrad  noch vorhanden sind und sich mit den neu  hinzukommenden     Wirbelungen    des Austritts  stosses in das Saugrohr fortpflanzen und da  selbst die für Schnelläufer besonders wich  tige Energieumsetzung stören.

   Die Fortpflan  zung der vorgenannten     Wirbelungen    längs  der ganzen     Laufradschaufel    verursacht auch  Korrosionen, welche die Oberfläche der       Schaufelung    aufrauhen, den hydraulischen  Reibungswiderstand vergrössern und zu einer  raschen Abnahme des Nutzeffektes der Tur  bine und zur allmählichen Zerstörung der  selben führen.  



  Die kurzen Schaufeln der bisherigen  Konstruktionen geben dem Wasser eine ver  hältnismässig schlechte Führung, insbeson  dere dann, wenn durch den Eintrittsstoss in  das Laufrad     Wirbelungen    und Kontraktionen  eintreten, wodurch die Bestimmung der re  lativen Austrittsrichtung, mit welcher das  Arbeitsmittel das Laufrad verlässt, nicht ge  nügend genau bestimmt werden kann. Da  aber bei     Schnelläuferkonstruktionen    noch ein  grosser Teil der Gesamtenergie in dem aus  dem Laufrad austretenden Wasser enthalten  ist, kann eine unsichere Bestimmung der  Richtung und Grösse des relativen,     bezw.    ab  soluten Wasseraustrittes aus dem Laufrad  zu viel zu grossen Austrittsverlusten führen,  wodurch der Nutzeffekt der Turbine schlecht  wird.  



  Es sind auch     Schnelläuferturbinen    mit  verhältnismässig langen Schaufeln bekannt  geworden, bei welchen jedoch die Umlenkung  des Betriebswassers von der radialen Rich  tung in die     achsiale    innerhalb des Laufrades  erfolgt. Solche Laufräder haben allerdings  den Vorteil, dass zufolge der langen Schaufeln  in der abgewickelten Stromfläche die abso  lute und relative Austrittsrichtung des Was  sers bestimmt ist, dagegen ist die Bestim-         mung    der Stromflächen selbst wegen der  Umlenkung innerhalb des Laufrades eine  unsichere und infolgedessen ist auch bei die  sen     Schnelläuferturbinen    die Bestimmung  der genauen Richtung und Grösse des rela  tiven und absoluten Austrittes im Raume  unsicher und schwierig.  



  Vorstehend beschriebene Nachteile sollen  durch die Turbine, welche Gegenstand der  Erfindung bildet, vermieden werden. Erfin  dungsgemäss ist diese     Schnelläuferwassertur-          bine    mit in axialer Richtung vom Wasser  durchströmten Laufrad, das höchstens drei  als Schraubenflächen ausgebildete Schaufeln  ohne Aussenkranz aufweist, dadurch gekenn  zeichnet, dass die Schraubenflächen mit ver  änderlicher Steigung verlaufen und die  Schaufeln von solcher Länge sind. dass für  jeden Punkt jeder Schaufel die Länge eines  Schnittes der letzteren mit einer Strom  fläche durch diesen Punkt mindestens gleich  ist der Schaufelteilung am Austrittsende des  Laufrades in dieser Stromfläche.  



  Trotzdem die Wandreibungsverluste im  Verhältnis der Schaufellängen zunehmen,  werden bei dem Laufrad einer Turbine, ge  mäss der Erfindung, wesentlich längere  Schaufeln angewendet, als bisher üblich     wae,     und zwar um eine lange und sichere Wasser  führung beim     Durchfluss    durch das Laufrad  zu bewirken und um die Störungen und     Wir-          belungen,    welche bei     nichtstosslosem    Eintritt  des Wassers in das Laufrad auftreten, vor  dem Austritt aus dem Laufrad zu beruhigen.

    Dadurch wird ein gleichmässiger und in sei  ner Richtung genauer     besi:immter,    relativer       bezw.    absoluter Austritt aus dem Laufrad  erzielt, welcher verhältnismässig leicht rech  nerisch oder konstruktiv bestimmt werden  kann. Daneben ist. es möglich, den Laufrad  schaufeln überall eine sanfte Krümmung zu  geben, was bei den ausserordentlich grossen  Relativgeschwindigkeiten innerhalb des Lauf  rades zweckentsprechend ist, um Stossver  luste, Kontraktionen und     Wirbelungen    zu  vermeiden.  



  Bedingung für die Länge der einzelnen  Schaufeln ist, wie eben erwähnt, erfindungs-      gemäss, dass für irgend einen Punkt jeder  Schaufel die Länge eines Schnittes der letz  teren mit einer Stromfläche durch diesen  Punkt mindestens gleich ist der Schaufel  teilung am Austrittsende des Laufrades in  dieser Stromfläche.  



  Ermöglicht die Anwendung einer an sich  bereits bekannten langen Schaufel die genaue  Ermittlung der relativen und absoluten Was  seraustrittsrichtung in der abgewickelten  Stromfläche, so bewirkt die Anwendung des  axialen     Durehflusses    im Laufrad die mög  lichst genaue     Bestimmung    der Stromflächen  selbst, womit die Strömungsrichtungen im  Raume im absoluten und relativen System  bestimmt- sind.  



  Die Anwendung einer Schraubenfläche  mit konstanter -Steigung bei     Laufradschau-          feln    ist bekannt, wäre aber für die allmäh  liche und möglichst vollständige Energie  abgabe an das Laufrad nicht zweckmässig.  Die Schaufeln .der     Schnelläuferturbine    ge  mäss der Erfindung werden deshalb als  Schraubenflächen mit     veränderlicher    Stei  gung ausgeführt.

   Es ist günstig, wenn die  Steigungshöhe der Schaufelfläche in der re  lativen     Durchflussrichtung    des Wassers ge  sehen, allmählich     abnimmt,    dass also der       Schaufeleintrittswinkel    grösser wird als der       Sehaufelaustrittswinkel.    Ein verhältnismässig  grosser     Schaufeleintrittswinkel    bietet in hy  draulischer Beziehung den Vorteil der Ver  minderung hoher Relativgeschwindigkeiten  beim     Laufradeintritt    und der Steigerung der       meridionalen        Durchflussgeschwindigkeit,    wo  durch die Eintrittsdurchmesser des Lauf  rades geringer gewählt werden können und  eine höhere Schnelläufigkeit erzielt wird.  



  Je nach der Wahl des Eintrittswinkels im  Verhältnis zum Austrittswinkel des Lauf  rades     kann    der .das Laufrad einhüllende     Ro-          tationshohlrauriz    zylindrisch- kegelförmig  oder ein beliebiger Rotationshohlraum mit  stetiger     Meridiankurve    sein, deren Haupt  richtung nicht wesentlich von der Richtung  der     Laufaxe    abweicht.  



  Die neue Erkenntnis, für Schnelläufer  wasserturbinen ein axiales Schraubenrad mit    Schraubenflächen als Schaufeln anzuwen  den, deren Steigung veränderlich ist und  deren Längen in jedem Schnitt mit einer  Stromfläche mindestens gleich ist der Schau  felteilung am Austrittsende des Laufrades  in dieser Stromfläche, ergibt Schnelläufer  wasserturbinen, deren     Strömungsverhältnisse     besonders stabile und verhältnismässig leicht  und sicher bestimmbare sind, und welche we  gen dem axialen     Durchfluss    dem in jeder  Richtung sanften Umlenken des Wassers und  der veränderlichen Schaufelsteigung sich für  hohe Schnelläufigkeit und     günstige        -Ausnüt-          zung    der Naturkraft besonders gut eignen.

    Da durch die Kombination der an und für  sich bekannten Schraubenschaufel mit ver  änderlicher Steigung mit der ebenfalls an sich  bekannten langen Schaufel bei axialem       Durchfluss    eine wesentlich sicherere Fest  stellung der Strömungsvorgänge im Lauf  rad möglich ist, als dies bei den bisher be  kannten     Schnelläuferkonstruktionen    der Fäll  war, kann die erfindungsgemässe     Sühnell-          läuferturbine    nicht nur rechnerisch und kon  struktiv im vornherein mit mehr Sicherheit  entworfen werden, als dies der Fall war,

   son  dern sie kann insbesondere durch Versuche  wegen der besseren Erfassung     lind    Erkennt  nis der     innern.    Vorgänge auf     einen    hohen  Grad der Vollkommenheit betreffs Nutz  effekt und     Stabilität        gebracht    werden..  



  Da das     vorbeschriebene    Laufrad bei sehr  hoher Schnelläufigkeit mit grossen Durch  flussgeschwindigkeiten arbeitet, ist es     zweck-          i    ässig zur Vermeidung von     Reibungsver-          m          lusten    und von     Wirbelbildungen,    dass das zu  gehörige Leitrad besonders reichliche Aus  trittsflächen besitzt, wie solche bisher bei den  bekannten Konstruktionen nicht angewendet  worden sind.

   Es hat sich ergeben,     dass    es  zweckmässig ist, wenn die Austrittsfläche des  Leitrades, welche durch Rotation der     Leit-          radaustrittskante    bei voller     Leitradöffnung     um die     Wellenaxe    dargestellt ist, gleich  oder grösser     genommen        wird    als  3     r27r     wobei     r    der Radius des kleinsten Quer-      schnitten des das Laufrad umhüllenden Ro  tationshohlraumes ist.  



  Eingehende Versuche haben weiter ge  zeigt, dass es zweckmässig ist, den mittleren  Austrittsdurchmesser Dm des     Leitrades    nicht  beliebig zu vergrössern, was auch den prak  tischen Forderungen widersprechen würde  und dass die Verhältnisse am günstigsten  werden, wenn die     Leitradbreite    B gleich oder  grösser als     r    ausgeführt wird.  



  Beispielsweise Ausführungsformen der er  findungsgemässen Turbine sind auf beiliegen  der Zeichnung schematisch gezeigt, in welcher       Fig.    1 einen Vertikalschnitt durch ein  erstes Ausführungsbeispiel zeigt;       Fig.    2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel  im     Vertikalschnitt,          Fig.    3 ein drittes Ausführungsbeispiel  im Vertikalschnitt;       Fig.    4 ist ein schematisch gehaltener  Vertikalschnitt durch eine Turbine zur Ver  anschaulichung der Bedingung für die Schau  fellänge;       Fig.    5 ist eine Abwicklung des Schnit  tes der Stromfläche mit der schraubenförmi  gen Schaufel von     Fig.    4.  



  In dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  bezeichnet 1 das Laufrad, das mit einer  schraubenförmigen Schaufel mit veränder  licher Schaufelsteigung von entsprechender  Länge versehen ist. Der     Rotationshohlraum     \2, 2, welcher das Laufrad einhüllt, - ist von  zylindrischer Gestalt, an welches ein belie  biges, den besonderen Verhältnissen     ange-          pa.sstes    und in der Zeichnung nicht gezeigtes  Saugrohr anschliesst. Die Welle 3 des Lauf  rades ist senkrecht angeordnet. Der     Leitappa-          rat    besitzt bewegliche Leitschaufeln 4 und  ist im wesentlichen vom Wasser in radialer  Richtung     durchflossen.     



  Zwischen das radial durchströmte Leitrad  und das axial durchströmte Laufrad muss  naturgemäss ein grosser, freier     Ströinungs-          ra.um    H eingeschaltet werden, in welchem  sieh die vom Leitrad herrührenden     Wirbe-          lungen    und     Austrittsstossverluste    beruhigen  können, bevor die Strömung das Laufrad  erreicht, da beim Eintreten dieser wirbeln-    den Strömung in das mit hohen     Durchfluss-          geschwindigkeiten    arbeitende Laufrad der  Nutzeffekt und die Haltbarkeit der Turbine  beträchtlich herabgemindert würden.

   Ausser  dem soll dieser freie Strömungsraum bewir  ken, dass das Aufschlagwasser sich nach dem  Prinzip der wirbellosen Strömung bereits  vor dem Laufrad sammelt und dass möglichst  geringe Eintritts- und     Durchflussverluste     sich ergeben. Ausserdem kann die Form  gebung dieses Strömungsraumes so gewählt  werden, dass eine möglichst verlustlose Be  schleunigung des Betriebswassers vom     Leit-          radaustritt    bis zum     Laufradeintritt    bewirkt  wird.  



  Der     -Übergang    zwischen     Leitrad    und Um  hüllungshohlraum 2, 2 .des Laufrades wird  im     Meridianschnitt    durch einen Viertelkreis  bogen vom Radius s als Erzeugenden be  grenzt. Die lichte Weite B des Leitrades ist  gleich dem Halbmesser R des Rotationshohl  raumes 2, 2.  



       Fig.    2 stellt eine geschlossene Turbine dar  mit diagonal durchflossenem, mit drehbaren  Leitschaufeln 4 -ausgestatteten     Leitapparat.     Das Laufrad besitzt zwei     schraubenförmige     Schaufeln. Der freie, schraffiert gezeichnete  Strömungsraum ist wieder mit H bezeichnet,  und der Übergang desselben nach dem das  Laufrad umhüllenden     Rotationshohlraum     2, 2 geschieht durch eine Wand mit einer  Erzeugenden, welche nach den     Krümmungs-          radien        ;i,        c@z.        s3    gekrümmt ist.  



  3 bezeichnet die     vertikale        Laufradwelle     und 5 das Gehäuse der geschlossenen Tur  bine. Der das Laufrad 1 umhüllende Rota  tionshohlraum 2, 2 ist als Kegelmantel aus  gebildet. an welchen sich wieder ein Saug  rohr anschliesst.  



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3  stellt eine Turbine dar, bei welcher der       Wasserdurchfluss    sowohl im Leitapparate, als  auch im     Laufrade    in axialer Richtung er  folgt. Der Leitapparat ist mit festen     Leit-          schaufeln    4 ausgestattet. Die innere Begren  zung des freien Strömungsraumes H ist zy  lindrisch, .durch ein Führungsrohr 6, in     wel-          chem-    sich die     Turbinenwelle    3 bewegt, ge-      bildet, während die äussere Begrenzungs  fläche durch     Rotation    eines     S-förmigen    Me  ridians 7 erzeugt wird.

   Der das Laufrad um  hüllende Rotationshohlraum 2, 2 besitzt eine  Erzeugende von .variabler Krümmung, an  welchen Raum sich wiederum ein Saug  rohr anschliesst.  



       Fig.    4 und 5 zeigen die schraubenförmi  gen Schaufeln in ihrer Länge.     Fig.    5 zeigt  ausserdem die veränderliche Steigung der  Schraubenschaufel. Die erzeugende Strom  linie der Stromfläche ist im Abstand     ria    im       Laufradeintritt    und     r2a    im     Laufradaustritt     in     Fig.    4 eingezeichnet, und     Fig.    6 zeigt die       Abwicklung    des Schnittes der Schrauben  fläche mit der Stromfläche;

   wobei letztere  annäherungsweise als Kegelmantel     angenom-          mezi        wurde.    Die Länge     lx    ist grösser als die  Teilung auf dem Austrittsende, welche in  diesem Falle gleich     2r2gzr    ist.  



  Sämtliche in vertikaler Anordnung ge  zeichneten Ausführungsbeispiele gelten na  turgemäss auch für horizontale Anordnung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wasserturbine mit hoher spezifischer Drehzahl, mit in axialer Richtung vom Was- ser durchströmten Laufrad., das höchstens drei als Schraubenflächen ausgebildete Schaufeln ohne Aussenkranz aufweist, da durch gekennzeichnet, dass -die Schraubenflä chen mit veränderlicher Steigung verlaufen und die Schaufeln von solcher Länge sind, dass für jeden Punkt jeder Schaufeln die Länge eines Schnittes der letzteren mit einer Stromfläche durch diesen Punkt mindestens gleich ist .der Schaufelteilung am Austritts ende des Laufrades in dieser Stromfläche.
    UNTERANSPRUCH: Wasserturbine nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein Leitrad, bei welchem der lichte Abstand der das Leitrad begren zenden Wände mindestens gleich dem klein sten Halbmesser des das Laufrad umhüllen den Rotationshohlraumes ist, senkrecht auf die Laufradaxe gemessen.
CH102825D 1921-05-02 1921-05-02 Wasserturbine mit hoher spezifischer Drehzahl. CH102825A (de)

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