CH103055A - Maschine, insbesondere Zweitaktverbrennungskraftmaschine, mit feststehenden Zylindern, deren Kolben mittelst einer Kurvenbahn umlaufende Schwungmassen antreiben. - Google Patents

Maschine, insbesondere Zweitaktverbrennungskraftmaschine, mit feststehenden Zylindern, deren Kolben mittelst einer Kurvenbahn umlaufende Schwungmassen antreiben.

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CH103055A
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CH
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pistons
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stroke
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Michel Hermann
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Michel Hermann
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/28Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B9/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00
    • F01B9/04Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00 with rotary main shaft other than crankshaft
    • F01B9/06Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00 with rotary main shaft other than crankshaft the piston motion being transmitted by curved surfaces
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Description


      Naschine,    insbesondere     Zweitaktverbrennungskraftmaschine,    mit feststehenden  Zylindern, deren Kolben mittelst einer     Kurvenbahn    umlaufende       Schwungmassen    antreiben.    Die Erfindung betrifft die Gestaltung der  Kurvenbahnen für Maschinen; insbesondere  für     Zweitaktverbrennungskraftmaschinen,    mit  feststehenden Zylindern und umlaufenden       Schwungmassen,    welche von den Kolben durch  Vermittlung einer Kurvenbahn angetrieben  werden.  



  Die     Kurvenbahnform    wurde bisher ohne Be  rücksichtigung der     Beschleunigungs-    und Ver  zögerungskräfte entworfen, man gestaltete sie  mit Rücksicht auf die Arbeitsvorgänge im  Zylinder der Maschine. Dabei müssen doppelte  Bahnen, eine innere und eine äussere Bahn,  vorgesehen werden, da, wenn die Kolben zum  Beispiel mittelst Rollen auf die Kurvenbahnen  wirken, diese     Kolben    während des Ganges  der Maschine abwechselnd an der einen oder  anderen Bahn anliegen. Beim Übergang von  der einen zur anderen Bahn treten Stösse auf,  weil zwischen den beiden Bahnen und den  Rollen etwas Spiel vorhanden sein muss.

    Diese Stösse erzeugen, weil sie immer an den  selben Stellen auftreten, Vertiefungen in der  Bahn, die infolge der dadurch stärker wer-         denden    Stösse immer weiter ausgeschlagen  werden. Auch die Lager der Rollen leiden  durch diese Stösse.  



  Das Abheben der Rollen von der Bahn ist  auf folgendes zurückzuführen: Bei einer     Zwei-          taktverbrennungskraftmaschine    z. B. liegt im  Verlaufe einer     Zweitaktperiode    die Rolle wäh  rend des Explosionshubes unter der Wirkung  des auf den Kolben ausgeübten Druckes  dauernd an der' äusseren Bahn an, ebenso im  ersten Teil des     darauffolgenden    Verdichtungs  hubes, wo von dieser Bahn aus der Kolben  beschleunigt wird. Im zweiten Teil dieses  Hubes verlässt aber die Rolle die Bahn, so  bald der durch die Verdichtung der Ladung  bewirkte Druck auf den Kolben kleiner wird  als die Kraft herrührend von der Verzögerung,  die von der zugehörigen Bahnstrecke zu  gelassen wird.  



  Nach der vorliegenden Erfindung werden  diese Nachteile dadurch behoben, dass durch  dauernden     Kraftschluss    zwischen Bahn und  Rolle diese immer nur an einer Bahn anliegt.  Dies ist dadurch erreicht, dass die dem Ver-           zögerungsteil    des Verdichtungshubes ent  sprechenden Bahnteile so ausgestaltet sind,  dass die Verzögerungskraft des Kolbens stets  kleiner ist als der Verdichtungsdruck.  



  Die Zeichnung betrifft zwei beispielsweise  Ausführungsformen der     Alaschine    nach der       Erfindung.     



       Fig.    1 ist ein zum Teil schematisch ge  zeichneter Längsschnitt ,durch eine Aus  führungsform der Maschine;     Fig,    2 und 3 sind  Schaubilder für die Konstruktion der Kurven  bahn nach     Fig.    1;     Fig.    4 zeigt einen Teil der  Schwungmassen einer anderen Ausführungs  form.  



  In dem feststehenden Zylinder 1 der Ma  schine spielen nach     Fig.    1 zwei gegenläufige  Arbeitskolben 2, 3, die durch Kolbenstangen 4       reit        Querhäuptern    5 fest verbunden sind. Diese  sind in Führungen 6 verschiebbar und tragen  Rollen 7, welche mit einer Kurvenbahn zu  sammenwirken, die aus sechs     Kurvenbalrn-          elementen        b-a-U    besteht, von denen jedes  einer     Zweitaktperiode    entspricht. Die     Kurven-          balrn    ist in einer Schwungscheibe 8 vorgesehen,  die mit der anzutreibenden Welle in nicht  gezeichneter Weise verbunden ist.  



  Durch den Arbeitskolben 2 werden die       Auspuffschlitze    9 gesteuert und durch den  Arbeitskolben 3 die Spülschlitze 10 für den  Eintritt der Spülluft. Der     Brennstoff    wird  durch die     Offnung    11 in den Zylinder 1 ein  geführt. Beim     Explosionshube    werden     durch     den Druck der Gase die Kolben 2, 3 mit den  Rollern 7 gegen die     Kurvenbalrnteile        a-b          gedrückt,    wodurch die     Schwungscheibe    8     irn     Sinne des in     Fig.    1 eingezeichneten Pfeils       arngetrieberr    wird.

   Nach erfolgtem Hubwechsel  im Punkte     b    liegen die Rollen 7 etwa auf  dem der Kurvenbahnstrecke     b-c    entsprechen  den Teil des Verdichtungshubes noch gegen  die Kurvenbahn an, da die     Massen    der Kol  ben 2, 3 und der mit ihnen verbundenen  Teile 4, 5, 7 durch den Druck der Kurven  bahn auf die Rollen 7 beschleunigt werden  müssen. Etwa vom Punkte c müssen diese       Massen        verzögert    werden.  



  In     Fig.    2 ist e die Verdichtungslinie des  Diagramms der Maschine, die Ordinaten bis    zu dieser Linie geben daher den jeweiligen       Verdichtungsdruck    an, welchen zum Beispiel  der Kolben 2 erfährt. Dieser     Verdichtungs-          druck    soll stets     grösser    sein als die Kraft       herrührend    von der     Verzögerung    des Kolbens,       welche    die Bahnstrecke     c-a    zulässt. Daher  wird der Gestaltung dieser Bahnstrecke eine       Beschleunigungslinie    f zugrunde gelegt, die  unterhalb der Verdichtungslinie e "liegt.

   Die       auf    dem ersten Teil des     Verdichtungshubes     durch die Kurvenbahn     b-c-a    auf den Kol  ben ausgeübten     Beschleunigungskräfte,    die im  Diagramm nach     Fig.    2 durch den unterhalb  der Abszisse liegenden Teil der Linie f dar  gestellt sind, werden auf dem zweiten Teil  des     Hubes    negativ, der oberhalb der     Abs-          zissenachse    liegende Teil der Linie f stellt  also die     Verzögerungskräfte    des Kolbens 2  dar,

   welche die Kurvenbahnstrecke     c-a        zrr-          lässt.    Da die Linie f unterhalb     der    Linie e  liegt, werden die Rollen. 7 auf der zweiten  Hälfte des     Verdichtungshubes    mit einer Kraft  gegen die Kurvenbahn     c     -a gedrückt, die den       Ordinaterrstrecken    zwischen den Linien f und  e entspricht. Aus der Beschleunigungslinie f  wird die     Geschwindigkeitskurve        g    und aus  dieser ebenso die     Balingrundkurve   <I>lt</I> ent  wickelt.

   Die einzelnen Höhen i in der Bahn  grundkurve werden in entsprechendem Mass  stab von einem Kreisbogen aus nach innen       aufgetragen;    der um den     Drehungsmittelpunkt     der Maschine mit einem Radius beschrieben  ist, dessen Länge durch den     Rollenmittelpunkt     in der äusserstem     Totlage    bestimmt wird. Auf  diese eise ergibt sich die Bahnlinie     h    des  Rollenmittelpunktes (Fix. 3). Um einzelne       Punkte    dieser     Bahnlinie    mit dem Rollenradius       r    geschlagene Kreisbogen ergeben die aus  zuführende     Bahnkurve        a-b-c-a.     



  Die Bahnkurve für den Explosionshub  kann an sich anders gestaltet werden, zweck  mässig aber wird sie als Spiegelbild der     Ver-          diclrtungsbahnkurve    ausgeführt, namentlich  wenn die Maschine     umsteuerbar    sein soll.  



  Die Rollen 7 liegen dann     auf    dein ganzen  Doppelhub der Kolben 2, 3 an der Kurven  bahn     a-b-c-a    an, so dar man mit einer  einzigen Bahn auskommt. Eine in     Fig.    1      nicht gezeichnete     innere    Bahn dient nur dazu,  dass beim Andrehen der Maschine, wo noch  keine Explosionskräfte auf die Kolben wirken,  diese die der Bahn entsprechenden Bewe  gungen ausführen.  



  Vorteilhaft erteilt man den Kolben 2, 3  eine möglichst hohe     Geschwindigkeit,    um mit  möglichst kleinen Zylinderabmessungen eine  grosse Maschinenleistung zu erzielen. Die er  reichbare Kolbengeschwindigkeit wächst mit  der Steilheit der Beschleunigungslinie f im  Diagramm. Diese Linie selbst aber darf,  damit keine Aufhebung des Kraftschlusses  eintritt, die Verdichtungslinie e nicht über  schneiden. Es wird also die     grösstmöglicbste     Geschwindigkeit erzielt, wenn die Beschleu  nigungslinie f dicht unter der Verdichtungs  linie e verläuft.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    4 sind  die mit der Kurvenbahn     b-c-a    versehenen  Teile der     Schwungscheibe    8 aus Segmenten  12 zusammengesetzt, die mit der Schwung  scheibe in nicht gezeichneter Weise fest oder  einstellbar verbunden sind, um die Kurven  bahn leicht herstellen und nachstellen zu  können. Die Stossstellen 13 sind an die  Punkte<I>b</I> der     Kurvenbahn        b-a-b,    also an  die Stellen verlegt, an welchen die Kolben  2, 3 in ihrer äusseren     Totlage    stehen.

   Die an  die Stossstellen 13 angrenzenden Bahnstücke       7n    zweier benachbarter Segmente 12 sind nach  einem Kreisbogen um den     Drebmittelpunkt    x       (I'ig.    1) der Schwungscheibe 8 hergestellt.  



  Kurz vor Beendigung des Explosionshubes  werden die     Auspuffschlitze    9 und die Spül  schlitze 10 durch die Kolben 2, 3 geöffnet,  so dass im Innern des Zylinders 1 nur noch  der Druck der Spülluft herrscht. Die Be  lastung der Kurvenbahn durch die Rollen 7    ist daher am Ende des Explosionshubes und       zri    Beginn des Verdichtungshubes, also beim  Übergang der Rollen von einem Segment 12  auf das benachbarte Segment 12,<B>nur</B> gering.  Auch werden keine Beschleunigungsdrücke  auf die Stossstellen 13 durch die Kolben 2, 3  ausgeübt, da diese beim Übergang von einem  Segment 12 auf das benachbarte keine ra  dialen Bewegungen ausführen.  



  Die     Kurvenbahnstücke    m könnten auch  nach einem Kreisbogen     hergestellt    werden,  dessen Mittelpunkt in der Nähe des Dreh  mittelpunktes x der Schwungscheibe 8 liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine, insbesondere Zweitaktverbren- nungskraftmaschine, mit feststehenden Zy lindern, deren Kolben umlaufende Schwung- massen mittelst einer Kurvenbahn antreiben, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Ver zögerungsteil des Verdichtungshubes ent sprechenden Bahnteile so ausgebildet sind, dass die Verzögerungskraft der Kolbenkleiner ist als der Verdichtungsdruck.
    UNTERANSPRUCH: Maschine nach Patentanspruch, mit zu- sammengesetzterKurvenbahn, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stossstellen (13) an die den äusseren Totpunkten der Arbeitskolben (2, 3) entsprechenden Punkte (b) der Kurvenbahn gelegt und die an die Stossstellen angrenzen den Kurvenbahnteile (na) als Kreisbogen aus geführt sind, deren Mittelpunkt mindestens in der Nähe des Drehmittelpunktes der um laufenden Schwungmassen (8) liegt.
CH103055D 1922-10-06 1922-10-06 Maschine, insbesondere Zweitaktverbrennungskraftmaschine, mit feststehenden Zylindern, deren Kolben mittelst einer Kurvenbahn umlaufende Schwungmassen antreiben. CH103055A (de)

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