CH103230A - Apparat zum Einlegen von gefalzten Einlegstücken in Druckmaschinen. - Google Patents

Apparat zum Einlegen von gefalzten Einlegstücken in Druckmaschinen.

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CH103230A
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Scheuner Johann
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Scheuner Johann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/24Mechanisms for conveying copy material through addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/26Mechanisms for conveying copy material through addressographs or like series-printing machines for conveying or positioning single sheetlike articles, e.g. envelopes

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  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description


  Apparat zum Einlegen von gefalzten     Einlegstücken    in Druckmaschinen.    Die Erfindung hat zum Gegenstand einen  Apparat zum Einlegen von !gefalzten Ein  legstücken in     Dru:ckm-asthinen.    Das Einlegen  von gefalzten Papieren, z. B.

   zusammenge  falteten     Zeitungen,    Prospekte     usw.,    in     Druck-          m.a.schinen    mit fortlaufendem Drucksatz, bei  spielsweise     A-dressiermasehinen    mit schritt  weise     fortges        ehalteten        Setzmaschinen-Druck-          zeilen,    kann mit bisher gebräuchlichen     Ein-          legeappa.raten    für     ungefaltete    Papiere nicht  vorgenommen werden, weil gefalzte Papiere  auf ,der Faltseite höher auftragen,     als    an den  offenen Seiten,

   weshalb ein Stoss gefalzter  Papiere uneben ist. Je nach der Zahl der  Seiten, die solche gefalzten Papiere haben,  ist auch ihre Dicke verschieden. Ferner sind  gefalzte Papiere sperriger ,als     ungefaltete    und  ihre     .Sperrigkeit    ändert sich auch mit der  Dicke des     Papieres.    Ein Einlegeapparat für  gefalzte Papiere ist nur dann praktisch  brauchbar, wenn er ohne Verstellung eines  seiner Glieder allen diesen Eigenschaften ge  falzter Papiere Rechnung trägt.

   Beim Ein  legapparat .gemäss Erfindung wird dies da  durch erreicht, dass in ihrer Längsrichtung  und quer zu derselben bewegliche Spitzen    vorhanden sind, welche in ein gefalztes Ein  legestück eingetrieben, dasselbe zur Weiter  beförderung durch mit den Spitzen zusam  menwirkende Transportorgane aus dem Be  reich eines Stosshalters bringen.

   Die in das  einzulegende, gefalzte     Einlegstück    hineinge  triebenen, zum Beispiel     ,geschnellten,    Spitzen  durchdringen je     nach    der Stärke     .des.Papiers     mehr oder weniger Schichten desselben; die       Einlegstücke    werden also stets. sicher erfasst,  gleichgültig; wie. dick und gross     .dieselben     sind und welcher     Struktur    .das Papier ist, ob  geschmeidig oder sperrig, glatt oder rauh.  



  Auf der Zeichnung, .die ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    dar  stellt, ist       Fig.    1 ein Längsschnitt     .desselben,          Fig.    2 -eine_ Draufsicht,       Fig.    3 ein Schnitt nach der Linie     HI        III     der     Fig    1; .       Fig.    4 und 5 zeigen Einzelheiten in grö  sserem Massstab.  



  Oberhalb einer auf nicht gezeichneten  Füssen ruhenden Tischplatte 1 ist an einem  Träger 2 eine längliche     Platte    (Bahn) 3 an  ihrem am Tisch 1 anschliessenden Ende um      horizontale Achszapfen 4 schwingbar gela  gert. Die Platte 3 ist mittelst Zahnschienen 5  und Sperrstützen 6 in verschiedene Schräg  lagen einstellbar, und dient zur Aufnahme  eines Stosses von auf ihr aufrecht gestellten       Einlegstüeken    (gefalzten Papieren) 7. Da  mit dieselben selbsttätig. nach     abwärts,    d. h.

    nach dem untern Ende der Platte hin glei  ten, wird am obern Ende des Papierstosses       ein        Rollbock    8 angestellt, welcher durch sein  Gewicht     abwärts    auf den Papierstoss wirkt  und die     Einlegstücke    leicht aneinander ge  drückt,     aufrechterhält.    Am untern Ende der  Platte 3 befindet sich ein nach oben dünner  werdender Stosshalter 9, welcher den Weg der       Einlegstücke    nach abwärts begrenzt und eine  nach dem äussern Ende -der Platte 3 anstei  gende Lage einnimmt.

   Der Stosshalter 9 ist  mit einem nach unten ragenden     Fortsatz    10  versehen, an welchem eine um die Drehachse  11 des Stosshalters gewundene Feder 12 an  greift, durch welche der Stosshalter an     das          unterste-        Einlegstück    angedrückt wird. Das  selbe wird mittelst zwei Hebeln 13, die an  ihren untern Enden mit je einer Spitze 14  ausgerüstet sind und auf- und     abwärtsbewegt     werden,- nach oben gezogen. Die Spitzenhebel  13 sind zweiarmig und an auf einer horizon  talen, sich hin- und     herdrehenden    Welle 15  festsitzenden Armen 16 gelagert.

   Eine am       obern    Ende jedes Hebels 13 angreifende Fe  der 17 ist bestrebt, den Hebel 13 in der in       Fig.    1 in vollen Linien     gezeigten    .Stellung zu       halten,    in welcher das     untere    Hebelende mit  dem nächsten     bezw.-    untersten     Einlegstück    7  des auf der Platte 3 ruhenden Papierstosses  in Berührung steht.

   Damit bei allfälligen  Störungen im Betrieb der     Adressiermaschine     und während des Betriebes derselben bei der       Abwärtsbewegung        der        Hebel    13     -d@e    quer zu  deren Achse 18 liegenden Spitzen 14 mit dem  untersten     Einlegstück    ausser     Berührung    ge  halten sind, ist für jeden Hebel 13 eine im  Nachstehenden beschriebene, steuerbare Füh  rungsvorrichtung vorhanden: Die beiden He  bel 13 mit je einem Arm 19 versehen, welcher  a n seinem freien Ende einen     seitwärts        abste-          henden    Zapfen 20 hat.

   Diese Zapfen     gr         frn       je in einen     Kasten    21, welcher oben eine nach  der vom Hebel 13 entgegengesetzten Seite  hin .ansteigende Seitenwand 22 und im An  schluss an dieselbe eine nach oben ragende  Verlängerung 23 hat. An der einen     Stirn-          wand    ist .auf der Innenseite des Kastens eine  Gleitführung 24 angeordnet, welche in .der  Verlängerung der Wand 23 eine gerade Gleit  fläche für den Zapfen 20 aufweist und für  denselben oben zwischen ihr und der Wand  22 einen Durchgang 25 und unten einen  Durchgang 26 offen lässt. Der Durchgang 25  ist     mittelst    einer federnd an das obere Ende  der geneigten Wand 22 angedrückten Klinke  27 abgeschlossen.

   Dieselbe lässt den Zapfen 20  nur in einer Richtung durch, und zwar     bei     der Aufwärtsbewegung der Wand 22 entlang.  Bei der     Abwärtsbewegung    ist der Zapfen 20  durch die Klinke 27 verhindert     in,clen        Durch-          gang    25 einzutreten, wenn er das untere Ende  der Wand 23 erreicht hat.

   Der Durchgang  26 wird von einem auf dem     Kastenboden    28  hin- und     hers,chiebbaren    Steuerglied 29     be-          herrscht,,das    auf der einen Seite eine schräge  und auf der :andern, von .den     Hebeln    13 ab  gewendeten Seite, eine     senkrechte    Flanke hat.  Ein seitwärts vom     Steuerglied    29 abstehender  Zapfen 30 ragt durch einen     horizontalen     Schlitz 31 der .die Führung 24 tragenden  Stirnwand des     Kastens    21, und     wird    durch  eine Feder 32 nachdem Hebel 13 hin gezogen.

    Die Feder 32 bewirkt,     dass    das     Steuerglied    29  den Durchgang 26 absperrt, wie dies in     Fig.     4     .durch    gestrichelte Linien angedeutet ist.  In dieser     Stellung    des     Steuergliedes    29 kann  der Zapfen 20 bei der Abwärtsbewegung     des          Hebels    13 nicht in den Durchgang 26 eintre  ten,

   so     da.ss    der Hebel 13 keine Schwingung  gegen das unterste     Einlegstück    7 hin aus  führen     und    deshalb dasselbe mit der Spitze  1.4 nicht erfassen kann     (Ffg.    1     striehpunlL-          tiert).    Wird -     d'a.gegen    das Steuerglied 29  durch einen entgegen der Wirkung der Fe  der 32 auf den Zapfen 30     wirkenden    Finger  33     zurückgedrängt    in die in     Fig.    4 durch volle  Linien .dargestellte Stellung, so ist     Zer    Durch  gang 26 offen,

   und der Zapfen 20 kann aus       dem    senkrechten     I'ührung,läanal    34 unter der           Gleitführung    24 hindurch nach hinten in den  breiteren; aufwärts führenden Kanal 35 über  treten.     Sobald    die Zapfen 20 von den Füh  rungen 24 unten abgleiten,     kommen    die Fe  dern 17 zur Wirkung und schwingen die He  bel 13 nach hinten, wodurch die Spitzen 14  in das     unterste        Einlegstück        hineingeschnellt     werden.

   Die Spitzen 14 dringen infolge die  ser raschen Bewegung nach hinten durch eine  oder mehrere Schichten des     Einlegstüekes          hindurch,    je nach der Dicke des Papiers. Bei  der unmittelbar darauf einsetzenden Auf  wärtsbewegung der Hebel 13 durch die Arme  16     wird    das unterste     Einlegstück,    in welches  die Spitzen 14 eingetrieben sind, mit     auf-          wärts        gezogen,    bis die Hebel 13 nach vorn  zu     schwingen    beginnen, was stattfindet,     wenn     die Zapfen 20 von unten gegen die geneigten  Kastenwände 22 treffen.

   Die Zapfen 20 glei  ten bei der weiteren     Aufwärtsbewegung    der  Hebel 13 den Wänden 22 entlang nach     oben     sind     treten,    die Klinken 27     zurückdrängend,     in die Kanäle 34 über. Bei der nachher statt  findenden     Abwärtsbewegung    der Hebel 13  leiten die Klinken 27 die Zapfen 20 in den  untern Teil der Kanäle 34. Die Spitzen     :14     bleiben also bei .der Abwärtsbewegung der  Hebel 13 mit dem     aufwärtsgezogenen    und  dem nächstfolgenden     Einlegstüek    7 ausser  Berührung.

   Infolge der stehenden Anordnung  der     Einlegstücke    auf der Platte 3 besteht     die     Gefahr nicht, dass das zweitunterste     Einleg-          stück    beim Aufwärtsziehen des -untersten von  diesem durch Reibung mitgenommen     wird.     Zum Aufwärtsziehen der     Einlegstücke    nach  einander führen alsodie Spitzen 14 im Kreis  lauf     abwechslungsweise    eine Bewegung in  ihrer     Längsrichtung    (nach hinten), dann eine       Bewegung    quer zu derselben (aufwärts), hier  auf wieder eine Bewegung in der Längsrich  tung (jedoch in entgegengesetzter     Richturig),

       und endlich wieder eine Bewegung in der       Querrichtung    (abwärts) aus.     LTm    zu verhin  dern,     .dass    das hochgezogene     Einlegstück,    so  fort nach nach dem Austritt der Spitzen 14 aus       demselben        abwärtsgleiten    kann, ist an einem  Hebel 36, der um einen Zapfen 3 7 auf- Lund       abwdirts    schwingbar ist, eine Rolle 38 gela-         gert,    welche an dem hochgezogenen     Einleg-          stück    anliegend, dasselbe .gegen die obere       wagrechte    Kante des untern Papierstossendes  andrückt,

       biss    der Hebel 36 unter Vermittlung  einer an seinem freien Ende     angelenkten     Schlaufe 39 von     einem    mit     seitwärts    abste  hendem Stift 40 in die letztere eingreifenden  Hebel 41 gehoben wird. Der Hebel 41     sitzt     auf der Welle 15 fest,     welche    durch einen  Hebel 42 und eine Lenkerstange 43 von einem  unter :der Tischplatte 1     angeordneten        (nicht     gezeichneten)     Hebelgestänge    aus abwechs  lungsweise hin- und     hergedreht    wird.  



  Oberhalb der     Tischplatte    1 befinden sich  die schräg     einwärts    laufenden     obern        Trums     zweier endloser mit der     Längsrichtung    der  Platte 3 gleichlaufender Transportbänder 44,       die    über Rollen 45, 46, 47 geführt sind und  dazu dienen, .das von .der Rolle 38 freigege  bene, nach unten gleitende     Einlegstück    ein  wärts zu führen in den Bereich von sich pa  rallel zu den Bändern 44 hin- und herbewe  genden     Vorschubhaken    48. Dieselben sitzen  auf einer Welle 49 fest, die an zwei um eine  Welle 50 schwingenden Hebeln (Pendeln) 51  belagert sind.

   Die Hebel 51 sitzen verstell  bar auf der Welle 50,     welsche    durch einen  Hebel 52 und einen     mittelst    Stellring 53 ver  stellbar mit ihr verbundenen Lenker 54 von       einem    Hebelgestänge     hin-    und     hergedreht     wird, das unter der     Tischplatte    1 sich     befin-          .det    und nicht gezeichnet ist.

   Die Wellen 15  und 50, sowie eine die     Kasten    21     mittelst     vorn über dieselben vorstehenden Armen 55       und    verstellbaren Gabeln 56 tragende     Tra.-          verse    57 sind an ihren Enden in zwei auf der  Tischplatte 1 angeordneten Ständern 58 ge  lagert. Durch Verstellen des Stellringes 53  und damit des     Angriffspunktes    des Lenkers  54 am Hebel 52 kann die     Schwinggrösse    der       Hebel    51 reguliert, d. h. der Breite der Ein  legstücke angepasst werden.

   Auf der Welle  49 sitzt ein Arm 59 fest, .der     mittelst    einer  Rolle 60 auf einer Stange 61 ruht, -die einer  seits an der Führung 62     cle.r    Druckplatte 63  der     Adressiermaschiene    auf- und .abwärts       schwingbar        angelenkt    ist, und anderseits auf  einem Daumen 64 aufliegt.

   Der Daumen- 64      sitzt auf einer Welle 65, die einen Hebel 66       trägt,    welcher durch einen Lenker 67 mit       einem    um eine Welle 68 hin- und     herschwing-          ba.ren    Hebel 69 verbunden     ist.    Der Hebel 69  steht durch eine Zugstange 70 mit einem  unter     dem    Einfluss einer Feder 71 nach hin  ten (rechts) gezogenen Hebel 72 in Verbin  dung, dessen Welle 78 die die Steuerglieder  29     beherrschenden    Finger 33 trägt.

   Ein am  Hebel 69 angeordneter Arm 74 ist an seinem  freien Ende mit einer Rolle 75 versehen, auf  welcher das freie Ende eines um die     wag-          rechte    Achse<B>76</B> drehbaren Armes 77 auf  liegt. Die Achse 76 trägt ferner einen Arm  78, welcher unter einem     Abschubbügel    79  für die mit     Adressaufdruck        versehenen    Ein  legstüeke     hindurchgreift.    Wird :

  der Hebel 69  aus der in     Fi,g.    1 in vollen Linien darge  stellten Stellung in die durch gestrichelte Li  nien angedeutete gedreht, so werden .der Dau  men 64 hochgestellt, der Hebel 72 nach vorn  gezogen und die Arme 77 und 78     angehoben.     Der Daumen 64 hebt die Stange 61, welche  den Arm 59 und die     Versehubhaken    48     a.uf-          wärtsbew        egt,    so dass letztere ein auf der  Tischplatte und den Transportbändern 44     lie-          gcndes        Einlegstüch    nicht mehr erfassen und  fortschieben können.

   Durch den Hebel 72  werden .die Finger 33 aus dem Bereich .der  Zapfen 30 gebracht, so dass die Federn 33  die Stellglieder 29 in Sperrstellung bringen  können, in welcher die Zapfen 20 verhindert  sind aus dem Kanal 3 4     auszutreten,    und dem  zufolge die Hebel 13 auch nicht in ,die zum  Erfassen     .des    untersten     Einlegstückes    des Pa  pierstosses erforderliche Lage gelangen kön  nen. Das Anheben der Arme 77 und 78 hat  zur Folge, dass der     Abschubbügel    79 über  dem an der Druckstelle befindlichen     Einleg-          stück    hin- und     hergleitet,    ohne dasselbe zu  erfassen.

   Es     wird    also in oder durch gestri  chelte Linien angedeuteten Stellung     .des    He  bels 69 kein     Einlegstück    mehr weitergeför  dert, weder auf dem Tisch noch von dem Pa  pierstoss. Dieser     Betriebszustand        -des        Einleg-          apparates    wird selbsttätig herbeigeführt,  wenn in der     Adressiermaschiene    keine Druck  zeile zum Abdruckgelangt. In der Adressier-         maschine    sind - die Druckzeilen 80 in unten  offenen Schubladen 81 dicht aneinander ge  reiht.

   Diese Schubladen werden schrittweise  um ein-, zwei- oder dreifache Druckzeilen  dicke mittelst einer nicht zur Erfindung ge  hörenden, nicht gezeichneten Schaltvorrich  tung während .den Druckpausen verschoben.  Zwischen den Druckzeilen zweier     aufein.an-          derfolgender    Schubladen ist ein Zwischen  raum 82 von der Grösse     4reier    Druckzeilen  dicken vorhanden. Befindet sich dieser Zwi  schenraum unter der Öffnung 83 der Tisch  platte, so     wird    das darauf liegende     Einleg-          stück    nicht bedruckt.

   Damit nun dieses Ein  legstfick nicht unbedruckt weitergefördert  wird,     wird    die Aussetzung der     Fördertätig-          keit    durch nachstehend beschriebene Vorrich  tung herbeigeführt.  



  Unterhalb zweier die Schubladen bilden-.  den. Balken 84 ist ein zweiarmiger     Druck-          zeilenfühlhebel    85 angeordnet,     welcher    eine  nach oben     ragende    Nase 86 besitzt und, mit  derselben unter dem Einfluss einer Feder 87  mit der Unterseite der über -der Nase befind  lichen, beim nächsten Schritt unter die Öff  nung 83 gelangenden Druckzeile in Berüh  rung gehalten wird. Das der Feder 87 entge  gengesetzte Ende des     Druckzeilenfühlhebels     85 ist durch eine Zugstange 88 mit einem bei  89 drehbaren Hebel 90 in Verbindung, der  von unten am Umfang einer mit     einem    recht  winkligen Ausschnitt 91 versehenen Scheibe  92 anliegt.

   In der senkrechten     Aehsialebene     der Welle 93 der Scheibe 92 ist der Hebel 90  nach unten abgesetzt und an seiner Verlän  gerung 94 mit einem seitwärts abstehenden  Stift 95 versehen. Im Bereich desselben be  findet sich der Haken einer Klinke 96, die  an einer Zugstange 97 bei 98 aufgehängt ist.  Die Zugstange 97 ist an ihrem untern Ende  durch einen in einen     Längsschlitz    99 ragen  den Stift 100 verschiebbar geführt, und an  ihrem obern Ende an einem Hebel 101     .ange-          lenkt,    der auf der Welle 68 des Hebels 69  festsitzt. Die     Klinke    96 ist mit einem Arm  102 versehen, der durch eine Feder 103 mit  der Zugstange 97 verbunden ist.

   Die Feder      103     hält,die        Klinke    96 im Bereich des Stiftes  95 und eines     Stiftes    104, welch letzterer an  einer     Unrundscheibe    105 angeordnet     ist,    die       zwischen    der     Klinke.    96 und der Scheibe 92  auf der Welle 98 festsitzt. Befindet sich über  der Nase 86     eine    Druckzeile 80, so kann der  Hebel 85 den Hebel 90, 94 nicht     aufwärts     bewegen, wenn der Ausschnitt 91, der sich  in Pfeilrichtung     drehen-den    Scheibe 92 zum  Absatz des Hebels 90, 94 gelangt.

   Folglich       kann    auch der Stift 95 nicht mit der     Klinke     96 in     Eingriff    kommen, die Zugstange 97  bleibt in ihrer     obern    Endstellung, der Hebel  69     in    seiner senkrechten Stellung, die Finger  33 halten die Steuerglieder 29 in der in F     ig.     4     durch    volle     Linien    gezeigten Stellung, der       Daumen    64, die     Stange    61, die Vorschub  haken 48, sowie     ldie    Rolle 75, die Arme 77  und 78     und    der     Abschubbügel    79 bleiben in  der untern Lage,

   in welcher die Förderung  der     Einlegstücke    zur Druckstelle und von  dieser an eine     Sammelstelle        stattfindet.    Ist  aber über der Nase 86 keine     Druckzeile    vor  handen, zum Beispiel     zwischen    zwei     aufein-          anderfolgenden        Schubladen    81, so kann der  Hebel 85 den Hebel 90, 94     aufwärts    bewe  gen, wenn der Ausschnitt 91 zum Absatz  des genannten Hebels ,gelangt.

   Der Stift 95  kommt mit der Klinke 96 in     Eingriff    und  zieht     cdieselbe    mit der Zugstange 97 ,abwärts,  wenn     ider    Hebel 90, 94 -durch -das hintere  Ende ,des Ausschnittes 91 der Scheibe 92 ab  wärts     geschwungen    wird.     Hierdurch        wird    der  Hebel 69 aus der senkrechten, in     Fig.    1 ,durch  volle     Linien        gezeigten        .Stellung    in die durch  gestrichelte     Linien        angedeutete    Schräglage  bewegt     und:

      dadurch ,das Stellglied 29 in die  Sperrstellung und die     Vorschubglie@der    48  und 79     ,aufwärts    bewegt, so     dass    die Förder  tätigkeit des     Einlegapparakes        unterbrochen          wird.        Sobald    ,der Stift 104 gegen die     Klinke     96 trifft, wird dieselbe vom     ,Stift    95 -abge  drängt.

   Durch die     Feder    71,     welche    stärker  ist     als    die Federn 32 zusammen, werden die  Hebel 72 und 69 mit     den    .mit denselben in  Verbindung stehenden Fingern     33    und Stell  gliedern 29,     sowie    mit den     Vorslchubhaken     48, dem     Absehubbügel    79     und,der    Zugstange    97 mit der     Klinke    96 in ihre normale     Be-          triebsstellung        zurückgestellt.     



  Damit das     teilweise    auf der Tischplatte 1       bezw.    deren Auflagerippen 1' aufliegende       Einlegstück    an einer zum Erfassen durch     die-          Vorschubhaken    48 geeigneten Stelle - liegen  bleibt, und zwischen .diesem     Einlegstück    und  dem an der Druckstelle     liegenden        ein.    das       Erfassen    des letzteren durch den     Abschub-          bügel    79     ermöglichender        Zwischenraum    vor  handen     ist,

      sind zwei     als    Anschläge dienende  Drahtbügel 106 auf je     einem    Hebel 107 ange  ordnet, welcher um eine für beide Hebel     ge-          meinsame        Achse   <B>108</B> auf- und     nieder-          schwängt.    Der eine Hebel 107 liegt auf dem  Umfang der Scheibe 105, und wird von der  selben ,auf- und     abwärts    bewegt.  



       Mit   <B>109</B> sind an nach hinten ragenden  Armen 110 der gasten 21 gelagerte Rollen       bezeichnet,    welche     ,das    hochgezogene     Einleg-          stück        des        Papierstosses        verhindern,    mit den  Spitzen 14     zurückzugehen,        wenn    .die Spitzen  hebel 13 vom Papierstoss     wegschwingen.    Es       erübrigt    sich zu erwähnen,

   dass mit Vorteil  zur seitlichen Führung     -der        Einlegstücke    seit  wärts verstellbare Bleche (nicht gezeichnet)  verwendet werden.    Die     Wirkungsweise    des     beschriebenen          Einleigapparates    in Verbindung mit der       Admessiermaschine        ist    kurz     zusammengef    asst,  f     ollgende:

       Von einem Stoss von auf der Platte 3 auf  recht     ,aneinander    gereihten     Einlegstücken     wird     jeweils    das unterste, das am Anschlag  9 und an -der Rolle 38 anliegt,     -durch    die  Spitzenhebel 13, 14 bei ihrer Aufwärtsbewe  gung     mitgenommen    über den Anschlag 9       hinaus.    Das     .angehobene        Einlegstück    wird  von     der    Rolle 38 so lange am Papierstoss ge  halten, bis durch den am     Hebel    41 angeord  neten Stift 40 und die Stange 39 der Hebel  36 mit der Rolle 38 vom     Einlegstück    weg  bewegt wird.

   Dasselbe fällt dann durch sein  'Eigengewicht, .durch den Anschlag 9 einwärts  gelenkt, in schräger Lage ,auf die sich     ein-          wärts    bewegenden obern     Trums    der Trans  portbänder 44. Von denselben wird das Ein-           leg'stück    bis an die über die     Tischplatte    1 und  die Gleitrippen 1'     hinausragenden    Anschläge  106 herausgehoben.

   Die     Vorschubhaken    48,  die ihre hintere Endstellung (hinter dem auf  dem Tisch liegenden     Einlegstück)    erreicht  haben, wenn die Spitzenhebel 13 ihre<B>Ab-</B>  wärtsbewegung beginnen, schieben das Ein  legstück über -die sich inzwischen unter die  Tischplatte 1 bewegenden Anschläge 106 hin  weg, .an- die Druckstelle, d. h. auf die Off  nung 83. Beim nächsten Arbeitsgang wird  dann dieses     Einlegstück    .durch den     Abs    hub  bügel 79 von .der Druckstelle weggeschoben.  Es wird also durch die Haken 48 ein Ein  legstück an die Druckstelle, und zu gleicher  Zeit das vorhergehende<B>Ei</B>     inlegstiick    durch  den Bügel 79 weitergefördert.

   Dieser Vorgang  wiederholt sich so oft, als Druckzeilen in     Be-          reitschaftstellung    zum Abdruck vorhanden       sind.    Sowie aber eine solche Druckzeile 80  über .der Nase 86 des     Hebels    fehlt, wird die       Fördertätigkeit    des     Einlegapparates    in der  oben erläuterten Weise unterbrochen, indem  die Teile<B>13,</B> 14, 48     und,    79     ins    dem Bereich  des     betreffenden        Einlegstückes    gehalten wer  den.

   Dieser Zustand hält solange an, als keine       Druckzeile        übern    der Nase 86 .des Hebels 85  v     orhand@en    ist. Sowie die nächste Druckzeile  an diese -Stelle gelangt, beginnt die     Förd-er-          tätigkeit    wieder     selbsttätig:    Der Antrieb des  Apparates muss .also nicht. unterbrochen und  wieder eingeschaltet werden, wenn     der-Druck-          vorgang    aussetzt, wodurch erheblich an Zeit  und Kraft gespart wird.

   Mit Vorteil wird die  Geschwindigkeit     des        Einlegapparates    so ge  wählt,     dass    die Dauer einer Schwingung der       Arme    51, welche die     Vorsehubhaken    48 und  den     Abs        .hubbügel    79 tragen, mit der Schwin  gungszeit der Pendelbewegung .der Arme 51  wenigstens annähernd     übereinstimmt.    Hier  durch ist es möglich, .den Apparat ohne Er  schütterungen mit geringstem Kraftaufwand       anzutreiben.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zum Einlegen von gefalzten Ein legstücken in Druckmaschinen, gekennzeich net durch in ihrer Längsrichtung und quer zu dcrselbcn bewegte, in f>@in Firrlcgstüeli ein- zutreibende Spitzen, welche, in ein Einlem- st-ück eingetrieben, Glasselbe zur Weiterförde rung ,
    durch .mit den Spitzen zusammenwir kende Transporlorgane aus dem Bereich eines Stosshalters bringen. 1TN TERAN SPRüCHE 1.
    Apparat naeh Patentanspruch, daJurdi gekennzeichnet, .dass die zum Verschieben eines Einlegstückesdienenden Spitzen an Hebeln, über dieselben seitwärts vorste hend, festsitzen, die ihrerseits quer zur Längsrichtung einer Bahn zur Aufnahme eines Stosses von Einlegstücken in ihrer Längsrichtung hin- und herbewegt und dabei von einer steuerbaren Führung be herrscht werden,
    durch welche die Spitzen hebel zur Unterbrechung ihrer Förder tätigkeit in einer geraden Bahn oder zwecks Förderung von Einlegsttieken in einem Kreislauf geführt werden können, wobei sie zwecks Eintreibens der Spitzen in das zu fördernde Einlegstück durch Fe derkraft gegen dasselbe hin geschnellt werden.
    \?.Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Aufnahme eines Stosses von Ein legstücken dienende Bahn gegen die Spit zenhebel hin geneigt ist, die sich auf- uni1 abwärts bewegen, so dass .auf der Bahn aufrecht gestellte Einlegstücke selbsttätig gegen die Spitzenhebel hin gleiten und nacheinander in .den Bereich derselben ge langen. 3.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Bahn zur Aufnahme der Ein legstücke oberhalb eines Tisches, mit einem Ende an denselben anschliessen,], a,ngeo,rdnet ist, und der Stosshalter durch einen an dem dem Tisch näheren Ende nach oben dünner werdenden und nach dem äussern Ende! der Bahn hin ansteigen- den Anschlag für die Einlegstücke gebil det ist,
    durch welchen Anschlag ein durch die Spitzenhebel über denselben hinaus hochgezogenes tinlegstück beim Abwärts fallen desselben in eine gegen den Tisch hin geneigte Lage gebracht -wird. 4.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis<B>3,</B> dadurch gekennzeich net, dass zwischen den Spitzenhebeln ein gegen die Bahn zur Aufnahme von Einleg- stücken hin ansteigender Hebel angeordnet ist, der an seinem freien Ende eine Rolle zum Andrücken des von den Spitzenhebeln hochgezogenen Einlegstückes gegen den Papierstoss hin aufweist und mit den Spit- zenliebeln so in Verbindung steht,
    da.ss er aufwärts vom genannten Einlegstück weg bewegt wird, bevor :die Spitzenhebel ihre obere Endstellung erreichen. 5. Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich- net, dass in gleichem Sinne wie die Bahn zur Aufnahme der Einlegstücke geneigte endlose Transportbänder angeordnet sind, deren obere Trams in schräger Lage über dem Tisch liegen und dazu dienen, ein von ,
    den Spitzenhebeln und dem zwischen den selben befindlichen Rollenhebel fallen ge lassenes Einlegstück über den Tisch hin weg gegen die Druckstelle hin zu fördern. t-. Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, @dadurch gekennzeich net, dass ein mit .der Bahn ,der Transport bänder gleichlaufend hin- und herschwin- gendes Pendel mit Gliedern ausgerüstet ist, die dazu dienen,
    ein Einlegstück nach dem andern von den Transportbändern zur Druckstelle und ein beim vorherigen Ar- beitsgang an die Druckstelle geschobenes <B>EI</B> inlegstück nach dem andern von der letzteren wegzuschieben. <B>7</B>. Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 6, -dadurch gekennzeich net, dass die am Pendel angeordneten Glie der zum Vorschub der Einlegstücke an .die Druckstelle und von derselben weg, sowie ein .
    Hebel zur Umsteuerung der Führung der Spitzenhebel mit einem ge meinsamen Hebel in Verbindung stehen, welcher durch ein von einem Druckzeilen- fühlhebel beherrschtes Hebelgestänge beim Fehlen einer Druckzeile in eine Stel lung eingestellt werden kann, in welcher er die Vorsühubglieder für -die Einleg- stücke und die Spitzenhebelführung in einer Stellung hält, in der die Förderung von Einlegstücken vom Papierstoss und auf dem Tisch unterbrochen ist. S.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter- ansprüchen. 1 bis 6, dadurch gekennzeich net, dass zur Begrenzung -der Bewegung eines von den Transportbändern gegen die Druckstelle hin .geförderten Einleg- stückes über den Tisch nach oben vorste hende, auf- und niederbewegliche An schläge vorhanden sind,
    welche während des Vorschiebens eines Einlegstückes von den Transportbändern an die Druckstelle abwärts unter die Tischoberfläche bewegt werden.
CH103230D 1923-01-05 1923-01-05 Apparat zum Einlegen von gefalzten Einlegstücken in Druckmaschinen. CH103230A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2203626A1 (de) * 1972-01-26 1973-08-02 Kleindienst & Co Entnahmevorrichtung fuer blaetter, z.b. aufzeichnungstraeger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2203626A1 (de) * 1972-01-26 1973-08-02 Kleindienst & Co Entnahmevorrichtung fuer blaetter, z.b. aufzeichnungstraeger

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