CH103072A - In der Längsrichtung mehrteiliger hölzerner Mast mit Stossdeckung durch mindestens ein Verbindungsstück. - Google Patents

In der Längsrichtung mehrteiliger hölzerner Mast mit Stossdeckung durch mindestens ein Verbindungsstück.

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CH103072A
CH103072A CH103072DA CH103072A CH 103072 A CH103072 A CH 103072A CH 103072D A CH103072D A CH 103072DA CH 103072 A CH103072 A CH 103072A
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CH
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mast
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Inventor
Gebr. Himmelsbach Aktiengesellschaft
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Himmelsbach Ag Gebr
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  <B>In</B> der Längsrichtung     mehrtelliger    hölzerner Mast mit Stossdeckung durch mindestens  ein     Verbindungsstück.            Holzmaste,    -wie sie<B>zu</B>     Sch.Waell-        und          Starkstromleitungen    in     Au-v#,endiing        kom-          Dien,    werden zur Bestimmung ihres Quer  schnittes an der     Einspannstelle    mit einem       mehrfaehen        Sicherheitsfaktor    berechnet; das  heisst -wird die zulässige Beanspruchung um  dieses Mehrfache erhöht, so würde der Mast  umbrechen.

   Eine Erhöhung der Belastung  kann durch starken Sturm, aussergewöhn  liche Schnee- oder Eislast oder dergleichen  hervorgerufen werden. Bei den bisher<B>üb-</B>  lichen ungeteilten Holzmasten bestand bei       Überbeanspriieliung    die Gefahr,     dass    der  Mast     nalie    der Erdoberfläche abbrach, wo  bei     dureli    die auftretende     ruekartio,e    Bewe  gung des     abbreehenden    Mastteils der Zug       auf    die Leitung plötzlich derart erhöht  wurde,     dass    die Drähte rissen.

   Dadurch     kara     der obere     Masiteil    zum Fall auf den Erd  boden, wodurch, die Zerstörung der Isola  toren eintrat.  



  Diese Nachteile werden gemäss vorliegen  der Erfindung dadurch vermieden,     dass    man  t2    einen in der     Längsrielltung    mehrteiligen  Mast mit Stossdeckung durch mindestens  ein     Verbinclungsstück    anwendet, dessen  Stossstelle in beliebiger Höhe über dem Erd  boden     aDcyeordnet    sein kann, wobei das       Verbindungsstück    im Querschnitt derart be  messen ist,     dass    bei Überbeanspruchung des  Mastes vor Erreichung der     Bruchgrenze.    des  Holzes ein Nachgeben an der Stossstelle er  folgt.  



  Es sind zwar schon in der     Längsrielltung     mehrteilige Maste mit     Verbinclungsstücken     bekannt, jedoch war allen diesen     Konstruh-          tionen    eigen,     dass    die Verbindungsstelle der  art starr ausgeführt wurde,     dass    bei     Über-          beansprueliung,    der     Nast    oberhalb der Ver  bindungsstücke abbrach, wodurch die glei  chen Nachteile     wie    beim ungeteilten Mast  entstanden.  



  Der Vorteil eines nach vorliegender Er  findung zusammengesetzten Mastes liegt also  darin,     dass    bei     tberbeanspruchung    der  Mast nicht abbricht, sondern an er Stoss-      stelle     naehgibt,   <B>d.</B> h.     dass    das oder die     Ver-          bindungSstücke    sieh verbiegen.

   Dieses     Ver-          bie-en    erfolgt jedoch nicht ruckartig wie  n<B>en</B>       lif-im    Abbrechen des Mastes, sondern     allmäli-          lieh,    so     dass    der     Züi-    auf die     Drahtleitun--en     nicht     plötzliell        -#virkt.    Demnach reissen     die     Leitungen     nielit,    sondern halten     den    Mast  in der     Schräglage.     



  Wie gross der Querschnitt, des oder der       Verbindungsstücke    zu bemessen ist,     um    ein  Abbrechen des Mastoberteils zu verhüten,  ist in jedem Falle leicht zu     erreelnien.     



  <I>Es soll</I>     züm    Beispiel ein     Holzmast    von       lf)        ni    freier Länge berechnet werden, der erst  bei einer Last, von<B>550</B>     ko,    brechen darf.     Die     Bruchfestigkeit des Holzes ist     Kb   <B>= 550</B>  Die     Festi"#keitsformel    ist     all-emein     
EMI0002.0031     
    Für das angenommene Beispiel erhält       man:     
EMI0002.0033     
    Widerstandsmoment entspricht  ein kreisförmiger     Holzquerschnitt    von rund  <B>2L65</B>     em    Durchmesser.  



  Als Verbindungsstück soll     zum    Beispiel  ein     solclies    mit     hreisringrörinigem        Quer-          selinitt    benutzt werden,     und    als Material sei       Fluseiseilblech        o'PW-*        hlt.       Bruchfestigkeit des Eisens     li:b   <B>= 3600</B>       lz,-:/CM2.     



  Würde der Querschnitt des     Verbili(Iiiiigs-          stückes    derart     dass    in diesem bei  Bruch des Holzmastes die gleiche Beanspru  chung auftritt, so     müsste    in     fol-ender    -Weise  gerechnet werden, wenn die Teilfuge<B>1</B> m  über Boden     lie-t.   <B>d.</B> h. die     Hebel.trinläil(re     gleich<B>9</B> in ist:

    
EMI0002.0054     
    Um jedoch einen Bruch des     Holzmasies          züi    verhüten, wird hier ein Verbindung     stück          t's     gewählt, dessen Querschnitt ein entspre  chend, kleineres Widerstandsmoment auf  weist, -und zwar<B>je</B> nach dem     gewünscht-ii          Sicherheitsgrad.    Dadurch wird der Mast     um-          briiehsicher,   <B>d.</B> h. bevor das Holz bricht,  tritt eine     Verbie-un-#    der elastischen Ver  bindungsteile ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR-UCH: In der Lino,srichtung, melirteiliger höl zerner Mast mit Stossdeckung durch ininde- stens ein V, erbindungsstück, dadureh --e- Izeiiiig,ciehiiet, dass das Verbindumrsstück im Querschnitt derart bemessen ist,
    dass bei Überbeanspruchun- des Mastes vor Erreichen der Bruchorenze des -Holzes ein Nach--eben <B>n</B> -in der Stossstelle erfolgt.
CH103072D 1922-07-10 1922-12-30 In der Längsrichtung mehrteiliger hölzerner Mast mit Stossdeckung durch mindestens ein Verbindungsstück. CH103072A (de)

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