CH102871A - Schildreklameapparat mit periodisch wandernden Anzeigenträgern. - Google Patents

Schildreklameapparat mit periodisch wandernden Anzeigenträgern.

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CH102871A
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Lennart Hasselberg Bern Arthur
Gustaf Ostberg Karl
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Hasselberg Bernhard Arthur Len
Gustaf Ostberg Karl
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Description


      Schikir        eklameapparat    mit .periodisch wandernden     Anzeigentr        ägern.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein     Schildreklameapparat    mit periodisch       wandernden    Anzeigenträgern. Die periodische       Umwechslung    der Anzeigenträger erfolgt un  ter Verwendung eines Reibungsgetriebes,  d. h. einer an den Anzeigenträgern mittelst  Reibung angreifenden Transportvorrichtung,  wobei der jeweilen     umzu-grechselnde    Anzei  genträger von der einen Seite eines Blockes  nach der andern Seite hin um eine Kante  dieses Blockes herumgebogen wird.  



  Die     beigegebenen    Zeichnungen stellen ein  für einseitige Vorführung von Anzeigen be  stimmtes     Ausführungsbeispiel    des Erfin  dungsgegenstandes dar.  



       Fig.    1 ist die Vorderansicht desselben  nebst einem Aggregat zur Umformung elek  trischer Energie in     Luftdruckenergie,          Fig.    2 eine Seitenansicht, und       Fig.    3 ein Vertikalschnitt nach der Linie       A-B   <I>der</I>     Fig.    1.  



  Von den übrigen, sämtlich in grösserem  Massstab gezeichneten Figuren zeigt:         Fig:    4 einen Horizontalschnitt nach der  Linie     C-D    der     Fig.    1,       Fig.    5 die Vorderansicht der rechten un  tern Ecke des Apparates;       Fig.    6 einen     Vertikalschnitt    nach der  Linie     D-F    der     Fig.    1 und 4,       Fig.    7 einen Vertikalschnitt nach der  Linie     G-H    der     Fig.    1, .  



       Fig.    8 die Vorderansicht der linken     obern     Ecke,       Fig.    9 einen Horizontalschnitt .durch die  untere Partie der     Fig.    5; ferner zeigen die       Fig.    10 bis 13 die einzelnen Teile der       Fig.    9     auseinandergezogen;          Fig.    14 ist ein Vertikalschnitt eines in der       Fig.    1 mit 39 bezeichneten     Sperrdentils,    und       Fig.    15 zeigt einen Einzelteil dieses letz  teren.  



  Der  Block     lx    der Anzeigenträger ist nur  in den     Fig.    4 und 6 gezeichnet; in andern  Figuren, in denen er ebenfalls sichtbar sein  könnte, ist er weggelassen, um die Deutlich  keit der Darstellung nicht- zu beeinträch  tigen. .      Die einzelnen Anzeigenträger bestehen       vorteilhafterweise    aus dünnem, biegsamem  Stoff, z. B. Papier oder Karton, in Form  von rechteckigen Bogen. die auf beiden Sei  ten mit     Aufdruch    (Text oder Bildern) ver  sehen sind und miteinander einen Block     1Y     bilden, aus     tvelcliem    sie unschwer entfernt  werden können, um durch andere ersetzt zu  werden.

   Zur Aufnahme dieses Blockes dient  ein rechteckiger Behälter, der zugleich als  Gestell für die     Anbringung    und Befestigung  der das Wandern der Anzeigen herbeiführen  den Mechanismen dient. Eine Platte 1, die  längs ihren Seitenkanten mit Randleisten 2  versehen ist, bildet die Rückwand des Be  hälters. Die Vorderseite wird zweckmässiger  weise durch eine nicht dargestellte Glas  platte abgeschlossen. Die Randleisten 2 bil  den die Seitenwände des Behälters; sie sind  gemäss     Fig.    4 vorn mit einer Hohlkehle 3  und an der Rückseite mit einer Nut 4 ver  sehen. Den Boden des Behälters bildet ein  an der Rückwand 1 befestigtes Blech 5, auf  welchem der Block 1X der Anzeigenträger  steht.

   In der obersten Partie des Behälters  befindet sich eine Walze 6, die umgeben ist  von einem an der Rückwand 1 befestigten  Gehäuse 13. Den in dieser Weise umgrenz  ten Raum des Behälters füllt grösstenteils  der Block aus, dessen Breite nur ganz unbe  deutend kleiner ist als die Breite des Behäl  ters zwischen den Wandungen 7 der Rand  leisten 2. Die Wandungen 7 weiser. gemäss       Fig.    4 eine     Abschrägung    8 auf, in der Weise,  dass der Behälterinnenraum nach hinten zu  breiter wird; dadurch soll erreicht werden.  dass ein nach erfolgter     Umwechslung    zwischen  der Platte 1 und dem Block einzuschieben  der Anzeigenträger sich mit seinen Kanten  nicht an den Randleisten des Behälters  scheuern kann.  



  Zur     Umwechslung    in     Wanderbewegung     der Anzeigenträger dienen die bereits er  wähnte Walze 6 und zwei endlose Riemen 9  oder sonstige Transportorgane, die oben je  über ein Ende der Walze und unten über  eine     Riemenscheibe    10 laufen. Diese Trans  portorgane sind nur in     Fig.    1 angedeutet mit         strichpunktierten    Linien. Die Walze 6 ist  mit etwas     Spielraum    in Lagern 11     (Fig.    1,     \?     und 8) gelagert, die je an einem Flansch 12  der Platte 1 befestigt sind. Der Durchmesser  der Walze ist ein     wenig    grösser als die Stärke  des Blockes der Anzeigenträger.

   In     bezug     auf den Block ist die     Walze    derart, angeord  net, dass der jeweilen     auszuwechselnde    Bogen  durch Verschiebung in seiner eigenen Ebene  zwischen die Walze     lind    die Riemen 9 ge  rät. Das Gehäuse 13 weist eine     Abschräguug     13' auf, an welcher ein aufsteigender An  zeigenträger entlang gegen den Umfang der  Walze 6 gedrängt wird. Die innere Weite  des Gehäuses ist nur ganz wenig grösser als  der Durchmesser der     _NYalze;    es     besteht    daher  ein enger Spalt für den jeweiligen Durch  gang eines einzelnen Anzeigenträgers.

   Der       Flansch    12, an welchem das Gehäuse 13 be  festigt ist,     besitzt    eine an die Rundung die  ses letzteren anschliessende     Absehr@igung    12'.  die zur     Steuerung    des umgewechselten An  zeigenträgers nach der     Rückseite    des Blockes  dient. Die     Walze    6 ist gemäss     Fig.    7 an  ihrem Umfang mit Aussparungen 25 ver  sehen, die sich jedoch nur über die mittlere  Partie der Walze erstrecken und in der  Längsrichtung verlaufende scharfe Ansätze  26 aufweisen.

   Unter der Walze ist an beiden  Enden ein ihrer Krümmung     entsprechend     gebogenes Blech     \@    7     aiigeorcliiet,    das mittelst  eines Lappens 28     all    den Lagern 11 derart  befestigt. ist, dass zwischen     seiner        vordern     Kante und der     Innenwandung    .des     Gehäuses     13 nur ein schmaler Spalt vorhanden ist,  dessen Breite die Stärke eines einzelnen An  zeigenträgers nur ganz wenig übersteigt, so  dass immer nur ein solcher Träger aufs Mal  hindurchgehen kann, während die übrigen  Träger durch das Blech 27 zurückgehalten  werden.  



  Die Riemenscheiben 10 sitzen lose auf  einer liegenden Achse 14, die in Spitzen 15       (Fig.    5) gelagert ist. Jede Spitze ist an einer       kreisrunden    Scheibe 17 exzentrisch befestigt  lind ragt einwärts     über    die innere Stirn  fläche des am Gestell befestigten Halters 16  vor. Die Scheibe 17 ist beim normalen Be-      trieb mittelst     Klemmschräuben    18 in einer  Vertiefung des Halters 16 fest; nach Lösung       der    Schrauben lässt sie sich um ihre     Axe     drehen, wobei die Spitze infolge ihrer exzen  trischen Anordnung eine kreisende Bewegung  ausführt, so dass die Lage der Achse 14 ver  schoben werden kann.

   Dadurch kann die  Spannung der Transportorgane 9 nach Be  darf geregelt werden. Der Durchmesser und  die Lage der Riemenscheiben 10 sind so ge  wählt, dass die beiden Stränge der Riemen       @J    über die Vorderseite und Rückseite des  Blockes     1'-    in der Nähe der     Seitenkanten    des  letzteren     hinweg    laufen.  



  Zur Verschiebung eines     ,jeweiligen    umzu  wechselnden Anzeigenträgers nach oben ist  ein     Hilfsreibungsgetriebe    vorgesehen, das  aus zwei gleichen Teilen besteht, von denen  je einer in den untern Ecken des Apparates  angeordnet ist     (Fig.    5 und 6). Eine     V-för-          mige    Blattfeder 19 trägt an ihrem einen  Ende eine     Gummihülse    20, die sich gewöhn  lich gegen den jeweils vordersten, in     Fig.    6  mit einer strichpunktierten Linie angedeu  teten Anzeigenträger anlegt. Das andere Ende  jener Feder ist an einer     Blechhülse    21 be  festigt, die einen ihr als Führung dienenden.

    am untern Ende der Seitenleisten 2 befestig  ten     aufrechtstehenden        Stab    22 umfasst und  am     obern    Ende einer Blattfeder 23 befestigt  ist, welche mit ihrem untern Ende gewöhn  lich zwischen dein Riemen 9 und dem     ITm-          fang    der Riemenscheibe 10 eingeklemmt ist.  



  Zum Antrieb des beschriebenen Appa  rates wird Druckluft benutzt, welche vor  teilhaft mittelst des in     Fig.    1 links darge  stellten     Umforrneraggregates    erzeugt werden  kann. Ein Gehäuse 29 enthält die Luftpumpe  und die     Kurbel-,velle    30, welche     mittelst     eines Riemengetriebes 31 von einem Elektro  motor beständig angetrieben wird und die  empfangene Energie     mittelst    der Kurbel 32  und Kurbelstange 33 auf den Kolben der  Luftpumpe überträgt.

   Der Kolben enthält  ein unter     Federdruck    stehendes Ventil 35,  das sich bei seiner Aufwärtsbewegung nach  unten öffnet, der Pumpenstiefel 36 dagegen  ein ebenfalls unter Federdruck stehendes    Ventil, das sich     bei.    der Abwärtsbewegung  des Kolbens ebenfalls nach unten öffnet. In  der Luftleitung 38, die vorteilhaft mit einem  (nicht gezeichneten) Windkessel versehen  sein kann, wird die erzeugte Druckluft so  lange aufgespeichert. bis ihr Druck gross  genug ist, um das in die Leitung     einges-chal-          tote    Sperrventil 39 (in     Fig.    1) betätigen zu  können. Das Ventilgehäuse besteht aus zwei  ineinander geschobenen Teilen.

   An dem der  Leitung 38 zugekehrten Gehäuseteil 40 ist  der     Einlassstutzen    41 angebracht; .die Aus  mündung des letzteren ist als Ventilsitz aus  gebildet. Am andern Gehäuseteil, 42, ist der       Auslassstutzen    46 angebracht, von welchem  die Leitung 38   nach dem Apparat hin aus  geht. Den Ventilkörper bildet eine kreis  förmige, im Gehäuseteil 42 geführte Scheibe  43, die an .der gegen den Ventilsitz (41) ge  kehrten Seite mit einem Dichtungsring 44  versehen und an der gegenüberliegenden Seite  mit einem Rohrstutzen 45 versehen ist, der  in die Bohrung des     Auslassstutzens    46 passt  und in dessen Wandung ein Loch 50 vorge  sehen ist. Die Schraubenfeder 47 drückt den  Ventilkörper gewöhnlich gegen den Ventil  sitz an.

   Zur Begrenzung des Hubes des Ven  tilkörpers sind Anschläge 48 vorgesehen.  Die Druckluft wird mittelst von der Leitung  38' seitlich abgezweigten Röhren 51     (Fig.    1)  den beiden     aufrechtstehenden    Luftzylindern  52 zugeführt, die je in der Hohlkehle 3 der  Seitenwände 2 des Behälters     -untergebracht     sind und je einen Kolben 53 enthalten.  



  Die     Fig.    5 und 9 bis 13 zeigen die Ein  zelheiten der Einrichtung zur Übertragung  der Bewegung des in dem auf der rechten  Seite des Apparates befindlichen "Luftzylin  ders auf- und niedergehenden Kolbens 53  auf die Riemenscheibe 10. - Auf der linken  Seite des Apparates ist die gleiche Anord  nung vorgesehen. An der Unterseite     des     Kolbens 53 ist das eine Ende eines Seils 53   befestigt zu denken, das in zwei     nebeneinan-          derliegenden    Rollen 54 um eine auf der Achse  14 sitzende     Scheibe    55 geschlungen ist.

   Das  andere Ende .dieses     .Seils    ist mit dem obern  Ende einer langen Schraubenfeder 57 ver-      Bunden, die in     Fig.    3 durch     zwei    strich  punktierte Linien und in     Fig.    4 im Quer  schnitt ebenfalls durch strichpunktierte Li  nien     dargestellt    ist. Diese Feder ist in der       ,Tut    4 der Seitenwand 2 des Behälters ange  bracht und oben über eine in     Fig.    4 ebenfalls  strichpunktierte Rolle 58 gelegt; ihr anderes  Ende ist in .der untern Partie der Nut 4 be  festigt, wie     Fig.    6 zeigt.

   Das Seil 53  durch  setzt mit einem Knick den Grat zwischen  den beiden Rillen 54 der     Scheibe    55. Beim  Emporschnellen des Kolbens 53 unter der  Wirkung der Druckluft im Zylinder 52 wird  die Seilscheibe 55 in rasche Drehung ver  setzt, wobei sich der mit dem Kolben ver  bundene     Strang    des Seils von der innern  Rille 54 abwickelt und der andere Strang in  der äussern Rille     aufwickelt.    Die Seilscheibe  55 überträgt ihre Drehbewegung auf die  Riemenscheibe 10 mittelst eines Sperrades  59     (Fig.    13) und eines Triebrades 60     (Fig.     11).

   Das Sperrad 59 ist mit der Seilscheibe  55 fest verbunden, das mit ihm konzentrische       Triebrad    60 auf der Achse 14 mittelst einer       Schraube    61     befestigt    und mit einer Schutz  hülse 63     (Fig.    9) umgeben. Den Eingriff  des Sperrades 59 mit dem Triebrad 60 ver  mittelt ein als Sperrklinke wirkender Keil       G3        (Fig.    12), der in eine Aussparung des  Triebrades 60 lose eingelegt ist und durch  eine zwischen dem Keil und der Schutz  hülse 62 vorgesehene Blattfeder 72 gegen die  Verzahnung des Sperrades 59 gedrückt wird.

    Das Triebrad 60 trägt einen Zapfen 64       (Fig.    10), der das zu einer Hülse umgebogene  äussere Ende einer Spiralfeder 65 durch  setzt; das innere Ende der Spiralfeder ist  an einer mit der Riemenscheibe 10 verbun  denen     Nabenhülse    66 befestigt. Die Spiral  feder 65 erhält eine solche Spannung,     da.ss     der Zapfen 64 des Triebrades 60 gegen einen  auf der Riemenscheibe 10 angebrachten       CIummipflcch    6 7     (Fig.    10) anliegt.  



  Die     Wirkungsweise    des beschriebenen  Apparates ist folgende: Sobald der     Druch    in  der     Leitung    38 gross genug ist, um den auf  den Ventilkörper des Sperrventils 39 wir  kenden Druck der Feder 47 zu überwinden,    strömt die     hindureligeiassene    Druckluft durch  die Leitung 38  und die Zweigleitungen 51  in die Zylinder 5 2 und drückt die Kolben 53       rasch    nach oben. Dadurch werden die Schei  ben 55 und     mittelst    der Sperräder 59 und  der Triebräder 60 auch die Riemenscheiben  10 ein paar Mal schnell herumgedreht.

   Ihre  Drehungen werden durch die Riemen 9 auf  die Walze 6 übertragen, und zwar in solchem  Sinne, dass der vor der Vorderseite des     Blok-          kes    11 vorüberlaufende     Strang    der Riemen  die Richtung nach oben hin annimmt. Hier  bei werden die zwischen den Riemen 9 und  den Riemenscheiben 10 eingeklemmten Blatt  federn 23 ebenfalls nach oben geführt, und  zwar so weit, bis ihr unteres Ende nicht  mehr eingeklemmt ist; die am obern Ende  der Führungsstäbe ?? befestigten elastischen  Anschläge 24 verhindern ein zu weites Em  porschnellen der Federn 23.

   An der Auf  wärtsbewegung der Federn \?3 nehmen auch  die den aufrechten Stäben     22    entlang ver  schiebbaren Blattfedern 19 teil, deren  Gummihülsen 20 den vordersten Anzeigen  träger des Blockes infolge Reibung so weit  nach oben schieben, bis dessen obere Kante  zwischen die Riemen 9 und die Walze  6 eingeklemmt wird. Die V-förmige Ausbil  dung der Federn 19     liat    sich     erfahrunErsgemä.ss     als besonders vorteilhaft für die Erreichung  einer sichern Reibung mit dem Anzeigen  träger erwiesen, selbst bei     verhältnismässig     geringem Druck.

   Die     Cefahr    der Mitnahme  von     dahinterliegenden        Anzeigenträgern        zv        e-          gen    Reibung unter sich ist dabei     praktisch          ausgeselilossen.    Die Federn 19 besitzen fer  ner die Eigenschaft einer selbsttätigen     Rege-          leng:

      die Reibung nimmt zu mit dem Wi  derstand, den der Anzeigenträger seiner  Fortbewegung     entgegensetzt.    Da der nach  innen gerichtete Arm der Federn unter einem  spitzen Winkel von unten nach oben gegen  den Block zu gerichtet ist, erleidet er eine       Durchbiegung,    sobald er in Tätigkeit tritt;  diese     Durchbieg        ing    vergrössert ersichtlich  den Winkel zwischen Feder und Block, wo  durch die Gummihülse 20 entsprechend fester  gegen den vordersten Anzeigenträger ge-      presst wird.

   Der Federdruck wächst also zu  gleich mit dem     Widerstande    des Anzeigen  trägers gegen die Fortbewegung. ist diese  einmal im Gang, so wird sie durch die       Clummihülsen    20 nicht aufgehalten, weil die  Federn 19 sich alsdann wieder strecken. An  den abgeschrägten Flächen 13' des Gehäuses  13 gleitet die obere Kante des umzuwechseln  den Anzeigenträgers entlang und gelangt nun  in den Bereich der Walze 6; über die er     ge     rollt und weiter bewegt wird, wobei er also       uni    die obere Kante des Blockes herumge  bogen wird.

   Nachher gleitet die vordere  Kante des Anzeigenträgers der abgeschräg  ten Fläche 12' entlang und wird unter spit  zem Winkel gegen die Rückseite des Blockes  1X geführt und zwischen dem hintersten An  zeigenträger und der Rückwand 1 des Be  hälters hineingeschoben. Hierbei helfen die  scharfen Ansätze 26 der Aussparungen 25  der Walze 6 nach.

   Der letzte Teil der Bewe  gung des Anzeigenträgers erfolgt unter dem  Einfluss der eigenen Bewegungsenergie, die  im allgemeinen ausreicht, um den Träger  im Behälter bis auf den Boden 5     herabzu-          treiben.    Um aber unter allen Umständen zu  vermeiden, dass der fortbewegte Anzeigen  träger unvollständig hinter den Block einge  trieben wird und in solcher Lage stehen  bleibt     und    beim nächsten Wechsel dem fol  genden Anzeigenträger den Weg versperrt,  wird die hintere Partie desselben durch die  scharfen Ansätze der Aussparungen der  Walze 6 vorgeschoben. Entsprechend der  Dicke des einen angeschobenen Anzeigen  trägers wird der ganze Block parallel zu  sich selbst etwas nach vorn gesteckt.  



  Nachdem die Fortbewegung des umge  wechselten Anzeigenträgers beendigt ist.  wird den Riemenscheiben 10 eine Verhältnis  mässig kleine Rückdrehung beigebracht; wo  bei .dann die Blattfedern 23 wieder zwischen  den Riemen 9 und jenen Riemenscheiben ein  geklemmt werden, um hernach aufs neue  ihre     Bereitschaftstellung    einzunehmen. In  dem Augenblick, wo die Kolben 53 im obern  Ende der Zylinder 52 anlangen, werden die       Triebräder    60 dadurch plötzlich zum Still-    stand gebracht,     :dass    ein auf den an den Kol  ben befestigten Seilen angebrachter Hemm  körper 73     (Fig.    3) auf das äussere Ende eines  um den Bolzen 71 schwingbaren Brems  hebels 68 einwirkt.

   Hierbei wird letzterer  infolge des auf die Kolben 53 wirkenden  Luftdruckes fest gegen die Schutzhülse 62  des Triebrades 60 gedrückt und dadurch des  sen Drehbewegung aufgehoben. Die Riemen  scheiben 10 und     dasRiemengetriebe    setzen da  gegen ihre Bewegung unter Einwirkung ihrer  Trägheit noch ein Weilchen fort, wobei die  Spiralfedern 65, die der Bewegung entgegen  wirken,     einen    Teil der Bewegungsenergie des  Riemengetriebes aufnehmen.

   Der Zapfen 64  steht während der sich fortsetzenden Dre  hung der Riemenscheiben 10 in einer Rinne  69 der letzteren so lange frei, bis ein zweiter  Gummipflock 70 gegen ihn anschlägt; da  durch wird die Bewegung des Riemengetrie  bes aufgehoben.     Infolge    der Spannung der  Spiralfedern 65 setzt dann aber gleich eine       Rückwärtsbewegung    des Riemengetriebes  ein, die durch den Anschlag des Gummi  pflockes 67 gegen den Zapfen 64 begrenzt  wird. Inzwischen hat auch der Luftdruck in  den Zylindern 52 nachgelassen; infolgedes  sen vermögen die mit dem einen Ende der  je an den Kolben 53 befestigten Seile 53      ver-          bunJenen    Federn 57 die Rückdrehung .der  Seilscheiben 55 zu bewirken und die Kolben.  53 wieder in ihre untere Lage zu versetzen.

    Bei diesem Rückgang der Seilscheiben 55  gleiten die Zähne der Sperräder 59 über den  Sperrkeil 63 hinweg.  



  Beim     Stillstand    des Getriebes     -wirkt    die  durch die Leitung 38 zuströmende Luft im       Sperrventil    39 nur auf eine dem Querschnitt  des am innern Ende des     Anschlussstutzens     41 befindlichen Ventilsitzes entsprechende  Fläche des Ventilkörpers, während nach  dem beim kritischen Druck der Druckluft  erfolgenden Öffnung des Ventils die Druck  luft auf die ganze Fläche des Ventilkörpers  43 wirkt, so dass dieser in der     Offenstellung     verharrt,     bis    sich der Luftdruck unter den  kritischen Druck vermindert hat und die  Spannung der Feder 47     -ausreicht;

      um den      Ventilkörper wieder auf seinen Sitz zu     be-          R#egen.     



  Es ist noch zu bemerken,     da.ss    .die Druck  luft nur während eines sehr kurzen Zeitab  schnittes das Sperrventil 39 passiert, das  nachher sogleich wieder die Sperrstellung  einnimmt, worauf die Aufspeicherung einer  neuen     Druckluftmenge    in der Leitung 38 be  ginnen kann, die dann für den nächsten  Wechsel eines Anzeigenträgers verwendet  werden kann. Die für die Aufspeicherung  erforderliche Zeit hängt einesteils vom Fas  sungsraum der Leitung 38 und andernteils  von dem Druck ab, den die Feder 47 auf den  Ventilkörper' ausübt. Durch Regelung des  einen oder andern oder auch beider Fak  toren lässt sich leicht die Periode     regelfix,     während derer jeder Anzeigenträger sichtbar  bleibt.  



  Die jeweilen hinten an den Block ange  schobenen Anzeigenträger werden während  des     rucl@weise    erfolgenden Vorschubes inner  halb des Behälters von den nach vorn kon  vergierenden Schrägen 8 der Seitenteile 2 ge  steuert, wobei etwaige schiefe Stellungen  korrigiert werden. Nachdem sie vorn ange  langt sind, passen sie genau zwischen die  Flächen 7 der Seitenteile.  



  Bei doppelseitiger Vorführung der An  zeigen in einem     Schildreklameapparat    er  folgt die     Fortbewegung    der umzuwechseln  den Anzeigenträger     zweckmä.ssigerweise    in  horizontaler Richtung. Um den hiervor be  schriebenen Apparat zu doppelseitiger Vor  führung verwenden zu können, ist er so zu  drehen, dass die Walze 6 und die Achse 14  lotrecht zu stehen kommen, wobei der eine  Zylinder 52 über, der andere unter den Be  hälter für den Block der Anzeigenträger zu  liegen kommt. Ausserdem ist die Rückwand 1  des Behälters durch eine Glasscheibe oder  dergleichen zu ersetzen. Hierbei wird eine  und dieselbe Seite eines Anzeigenträgers un  mittelbar nacheinander von beiden Seiten des  Apparates her sichtbar.  



  Bei einer Tiefe von nur 3 cm des Behäl  ters können unter Umständen ein paar hun-         dert    Anzeigenträger untergebracht und nach  einander zur Schau     gebracht    werden. Beinahe  die ganze     Vorderseite    der Tafel, abgesehen  von der     Umrahmung.        l-isst    sich als wirksame  Reklamefläche ausnutzen.  



  Ein solcher     Schildreklameapparat        kann     beispielsweise in Schaufenstern hängend oder  stehend angebracht werden, ohne den für die  ausgestellten Waren beanspruchten Platz er  heblich zu beeinträchtigen. Ferner eignet  er sich zur     Anbringung    in Eisenbahn- und  Strassenbahnwagen usw. usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH S,childreklameapparat mit periodisch wandernden Anzeigenträgern, gekennzeich net durch die Kombination eines Blockes von Anzeigenträgern mit einem Reibungs getriebe, mittelst dessen die Fortbewegung eines zur Schau gestellten Anzeigenträgers nach dem andern von der einen Seite des Blockes zur andern unter Umbiegung der Anzeigenträger um eine Kante des Blockes herbeigeführt werden kann. IINTERAN SPP,ü CHE 1.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Reibungs getriebe eine drehbare Walze aufweist, welche parallel zu derjenigen Kante des Blockes angeordnet ist, um welche die Anzeigenträger herumgebogen werden.
    ?. Apparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigenträger bei der Fortbewegung von der einen Seite des Blockes zur andern durch einen ge krümmten Durchgangsspalt geführt wer den, dessen äussere Begrenzung eine Steuerfläche für die Vorderkante des jeweilen umzuwechselnden Anzeibentr@ä- gern und dessen innere Begrenzung die drehbare Walze bildet, und dessen Welle so bemessen ist:, dass immer nur ein ein zelner Anzeigenträger hindurchgehen und sich ein Stück weit um die Walze rollen kann. 3.
    Apparat nach Unteranspruch \?, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Walze, um die sich der jeweilen um zuwechselnde Anzeigenträger ein Stück weit herumrollt, etwas grösser ist als die Stärke des Blockes der Gesamtheit der Anzeigenträger, und dass die Walze derart angeordnet ist;
    dass ihr Angriff mit einem an der einen Seite des Blok- kes befindlichen umzuwechselnden An zeigentriiger nach dessen Verschiebung in seiner eigenen Ebene zustanclekommt und dass der Anzeigenträger nach Passie- rung des Durchgangsspaltes unter spit zem Winkel gegen die andere Seile des Blockes hin geführt wird. 4.
    Apparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze in der Längsrichtung verlaufende Aussparun gen mit scharfen Ansätzen an der Wal zenoberfläche aufweist, mittelst welcher Ansätze ein über die Welle sich rollen der Anzeigenträger sicher vorgeschoben werden kann. 5. Apparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fortbewegung eines umzuwechselnden Anzeigenträgers nach der Walze hin endlose Transport organe vorgesehen sind, die vor und hinter dem Block vorüber und über die Walze laufen. 6.
    Apparat nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einleitung der Fortbewegung eines umzuwechselnden Anzeigenträgers ein an den Transport organen angeordnetes Hilfsreibungsge- triebe vorgesehen ist, mittelst dessen der betreffende Anzeigentrii.ger in den Be reich der Walze vorgeschoben werden kann. 7. Apparat nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet. dass das Hilfsreibungs- getriebe mit Reibungsorganen versehene Federn aufweist, die je von einem Trans portorgan zeitweise betätigt werden. B.
    Apparat nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass feststellende Füh rungen für die Federn vorgesehen sind. 9. Apparat nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Feder eine Blattfeder zugeordnet ist, . deren -eines Ende beim Ruhezustand zwischen dem betreffenden Transportorgan und einer Rolle, über die letzteres läuft, einge klemmt ist, während jede der erstgenann ten Federn einen Reibungsarm trägt, der gegen den demnächst umzuwechseln den Anzeigenträger des Blockes hin ge richtet ist. 10.
    Apparat nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung zur Aufhebung der Wirkungsverbindung zwischen den Federn und den Trans portorganen vorgesehen ist, welche Ein richtung in Tätigkeit tritt, sobald die Transportorgane die F erlern einer Strecke weit mitgenommen haben. 11. Apparat nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, tlass jeder Reibungsarm durch den einen Schenkel einer V-förmi- gen Blattfeder gebildet wird, deren dem Block der Anzeigenträger zugekehrtes Ende eine Reibungshülse trägt, die sich gegen den demnächst umzuwechselnden Anzeigenträger anlegt. 12.
    Apparat nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeielinet, dass eine Einrichtung vorgesehen ist, mittelst derer den Trans portorganen, nachdem die mit ihnen in Wirkungsverbindung stehenden Federn einen umzuwechselnden Anzeigenträger eine Strecke weit verschoben haben, eine kleine Rückbewegung erteilt werden kann, um den Federn die Rückkehr in ihre Bereitschaftsstellung zu ermög lichen. 18. Apparat nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Rückbewegung der Transportorgane Fe dern aufweist, die während deee Vor- w *trtsbewegung gespannt werden. 14.
    Apparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme des Blockes der Anzeigenträger -ein Behäl ter vorgesehen ist, dessen Seitenwände Führungen bilden für den ruckweisen Vorschub des Blockes parallel zu sich selbst. 15. Apparat nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände in der Richtung des Vorschubes des Blok- kes eine Strecke weit konvergieren. 1.6.
    Apparat Mach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einleitung der Bewegung des Reibungsgetriebes Druck luft verwendet wird, zu deren Erzen gung und Aufspeicherung eine beständig arbeitende Luftpumpe und ein Luftbehäl ter mit Sperrventil vorgesehen sind, wo bei letzteres derart eingerichtet ist, dass es sieh periodisch bei einem bestimmten Druck im Luftbehälter öffnet. 17.
    Apparat nach Unteranspruch 16, dadurch ,gekennzeichnet, dass die Druckluft beim Stillstand des Getriebes nur auf eine Ventilfläche wirkt, deren Grösse dem Durchgangsquerschnitt des Ventilsitzes entspricht, wogegen nach dem beim kritischen Druck der Drucli:luft erfolgen den Offnen des Ventils die Druckluft auf eine erheblich grössere Ventilflüche wirkt, so dass das Ventil offen bleibt; bis sich der Luftdruck unter den kritischen Druck vermindert hat und die Span nung einer Feder ausreicht, um den Ven tilkörper wieder auf seinen Sitz zu be wegen. 18.
    Apparat nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausnutzung der Energie der Druckluft in Zylindern bewegbare Kolben vorgesehen sind, deren Bewegungen unter Mitwirkung von Fe dern auf das Reibungsgetriebe übertra gen werden. 19. Apparat nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der Bewegungen der holL-ii auf (las Rei bungsgetriebe ein Sperradgetriebe vor gesehen ist, mittelat dessen der Rück gang der Kolben unter Mitwirkung von Federn, aber ohne Mitnahme der Trans portorgane, erfolgt.
    Apparat nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, da13 die Cbertragung der Bewegungen der Kolben auf die dem Reibungsgetriebe angehörigen Transport organe unter Vermittlung eines Sperr- rades und eines Triebrades erfolgt, welch letzteres zum Eingriff mit der Rolle. über welche das Transportorgan läuft, derart angeordnet ist, , dass diese Rolle ihre Drehbewegung noch eine Strecke weit fortsetzen kann, nachdem das Trieb rad bereits zum Stillstand belangt ist. 21.
    Apparat nach Unteranpruch \?U, dadurch gelzennzeielinet, dass im Bereich des Triebrades eine Bremsvorrichtung vor gesehen ist, welche sogleich nach Been digung eines Hubes :ler Kolben, bezw. sogleich nach Beendigung der Umwechs- lung eines Anzei\-enträgers in Tätigkeit tritt. 22.
    Apparat nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, (lass eine mit dem Trieb rad verbundene Feder der Vorwärtsbewe gung der Rolle. über welche das Trans portorgan läuft, nach der Bremsung des Triebrades entgegenwirkt und alsdann eine Rückbewegung jener Rolle bewirkt.
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